23. JULI Kreditklemme in Deutschland: Fakt oder Fiktion?

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1 23. JULI 29 KONJUNKTUR UND STRATEGIE Kreditklemme in Deutschland: Fakt oder Fiktion? Das Thema einer vermeintlichen oder tatsächlichen Kreditklemme in Deutschland beherrscht seit geraumer Zeit die Schlagzeilen der Medien. Dabei wird vor allem von Seiten der Politik versucht, die Banken als diejenigen zu brandmarken, die zu wenig Kredite vergeben und die somit eine nachhaltige Entschärfung der derzeitigen Wirtschaftskrise verhindern. Unser Eindruck ist, dass in der öffentlichen Diskussion sehr undifferenziert mit dem Thema Kreditklemme umgegangen wird. Es mag nachvollziehbar sein, dass vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahlen nach denjenigen gesucht wird, die für diese Krise verantwortlich sind. Und es steht außer Zweifel, dass sich die Banken ihrer Verantwortung bewusst sein und sich dieser Diskussion stellen müssen. Dennoch würde es der wirtschaftspolitischen Debatte gut tun, faktenbasierte Rückschlüsse zu ziehen und nicht mit pauschalen Vorverurteilungen Stimmung zu machen. Die Kreditvergabepolitik der deutschen Banken lässt sich am besten anhand der Statistiken der Deutschen Bundesbank beurteilen. Relevantes Zahlenmaterial wird zum einen im Monatsbericht und zum anderen in dem statistischen Beiheft Bankenstatistik 1 veröffentlicht. Letztere Publikation listet sehr detailliert auf, welche Banken (sogar unterteilt nach Bankengruppen) an welche Kreditnehmer (unterteilt bis auf verschiedene Wirtschaftsbereiche) Gelder ausgeliehen haben. Natürlich lassen sich Statistiken immer unterschiedlich interpretieren. Während beispielsweise der Deutsche Bankenverband betont, dass es keine Kreditklemme gäbe, hat eine deutsche Wirtschaftszeitung vor wenigen Tagen die Bundesbank-Statistiken ganz anders interpretiert. So würden die Bundesbankzahlen belegen, dass die Banken eine Kreditklemme vertuschen würden. Denn während der Bankenverband mit der Gesamtkreditvergabe (ohne Wohnungsbaukredite) argumentiere, die im 1. Quartal 29 um 31 Milliarden Euro gegenüber dem Vorquartal zugenommen habe, müsse man doch von dieser Summe die Kredite an die Finanzdienstleister abziehen, um ein tatsächliches Bild von der Kreditvergabe an die Unternehmen zu erhalten. Korrigiert man aber die Gesamtkreditvergabe um besagte Kredite an andere Finanzunternehmen, so ergäbe sich ein ganz anderes Bild: Demnach ist die Kreditvergabe in den ersten drei Monaten des Jahres 29 nicht angestiegen sondern um knapp 3 Milliarden Euro gesunken. Dies soll zeigen, dass es tatsächlich eine Kreditklemme in Deutschland gibt. Wir halten diese Aussage für schlichtweg falsch. An der Bereinigung der Zahlen zur Gesamtkreditvergabe haben wir nichts auszusetzen, wohl aber an der Interpretation, dass ein Rückgang von 3 Milliarden als Indiz für eine Kreditklemme 1 z.b. 9/bankenstatistik729.pdf herhalten muss. Denn gemessen an der absoluten Summe der vergebenen Kredite in Höhe von 1.71 Milliarden Euro in Q1 29 mutet der Rückgang von 3 Milliarden marginal an. Zudem zeigt der Blick in die Vergangenheit, dass die Gesamtkreditvergabe von Quartal zu Quartal deutlichen Schwankungen unterliegen kann, die nichts mit dem Konjunkturzyklus zu tun haben. So ist die Kreditvergabe beispielsweise im 4. Quartal 26 um mehr als 7 Milliarden Euro zurückgegangen, ohne dass man damals darüber diskutiert hätte, ob dies ein Indiz für eine Kreditklemme in Deutschland sei. Von Anfang 22 bis Anfang 25 ist die Kreditvergabe sogar 13 (!) Quartale in Folge gefallen, ohne dass es zu einer ähnlich vehementen Diskussion um das Thema Kreditklemme gekommen