Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven"

Transkript

1 Januar 2012 Januar April 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Bitte beachten Sie auch unseren Konjunkturund Kapitalmarktausblick Frühling 2012 (s. Link auf S. 3 unten) Autoren/Ansprechpartner: Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt Dr. Klaus Bauknecht Ökonometrie/Kapitalmarkt Dr. Carolin Vogt, Konjunktur Oleksiy Artin Ralf Heidrich Margit Hogenkamp Dr. Günter Kann Lars Kolbe Robert Gülpers, Corporate Analysis Timo Schlichting, Corporate Analysis Konjunktur Deutschland: Das erste Quartal zeigt Schwächen, aber nicht völlig unerwartet 2 Schwache Februar-Daten infolge des Kälteeinbruchs BIP-Rückgang im ersten Quartal nicht mehr auszuschließen Schwaches Anfangsquartal ist nicht unerwartet, steht im Einklang mit Konjunkturprognosen Liquiditätsbereitstellung bleibt eine Besorgnis im Hinblick auf die Inflationsentwicklung, doch das Kreditwachstum deutet auf keinen relevanten Überschuss 4 Hohe Liquidität führt zu einem Anstieg von Preisen, aber nicht unbedingt von Güterpreisen Aktuelle Inflationsrate wird getrieben durch Rohstoffpreise und Steuererhöhungen Mittelfristig muss EZB Liquidität zurücknehmen Private Kreditvergabe: Treiber oder Symbol des niedrigen Wachstums in der Euro-Zone? 6 Eintrübung der Kreditvergabe im Euro-Raum eher Spiegelung der aktuellen Wachstumsschwäche US-Wirtschaft würde deutlich unter Kreditklemme leiden Dennoch: Kreditvergabe bleibt wichtige Größe für Konjunkturerholung auch im Euro-Raum Entwicklung der Langfristzinsen in den USA und Deutschland alles beim Alten 8 Unsicherheit über weiteren US-Konjunkturverlauf hält Langfristzinsen niedrig Aufgrund anhaltender Zweifel an Nachhaltigkeit der US- Erholung ist 2012 keine deutliche Korrektur der Zinsen zu erwarten Produktidee: Gehebelter Floater 11 Überproportionale Partizipation an steigenden Zinsen Kurze Laufzeit Unbegrenzter maximaler Kupon Partizipiert überproportional an steigenden Kurzfristzinsen

2 Konjunktur Deutschland: Das erste Quartal zeigt Schwächen, Nach den vorliegenden Daten für den Februar zeichnet sich ein schwaches Bild für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal ab. Sogar ein erneutes Schrumpfen des BIP und damit eine technische Rezession sind nicht auszuschließen. Dennoch sollten insbesondere die schwachen Februar-Daten nicht überbewertet werden. Auch sollten sie nicht als Enttäuschung angesehen werden, da sie weiterhin im Einklang mit einer Vielzahl von Konjunkturprognosen stehen. Einzelhandel enttäuschte trotz günstigen Arbeitsmarktumfelds Die konjunkturelle Schwächephase seit Mitte des letzten Jahres beeinflusste den Arbeitsmarkt bislang kaum. Die Erwerbstätigkeit erhöhte sich im Februar trotz des Kälteeinbruchs saisonbereinigt weiter kräftig um Personen, und der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzte sich im März um Personen fort. Damit waren 41,100 Mio. Personen erwerbstätig bei einer Zahl von 3,028 Mio. Arbeitslosen. Die Frühindikatoren signalisieren ungebrochen eine rege Nachfrage nach Arbeitskräften in nahezu allen Branchen. Der Arbeitsmarkt stabilisiert somit auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin die binnenwirtschaftliche Entwicklung. Damit bleiben auch die Perspektiven für die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und für die privaten Konsumausgaben als größte Nachfragekomponente grundsätzlich positiv. Die Kaufkraft der Verbraucher wird allerdings gegenwärtig merklich durch die hohen Energiepreise belastet. Dies dürfte auch einer der Gründe für die negative Umsatzentwicklung im Einzelhandel sein. Im Januar und Februar sanken die Erlöse preisbereinigt um 2 % bzw. 1 %. Damit sind vonseiten des realen Verbrauchs positive Impulse für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal nicht zu erwarten. Exporte legen weiter zu, aber der Außenbeitrag wirkt wachstumsdämpfend Erfreulicherweise legten die deutschen Exporte trotz Euro-Krise im Februar weiter deutlich zu (+1,6 % nach 3,4 % im Januar). Damit sollte sich im ersten Quartal ein sattes Plus für die Ausfuhren ergeben. Da die Importe in beiden Monaten ebenfalls kräftig anzogen und sich im ersten Quartal als stärker erweisen könnten als die Ausfuhren, sollte folglich ein Wachstumsimpuls durch den Außenhandel für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nicht unbedingt erwartet werden. Deutsche Industrieproduktion leidet witterungsbedingt Ein wichtiger, aussagekräftiger Indikator für die vierteljährliche BIP-Entwicklung sind die Monatswerte des Produzierenden Gewerbes. Auch hier zeichnet sich auf den ersten Blick ein schwaches Bild für die deutsche Konjunktur ab. Der überraschend gute Jahresauftakt der Produktion im Januar wurde durch die negativen Februar-Zahlen mehr als wettgemacht. Verantwortlich hierfür war vor allem der witterungsbedingte Einbruch der Bauindustrie im Februar. 2

