Positiv leben. HIV, Krankheit, Armut: Wenn das nächste Krankenhaus 40 Kilometer entfernt

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1 Action Positiv leben HIV, Krankheit, Armut: Wenn das nächste Krankenhaus 40 Kilometer entfernt ist, wird das Fahrrad zum Überlebensmittel. Wir begleiten Caregiver Susan und lernen von ihr das Lachen. Text: Werner Jessner, Bilder: Philipp Horak 56

2 Das ist Susan, 39. Sie lebt mit ihrer Mutter in einer Hütte in Chibundi, rund 100 Kilo meter nördlich von Sambias Hauptstadt Lusaka. Mit ihrem Fahrrad besucht und betreut sie als Caregiver, als Krankenpflegerin, die HIV-Kranken ihrer Nachbarschaft.

3 Für ihre Klienten ist Susan ein Engel, der auf dem Fahrrad erscheint. Sie bringt Medikamente und, wichtiger noch: Trost und Ansprache. S ambia steht knietief in der Katastrophe und lächelt dennoch. Ich lebe positiv, sagen die Menschen, und dieser Satz charak terisiert das ganze Land. Das World Factbook der CIA weist für den Staat im südlichen Drittel Afrikas eine durchschnittliche Lebenserwar tung von 52 Jahren und 4 Monaten aus, das bedeutet Platz 207 unter 221 Staaten auf der Welt. Jede Frau bringt im Schnitt sechs Kinder zur Welt. Die Hälfte des Einwohner ist unter 16 Jahre alt. Eine Million von geschätzten 14 Millionen Sambiern ist HIV-positiv. Das ist die offizielle, die Vogelperspektive. Ich lebe positiv, sagen sie unterwegs, wenn du die Great North Road von der Hauptstadt Lusaka rauf Richtung Chibombo fährst, und nehmen so leichtfüßig dem Witz, den sie gerade auf Kosten des Mzungu, des Weißen, gemacht haben, die Schärfe. Positiv leben heißt: fröhlich sein, trotz allem. Zwei Drittel des Landes lebt unter der Armutsgrenze. Acht von zehn Sambiern sind Bauern. Das bedeutet: Sie ringen der lehmharten Scholle während der Regenzeit genug ab, um in der Trockenzeit nicht zu verhungern. Draußen in den Dörfern fällt nicht einmal eine Inflationsrate von mehr als acht Prozent sonderlich auf. Das lebende Huhn ist eine verlässlichere finanzielle Einheit. 58 Ein Stück westlich von Chibombo, dort, wo geteerte Straßen nur noch eine Erinnerung sind und selbst die zerbombten Well blechpisten purer Savanne gewichen sind, wohnt Susan. Susan ist 39 Jahre alt. In dieser Geschichte wird sie wie alle Protago nisten nur ihren Vornamen tragen. Denn: Viele der Menschen, die uns begegnen werden, sind schwer krank. Ein paar sind dem Tod deutlich näher als dem Leben. Susan ist ein zartes Persönchen mit heller Stimme. Ihren Mann hat sie bereits vor Jahren verloren. Er liegt in der South Province begraben, Susan kultiviert keine sonderliche Sentimen talität seinem Andenken gegenüber. Ihre beiden Söhne sind nach westlichen Maßstäben volljährig. Gemeinsam mit ihrer Mutter ebenfalls Witwe bewirtschaftet sie ein paar Felder, die in der Trockenzeit nur Eingeweihte als solche erkennen. Mais, Erdnüs se, Süßkartoffeln, Okra: Mit ihrer Tante, die mit ihrer Familie in der Lehmhütte nebenan wohnt, teilt Susan einen Pflug. Zugtier dafür gibt es keines mehr. Beide Kühe sind verreckt, eine beim Kalben, die andere hat einen Plastiksack gefressen. Seither sind die größten Tiere am Hof namenlose Köter. Susans wertvollster Besitz ist ein Fahrrad der Marke Buffalo: gemuffter Stahlrahmen, keine Schaltung, zwanzig Kilo schwer. Die Hilfsorganisation World Bicycle Relief, die Fahrräder zu Menschen bringt, die der Gesellschaft Gutes tun, hat Susan das Rad zuerst für zwei Jahre geborgt, dann ging es in ihr Eigentum über. Susan betreut als Caregiver die Kranken in ihrer Gegend, ein Mittelding zwischen Krankenpflegerin und Sozialarbeiterin, bringt Medizin, spricht mit ihnen, befördert sie am Gepäcksträger ins Krankenhaus, das vierzig Kilometer vom Dorf entfernt ist. Afrika hat noch jedes Fahrrad in die Knie gezwungen: der Sand, der Schlamm, die schlechten Wege, die Lasten. In keiner

