EasternGraphics Produktunterlagen Anleitung zur Migration für pcon.update

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2 Hintergrund Zur Nutzung von pcon.update auf Ihrem System sind Anpassungen in Bezug auf Ihre pcon- Applikationen und OFML-Daten erforderlich. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn auf Ihrem System bereits OFML-Daten und/oder pcon-applikationen installiert waren. Der Vorgang der Anpassungen auf Ihrem System wird als Migration bezeichnet. Zur Durchführung der Migration erhalten Sie ein kostenfreies Werkzeug, das pcon.update Modul Migration (im Folgenden als Modul Migration bezeichnet). Dieses Werkzeug führt Sie weitgehend automatisch durch alle Schritte der Migration. Das Ergebnis der Migration ist ein System, das in Bezug auf die Konfiguration der pcon- Applikationen und der OFML-Daten, die Anforderungen für die Nutzung von pcon.update erfüllt. Für den Aufbau eines pcon.update-fähigen Systems ist die Migration aber nicht zwingend erforderlich. Alternativ kann auf einem System auf dem bisher pcon-anwendungen, aber keine OFML-Daten installiert sind, durch Start des Modul DataClient eine Umgebung geschaffen werden, die für pcon.update geeignet ist. Diese Möglichkeit bietet sich zum Beispiel dann, wenn das System schon aus anderen Gründen neu aufgebaut werden soll. Voraussetzungen für den Einsatz des Moduls Migration sind: 1. Schreibrechte auf die Verzeichnisse Ihrer pcon-applikationen 2. Schreibrechte (Umbenennen, Ändern und Anlegen) im OFML-Verzeichnis 3. Version der installierten pcon-applikationen wird unterstützt. (mind. pcon.planner/pcon.configurator 4.9 und pcon.basket 1.1.5) Im Regelfall wird durch eine CD-Installation nur ein OFML-Datenverzeichnis angelegt. Es ist dennoch möglich, dass auf Ihrem System mehr als ein Verzeichnis für die Ablage von OFML-Daten existiert. Manuelle Änderungen oder fehlerhafte Installationsroutinen können dafür die Ursache sein, z.b: 1. Einträge in der hcsys.ini (zu finden im Datenverzeichnis, üblicherweise unter C:\Easterngraphics) 2. Pfade in den Herstellerprofilen (zu finden in <Anw.-Verzeichnis>\etc\data\*.cfg) 3. Pfad der EGR-Umgebungsvariable (Achtung: kann nicht geändert werden!) Sollte das Modul Migration feststellen, dass mehr als ein OFML-Datenverzeichnis auf Ihrem System angelegt wurde, zeigt es Ihnen die gefundenen Datenverzeichnisse an. Das Modul Migration bietet für diesen Fall die Funktion Datenfusion zum automatischen Zusammenlegen der verschiedenen Datenverzeichnisse. Hinweise und Details zur Datenfusion finden Sie weiter unten in dieser Dokumentation. Seite 2 von 12

3 Nach der Umstellung Ihres Systems sind Sie nicht auf die Nutzung von pcon.update zur Aktualisierung Ihrer Daten beschränkt. Sie können auch weiterhin z. B. Marketing-CDs oder die Office-Data-CD wie gewohnt verwenden, diese sollten lediglich folgendes Logo mit der Bezeichnung web-enabled in der Beschriftung auf der CD-Oberfläche oder im ersten Installationsdialog zeigen: Sollten Sie durch Verwendung eines nicht web-enabled Mediums (z. B. eine veraltete Marketing-CD) die Kompatibilität Ihres Systems für pcon.update beeinträchtigt haben, wird das Modul DataClient dies beim Start bemerken und automatisch das Modul Migration starten, um die Voraussetzungen für die Nutzung von pcon.update wieder herzustellen. Aus der Migration ergeben sich keine Änderungen für den OFML-Anwender. Sie können wie gewohnt in den pcon-applikationen weiter arbeiten. Auf den folgenden Seiten wird die Verwendung des Moduls Migration, die Änderungen durch die Migration im Detail und die manuelle Durchführung der Migration beschrieben. Seite 3 von 12

4 Ablauf der Migration Das Modul Migration sucht alle Anwendungen, deren OFML-Daten mit pcon.update aktualisiert werden können und listet sie auf. Bitte betätigen Sie die Schaltfläche Weiter >. Im dann folgenden Schritt werden die OFML-Datenverzeichnisse mit den enthaltenen Herstellern und Serien erfasst. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Als Ergebnis werden die OFML-Daten Ihres Systems aufgeführt. Wurde mehr als ein Verzeichnis für OFML-Daten auf Ihrem System gefunden, bietet Ihnen das Modul Migration mit der Funktion Datenfusion die Möglichkeit, diese verschiedenen Datenverzeichnisse zusammenlegen zu lassen. Seite 4 von 12

