Sabine Andresen. Mein Leben wird richtig schön! Kinder aus Hamburg-Jenfeld und Berlin-Hellersdorf

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sabine Andresen. Mein Leben wird richtig schön! Kinder aus Hamburg-Jenfeld und Berlin-Hellersdorf"

Transkript

1 Sabine Andresen Mein Leben wird richtig schön! Kinder aus Hamburg-Jenfeld und Berlin-Hellersdorf 1

2 Gliederung 1. Unsicherheit und prekäres Aufwachsen 2. Zum Ansatz in der Kindheitsforschung 3. Zum Spielraumbegriff 4. Zum Wohlbefinden 5. Zur Studie: Vorgehen und Befunde 6. Schlussfolgerungen 2

3 Unsicherheit und prekäres Aufwachsen Unsicherheit als Teil des Alltags strukturiert alle Erfahrungen (Castel 2005). In der Kindheit manifestieren sich bürgerliche und soziale Unsicherheit. Sicherheit als Ressource zeigt sich im Prozess des Aufwachsens anhand von Beziehungsqualitäten und Passungsverhältnissen. 3

4 Unsicherheit und prekäres Aufwachsen - Prekarisierung als neue Normalität (Castel) - Sicherheitsbedürfnis als notwendige Daseinsbedingung des modernen Menschen - Prekäre Kindheit durch: Krise der Arbeitsgesellschaft, besondere Belastungen der Eltern, Qualität im Bildungs- und Sozialwesen, Prädispositionen der Kinder 4

5 Zum Ansatz in der Kindheitsforschung Perspektive von Kindern Kritik an dem defizitären Blick auf Kinder Kinder als Experten, aber auch in ihrer Abhängigkeit von erwachsenen Bezugspersonen, einem anregenden Umfeld, sicheren, sozialen Bedingungen des Aufwachsens 5

6 Zum Spielraumbegriff Materielle Ressourcen Wertvorstellungen und Ideen vom guten Leben Entscheidungs- und Handlungsspielräume Raum und Zeit Sozialraum und Alltag Psychosoziale Bedingungen Freizeitmöglichkeiten 6

7 Zur Messung von Wohlbefinden / Wohlergehen UNICEF Indikatoren materielle Situation Gesundheit Bildung Beziehungen Risikoverhalten Selbsteinschätzung der Kinder 7

8 Zur Studie Teilnehmende Beobachtung im Feriencamp Fragebogenerhebung Fotomethode und Interviews 8

9 Zur Fragebogenerhebung Unter welchen personellen und räumlichen Bedingungen leben die Kinder? Was sind ihre wichtigsten Dinge? Wie schätzen sie ihre Selbstwirksamkeit ein? Was verstehen sie unter einem guten Kinderleben? Wie oft gehen sie in die Arche und was gefällt ihnen dort besonders? 9

10 Befunde aus der Fragebogenerhebung: Bedeutung der Arche Über 50% besucht die Arche jeden Tag Die Kinder wertschätzen unterschiedliche Aspekte und Angebote, aber besonders wichtig sind: Dass wir zusammen Ferien machen 70,3% Dass ich dort andere Kinder treffe 64,8% Dass sich die Erwachsenen dort um mich kümmern 50,8 % Dass ich dort ein Mittagessen bekomme 41,4% 10

11 Befunde aus den Interviews zur Bedeutung der Arche Wichtiger Ort für außerschulische, non-formale Bildung Freundschaften Fürsorge Verlässlichkeit Arche und das Verhältnis zum Elternhaus 11

12 Wichtigste Dinge Ein Mitglied der Familie Spielzeug/Kuscheltiere Kommunikationsmittel (Handy) 12

13 Mein Leben wird richtig schön : Selbstwirksamkeit 79,1 % eine hohe Selbstwirksamkeit 89,2% ein richtig schönes Leben 85,1% viele Dinge gut können 70.8% bei Problemen fällt mir meistens etwas ein 13

14 Vorstellungen vom guten Leben für alle Kinder Familie und Fürsorge: Von den Eltern geliebt werden und selbst jemanden lieb haben, dass sich jemand kümmert, erklärt bekommen, was richtig und falsch ist. Freunde und Nähe: enorme Bedeutung guter Freunde, die Erfahrung der Nähe machen und Vertrauen haben. Keine Gewalt: Kinder sollen nicht geschlagen werden (88,5%) Schule und Lernen: alle Kinder sollen zur Schule gehen können (90,9%) 14 Spiele und Ferien

15 Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen Mädchen haben häufiger das Gefühl schnell neue Freunde zu finden, Hilfe zu bekommen, Finden es wichtiger, nach ihrer Meinung gefragt zu werden, Messen Arztbesuchen eine höhere Bedeutung bei. 15

16 Spielräume aus Sicht der Kinder Beziehungsräume Gesprächsräume Bildungsräume Freizeiträume 16

17 Fotomethode und Interview 17

18 Kinderarmut hat viele Gesichter, aber betroffene Kinder haben ähnliche strukturelle Bedingungen Beziehungs- und Erziehungsressourcen der Familien Unterschiedliche Benachteiligungen im Alltag Nötig sind leicht zugängliche öffentliche Angebote Qualität öffentlicher, außerschulischer Freizeit- und Bildungsangebote Benachteiligung und Armut werden unterschiedlich erlebt Problem der Stigmatisierung und sozialen Scham 18

Sabine Andresen. Was Kinder brauchen. Befunde aus der Kindheitsforschung

Sabine Andresen. Was Kinder brauchen. Befunde aus der Kindheitsforschung Sabine Andresen Was Kinder brauchen. Befunde aus der Kindheitsforschung 1 Gliederung Zum Hintergrund der Studien Zum Konzept des Wohlbefinden Zentrale Befunde Schlussfolgerungen aus pädagogischer Sicht

