Die Mobiliar setzt den profitablen Wachstumskurs fort. Das Prämienvolumen konnte um 2.4% auf Mia. Franken gesteigert werden.

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1 Schweizerische Mobiliar Holding AG Bundesgasse 35 Postfach 3001 Bern Telefon Telefax Medieninformation Halbjahresergebnis 2014 der Mobiliar Die Mobiliar setzt den profitablen Wachstumskurs fort. Das Prämienvolumen konnte um 2.4% auf Mia. Franken gesteigert werden. Das Nicht-Lebengeschäft übertraf mit einem Prämienwachstum von 4.8% das durchschnittliche Marktwachstum von 1.3% gemäss Schweizerischem Versicherungsverband (SVV) deutlich. Dank eines günstigen Schadenverlaufs verbesserte sich die Combined Ratio von 91.7% auf 89.7%. In der privaten Vorsorge verzeichnete das Geschäft mit wiederkehrenden Prämien ein Wachstum von knapp 3%. Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus entwickelten sich die Einmalprämien im Einzellebengeschäft erneut rückläufig. In der beruflichen Vorsorge konnte die Mobiliar ihren Anteil von mehr als 30% im Geschäft mit teilautonomen Versicherungen in einem hart umkämpften Markt halten. Die Nachfrage nach von der Mobiliar nicht angebotenen Vollversicherungslösungen ist weiterhin grösser als für Risiko-Rückversicherungen. Insgesamt gingen die Prämieneinnahmen um 4.9% zurück. Das Halbjahresergebnis beläuft sich auf Mio. Franken Gewinnbeitrag Nicht-Lebengeschäft: Mio. Franken Gewinnbeitrag Lebengeschäft: 20.3 Mio. Franken Das konsolidierte Eigenkapital erhöhte sich im Vergleich zu Ende 2013 um 144 Mio. auf Mia. Franken. Die Versicherungsgruppe erfüllt die Solvenzanforderungen (Solvenz I) per 30. Juni 2014 zu 607%. Berechnet nach SST (Solvenz II) erreicht die Mobiliar über 300%. Kundinnen und Kunden der Mobiliar werden dank genossenschaftlicher Verankerung am erwirtschafteten Erfolg des Unternehmens beteiligt. Rund 140 Mio. Franken fliessen ab Mitte 2014 aus dem Überschussfonds an die Versicherten zurück. Beteiligung an Nationale Suisse Die Mobiliar hat entschieden, dass sie sich einer Übernahme der Nationale Suisse nicht entgegenstellen und kein Gegenangebot machen wird.