3 aber nicht völlig unerwartet Der außergewöhnliche Kälteeinbruch hat die deutsche Bauwirtschaft empfindlich getroffen. Im Vergleich zum Januar sank die Produktion des Bauhauptgewerbes um 17 % zum Vormonat. In der Folge ist die Fertigung im Produzierenden Gewerbe unerwartet deutlich um 1,3 % zum Januar zurückgegangen. Betrachtet man das Verarbeitende Gewerbe alleine ohne die Bauindustrie, hielt sich die Produktion nahezu auf dem Niveau des Januars. Zudem ist es erfahrungsgemäß so, dass sich die Baukonjunktur mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung wieder rasch erholen und den witterungsbedingten Einbruch schnell wieder ausgleichen kann. Ob dies allerdings bereits im März geschieht, ist ungewiss. Da zudem das Januar-Wachstum von 1,6 % auf 1,2 % zum Vormonat nach unten revidiert wurde, ist ein deutlich positiver Wachstumsschub im März notwendig, damit im ersten Quartal zum vorangegangenen noch ein Zuwachs erzielt wird. Zwar bleibt die gesamte Produktion durch die insgesamt noch schwache Bestelltätigkeit vorbelastet. Doch der leichte Anstieg der Auftragseingänge im Februar um 0,3 % könnte auf einen positiven Wendepunkt hindeuten. Dafür sprechen insbesondere die Stimmungsindikatoren, bei denen sich vor allem die Erwartungskomponenten seit Jahresbeginn kontinuierlich positiv entwickelt haben. Die Bestellungen aus dem Ausland außerhalb der Euro-Zone nahmen bereits wieder zu, und auch die inländische Bestelltätigkeit stabilisierte sich. Deutlich rückläufig entwickeln sich demgegenüber die Auftragseingänge aus der Euro-Zone. Insgesamt bleibt festzuhalten: Die Erwartungen für die Entwicklung des BIP im ersten Quartal fallen sicherlich gedämpft aus. Negative Überraschungen also auch ein erneute technische Rezession sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht auszuschließen. Allerdings sollte das schwache erste Quartal nicht überbewertet werden, da es vor allem witterungsbedingt beeinträchtigt wurde. Auch unsere BIP-Prognose von 0,9 % für das laufende Jahr steht weiterhin im Einklang mit den vorliegenden Daten, da wir auch hier lediglich von einer Seitwärtsbewegung des BIP im ersten Quartal ausgehen (s. auch IKB-Ausblick Frühling 2012). Dr. Carolin Vogt, 3

4 Liquiditätsbereitstellung bleibt eine Besorgnis im Hinblick auf die Inflationsentwicklung Eine ausreichende Bereitstellung von Liquidität durch die Notenbanken ist eine der wichtigsten Lehren, die man aus der Geschichte von Finanzkrisen und ihrer Konsequenzen gezogen hat. Doch eine solche Aktion wird auch immer wieder mit Inflationsrisiken in Verbindung gebracht. So wird argumentiert, dass die großen Aufkaufprogramme der US- und britischen Notenbank sowie der 3-Jahrestender und die sich ausweitende Bilanz der EZB einen Überschuss an Liquidität verursachen, der notwendigerweise Inflationstendenzen mit sich bringt. Überschüssiges Geldwachstum führt zu steigenden Preisen. Doch wo ist dieser Überschuss zu finden? Ist er im Bankensystem, so gibt er den Banken die Möglichkeit, ihre Kreditvergabe womöglich doch deutlich zu erhöhen was wiederum zu einem Überschuss an Geld und damit zu einer überzogenen Nachfrage nach Gütern in der Realwirtschaft führen kann. Sind die Nachfrage nach Krediten oder die Bereitschaft, Kredite zu vergeben, unter anderem wegen der schwachen Konjunktur dagegen eher gering, wird die überschüssige Liquidität ihren Weg nicht direkt in die Realwirtschaft finden und kann somit zu keinem Anstieg im Preisniveau von Gütern führen. Kaufen die Banken stattdessen am Sekundärmarkt Staatsanleihen, so bleibt die Liquidität vorwiegend im Finanzsektor. Dieser wiederum wird die Liquidität anderen Anlagen zuführen, vor allem weil die Rendite auf Geld momentan eher niedrig ist. Konkret bedeutet dies, dass die Nachfrage nach alternativen Anlagemöglichkeiten steigt. Diese beinhalten nicht nur Staats- und Unternehmensanleihen, sondern auch Immobilien oder Rohstoffe. So kann die durch die Notenbanken geschaffene Liquidität nicht nur zu Preisanstiegen auf den Immobilien- und Rohstoffmärkten führen, sondern über eine erhöhte Nachfrage nach Unternehmensanleihen auch die Liquidität in der Realwirtschaft erhöhen, vorausgesetzt das Angebot an Unternehmensanleihen ist gegeben, was wiederum mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängt. So schafft die Liquiditätsbereitstellung der EZB ein Potenzial für Preisanstiege und überschüssige Liquidität auch in der Realwirtschaft. Voraussetzung hierfür bleibt jedoch eine konjunkturelle Erholung. 4

5 doch das Kreditwachstum deutet auf keinen relevanten Überschuss Damit ein Rohstoffpreisanstieg zu Inflation führt, muss die Liquiditätszufuhr in die Realwirtschaft ebenfalls nachziehen, um die Preiserhöhungen und die darauf folgenden Lohnsteigerungen zu finanzieren. Steigen nur die Rohstoffpreise, wird sich dies negativ auf das reale Einkommen bzw. die Gewinnmargen von Unternehmen ausüben, was im weiteren Verlauf sogar deflationäre Preisentwicklungen verursachen könnte. Generell verursachen Rohstoffpreisanstiege eine Umverteilung des Wirtschaftseinkommens, wobei Inflation nur eine der Mechanismen darstellt. Die Kreditvergabe an Haushalte wie auch Unternehmen in der Euro-Zone ist eher eine Spiegelung der wirtschaftlichen Entwicklung als ein entscheidender Wachstumstreiber (s. Beitrag unten). So ist sie eher das Ergebnis von realem Wachstum als deren Ursache. Die Möglichkeit eines überschüssigen Geldwachstums durch Kreditvergabe ist somit begrenzt. Eher ist es so, dass im Zuge einer sich beschleunigenden wirtschaftlichen Erholung die Wirtschaft an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, was dann aufgrund eines lebhaften Kreditwachstums und möglichen über die EZB finanzierten Anleiheboom zu Inflation führt. Momentan ist die Wirtschaft der Euro-Zone jedoch weit unter ihrer Kapazitätsauslastung. Neueste Daten bekräftigen zudem die Sorge eines weiteren Rückgangs des Kreditwachstums. Die momentane Inflationsrate in der Euro-Zone (Schätzung für März: 2,6 % gegenüber Vorjahr) sollte sich im Verlauf von 2012 relativieren und Anfang 2013 unter 2 % fallen. Primäre Faktoren für die momentane Inflationsrate sind gemäß EZB die Rohstoffpreisentwicklung und Anhebungen der indirekten Steuern, welche auch kurzfristig weitere Aufwärtsrisiken beinhalten. Das gedämpfte Wachstum und die schwache Kreditvergabe deuten jedoch auf keinen eskalierenden Preisdruck hin. Mittelfristig bleibt die Frage, ob die EZB die großzügige Liquiditätsbereitstellung an Banken ausreichend schnell reduzieren kann. Da jedoch unter anderem Zinsveränderungen nach oben nicht gekappt sind, ist dies eher eine Frage der Bereitschaft als der Fähigkeit. Denn die Geldpolitik ist, mit den Worten von Milton Friedman, wie eine Schnur: Man kann sie immer zur Straffung, aber nur begrenzt zur Stimulierung der Wirtschaft nutzen. Dr. Klaus Bauknecht, 5