Mehr

Kindergesundheit 2030

Kindergesundheit 2030 Klaus Hurrelmann Hertie School of Governance Berlin Kindergesundheit 2030 Was brauchen Kinder und ihre Eltern? Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in der Imbalance Infektions- und chronische Krankheiten

Mehr

Familie als Experten. Perspektiven von Eltern auf Unterstützung in der Kommune

Familie als Experten. Perspektiven von Eltern auf Unterstützung in der Kommune Familie als Experten. Perspektiven von Eltern auf Unterstützung in der Kommune Gutes Aufwachsen braucht gute Partnerschaft, Nürnberg, 24. Februar 2016 Überblick 1. Zum methodischen Vorgehen 2. Ungleichheits-

Mehr

Kinderrechte und Glück

Kinderrechte und Glück Kinderrechte gibt es noch gar nicht so lange. Früher, als euer Urgroßvater noch ein Kind war, wurden Kinder als Eigentum ihrer Eltern betrachtet, genauer gesagt, als Eigentum ihres Vaters. Er hat zum Beispiel

Mehr

Konflikte und Probleme in Familien. Von: Emily Hesse, Violetta Stein, Lara Frick, Samira Sonneck

Konflikte und Probleme in Familien. Von: Emily Hesse, Violetta Stein, Lara Frick, Samira Sonneck Konflikte und Probleme in Familien Von: Emily Hesse, Violetta Stein, Lara Frick, Samira Sonneck Typische Konfliktsignale Es wird nicht mehr offen miteinander geredet Informationen werden bewusst zurückgehalten

Mehr

Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz?

Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz? Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz? Eine Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung Berlin / Bielefeld / Leverkusen am 27. Juni 2017 Ergebnisse zur

Mehr

1 Wohlbefinden, Armut und Gerechtigkeit aus Sicht der Kinder. Die Ausrichtung der 3. World Vision Kinderstudie

1 Wohlbefinden, Armut und Gerechtigkeit aus Sicht der Kinder. Die Ausrichtung der 3. World Vision Kinderstudie Inhalt G eleitwort vo n World Vision Deutschland e.v. Zusammenfassung Sabine Andresen, Susann Fegten Klaus Hurrelmann 1 Wohlbefinden, Armut und Gerechtigkeit aus Sicht der Kinder. Die Ausrichtung der 3.

Mehr

Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik

Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik Übersetzung des Gesprächsleitfadens für Jugendliche in leicht verständliche Sprache (A2) Adaption des Leitfadens für Menschen mit Behinderungen

Mehr

Sabine Andresen, Susann Fegter, Klaus Hurrelmann. Die World Vision Kinderstudien und die internationale Kindheitsforschung

Sabine Andresen, Susann Fegter, Klaus Hurrelmann. Die World Vision Kinderstudien und die internationale Kindheitsforschung http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-407-85950-1 Inhalt Geleitwort von World Vision Deutschland e. V. 11 Zusammenfassung 14 Sabine Andresen, Susann Fegter, Klaus

Mehr

Arm sein. Was bedeutet das für unsere Kinder und ihre Lebensperspektiven?

Arm sein. Was bedeutet das für unsere Kinder und ihre Lebensperspektiven? Arm sein Was bedeutet das für unsere Kinder und ihre Lebensperspektiven? Schleswig, 19.Mai 2010 Dr. Heide-Rose Brückner, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes Das Bild von Kinderarmut

Mehr

Kinderarmut: Von der Problemanalyse zum Handeln Sozialpädagogische Projekte und Konsequenzen für die Soziale Arbeit

Kinderarmut: Von der Problemanalyse zum Handeln Sozialpädagogische Projekte und Konsequenzen für die Soziale Arbeit Folie 1 Prof. Dr. Margherita Zander Fachtagung»Kinderarmut zum Thema gemacht«saarbrücken 16. Juni 2005 Kinderarmut: Von der Problemanalyse zum Handeln Sozialpädagogische Projekte und Konsequenzen für die

Mehr

Wer bin ich? Identität und Cystische Fibrose bei Jugendlichen. Wolfgang Schütz. CJD Berchtesgaden

Wer bin ich? Identität und Cystische Fibrose bei Jugendlichen. Wolfgang Schütz. CJD Berchtesgaden Wer bin ich? Identität und Cystische Fibrose bei Jugendlichen Wolfgang Schütz CJD Berchtesgaden Wenn Erwachsene sich die Zeit nehmen und an Ihre eigene Jugendzeit zurückdenken, erinnern sie oft intensive,

Mehr

Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter. Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze

Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter. Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze Übersicht: Psychische Störungen Kinder- und Jugendliche als Patienten Prävention

Mehr

Jedes Kind ist ein Schatz. 21. September2016 Gesundheit Berlin-Brandenburg, Dr. Iris Schiek

Jedes Kind ist ein Schatz. 21. September2016 Gesundheit Berlin-Brandenburg, Dr. Iris Schiek Jedes Kind ist ein Schatz Humanismus in der Antike Nach Sokrates sind alle Menschen auf der Suche nach Glück. Dieses Glück können sie aber nur erreichen, wenn ihre Lebensweise der Natur ihrer Seele entsprach.

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Zimmerstr Darmstadt Tel.: / Seite 1 von 14

Zimmerstr Darmstadt Tel.: / Seite 1 von 14 Vorbemerkung Wenn sie diesen Fragebogen lesen, haben Sie sich zu einer Psychotherapie entschieden. Im Vorfeld möchte ich Ihnen einige Informationen geben. Psychotherapie ist eine Leistung der Krankenkassen.

