pro natura magazin Frösche und Kröten: Leben zwischen Wasser und Land

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1 pro natura magazin 2013 Frösche und Kröten: Leben zwischen Wasser und Land

2 2 ANDREA STRÄSSLE, REDAKTORIN Foto: Fabian Biasio Manche mögens feucht «It s not easy being green», singt Kermit der Frosch in einem Klassiker aus der Muppet Show. Es ist nicht einfach, grün zu sein. Nun, Frösche haben es tat - sächlich nicht leicht. Und das gilt ganz besonders für die Frösche heute in der Schweiz. Den Tieren sind über die Jahrzehnte nämlich schlicht die feuchten Lebensräume abhanden gekommen. Mit eidgenössischer Gründlichkeit wurde hierzulande in den letzten 200 Jahren kanalisiert, eingedämmt, begradigt, eingedolt, drainiert und abgeleitet auf dass möglichst kein Wässerchen mehr das ordentliche Landschaftsbild trübe. Die Leidtragenden sind all jene Tiere und Pflanzen, die auf Feuchtgebiete an - ge wiesen sind zum Beispiel Frösche und Kröten. Diese faszinierende und bedrohte Tiergruppe will Ihnen dieses Magazin Spezial näher vorstellen. Wie haben Sie es denn mit Fröschen und Kröten? Waren sie Ihnen bislang höchstens dann sym pathisch, wenn sie sich in Prinzen verwandeln? Dann lassen Sie sich auf den folgenden Seiten von der Vielfalt der Froschlurche begeistern und staunen Sie über die Talente dieser aussergewöhnlichen Tiere. Sie sind bereits ein Frosch-Fan? Dann erfahren Sie in diesem Magazin, woran es Fröschen und Kröten fehlt und wie auch Sie ihnen helfen können. Damit es künftig wieder einfacher wird, grün zu sein. Oder braun. Oder gefleckt. Inhalt Die Grenzgänger 4 Frösche und Kröten leben in zwei Welten. Die Verwandten 7 Ein Seitenblick auf Salamander und Molche. Das Liebesleben 8 Wenn Frösche und Kröten nur das eine im Kopf haben. Die Verwandlung 10 Vom Ei zur Kaulquappe zum Frosch. Auf Wanderschaft 12 Der Spiessrutenlauf der Froschlurche. Ein Leckerbissen 14 Frösche und Kröten sind Jäger und Gejagte. Küss mich! 16 Vom Frosch in der Kulturgeschichte. Die Reportage 18 Hilfe für den «Glögglifrosch». Das Problem 20 Frösche und Kröten sitzen auf dem Trockenen. Was tun? 22 Wie auch Sie Fröschen und Kröten helfen können. Zum Nachlesen 23 Noch mehr über Frösche, Kröten und Co.

3 Die Geburtshelferkröte Tier des Jahres Golden schimmernde Augen und Brutpflege durch das Männchen: Die Geburtshelferkröte ist eine ganz besondere Amphibienart. Fotos: Jan Ryser; Zeichnung: Jürg Nigg Die Geburtshelferkröte macht sich meist nur durch ihren einzigartigen Ruf bemerkbar, der im Chor an ein feines Glockenspiel erinnert. Die 3,5 bis 5 cm kleine Kröte wird im Volksmund deshalb auch «Glögglifrosch» genannt. Den Hebammentitel verdankt das Tier seiner ungewöhn - lichen Fortpflanzungsweise: Geburtshelferkröten paaren sich als einzige heimische Froschlurche an Land und legen die Eier nicht ins Wasser ab. Stattdessen wickelt das Männchen die besamten Eischnüre um seine Fersengelenke und trägt sie während Wochen mit sich herum. Die Kaulquappen der Geburtshelferkröte behaupten sich in verschie - denen Gewässertypen, von Tümpeln über grössere Weiher bis zu ruhigen Stellen in Fliessgewässern. Unabdingbar ist ein passender, möglichst nahe gelegener Landlebensraum. Ideal sind gut besonnte Böschungen mit lockerem Boden, wo sich die nachtaktiven Tiere tagsüber in selbst gegrabenen Höhlen, unter Steinen oder in Mauslöchern verbergen können. Auch fugenreiche Mauern, Sandhaufen, Holzstapel oder gar Gartenbeete taugen als Unterschlupf. Die Geburtshelferkröte kommt in der Schweiz vor allem im hügeligen Mittelland, im Jura und in den Vor - alpen vor. Sie fehlt südlich der Alpen. as Grösse 1:1

4 4 Grenzgänger zwischen Wasser und Land Frösche beherrschen die Kunst der Verwandlung, haben eine dünne Haut und wohnen keineswegs immer im Teich.