4 action der 74 Sprachen, die man in Sambia spricht, existiert ein Wort für Wartung. Der schwarzlackierte Stahl von Susans Buffalo ist am Oberrohr blank gescheuert, Zeugnis dauernden Auf- und Abstei gens mit der Chitenge, dem traditionellen Wickelrock. Ihr Rad hat keine Bremsen mehr, vom Sattel ist bloß noch das Gestell übrig, auf das die Reste des Überzugs mit einem Schuhband festgezurrt sind. Das Lenklager hat einen Zentimeter Spiel, die Kurbeln, aus denen wie Stumpen die bloßen Pedalachsen ragen, streifen beim Treten beidseitig am Rahmen. Susan ist mit ihrem Büffel in vier Jahren einmal um die halbe Welt gefahren. Unentgeltlich. Bei 40 Grad im Staub der Trockenzeit, bei 30 Grad in der schwülen Stickigkeit der Regenzeit, Wege, Pfade und Straßen verschlammt. Ist die Arbeit am Hof getan, fährt Susan raus zu jenen Men schen, denen HIV den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht. Als Schutzengel für jene, denen die Natur übermächtig zu werden droht. Susans Klienten sind Menschen, die den Fuß marsch zum nächsten medizinischen Stützpunkt nicht mehr schaffen, zu Fuß vier Stunden hin, vier Stunden zurück, das Schlangestehen vor Ort nicht mit eingerechnet. Medikamente zu holen ist freilich der einfachste Teil ihres Jobs. Viel wichtiger ist der Kontakt zu den Brechenden, den Gebroche nen und den Kämpfenden. Zu Fuß könnte Susan einen Positiven pro Tag besuchen, eventuell zwei. Zehn Kilometer hin, zehn zurück, das ginge sich aus. Schwieriger wären da schon die lau fenden Zwischenfälle, die Notfälle, das Improvisieren: Distanz ist ein, nein, ist der Faktor im Leben in der Savanne Sambias. In e iner Welt, in der man im Idealfall Information jederzeit aus dem Internet saugt und nicht einmal mehr zum Buchhändler oder Kiosk gehen muss, verliert der Mensch Stück für Stück das Gefühl für Entfernungen. In Sambia ist das Fahrrad das Glas fiberkabel, und Susan ist die Botschaft. Manchmal ist Letztere gut, öfter schlecht. Drei ihrer Klienten sind in den letzten Jahren gestorben, Susan hat alle drei begraben. Die Friedhöfe erkennt man nicht beim Vorbeifahren. Für das ungeschulte Auge sehen sie bloß aus wie unbestellte Felder. Petersen. Susans erster Klient an diesem Tag ist Petersen. Es ist nicht mehr viel übrig vom ehemaligen Soldaten der sambischen Armee. Eingefallen die Wangen, graue Stoppel wehren sich zwischen den hohen Knochen gegen das Rasiertwerden. Schlüsselbein und Schulter drücken sich durch 56 Jahre alte Haut, kaum Fleisch dazwischen ist Petersen abgerüstet und zurück aufs Land gegangen, hat sich eine Frau genommen, sechs Kinder gezeugt, das jüngste 11, das älteste 23 Jahre alt. Der runde Maisspeicher aus Lehm, ein Meter im Durchmesser, steht auf Stelzen einen halben Meter über dem Boden. Er ist gut gefüllt. Very happy, sei er, versichert Petersen, über den Hof blinzelnd, wo die Kinder und Nachbarskinder Nsolo spielen, vier mal sechs Erdkuhlen, je zwei Erdnüsse pro Loch als Spielfiguren, very happy. Wüsste man nicht Bescheid, man könnte ihn fast für einen glücklichen Pensionisten halten. Seine Frau drückt ihn sanft an sich, zerbrechlich wirkt er, man kann die Schmerzen ahnen. Petersen ist Susans Kunde, nicht seine Frau. Petersen weiß, dass er HIV-positiv ist. Seine Frau hat sich nie testen lassen. Tuberkulose, danach lang anhaltendes