Mehr

Die psychosozialen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt für das Individuum

Die psychosozialen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt für das Individuum Die psychosozialen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt für das Individuum Wolfgang Schneider Medizinische Fakultät der Universität Rostock Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische

Mehr

Die Sicht der Kinder: Wohlbefinden nach Lebensbereichen Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in Deutschland (Angaben in %)

Die Sicht der Kinder: Wohlbefinden nach Lebensbereichen Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in Deutschland (Angaben in %) Die Sicht der Kinder: Wohlbefinden nach Lebensbereichen Negativ bis neutral positiv sehr positiv Zufriedenheit gesamt 11 30 59 Freundeskreis 31 57 Freizeit 14 32 54 Elterliche Fürsorge 18 38 44 Gewährte

Mehr

(Sichere) Räume für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen schaffen

(Sichere) Räume für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen schaffen (Sichere) Räume für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen schaffen Erfahrungen aus dem Projekt STEP-BY-STEP - zur Unterstützung von Geflüchteten in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung

Mehr

dein Wohnort will noch kinder- und jugendfreundlicher werden und bewirbt sich um eine Auszeichnung.

dein Wohnort will noch kinder- und jugendfreundlicher werden und bewirbt sich um eine Auszeichnung. mandygodbehear Eine Initiative von Hallo, dein Wohnort will noch kinder- und jugendfreundlicher werden und bewirbt sich um eine Auszeichnung. Kinder und Jugendliche müssen mitreden können. Deshalb wollen

Mehr

Deutschland ein kinderfreundliches Land? Eine Studie von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes e.v. und von UNICEF Deutschland

Deutschland ein kinderfreundliches Land? Eine Studie von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes e.v. und von UNICEF Deutschland Eine Studie von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes e.v. und von UNICEF Deutschland Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze Vier von zehn Deutschen bezweifeln Kinderfreundlichkeit Deutschlands

Mehr

Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben

Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben Tagung der Nathalie Stiftung zum Welt-Autismus-Tag 2015 Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben lic. phil. C. Nievergelt Psychologin FSP Nathalie Stiftung Beratungsstelle

Mehr

STATIONÄRE JUGENDHILFE ZWISCHEN DEFIZIT- UND RESSOURCENORIENTIERUNG

STATIONÄRE JUGENDHILFE ZWISCHEN DEFIZIT- UND RESSOURCENORIENTIERUNG STATIONÄRE JUGENDHILFE ZWISCHEN DEFIZIT- UND RESSOURCENORIENTIERUNG DISSERTATIONSPROJEKT Zur Veränderung der Ressourcen und Problemlagen in den stationären Erziehungshilfen am Beispiel der intensiv betreuten

Mehr

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien Pädagogisches Konzept KiBiZ Tagesfamilien Erweiterte Familien mit individuellem Spielraum Die grosse Stärke der Tagesfamilienbetreuung liegt in der Individualität. KiBiZ Tagesfamilien bieten Spielraum

Mehr

Wirklich wichtige Dinge habe ich im Kindergarten gelernt. Leitbild des Kindergartensprengels Meran

Wirklich wichtige Dinge habe ich im Kindergarten gelernt. Leitbild des Kindergartensprengels Meran Wirklich wichtige Dinge habe ich im Kindergarten gelernt Leitbild des Kindergartensprengels Meran 2010 Vorwort Auch wir sind die Verfasser der anderen; wir sind auf eine heimliche und unentrinnbare Weise

Mehr

WAS IST MIT ARMUTSSENSIBLEM HANDELN

WAS IST MIT ARMUTSSENSIBLEM HANDELN WAS IST MIT ARMUTSSENSIBLEM HANDELN GEMEINT? Gerda Holz, Frankfurt am Main Schwerpunkte Armut bei Kindern und Jugendlichen Definition, Ursachen, Risiken Das Kindergesicht der Armut Kindbezogene Armutsprävention

Mehr

Kinder in der Postmoderne? Befunde der World Vision Kinderstudie 2010

Kinder in der Postmoderne? Befunde der World Vision Kinderstudie 2010 Susann Fegter Kinder in der Postmoderne? Befunde der World Vision Kinderstudie 2010 1 These Kinder in Deutschland leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einer vielfältigen Welt. Ihre Kindheiten gleichen

Mehr

Inhalt. Vorwort Einleitung... 15

Inhalt. Vorwort Einleitung... 15 Inhalt Vorwort... 13 Einleitung... 15 1 Kinderrechte sind Menschenrechte eine Entwicklungsperspektive... 21 1.1 Internationale Dokumente vor 1945... 21 1.2 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte... 22

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N11 Geschlecht: Frau, ca. 30 Jahre alt mit ihrem Sohn Institution: FZ DAS HAUS, Teilnehmerin FuN Baby Datum: 17.06.2010 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Manual. der Weiterbildung und Beratung

Manual. der Weiterbildung und Beratung Manual der Weiterbildung und Beratung Im Mittelpunkt des Begleitmaterials für die Weiterbildung steht eine Kartensammlung im DIN-A6-Format. Auf den über 400 Karten finden sich Impulse (praktische Übungen),

Mehr

Verschulung von Lebenswelten Ist die Ganztagsschule eine Lösung aus der Krise? Berlin

Verschulung von Lebenswelten Ist die Ganztagsschule eine Lösung aus der Krise? Berlin Prof in. Dr. Heike Deckert-Peaceman PH Ludwigsburg Verschulung von Lebenswelten Ist die Ganztagsschule eine Lösung aus der Krise? 11.5.2011 Berlin Kindheitsbilder Nein! Ich war ein Straßenkind! Wir hatten

Mehr

Besondere Familien - Welche Hilfen brauchen Eltern mit Lern - Schwierigkeiten und ihre Kinder?

Besondere Familien - Welche Hilfen brauchen Eltern mit Lern - Schwierigkeiten und ihre Kinder? Forschungs - Bericht in Leichter Sprache Besondere Familien - Welche Hilfen brauchen Eltern mit Lern - Schwierigkeiten und ihre Kinder? Ursula Pixa-Kettner & Kadidja Rohmann, Universität Bremen Bild 1

Mehr

Regeln, damit du dich sicher fühlst. Schutz vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen eine Informationsbroschüre, die (mehr) Sicherheit gibt.

