10. INTERNATIONALE WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN I.

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1 Version: SS 03 Intensivierungskurse: Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit (Economics I) 10. INTERNATIONALE WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN I. Lehrstoff für Studierende. Motivation. Die Intention hinter den Materialien zum Kapitel 18 ist es (no na), die im Kurs erlernten Grundlagen in einigen Beispielen anwenden und an einigen Stellen zu kommentieren, ergänzen und zu vertiefen. Den Kern bilden dabei das Verständnis der Zahlungsbilanz, das Rechnen mit nominellen und realen Wechselkursen und Überlegungen zur Wahl zwischen in- und ausländischen Vermögenswerten. Ihnen sollte klar sein, daß vor allem die letzten beiden dieser Punkte sowohl im Privatleben (denken Sie nur an Urlaub, Geldanlage, Kredite in ausländischer Währung etc.) als auch im Rahmen unternehmerischer Tätigkeit (Wechselkursrisiken, multinationale Unternehmen,...) von Belang sind. Die ergänzenden und vertiefenden Inhalte umfassen vor allem Überlegungen zu den Bestimmungsfaktoren für Wechselkurse und deren Veränderungen. A. Allgemeines zu Wechselkursen. Wechselkurse sind Austauschverhältnisse zwischen Währungen. Der sogenannte Preiswechselkurs (Wechselkurs in Preisnotierung) gibt - zb gegenüber dem Dollar und dem englischen Pfund - den Preis einer Einheit ausländischer Währung in inländischer Währung an (zb 1 US-$ kostet 1,1 Euro). Beachten Sie, dass Euro- Wechselkurse im allgemeinen in Mengennotierung (1 Euro kostet...) angegeben werden. D.h. Sie müssen in der Praxis im Vergleich zur Lehrbuchdarstellung oftmals umdenken. Hier werden wir aber zumeist noch über die Preisnotierung argumentieren. Achten Sie aber immer darauf, wie der Wechselkurs angegeben ist... Eine Währung ist voll konvertibel, wenn sie ohne jede Beschränkung in andere Währungen getauscht werden kann. Der Wechselkurs als Austauschverhältnis zwischen in- und ausländischer Währung ergibt sich dann aufgrund von Angebot und Nachfrage auf den Devisenmärkten (Devisen sind ausländische Währungen wie US- Dollar oder Yen in Form von Bankguthaben, Wechsel oder Schecks. Ausländisches Bargeld dagegen nennt man Valuten bzw. Sorten). B. Wo ist der Markt für Währungen? Der Handel mit Währungen findet nicht zentralisiert an nur einem Ort (wie zb einer Börse) statt, sondern jeder, der Geld von einer in eine andere Währung wechseln möchte, ist prinzipiell Teil des Marktes. Im allgemeinen wird von "den Devisenmärkten" gesprochen, wenn es um den Handel von Währungen geht. Trotz dieser verkürzten Darstellung sollten Sie sich bewußt sein, daß auch Sie Teil des Marktes sind, sobald sie Geld von einer in eine andere Währung tauschen (zb für den Urlaub). Überdies ist im Sprachgebrauch nicht nur von einem Devisenmarkt die Rede, sondern von vielen verschiedenen Submärkten (zb der Markt für Dollar), welche noch weiter verfeinert betrachtet werden können (zb der Handel Dollar vs. Euro, Dollar vs. Yen, Yen vs. Euro, etc.). Die Hauptakteure auf den Devisenmärkten sind Banken (die von Unternehmen und Privatpersonen beauftragt werden, Währungsumtauschvorgänge durchzuführen) und Zentralbanken. C. Bestimmungsfaktoren für Wechselkurse. Wie bereits erwähnt, bestimmen auf freien Devisenmärkten das Angebot und die Nachfrage nach den jeweiligen Währungen deren Wechselkurs. Daher müssen wir, um Bewegungen und Veränderungen von Wechselkursen erklären zu können, wissen, welche Faktoren Nachfrage und Angebot nach Währungen bestimmen. Diese Frage ist eigentlich einfach zu beantworten, wenn wir uns fragen, welche Gründe es für uns gibt, eigene Währung in ausländische zu tauschen. Zum einen ist dies der Kauf von ausländischen Gütern und Dienstleistungen (darunter fallen zb auch Urlaubsreisen), zum anderen der Erwerb von bzw. Handel mit ausländischen Vermögenswerten (Anleihen, Aktien, Direktinvestitionen, etc.). In einer etwas subtileren und detaillierteren Aufzählung lassen sich die folgenden Einflußfaktoren auf die Wechselkursbildung dingfest machen:

