Was ist Pflege in der stationären Psychiatrie?

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1 Was ist Pflege in der stationären Psychiatrie? Eine Profilgestaltung Fritz Frauenfelder; MNSc, RN; Stellvertretender Direktor PTS, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Maria Müller Staub; PhD, EdN, RN, FEANS; Pflege PBS (Projects, Consulting, Research), Wil, Switzerland & Professor in Nursing Diagnostics Hanze University Groningen, The Netherlands Theo van Achterberg; PhD RN; Professor of Quality of Care, KU Leuven, Department of Public Health and Primary Care, Academic Centre for Nursing and Midwifery, Leuven, Belgium; Scientific Institute for Quality of Health Care, Radboud University Medical Centre, Nijmegen, The Netherlands

2 Stationäre Psychiatrie Die stationäre Psychiatrie gewährleistet für Menschen mit einer psychischen Störung eine sichere und strukturierte Umgebung rund um die Uhr Versorgung (24h / 365d) (Jordan Halter, 2009)

3 Stationäre Psychiatrie a) Unvermögen die tägliche Selbstpflege auszuführen, Hilfestellungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. b) Akute persönliche Krise, Unterstützung und Aufsicht rund um die Uhr. c) Die Situation erfordert Zwangsmassnahme oder spezielle Behandlungen, die nur im stationären Rahmen durchgeführt werden können. d) Der Patient oder die Angehörigen brauchen vorübergehend eine Veränderung der Umgebung. (Sauter, Abderhalden, Needham & Wolff, 2011)

4 Pflege in der stationären Psychiatrie Bewältigung von mentalen, emotionalen und dysfunktionalen Aspekten von Lebenskrisen. Linderung der schmerzhaften Symptomen verursacht durch die psychischen Störung. Verbesserung der Funktionsfähigkeit. Verringerung persönlicher und sozialer Konsequenzen der psychischen Erkrankung (Stigmatisierung). (Holoday Worred, 2008)

5 Forschungsintention Identifikation eines Profile der Pflege in der stationären Erwachsenenpsychiatrie auf der Grundlage von: Pflegerelevanten Phänomenen ( NANDA-I Diagnosen). Pflegerischen Interventionen als Arbeitsinhalte ( NIC Interventionen).

6 Methodik 1. Systematische Literaturanalyse (inkl. Mapping) Pflegerelevante Phänomene (Journals) Pflegerelevante Handlungen (Journals) 2. Dokumentenanalyse (inkl. Mapping) Pflegediagnosen (Verlaufsberichten) Pflegeinterventionen (Verlaufsberichten) 3. Quantitativ-deskriptive Querschnittstudie NANDA-I Pflegediagnosen, Patientencharakteristika: Geschlecht, Alter, ICD-10 Diagnosen (psych./somat.), spezifische Behandlungssetting

7 Resultate Diagnosen Systematische Literaturanalyse Dokumentenanalyse NANDA-I Zusätzlich NANDA-I Zusätzlich Gef. einer fremdgef. Gewalttätigk. Gef. einer selbstgef. Gewalttätigk. / (Sinneswahrnehmung: gestört) Suizidgefahr Missbrauch von Substanzen Wahrgenommene Einschränkung der Autonomie Distress / Gestörte Denkmuster akuter / chronischer Schmerz Unwirksames Coping Noncompliance / [Ruhelosigkeit] N: 106 N: 87 N: 767 N: 130 Div. 21 Div. 43 Div. 44 Div. 9 Negative emotionale Reaktion Bedrückte Stimmung Schwierige soziale / ökonomische Situation

8 Resultate Diagnosen : Defensives Coping (100%), Suizidgefahr (80%), Unwirksames Coping (76%), (67%), Gefahr einer selbstgefährdeten (57%) : Schlafstörungen (71%), Angst (70%), Chronisch tiefes Selbstwertgefühl (64%), Chronische Verwirrung (62%) jährige: Defensives Coping (67%) < 45 Jahre: Chronisch tiefes Selbstwertgefühl (90%), Angst (60%) > 65 Jahre: Chronische Verwirrung (77%), Gefahr einer fremdgefährdeten (58%) 8