5 Mit der Schaltfläche Start der Datenfusion beginnt das automatische Zusammenlegen der verschiedenen Datenverzeichnisse. Sollten sich gleiche Datenstände in den verschiedenen Datenverzeichnissen finden, erscheint folgender Dialog, mit dem Sie entscheiden können, welcher Datenstand übernommen werden soll. Wurden alle OFML-Daten im zentralen Verzeichnis für OFML-Daten auf Ihrem System erfasst und ein einheitliches Verzeichnis für die OFML-Daten als Voraussetzung für pcon.update geschaffen, erscheint folgender Dialog. Seite 5 von 12

6 Die Option Installationsdatenbank aktualisieren behält Einträge über bereits installierte OFML-Daten in der Installationsdatenbank bei, damit diese Daten mit pcon.update nicht erneut zur Installation angeboten werden. Weichen Sie von dieser Option nur in begründeten Ausnahmefällen ab! Bitte setzen Sie den Prozess mit der Schaltfläche Weiter > fort. Betätigen Sie nun die Schaltfläche Migrationsprozess starten, um die notwendigen Änderungen an Ihrem System vorzunehmen. Der Verlauf der Migration wird Ihnen per Fortschrittsbalken angezeigt. Seite 6 von 12

7 Mit Abschluss der Migration werden Ihnen die Details zum Ablauf angezeigt. Diese Informationen befinden sich parallel zu diesem Dialog in der Datei x-mig.log in Ihrem OFML-Datenverzeichnis. Seite 7 von 12

8 Die Migration im Detail Neben der automatisierten Migration mit dem Modul Migration haben Sie selbstverständlich auch die Möglichkeit, die Migration manuell durchzuführen. Dazu finden Sie im Folgenden eine Aufstellung, in der die am System vorzunehmenden Änderungen im Einzelnen beschrieben sind. Die Anpassungen durch die manuelle Migration entsprechen grundsätzlich den Anpassungen, die durch das Modul Migration vorgenommen werden, mit Ausnahme der Anlage der Installationsdatenbank install.db. Diese wird bei der manuellen Migration nicht angelegt, sondern beim Start des Modul DataClient automatisch erzeugt. Voraussetzung für pcon.update und damit Teil der Migration ist die Schaffung eines einheitlichen Datenverzeichnisses. Ist diese Voraussetzung nicht geschaffen, wird der DataClient dies automatisch erkennen und das Migrationstool mit der Funktion Datenfusion starten. Sollte es notwendig sein, mehrere OFML-Datenstände auf einem System abzulegen, das auch pcon.update verwendet, ist eine strikte Trennung der verschiedenen Stände zur Laufzeit des DataClient erforderlich. Bitte beachten Sie zur Trennung der Datenstände folgende Punkte: 1. Geprüft werden die Kataloge, der durch pcon.update erkannten Anwendungen. Alle angemeldeten Kataloge in allen erkannten Anwendungen sollten daher das gleiche Datenverzeichnis benutzen. Grundsätzlich erkennt pcon.update alle regulär installierten pcon- Andwendungen. Welche das im Einzelnen sind, wird im DataClient im Dialog Relevante Anwendungen angezeigt. 2. Über die Inhalte des Datenverzeichnisses mit den angemeldeten Katalogen ermittelt der DataClient weitere Datenverzeichnisse, so vorhanden. Quellen aus denen diese Informationen gewonnen werden, können z.b. hcsys.ini, Datenprofile (auch nicht angemeldet) sowie die Window-Registry sein. Seite 8 von 12