5 Frösche und Kröten führen ein Doppelleben. Moment, nicht wie Sie jetzt vielleicht meinen. Frösche, Kröten und ihre Verwandten schaffen es schlicht, in zwei völlig verschiedenen Lebensräumen zu überleben. Ihre Kindheit verbringen sie in der Regel im Wasser, spätere Lebensphasen hingegen mehrheitlich an Land. Diese beson dere Lebensweise verlangt von den Tieren spezielle Fähigkeiten. Aber alles der Reihe nach: Von wem ist hier eigentlich die Rede? Frösche, Kröten und Unken zählen zu den sogenannten Froschlurchen. Die Froschlurche bilden zusammen mit den Schwanz lurchen, zu denen Salamander und Molche gehören, und den tropischen Blindwühlen, die äusserlich an grosse Regenwürmer erinnern, die Wirbeltierklasse der Amphibien. Das Leben in zwei Welten ist für die Amphibien so typisch, dass sie es in ihrem griechischstämmigen Namen tragen: amphi = beidseitig, bios = Leben. Der Sprung an Land Jahr für Jahr verwandeln sich in Pfützen, Tümpeln und Weihern Abertausende von fischähnlichen Kaulquappen in landbewohnende Frösche und Kröten. In dieser Leben in zwei Welten: Nach der Überwinterung an Land kehrt diese Erdkröte zur Fortpflanzung ans Gewässer zurück. Foto: Blickwinkel/A. Held Frosch oder Kröte? Landläufig werden Froschlurche mit eher glatter, feuchter Haut als «Frösche» bezeichnet, während solche mit trockener, warziger Haut «Kröten» genannt werden. Das ist jedoch keine wissenschaftliche Unterscheidung. Die Biologen unterteilen die Froschlurche weltweit vielmehr in über 50 verschiedene Familien. Wissenschaftlich betrachtet sind manche sogenannten «Kröten» entfernter miteinander verwandt als mancher «Frosch» mit einer «Kröte». Schliesslich wird der Begriff «Frösche» manchmal auch vereinfachend für alle Froschlurcharten verwendet. ng/as tiefgreifenden Umwandlung spiegelt sich die Stammesgeschichte der Wirbeltiere. Fossilienfunde zeigen, dass die Amphibien vor mehr als 200 Millionen Jahren als erste Wirbeltiere an Land gingen. Warum sie das Wasser verliessen, ist nicht ganz geklärt. Womöglich zwangen häufigere Trockenperioden die Ur-Amphibien dazu, ausgetrocknete Tümpel zu verlassen und neue aufzusuchen. Im Laufe der Erdgeschichte haben Frösche und Kröten die verschiedensten Lebensräume erobert. Heute gibt es Froschlurche auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis. Die meisten Arten finden sich in den warmen und feuchten Regionen der Erde. Einige kommen jedoch auch in extremen Lebensräumen zurecht, wie in trockenen Steppen oder Wüsten, im Hoch gebirge oder wie etwa der Grasfrosch in Europa nördlich des Polarkreises. Parade der Frösche In ihrer unglaublichen Vielfalt sind die Froschlurche die mit Abstand artenreichste der drei Amphibiengruppen: Weltweit sind zurzeit über 6200 Arten bekannt. In der Schweiz kommen 12 Froschlurcharten vor. Neben der Geburtshelferkröte, Tier des Jahres 2013, sind dies die Gelbbauchunke, zwei Laubfroscharten, die Erdkröte, die Kreuzkröte, drei mehrheitlich an Land lebende Braunfroscharten sowie drei stark ans Wasser gebundene Grünfroscharten. Einer der Grünfrösche, der Seefrosch, ist nicht einheimisch, sondern wurde aus Osteuropa eingeschleppt. In der Westschweiz und im Wallis konnte er sich stark ausbreiten auch auf Kosten der einheimischen Verwandten, des Kleinen Wasserfroschs und des Teichfroschs. Eine 13. Art, die Wechselkröte, gilt in der Schweiz als ausgestorben. 