Regeln, damit du dich sicher fühlst. Schutz vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen eine Informationsbroschüre, die (mehr) Sicherheit gibt. Regeln, damit du dich sicher fühlst. Schutz vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen eine Informationsbroschüre, die (mehr) Sicherheit gibt. Regeln, damit du dich sicher fühlst 3 Regeln, damit du

Mehr

Entdeckungen im Alltag! Bildungsarbeit mit Mädchen und Jungen im Kindesalter

Entdeckungen im Alltag! Bildungsarbeit mit Mädchen und Jungen im Kindesalter Dr. phil. Vera Bamler, Technische Universität Dresden Entdeckungen im Alltag! Bildungsarbeit mit Mädchen und Jungen im Kindesalter Wie Natur Wissen Schafft Ansätze mathematischer und naturwissenschaftlicher

Mehr

Die Lebensqualität der Kinder in Deutschland: Ergebnisse der 3. World Vision Kinderstudie

Die Lebensqualität der Kinder in Deutschland: Ergebnisse der 3. World Vision Kinderstudie Kurzbeitrag Die Lebensqualität der Kinder in Deutschland: Ergebnisse der 3. World Vision Kinderstudie Klaus Hurrelmann, Sabine Andresen, Ulrich Schneekloth, Monika Pupeter 1 Die dritte World Vision Kinderstudie

Mehr

Wege und Vorgehen Forschungsvorhaben

Wege und Vorgehen Forschungsvorhaben Wege und Vorgehen Forschungsvorhaben im Rahmen des Seminars Kindheit in der Stadt SoSe 2010 Erika Schulze 19. April 2010 Qualitative vs. Quantitative Forschung Sozialforschung differenziert sich grundsätzlich

Mehr

Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten

Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten Markus Zimmermann www.eltern-kinder.ch 25.11.2014 Glarus Entwicklung von Bindungen Vierphasenmodell der Bindungsentwicklung nach Bowlby (1969)

Mehr

Kinderarmut als gesellschaftliches Problem Aufwachsen unter Armutsbedingungen

Kinderarmut als gesellschaftliches Problem Aufwachsen unter Armutsbedingungen Kinderarmut als gesellschaftliches Problem Aufwachsen unter Armutsbedingungen Die Zukunft ist jetzt! Welches Sachsen wollen wir Kindern bieten? 15./16.03.2013 Dresden Prof. Dr. Johanna Mierendorff Quelle:

Mehr

INKLUSION ALS FRAGE GESELLSCHAFTLICHER ANERKENNUNG KONSEQUENZEN FÜR PSYCHISCH KRANKE MENSCHEN UND IHR UMFELD? Sigrid Graumann

INKLUSION ALS FRAGE GESELLSCHAFTLICHER ANERKENNUNG KONSEQUENZEN FÜR PSYCHISCH KRANKE MENSCHEN UND IHR UMFELD? Sigrid Graumann INKLUSION ALS FRAGE GESELLSCHAFTLICHER ANERKENNUNG KONSEQUENZEN FÜR PSYCHISCH KRANKE MENSCHEN UND IHR UMFELD? Sigrid Graumann Vorgehen 1. Das Leitbild Inklusion in der UN-BRK 2. Erfahrungen von Verkennung

Mehr

Lebenslagen junger Menschen Übergänge gestalten und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Lebenslagen junger Menschen Übergänge gestalten und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Lebenslagen junger Menschen Übergänge gestalten und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Prof. Dr. Sabine Toppe, Berlin, 05.06.2013 Lebenslagen junger Menschen Sich an der Lebenslage Jugend orientieren!

Mehr

Eltern sind Experten für ihre Kinder

Eltern sind Experten für ihre Kinder Eltern sind Experten für ihre Kinder Wie Eltern zum Gelingen frühkindlicher Bildung beitragen können Eine gute Zusammenarbeit mit Eltern ist der Schlüssel zur besten Entfaltung und Entwicklung von Kindern.

Mehr

Ertrunken im Meer des Vergessen? Perspektiven einer Ethik der Demenz

Ertrunken im Meer des Vergessen? Perspektiven einer Ethik der Demenz Ertrunken im Meer des Vergessen? Perspektiven einer Ethik der Demenz Verena Wetzstein Katholische Akademie Freiburg FOTO 11. Fachtag Im Main-Taunus-Kreis Selbstbestimmung und Fürsorge Ethische Herausforderungen

Mehr

KINDERARMUT UND BILDUNGSCHANCEN DEUTSCHLAND UND WELTWEIT (FRANZISKA HAFEN UND KATJA BLATZ)

KINDERARMUT UND BILDUNGSCHANCEN DEUTSCHLAND UND WELTWEIT (FRANZISKA HAFEN UND KATJA BLATZ) KINDERARMUT UND BILDUNGSCHANCEN DEUTSCHLAND UND WELTWEIT (FRANZISKA HAFEN UND KATJA BLATZ) KINDERARMUT IN DEUTSCHLAND WIRD AUCH NICHT ALS ABSOLUTE ARMUT BEZEICHNET RELATIVE ARMUT BEI KINDERN HAT ARMUT

Mehr

BILDUNG leben in Emden Datenbasis Erste Daten und Fakten aus dem Bildungsmonitoring Martin Schabler

BILDUNG leben in Emden Datenbasis Erste Daten und Fakten aus dem Bildungsmonitoring Martin Schabler BILDUNG leben in Emden Datenbasis Erste Daten und Fakten aus dem Bildungsmonitoring Martin Schabler 1. Emder Bildungskonferenz am 6.5.2017 Bildungsmonitoring erfasst das Bildungswesens in der Kommune im

Mehr

Herausfordernde Zugänge in der Präventionsarbeit. Was brauchen Kinder und ihre Mütter und Väter? Sabine Andresen,