wäre. Hauptgrund dieser Entwicklung war die schwache Konjunktursituation, die zu einem deutlich geringeren Finanzierungsbedarf bei den Unternehmen geführt hat Q1 2 Gesamtkreditvergabe (ohne Wohnungsbau) deutscher Banken an Unternehmen und Selbständige gegenüber dem Vorquartal Q1 21 Q1 22 Q1 24 Q1 25 Veränderung der Gesamtkreditvergabe (in Mrd Euro) Veränderung der Gesamtkreditvergabe ohne Kredite an Finanzdienstleister (in Mrd Euro) Um von den sehr volatilen und deswegen wenig aussagekräftigen Quartalsveränderungen zu abstrahieren, sollte man einen Blick auf die Veränderung der ausgegebenen Kredite im Vergleich zum Vorjahr werfen. Im 1. Quartal 29 lag die Gesamtsumme der an inländische Unternehmen und Selbständige vergebenen Kredite um 7,3% über dem Niveau des Vorjahres, wobei die Zuwachsraten in den vergangenen beiden Quartalen leicht zurückgegangen sind. Im Durchschnitt haben die Banken seit Ende des Jahres 1981 ihre Kreditvergabe dagegen nur um 5% p.a. ausgeweitet. Klammert man den starken Anstieg der Kreditvergabe im Zuge der deutschen Wiedervereinigung aus und betrachtet den Durchschnittswert seit 1993, so nahm die Kreditvergabe durchschnittlich nur um knapp 3% pro Jahr zu. Ohne die Kredite an Finanzinstitutionen betrug die Zuwachsrate bei den ausstehenden Krediten im 1. Quartal gut 4%, womit sie dem Durchschnittswert seit 1981 entspricht. Seit 1993 sind die ausstehenden Kredite an inländische Unternehmen und Selbständige unter Ausklammerung der Ausleihungen an die Finanzdienstleister dagegen nur um gut 2% pro Jahr angestiegen. Eine zu geringe Kreditvergabe der deutschen Banken an ihre inländischen Kunden lässt sich somit statistisch nicht belegen. Q1 26 Q1 27 Q1 28 Q1 29 Q1 21 1

2 Unseres Erachtens deutet das vorliegende Zahlenmaterial auf ein weiterhin ausreichendes Kreditangebot der Banken hin. Angesichts der Schwere der Rezession wäre es sogar eher zu erwarten gewesen, dass die Summe der ausstehenden Bankkredite gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen wäre. So sind die Industrieproduktion, die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen im 1. Quartal 29 um jeweils 2% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Nachfrage nach neuen Krediten, um damit Investitions- oder Produktionsausweitungen zu finanzieren, müsste demnach merklich zurückgegangen sein. Deutschland: Kredite der Banken an inländische Unternehmen und Selbständige und Kreditnachfrage Anteil von etwa 1% bzw. 7% bei der gesamten Kreditsumme entfällt. Auch die Landesbanken, die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken, die zusammen auf einen Anteil von mehr als 5% bei den ausstehenden Krediten kommen, haben im 1. Quartal im Durchschnitt gut 5% mehr Kredite als im Vorjahr vergeben. Und selbst die Zweigstellen ausländischer Banken, die nur über einen Marktanteil von 3% in Deutschland verfügen, haben im 1. Quartal 29 ihr Kreditvolumen ausgedehnt. Der vor allem politisch motivierten Diskussion um eine bestehende Kreditklemme in Deutschland lässt sich mit den Zahlen der Bundesbank also rasch der Wind aus den Segeln nehmen. Kreditvergabe an Selbstständige und Unternehmen nach Bankengruppen* 1,% 7,5% 5,% 2,5%,% -2,5% Anteil % ggü. Vj. Anteil % ggü. Vj. Großbanken 15,4% 4,14% 13,5% -7,62% Regional- und sonstige 9,22% 13,13% 1,94% 25,1% Kreditbanken Zweigstellen ausländischer 3,26% 33,5% 3,22% 4,22% Banken Landesbanken 18,62% 6,46% 18,7% 5,87% -5,% -4 Sparkassen 22,12% 3,6% 21,96% 4,62% Q Q Q Q Q1 21 Gesamtkredite ohne Wohnungsbau (y/y) Gesamte Kreditvergabe ohne Wohnungsbau und ohne Kredite an Finanzdiensleister (y/y) Kreditnachfrage lt. Bundesbank Bank Lending Survey (r.s.) Problematisch ist, dass sich die tatsächliche Kreditnachfrage der Unternehmen nicht messen lässt, so dass auf direktem Wege auch keine statistischen Daten ermittelt werden können. Allerdings lassen sich zumindest näherungsweise Informationen zur Kreditnachfrage aus den vierteljährlichen Umfragen der EZB und der Bundesbank bei den Geschäftsbanken, den sogenannten Bank Lending Surveys, entnehmen. Während die EZB für den gesamten europäischen Währungsraum seit Mitte 28 ein deutliches Nachlassen der Kreditnachfrage festgestellt hat, sind die an deutsche Banken gerichteten Finanzierungsanfragen nach Angaben der Bundesbank in den letzten beiden Quartalen leicht angestiegen. Allerdings können wir keine große Diskrepanz zwischen der von den Geschäftsbanken berichteten Kreditnachfrage und deren Ausleihungen feststellen. Alles in allem deutet somit nichts auf eine aktuelle Unterversorgung der deutschen Wirtschaft mit Krediten hin. Beim Blick auf die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbständige der verschiedenen Bankengruppen lassen sich dennoch bemerkenswerte Unterschiede feststellen. So lässt sich beispielsweise nur bei den Großbanken (u.a. Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank), auf die ein Anteil von knapp 15% bei den gesamten ausstehenden Krediten entfällt, ein signifikanter Rückgang der Kreditvergabe von mehr als 7% gegenüber dem Vorjahresquartal feststellen. Alle anderen Bankengruppen mit Ausnahme der Realkreditinstitute haben in den vergangenen Quartalen ihre Kreditvergabe teilweise kräftig gesteigert. Der stärkste Anstieg ist bei den Regional- und sonstigen Kreditbanken (zu dieser Gruppe gehören u.a. die übrigen Privatbanken) und den Banken mit Sonderaufgaben (wie der KfW) zu verzeichnen (+25% gegenüber Vorjahresquartal), auf die ein Q1 25 Q1 27 Q1 29 Genossenschaftsbanken 13,88% 5,69% 13,81% 4,9% Realkreditinstitute 1,45% -3,84% 9,66% -2,54% Bausparkassen,79%,8%,79% 6,31% Banken mit Sonderaufgaben 6,26% 3,75% 7,42% 24,89% *1. Quartal ggü. Vorjahr Angesichts einer immer langsamer wachsenden und vielleicht schon bald stagnierenden Geldmenge im Euroraum könne man auf den ersten Blick zum Ergebnis kommen, dass zumindest in der Europäischen Währungsunion eine Kreditklemme vorliegen könnte. Diese Vermutung ließe sich u.a. auch durch die abweichende Bankenstruktur in vielen europäischen Ländern begründen, da im Gegensatz zum deutschen Bankenmarkt in Europa die Großbanken das Kreditgeschäft stärker dominieren. Da auf europäischer Ebene ähnlich wie in Deutschland davon auszugehen ist, dass vor allem Großbanken ihre Kreditvergabe eingeschränkt haben, könnte dieser Effekt bei einer anderen Bankenstruktur auch in der Gesamtbetrachtung zu einem anderen Ergebnis führen. Allerdings zeigt eine genaue Analyse der Zahlen, dass auch in der Eurozone wahrscheinlich nicht von einer Kreditklemme gesprochen werden kann. Zwar ist das Kreditvolumen in Relation zum langfristigen Trend am aktuellen Rand rückläufig, doch ist im Gegensatz zu Deutschland auch die Kreditnachfrage stark zurückgegangen, so dass von einer Kreditklemme im engeren Sinne nicht die Rede sein kann. Verfechter der Kreditklemmen-Theorie könnten an dieser Stelle einwenden, dass die Nachfrage nach Krediten auf europäischer Ebene nur deswegen so gering ausfalle, weil die Unternehmen ohnehin wüssten, dass diese nicht von der Bank genehmigt werden würden. Ganz ausschließen lässt sich diese Überlegung nicht, doch gibt es noch einen weiteren Hinweis darauf, dass sich auch in der Währungsunion bisher keine Kreditklemme in nennenswertem Umfang aufgebaut hat. 2