5 Die richtige Atemtechnik Frösche und Kröten haben sich dem Leben zu Wasser und zu Land hervorragend angepasst. Ein Knackpunkt ist die Atmung: Kaulquappen atmen durch Kiemen und über die Haut. Mit der Umwandlung zum Landtier tritt an die Stelle der Kiemenatmung die Lungenatmung. Da Frösche we der Rippen noch Zwerchfell besitzen, können sie nicht wie wir Menschen atmen, sondern haben eine andere Technik entwickelt: Der Frosch füllt seine Mundhöhle mit Luft, verschliesst dann Maul und Nasenlöcher, drückt die Kehlhaut hoch und presst in einer Art Schluckbewegung die Luft in die Lungen. Parallel dazu beherrschen aber auch erwachsene Frösche das Kunststück der Hautatmung. In sauerstoffreichem Wasser können die Tiere deshalb während Stunden auf Tauchstation bleiben. Um über die Haut atmen zu können, muss diese immer feucht bleiben. Die Haut von Fröschen und Kröten ist deshalb reich an Schleimdrüsen. Der Schleimfilm bietet der dünnen und nackten Froschhaut zudem einen gewissen Schutz vor Verletzungen. Andere Drüsen sondern mehr oder weniger giftige Sekrete ab. Diese schützen die Haut vor Pilzen und Bakterien und schrecken zugleich Fressfeinde ab. «Chamäleon» Laubfrosch Einen weiteren Trick verdanken Frösche ihrer Haut: Die Tiere können unterschiedlich ausgeprägt ihre Farbe verändern. Der Meister im Farbwechseln unter den einheimischen Arten ist der Laubfrosch. Meist ist er in seinem hellgrünen Kleid im Blätterwerk kaum zu entdecken. Doch er kann auch anders: Seine Farbpalette reicht von Blattgrün über Oliv und Grau bis zu Brauntönen. Der Farbwechsel dient dabei nicht immer der Tarnung: Es finden sich auch Tiere, die sich stark von ihrer Unterlage abheben. Man vermutet deshalb, dass auch Temperatur, Helligkeit, Feuchtigkeit oder schlicht das Wohlbefinden das Farbkleid des Laubfrosches beeinflussen. Den Winter aussitzen Frösche und Kröten sind wechselwarme Tiere. Das heisst, dass sich ihre Körpertemperatur nach der Umgebung richtet. Je nach Art gibt es einen bestimmten Temperaturbereich, in dem sich die Tiere am wohl sten fühlen, sich bewegen, fressen und sich fortpflanzen. Wird es im Herbst kälter, werden Frösche und Kröten immer träger. Schliesslich verkriechen sie sich in einem Erdloch, unter einem Asthaufen, im Schlamm oder in einem anderen frostsicheren Versteck, in dem sie in Winterstarre fallen. Ohne Wasser verloren Mit den steigenden Frühlingstemperaturen kom mt wieder Bewegung in die Tiere. Zielstrebig machen sie sich auf den Weg

6 6 zu ihren Laichgewässern. Alle einheimischen Froschlurche sind mindestens für die Fortpflanzung zwingend auf Wasser an - gewiesen. Das macht sie verletzlich, denn in den letzten 200 Jahren wurde unsere Landschaft gründlich entwässert. Die Flüsse wurden eingedämmt, die Auen zerstört, Quellen gefasst, Moore trockengelegt und das Kulturland mit Drainagesystemen ausgestattet. Mit verheerenden Folgen für Frösche und ihre Verwandten: 14 von 20 Amphibienarten beziehungsweise 9 von 12 Froschlurcharten in der Schweiz stehen auf der Roten Liste. Um den Tieren zu helfen, braucht es deshalb dringend wieder mehr Wasser in der Landschaft. Wiesen. Andere Arten wie die Gelbbauchunke bleiben etwas länger, aber