9 Resultate Diagnosen > F10-19: Unwirksames Coping (38%), > F20-29: Beeinträchtigte Soziale (86%), Defensives Coping (83%), Unwirksames Coping (29%), > F30-39: (62%), Suizidgefahr (60%), Schlafstörungen (50%), Chronisch tiefes Selbstwertgefühl (46%), Angst (40%) 9

10 Resultate Interventionen Systematische Literaturanalyse Dokumentenanalyse NIC Zusätzlich NIC Zusätzlich Arzneimittelverabreichung Umgebungsmanagement: Sicherheit (Überwachung: Sicherheit) Pflegeplanung Pflegeassessment (Surveillance) Therapeutische Angebote (z.b. Kognitive Verhaltensangebote) Arneimittelverabreichung: oral Strukturierende Unterstützung im Alltag Physische Begleitung Deeskalation Aktives Zuhören Reflektierende Gespräche N: 111 N: 22 N: 1924 N: 229 Div. 45 Div. 8 Div. 72 Div. 15

11 Diskussion Gute Abbildung der Pflege in der Erwachsenenpsychiatrie anhand NANDA-I und NIC. Grosse Diversität hinsichtlich pflegerelevante Phänomene wie auch pflegerische Handlungen.

12 Diskussion Intpatient (Frauenfelder et al.) Unwirksames Coping Gefahr einer fremdgefährdeten Outpatient (Thomé et al. 2014) Angst Chronisch geringes Selbstwertgefühl Somatic (Paans & Muller Staub, 2015) Akuter Schmerz Übelkeit Fatigue Schlafstörung Gestörtes Schlafmuster Angst Gefahr einer selbstgefährdeten Gefahr einer Hautschädigung 12

13 Diskussion Intpatient (Frauenfelder et al.) Unwirksames Coping Gefahr einer fremdgefährdeten Outpatient (Thomé et al. 2014) Angst Chronisch geringes Selbstwertgefühl Somatic (Paans & Muller Staub, 2015) Akuter Schmerz Übelkeit Fatigue Schlafstörung Gestörtes Schlafmuster Angst Gefahr einer selbstgefährdeten Gefahr einer Hautschädigung 13

14 Diskussion Intpatient (Frauenfelder et al.) Unwirksames Coping Gefahr einer fremdgefährdeten Outpatient (Thomé et al. 2014) Angst Chronisch geringes Selbstwertgefühl Somatic (Paans & Muller Staub, 2015) Akuter Schmerz Übelkeit Fatigue Schlafstörung Gestörtes Schlafmuster Angst Gefahr einer selbstgefährdeten Gefahr einer Hautschädigung 14

15 Diskussion Intpatient (Frauenfelder et al.) Unwirksames Coping Gefahr einer fremdgefährdeten Outpatient (Thomé et al. 2014) Angst Chronisch geringes Selbstwertgefühl Somatic (Paans & Muller Staub, 2015) Akuter Schmerz Übelkeit Fatigue Schlafstörung Gestörtes Schlafmuster Angst Gefahr einer selbstgefährdeten Gefahr einer Hautschädigung 15

16 Diskussion Intpatient (Frauenfelder et al.) Unwirksames Coping Gefahr einer fremdgefährdeten Outpatient (Thomé et al. 2014) Angst Chronisch geringes Selbstwertgefühl Somatic (Paans & Muller Staub, 2015) Akuter Schmerz Übelkeit Fatigue Schlafstörung Gestörtes Schlafmuster Angst Gefahr einer selbstgefährdeten Gefahr einer Hautschädigung 16

17 Weitere Forschungen Replikationen in weiteren sozio ökonomischen und gesundheitspolitischen Umgebungen Weiterentwicklung von Pflegediagnosen (NANDA-I) Weiterentwicklung von Pflegeinterventionen (NIC) z.b. «Providing Strucuture» (Amar Voogt) Entwicklung von Evidenz Based Practice

18 Folgerung Situationen mit Gefährdungspotential Sicherheit gewährende Massnahmen Schwierige Lebenssituation Unterstützung zur Bewältigung Somatische Schmerzen! Medikamentenmanagement (Spezialfall Psychiatrie)

19 Besten Dank für Ihrer Aufmerksamkeit 19

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