Herausfordernde Zugänge in der Präventionsarbeit. Was brauchen Kinder und ihre Mütter und Väter? Sabine Andresen, Herausfordernde Zugänge in der Präventionsarbeit. Was brauchen Kinder und ihre Mütter und Väter? Sabine Andresen, 24. 10. 2013 Zugang - Aus der Kindheits- und Familienforschung - Kinder als Akteure und

Mehr

Über- und Unterforderung im Unterricht

Über- und Unterforderung im Unterricht Über- und Unterforderung im Unterricht 1. Unterforderung Gliederung Untersuchung und Methode Vorbereitungen Unterrichtssituationen und Auswertungen Resümee 2. Überforderung Vier Welten Idee fürs Lernen

Mehr

ISG Leitfaden. Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not. Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung. Silke Mehlan. Oktober 2009

ISG Leitfaden. Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not. Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung. Silke Mehlan. Oktober 2009 Die Elternbefragung - Projekt Kinder in Not Bedürfniswahrnehmung und Erfüllung Silke Mehlan Oktober 2009 ISG Leitfaden ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH Barbarossaplatz 2 50674

Mehr

meinungsraum.at Februar 2014 Radio Wien Altersunterschied in Beziehungen

meinungsraum.at Februar 2014 Radio Wien Altersunterschied in Beziehungen meinungsraum.at Februar 2014 Radio Wien Altersunterschied in Beziehungen Seite 1 Inhalt 1. Studienbeschreibung 2. Ergebnisse 3. Summary 4. Stichprobenbeschreibung 5. Rückfragen/Kontakt Seite 2 Studienbeschreibung

Mehr

Gewaltstudie Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Gewaltstudie Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Gewaltstudie 2013 Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Professor Holger Ziegler, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld 3. Juni 2013, Berlin

Mehr

ANHÖRUNG ZUR AUSWAHL DES VORMUNDS IM JUGENDAMT UND ERSTER KONTAKT AG 10 FRIEDHELM GÜTHOFF DKSB LV NRW MEIN FOKUS

ANHÖRUNG ZUR AUSWAHL DES VORMUNDS IM JUGENDAMT UND ERSTER KONTAKT AG 10 FRIEDHELM GÜTHOFF DKSB LV NRW MEIN FOKUS ANHÖRUNG ZUR AUSWAHL DES VORMUNDS IM JUGENDAMT UND ERSTER KONTAKT AG 10 FRIEDHELM GÜTHOFF DKSB LV NRW MEIN FOKUS Perspektiven Fazit: Herausforderung für die Vormundschaft PERSPEKTIVE Beteiligung Anhörung

Mehr

Anna Sidor. Liebesbeziehungen im frühen Erwachsenenalter. Ein Vergleich von gesunden und chronisch kranken jungen Erwachsenen

Anna Sidor. Liebesbeziehungen im frühen Erwachsenenalter. Ein Vergleich von gesunden und chronisch kranken jungen Erwachsenen Anna Sidor Liebesbeziehungen im frühen Erwachsenenalter Ein Vergleich von gesunden und chronisch kranken jungen Erwachsenen Verlag Dr. Kovac 1 Einleitung 1 2 Theoretischer Teil 3 2.1 Das frühe Erwachsenenalter:

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Fragebogen zur Lebensgeschichte 1. Zu Ihren Beschwerden Beschreiben Sie mit Ihren eigenen Worten die Probleme, weswegen Sie eine Therapie aufsuchen (körperliche und psychische Beschwerden) Seit wann bestehen

Mehr

Vortrag im Rahmen der 2. Hessische vhs-messe 19. März 2015 in Gelnhausen

Vortrag im Rahmen der 2. Hessische vhs-messe 19. März 2015 in Gelnhausen 26.09. 2014 Rieckmann / VHS / HESSENCAMPUS Frankfurt 1 Dr. Carola Rieckmann: Lernerfolg in der Alphabetisierung und Grundbildung Ergebnisse des HC Leitprojekts Alphabetisierung der Volkshochschule Frankfurt

Mehr

Version für Kinder im Alter von 6-10 Jahren (FBA Kinder 6-10) Leitfadeninterview

Version für Kinder im Alter von 6-10 Jahren (FBA Kinder 6-10) Leitfadeninterview Ich bin DEDI, der Detektiv, der mit der Lupe genau schaut, was wir im Alltag machen. Version für Kinder im Alter von 6-10 Jahren (FBA Kinder 6-10) Leitfadeninterview Hallo, vielen Dank, dass Du mitmachst.

Mehr

keine Angaben Summe Anzahl Prozent 51,72% 48,28% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 100,00%

keine Angaben Summe Anzahl Prozent 51,72% 48,28% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 100,00% Elternbefragung 2012 - Fachbereich Kinderhort Hort im Drei-Auen-Bildungshaus Anzahl Fragebögen ausgegeben 65 zurück 29 Rücklaufquote 44,62% 1.1 Wie wohl fühlt sich Ihr Kind Ihres Erachtens in unserer Einrichtung?

Mehr

TANDEM. Nachhaltigkeit. Beschäftiggung. Jugendhilfe

TANDEM. Nachhaltigkeit. Beschäftiggung. Jugendhilfe - Beschäftigung und Bildung e.g. TANDEM Beschäftiggung Jugendhilfe Nachhaltigkeit Erfahrungswerte Als Beschäftigungsträger stellen wir seit Jahren fest: Kinder / Jugendliche von ehemals bei uns beschäftigten

Mehr

Ergebnisse der Jugendinfo- Studie

Ergebnisse der Jugendinfo- Studie Dr. Franz Eiffe Dr. Kathrin Gärtner Statistik Austria 22.September 2015 Ergebnisse der Jugendinfo- Studie Auf dem Weg zum better-lifeindex Jugend www.statistik.at Wir bewegen Informationen Hintergrund

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Fragebogen zur Lebensgeschichte Wenn Sie die Behandlung über Ihre Krankenkasse abrechnen möchten ist dieser Fragebogen die Grundlage für den Antrag an Ihre Krankenkasse. Bitte antworten Sie dementsprechend

