Wie wir den Fokus auf PatientInnen heilsam gestalten können. Delia Schreiber Lic.phil.Psychologin 8708 Männedorf

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1 Wie wir den Fokus auf PatientInnen heilsam gestalten können. Delia Schreiber Lic.phil.Psychologin 8708 Männedorf

2 2012 Delia Schreiber (c) IEF

3 Was kann beim Patienten neurobiologisch geschehen? Delia Schreiber 2016

4 Neuroendokrine Stressreaktion Aktivierung kortikaler u/o limbischer assoziativer NeXwerke Bedrohliche Situation Denkfähigkeit wird beeinträchtigt. Nur noch abspulen lang geübter Routine... Ausbreitung über Amygdala, Hypothalamus u.a. autonom- vegetative Zentren Stimulation des noradrenergen Systems Vermehrte Noradrenalin- AusschüPung (Kortex, Amygdala, Hippocampus, Hypothalamus) Erhöhte Aufmerksamkeit, typische physiologische Veränderungen bei Stress neuroendokrine Kerngebiete im Hypothalamus Neuropeptide stimulieren die Bildung und Sekretion von ACTH (Adrenocorticotropes Hormone) und Beta- Endorphin in der Adenohypophyse. Nebennierenrinde: Cortisol Delia Schreiber 2016

5 1 Hirn 2 Möglichkeiten Professor Gerald Hüther, Uni GöKingen Delia Schreiber 2016

6 Neuronale Bahnung und VerneXung 1. Stufe 2. Stufe 3. Stufe 4. Stufe Delia Schreiber 2016 Quelle: Prof. G. Hüther, GöKingen, 2008

7 Neuronale Bahnung und VerneXung II Wiederholt auftretende, kontrollierbare Belastungen (oder besser: Herausforderungen) führen zu einer sukzessiven Stabilisierung, Bahnung und verbesserten Effizienz der in die Antwort involvierten neuronalen NeYwerke und Verbindungen. Delia Schreiber 2016 Quelle: Prof. G. Hüther, GöKingen, 2008

8 Neuronale Bahnung und VerneXung III Hohe Spiegel von Glucokortikoiden, wie sie physiologischerweise bei unkontrollierbarem Stress erreicht werden, fördern die Auslöschung von erlernten Verhaltensreaktionen und führen zur Elimination vor allem ungeeigneter Verhaltensweisen. Delia Schreiber 2016 Quelle: Prof. G. Hüther, GöKingen, 2008

9 Albert Bandura Selbstwirksamkeitserwartung (70er Jahre) - bezeichnet die eigene Erwartung durch eigene Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst durchführen zu können. Wenn wir erleben, dass unsere Handlungen Erfolg haben, wächst unsere Selbstwirksamkeitserwartung. Verbale Ermutigung und Zutrauen von Anderen beeinflussen die Selbstwirksamkeit positiv. Selbstwirksamkeit ist ein natürliches Bedürfnis des Menschen. Delia Schreiber 2016

10 Positive Korrelationen mit Selbstwirksamkeit optimistischen, konstruktiven Lebensführung hoher Selbstwert Lebenszufriedenheit Partnerschafts- und der Arbeitszufriedenheit Extraversion Gewissenhaftigkeit Finden und benutzen bessere Problemlösestrategien Locke, E.A., Frederick, E., Lee, C. & Bobko, P. (1984). Effect of Self-Efficacy, Goals and Task Strategies on Task Performance. Journal of Applied Psychology, 69, Delia Schreiber 2016

11 Negative Korrelationen mit Selbstwirksamkeit externale Kontrollüberzeugung Neurotizismus subjektiv höher eingeschätzte psychische und physische Beeinträchtigung Anfälligkeit für Angststörungen und Depression Bandura, A. (1994). Self-efficacy. In V. S. Ramachandran (Ed.), Encyclopedia of human behavior (Vol. 4, pp ). San Diego: Academic Press Schwarzer, R., Boehmer, S., Luszczynska, A., Mohamed, N. E., & Knoll, N. (2005). Dispositional self-efficacy as a personal resource factor in coping after surgery. Personality and Individual Differences, 39, Delia Schreiber 2016