6 Private Kreditvergabe: Treiber oder Symbol des niedrigen Wachstums in der Euro-Zone? EZB-Präsident Draghi betont es des Öfteren, und für die Märkte ist es eine permanente Besorgnis: die Möglichkeit einer anhaltenden Entschuldung der Privatwirtschaft (Haushalte wie auch Unternehmen) eine Entwicklung, die auf Jahre hinaus das Wirtschaftswachstum belasten könnte. Gründe für diese Entwicklung liegen in einer hohen Schuldenquote, kombiniert mit anhaltender Unsicherheit. Ein weiterer Grund ist sicherlich im Falle der privaten Haushalte vor allem in den USA, Großbritannien und Spanien das sinkende private Vermögen aufgrund fallender Häuserpreise. Zusammen mit einer ansteigenden Arbeitslosigkeit führt diese Entwicklung dann oftmals zu einer erzwungenen Entschuldung eine Situation, wie sie an den hohen Ausfallraten von US-Immobilienkrediten zu erkennen ist (vor allem in US-Staaten, die eine non-recourse- Klausel haben, wie es zum Beispiel in Kalifornien der Fall ist). In Europa stehen im Hinblick auf das Kreditwachstum vor allem die Banken im Fokus. Die Notwendigkeit der Banken, ihre Eigenkapitalquoten angesichts anhaltend hoher Abschreibungen oder regulatorischer Auflagen zu steigern, wird oft als Grund für eine mögliche Kreditklemme bzw. eine reduzierte Bereitschaft der Banken angesehen, Kredite auszugeben. Doch ist auch die private Verschuldung in Europa selbst im Vergleich zu den USA relativ hoch. So stehen die Nachfrage wie auch das Angebot der Kreditvergabe unter Druck. Neueste Daten zeigen, dass sich die Kreditvergabe an den Privatsektor in allen vier großen Euro-Ländern zu drehen scheint. In welchem Maße stellt die zu erwartende weitere Eintrübung der Kreditvergabe ein Risiko für das Wachstumsbild der Euro-Zone dar? Sogar in den USA, wo ein höherer Anteil der Unternehmensfinanzierung durch den Kapitalmarkt abgedeckt wird, ist die Kreditvergabe an Unternehmen ein statistisch signifikanter Treiber des Wachstums. Viel wichtiger für das US-Wachstum ist jedoch die Kreditvergabe an die privaten Haushalte, was angesichts des konsumgetriebenen Wachstumsmodells nicht gänzlich überraschend ist. Die Euro-Zone hat im Schnitt eine ausgeglichene Leistungsbilanz. Angebots- und Nachfrageseite tragen gleichermaßen zur Wachstumsentwicklung bei. In den USA ist dies anders. Das Leistungsbilanzdefizit deutet darauf hin, dass die US-Wirtschaft eher durch die Nachfrageseite getrieben wird. Somit ist ein Anstieg der Kreditnachfrage bzw. der Kreditgewährung an Haushalte sicherlich notwendig, um ein stärkeres Wachstum zu generieren. So ist die anhaltende Entschuldung der Haushalte eine bedeutende Bremse für die US- Konjunktur. IKB-Schätzungen zufolge kostet die momentane Entschuldung der Haushalte etwa 1 Prozentpunkt Wachstum pro Jahr. Da sich das europäische Wachstumsmodell jedoch etwas vom amerikanischen unterscheidet, ist die Notwendigkeit eines Anstiegs der nachfragebestimmenden Kreditvergabe eine weniger wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Dies lässt sich durch statistische Analysen bestätigen: Es gibt keine Kausalität, die bestätigen würde, dass es zunächst ein Kreditwachstum in der Euro-Zone geben muss, damit generelles Wachstum in der Realwirtschaft generiert werden kann. Kreditwachstum kann ebenso gut das Ergebnis eines erhöhten Wachstums sein. Wie sieht es nun aber mit den Krediten für die Angebotsseite also Kredite an Unternehmen aus? Empirische Analysen zeigen, dass es das BIP-Wachstum ist, welches zu einem erhöhten Kreditvolumen der Unternehmen führt. Die Kausalität lässt sich eindeutig vom realen Wirtschaftswachstum zu einer erhöhten Nachfrage nach Unternehmenskrediten bestimmen. Dies ist nicht verwunderlich. Nimmt das Wachstum zu, erhöht sich die Kapazitätsauslastung der Unternehmen, was wiederum die Notwendigkeit von Investitionen 6

7 und damit die Kreditnachfrage steigert. Die Kreditvergabe bzw. -nachfrage entsteht, nachdem das Wachstum angezogen hat, und ist keine Voraussetzung für Wachstum. Dies wäre nur dann der Fall, wenn eine Wirtschaft immer an ihrer maximalen Kapazitätsauslastung operieren würde, sodass ohne Kredite keine Investitionen und damit keine BIP-Steigerung möglich wären. Wir halten fest: Die Kreditvergabe an Haushalte wie auch Unternehmen in der Euro-Zone ist eher eine Spiegelung der wirtschaftlichen Entwicklung als ein entscheidender Wachstumstreiber. Dies liegt zum einen darin begründet, dass die Euro-Zone nicht nur auf ein konsum- bzw. nachfragegetriebenes Wachstumsmodell setzt, was einen Vorlauf der Kreditvergabe an Haushalte bedingen würde. Zum anderen werden die Kapazitäten nur selten voll ausgelastet, sodass auch die Kreditnachfrage von Unternehmen eher das Ergebnis von Wachstum darstellt und weniger einen Treiber. Dies ist mit einer empirischen Auswertung der Daten konsistent zumindest was die Euro-Zone als Ganzes betrifft. Die Kreditvergabe in der Euro-Zone ist aber dennoch eine wichtige Größe für die konjunkturelle Einschätzung, denn der Zusammenhang zwischen BIPund realem Kreditwachstum ist trotz erhöhter Kapitalmarktfinanzierung seit der Krise immer noch sehr eng. Fazit Neueste Daten bekräftigen die Sorge eines weiteren Rückgangs des Kreditwachstums und bestätigen, dass die realwirtschaftlichen Wachstumsrisiken noch nicht durch die Liquiditätsbereitstellung der EZB entscheidend gemildert worden sind (ohne Berücksichtigung des Einflusses auf die Stabilisierung des Bankensystems). Zinssenkungen helfen jedoch im derzeitigen Umfeld eher wenig, da die Gründe dieser Entwicklung nur sehr begrenzt durch eine weitere marginale Zinssenkung beeinflusst werden können. So erwarten wir keine weiteren Zinssenkungen der EZB, auch wenn die Kreditvergabe auf Sicht eher moderat bleiben sollte. Dr. Klaus Bauknecht, 7