2 Mobiliar Halbjahresergebnis /5 Mobiliar mit starkem Halbjahresergebnis 2014 Wie die Halbjahreszahlen belegen, setzt die genossenschaftlich verankerte Gruppe Mobiliar ihren Wachstumskurs fort. Der Prämienanstieg im Nicht-Lebengeschäft lag erneut markant über dem Marktdurchschnitt. Im Lebengeschäft wirkten sich das anhaltend tiefe Zinsumfeld und der harte Verdrängungswettbewerb in der beruflichen Vorsorge auf die Entwicklung des Prämienvolumens aus. Das finanzielle Ergebnis profitierte vom Aufschwung an den Finanzmärkten. Der Gewinn stieg um 31.5%. Die Mobiliar hat entschieden, dass sie sich einer Übernahme der Nationale Suisse nicht entgegenstellen und kein Gegenangebot machen wird. Die Gruppe Mobiliar weist für das erste Halbjahr einen konsolidierten Gewinn in Höhe von Mio. Franken aus (Vorjahr Mio. Franken) aus. Das Ergebnis des Nicht-Lebengeschäfts nach Steuern beträgt Mio. Franken (Vorjahr Mio. Franken), dasjenige des Lebengeschäfts 20.3 Mio. Franken (Vorjahr 16.2 Mio. Franken). Aus dem Finanzgeschäft resultierte im ersten Halbjahr ein Ergebnisbeitrag von Mio. Franken (Vorjahr Mio. Franken). Die Anlagerendite beträgt 1.6% (Vorjahr 1.2%). Per Ende Juni 2014 beläuft sich das Prämienvolumen auf Mia. Franken Mia. Franken stammen aus dem Nicht-Lebengeschäft und Mio. Franken aus dem Lebengeschäft. Das konsolidierte Eigenkapital hat sich im Vergleich zu Ende 2013 um 144 Mio. Franken auf Mia. Franken erhöht. Das ausgezeichnete Halbjahresergebnis hat die Solvenz der Gruppe weiter gestärkt. Die Solvenz I beträgt 607% (568% per 31. Dezember 2013). Berechnet nach SST (Solvenz II) erreicht die Mobiliar über 300%. Auszahlungen aus dem Überschussfonds "Ich freue mich über dieses gute Ergebnis im ersten Halbjahr", sagt CEO Markus Hongler. "Es ist uns erneut gelungen, unsere starke Positionierung im Markt zu nutzen und Wachstum und Profitabilität in Einklang zu bringen. Den Erfolg teilen wir einmal mehr mit unseren Kundinnen und Kunden. Zurzeit profitieren Autofahrer und KMU, indem wir die Prämienrechnungen der MobiCar Fahrzeugversicherung und der MobiPro Betriebs- und Gebäudeversicherung um 10% vergünstigen. Insgesamt fliessen so rund 140 Mio. Franken an unsere Versicherten zurück."

3 Mobiliar Halbjahresergebnis /5 Nicht-Lebengeschäft: erneut hohes Prämienwachstum Die Prämienentwicklung im Nicht-Lebengeschäft bestätigt eindrücklich, dass die Mobiliar ihre Position im Markt weiter ausgebaut hat. Der Anstieg des Prämienvolumens von 4.8% lag nur leicht unter dem hohen Vorjahreswachstum von 5.0%. Damit wurde das durchschnittliche Marktwachstum von 1.3% gemäss SVV einmal mehr deutlich übertroffen. Die Basis für dieses Ergebnis bildeten in erster Linie ein gutes Neugeschäft sowie eine tiefe Austrittsquote. Alle strategischen Geschäftsfelder trugen zum Prämienanstieg bei, wobei die Mobilitäts-, Rechtsschutz- und Betriebsversicherungen für KMU die höchsten Wachstumsraten erzielten. Damit ist es der Mobiliar gelungen, ihre Position sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundensegment weiter auszubauen. Im ersten Halbjahr waren keine nennenswerten Grossschäden zu verzeichnen. Sorge bereiten der Mobiliar aber im Markt allgemein spürbare Trends im Schadenverlauf der Motorfahrzeugkasko- und der Kollektiv-Krankentaggeldversicherungen. Dank der im Vergleich zum Vorjahr tieferen Schadenbelastung erhöhte sich das technische Ergebnis um 28.7% auf Mio. Franken. Die Combined Ratio verbesserte sich um 2.0 Prozentpunkte auf 89.7%. Der Kostensatz lag mit 26.2% leicht unter Vorjahr (26.6%). Lebengeschäft: fondsgebundene Lebensversicherungen mit Garantie im Aufwind Das Prämienvolumen im Lebengeschäft fiel insgesamt mit -4.9% tiefer aus als der vergleichbare Marktdurchschnitt von 3.4% (ohne Kollektiv-Einmaleinlagen). Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsumfelds ging die rückläufige Entwicklung der Einmaleinlagen in der privaten Vorsorge im gesamten Lebensversicherungsmarkt weiter. In der beruflichen Vorsorge herrscht ein aggressiver Preiskampf um Marktanteile im Geschäft mit teilautonomen Vorsorgeeinrichtungen. Der Trend hin zu Vollversicherungslösungen, welche die Mobiliar nicht anbietet, hält weiter an. Im Risiko-Lebengeschäft für Private konnte die Mobiliar ihre führende Stellung behaupten. In der Sparversicherung stieg dank des neuen Angebots für fondsgebundene Lebensversicherungen mit Garantie der Absatz von Policen um mehr als 20%. Insgesamt verzeichnete das Geschäft mit periodischen Prämien in der privaten Vorsorge eine Steigerung von knapp 3%. In der beruflichen Vorsorge konnte die Mobiliar in ihrem Kerngeschäft mit teilautonomen Vorsorgeeinrichtungen ihren Marktanteil von mehr als 30% halten. Aufgrund des schrumpfenden Marktes fiel das Prämienvolumen im Risiko-Rückversicherungsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr tiefer aus. Im ersten Halbjahr erhielten die Kunden, die aufgrund ihrer Verträge mit der Mobiliar der Mindestquote unterstellt sind, eine Ausschüttung aus dem Überschussfonds in Höhe von rund 40 Mio. Franken.

