Charakterisierung chiraler Moleküle

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Charakterisierung chiraler Moleküle"

Transkript

1 Teil 6 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 1

2 Chiralität ein kurzer Reminder Cahn-Ingold-Prelog-Regeln (CIP) Zuordnung von Prioritäten der Substituenten am Stereozentrum erfolgt wie folgt: 1. Ordnungszahl der gebundenen Atome (Elektronenpaare = 0) 3 2. Sind mehrere Substituenten in der ersten Sphäre identisch (bspw. alle C), dann wird die zweite Sphäre betrachtet 3. dann die aus der dritten Sphäre usw. 4. Doppelbindungen: Z > E MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 2

3 Chiralität ein kurzer Reminder Cahn-Ingold-Prelog-Regeln (CIP) Nach Zuordnung der Prioritäten orientiert man den Substituenten mit niedrigster Priorität nach hinten (S) und bestimmt die Anordnung der Substituenten: Im Uhrzeigersinn: Gegen Uhrzeigersinn: (R)-Konfiguration (von lat. rectus) (S)-Konfiguration (von lat. sinister) MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 3

4 Chiralität ein kurzer Reminder 2 2 D-(+)- und L-(-)-Glycerinaldehyd Historisch: Glycerinaldehyd wurde als Standard für Definition gewählt Willkürliche Zuordnung, dass Enantiomer mit positiver optischer Rotation D als D-Enantiomer bezeichnet wird. Bestimmung L oder D?: Substituent höchster Priorität in Fischer- Projektion nach oben setzen Steht OH-Gruppe rechts, dann D (für dexter), steht sie links, dann L (laevus) MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 4

5 Chiralität ein kurzer Reminder (R) und (S) L und D (+) und ( ) 2 (R) (S) (R) D-(+)- und L-(-)-Glycerinaldehyd L-(+)-Cystein 2 Halten wir fest: CIP-Regeln bestimmen Konfiguration jedes Stereozentrums, ggf. wird angegeben: (1R,2S)- L/D-Definition gibt erstes Stereozentrum in Fischerprojektion an; Diastereomere werden durch unterschiedliche Substanznamen unterschieden (Beispiel: Zucker) Ein immer gültiger Zusammenhang zwischen R/S, L/D und opt. Rotation +/- besteht nicht! MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 5

6 Andere Formen von Chiralität Zentrale Chiralität Helikale Chiralität Axiale Chiralität Planare Chiralität MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 6

7 Welche Methoden können chirale Moleküle unterscheiden? IR-Spektroskopie UV/Vis- und Schwingungsspektren von Enantiomeren sind identisch. Raman-Spektroskopie Diastereomere haben theoretisch unterschiedliche Spektren; der Unterschied ist mitunter aber nicht auflösbar oder wenig charakteristisch. UV/vis-Spektroskopie Möglichkeit chirale Strahlung, d.h. zirkular polarisiertes Licht zur Anregung zu benutzen: Zirkulardichroismus NMR-Spektroskopie Massenspektrometrie NMR-Spektren von Enantiomeren sind identisch, aber nicht die von Diastereomeren! Derivatisierung ermöglicht Unterscheidung! Massen von Enantiomeren sind identisch. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 7

8 NMR: Derivatisierungen Umsetzung mit chiralem Hilfsreagenz, beispielsweise Mosher s Reagenz (MTPA-Cl = methyl trifluoromethyl phenyl acetyl chloride) Bei Mischungen von Enantiomeren: Bildung eines Diastereomerengemisches (R)-MTPA-Cl (?)-sec-oh (S,S)- und (S,R)-Enantiomer im NMR unterscheidbar! 4 MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 8

9 Bevorzugte Konformationen der beiden Mosher-Ester Intramolekulare H-Brücke minimiert gleichzeitig sterische Ww. mit Carbonyl Stark elektronenziehende Gruppe (CF 3 ) geht in Ebene mit Carbonyl um Dipole- Dipole-Ww. zu minimieren (S,S)-Enantiomer (S,R)-Enantiomer MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 9

10 Verschiebungseffekte Elektronenziehende Ww. durch den Raum entschirmt R 1 Tieffeldverschiebung Fazit: Im Vergleich zum freien Alkohol verschiebt (S)-MTPA die Signale von R 1 zu größeren -Werten und die von R 2 zu kleineren -Werten Abschirmung von R 2 durch Lage oberhalb des Phenylrings (Ringstromeffekt) Hochfeldverschiebung verschiebt (R)-MTPA die Signale von R 1 zu kleineren -Werten und die von R 2 zu größeren -Werten aber nicht um gleichen Beträge! MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 10

11 Verschiebungseffekte Elektronenziehende Ww. durch den Raum entschirmt R 1 Tieffeldverschiebung Definieren wir also = S - R. Folglich: Zeigt ein Kern > 0 ist er R 1 Zeigt ein Kern < 0 ist er R 2 Abschirmung von R 2 durch Lage oberhalb des Phenylrings (Ringstromeffekt) Hochfeldverschiebung MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 11

12 Unbekannte Konfiguration bestimmen Vorgehen: Umsetzen des Alkohols mit (S)- und (R)-MTPA-Cl und bestimmen von. H OH S H 3 C Ph Methyl = S - R > 0 R (S)-Ester (R)-Ester MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 12

13 Mehr zu Mosher-Estern inkl. Protokoll zur Analyse Nature Protocols 2 (2007) MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 13

14 Weitere chirale NMR-Hilfsreagenzien Derivatisierungsreagenz H 3 C CH 3 H 3 C CH 3 H O Si Cl OH O Si O CH 3 Ph F 3 C H Ph F 3 C H Solvatisierungsreagenz MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 14

15 NMR-Shift-Reagenzien Para-magnetische Verbindungen werden aufgrund der ungepaarten Elektronen stark durch das Magnetfeld beeinflusst. In der Regel kann man keine bzw. keine gut aufgelösten NMR-Spektren von paramagnetischen Verbindungen erhalten. Aber: Lanthanid-basierte Shiftreagenzien können gezielt eingesetzt werden um Enantiomere im NMR auseinander zu halten. C 3 F 7 O Einer der bekanntesten Vertreter: O Eu 3+ 3 Europium tris[3-(heptafluoropropylhydroxymethylene)-(+)-campherat] MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 15

