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1 Qualitätsbericht für das hkk-behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 1 vom bis Seite 1

2 Vorwort Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige Medizin vertrauen. Dies gilt besonders bei der Behandlung von Menschen mit akuten Erkrankungen. Anders sieht es häufig bei Menschen mit chronischen Krankheiten aus. Sie werden vielfach nicht so betreut, wie es die medizinischen Möglichkeiten erlauben. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass für diese Patienten zu wenig getan wird. Im Gegenteil: Oft führt eine mangelnde Koordination zu überflüssigen Untersuchungen und sich widersprechenden Behandlungen. Dies geht zu Lasten der Patienten. Um dies zu ändern, wurden für bestimmte chronische Erkrankungen spezielle Behandlungsprogramme, sogenannte Disease-Management-Programme (DMP), entwickelt. Diese sichern Patienten eine auf ihre Erkrankung abgestimmte und optimal koordinierte Behandlung nach dem neusten Stand der Wissenschaft. Grundlage allen medizinischen Handelns des hkk- Behandlungsprogramms sind von Fachleuten erarbeitete medizinische Leitlinien. Das hkk-behandlungsprogramm will die Lebensqualität steigern. Die Patienten sollen belastbar bleiben, die Anforderungen des Alltags bewältigen können und möglichst wenig durch Ihre Diabetes beeinträchtigt sein. Akute schwere Stoffwechselentgleisungen Über- oder Unterzuckerung, Nebenwirkungen der Behandlung sowie die Entstehung von Folgeerkrankungen sollen vermieden werden. Wesentliche Elemente des hkk-behandlungsprogramms sind, die Behandlungserfolge zu sichern und die Qualität der Betreuung zu prüfen. Aus diesem Grund erfasst der Arzt bestimmte gesetzlich vorgeschriebene Daten, anhand derer er den Verlauf und die Ergebnisse der Behandlung beurteilt. Eine genaue Dokumentation ermöglicht es, dass die Patienten optimal durch das Programm betreut werden. Die Krankenkassen sind verpflichtet, die regelmäßige Teilnahme an dem Behandlungsprogramm anhand der Dokumentationen zu prüfen und erstellen für die Programme zudem für jedes volle Kalenderjahr Qualitätsberichte. Denn Transparenz ist eine wichtige Voraussetzung für Qualität. Ihre hkk Seite 2

3 Bericht gemäß 137f Absatz 4 Satz 2 SGB V auf der Grundlage der DMP- Anforderungen-Richtlinie für die Zeit vom bis Strukturdaten Die hkk bietet ihren Versicherten das hkk Behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 1 in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz,,, Schleswig- Holstein, und Westfalen-Lippe an. Zum Stichtag nahmen insgesamt 1099 Versicherte an dem Behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 1 teil. Die Aufteilung der Teilnehmer nach deren Altersstruktur können Sie nachfolgend entnehmen. Seite 3

4 Die Teilnehmer verteilen sich wie folgt auf die jeweiligen en: Anzahl der Teilnehmer zum Stichtag Baden-Württemberg 11 Bayern 10 Berlin 10 Brandenburg 10 Bremen 393 Hamburg 27 Hessen 20 Mecklenburg-Vorpommern 5 Niedersachsen 509 Nordrhein 28 Rheinland-Pfalz Schleswig-Holstein 15 5 Westfalen-Lippe 32 Seite 4

5 Im Zeitraum vom bis beendeten insgesamt 132 Versicherte die Teilnahme am hkk Behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 1. en Ausschluss wegen 2 fehlender aufeinander folgender Dokumentationen Ausschluss wegen 2 nicht wahrgenommener Schulungen Ende Mitgliedschaft bei der Krankenkasse Beendigung der Teilnahme durch Tod Beendigung der Teilnahme durch den Versicherten Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg- Vorpommern Niedersachsen Nordrhein Rheinland-Pfalz Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe In den en Mecklenburg-Vorpommern,, und nahmen weniger als 10 Versicherte am hkk Behandlungsprogramm Diabetes mellitus Typ 1 teil. Bei weniger als 10 teilnehmenden Versicherten entfällt die Berichtspflicht der qualitätssichernden Maßnahmen, so dass diese für die genannten en mit dargestellt werden. Seite 5

6 Qualitätssichernde Maßnahmen 1. Anforderungen an die Behandlung nach evidenz-basierten Leitlinien Ziel: Vermeidung schwerer hypoglykämischer Stoffwechselentgleisungen Wenn in der Erst- oder Folgedokumentation im Feld schwere Hypoglykämien seit der letzten Dokumentation größer null dokumentiert ist. Basisinformation über die Erkrankung sowie Hypo- und Hyperglykämie und Einflussmöglichkeiten durch den Versicherten, maximal einmal pro Jahr. hkk-ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 27 entsprechende Versicherteninformationen versandt. Baden-Württemberg 1 Bayern 0 Berlin 0 Brandenburg 0 Bremen 8 Hamburg 2 Hessen 0 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 14 Nordrhein 1 Rheinland-Pfalz 0 Schleswig-Holstein 0 Westfalen-Lippe 1 Seite 6