4 Mobiliar Halbjahresergebnis /5 Die Leistungen für Todesfall in der privaten und beruflichen Vorsorge lagen über den tiefen Vorjahreswerten. Die Belastung für Erwerbsunfähigkeit in der beruflichen Vorsorge verharrte auf hohem Niveau. Das technische Ergebnis fiel im Vergleich zum Vorjahr tiefer aus. Es beinhaltet 20.7 Mio. Franken für Überschussbeteiligungen zugunsten der Versicherten. Die Kosten entwickelten sich leicht rückläufig. Aufgrund des Rückgangs bei den verdienten Prämien stieg der Kostensatz um 0.4 Prozentpunkte auf 15.0% an. Finanzergebnis profitiert vom Aufschwung an den Finanzmärkten Das Anlagevermögen entwickelte sich positiv. Kursgewinne konnten insbesondere mit Engagements in Gold, Aktien, indirekte Immobilien und Wandelanleihen erzielt werden. Das finanzielle Ergebnis verbesserte sich markant um beinahe 40% und leistete einen Beitrag von Mio. Franken (Vorjahr Mio. Franken) zum Halbjahresergebnis. Der Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Erträge aus Zuschreibungen und tiefere Abschreibungen auf Kapitalanlagen zurückzuführen. Die Anlagerendite lag bei 1.6% (Vorjahr 1.2%), die Anlageperformance betrug 3.5% (Vorjahr -1.1%). Die Gruppe Mobiliar Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer wies per 31. Dezember 2013 ein Prämienvolumen von 3.4 Mia. Franken auf. Rund 80 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst und insgesamt 160 Standorte garantieren Nähe zu den über 1.6 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs- AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern. Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein 4300 Mitarbeitende und bietet rund 320 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.

5 Mobiliar Halbjahresergebnis /5 Kennzahlen zum Halbjahresergebnis 2014 der Gruppe Mobiliar Veränderung Angaben zur Erfolgsrechnung ( bis ) Mio. Franken Mio. Franken in % Prämienvolumen der Gruppe Nicht-Leben Bruttoprämien Verdiente Prämien für eigene Rechnung Technisches Ergebnis Finanzielles Ergebnis Ergebnis nach Steuern Leben Bruttoprämien Verdiente Prämien für eigene Rechnung Technisches Ergebnis Finanzielles Ergebnis Ergebnis nach Steuern Konsolidierter Halbjahresgewinn Angaben zur Bilanz Aktiven Anlagevermögen davon Kapitalanlagen Umlaufvermögen Passiven Fremdkapital davon versicherungstechnische Rückstellungen für eigene Rechnung Konsolidiertes Eigenkapital Solvenz I 607% 568% Solvenz II (nach SST) 1 >300% >300% 1 auf Basis des von der FINMA geprüften und befristet genehmigten internen Modells

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