16 Beispiel NMR-Shiftreagenz Entschirmung aller Protonen von PEA durch Zugabe des Shift-Reagenzes Bildquelle: Fribolin, Ein- und zweidimensionale NMR, Wiley-VCH, 3. Auflage MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 16

17 Beispiel NMR-Shiftreagenz Bildquelle: Fribolin, Ein- und zweidimensionale NMR, Wiley-VCH, 3. Auflage MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 17

18 Circulardichroismus (CD)-Spektroskopie Circulardichroismus: misst die unterschiedliche Absorption links- und recht-zirkular polarisierten Lichtes A = A LCP -A RCP Man unterscheidet: ECD VCD electronic circular dichroism = CD-Spektroskopie im UV/vis-Bereich (manchmal auch UV-CD genannt) vibrational circular dichroism = CD-Spektroskopie im IR-Bereich ROA Raman optical activity = Streuung von zirkular polarisiertem Licht MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 18

19 Vergleich ECD und VCD Campher-10-sulfonsäure SO 3 H O n * MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 19

20 ECD/VCD Wie erhält man absolute Konfigurationen? ECD: Vergleich mit bekannten Verbindungen, die gleiche Chromophore tragen Empirische Regeln wie exciton coupling Berechnung von Spektren Häufig verwendet bei Peptiden oder supramolekularen Systemen VCD: Berechnung von Spektren Selten exciton coupling, da es nur in Spezialfällen funktioniert Für Peptide: Vergleich mit bekannten Verbindungen Ideal für kleine bis mittlere organische Moleküle MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 20

21 Linear polarisiertes Licht Ein - zugegebenermaßen - stark vereinfachtes Modell eines Polarisators: Unpolarisiertes Licht aus einer normalen UV/visoder IR-Lichtquelle MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 22

22 Linear polarisiertes Licht SEM-image from NanoOpto, Somerset, NJ Wie funktioniert s? Elektromagnetische Welle, die mit ihrer elektrischen Feldkomponente parallel zum Gitter auftrifft induziert eine Oszillation von Elektronen in den Gitterlinien Reflektion der Lichtwelle Elektromagnetische Welle, die mit ihrer elektrischen Feldkomponente senkrecht zum Gitter zeigte keine oder nur geringe Wechselwirkungen mit dem Gitter Transmission der Lichtwelle MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 23

23 Linear polarisiertes Licht Ein verbessertes Zaun-Modell MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 24

24 Linear polarisiertes Licht Die im Raum gekippte linear polarisierte Welle (hier 45 LP) kann durch ihre Komponenten E x und E y beschrieben werden. E sin E sin Die Welle wird entsprechend als E(E x,e y ) beschrieben. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 25

25 Zirkular polarisiertes Licht Verschiebung einer Komponente, E x oder E y, um eine Viertel Wellenlänge ( /4): E sin E sin 4 Zirkulare Polarisation MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 26

26 Zirkulare Polarisation Verzögerung um /4 Schnelle Achse Langsame Achse quarterwave-plate ( /4 plate): Dichroitischer Kristall mit verschiedenen Brechungsindizes entlang der kristallographischen a- und b-achse. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 27

27 Messung eines CD-Spektrums Beispiel: Schwingungs-CD, also CD-Spektren im IR-Bereich Messung i.d.r. nicht als zwei getrennte Messungen mit l/4-platten in verschiedenen Orientierungen, sondern mit photoelastischem Modulator in einer Messung MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 28

28 Schnelle Modulation zwischen LCP und RCP MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 29

29 Ein Beispiel für Konfigurationsbestimmung mit VCD A LCP A = A LCP -A RCP A RCP (1R)- -pinene MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 30

30 Beispiel für Konfigurationsbestimmung mit VCD -Phenylethylamin Messung des VCD-Spektrums Berechnung des VCD-Spektrums Aus Vergleich kann absolute Konfiguration bestimmt werden Theo: B3LYP / aug-cc-pvtz, gas phase, 4 cm -1 HWHH Exp.: 3M in CDCl 3, 25 µm pathlength MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 31

31 Beispiel für Konfigurationsbestimmung mit VCD 0.0 kcal/mol -Phenylethylamin 64 % 0.4 kcal/mol R / S 33 % 1.9 kcal/mol 3 % Theo: B3LYP / aug-cc-pvtz, gas phase, 4 cm -1 HWHH Exp.: 3M in CDCl 3, 25 µm pathlength MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 32

32 Sekundärstruktur-Elemente im ECD CD-Spektren können helfen Sekundärstruktur- Elemente in Peptiden zu identifizieren. Es sind Software-Pakete verfügbar, mit denen durch Fitten Anteile von Sekundärstrukturen abgeschätzt werden können. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 33

33 Chirale Polymere Chirale Poly(phenylacetylen)e besitzen ein helikal chirales Polymerrückrat. O R* N H Polymer in Chloroform DMSO In einigen Fällen kann ein Wechsel des Lösungsmittels den Helix-Drehsinn invertieren. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 34

34 VCD: Mehr als nur Konfigurationsbestimmungen CHCl 3 N H S N H DMSO Tetrabutyl ammonium acetate MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 35

35 Letzte Worte vor m Fest Übungen: Gruppeneinteilungen werden auf rub.de/chirality veröffentlicht Sollten Sie noch keiner Gruppe zugeteilt sein, dann schließen Sie sich bitte Gruppe C oder D an Übungen finden immer Mittwoch statt (ab 11.01) Montags ist keine VL! Räume: Grp A 02/99, Grp B 3/99, Grp C 5/99, Grp D 6/99 Übungsaufgaben werden immer eine Woche vor der Übung zur Verfügung gestellt und können zuhause bearbeitet werden Es wird jeweils ein oder zwei Präsenzübungen geben, die erst in der Übung ausgegeben werden. Vorlesung: Nächste und letzte Vorlesung am 08. Februar 2017 mit kurzer Wiederholung der Themen MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 37

36 Letzte Worte vor m Fest Klausur: Termin: , HNA Es wird kein Buch zugelassen sein. Stattdessen: Gekürzte Tabellensammlung mit den notwendigen Daten zur Strukturanalyse Sie erhalten eine gesonderte Kopie der Tabellensammlung für den Zeitraum der Klausur Sie brauchen keine Ausdrucke o.ä. mitbringen. MdS-1 Charakterisierung chiraler Moleküle Dr. C. Merten WS 2016/17 38

Methoden der Strukturanalyse I

Methoden der Strukturanalyse I Methoden der Strukturanalyse I LVN: 180542 Ort: HNC 30 Zeit: Mo 9-11 Uhr Mi 15-17 Uhr Kontaktinfos: Büro: NC 4/173 Email: christian.merten@rub.de www: www.rub.de/chirality Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni

Mehr

4. Stereochemie. Das wichtigste Kriterium für Chiralität ist, dass sich Objekt und Spiegelbild nicht zur Deckung bringen lassen.