7 Ziel: Vermeidung hypertensiver Blutdruckwerte Wenn im Feld Begleiterkrankung erstmalig arterrielle Hypertonie dokumentiert ist und / oder in Feld Blutdruck ein Blutdruckwert größer 139 mmhg syst. oder größer 89 mmhg diast. in zwei aufeinander folgenden Dokumentationen bei Patienten mit bekannter Begleiterkrankung arterielle Hypertonie dokumentiert ist. Information über die Problematik der Hypertonie beim Diabetiker und seine Einflussmöglichkeiten, maximal einmal pro Jahr. hkk-ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 165 entsprechende Versicherteninformationen versandt. Baden-Württemberg 0 Bayern 3 Berlin 3 Brandenburg 1 Bremen 58 Hamburg 6 Hessen 7 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 75 Nordrhein 1 Rheinland-Pfalz 8 Schleswig-Holstein 1 Westfalen-Lippe 2 Seite 7

8 Ziel: Hoher Anteil von Teilnehmern, die ihren vereinbarten HbA1c-Zielwert erreicht haben Wenn im Feld Zielvereinbarung HbA1c in zwei aufeinanderfolgenden Dokumentationen die Zielwert noch nicht erreicht erfolgt. Information über die Wichtigkeit einer adäquaten Blutzuckereinstellung; maximal einmal pro Jahr hkk-ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 256 entsprechende Versicherteninformationen versandt. Baden-Württemberg 1 Bayern 2 Berlin 0 Brandenburg 1 Bremen 56 Hamburg 3 Hessen 3 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 171 Nordrhein 5 Rheinland-Pfalz 3 Schleswig-Holstein 3 Westfalen-Lippe 8 Seite 8

9 Ziel: Information der Versicherten bei auffälligem Fußstatus Wenn bei Versicherten ab einem Alter von 18 Lebensjahren im Feld 3 Fußstatus auffällig angegeben wird und nicht innerhalb der letzten 12 Monate ein- oder mehrmals auffällig angegeben wurde. über Diabeteskomplikationen und Folgeschäden am Fuß, sowie die Möglichkeiten der Mitbehandlung in diabetischen Fußambulanzen, o.ä.. hkk-ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 48 entsprechende Versicherteninformationen versandt. Baden-Württemberg 1 Bayern 0 Berlin 1 Brandenburg 0 Bremen 11 Hamburg 1 Hessen 0 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 29 Nordrhein 1 Rheinland-Pfalz 2 Schleswig-Holstein 2 Westfalen-Lippe 0 Seite 9

10 2. Einhaltung der Kooperationsregeln der Versorgungsebenen Ziel: Hoher Anteil an jährlichen Augenuntersuchungen Wenn im Feld 21 ophthalmologische Netzhautuntersuchung seit der letzten Dokumentation nicht mindestens einmal in 24 Monaten durchgeführt oder veranlasst angegeben ist. über mögliche Komplikationen/Folgeschäden am Auge und die Notwendigkeit einer jährlichen augenärztlichen Untersuchung, maximal einmal pro Jahr. hkk-ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 29 entsprechende Versicherteninformationen versandt. Baden-Württemberg 0 Bayern 1 Berlin 0 Brandenburg 0 Bremen 17 Hamburg 1 Hessen 0 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 1 Nordrhein 3 Rheinland-Pfalz 1 Schleswig-Holstein 2 Westfalen-Lippe 3 Seite 10

11 3. Aktive Teilnahme der Versicherten Ziel: Sicherstellung der regelmäßigen Teilnahme des Versicherten Wenn gültige Folgedokumentation innerhalb der vorgesehenen Frist vorliegt. Reminder an Versicherten sowie über DMP und die Bedeutung der aktiven Teilnahme und der regelmäßigen Arztbesuche. Hkk-Ergebnis: In der Zeit vom wurden insgesamt 246 Versicherte remindet. Baden-Württemberg 1 Bayern 3 Berlin 1 Brandenburg 0 Bremen 48 Hamburg 4 Hessen 2 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 161 Nordrhein 7 Rheinland-Pfalz 3 Schleswig-Holstein 7 Westfalen-Lippe 9 Seite 11

12 Qualtätsindikator: Anteil der Versicherten mit regelmäßigen Folgedokumentationen (entsprechend dem dokumentierten Dokumentationszeitraum) an alle eingeschriebenen Versicherten sollte im Mittel über die gesamte Programmlaufzeit bei 90 % liegen. Hkk-Ergebnis: In der Zeit vom lag der Gesamtanteil der Versicherten mit regelmäßigen Verlaufsdokumentationen bei 93,70%. en Erwartete Dokumentationen Eingegangene Dokumentationen Prozentualer Anteil Baden-Württemberg ,55% Bayern ,65% Berlin ,22% Brandenburg ,44% Bremen ,03% Hamburg ,5% Hessen ,61% Mecklenburg-Vorpommern % Niedersachsen ,91% Nordrhein ,13% Rheinland-Pfalz ,47% % % Schleswig-Holstein ,22% % Westfalen-Lippe ,99% Seite 12

13 Ziel: Wahrnehmung empfohlener Schulungen Wenn im Feld empfohlene Diabetes-Schulung und/oder Hypertonie-Schulung wahrgenommen mit nein oder zweimal mit war aktuell nicht möglich dokumentiert ist. Aufklärung bzw. über die Wichtigkeit von Schulungen; maximal einmal pro Jahr. Hkk-Ergebnis: In der Zeit vom wurden für 4 Versicherte die entsprechende Versicherteninformationen verschickt. Baden-Württemberg 0 Bayern 0 Berlin 0 Brandenburg 0 Bremen 1 Hamburg 0 Hessen 1 Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 2 Nordrhein 0 Rheinland-Pfalz 0 Schleswig-Holstein 0 Westfalen-Lippe 0 Seite 13

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