auch sie nehmen nach einigen Wochen bis Monaten wieder festen Boden unter die Füsse. Nur die Grünfrösche bleiben fast ständig im und am Wasser. Um zu überleben, brauchen unsere Froschlurche deshalb beides: ein möglichst dichtes Netz von Gewässern und Feuchtgebieten sowie eine strukturreiche, naturnahe Umgebung. Nur so können Frösche und Kröten auch in Zukunft ihr faszinierendes Doppelleben führen. NICOLAS GATTLEN arbeitet als Journalist in Kaisten. ANDREA STRÄSSLE ist Redaktorin des Pro Natura Magazins. Mehr an Land als im Wasser Neben dem Mangel an Wasser in der Landschaft macht den Fröschen der Verlust attraktiver Landlebensräume zusätzlich zu schaffen. Entgegen der gängigen Vorstellung verbringen die meisten Frösche und Kröten nämlich mehr Zeit ihres Lebens an Land als im Gewässer. Grasfrosch, Erdkröte und Kreuzkröte etwa wandern kurz nach dem Ablaichen bereits wieder zurück in die nahen Wälder und Gefleckter Feuersalamander (oben) und Bergmolchmännchen in Wassertracht. Fotos: Andreas Meyer Die Amphibien der Schweiz Klasse Amphibien Ordnung FROSCHLURCHE Familie SCHEIBENZÜNGLER Familie UNKEN Familie KRÖTEN Geburtshelferkröte (Bild) Gelbbauchunke (Bild) Erdkröte Kreuzkröte (Bild) Wechselkröte ( ) Fotos von links nach rechts: Blickwinkel/B. Trapp; Blickwinkel/J. Fieber; alle anderen von Andreas Meyer

7 Die unbekannten Verwandten: Salamander und Molche Nebst Fröschen, Kröten und Unken gehören auch Salamander und Molche zu den Amphibien. Diese sogenannten Schwanz lurche haben ein paar spezielle Tricks auf Lager. Der Name verräts: Schwanzlurche tragen Schwanz und zwar zeitlebens. Mit ihren langgestreckten Körpern und den kurzen Vorder- und Hinterbeinen unterscheiden sie sich klar von ihren Froschvettern. Wie diese leben jedoch auch die meisten Schwanz lurche sowohl im Wasser wie an Land. Sind sie stärker ans Landleben angepasst, werden sie umgangssprachlich «Sala mander» genannt; sind sie stärker ans Wasser gebunden, ist von «Molchen» die Rede. In der Schweiz sind der Feuersalamander, der Alpensalamander und fünf Molcharten heimisch. Reizvolles Unterwasserballett Eine Spezialität der Molche ist ihr aufwendiges Balzverhalten. Anstelle eines Lockrufes setzen die stummen Molchmännchen auf Farben, Formen und Düfte, um den Weibchen zu imponieren. Das Männchen der Bergmolche etwa fällt im Frühling durch seine farbenprächtige Wassertracht auf. Wirbt es um ein Weibchen, sondert es einen Sexualduftstoff ins Wasser ab und fächelt diesen mit heftigen Schwanzschlägen seiner Auserwählten zu. Stunden können vergehen, bis ein Weibchen auf diesen «Hochzeitstanz» reagiert. Dann setzt das Männchen auf dem Gewässergrund ein Samenpaket ab, das vom Weibchen mit seiner Kloake aufgenommen wird. Die befruchteten Eier heftet das Weibchen in grosser Fleissarbeit einzeln an Wasserpflanzen. Im Laufe des Sommers verlassen die Molche das Gewässer und 7 ziehen in die Landlebensräume. Dazu wechseln sie von der farbigen, glatten Wassertracht zur unauffälligen Landtracht mit trockener, körniger Haut. Geburt der Alpensalamander Im Gegensatz zu den Molchen paaren sich Salamander an Land. Der Alpensalamander hat sich sogar vollständig vom Wasser gelöst: Seine Larven entwickeln sich ganz im mütterlichen Körper. Nach stolzen zwei bis vier Jahren Tragzeit