Mehr

Gemeinsam für Junge Erwachsene Pflegende. Fragebogen zur Erfassung der Ist-Situation in Deutschland

Gemeinsam für Junge Erwachsene Pflegende. Fragebogen zur Erfassung der Ist-Situation in Deutschland Gemeinsam für Junge Erwachsene Pflegende Fragebogen zur Erfassung der Ist-Situation in Deutschland TOYAC Germany Group 20.03.2013 Fragen für "Gemeinsam für Junge Erwachsene Pflegende" Grundtvig Programm

Mehr

Fachtagung Jugendförderung

Fachtagung Jugendförderung Fachtagung Jugendförderung Forum 1: Bedingungen des Aufwachsens Forschungsbefunde und ihre Bedeutung für die ausserschulische Jugendarbeit Dr. Barbara Fontanellaz / 24. Oktober 2014 Ziele und Aufbau des

Mehr

Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von Jahren

Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von Jahren Wilfried Drews Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von 10-15 Jahren 1 Überblick Begriffsdefinitionen Seite 3 Risikofaktoren erschwerter Lebenslagen und herausforderungen Seite 4 Resilienz

Mehr

INTERNATIONALE AKADEMIE an der Freien Universität Berlin Institut für den Situationsansatz

INTERNATIONALE AKADEMIE an der Freien Universität Berlin Institut für den Situationsansatz INTERNATIONALE AKADEMIE an der Freien Universität Berlin Institut für den Situationsansatz QuaSi ein Angebot zur Qualitätsentwicklung Qualitätskriterien für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen, die

Mehr

Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch

Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Burnout und Depression keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Sibylle Schröder Nest Sammelstiftung, 28. November 2014 1 Themen Psychische Gesundheit eine erschöpfte Gesellschaft?

Mehr

CASA HOGAR DE JESÚS PADRES ESCOLAPIOS ORDEN DE LAS ESCUELAS PÍAS Diócesis de Santo Domingo en Ecuador Santo Domingo de los Tsáchilas - Ecuador

CASA HOGAR DE JESÚS PADRES ESCOLAPIOS ORDEN DE LAS ESCUELAS PÍAS Diócesis de Santo Domingo en Ecuador Santo Domingo de los Tsáchilas - Ecuador MONATSBERICHT MÄRZ 2014 Das erste Quartal des Jahres 2014 ist beendet und wieder wollen wir euch an unserem Alltag mit den Kindern teilhaben lassen. Sie sind diejenigen, die uns dazu bewegen, den Mut zu

Mehr

Elternabend der Schulen Geissenstein & Steinhof, Luzern 26. Mai 2011

Elternabend der Schulen Geissenstein & Steinhof, Luzern 26. Mai 2011 Elternabend der Schulen Geissenstein & Steinhof, Luzern 26. Mai 2011 Es braucht viel Mut, NEIN zu sagen! Inhalt Kinderschutz-Verein SEHIN Zentralschweiz Zahlen und Fakten! Wann sprechen wir von sexueller

Mehr

Maria, die Mutter von Jesus wenn ich diesen

Maria, die Mutter von Jesus wenn ich diesen Maria auf der Spur Maria, die Mutter von Jesus wenn ich diesen Namen höre, dann gehen mir die unterschiedlichsten Vorstellungen durch den Kopf. Mein Bild von ihr setzt sich zusammen aus dem, was ich in

Mehr

Was bedeutet Erwachsen-Werden für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung heute?

Was bedeutet Erwachsen-Werden für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung heute? Was bedeutet Erwachsen-Werden für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung heute? 9. Dattelner Kinderschmerztage Im Team wirken 16. 18. März 2017 Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesgeschäftsführerin Bundesvereinigung

Mehr

Das Karussell der Anforderungen und die Kunst zu priorisieren. Forum Frühförderung

Das Karussell der Anforderungen und die Kunst zu priorisieren. Forum Frühförderung Das Karussell der Anforderungen und die Kunst zu priorisieren Forum Frühförderung 04.09.2013 Die einzelnen Kanzeln oder der Blick in die Landschaft/ Gliederung Personenzentrierung Familienorientierung

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Herzlich Willkommen! Der Verein Dunkelziffer e.v. Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche engagiert sich seit 1993 gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornographie. Beratung und Krisenintervention

Mehr

ERFURTER SEELENSTEINE - UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN FÜR KINDER UND DEREN PSYCHISCH ERKRANKTE ELTERN IN ERFURT

ERFURTER SEELENSTEINE - UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN FÜR KINDER UND DEREN PSYCHISCH ERKRANKTE ELTERN IN ERFURT ERFURTER SEELENSTEINE - UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN FÜR KINDER UND DEREN PSYCHISCH ERKRANKTE ELTERN IN ERFURT - 3 4 Millionen Kinder wachsen bei einem Elternteil mit einer psychischen Störung auf - Kinder

Mehr

seit zwanzig Jahren und es ging eigentlich immer ganz gut. Es berührt mich persönlich und es macht Spaß, meist mehr, selten weniger und immer so

seit zwanzig Jahren und es ging eigentlich immer ganz gut. Es berührt mich persönlich und es macht Spaß, meist mehr, selten weniger und immer so seit zwanzig Jahren und es ging eigentlich immer ganz gut. Es berührt mich persönlich und es macht Spaß, meist mehr, selten weniger und immer so viel, dass ich nie etwas anderes hätte tun wollen. Es macht

Mehr

Nachbarschaften & nachbarschaftliche Beziehungen architekturpsychologische Betrachtung

Nachbarschaften & nachbarschaftliche Beziehungen architekturpsychologische Betrachtung Nachbarschaften & nachbarschaftliche Beziehungen architekturpsychologische Betrachtung Mag. Dr. Katrin Schreiner www.iwap.at katrin.schreiner@iwap.at Architekturpsychologie beschreibt das Erleben und Verhalten