8 Entwicklung der Langfristzinsen in den USA und Deutschland alles beim Alten Die anhaltend guten Konjunkturdaten sowie die Möglichkeit erster Leitzinsanhebungen der Fed noch vor 2014 haben die US-Langfristzinsen in jüngster Zeit ansteigen lassen. Resultat ist eine Ausweitung des Zinsdifferentials gegenüber deutschen Bundesanleihen von um die 0 auf rund 30 bp. Zwar ist auch das US- Konjunkturbild aufgrund von Strukturproblemen belastet, doch bleibt es deutlich besser als das europäische. Konsensprognosen sehen für 2012 einen Wachstumsunterschied von über 2 % und von rund 2 % für Ein solcher Wachstumsunterschied hat sich rückblickend immer im Langfristzinsdifferential zwischen den USA und Deutschland widergespiegelt, auch weil die Fed im traditionellen Konjunkturverlauf den Leitzins früher und deutlicher angehoben hat. Entscheidend für die Langfristzinsen in den USA sind die Zinspolitik und damit die Erwartung hinsichtlich der Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung in den USA. Diesbezüglich schwanken die Meinungen, angefangen von einer ultimativen Inflation bis hin zu einer mit Japan assoziierten deflationären Entwicklung. Ein weiterer Einfluss, der oft genannt wird, sind die Aufkaufprogramme der Fed. Die quantitative Lockerung hat das Ziel, durch das Aufkaufen von Staatsanleihen das Geldmengenwachstum zu steigern. Doch wie erfolgreich sind oder waren diese Programme, das Langfristzinsniveau der USA künstlich niedrig zu halten? Das US-Zinsmodell der IKB wurde genutzt, um eine fundamentale Einschätzung über die aktuelle wie auch die zu erwartende Entwicklung der Langfristzinsen zu gewinnen. Treiber des Modells sind der Leitzins sowie die Inflationserwartungen. Die Aufkaufprogramme der Fed werden nicht berücksichtigt. Wird das Modell dadurch weniger relevant? Die Abbildung oben veranschaulicht das Modellergebnis und den tatsächlichen Verlauf der 10-Jahreszinsen in den USA. Es ist festzuhalten, dass es keine Strukturbrüche gibt, welche die Relevanz des Modells reduzieren würden (es gibt in den letzten Jahren keine deutlichen Abweichungen zwischen Modellschätzung und tatsächlichem Wert). Es ist auch ersichtlich, dass anhand der aktuellen Niveaus der erklärenden Variablen die US-Zinsen als nicht deutlich zu niedrig angesehen werden können. Das Modell wird jedoch auch von einer statistischen Sentiment-Korrektur beeinflusst, die eine Zinsabweichung um bis zu 70 bp verursachen kann. Momentan spiegelt sich immer noch ein hohes Maß an konjunktureller Unsicherheit in den Zinsen wider, was sich anhand der Notwendigkeit einer negativen Sentiment- Korrektur belegen lässt. Doch selbst mit anhaltend negativem Sentiment und keiner Änderung der Fed Funds Rate ist gemäß IKB-Modell mit tendenziell steigenden US-Zinsen zu rechnen. Sprich: Würde sich das US-Konjunkturbild über die nächsten Monate festigen, wären deutliche Anstiege am langen Ende der Zinskurve zu erwarten auch wenn die Fed keine Änderung der Zinsen vornimmt, die Inflation nachlässt und die Wachstumsprognosen unverändert bleiben. Die folgende Abbildung zeigt den möglichen Verlauf der Zinsen unter Annahme verschiedener Sentiment-Entwicklungen bei ansonsten unveränderten Treibern nämlich 8

9 einer Fed Funds Rate von 0,25 % und einer US-Inflationsrate, die 2012 auf 2,4 % von 3,1 % (2011) fallen wird. Wie wahrscheinlich sind eine Festigung des Konjunkturbilds und eine deutliche Veränderung des Sentiments? Wir zweifeln unter anderem an der Nachhaltigkeit der US-Arbeitsmarkterholung, da diese eher durch eine sinkende Produktivität als ein beschleunigtes Wachstum getrieben wird (s. IKB Kapitalmarkt-News vom 13. März 2012). So sehen wir zwar Raum für einen tendenziellen Anstieg der US-Langfristzinsen, doch angesichts des erwarteten Konjunkturbilds nur ein moderates Risiko einer deutlichen Zinskorrektur und dies, obwohl die USA 2012 schneller wachsen werden als die Euro-Zone. Doch was hat all dies mit den deutschen Langfristzinsen zu tun? Die deutschen Langfristzinsen werden entscheidend von den US-Zinsen bestimmt. Weitere Treiber sind der EZB-Leitzins und die Inflationsrate. Schätzungen deuten darauf hin, dass bei einem Anstieg der US-Zinsen um 100 bp nur mit einem Anstieg um 60 bp für die deutschen Zinsen zu rechnen wäre also einer Ausweitung des Zinsdifferentials um mindestens 40 bp. Auch dieses Modell weist aktuell keine großen Fehler auf, wie Abbildung unten verdeutlicht. So scheint es keine Anomalie zwischen den US- und deutschen Langfristzinsen zu geben. Das relativ enge Zinsdifferential ist fundamental nachvollziehbar. Wir halten fest: Weder die US- noch die deutschen Langfristzinsen haben seit der Finanzkrise ihre Dynamik verändert. Treiber bleiben Leitzinsen, Inflation und konjunkturelle Erwartungen. Der Einfluss der Aufkaufprogramme ist auf einen Sentiment-Effekt reduziert. Anders gesagt: Die Langfristzinsen in den USA sinken wegen einer erhöhten konjunkturellen Unsicherheit und nicht wegen der Aufkaufprogramme der Fed. Die anhaltende Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der US-Konjunktur (negatives Sentiment) ist eine wichtige Stütze für die aktuell niedrigen Zinsen. Denn nur unter dieser Annahme ist das gegenwärtige Niveau fundamental nachvollziehbar. 9