3 Q3 23 Kreditnachfrage und Kreditvergabe im Euroraum Q1 24 Q3 24 Q1 25 Q3 25 Q1 26 Q3 26 Q1 27 Q3 27 Q1 28 Kreditvergabe - Abw eichung vom langfristigen Trend Kreditnachfrage - Abw eichung vom langfristigen Trend Dabei handelt es sich um den Zusammenhang zwischen Kreditvergabe und Industrieproduktion. In der Vergangenheit gab es immer einen sehr engen Zusammenhang zwischen diesen beiden Zeitreihen, der auch plausibel ist. Eine stark wachsende Industrieproduktion führt zu einem erhöhten Auslastungsgrad und macht nicht nur Ersatzinvestitionen, sondern auch Erweiterungsinvestitionen notwendig. Mit Hilfe einer Regressionsanalyse lässt sich relativ genau berechnen, welches Kreditvolumen vor dem Hintergrund der aktuellen Industrieproduktion volkswirtschaftlich notwendig wäre. Dabei kommen wir zu dem Ergebnis, dass das aktuelle Kreditvolumen fast exakt mit der Industrieproduktion kompatibel ist, so dass auch aus dieser Sicht von einer Kreditklemme nicht die Rede sein kann. Überraschend ist vielmehr die relativ zur Industrieproduktion viel zu hohe Kreditvergabe im 3. Quartal 28. Aber auch dieser Ausreißer lässt sich aus unserer Sicht gut erklären. Q3 28 Q1 29 europäischer Ebene von einer signifikanten Kreditklemme nicht die Rede sein kann. Nichtsdestotrotz bedeutet die Tatsache, dass sich derzeit keine zu geringe Kreditversorgung der Wirtschaft feststellen lässt, nicht automatisch, dass dies in den kommenden Quartalen auch so bleiben muss. Da zu erwarten ist, dass die Zahl der Zahlungsverzögerungen und Kreditausfälle in den kommenden Monaten zunehmen wird, müssen die Banken aufgrund der Basel II-Vorschriften für die bestehenden Kredite mehr Eigenkapital hinterlegen, so dass es schwieriger werden könnte, in Zukunft neue Kredite herauszugeben. Die derzeit noch gute Kreditversorgung bietet aber zumindest einen gewissen Schutz davor, dass es in den kommenden ein oder zwei Quartalen zu dramatischen Finanzierungsengpässen kommen wird. Dennoch könnte es mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung immer noch zu einer aus Bankensicht unfreiwilligen Kreditklemme kommen. Tatsächliche und theoretisch auf Basis der Industrieproduktion zu erwartende Kreditvergabe im Euroraum Q3 23 Q1 24 Q3 24 Q1 25 Q3 25 Q1 26 Q3 26 Q1 27 Q3 27 Q1 28 Q3 28 Q1 29 Q3 29 Kreditverabe Kreditvergabe, w ie sie aufgrund der Industrieproduktion zu erw arten w äre Zum einen bestand in der damaligen Situation eine Liquiditätskrise, in der viele Unternehmen nicht die Möglichkeit hatten, sich über Unternehmensanleihen oder Commercial Papers zu refinanzieren. Zum anderen antizipierten möglicherweise viele Unternehmen strengere Kreditvergabebedingungen für die nächsten Monate, so dass sie die Gelegenheit nutzten, sich so weit wie möglich im Vorfeld mit Krediten zu versorgen. Da inzwischen zudem die Emission von Unternehmensanleihen wieder auf Hochtouren läuft, ist dies ein weiterer Beleg für unsere These, dass auch auf 3

4 Wochenausblick für die Zeit vom 27. bis 31. Juli 29 Feb Mrz Apr Mai Juni Juli Veröffentlichung D: GfK Konsumklima 2,5 2,5 2,5 2,6 2,9 2,9 27. Juli D: vorl. Lebenshaltungskosten, m/m,6% -,1%,% -,1%,4% -,6% ab 27. Juli D: vorl. Lebenshaltungskosten, y/y 1,%,5%,7%,%,1% -1,2 ab 27. Juli D: Importpreise, m/m -,1% -,4% -,8%,%,1% ab 27. Juli D: Importpreise, y/y -6,4% -7,1% -8,6% -1,4% -11,5% ab 27. Juli D: Arbeitslose, Veränderung in Tsd., sa Juli D: Arbeitslosenquote, sa. 8,% 8,1% 8,3% 8,2% 8,3% 8,4% 3. Juli E-16: Geldmenge M3, y/y 5,8% 5,% 4,9% 3,7% 3,5% 27. Juli E-16: Industrievertrauen Juli E-16: Konsumentenvertrauen Juli E-16: Inflationsrate, Vorabschätzung 1,2%,6%,6%,% -,1% -,5% 31. Juli E-16: Arbeitslosenquote 8,8% 9,% 9,3% 9,5% 9,7% 31. Juli