4. Stereochemie. Das wichtigste Kriterium für Chiralität ist, dass sich Objekt und Spiegelbild nicht zur Deckung bringen lassen. 4. Stereochemie Auch die cis-trans-isomerie zählt zur Stereoisomerie: 4.1 Chirale Moleküle Chirale Moleküle besitzen ein asymmetrisches C- Atom = Chiralitätszentrum. Das wichtigste Kriterium für Chiralität

Mehr

Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren :

Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren : Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren : durch Polarimetrie durch NMR-Spektroskopie - NMR-Spektroskopie mit chiralen shift-reagenzien - NMR-Spektroskopie diastereomerer

Mehr

Chiralität in der Natur und synthetisch

Chiralität in der Natur und synthetisch Chiralität in der Natur und synthetisch Universität Ulm Demonstrationskurs 09/10 Christine Ohmayer Folie 1 Beispiel Carvon Summenformel von Carvon : C 12 H 10 O Eigenschaften: farblose Flüssigkeit Geruch:

Mehr

Teil 1 Schwingungsspektroskopie (Raman-Spektroskopie) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 1 Schwingungsspektroskopie (Raman-Spektroskopie) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 1 Schwingungsspektroskopie (Raman-Spektroskopie) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality Rückblick: Die Essentials der letzten Vorlesung Funktionelle Gruppen

Mehr

Teil 3 2D-NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 3 2D-NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 3 2D-NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Protonen-Protonen-Korrelation durch J-Kopplung Pulssequenz für ein klassisches 1D- 1 H-NMR

Mehr

UV/Vis-Spektroskopie oder auch: Elektronenanregungsspektroskopie

UV/Vis-Spektroskopie oder auch: Elektronenanregungsspektroskopie Teil 5 UV/Vis-Spektroskopie oder auch: Elektronenanregungsspektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Reminder: MO-Diagramm von O 2 2- MdS-1 UV/Vis-Spektroskopie

Mehr

Grundlagen zum Verständnis chemischer Reaktionen = Handwerkszeug

Grundlagen zum Verständnis chemischer Reaktionen = Handwerkszeug Grundlagen zum Verständnis chemischer Reaktionen = andwerkszeug chemische Bindung: ionische, kovalente, Dipolmomente, Bindungsstärke, Atom- und Molekülorbitale, ybridisierung Substanzklassen, funktionelle

Mehr

Stereochemie. Allgemeines. Einteilung. Darstellung. Analytik. Was ist Chiralität Welche Relevanz hat sie

Stereochemie. Allgemeines. Einteilung. Darstellung. Analytik. Was ist Chiralität Welche Relevanz hat sie Stereochemie Allgemeines Was ist Chiralität Welche elevanz hat sie Einteilung Zentrale Chiralität Axiale Chiralität elicale Chiralität Darstellung Fischer-Projektion CIP-Konvention Analytik Instrumentelle

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Rückblick Kerne haben magn. Moment, dass sich entlang der Magnetfeldlinien eines statischen

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Rückblick Kerne haben magn. Moment, dass sich entlang der Magnetfeldlinien eines statischen

Mehr

OC 3 - Stereochemie. Allgemeine Hintergründe

OC 3 - Stereochemie. Allgemeine Hintergründe OC 3 - Stereochemie Allgemeine Hintergründe Einführung Folie Nr. 2 3-dimensionale Anordnung (relativ/absolut) in der realen Welt sind extrem wichtig Bild rechts: http://de.wikipedia.org/wiki/pfefferminz,

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Rückblick: Kopplungskonstanten Kopplungskonstante ist abhängig von der Entfernung der Kopplungspartner:

Mehr

Primärstruktur Proteinsequenzierung

Primärstruktur Proteinsequenzierung Proteinanalytik II Primärstruktur Proteinsequenzierung Hydrolyse der Peptidbindung Aminosäurenachweis Ninhydrin Aminosäurenachweis Fluorescamin Proteinhydrolysat Ionenaustauschchromatographie Polypeptidstruktur

Mehr

Finale (O-ho!) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Finale (O-ho!) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Finale (O-ho!) Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality Rückblick: IR Schwingung von Atomen kann im klassischen Bild als harmonische Schwingung (harmonischer

Mehr

Spektroskopie-Seminar SS NMR-Spektroskopie. H-NMR-Spektroskopie. nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie

Spektroskopie-Seminar SS NMR-Spektroskopie. H-NMR-Spektroskopie. nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie 1 H-NMR-Spektroskopie nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie 4 NMR-Spektroskopie 5.1 1 H-NMR-Spektroskopie Wasserstoffatome ( 1 H, natürliche Häufigkeit 99,985 %) mit

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Rückblick: Kopplungskonstanten Kopplungskonstante ist abhängig von der Entfernung der Kopplungspartner:

Mehr

Nachweis und Trennung von Stereoisomeren

Nachweis und Trennung von Stereoisomeren Nachweis und Trennung von Stereoisomeren Analyse von Stereoisomeren Problem: Unbekannte Verbindung Aufklärung der Struktur Diastereomere: Enantiomere: unterschiedliche physikalische und chemische Eigenschaften

Mehr

Teil 1 Schwingungsspektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 1 Schwingungsspektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 1 Schwingungsspektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality Themenüberblick Schwingungsspektroskopie Physikalische Grundlagen: Mechanisches Bild