10 Eine nachlassende Unsicherheit über die konjunkturelle Erholung könnte die US-Zinsen Ende 2012 auf bis zu 3 % ansteigen lassen ohne den Einfluss einer sich ändernden Inflationsentwicklung und früherer Leitzinsanhebungen zu berücksichtigen. Wir erwarten jedoch, dass der US-Arbeitsmarkt vermehrt enttäuschen wird, nicht zuletzt da eine fallende Produktivität einer der Hauptgründe für die hohe Anzahl an neugeschaffenen Stellen ist eine Situation, die auf Sicht nicht tragfähig ist und womöglich von neuesten Zahlen bereits angedeutet wird. So sollte sich das negative Sentiment auf den US-Zinsmärkten nur teilweise legen, was wenig Raum für deutliche Zinskorrekturen nach oben erlaubt. Ein weiterhin eher moderates Langfristzinsniveau in den USA verhindert einen deutlichen Anstieg der deutschen Langfristzinsen bzw. eine Ausweitung des Zinsdifferentials und damit einen erhöhten Aufwertungsdruck auf den US-Dollar gegenüber dem Euro. Fazit Das Niveau der Langfristzinsen in den USA und auch Deutschland wird oftmals als zu niedrig angesehen vor allem im Vergleich zur derzeitigen Inflation oder zur erwarteten US-Konjunkturentwicklung. Die Gründe hierfür werden häufig in den Aufkaufprogrammen der Fed oder dem Einfluss der Euro-Krise gesucht. Ein wichtiger Treiber für die niedrigen US-Zinsen sind allerdings die anhaltenden Zweifel an der Nachhaltigkeit bzw. der Realisierung der konjunkturellen Erwartungen in den USA eine Unsicherheit, die auch im IKB- Basisszenario für 2012 nur teilweise schwindet. Sollte der US-Arbeitsmarkt jedoch nicht überzeugen, ist noch nicht einmal diese Normalisierung zu erwarten. All dies deutet darauf hin, dass für 2012 mit keiner deutlichen Korrektur am langen Ende der Zinskurve in den USA und damit auch nicht in Deutschland zu rechnen ist. Tabelle: Langfristzinsen (10 Jahre) für die USA und Deutschland Szenarien (%) Basisszenario Erneute konjunkturelle Abschwächung USA Deutschland USA Deutschland Ende März ,20 1,83 2,20 1,83 in 3 Monaten 2,3 2,1 1,9 1,7 in 6 Monaten 2,5 2,3 1,8 1,6 in 9 Monaten 2,7 2,4 2,0 1,7 in 12 Monaten 2,8 2,5 2,1 1,8 Quelle: IKB Dr. Klaus Bauknecht, 10

11 IKB-Produktidee Anlageidee: Gehebelter Floater Viele Anleger scheuen weiterhin Anlagen über längere Zeiträume, da ihnen das Zinsniveau noch immer unattraktiv erscheint. Doch auch am kurzen Ende sehen Anlagen zurzeit durch die flache, stellenweise gar inverse Zinskurve uninteressant aus. Viele Investoren gehen jedoch davon aus, dass nun der Boden erreicht ist und die Zinsen demnächst (beginnend am kurzen Ende) anfangen zu steigen. Für solche Investoren bietet sich der hier vorgestellte gehebelte Floater an; er hat eine kurze Laufzeit und partizipiert überproportional an steigenden Kurzfristzinsen. Auf dem aktuellen Zinsniveau läge der Kupon der Anlage bei rund 2,18 % und somit auf Niveau der laufzeitäquivalenten Festzinsanlage. Chancen/Vorteile Überproportionale Partizipation an steigenden Zinsen Unbegrenzter maximaler Kupon Bereits auf aktuellem Zinsniveau Zinssatz auf Höhe der laufzeitäquivalenter Festzinsanlage Risiken/Nachteile Zinssatz unterhalb der aktuellen Festsätze möglich Bewertungsrisiken bei Weiterveräußerung Kreditrisiko IKB Kapitalgarantie seitens der IKB Überproportionale Partizipation an steigenden Zinsen 11

12 Indikative Konditionen Emittent Dokumentation IKB Deutsche Industriebank AG SSD Nominalbetrag EUR Laufzeit 1 Jahr Emissionskurs 100% Rückzahlung 100% Kupon 2,9 x 3M-EURIBOR Zinskonvention Vierteljährlich, Act/360, adjusted, modified following Fixing Feststellung des 3M-Euribor am Ende der jeweiligen Zinsperiode (in arrears) Sven Krukenberg, Christof Schlenk, Disclaimer Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich für Ihren persönlichen Gebrauch erstellt. Die Inhalte, insbesondere auch Produktinformationen sowie Ausarbeitungen/Veröffentlichungen oder Einschätzungen zu Märkten, dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Jede Form der Ermöglichung der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts an nicht vorgesehene Adressaten ist unzulässig. Diese Veröffentlichung ist ausschließlich für Kunden und Geschäftspartner der IKB Deutsche Industriebank AG (nachfolgend IKB AG ) mit Sitz bzw. Wohnort in Deutschland bestimmt und bezieht sich ausschließlich auf den Zeitpunkt ihrer Erstellung. Alle veröffentlichten Angaben erfolgen unverbindlich und stellen weder eine individuelle Anlageempfehlung und Beratung noch eine Aufforderung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf oder Tätigen eines bestimmten Geschäftes dar, insbesondere nicht zur Zeichnung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Die Studie wurde nicht mit der Absicht erarbeitet, einen rechtlichen, steuerlichen oder bilanziellen Rat zu geben. Die Angaben dienen ausschließlich zur Information und sind als alleinige Basis einer Anlageentscheidung nicht geeignet. Meinungsaussagen sind für die einzelnen Investoren möglicherweise nicht anleger- oder objektgerecht. Interessenten wird empfohlen, sich insbesondere über die rechtlichen, steuerlichen und bilanziellen Implikationen der in dieser Veröffentlichung benannten Produkte durch von ihnen beauftragte Fachleute beraten zu lassen. Die Informationen in dieser Veröffentlichung basieren auf Quellen, die die IKB AG für zuverlässig erachtet. Die Richtigkeit der Daten, die aufgrund veröffentlichter Informationen in diesem Dokument enthalten sind, wird vorausgesetzt, wurde aber nicht unabhängig überprüft. Für die Vollständigkeit, die Zuverlässigkeit, die Richtigkeit und die Genauigkeit des Materials in dieser Veröffentlichung, wie aller sonstigen Informationen, die dem Empfänger im Zusammenhang mit diesem Dokument schriftlich, mündlich oder in sonstiger Weise übermittelt oder zugänglich gemacht werden, übernimmt IKB AG keine Gewähr. Änderungen zu den Informationen und Meinungsaussagen bleiben jederzeit und ohne vorherige Ankündigung vorbehalten. Haftungsansprüche aus der Nutzung der in der Veröffentlichung enthaltenen Informationen sind ausgeschlossen, insbesondere für Verluste einschließlich Folgeschäden, die sich aus der Verwendung dieser Veröffentlichung beziehungsweise des Inhalts ergeben. Genannte Konditionen sind als unverbindliche Indikatoren zu verstehen. Für einen eventuellen Abschluss gelten ausschließlich die aktuellen Konditionen, die vom Marktgeschehen zum Abschlusszeitpunkt abhängen. Das vorstehende Dokument oder Teile daraus dürfen ohne Erlaubnis von IKB Deutsche Industriebank AG weder reproduziert noch weitergegeben werden. IKB Deutsche Industriebank AG Wilhelm-Bötzkes-Straße Düsseldorf Telefon: (Stand: 13. April 2012) 12