MMW-Schätzungen in rot. Chart der Woche: Ifo-Index vor weiterem Anstieg Ifo-Index und belgisches Geschäftsklima Jul 99 Jan Jul Jan 1 Jul 1 Jan 2 Jul 2 Jan 3 Jul 3 Jan 4 Jul 4 Jan 5 Jul 5 Jan 6 Jul 6 Jan 7 Jul 7 Jan 8 Jul 8 Jan 9 Jul 9 Ifo-Index Geschäftsklima Belgien, rechte Skala Heute wurde der belgische Geschäftsklimaindex veröffentlicht, der mit einem Indexstand von -22,8 zwar besser als im Vormonat ausgefallen ist, jedoch die noch optimistischeren Erwartungen nicht ganz erreichen konnte. Angesichts der Größe der belgischen Volkswirtschaft mag es überraschend erscheinen, dass dieser Geschäftsklimaindex eine vergleichsweise hohe Bedeutung für die Kapitalmärkte hat. Allerdings ist die belgische Volkswirtschaft aufgrund ihrer intensiven Verflechtung mit vielen anderen europäischen Volkswirtschaften ein sehr guter Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und insbesondere auch für Deutschland. Das lässt sich eindrucksvoll zeigen, indem man den belgischen Geschäftsklimaindex mit dem deutschen Ifo-Index vergleicht. Hier zeigt sich, dass beide Zeitreihen eine enge Korrelation aufweisen. Da das belgische Geschäftsklima zudem häufig vor dem Ifo-Index veröffentlicht wird, gilt dieser Index als guter Frühindikator für sein deutsches Pendant. Der nur noch leichte Anstieg des belgischen Indikators lässt erwarten, dass auch der Ifo-Index in seiner positiven Dynamik etwas gebremst werden könnte, jedoch gehen wir von einem weiteren Anstieg aus. Die Märkte dürften sich bei der Veröffentlichung der Ifo-Zahlen aber vor allem darauf konzentrieren, ob nur die Erwartungskomponente angestiegen ist, oder ob sich auch die Einschätzung der aktuellen Lage endlich verbessert hat. 4

5 Stand Veränderung zum Aktienmärkte 17:48-1 Woche -1 Monat -3 Monate YTD Dow Jones 958 4,% 8,6% 14,8% 3,2% S&P ,7% 9,2% 15,6% 8,% Nasdaq ,2% 11,2% 19,3% 24,5% Wilshire ,5% 7,2% 13,3% 7,7% DAX ,9% 11,8% 14,2% 9,1% MDAX ,1% 11,5% 17,2% 9,2% TecDAX 67 3,3% 13,4% 18,5% 31,7% EuroStoxx ,1% 9,6% 13,1% 5,6% Stoxx ,7% 8,% 15,6% 8,% Nikkei ,8% -,3% 12,2% 1,5% Topix 99 4,2% -1,5% 9,5% 5,8% Brasilien BOVESPA ,9% 1,1% 21,4% 45,1% Rußland RTS 976 8,1% 1,6% 24,3% 54,5% Indien BSE ,9% 6,3% 4,8% 57,9% China Shanghai Composite ,5% 14,9% 35,2% 82,8% Zinsen und Rentenmärkte Bund-Future 12, Bobl-Future 115, Schatz-Future 18, Monats Euribor, M Euribor Future, Dez 29 1, Monats $ Libor, Fed Funds Future, Dez 29, jährige US Treasuries 3, jährige Bunds 3, jährige JGB 1, US Treas 1Y Performance 415,1,1% 1,5% -4,1% -8,6% Bund 1Y Performance 378,9 -,2%,8%,% -1,2% REX Performance Index 364,48,1%,4% -,4% 1,8% Hypothekenzinsen USA 5, IBOXX AAA, 4, IBOXX BBB, 6, ML US High Yield 12, JPM EMBI+, Index 449 1,% 3,8% 7,5% 14,6% Wandelanleihen Exane ,8% 3,4% 7,4% 12,1% Rohstoffmärkte CRB Index 49,22 2,4% 4,% 1,6% 12,7% MG Base Metal Index 271,37 5,% 1,1% 23,1% 58,6% Rohöl Brent 67,83 8,9% -4,4% 36,2% 71,6% Gold 955,6 2,1% 2,3% 7,9% 1,8% Silber 13,4 1,4% -3,1% 1,6% 24,2% Aluminium 176,5 4,3% 7,7% 21,1% 17,4% Kupfer 5341, 2,1% 1,8% 2,1% 84,1% Frachtraten Baltic Dry Index ,2% -16,7% 79,5% 333,5% Devisenmärkte EUR/ USD 1,4271 1,% 3,% 1,2% 2,5% EUR/ GBP,8617,3% 1,8% -3,7% -1,9% EUR/ JPY 135,3 2,% 1,7% 6,7% 7,3% EUR/ CHF 1,5223,5% 1,%,7% 2,5% USD/ JPY 94,79 1,% -1,2% -3,3% 4,5% Carsten Klude Dr. Christian Jasperneite Matthias Thiel Den Berichten, Tabellen und Grafiken liegen vertrauenswürdige Informationen aus öffentlichen Quellen zugrunde. Für die Richtigkeit können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Der Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. M.M.WARBURG INVESTMENT RESEARCH 5

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