bringt das Weibchen zwei fertig entwickelte Jung - salamander auf die Welt. Der Feuersalamander ist mit seinem gelben Flecken- oder Bändermuster unverwechselbar. Die Färbung ist eine Warnung: Der Feuersalamander produziert bei Gefahr ein weisses Sekret, das die Schleimhäute von Fressfeinden stark reizt. Auf der menschlichen Haut ist das Gift jedoch harmlos. Wer einen Feuersalamander berührt hat, sollte sich trotzdem die Hände waschen, damit kein Gift in die Augen oder auf die Schleimhäute gerät. NICOLAS GATTLEN Ordnung SCHWANZLURCHE Familie LAUBFRÖSCHE Familie ECHTE FRÖSCHE Familie SALAMANDER Italienischer Laubfrosch Europäischer Laubfrosch (Bild) Kleiner Wasserfrosch Teichfrosch Seefrosch Springfrosch (Bild) Italienischer Springfrosch Grasfrosch Feuersalamander Alpensalamander (Bild) Fadenmolch Teichmolch Bergmolch Italienischer Kammmolch Nördlicher Kammmolch

8 8 Vom Liebeslied zum Klammergriff Zur Paarungszeit haben Frösche und Kröten nur das eine im Kopf. Im Kampf um ein Weibchen legen sich die Kavaliere mächtig ins Zeug. Im Krach schlagen sind die kleinen Kerle grosse Meister: Wenn Laubfroschmännchen ihr «Liebeslied» anstimmen, erreichen sie eine Lautstärke von sagenhaften 90 Dezibel so laut wie ein bellender Schäferhund. Möglich machts die grosse Schallblase an der Kehle des Laubfrosches. Das Männchen saugt Luft in seine Lunge und lässt sie zwischen Lunge und geschlossenem Mund hin und her fliessen. Die Stimmbänder geraten in Schwingung, die Schallblase verstärkt die Töne zu ei - nem laut meckernden Äp-äp-äp. Flöten, schnarren und lachen Die Rufe der Frösche sind genetisch festgelegt und von Art zu Art verschieden. So produziert der kleine Wasserfrosch lange, schnarrende Rufe, von den Erdkröten hört man ein kratziges Ökch, während die Lau - te des Seefrosches an kurze Lacher erinnern. Der auffällige Paarungsruf der Männ - chen trägt dazu bei, dass Männlein und Weiblein der gleichen Art zueinander finden. Gleichzeitig halten die Paarungsrufe die Konkurrenz auf Distanz. Wird der Minimalabstand unterboten, kommt es nicht selten zum Ringkampf zwischen Revierbesitzer und Eindringling. Herrenchor und Damenwahl Meist finden sich die Männchen vor den Weibchen an den Laichplätzen ein. Möglicherweise löst ihr Rufen bei den Weibchen den Eisprung aus noch in sicherer Entfernung zu den Herrenchören, die von Fressfeinden leicht lokalisierbar sind. In der kurzen Zeitspanne zwischen Eisprung und Eiabgabe müssen sich die Weibchen für einen Bewerber entscheiden. In der Regel bevorzugen sie ausdauernde Rufer mit ei ner tiefen Stimme, also grosse und erfahrene Tiere. Der Wettbewerb unter den Männchen ist hart und fordert seinen Tribut: Manche Dauerrufer verlieren in wenigen Wochen über die Hälfte ihres Körpergewichts, andere werden von Feinden geortet und erbeutet. Explosives Frühlingserwachen Bei früh laichenden Amphibienarten wie Grasfrosch und Erdkröte treffen die fortpflanzungsbereiten Tiere häufig in Massen zum selben Zeitpunkt an ihren traditionellen Gewässern ein. Während weniger Tage brodelt es förmlich in den seichten Uferbereichen, wenn unzählige Männchen sich um die ablaichbereiten Weibchen balgen. Grasfrosch und Erdkröte werden deshalb auch Explosivlaicher genannt. Bei anderen Arten wie etwa der Kreuzkröte kann