13 Daten auf einen Blick (12. April 2012) Gesamtw irtschaft Mrd. Reale Veränderung in % zum Vorjahr (saison- und kalenderbereinigt) p 2013p 2014p BIP 2570,8 3,1 0,9 2,0 2,2 Privater Verbrauch 1474,4 1,4 0,9 1,0 1,1 Staatsverbrauch 502,9 1,4 1,1 1,4 0,7 Ausrüstungsinvestitionen 183,5 8,0 1,7 3,2 3,7 Bauinvestitionen 255,5 6,0 1,5 2,2 1,6 Exporte 1289,2 8,5 5,0 6,2 5,7 Importe 1157,7 7,5 5,5 5,9 5,3 Verbraucherpreise 2,3 2,1 1,9 1,7 Frühindikatoren Index* 2005 = Veränd. in % zum Vorjahr Jan 12 Feb 12 Mrz 12 ifo-geschäftsklima 111,3 3,3 108,4 109,7 109, Veränd. in % zum Vorjahr Dez 11 Jan 12 Feb 12 Auftragseingänge** 114,0 7,8 110,5 108,5 108,8 Produktion und Handel** Index* 2005 = Veränd. in % zum Vorjahr Dez 11 Jan 12 Feb 12 Verarbeitendes Gew erbe 113,9 9,1 112,2 113,3 113,0 Bauhauptgew erbe 123,0 13,4 119,0 124,6 103,3 Einzelhandel (ohne Kfz) 98,4 0,9 98,9 97,7 96,6 Außenhandel nominal*** 2011 Veränd. in % zum Vorjahr Dez 11 Jan 12 Feb 12 Warenexporte Mrd. 1061,1 11,5 85,0 86,0 91,3 Warenimporte Mrd. 901,9 13,2 72,1 72,8 76,5 Arbeitsmarkt** 2011 Veränd. in % zum Vorjahr Jan 12 Feb 12 Mrz 12 Erw erbstätige in Mio. 41,037 1,3 41,365 41,406 - Arbeitslose in Mio. 2,975-8,1 2,862 2,859 2,841 Arbeitslosenquote in % 7,1 6,8 6,8 6,7 Wechselkurse in 3 Monaten in 6 Monaten in 9 Monaten in 12 Monaten 1 =... US-$ 1,32 1,31 1,30 1,32 1,32 1 =... SFR 1,20 1,21 1,23 1,26 1,26 Zinsen Basisszenario 3-Monats-Euribor 0,76 0,7 0,7 0,7 0,8 USD 3-Monats-Libor 0,47 0,4 0,4 0,4 0,4 10-jährige US-Staatsanleihen 2,05 2,3 2,5 2,7 2,8 10-jährige Bund 1,79 2,1 2,3 2,4 2,5 Zinsen Double Dip Szenario 3-Monats-Euribor 0,76 0,5 0,4 0,4 0,4 USD 3-Monats-Libor 0,47 0,3 0,3 0,3 0,3 10-jährige US-Staatsanleihen 2,05 1,9 1,8 2,0 2,1 10-jährige Bund 1,79 1,7 1,6 1,7 1,8 p = Prognose; v = vorläufig * Durchschnittswerte;** saisonbereinigt; *** Spezialhandelsstatistik; Quellen: Bloomberg; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Bundesbank; Statistisches Bundesamt; IKB- Prognosen 13

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven November 2010 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Deutsche Wirtschaft in hervorragender Stimmung... Die Stimmung der Unternehmen hält sich weiter besonders gut, wie der Ifo-Geschäftsklima-Index

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar 2012 Oktober Januar 2013 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Autoren/Ansprechpartner: Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Kurt Demmer Chefvolkswirt +49 211

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar 2012 Januar März 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Autoren/Ansprechpartner: Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt +49 211 8221 4488

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 4.12.2015: Hauptszenario (80 %) Niedrigzinsumfeld; lange

Mehr

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08.