9 1. Datenprofile Datenprofile verschieben Wichtig! Nur herstellerspezifische Dateien sind hier zu berücksichtigen. Folgende Dateien dürfen nicht verschoben oder umbenannt werden: C:\Programme\EasternGraphics\op\etc\data\standard_DE_1.cfg C:\Programme\EasternGraphics\oc\etc\data\standard_DE_1_c.cfg C:\Programme\EasternGraphics\ob\etc\data\default.cfg Mit der Verwendung des Moduls Migration wird das Datenprofil für jeden einzelnen Hersteller im zentralen OFML-Datenverzeichnis abgelegt. Die Datenprofile, welche für das Laden der Herstellerserien / Kataloge verantwortlich sind, werden nicht mehr in der Applikation, sondern direkt im OFML-Datenverzeichnis abgelegt, d.h. alle auf einem System vorhandenen Datenprofile (nur Hersteller) müssen vom Programmverzeichnis unter \etc\data in das Verzeichnis \profiles im zentralen Datenverzeichnis verschoben werden. Mit diesem Schritt werden mehrere, jeweils pro Anwendung hinterlegte Datenprofile zu einem einzigen Datenprofil für alle Anwendungen zusammen gefasst. Im Regelfall stellt dies kein Problem dar, da die Datenprofile nahezu aller Hersteller für jede Anwendung identisch sind. Sollte dennoch einmal der Fall eintreten, dass die Datenprofile eines Herstellers sich je nach Anwendung unterscheiden, stimmen Sie sich bitte mit dem entsprechenden Hersteller über das weitere Vorgehen ab. Vor der Migration: z.b.: C:\Programme\EasternGraphics\op\etc\data\HE.cfg Nach der Migration: z.b.: C:\EasternGraphics\profiles\HEx.cfg Hinweis! Das Verzeichnis \profiles muss als Ordner im zentralen OFMLDatenverzeichnis erstellt werden. Ausnahme: Es sind noch keine OFML-Daten installiert. Das Modul DataClient erstellt dann dieses Verzeichnis automatisch beim ersten Start. Datenprofile umbenennen Die Bezeichung der Datenprofile leitet sich auf einem migrierten System nicht mehr wie bisher aus dem Schlüssel manufacturer_id ab (z.b.: HE.cfg), sondern wird aus dem Schlüssel manufacturer gebildet (z.b.: hex.cfg). Deshalb müssen die Datenprofile nach der Verschiebung umbenannt werden. Seite 9 von 12

10 Der Schlüssel manufacturer kann aus jeder Serienregistrierungsdatei des entsprechenden Herstellers abgelesen werden. Die Serienregistrierungsdateien finden Sie im OFML- Datenverzeichnis unter \registry Beispiel ( \profiles) Anmeldung der Datenprofile Die Änderung am Dateinamen der Datenprofile muss für die Anmeldung der Datenprofile in der default.cfg nachgezogen werden Standardmäßig werden die Profile in folgenden Dateien angemeldet: C:\Programme\EasternGraphics\op\etc\startup\default.cfg C:\Programme\EasternGraphics\oc\etc\startup\default.cfg C:\Programme\EasternGraphics\ob\etc\startup\default.cfg Alle dort angemeldeten Datenprofile müssen entsprechend angepasst werden. Außerdem muss in der default.cfg jeder relevanten Anwendung der Pfad für die Datenprofile hinter dem Schlüssel app.gf.data.profile.path angegeben werden. pcon.planner / pcon.configurator pcon.basket Seite 10 von 12

11 2. DLMs Wie auch die Datenprofile werden die DLMs der Hersteller im Ordner \dlm im OFML- Datenverzeichnis abgelegt. Alle auf einem System vorhandenen Hersteller-DLMs müssen in das Verzeichnis \dlm verschoben werden. Hinweis! Das Verzeichnis \dlm muss manuell direkt im OFML-Datenverzeichnis erstellt werden. Ausnahme: Es sind noch keine OFML-Daten installiert. Das Modul DataClient erstellt dann dieses Verzeichnis automatisch beim ersten Start. Wichtig! Nur herstellerspezifische Dateien sind hier zu berücksichtigen. Die folgenden programmabhängigen Dateien dürfen nicht verschoben oder umbenannt werden: C:\Programme\EasternGraphics\op\etc\dlm\egr.dlm C:\Programme\EasternGraphics\op\etc\dlm\vorwerk.dlm C:\Programme\EasternGraphics\oc\etc\dlm\egr.dlm C:\Programme\EasternGraphics\ob\etc\dlm\obk-1_0.dlm C:\Programme\EasternGraphics\ob\etc\dlm\pxcad-2_0.dlm Nach der Umstellung sollte das neue Verzeichnis wie folgt aussehen: Seite 11 von 12

12 3. Nach der Migration Auch wenn die Migration manuell durchgeführt wurde, sind nur noch folgende Wege zur Aktualisierung Ihrer OFML-Daten zu verwenden: CD-Installation WEB-ENABLED Es dürfen nur noch Installationen verwendet werden, welche mit dem folgenden Icon versehen sind. Dies betrifft unter anderem insbesondere Office-Data-CD Marketing-CD Master-Installationsroutinen Modul DataClient Hinweis! Beim Einsatz des Moduls DataClient nach der manuellen Migration können die über pcon.update bereitgestellten OFML-Datenstände nur komplett geladen werden. Ein Abgleich mit den bereits vorliegenden OFML-Daten ist in diesem Fall nur möglich, wenn diese via Modul DataClient installiert wurden. Seite 12 von 12

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