Unwohlsein, ein ver lorener Überweisungszettel, ein freiwilliger Selbsttest, die Ge wissheit. Den heutigen Petersen kann man im kräftigen Mann auf den Bildern in seiner Hütte nicht einmal erahnen. Der lustige Turban am Steuer des LKW, das Gewehr im Anschlag, die Um armung mit den Kameraden: Erinnerungen, nicht mehr wichtig. Wichtig ist Susan. Susan, die zuhört. Susan, die die Medikamente bringt. Susan, der man Botschaften ausrichten kann. Hie und da Ihr Rad hat keine Bremsen mehr, vom Sattel ist bloß noch das Gestell übrig. Susan ist damit in vier Jahren einmal um die halbe Welt gefahren. hilft sie beim Kochen. Entzündet das Feuer, befeuchtet die Töpfe, reibt sie mit Asche ein, damit sie auf der Flamme nicht schwarz werden, füllt sie mit Wasser, erhitzt es, bis die Keime abgetötet sind, rührt Maisschrot rein, Erdnussbutter, ein wenig Salz, rührt weiter, bis die Masse stockt: Nshima, das Brot S ambias. Man rollt daraus Kugeln in der Hand, dazu gibt es G emüse und manchmal ein Stück Huhn oder Fisch. Very happy sei er, betont Peter, als Susan geht, ein Mann mit erfülltem Leben, ein Sieger, gemessen an der durchschnittlichen Lebenserwartung seines Landes. Mildred. Woher sie HIV hat? Einen Verdacht habe sie schon, sagt die elegante Dame mit dem neckischen Hütchen, aber der Haupt verdächtige sei bereits im Jahr 1999 gestorben. Damals wie heute ist es in Sambia für Männer normal, neben der angetrau ten Hauptfrau Nebenplätze zu bespielen. Hauptfrau Mildred ist Mutter zweier überlebender Kinder, mit dem Sohn gibt es regelmäßigen Kontakt, drei Enkel hat sie. Mehr als Enkel hat sie Enten; ungewöhnlich genug. Viele Menschen mögen meine Enten nicht, sagt die streitbare Dame, ich schon. Selbstverständlich hält Mildred die exotischen Tiere als Lebensmittel, außerdem kann man ihre Eier hart kochen oder ins Nshima einrühren. Ihre zweite Extravaganz ist der Gemüse garten: Mildred präsentiert stolz ihr nachgerade mondänes Leben, ein Leben voller Kultur, Interesse und Aufmerksamkeit. Geschützt durch einen mannshohen Zaun aus geflochtenem Gras, zieht Mildred ihre Schätze: Tomaten, Kraut, eine Art Spinat. Ein Bund Spinat bringt ihr im Verkauf 1000 Kwacha, umgerechnet etwa 25 Cent. Ein kleiner Fisch aus dem Brackwasser eines benachbarten Bachs, zwei Finger dick, kostet 5000 Kwacha. Hie und da gönnt sich Mildred einen Fisch. Sie achtet auf ihre Ernährung, getrunken habe sie ohnehin nie. Im Angesicht der untergehenden Sonne behält sie Würde. Sie steht gerade und aufrecht, als ob sie noch immer Bündel auf ihrem Kopf transportieren würde, sie spricht deutlich und be dächtig. Von Mildreds Schmerzen erzählt Susan, als sie wieder am Fahrrad sitzt. Viel zu lange habe Mildred ihre Krankheit nicht erkannt. (Vermutlich hat sie sechs Regen- und sechs Trockenzei ten mit Kopfweh, Durchfall, Fieber und blutigen Hämorrhoiden durchlitten, aber wer möchte eine Lady wie Mildred schon nach solchen Details fragen.) Zehn Kilometer weiter, das Tempo zügig, die Sandpisten tief, warten die nächsten Menschen auf Susans Dienste. Sie sitzt auf recht auf dem Rest ihres Sattels, das Kreuz durchgedrückt, hält den Lenker ganz hinten, damit das Vorderrad möglichst wenig einsinkt. Es ist eine effiziente, würdevolle Art, Rad zu fahren. Außerdem spürt Susan so das Stechen in ihrer Brust weniger, für das die Ärzte keine schlüssige Erklärung haben. 59

5 Action Im Sommer macht der Sand, der weich ist wie Staubzucker, das Fortkommen auf den Pisten mühsam. In der Regenzeit von November bis Frühling leistet Schlamm noch gründlicher Widerstand. Die Räder von World B icycle Relief heißen Buffalo und sind auch so gebaut: Stahl, keine Schaltung, Gepäckträger für 100 Kilogramm. Afrika kriegt sie trotzdem klein. 60

