PRÄVENTION DURCH TÄTERARBEIT!

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1 1 PRÄVENTION DURCH TÄTERARBEIT! Julia Reinhardt & Michael Charles

2 Täterarbeit (TAE) in RLP 2

3 3 Unser Grundverständnis von Gewalt (BAG TäHG) Gewalttätiges Verhalten ist erlernt Alternative, sozialverträgliche Verhaltensweisen können erlernt werden Täter sind für ihr gewalttätiges Verhalten zu 100 % verantwortlich Schädigungsabsicht Willensentscheidung Entscheidung zugunsten gewaltfreier Konfliktlösung ist möglich

4 4 Gewalttätigkeit ist keine Krankheit, sondern erlerntes und somit veränderbares Verhalten!

5 5 Der Gewaltkreislauf Spannung/ Konflkt Gewalthandlung Aufstauen von Frustration/ Ärger/Wut Erleichterung Schweigen/ Kontakt & Konflikt vermeiden Erklärungs- /Versöhnungsversuche / Entschuldigungen/ Entsetzen/ Schuldgefühle/ schlechtes Gewissen

6 6 Täterarbeit situational couple violence./. intimate terrorism Ziel: Beendigung der Gewalt Durchbrechen des Gewaltkreislaufs Verhaltenstherapeutischer Ansatz Modulares Lernprogramm (Tatrekonstruktion!) Zeitraum 6 12 Monate Interinstitutionelle Kooperationen

7 7 Grundhaltung Wertschätzung Gefühle Beziehungsangebot Bindung fragend keine Schuldzuweisungen kognitive Verzerrungen Konfrontation Täterstrategien erkennen Risikoeinschätzung

8 8 Ziele der Täterarbeit Verantwortungsübernahme Empathie Wissen Eigenwahrnehmung GFK Beziehungskompetenz nachhaltige Beendigung von gewalttätigem Verhalten

9 9 Täterarbeit nach dem Standard der BAG TäHG Module Auseinandersetzung mit dem Gewaltbegriff und mit Gewalthandlungen Tatrekonstruktion (Gewaltschilderung) Auswirkung der Gewalt und Opferfolgen gewaltfreie Handlungsstrategien Notfallpläne Kommunikations- und Beziehungsmuster Männer- und Frauenbilder, väterliche Verantwortung eigene Opfererfahrungen

10 10 Wirkfaktoren der Täterarbeit Gemeinsam statt alleine! Reden statt schlagen! Bearbeiten statt verdrängen! Agieren statt reagieren! Möglichkeit der Krisenintervention! Vernetzung statt Isolation!

11 11 Täterarbeit als Chance Auffassung: Verhaltensteuerung im Rahmen unseres Programms erlernbar Gewaltfreiheit Ergebnisse bisheriger Evaluationen: Täterprogramme für Reduktion von Beziehungsgewalt geeignet (Küken & Wypych 2011) Täterarbeit: wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention Kann auf allen drei Präventionsebenen (primär, sekundär und tertiär) wirken:

12 12 Primäre Prävention soll das Auftreten eines Problems verhindern. Sekundäre Prävention soll die Weiterentwicklung eines (ansatzweise) vorhandenen Problems verhindern. Was bedeutet das für die Tertiäre Prävention soll die Folgen- bzw. Langzeitschäden eines bereits Täterarbeit? vorhandenen Problems verhindern. Wie kann sie hier und wo wirken?

13 13 Täterarbeit als Chance Die Interventionsebene der Täterarbeit: Tertiäre Prävention Reduktion vorhandener Gewalt und Rückfallvermeidung bei denen, die Gewalt ausüben Primäre Prävention künftige Risikominderung der sozialen Vererbung Sekundäre Prävention keine erneute Schädigung bereits geschädigter Personen (Opferschutz) rollt das Feld von hinten auf

14 14 Prävention durch Täterarbeit! Täterarbeit kann also primär präventiv wirken für Personen, die geschädigt werden könnten, oder sekundär präventiv wirken für Personen, die bereits geschädigt wurden, oder tertiär präventiv wirken bei Personen, die bereits Gewalt ausgeübt haben.

15 15 Grenzen der Täterarbeit Täterarbeit Gewalttätiges Verhalten ist erlernt Kompetenzförderung tiefgreifende Bindungs- und Persönlichkeitsstörungen können nur unzureichend bearbeitet werden wichtiger Beitrag möglich, aber allein nicht ausreichend i.s. einer Nachsozialisation für nachhaltige Hilfe für Klienten /Schutz potentieller Opfer Therapie gewalttätige Handlungsweisen (auch) aufgrund Persönlichkeitsstörungen / gestörte Autonomie des Patienten Veränderung innerpsychischer Prozesse Aufarbeitung von Entwicklungsdefiziten / seelischen Störungen mit Krankheitswert Nachsozialisation möglich

16 16 -lichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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