Mehr

Thema: Komplexverbindungen, die koordinative Bindung. Koordinationszahl, 18-Elektronen-Schale, ein- mehrzähnige Liganden, EDTA,

Thema: Komplexverbindungen, die koordinative Bindung. Koordinationszahl, 18-Elektronen-Schale, ein- mehrzähnige Liganden, EDTA, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Komplexverbindungen, die koordinative Bindung Koordinationschemie nach A. Werner, Zentralteilchen, Liganden, Koordinationszahl, 18-Elektronen-Schale, ein-

Mehr

Molekülsymmetrie und Kristallographie

Molekülsymmetrie und Kristallographie Optische Aktivität Wie schon im Skriptum 5 erwähnt ist es nicht einfach, aus experimentellen Daten auf die Absolutkonfiguration einer chiralen Verbindung zu schließen. In den meisten Fällen verwendet man

Mehr

Spektroskopie-Seminar WS 17/18 3 Infrarot-Spektroskopie. Infrarot-Spektroskopie

Spektroskopie-Seminar WS 17/18 3 Infrarot-Spektroskopie. Infrarot-Spektroskopie WS 17/18 Infrarot-Spektroskopie 1 3.1 Schwingungsmodi Moleküle werden mit Licht im Infrarot-Bereich (400-4000 cm -1 ) bestrahlt Durch Absorption werden Schwingungen im Molekül angeregt Im IR-Spektrum werden

Mehr

Spektroskopie-Seminar SS Infrarot-Spektroskopie. Infrarot-Spektroskopie

Spektroskopie-Seminar SS Infrarot-Spektroskopie. Infrarot-Spektroskopie Infrarot-Spektroskopie 3.1 Schwingungsmodi Moleküle werden mit Licht im Infrarot-Bereich (400-4000 cm -1 ) bestrahlt Durch Absorption werden Schwingungen im Molekül angeregt Im IR-Spektrum werden die absorbierten

Mehr

Organische Chemie für MST 6. Lienkamp/ Prucker/ Rühe

Organische Chemie für MST 6. Lienkamp/ Prucker/ Rühe Organische Chemie für MST 6 Lienkamp/ Prucker/ Rühe Valenzisomere Inhalt 6 Isomerie Konstitutionsisomere Tautomere/ Protonenisomere (= Strukturisomere) Skelett-Isomere Isomerie Isomere = Substanzen mit

Mehr

Spektroskopie-Seminar SS NMR-Spektroskopie. H-NMR-Spektroskopie. nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie

Spektroskopie-Seminar SS NMR-Spektroskopie. H-NMR-Spektroskopie. nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie 1 H-NMR-Spektroskopie nuclear magnetic resonance spectroscopy- Kernmagnetresonanzspektroskopie 5.1 1 H-NMR-Spektroskopie NMR-Spektrum liefert folgende Informationen: Chemische Verschiebung d (in ppm):

Mehr

Seminar WiSe 2015/2016

Seminar WiSe 2015/2016 IR-Spektroskopie Seminar WiSe 2015/2016 PD Dr. Markus Nett Nachwuchsgruppenleiter Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie E-mail: markus.nett@hki-jena.de Anwendungsfelder der IR-Spektroskopie

Mehr

Isomerie organischer Verbindungen

Isomerie organischer Verbindungen 15 Isomerie organischer Verbindungen Organische Verbindungen können, bei gleicher Summenformel, sehr unterschiedliche Strukturen besitzen. Moleküle mit gleicher Summenformel aber unterschiedlicher Struktur

Mehr

Teil 1 Aufgaben zum Stoff der Vorlesung OC1a (Grundvorlesung Organische Chemie) Maximale Punktezahl: 20 Notwendige Mindestpunkte: 8

Teil 1 Aufgaben zum Stoff der Vorlesung OC1a (Grundvorlesung Organische Chemie) Maximale Punktezahl: 20 Notwendige Mindestpunkte: 8 1. Klausur OC1 (BSc-Studiengang) PIN: 18.02.2016 11:00 14:00 Uhr N6 Name: Punkte: Matrikel Nr. Note: Notenskala: 80-78=1.0 77-75=1.3 74-71=1.5 70-67=1.7 66-63=2.0 62-59=2.3 58-56=2.5 55-53=2.7 52-50=3.0

Mehr

HANDOUT. Vorlesung: Glasanwendungen. Klassische Theorie der Lichtausbreitung

HANDOUT. Vorlesung: Glasanwendungen. Klassische Theorie der Lichtausbreitung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der Universität des Saarlandes HANDOUT Vorlesung: Glasanwendungen Klassische Theorie der Lichtausbreitung Leitsatz: 27.04.2017 In diesem Abschnitt befassen

Mehr

Methodische Ansätze zur Strukturaufklärung: Rnt. - Kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR)

Methodische Ansätze zur Strukturaufklärung: Rnt. - Kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR) ? Methodische Ansäte ur Strukturaufklärung: - Rastersondenmikroskopie (AFM, SPM) SPM - Röntgenbeugung Rnt. - Elektronenspektroskopie (UV-vis) UV-vis - Schwingungsspektroskopie (IR) IR - Massenspektroskopie

Mehr

Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen. Wann: Mi Fr Wo: P1 - O1-306

Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen. Wann: Mi Fr Wo: P1 - O1-306 Laserspektroskopie Was: Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen Wann: Mi 13 15-14 00 Fr 10 15-12 00 Wo: P1 - O1-306 Wer: Dieter Suter Raum P1-O1-216 Tel. 3512 Dieter.Suter@uni-dortmund.de

Mehr

III. Strukturbestimmung organischer Moleküle

III. Strukturbestimmung organischer Moleküle III. Strukturbestimmung organischer Moleküle Röntgenstrukturbestimmung g Spektroskopie UV-VIS IR NMR Massenspektrometrie (MS) Röntgenstruktur eines bakteriellen Kohlenhydrats O O O O O O O C3 Röntgenstruktur

Mehr

NMR Spektroskopie. 1nm Frequenz X-ray UV/VIS Infrared Microwave Radio

NMR Spektroskopie. 1nm Frequenz X-ray UV/VIS Infrared Microwave Radio NMR Spektroskopie 1nm 10 10 2 10 3 10 4 10 5 10 6 10 7 Frequenz X-ray UV/VIS Infrared Microwave Radio Anregungsmodus electronic Vibration Rotation Nuclear Spektroskopie X-ray UV/VIS Infrared/Raman NMR

Mehr

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) http://www.analytik.ethz.