6 In Mildreds Garten: Das handgezogene und durch eine Graswand vor Eindringlingen geschützte Gemüse dient als Lebensgrundlage und Zahlungsmittel. Am unteren Bild zeigt Susan die Handhabung eines Femidoms vor, des weiblichen Gegenstücks zum Kondom. Eines der 15 Paare hier, allesamt werdende Eltern, ist HIV-positiv und weiß es noch nicht. Susan wird es ihnen sagen müssen. 61

7 Action Very happy sei er, ein Mann mit erfülltem Leben, ein Sieger, gemessen an der durchschnittlichen Lebenserwartung seines Landes. Hildah und Ireene. Dass er HIV-positiv ist, weiß der 36 Jahre alte Tolex seit einem halben Jahr. Seine Frau Hildah, 32, ist ebenso positiv. Wie viele der Kinder, die hier einen zerfetzten Ball zwischen Küchenhütte und Latrine herumkicken, ebenfalls infiziert sind: So genau weiß es keiner auswendig. Tolex sieht den Kindern, die in abgetrage nen Fußballtrikots herumrennen, beim Kicken zu. Eto o steht am Rücken des einen, der Name des Fußballidols aus Kamerun. Kei nes der Kinder hat ihn je spielen gesehen, wie denn auch ohne Strom, ohne TV, ohne Zeitung. Vater Tolex ist seit dem HIV-Urteil in Schreckstarre verfallen. Es ist Susan, die für Bewegung sorgt. Das jüngste Kind von Tolex und Hildah hieß bei der Geburt Ireene, inzwischen nennt die Mutter das zwei Monate alte lethar gische Bündel gern auch Priscilla. Noch steht es unentschieden, welcher Name sich durchsetzen wird. Vater positiv, Mutter positiv, dennoch gibt es eine gar nicht so kleine Chance, dass das Kind HIV-negativ zur Welt kommt. Eine antiretrovirale Kombinationstherapie kann die Übertragung des Virus von der Mutter auf den Embryo verhindern, wenn man nur früh genug darauf reagiert. Ob es wirklich funktioniert hat, weiß man allerdings immer erst hinterher. Ireene, die mit ihren acht Wochen deutlich unter drei Kilo wiegt, hat noch keine Ahnung von ihrem Schicksal. Positiv oder negativ, das entscheidet sich heute, zwei Fahrradstunden von der heimatlichen Hütte entfernt. Susan hat einen DNA-Test für Baby Ireene im Krankenhaus von Shimukuni organisiert. Krankenhaus: Das klingt nach medizinischen Apparaten und Wissenschaft. Tatsächlich haben wir es bloß mit drei kargen Zimmern zu tun. Trotzdem versorgen hier ein Arzt und zwei Schwestern Patienten pro Jahr. Das erste Zimmer stinkt nach dem Holzbeizmittel Sadolin und dient als Rumpelkammer. Sorry, Renovierung, zuckt Doktor Justin die Schultern, ein Mann, der als Manager des Wahnsinns hier gerade einmal so überleben kann. Zimmer zwei ist gleichzeitig Kreißsaal und Aufenthaltsraum für die minderjährigen Mütter, die gerade ihre Babys bekommen haben; zehn Teens und sechs Neugeborene auf 15 Quadrat metern. Der jüngste Mensch im Raum ist sechs Stunden alt. Zimmer drei ist das Untersuchungszimmer. Susan wird hier den HIV-DNA-Test an Ireene durchführen. Die Kleine sieht infolge der langen Reise ziemlich blutleer aus, blass beinahe. Lethargisch träfe es auch, allerdings war sie das beim Besuch daheim auch schon. In der Ersten Welt würde man Susan in dieser Rolle hier wohl Diplomkrankenschwester nennen. Sie, die mit ihrer Mutter in der Lehmhütte wohnt, sie, die einem Huhn oder Hund schnell einmal den Kragen umdreht, wenn es Not tut, sie, die Wasser mit einem zerschnittenen Plastikkanister aus dem Hausbrunnen schöpft, sie, die Bündel von Feuerholz auf dem Kopf balanciert, 62 verwandelt sich in der Klinik in eine Respektsperson, in eine Weise, eine Heilige