Mehr

Zum pädagogischen Umgang mit Gleichheit und Differenz

Zum pädagogischen Umgang mit Gleichheit und Differenz Zum pädagogischen Umgang mit Gleichheit und Differenz Fallstricke und Ambivalenzen Christine Riegel (Uni Tübingen) 33. Sozialpädagogiktag Differenz und Ungleichheit. Diversität als Herausforderung für

Mehr

Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen

Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen Psychiatriejahrestagung BeB Bonn, 14. Juni 2006, LWL-Landesjugendamt Gliederung des Vortrages 1. Was bedeutet es für eine Familie, wenn ein Elternteil psychisch

Mehr

Herausforderungen für das Stadtjugendamt München und die Jungenarbeit

Herausforderungen für das Stadtjugendamt München und die Jungenarbeit Herausforderungen für das Stadtjugendamt München und die Jungenarbeit Herausforderungen für das Stadtjugendamt München die Ungarnkrise am HBF Ankunft von ca. 75.000 (!) Personen am Münchner HBF in den

Mehr

Genuss, riskanter Konsum oder doch schon Sucht? Förderung genussorientierter Konsummuster

Genuss, riskanter Konsum oder doch schon Sucht? Förderung genussorientierter Konsummuster Genuss, riskanter Konsum oder doch schon Sucht? Förderung genussorientierter Konsummuster neon Prävention und Suchthilfe Rosenheim Tel. (+49) 08031 304 230 0 www.neon-rosenheim.de Moderne Ansätze der Suchtprävention

Mehr

Angehörige von suchtkranken Menschen Abhängigkeitserkrankungen aus einer anderen Perspektive

Angehörige von suchtkranken Menschen Abhängigkeitserkrankungen aus einer anderen Perspektive Angehörige von suchtkranken Menschen Abhängigkeitserkrankungen aus einer anderen Perspektive Dissertationsprojekt: Dr. phil. Lea Anna Ruckstuhl Betreut durch: Prof. Dr. med. Achim Haug PD Dr. med. Rudolf

Mehr

Leitfaden zur Vorbereitung auf Ihre Coaching Sitzung

Leitfaden zur Vorbereitung auf Ihre Coaching Sitzung Leitfaden zur Vorbereitung auf Ihre Coaching Sitzung Nehmen Sie sich so viel Zeit wie Sie brauchen, schauen Sie sich die verschiedenen Themen und Fragen in Ruhe an und beantworten Sie die Fragen für sich.

Mehr

Leitbild. der städtischen Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter

Leitbild. der städtischen Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter Leitbild der städtischen en im Kreis Höxter Hand in Hand für und mit Kindern und Familien im Kreis Höxter Wir - die städtischen en im Kreis Höxter - sind ein Teil unserer Region, nehmen aktiv am Gemeinschaftsleben

Mehr

DIPLOM PSYCHOLOGE UWE MINDE PSYCHOLOGISCHER PSYCHOTHERAPEUT, VERHALTENSTHERAPIE, ALLE KASSEN. Vorbemerkung

DIPLOM PSYCHOLOGE UWE MINDE PSYCHOLOGISCHER PSYCHOTHERAPEUT, VERHALTENSTHERAPIE, ALLE KASSEN. Vorbemerkung Vorbemerkung Wenn sie diesen Fragebogen lesen, haben Sie sich zu einer Psychotherapie entschieden. Im Vorfeld möchte ich Ihnen einige Informationen geben. Psychotherapie ist eine Leistung der Krankenkassen.

Mehr

Wie Arbeit seelische Gesundheit fördert Stabilisierung für Menschen mit seelischer Behinderung in einer WfbM

Wie Arbeit seelische Gesundheit fördert Stabilisierung für Menschen mit seelischer Behinderung in einer WfbM Arbeitswelt(en) und psychosoziale Gesundheit Handlungsfelder für Soziale Arbeit Wie Arbeit seelische Gesundheit fördert Stabilisierung für Menschen mit seelischer Behinderung in einer WfbM Arbeitswelt(en)

Mehr

Subjektive Befindlichkeit und Selbstwertgefühl von Grundschulkindern

Subjektive Befindlichkeit und Selbstwertgefühl von Grundschulkindern Christina Krause, Ulrich Wiesmann, Hans-Joachim Hannich Subjektive Befindlichkeit und Selbstwertgefühl von Grundschulkindern Pabst Science Publishers Lengerich, Berlin, Bremen, Miami, Riga, Viernheim,

Mehr

Lehrbuch Erziehungspsychologie

Lehrbuch Erziehungspsychologie Urs Fuhrer Lehrbuch Erziehungspsychologie Verlag Hans Huber Bern Göttingen Toronto Seattle Inhalt Vorwort 11 1. Einleitung 15 1.1 Ambivalenz als zentrales Lebensparadigma postmoderner Gesellschaft 15 1.2

Mehr

Erweiterte Schulische Betreuung (ESB)

Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der Ackermannschule Eltern, Schule, ESB Gemeinsam für ein gutes Kinderleben! Die Erweiterte Schulische Betreuung Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 bietet die

Mehr

Resilienz am Arbeitsplatz Das Immunsystem der Psyche stärken

Resilienz am Arbeitsplatz Das Immunsystem der Psyche stärken 1 Resilienz am Arbeitsplatz Das Immunsystem der Psyche stärken Dipl. - Psych. Anja Volkhammer ZAGG Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH Hohenzollerndamm 122 14199

Mehr

Ergebnis-Präsentation

Ergebnis-Präsentation Ergebnis-Präsentation kija on tour Pongau wir kommen euch entgegen! (26. September 2009 04.Februar 2010) Bild: Alex, Tina, Katrin & Johanna Insgesamt zwei Jahre lang ist die Kinder- & Jugendanwaltschaft

Mehr

Freizeit inklusiv gestalten! AUF DEM WEG ZU KREATIVEN UND PARTIZIPATIVEN FREIZEIT UND FERIENANGEBOTEN

Freizeit inklusiv gestalten! AUF DEM WEG ZU KREATIVEN UND PARTIZIPATIVEN FREIZEIT UND FERIENANGEBOTEN Freizeit inklusiv gestalten! AUF DEM WEG ZU KREATIVEN UND PARTIZIPATIVEN FREIZEIT UND FERIENANGEBOTEN Prolog Nichts ist so gerecht verteilt wie die Zeit. Jede/r hat 24 Stunden am Tag. Wir nehmen uns Zeit,

Mehr

Kinderrechte sind Menschenrechte!