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) http://www.analytik.ethz. Spektroskopie im IR- und UV/VIS-Bereich Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) Dr. Thomas Schmid HCI D323 schmid@org.chem.ethz.ch http://www.analytik.ethz.ch Enantiomere sind Stereoisomere,

Mehr

Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III

Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III Metallorganische Chemie Dr. J. Wachter IR-Teil3 www.chemie.uni-regensburg.de/anorganische_chemie/scheer/lehre.html www.chemie.uniregensburg.de/anorganische_chemie/wachter/lehre.html

Mehr

Aufgabe 2.1: Wiederholung: komplexer Brechungsindex

Aufgabe 2.1: Wiederholung: komplexer Brechungsindex Übungen zu Materialwissenschaften II Prof. Alexander Holleitner Übungsleiter: Jens Repp / Eric Parzinger Kontakt: jens.repp@wsi.tum.de / eric.parzinger@wsi.tum.de Blatt 2, Besprechung: 23.04.2014 / 30.04.2014

Mehr

Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung

Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung E! B Der elektrische Feldvektor und der magnetische Feldvektor stehen senkrecht aufeinander Die elektromagentische Welle ist beschrieben durch x x E = E 0

Mehr

Spektroskopische Methoden in der Biochemie

Spektroskopische Methoden in der Biochemie Spektroskopische Methoden in der Biochemie Von Hans-Joachim Galla unter Mitarbeit von Hans-Jürgen Müller 214 Abbildungen, 13 Tabellen 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal

Mehr

NMR-Spektroskopie Teil 2

NMR-Spektroskopie Teil 2 BC 3.4 : Analytische Chemie I NMR Teil 2 NMR-Spektroskopie Teil 2 Stefanie Wolfram Stefanie.Wolfram.1@uni-jena.de Raum 228, TO Vom Spektrum zur Struktur 50000 40000 Peaks u. Integrale 30000 Chemische Verschiebung

Mehr

Teil 4 Massenspektrometrie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18

Teil 4 Massenspektrometrie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 Teil 4 Massenspektrometrie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Rückblick auf die letzte Vorlesung Grundprinzip der MS: Trennung nach Ladung und Masse

Mehr

Vorlesung Physik für Pharmazeuten PPh Optik

Vorlesung Physik für Pharmazeuten PPh Optik Vorlesung Physik für Pharmazeuten PPh - 10 Optik 02.07.2007 Wiederholung : Strom und Magnetismus B = µ 0 N I l Ampère'sche Gesetz Uind = d ( BA) dt Faraday'sche Induktionsgesetz v F L = Q v v ( B) Lorentzkraft

Mehr

Biophysikalische Techniken

Biophysikalische Techniken Walter Keller Ruth Prassl Peter Macheroux http://strubi.uni-graz.at/teaching/ Passwd: IfC-Keller Inhalt 1. UV/VIS- und CD/ORD-Spektroskopie 2. Kalorimetrie (DSC, ITC) 3. Mikroskopie (EM, 3D-Rekonstruktion)

Mehr

Spezielle Methoden der pharmazeutischen Chemie 2

Spezielle Methoden der pharmazeutischen Chemie 2 Spezielle thoden der pharmazeutischen Chemie 2 Asymmetrische Synthese (für Diplomanden und Dissertanten im Fach Pharmazeutischen Chemie/Synthese) Kapiteleinteilung: 1. Symmetrie, Asymmetrie, Chiralität

Mehr

Polarimetrie. I p I u. teilweise polarisiert. Polarimetrie

Polarimetrie. I p I u. teilweise polarisiert. Polarimetrie E B z I I p I u I I p 2 I u teilweise polarisiert unpolarisiertes Licht: Licht transversale, elektromagnetische Welle Schwingung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung elektr. Feldstärke E und magnet. Feldstärke

Mehr

Edelgas-polarisierte. NMR- Spektroskopie. Jonas Möllmann Jan Mehlich. SoSe 2005

Edelgas-polarisierte. NMR- Spektroskopie. Jonas Möllmann Jan Mehlich. SoSe 2005 Edelgas-polarisierte NMR- Spektroskopie Jonas Möllmann Jan Mehlich SoSe 2005 NMR Prinzip Aufspaltung der Kernspins in verschiedene Niveaus durch angelegtes Magnetfeld Messung des Besetzungs- unterschiedes

Mehr

Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester am

Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester am Übungsklausur zur Vorlesung Organische Chemie für Biologen im Sommersemester 2014 am 18.06.2014 Name: Matrikelnummer: Studiengang: Unterschrift: Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Gesamt max. Punktzahl 10 10

Mehr

4. Stereoisomerie! Diastereomer hier: allg. alle Stereosiomere, die keine Enantiomere sind!

4. Stereoisomerie! Diastereomer hier: allg. alle Stereosiomere, die keine Enantiomere sind! 4. Stereoisomerie! Diastereomer hier: allg. alle Stereosiomere, die keine Enantiomere sind! http://de.wikipedia.org/wiki/datei:isomerism ball de.svg OC I Lehramt F. H. Schacher 1 Stereoisomerie andere

Mehr

Stereochemische Einflüsse Topizität

Stereochemische Einflüsse Topizität Stereochemische Einflüsse Topizität Lage und Form von NMR-Signalen werden nicht nur durch die unmittelbare chemische Umgebung der betreffenden Kerne, also durch die Konstitution, beeinflusst, sondern auch

Mehr

Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren :

Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren : Analytische Methoden zum Nachweis der Reinheit von Enantiomeren und Diastereomeren : durch Polarimetrie durch NMR-Spektroskopie - NMR-Spektroskopie mit chiralen shift-reagenzien - NMR-Spektroskopie diastereomerer