fast, Respekt spiegelt sich in den Blicken ihrer Patienten. Susan ist Trost und Hilfe, mehr noch: Wissen. Um fünf Uhr früh ist sie mit ihrem Fahrrad losgefahren, eine Stunde vor Sonnenaufgang, um pünktlich um sieben in der Klinik zu sein. Wollte sie denselben Job ohne Fahrrad machen, müsste sie um spätestens zwei Uhr losmarschieren. Im Gegensatz zur Caregiver-Arbeit draußen im Feld wird die Arbeit im Krankenhaus bezahlt: Umgerechnet dreißig Cent Stundenlohn bekommt sie. Ohne Fahrrad würde dieser Betrag vollends ins Lächerliche kippen. Im verschließbaren Spind, dem einzigen technisch hoch wertigen Gegenstand im Krankenhaus, sind spezielle Karten gelagert. Weiß, am oberen Rand sind fünf Kreise aufgedruckt, münzgroß. Darunter gibt es ein Namensfeld. Susan trägt zuerst die Daten der Untersuchten ein. Dann müssen die Kreise mit Blutstropfen gefüllt werden. Bei einem anämischen Bündel wie Ireene ist das eine quälende Prozedur. Susan muss Ireene viermal in die Ferse stechen, um ihr die fünf Tropfen abzuringen. Bei den ersten beiden Stichen weint die Kleine noch. In zwei Monaten wird Hildah wieder hier sein. Dann werden die Transporter des Gesundheitsministeriums, die einmal im Monat von Lusaka hier in die Provinz herausfahren und im nächs ten Monat wieder zurück, ein Ergebnis mitgebracht haben. Purity und Isaac. Am Nachmittag drängeln sich 15 werdende Elternpaare auf den schmalen Bänken der ausgeräumten Aufbahrungshalle im Dorf Shimukuni, die auch als Versammlungsraum dient. Das hier ist die aufgeklärte Elite des Bezirks, moderne Paare, moderne Männer vor allem. Sie halten Händchen, sie halten Bäuche, die einen schon deutlich sichtbar, andere noch verschämt versteckt. An der Stirnseite sitzt eine vielleicht Dreizehnjährige mit einem Kleinkind im Arm, es kann schon plappern. Statt Schwester nennt das Kind das Mädchen Mama. Die Dreizehnjährige ist die einzige Person ohne Partner im Raum, und ihr Bauch ist schon wieder dick. Der Vortragende referiert über Möglichkeiten der HIV-Über tragung, über Krankheiten, die den Verlauf beschleunigen (Malaria), und Arten, dem Fötus im kranken Leib eine Chance auf ein Leben ohne Infektion zu ermöglichen, sich auch nicht bei der Geburt und danach beim Stillen anzustecken. Schöne Menschen hören ihm zu, jung, viril, lebensbejahend. Der Vortrag selbst ist dröge und erfüllt allenfalls die Pflicht. Dann kommt Susan. Wie ein Derwisch des Herzens fegt sie durch die Aufbahrungshalle, fesselt Bubenmänner gleicher maßen wie Mädchenfrauen. In weniger als zwei Minuten hat Susan ihr Auditorium in ihren Bann gezogen. Sie demonstriert, wie man ein Femidom einführt, das weib liche Äquivalent zum Kondom: Spitze packen und drehen, Bein hoch, rein damit. Alternative: hocken. Sehr geehrte Herren: bitte tatsächlich ins Femidom reinzielen statt daneben vorbei, Frauen bitte kontrollieren. Kichern im Publikum. Safe Sex ist überlebensnotwendig, und es bedarf eines Men schen mit Susans Charisma, um die Botschaft rüberzubringen, zumal Krankheit und Leid in den Lehren der katholischen Kirche einen mächtigen Verbündeten haben. Und trotzdem geht sogar Susan am Sonntag noch immer zur Messe. Abschluss der Jungeltern-Veranstaltung: der HIV-Schnelltest. Zwei Tropfen Blut, eine halbe Stunde Wartezeit, eine Diagnose. Eines der 15 turtelnden Pärchen bei der Blutabnahme besteht aus einer Siebzehnjährigen, nennen wir sie Purity, zum anderen aus ihrem um zehn Jahre älteren Freund namens Isaac. Isaac hat Kinder, logisch mit 27 in Sambia. Dass Purity mit dem ersten