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012 Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. November 2011 1 Agenda 1. Rückblick auf die Prognosen vom Oktober

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage

Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. Mai 2013 Trotz günstiger Finanzierungssituation weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen und Kreditnachfrage Die deutsche Wirtschaft ist im 1. Quartal 2013 nur

Mehr

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Medienmitteilung BIP-Prognose für die Schweiz Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Basel, 11.09.2015 Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Vor allem

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

Allianz Investmentbank AG

Allianz Investmentbank AG Allianz Investmentbank AG infourmativ Roadshow April 2013 1 Portfolio Health Check Der Gesundheitscheck für Ihr Portfolio! / Seite 2 Finanzielle Repression Historisch niedrige Zinsen Anstieg der Volatilitäten

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern 28.10.2010 Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Agenda 1) Wirtschaftliches Umfeld 2) Zinsabsicherung: Lösungen

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9 Kurzfassung 9 1. Die Lage der Weltwirtschaft 13 Überblick 13 Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten 13 Preisverfall für Rohstoffe und Energieträger 13 Celdpolitik zumeist expansiv ausgerichtet

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 09. Januar 13. Januar 2017 Übersicht Deutschland BIP steigt 2016 um 1,9 Prozent Eurozone Frühindikator erholt sich weiter Deutschland Auftragseingänge zum Vormonat rückläufig

Mehr

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015

Europäische Wachstumsperspektiven. Frankfurt am Main, 8. September 2015 Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main, 8. September 215 Fachinformation für professionelle Kunden keine Weitergabe an Privatkunden Europäische Wachstumsperspektiven Frankfurt am Main 8. September

Mehr

Wie gelingt die Energiewende? Dr. Kurt Demmer Duisburg, 11. März 2015

Wie gelingt die Energiewende? Dr. Kurt Demmer Duisburg, 11. März 2015 Wie gelingt die Energiewende? Dr. Kurt Demmer Duisburg, 11. März 2015 NRW: Deutschlands Energieproduzent Nr. 1 2 Bruttowertschöpfung des Energiesektors 2011, zu Herstellerpreisen in jeweiligen Preisen,

Mehr

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK. Die Federal Reserve hat bislang an der expansiven Ausrichtung ihrer Geldpolitik festgehalten, eine Normalisierung der Geldpolitik steht jedoch bevor. Das Ankaufprogramm

Mehr

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Gustav A. Horn Vortrag zur Tagung des Kocheler Kreises am 8.01.2010 www.boeckler.de Gliederung Ein schaudernder Blick zurück Wie sieht es aus?

Mehr

Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms

Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms April 2015 BarometerSpezial Euro Abwertung sichert Erfolg des EZB-Aufkaufprogramms Zusammenfassung Dr. Klaus Bauknecht klausdieter.bauknecht@ikb.de Das Aufkaufprogramm der EZB steht in der Kritik: die

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. August 2011 USA versus Euroland Krisenbarometer Interbankenmarkt Vergleich der Interbankengeldmärkte Spread zwischen

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Die Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Herbst 2006

Die Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Herbst 2006 Herbst 2006 Die Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Herbst 2006 Dr. Stefan Kooths DIW Macro Analysis and Forecasting Weltwirtschaft 2 Wachstum, Inflation und Arbeitslosigkeit 9 8 %

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Unsicherheit bremst die Wirtschaft

Unsicherheit bremst die Wirtschaft Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Konjunktur 22.11.2016 Lesezeit 4 Min Unsicherheit bremst die Wirtschaft Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Konjunktur- und Zinsperspektiven

Konjunktur- und Zinsperspektiven Januar April 2015 2012 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Klaus Bauknecht Chefvolkswirt +49 211 8221 4118 Klausdieter.Bauknecht@ikb.de

Mehr

L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg. 4. Quartal 2015

L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg. 4. Quartal 2015 L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg 4. Quartal 2015 Executive Summary L-Bank Wohnungsbaureport Baden-Württemberg 2 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dieses Reports Geschäftsklima in

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 13. Jänner 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 13.1.2015: Hauptszenario (60 %) EZB beschließt breit angelegtes

Mehr

Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise. Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse)

Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise. Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse) Konjunktur und Kapitalmärkte vor dem Hintergrund der Schuldenkrise Fulda, 11. Oktober 2012 Dr. Jan Holthusen (DZ BANK AG, Leiter Anleihenanalyse) Seite 2 Ein aktueller Ratschlag Der Staatshaushalt muss

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Februar Mai 2011 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Februar 2011 Autoren/Ansprechpartner: Volkswirtschaft und Research IKB Deutsche Industriebank AG Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt +49 211 8221

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

WIRTSCHAFTSLAGE UND PROGNOSE

WIRTSCHAFTSLAGE UND PROGNOSE WIRTSCHAFTSLAGE UND PROGNOSE Juni INHALTSÜBERSICHT Seite Textteil 1 Tabellenteil Wirtschaftswachstum, Bruttoinlandsprodukt 2 Internationale Wachstumsaussichten 3 Konsumausgaben 4 Investitionstätigkeit

Mehr

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt Kommunalforum 11. März 2015 Michael Janßen Marco Eisenschmidt Zinsprognose 2 Swap-Sätze aktuelle Zinsen (05.02.15) Zinsprognosevorschlag und Delta zur Altprognose Swapsätze (gg. 6M-Euribor) Tendersatz

Mehr

Details: Donnerstag, 23. April 2015 um 11.00 Uhr. Einwahlnummer: +49 69 / 22 22 32 50 PIN-Code: 536467#

Details: Donnerstag, 23. April 2015 um 11.00 Uhr. Einwahlnummer: +49 69 / 22 22 32 50 PIN-Code: 536467# Details: Werner Krämer Managing Director, Makroökonomisches Research Donnerstag, 23. April 2015 um 11.00 Uhr Einwahlnummer: +49 69 / 22 22 32 50 PIN-Code: 536467# Christian Eckert Managing Director, Leiter

Mehr

Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg

Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg Wie viel Geld braucht das Wirtschaftswachstum? Die Zukunft der Kreditfinanzierung in Vorarlberg Studie von Macro-Consult im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen Mai 2014 Konjunktur nimmt langsam wieder

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 21. September 2015 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung U.S. Notenbank: September Zinsentscheidung Keine Veränderung des US Leitzins Verweis auf Risiken aus

Mehr

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Zwischenmitteilung gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Vilmaris GmbH & Co. KGaA Inhalt 3 Konjunkturelle Entwicklung 4 Geschäftsverlauf

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

Wie sind die Perspektiven der deutschen Wirtschaft?