sich die Paarungszeit hingegen je nach Witterung über Monate hinziehen. Nur nicht locker lassen Hat ein Frosch- oder Krötenpaar sich gefunden, springt das Männchen auf den Rücken des Weibchens und klammert sich mit seinen Vorderbeinen fest. Die Männchen der Erdkröte lassen sich so mehrere Tage lang auf dem Rücken des Weibchens umher tragen, bis die richtige Wasserstelle zum Laichen gefunden ist. Um auf der glitschigen Haut Halt zu finden, entwickeln die Männchen zur Fortpflanzungszeit Haftschwielen an ihren Daumen und Zeigefingern. Während der Paarungszeit ist der Klammerreflex der Männchen derart ausgeprägt, dass sie nahezu alles umklammern, was sich bewegt. Das kann schon mal ein anderes Männchen oder selbst ein Fischrücken sein. Kon kurrenten versuchen zudem, klammern de Män nchen wieder vom Weibchen herunterzubuxieren. Manchmal bilden sich ganze Knäuel von Fröschen oder Kröten um ein Weibchen. Je nach Art portioniert Die Befruchtung der Eier geschieht ausserhalb des weiblichen Körpers. Die Weibchen geben ihre Eier portionenweise ins Wasser ab, während die Männchen ihr Sperma darüber verteilen. Nach der Paarung gehen die meisten Weibchen an Land. Die Männchen harren oft noch einige Wochen aus und hoffen auf verspätete Weibchen. Nur Grünfrosche bleiben das ganze Jahr im Gewässer. Das Resultat des turbulenten Treibens unterscheidet sich je nach Art: Froschlaich besteht aus Ballen mit einigen Hundert bis mehreren Tausend Eiern. Die Gelb - bauch unke setzt mehrere kleine Eipakete ab. Kreuzkröten legen etwa einen Meter lange Laichschnüre lose auf den Ge - wässerboden, während die Erdkröte lange Schnüre mit bis zu Eiern zwischen Wasserpflanzen aufspannt. NICOLAS GATTLEN 1 2 Wechselgesang der Ge burtshelferkröten Ein Sonderfall unter den einheimischen Amphibien ist die Geburts - helferkröte: Bei ihr stösst auch das Weibchen einen Paarungsruf aus, wenn auch etwas leiser als das Männchen. Es antwortet damit dem Aus erwählten aus nächster Nähe. Das Paar ruft dann abwechselnd, bis es schliesslich zusammenfindet. Geburtshelferkröten paaren sich als einzige einheimische Frosch - lurchart nicht im Wasser, sondern an Land. as

9 9 Alles Quak? Neben dem Paarungsruf kennen die Froschlurche drei weitere Arten von Rufen: Revier-, Befreiungs- und Schreck rufe. Der Revierruf gleicht dem Paarungsruf, er ist aber kürzer und einfacher. Er wird ausgerufen, wenn sich Konkurrenten nähern. Männchen wie Weibchen können auch Befreiungslaute von sich geben. Männchen wehren sich so gegen die Umklammerung durch andere Männchen, nicht paarungsbereite Weibchen versuchen damit aufdringliche Bewerber loszuwerden. Beide Geschlechter können ausserdem einen Schreckruf ausstossen. Dazu öffnen die Tiere häufig ihr Maul, womöglich, um den Feind zu beeindrucken. as 3 1 Kleines Kerlchen, grosser Lärm: rufendes Laubfroschmännchen mit grosser, kehl ständiger Schallblase. 2 Keine Ballen, sondern Schnüre: Laich der Erdkröte. 3 Drunter und drüber: Grasfrösche versammeln sich zur Paarungszeit oft zu Hunderten am Laichgewässer. 4 Liebestolle Erdkrötenmännchen bestürmen ein Weibchen auf dem Weg zum Gewässer. Fotos nach Nummern: Blickwinkel/P. Schuetz ; PRISMA/K. Honal; Andreas Meyer ; Waldhäusl/K. Prönnecke 4

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