12 Finden einer Bewältigungsstrategie Gelingt Selbstwirksamkeitserwartung hoch Kontrollüberzeugung sinn- und massvolle Selbsthilfe angemessene Kommunikation Gelingt nicht erlebte Hilflosigkeit vermehrte Aggressivität, Angst sozialer Rückzug einseitige Problemzuschreibung mangelnde Compliance Delia Schreiber 2016

13 Was wollen wir erreichen? Negative Emotion Hilflosigkeit, Regression Stress, Tunnelblick + Emotion, zu sich selbst kommen Selbstwirksamkeitserwartung steigern (Ressourcenbewusstsein) Ruhe, Weitblick Delia Schreiber 2016

14 Wirksamkeit von verbalen und averbalen Interaktionen mit dem Patienten Technik 10% Allegiance 30% Alliance 60% Wampold, B. E. (2001). The great psychotherapy debate: Model, methods, and findings. Mahwah, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.

15 Klaus Grawe ( ) Psychotherapie im Wandel - von der Konfession zur Profession 1. Aufl.: Grawe, Klaus; Donati, Ruth; Bernauer, Friederike, Verlag für Psychologie, 1994 Delia Schreiber 2016

16 Placebowirkung steigern Placebowirkung steigert sich mit stärkerer Oxytocinausschüttung Bindungshormon Vertrauen! Kessner et al., 2013: Effect of Oxytocin on Placebo Analgesia: A Randomized Study. In: JAMA. 2013;310(16):

17 Michael Balint ( ) Die Droge Arzt (Pflegende etc.) : Beziehungsqualität hat Heilkraft.

18 Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim ( ) Die Liebe ist der höchste Grad der Arznei.

19 Definition systemisches Patientencoaching Coaching in der Krankheit ist die Kunst, Menschen ihren eigenen Weg entdecken und gehen zu lassen, sie gemäß ihren persönlichen Bedürfnissen auf diesem zu begleiten, mit ihnen ihre individuellen Quellen der Kraft und Selbstheilung zu finden, sie auf schwierigen Wegabschnitten zu ermutigen und sie immer wieder an ihre eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu erinnern Delia Schreiber

20 Vom Leiden zur Lösung Systemisches Patientencoaching Explorieren Fragen Leiden anerkennen Misserfolge normalisieren Erfolge feiern 1. SchriP verabreden Ressourcen finden Was braucht Patient, um troxdem vorwärts zu gehen? Ziel formulieren Hinderungsgründe 2016 Delia Schreiber

21 1. Explorieren Was ist momentan das Belastendste für Sie? 2. Leiden anerkennen Das ist eine enorme Herausforderung... Wie haben Sie das bisher ausgehalten? Was sind Ihre Kraftquellen? (Ressourcen!!!) 3. Ziel formulieren Wenn Ihre kühnsten Träume wahr werden würden, wie sähe dann Ihre Zukunft aus? Was wäre denn Ihre zweitliebste Option, Lösung? Wenn das der Ist- Zustand ist: was wäre dann der gewünschte Soll- Zustand? 4. Lösungsweg: vom Ist zum Soll Wie kommen wir denn nun vom Ist zum Soll? Lassen Sie uns mal zusammen brainstormen. Beim Brainstormen ist jede auch noch so verquere Idee willkommen! 5. Den ersten SchriK vereinbaren Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten SchriP! Welches wäre hier der erste? Wann wollen Sie ihn tun? 2016 Delia Schreiber

22 Vom Leiden zur Lösung Systemisches Patientencoaching Explorieren Fragen Leiden anerkennen Misserfolge normalisieren Erfolge feiern 1. SchriP verabreden Ressourcen finden Was braucht Patient, um troxdem vorwärts zu gehen? Ziel formulieren Hinderungsgründe 2016 Delia Schreiber

23 Bhaltis Geben Sie dem Hirn des Patienten eine Hauptrolle. Ihre Worte gehören auf die Goldwaage: jede Unze Wertschätzung bringt heilsame Prozesse in Gang. Schenken Sie Ihren Patienten ein offenes Ressourcenohr! Verständnis ist das grösste Geschenk und der grösste Türöffner für Ihre Patienten. Vertrauen Sie fest darauf, dass es immer gute Ziele und Lösungen für Ihre Patienten gibt, auch wenn diese es nicht tun. Vertrauen Sie auf Ihre ganz hervorragenden Fähigkeiten heilsam zu kommunizieren.

24 Kontakt für Fragen und weiterführende Infos Delia Schreiber Dorfgasse Männedorf

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