8 In dringenden Fällen verborgt Susan ihr Fahrrad an verlässliche Menschen wie Simon (oben). Sein Neffe hatte sich während unserer Anwesenheit den Arm gebrochen und musste ins Krankenhaus nach Shimukuni. Das untere Bild zeigt ein Drittel dieses Krankenhauses. Susan macht hier HIV-DNA-Tests. Dazu sind fünf Blutstropfen nötig. Bei der kleinen Ireene dauert das geschlagene zwei Stunden. 63

9 Ediths Lebensgrundlage ist die Dorfschänke. Die Zecher sind allesamt Männer, wie über haupt das Wohlergehen der sambischen Gesellschaft hauptsächlich auf den Schultern der Frauen ruht. Im Haus, an dem Susans Fahrrad lehnt, wohnt sie mit ihrer Mutter. In der Nacht darf auch das wertvolle Fahrrad ins Haus. Im Hintergrund sehen wir die Küche, hier bereitet sie Nshima und Gemüse, manchmal gibt es Huhn oder Fisch dazu. 64

10 action Dank ihres Fahrrads kann Susan fünfmal so viele Kranke besuchen. Sie selbst ist aber nicht fünfmal so stark geworden. Kind bis siebzehn gewartet hat, ist eine große Ausnahme. Sie hat die Schule bis Grade 7 besucht, ab dem nächsten Jahr hätte die Ausbildung Geld gekostet. Isaac ist der Mann ihrer Träume, hübsch, intelligent, und er kümmert sich um mich. Leider ist Isaac HIV-positiv, die 17-jährige Purity ist es jetzt auch, bloß wusste sie es bis zu diesem Moment nicht. Mit einem Satz verkehrt Susan das Leben eines zukunftsfrohen Teenagers in ein Schicksal, in einen Fall. Man möchte diese Situation nicht weiter beschreiben. Susan sagt indessen: Ich muss es ihnen sagen. Das ist meine Pflicht. Was sie dem Paar auch sagt: Dass es unter keinen Umständen weiter ungeschützt Sex haben darf, der Reinfizierung wegen. Sie verschreibt Medikamente, ihm, ihr, auch solche, die eine Infektion des Ungeborenen ver hindern. Routine für Susan. Purity weiß noch nicht genau, wie ihr geschieht. Isaac sagt gar nichts. Am Weg weiter ist Susan froh über ihr Fahrrad. Gewöhnen könne man sich an diese Tage nicht, aber das Fahren tue gut. Zudem verfünffacht das Fahrrad Susans Aktionsradius. Sie kann fünfmal so viele Menschen besuchen wie zu Fuß. Wegen ihres Fahrrads sieht Susan fünfmal so viele Kranke. Susan selbst ist aber nicht fünfmal so stark geworden. Das Stechen in der Brust, von dem ihre Tochter jetzt immer öfter spricht, macht ihr Angst, sagt Susans Mutter. Wirtshauskind. Jetzt soll Edith also auch noch Krebs haben: Als ob es nicht reichen würde, positiv zu sein und ihren Mann kürzlich verloren zu haben. Eine Untersuchung nächste Woche soll Gewissheit schaffen und endlich ihre grausamen Schmerzen beim Urinieren erklären. Ediths Älteste, 15 Jahre alt, pubertiert noch immer und ist doch schon schwanger. Immerhin: Ediths jüngstes Kind hat es unter die Obhut der NGO World Vision geschafft. Letzten Mai, nach Ende der Regenzeit, hat Edith ihre Mais ernte verkauft. Es war eine gute Ernte. Der Erlös, eine Million Kwacha, war ihr Startkapital für einen Laden mit angeschlosse nem Gasthaus. Laden heißt: Sie hat ein paar Stück Seife, Kerzen und Bänder gekauft. Das Gasthaus? Eine nach vorn offene Hütte, in der sie Munkoyo ausschenkt, ein trübes, dickflüssiges, alkoho lisches Gebräu aus Mais und der Munkoyo-Wurzel, das hinter der Theke vor sich hin gärt und nach westlichen Vorstellungen entsetzlich riecht. (Hie und da wird ein Konsument ins Kranken haus eingeliefert, wenn der Munkoyo-Brauer bei der Wahl der Wurzel danebengegriffen hat, heißt es.) Für das Rudel Männer, das vor Ediths Spelunke abhängt, ist Munkoyo-Trinken jenes Freizeitvergnügen, das sie am besten können. Immer dann, wenn die Stimmung unter dem Maulbeerbaum explosiv zu werden droht, räumt Edith die Waren ihres