Mehr

Polarisation und optische Aktivität

Polarisation und optische Aktivität Polarisation und optische Aktivität 1 Entstehung polarisiertes Licht Streuung und Brechung einer Lichtwelle Reflexion einer Lichtwelle Emission durch eine polarisierte Quelle z.b. einen schwingenden Dipol

Mehr

weiteres Beispiel für Stereoisomere: Enantiomere Spiegelebene

weiteres Beispiel für Stereoisomere: Enantiomere Spiegelebene Stereoisomere - Isomerie I: Konstitutionsisomere (siehe oben) - Isomerie II: Konformationsisomere (Konformere, siehe oben) - Isomerie III: Stereoisomere; Stereoisomere weisen eine identische Konstitution

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2016/17 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Einführung: NMR, was ist das? NMR = Nuclear Magnetic Resonance oder zu deutsch: Kernspinresonanz

Mehr

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18

Teil 2 NMR-Spektroskopie. Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 Teil 2 NMR-Spektroskopie Dr. Christian Merten, Ruhr-Uni Bochum, WiSe 2017/18 www.ruhr-uni-bochum.de/chirality 1 Einführung: NMR, was ist das? NMR = Nuclear Magnetic Resonance oder zu deutsch: Kernspinresonanz

Mehr

Stereochemie. Grundbegriffe. Bearbeitet von K.-H Hellwich

Stereochemie. Grundbegriffe. Bearbeitet von K.-H Hellwich Stereochemie Grundbegriffe Bearbeitet von K.-H Hellwich Neuausgabe 2007. Taschenbuch. xii, 120 S. Paperback ISBN 978 3 540 71707 2 Format (B x L): 14 x 21,6 cm Gewicht: 181 g Weitere Fachgebiete > Chemie,

Mehr

Spektroskopische Methoden in der Organischen Chemie (OC IV) 8. NMR Spektroskopie und Dynamik

Spektroskopische Methoden in der Organischen Chemie (OC IV) 8. NMR Spektroskopie und Dynamik 8. NMR Spektroskopie und Dynamik 8.1 Lebenszeit von Zuständen 8.2 Intramolekulare Prozesse - Konformationsänderungen - molekulare Bewegungsprozesse 8.3 Intermolekulare Prozesse 8.4 Diffusion - Komplexbildung

Mehr

Zentralabstand b, Spaltbreite a. Dreifachspalt Zentralabstand b, Spaltbreite a. Beugungsgitter (N Spalte, N<10 4, Abstand a)

Zentralabstand b, Spaltbreite a. Dreifachspalt Zentralabstand b, Spaltbreite a. Beugungsgitter (N Spalte, N<10 4, Abstand a) Doppelspalt (ideal) Doppelspalt (real) Zentralabstand b, Spaltbreite a Dreifachspalt Zentralabstand b, Spaltbreite a Beugungsgitter (N Spalte, N

Mehr

Bestimmung der Sekundärstruktur von Polylysin und ausgewählter Proteine durch Analyse der Amid I Bande.

Bestimmung der Sekundärstruktur von Polylysin und ausgewählter Proteine durch Analyse der Amid I Bande. Bestimmung der Sekundärstruktur von Polylysin und ausgewählter Proteine durch Analyse der Amid I Bande. Seit ca. 1950 ist bekannt, daß die Infrarotspektroskopie die Möglichkeit bietet Informationen über

Mehr

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./ Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./10.05.11 Nucleophile Substitution 1. Beschreiben Sie den Reaktionsmechanismus von a) S N 1 X = beliebige Abgangsgruppe

Mehr

Polarisation des Lichts

Polarisation des Lichts PeP Vom Kerzenlicht zum Laser Versuchsanleitung Versuch 4: Polarisation des Lichts Polarisation des Lichts Themenkomplex I: Polarisation und Reflexion Theoretische Grundlagen 1.Polarisation und Reflexion

Mehr

Bestimmung der Struktur einer (un)bekannten Verbindung

Bestimmung der Struktur einer (un)bekannten Verbindung Bestimmung der Struktur einer (un)bekannten Verbindung Elementaranalyse Massenspektrometrie andere spektroskopische Methoden Röntgen- Strukturanalyse Kernmagnetische Resonanz - Spektroskopie H 3 C H 3

Mehr

Polarisationsapparat

Polarisationsapparat 1 Polarisationsapparat Licht ist eine transversale elektromagnetische Welle, d.h. es verändert die Länge der Vektoren des elektrischen und magnetischen Feldes. Das elektrische und magnetische Feld ist

Mehr

Aufgabe 1: (18 Punkte)

Aufgabe 1: (18 Punkte) Aufgabe 1: (18 Punkte) In der Arbeitsgruppe Hilt wurde folgende Reaktionssequenz durchgeführt: A H 10 H B O O O 1 1 2 2 + 10 3 3 4 4 Δ DA- Produkt 6-9 5 5 6-9 2 Ph Ph Co(dppe) 2 3 3 4 4 Im ersten Reaktionsschritt

Mehr

Spektroskopische Methoden

Spektroskopische Methoden Spektroskopische Methoden OCIfolie367 MS - Massenspektroskopie (Bestimmung von Molekulargewichten, charakteristischen Fragmentierungen von Molekülen) Absorptionsspektroskopische Methoden (Absorption =

Mehr

Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert Olaf, Prof. Weis Robert)

Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert Olaf, Prof. Weis Robert) Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert laf, Prof. Weis Robert) Stand: Juni 2015 Termin: 30.06.2015 Gruppe A 2. Teilprüfung 1,5 STunden Zeit, ca. 75 erreichbare

Mehr

IR-Spektroskopie. Helmut Günzler Hans-Ulrjch Gremiich. Eine Einfuhrung. Vierte, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

IR-Spektroskopie. Helmut Günzler Hans-Ulrjch Gremiich. Eine Einfuhrung. Vierte, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage Helmut Günzler Hans-Ulrjch Gremiich IR-Spektroskopie Eine Einfuhrung Vierte, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage WILEY- VCH WILEY-VCH GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1

Mehr

Chiralitätszentrum X X

Chiralitätszentrum X X hiralitätszentrum Die weitaus meisten chiralen Verbindungen ist deswegen chiral, weil sie sog. asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten. Dies sind tetraedrisch konfigurierte -Atome mit vier verschiedenen