Kinderrechte sind Menschenrechte! Kinderrechte sind Menschenrechte! Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at Mehr Information auf: www.demokratiewebstatt.at Übung: Mein gutes Recht! Es

Mehr

Kindheit in Gesellschaft und Politik Eine multidisziplinäre Analyse am Beispiel Österreichs

Kindheit in Gesellschaft und Politik Eine multidisziplinäre Analyse am Beispiel Österreichs , Barbara Riepl, Helmut Wintersberger (Hg.) Kindheit in Gesellschaft und Politik Eine multidisziplinäre Analyse am Beispiel Österreichs Europäisches Zentrum Wien Campus Europäisches Zentrum Wien xxiii

Mehr

Kinderrechte- Reisepass

Kinderrechte- Reisepass Mein Kinderrechte- Reisepass Mein Foto Mein Reisestempel Mein Name Mein Geburtsdatum Meine Adresse Meine Schule Meine Klasse Meine Vertrauensperson Meine Reise zur Entdeckung der Kinderrechte. Rechte und

Mehr

Armut Bildung Gesundheit

Armut Bildung Gesundheit Armut Bildung Gesundheit Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche Dr. Antje Richter-Kornweitz Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.v. Berechnung der Armutsquoten

Mehr

2. JAHRESTAGUNG PROFESSIONELLE DISTANZ UND MOTIVATION NICHT NUR IM DIALYSEALLTAG. Gesundheitsförderung & Kompetenztraining Nicole Scherhag

2. JAHRESTAGUNG PROFESSIONELLE DISTANZ UND MOTIVATION NICHT NUR IM DIALYSEALLTAG. Gesundheitsförderung & Kompetenztraining Nicole Scherhag 2. JAHRESTAGUNG PROFESSIONELLE DISTANZ UND MOTIVATION NICHT NUR IM DIALYSEALLTAG Scherhag CHRONISCH NIERENKRANK BEDEUTET prädialytisc h dialysepflichti g transplantie rt BELASTUNGEN IN ALLEN LEBENSBEREICHEN

Mehr

Allgemeiner Bericht. Mitarbeiterfocus Deutschland c/o forum! GmbH

Allgemeiner Bericht. Mitarbeiterfocus Deutschland c/o forum! GmbH 2016 Allgemeiner Bericht Mitarbeiterfocus Deutschland 2016 www.mitarbeiterfocus-deutschland.de c/o forum! GmbH www.forum-mainz.de Inhaltsverzeichnis Hintergrund Studienbeschreibung Emotionale Mitarbeiterbindung

Mehr

Arbeit, Freizeit und Persönlichkeitsentwicklung

Arbeit, Freizeit und Persönlichkeitsentwicklung Arbeit, Freizeit und Persönlichkeitsentwicklung Gliederung der Vorlesung Ernst-H. Hoff Gliederung der Vorlesung 1. Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft 2. Wissenschaftliche Grundvorstellungen zu Person,

Mehr

Kinderliedertour der BZgA im Rhein-Sieg-Kreis Rhein-Sieg-Kreis Unterwegs nach Tutmirgut. Tutmirgut Gesundheitsförderung

Kinderliedertour der BZgA im Rhein-Sieg-Kreis Rhein-Sieg-Kreis Unterwegs nach Tutmirgut. Tutmirgut Gesundheitsförderung der BZgA 53.0 12.12.2007 Warum Kindergesundheit? bei Kindern weil bei Kindern gesundheitliche Verhaltensweisen entscheidend geprägt werden sich langfristige Gesundheitsrisiken bei Kindern bereits etablieren

Mehr

Sabine Scheidegger, dipl. Ergotherapeutin BSc Uta Dietz, dipl. Ergotherapeutin FH

Sabine Scheidegger, dipl. Ergotherapeutin BSc Uta Dietz, dipl. Ergotherapeutin FH Sabine Scheidegger, dipl. Ergotherapeutin BSc Uta Dietz, dipl. Ergotherapeutin FH * warum dieses Thema heute? chronische Erkrankung und Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen Belastung Körper / Risikofaktoren

Mehr

Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie

Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, dieser Fragebogen soll helfen, Ihre ambulante Psychotherapie einzuleiten bzw.

Mehr

Deutsche Version der Cambridge Behaviour Scale

Deutsche Version der Cambridge Behaviour Scale Deutsche Version der Cambridge Behaviour Scale von Simon Baron-Cohen und Sally Wheelwright Übersetzung von Dipl.-Psych. Jörn de Haen Bitte tragen Sie Ihre Daten ein und lesen Sie dann die Anweisungen darunter.

Mehr

Ihre Werte: das ist wirklich wichtig!

Ihre Werte: das ist wirklich wichtig! Ihre Werte kennen! Alle reden über Werte. Kennen Sie Ihre? Jede einzelne unserer Entscheidungen durchläuft, von uns häufig völlig unbemerkt, unser Wertesystem. Wir entscheiden nach unseren Werten. Was

Mehr

ARMUTSBETROFFENE KINDER

ARMUTSBETROFFENE KINDER ARMUTSBETROFFENE KINDER BEDINGUNGEN FÜR EIN POSITIVES AUFWACHSEN SCHAFFEN UND GESTALTEN Gerda Holz, Frankfurt am Main Schwerpunkte Armut bei Kindern und Jugendlichen Definition und Umfang Aufwachsen unter

Mehr