Supermarkts in ihre Wohnhütte. Sie hat dann eben kurzfristig keinen Laden mehr. Laufkundschaft ist ohnehin sehr selten. Sich im Krankenhaus anzustellen: Das könnte sich Edith nicht leisten, sie will es auch gar nicht mehr. Die Welt schwappt über ihr zusammen. Sie mag nicht mehr kämpfen. In den ocker farbenen Lehm ihrer Hausmauer hat sie in großen geraden Buch staben ihren stummen Schrei nach Erlösung geschrieben: Lass die Leute reden. Auch sie werden müde werden. Susan hat bloß noch eine Botschaft für Edith, sie bläut sie ihr bei jedem Besuch ein, hartnäckig, nachdrücklich: Sie soll ihre Tochter nach der Niederkunft wieder zur Schule schicken, das sei der einzige Weg raus aus dem Elend. Auf diese Art könnte sie sich eines Tages sogar für ein Fahrrad von World Bicycle Relief qualifizieren. Es gäbe eigene Programme für Frauen, die wieder zur Schule gehen wollen. Edith verspricht es halbherzig, während die Angesprochene gelangweilt an der Munkoyo-Schank steht und mit den Männern schäkert. Simon. Zwölf Jahre Schulbildung, und dennoch ist Simon danach daheim in Chibundi geblieben und Bauer geworden. Er hat Kurse in der Stadt besucht und unterrichtet die anderen Bauern in Fruchtfolge und Düngung. Daneben verdient er Geld, indem er Holzkohle herstellt und sie in der Stadt verkauft. Dazu borgt er sich Susans Fahrrad. Simon schreibt viel, seine Handschrift ist sauber, die Aufzeichnungen detailliert. Simon spricht knapp zehn Sprachen, darunter sehr schönes, weiches Englisch mit sanftem Singsang. Seine Lungen sind bereits schwach. Simon hat fünf Kinder zwischen sechs und achtzehn Jahren, von denen ihn die beiden ältesten finanziell unterstützen. Die zwei jüngsten l eben bei seiner Schwester und besuchen die Schule. Ein kleines Wunder: Sowohl seine Frau als auch alle fünf Nachkommen sind negativ. Selbst wenn ihm seine Frau bei der Feldarbeit hilft: Simon spürt, wie seine Kräfte schwinden. Wirklich schwach sei er, bedeutet Susan, ständig Durchfall, dauernder Kopfschmerz. An manchen Tagen käme er nicht mehr aus dem Bett. Diese Tage würden mehr und mehr. Klagen würde er dabei nie, typisch Mann. Susan: Unsere Männer lassen sich nichts anmerken, bis es dann zu spät ist. Das ist vermutlich der Hauptgrund, warum infizierte Frauen in Sambia länger leben als Männer. Was Simon einst für einen schlichten Cholera-Anfall gehalten hatte, stellte sich als HIV-Infektion heraus. Nachbarn hatten ihn damals ins Krankenhaus gebracht und testen lassen. Dann gab es Medizin. Das war sein Glück. Viele in Simons Situation begeben sich in die Hände von Zauberheilern. Deren Macht ist groß, die Heiler sind Teil der etablierten Kultur. Tränke, Tinkturen und Bänder sollen gegen HIV helfen. Nur ihre Hütte, ihr Hof sei sicher, der Rest verhext, reden sie den Kranken ein. Menschen wie Susan müssen dann versuchen, die Opfer behutsam aus den Fängen der Scharlatane zu befreien. Oft ist es zu spät. Simon ist ein klar denkender Mann voller Ratio. Wo er sich in fünf Jahren sieht? Ich wünschte, ich hätte noch fünf Jahre, wispert er, er lacht. Je früher man die Krankheit entdeckt, je bessere medizinische Betreuung man bekommt, je gesünder man lebt, desto größer sind die Chancen auf ein zweites Leben, sagt Susan. HIV-positiv zu sein und Aids zu haben, das seien zwei unterschiedliche Dinge. Man müsse wach bleiben, fröhlich sein und sich Aufgaben stellen. Jeden Tag aufzustehen, das Fahrrad zu satteln und sich mit der Welt zu konfrontieren, das sei ein Anfang. Susan lebt positiv. Seit mehr als zehn Jahren. 65

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