Mehr

7 Kernresonanz-Spektroskopische Untersuchungen

7 Kernresonanz-Spektroskopische Untersuchungen 7 Kernresonanz-Spektroskopische Untersuchungen 79 7 Kernresonanz-Spektroskopische Untersuchungen 7.1 1 H-MR-Signale Die 1 H-MR-Spektroskopie liefert aufgrund der charakteristischen chemischen Verschiebung

Mehr

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit Stereochemie mit Vitamin Süßstoff Aspartam (QWKlWÃLQÃ3KQ\DDQLQTX L(+)-Milchsäure Zuckeraustauschstoff Sorbit hemie für Mediziner Isomerie organischer Verbindungen Isomere Konstitutionsisomere Stereoisomere

Mehr

Weber/Herziger LASER. Grundlagen und Anwendungen. Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2. 1J2QOI Physik Verlag

Weber/Herziger LASER. Grundlagen und Anwendungen. Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2. 1J2QOI Physik Verlag Weber/Herziger LASER Grundlagen und Anwendungen Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2 1J2QOI Physik Verlag Inhaltsverzeichnis 1. licht und Atome 1 1.1. Welleneigenschaften des Lichtes 1 1.1.1.

Mehr

Racematspaltung via Clatrate:

Racematspaltung via Clatrate: Racematspaltung Racematspaltung durch Bildung diastereomerer Salze Racematspaltung durch Bildung diastereomerer Lactole Racematspaltung via Clatrate Enzymatische Racematspaltung Racematspaltung via Clatrate:

Mehr

Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht

Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht Betreuer: Norbert Lages Hanno Rein praktikum2@hanno-rein.de Florian Jessen florian.jessen@student.uni-tuebingen.de 26. April 2004 Made

Mehr

Vorlesung Chemie für Biologen: Klausur 1 WS Sa

Vorlesung Chemie für Biologen: Klausur 1 WS Sa 1 Vorlesung Chemie für Biologen: Klausur 1 WS 02-03 Sa 07.12.02 Name:... Ihre Unterschrift:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Studienbeginn: SS: WS:...... Tutor der Übungen: (Dort Klausureinsicht.) Punkteschlüssel

Mehr

Teil 1 Aufgaben zum Stoff der Vorlesung OC1a (Grundvorlesung Organische Chemie) Maximale Punktezahl: 20 Notwendige Mindestpunkte: 8

Teil 1 Aufgaben zum Stoff der Vorlesung OC1a (Grundvorlesung Organische Chemie) Maximale Punktezahl: 20 Notwendige Mindestpunkte: 8 2. Klausur OC1 (BA-Studiengang) PIN: 11.03.2015 11:00 14:00 Uhr N5 Name: Punkte: Matrikel Nr. Note: Notenskala: 80-78=1.0 77-75=1.3 74-71=1.5 70-67=1.7 66-63=2.0 62-59=2.3 58-56=2.5 55-53=2.7 52-50=3.0

Mehr

Einführung in die NMR-Spektroskopie. NMR-Spektroskopie. Teil 1: Einführung und Grundlagen der 1 H NMR. Das NMR Spektrometer

Einführung in die NMR-Spektroskopie. NMR-Spektroskopie. Teil 1: Einführung und Grundlagen der 1 H NMR. Das NMR Spektrometer NMR-Spektroskopie Einführung in die NMR-Spektroskopie m I = - /2 (β) Teil : Einführung und Grundlagen der NMR E E. Physikalische und apparative Grundlagen m I = + /2 (α).2 Das D NMR Experiment.3 Die chemische

Mehr

Wo ist der magnetische Nordpol der Erde?

Wo ist der magnetische Nordpol der Erde? Wo ist der magnetische Nordpol der Erde? A B C D am geographischen Nordpol am geographischen Südpol Nahe am geographischen Südpol Nahe am geographischen Nordpol 3. Magnetische Phänomene 3.1. Navigation,

Mehr

Elektromagnetische Felder und Wellen: Klausur

Elektromagnetische Felder und Wellen: Klausur Elektromagnetische Felder und Wellen: Klausur 2011-1 Aufgabe 1: Aufgabe 2: Aufgabe 3: Aufgabe 4: Aufgabe 5: Aufgabe 6: Aufgabe 7: Aufgabe 8: Aufgabe 9: Aufgabe 10: Aufgabe 11: Aufgabe 12: Aufgabe 13: Aufgabe

Mehr

9. GV: Atom- und Molekülspektren

9. GV: Atom- und Molekülspektren Physik Praktikum I: WS 2005/06 Protokoll zum Praktikum Dienstag, 25.10.05 9. GV: Atom- und Molekülspektren Protokollanten Jörg Mönnich Anton Friesen - Veranstalter Andreas Branding - 1 - Theorie Während

Mehr

Protokoll. Kombinierte Anwendung verschiedener Spektroskopischer Methoden

Protokoll. Kombinierte Anwendung verschiedener Spektroskopischer Methoden Protokoll Kombinierte Anwendung verschiedener Spektroskopischer Methoden Zielstellung: Durch die Auswertung von IR-, Raman-, MR-, UV-VIS- und Massenspektren soll die Struktur einer unbekannten Substanz

Mehr

Teilklausur Physik 2 (GPh2) am

Teilklausur Physik 2 (GPh2) am Name, Matrikelnummer: Teilklausur Physik 2 (GPh2) am 18.3.04 Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau Zugelassene Hilfsmittel: Beiblätter zur Vorlesung Physik

Mehr

Dynamik von Molekülen. Rotationen und Schwingungen von Molekülen

Dynamik von Molekülen. Rotationen und Schwingungen von Molekülen Rotationen und Schwingungen von Molekülen Schwingungen und Rotationen Bis jetzt haben wir immer den Fall betrachtet, daß die Kerne fest sind Was geschieht nun, wenn sich die Kerne bewegen können? Zwei

Mehr

Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung

Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung Prof. S. Grimme OC [TC] 13.10.2009 Prof. S. Grimme (OC [TC]) Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung 13.10.2009 1 / 25 Teil I Einführung Prof. S. Grimme