Wie sind die Perspektiven der deutschen Wirtschaft? Wie sind die Perspektiven der deutschen Wirtschaft? Die neue Prognose der Bundesbank für 2014 und 2015 Dr. Hermann-Josef Hansen, Leiter der Abteilung Konjunktur und Wachstum Wie sind die Perspektiven der

Mehr

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Januar 21 Stefan Bielmeier, Bereichsleiter Research und Chefvolkswirt DZ BANK AG Leitzinsen weltweit stark gefallen und

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

Postbank Research. Januar USA: Konjunktur dürfte sich 2017 deutlich beschleunigen Inflationsrate setzt ihren Aufwärtstrend fort

Postbank Research. Januar USA: Konjunktur dürfte sich 2017 deutlich beschleunigen Inflationsrate setzt ihren Aufwärtstrend fort Postbank Research Januar 2017 USA: Konjunktur dürfte sich 2017 deutlich beschleunigen Inflationsrate setzt ihren Aufwärtstrend fort Zinsentwicklung im Euroraum EWU: BIP wächst im 3. Quartal erneut um 0,3%

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. PWM Marktbericht Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. August 2012 Notenbanken Retter in der Not? Komplexe Krisenbewältigung Konsolidierung dämpft Anstieg der Einkommen Notwendiger

Mehr

Werbung Zinsen, Liquidität, Währungen wie sieht die Weltwirtschaft aus?

Werbung Zinsen, Liquidität, Währungen wie sieht die Weltwirtschaft aus? Werbung Zinsen, Liquidität, Währungen wie sieht die Weltwirtschaft aus? Christian Heger, Chief Investment Officer Graz, 27. Februar 2013 Ein erster Überblick: Stimmung zu Jahresbeginn bessert sich Stand:

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

Ausblick 2015: Woher kommt das Wachstum?

Ausblick 2015: Woher kommt das Wachstum? Ausblick 15: Woher kommt das Wachstum? Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Pressegespräch 3. Dezember 1 Bank aus Verantwortung Industrieländer Etwas besser, weit auseinander gezogenes Feld 3 1-1 - -3

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. August 2011 US-Ökonomie der Schwung fehlt US-Konjunkturdaten BIP-Veränderung QoQ in % (linke Skala), US-Verbrauchervertrauen

Mehr

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen Jänner bis August Norbert Schuh

Mehr

Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11

Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11 Quartalsupdate Juni September 2011 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.06.11 Kurzfassung: Das Dilemma der otenbanken - Liquiditätsfalle weiter aktiv Die letzten Monate waren gekennzeichnet von der Debatte um

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Sonderthema. Postbank Research. Januar 2016

Sonderthema. Postbank Research. Januar 2016 Postbank Research Sonderthema Januar 216 Warum die EZB-Sorgen vor einer Deflation übertrieben sind Der Euroraum ist von einer echten Deflation weit entfernt Frühindikatoren deuten auf einen baldigen Anstieg

Mehr

Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück

Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 29. August 2013 Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück Im 2. Quartal 2013 wuchs die deutsche Wirtschaft deutlich

Mehr

Spezial. 24. Juli 2012

Spezial. 24. Juli 2012 Eurozone Spezial Lohnstückkosten 24. Juli 212 Spezial Deutliche Verbesserung der Lohnstückkostenentwicklung in weiten Teilen der Peripherie Anstieg der Lohnstückkosten geht in Italien dagegen ungebremst

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr

Markets Weekly 15.04.2016

Markets Weekly 15.04.2016 Seite 1 von 5 Aktienmärkte DAX erobert die Marke von 10.000 Punkten zurück Es stellt sich die Frage, was die Ursache und was die Wirkung war, aber das Ergebnis fällt positiv aus. Im Wochenverlauf stieg

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

Wirtschaftslage und Aussichten

Wirtschaftslage und Aussichten Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Direktion für Wirtschaftspolitik Referat eea von Aymo Brunetti Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik, SECO 04.

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 25. Juni 29. Juli 2016 Übersicht Deutschland ifo-geschäftsklimaindex nach Brexit-Votum leicht gesunken USA Verbrauchervertrauen sinkt minimal Italien Geschäftsklimaindex steigt

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Q-Check Quarterly Market Update 17.0

Q-Check Quarterly Market Update 17.0 Q-Check Quarterly Market Update 17.0 Wird die Wirtschaft von der Milliardenkonjunkturhilfe profitieren? Walter Liebe, Pictet Asset Management Wien, 14. Jänner 2015 Ölpreise: sowohl positive als auch negative

Mehr

Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren

Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren Anleihenmärkte, die von starkem wirtschaftlichen Umfeld profitieren Erwarteter Ertrag Convertible Bonds Corporate Bonds (IG) High Yield Bonds Emerging Market Bonds Internationale Staatsanleihen EUR-Government-Bonds

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur Stabilitätsrisiken bleiben hoch Pressefassung Sendesperrfrist: Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:00 Uhr MESZ Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose

Mehr

Arbeitsblatt Konjunkturphasen

Arbeitsblatt Konjunkturphasen Arbeitsblatt Konjunkturphasen Konjunktur Oft hört man in den Nachrichten von den Aktivitäten der Konjunktur und den Auswirkungen der Konjunktur auf unsere Wirtschaft. Verläuft die Konjunktur positiv, gibt

Mehr

Anzeichen konvergierender Entwicklungen

Anzeichen konvergierender Entwicklungen Auszug aus dem Jahresgutachten 214/15 Anzeichen konvergierender Entwicklungen in den Mitgliedstaaten Textziffern 217 bis 223 Strukturelle Anpassung und geldpolitische Lockerung im Euro-Raum Kapitel 4 II.

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Frankfurt am Main, 31. März 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone Stabsabteilung Dossier 2011/5 21. Februar 2011 Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Medieninhaber/Herausgeber: Wirtschaftkammer

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 216 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt erreichte im Jahr 215 ein neues Rekordhoch. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Jahres auf 72,2 Milliarden Euro und

Mehr

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Makro II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser Kapitel 1 Bankensystem: ein preistheoretisches Geldangebotsmodell Version: 12.1.212 Die Rolle von Banken Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Geldnachfrage

Mehr

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 205 Im zweiten Quartal 205 wurden im Unternehmenskundengeschäft

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern

Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern Das Gelddrucken der EZB ist nicht geeignet, Deflation zu verhindern Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Universität Hamburg Vortrag vor dem Alumni Universität Hamburg e.v. am 10. April 2014 1 Gliederungsübersicht

Mehr

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Agenda Neue Regelungen nach Basel III Neue Kapitalanforderungen Leverage-Ratio Neue Liquiditätsregeln

Mehr

Volkswirtschaft Aktuell

Volkswirtschaft Aktuell : Bedenkzeit Der ist zum dritten Mal in Folge gesunken und lag im September bei nur noch 27,0 Punkten. Zudem deuten unsere Prognosen für die zehn eingehenden Einzelindikatoren einen noch flacheren Verlauf

Mehr