Mehr

Essigsäure und Co Stationenlernen Carbonsäuren

Essigsäure und Co Stationenlernen Carbonsäuren 8. arbonsäuren 8.1 Essigsäure und o Stationenlernen arbonsäuren arbonsäuren Der erste Vertreter der arbonsäuren, den wir im Unterricht hergestellt haben ist die Benzoesäure. Strukturell einfachere Vertreter

Mehr

ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt

ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt Stereochemie Stereochemie: ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt Stereoisomerie: unterschiedliche räumliche Anordnungen der Atome oder

Mehr

Spezielle, einfache 1 H-NMR-Experimente

Spezielle, einfache 1 H-NMR-Experimente Spezielle, einfache 1 -MR-Experimente Vereinfachung der Spektren (Zuordnung / Interpretation) Isotopen-Austausch Shift-Reagenzien Entkopplungsexperimente Zusatzinformation E: Effekt und E-Differenzspektroskopie

Mehr

2.2 Chemische Verschiebung

2.2 Chemische Verschiebung - 26-2.2 Chemische Verschiebung 2.2.1 Phänomenologie der chemischen Verschiebung Misst man den spektralen Bereich eines Isotops (z. B. 13 C) mit hoher Auflösung, so findet man meist nicht nur eine Resonanzlinie,

Mehr

Ferienkurs Experimentalphysik 3

Ferienkurs Experimentalphysik 3 Ferienkurs Experimentalphysik 3 Musterlösung Montag 14. März 2011 1 Maxwell Wir bilden die Rotation der Magnetischen Wirbelbleichung mit j = 0: ( B) = +µµ 0 ɛɛ 0 ( E) t und verwenden wieder die Vektoridenditäet

Mehr

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts Basiswissen Chemie Vorkurs des MINTroduce-Projekts Christoph Wölper christoph.woelper@uni-due.de Sprechzeiten (Raum: S07 S00 C24 oder S07 S00 D27) Was bisher geschah Redox-Reaktion Oxidation Reduktion

Mehr

- Punktsymmetriegruppe Gesamtheit aller Symmetrieelemente: Gruppentheorie

- Punktsymmetriegruppe Gesamtheit aller Symmetrieelemente: Gruppentheorie 195 14. Stereochemie Bereits am Anfang der Vorlesung einige Grundbegriffe: Konformation, Enantio- und Diastereomerie Jetzt nochmals systematisch und genauer a) Symmetrie und hiralität α) Symmetrieelemente

Mehr

Chemisches Grundpraktikum II (270002) Kernresonanzspektroskopie. NMR-Spektroskopie

Chemisches Grundpraktikum II (270002) Kernresonanzspektroskopie. NMR-Spektroskopie hemisches Grundpraktikum II (270002) Kernresonanzspektroskopie NMR-Spektroskopie (Nuclear Magnetic Resonance). Kählig, SS 2010 Von der Substanz zur Struktur Substanz NMR - Spektren Struktur N N 1 Spektroskopie

Mehr

Vokabular zur Stereochemie

Vokabular zur Stereochemie Vokabular zur tereochemie Zwei Moleküle mit gleicher ummenformel sind: deckungsgleich = identisch Isomere Konstitutionsisomere tereoisomere Enantiomere Diastereomere Konstitutionsisomere: Moleküle mit

Mehr

2. Klausur zur Vorlesung Physikalische Chemie II - Wintersemester 02/ Februar 2003, Uhr

2. Klausur zur Vorlesung Physikalische Chemie II - Wintersemester 02/ Februar 2003, Uhr 2. Klausur zur Vorlesung Physikalische Chemie II - Wintersemester 02/03 07. Februar 2003, 10 15 -- 13 00 Uhr Name, Vorname:... Geburtsdatum, -ort:... Matrikelnummer:... Studienfach, Fachsemester:... Hinweise

Mehr

NMR-Methoden zur chiralen Erkennung

NMR-Methoden zur chiralen Erkennung Spektroskopie in der rganischen hemie NMR-Methoden zur chiralen Erkennung Mit Ausnahme der D-Spektroskopie (D = irculardichroismus) sind alle spektroskopischen Methoden auch die NMR achiral, d.h. sie können

Mehr

Eigenschaften des Photons

Eigenschaften des Photons Eigenschaften des Photons Das Photon ist das Energiequant der elektromagnetischen Wellen, d.h. Licht hat wie von Einstein postuliert nicht nur Wellencharakter, sondern auch Teilchencharakter mit den oben

Mehr

5. Elektronen- und Rotations- Spektren von Molekülen

5. Elektronen- und Rotations- Spektren von Molekülen 5. Elektronen- und Rotations- Spektren von Molekülen Absorptionsspektren Optische Dichte Elektronischer Übergang S 0 S von Benzol: In der Gasphase: Rotations-Schwingungsstruktur Im Kristall: Spektrale

Mehr

Merke: Zwei Oszillatoren koppeln am stärksten, wenn sie die gleiche Eigenfrequenz besitzen. RESONANZ

Merke: Zwei Oszillatoren koppeln am stärksten, wenn sie die gleiche Eigenfrequenz besitzen. RESONANZ Merke: Zwei Oszillatoren koppeln am stärksten, wenn sie die gleiche Eigenfrequenz besitzen. RESONANZ Viele Kerne besitzen einen Spindrehimpuls. Ein Kern mit der Spinquantenzahl I hat einen Drehimpuls (L)

Mehr

Infrarot Spektroskopie organischer Verbindungen

Infrarot Spektroskopie organischer Verbindungen Infrarot Spektroskopie organischer Verbindungen Praktikum (B.C. 3.4) Lehrstuhl für Instrumentelle Analytik Michael Deicke Michael.Deicke@uni-jena.de Ziele des Praktikums IR-Spektren organischer Verbindungen

Mehr

6.2.2 Mikrowellen. M.Brennscheidt

6.2.2 Mikrowellen. M.Brennscheidt 6.2.2 Mikrowellen Im vorangegangen Kapitel wurde die Erzeugung von elektromagnetischen Wellen, wie sie im Rundfunk verwendet werden, mit Hilfe eines Hertzschen Dipols erklärt. Da Radiowellen eine relativ

Mehr