2 1. Außenhandel. Der Außenhandel ist ein wesentlicher Einflußfaktor auf Angebot und Nachfrage auf den Devisenmärkten. Importe von Waren oder Dienstleistungen führen stets zu einer Nachfrage nach Devisen (immer vom Inland aus gesehen). In aller Regel wird der Importeur die Importe beim ausländischen Lieferanten in dessen Währung bezahlen müssen. Der Importeur wird ausländische Währung nachfragen, um seine Rechnung im Ausland begleichen zu können. Falls der ausländische Lieferant inländische Währung als Zahlungsmittel akzeptiert, wird er diese ebenfalls im Tausch gegen ausländische Währung anbieten. In welcher Währung das Geschäft abgewickelt wird, hat demnach keinen Einfluß auf den Effekt am Devisenmarkt. Beide Fälle unterscheiden sich nur dadurch, daß jeweils der Geschäftspartner gegen das Risiko einer Wechselkursänderung abgesichert ist, in dessen Währung das Geschäft fakturiert wird. Analog zum obigen Beispiel führen Exporte stets zu einem Devisenangebot. Der (inländische) Exporteur erhält als Erlös ausländische Währung und bietet diese im Inland zum Tausch gegen heimische Währung an oder er erhält inländische Währung, die der Empfänger der Ware zuvor durch das Angebot seiner Währung ertauscht hat. Eine Erhöhung der Importe führt also zu einer größeren Nachfrage nach ausländischer Währung. Analog bewirken höhere Exporte eine vermehrte Nachfrage nach der Inlandswährung. Beachten Sie dabei, daß eine erhöhte Nachfrage nach einer Währung gleichzeitig bedeutet, daß das Angebot an der anderen ebenfalls steigt (dies liegt in der Natur der Sache, wenn eine Währung für die andere getauscht wird). 2. Unterschiedliche Zinsniveaus im In- und Ausland. Einen weiteren Einflußfaktor bilden Zinsdifferenzen zwischen Ländern. Bei unterschiedlichen Zinssätzen im Inund Ausland werden die Wirtschaftssubjekte ihre Finanzanlagen an den bestehenden internationalen Zinsunterschieden orientieren (wenn wir zunächst von erwarteten Veränderungen der Wechselkurse abstrahieren). Ist z.b. das amerikanische Zinsniveau deutlich höher als das österreichische, ist es gewinnbringend, Schilling- Guthaben in Dollar umzutauschen und die erworbenen Dollar im Ausland zum höheren Zinssatz anzulegen. Für amerikanische Kreditnehmer ist es dann analog vorteilhafter, in Österreich Kredite in Schilling aufzunehmen und in Dollar umzutauschen. Es wird also verstärkt die Währung desjenigen Landes nachgefragt, das den höheren Zinssatz zu bieten hat: Hohe Zinsen im Inland verursachen die Erhöhung des Angebots von Devisen und der Nachfrage nach Inlandswährung. 3. Unterschiedliche Inflationsraten in den einzelnen Ländern. Inflation beeinträchtigt die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes. Herrscht im Inland stärkere Inflation als im Ausland, werden die Wirtschaftssubjekte es vorziehen, ihre Guthaben in die stabilere Auslandswährung umzutauschen. Auch werden, wenn zb die Inflationsrate im Inland dauerhaft höher ist als die im Ausland, heimische Güter für das Ausland immer teurer, und umgekehrt ausländische Güter aus unserer Sicht immer billiger. Damit wird sich tendenziell die Güternachfrage in Richtung ausländische Güter verschieben (die Folgen für Angebot und Nachfrage nach den Währungen kennen wir aus Punkt 1). 4. Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des zukünftigen Wechselkurses. Erwarten die Wirtschaftssubjekte, daß der Dollarkurs (also der Preis des Dollars in Euro) in der Zukunft steigt, dann lohnt es sich, heute Euro in Dollar zu tauschen (d.h. Dollar nachzufragen) und nach erfolgtem Preisanstieg wieder in Euro zurückzutauschen. Analog haben die Wirtschaftssubjekte einen finanziellen Anreiz, Dollarbestände zu verkaufen (Dollar anzubieten), wenn erwartet wird, daß der Preis des Dollar fallen wird. Diese Form der Ausnutzung unterschiedlicher Preise für ein und dieselbe Währung zu verschiedenen Zeitpunkten wird als Kursspekulation bezeichnet. Anmerkung: Die Ausnutzung unterschiedlicher Preise auf verschiedenen Märkten zum selben Zeitpunkt wird dagegen als Arbitrage bezeichnet. Sie ist auf Devisenmärkten in der Regel nicht möglich, weil die Wirtschaftssubjekte aufgrund der hohen Transparenz auf Kapitalmärkten ausgesprochen schnell auf Preisvorteile reagieren können. Ein gewinnbringender Preisunterschied wird daher schnell abgebaut. Interessant hieran ist, daß die Erwartung einer Änderung des Wechselkurses durch die daraus resultierenden Verhaltensänderungen dazu beitragen kann, daß die erwartete Veränderung auch tatsächlich eintritt: Rechnen die Marktteilnehmer mit einem steigenden (sinkenden) Devisenkurs, erhöht sich die Nachfrage nach (das Angebot von) ausländischer Währung: Dies bewirkt, daß der Kurs tatsächlich steigt (sinkt). Man spricht in

3 diesem Zusammenhang von einer self-fulfilling prophecy: Die Erwartung eines steigenden Kurses kann schon für einen Kursanstieg verantwortlich sein. Der Glaube an einen sinkenden Kurs kann den Preis der Auslandswährung drücken. 5. Langfristiger Kapitalverkehr. Zum langfristigen Kapitalverkehr werden insbesondere Direktinvestitionen im Ausland gerechnet. Diese orientieren sich vor allem an den erzielbaren Renditen. Internationale Renditeunterschiede können daher zu einer Veränderung des langfristigen Kapitalverkehrs führen. Eine höhere Investitionsrendite im Ausland führt wegen der damit verbundenen Ausweitung der Devisennachfrage zu einer Kurssteigerung, während hohe Inlandsrenditen einen Kursverfall der Auslandswährung zur Folge haben. 6. Bewußte An- und Verkäufe der Notenbanken zur Wechselkursbeeinflussung. Die Notenbanken können Devisen gegen die eigene Landeswährung an- und verkaufen, um gezielt den Wechselkurs einer Währung zu beeinflussen (man spricht auch von Interventionen der Notenbanken). Die Notenbank kann durch Anbieten von Auslandswährung auf dem Devisenmarkt (Devisenverkäufe) versuchen, den Devisenkurs zum Sinken zu bringen und so die eigene Währung zu stützen bzw. durch eine verstärkte Devisennachfrage (Devisenkäufe) den Kurs der Auslandswährung zu erhöhen. Dies ist besonders relevant bei sogenannten festen Wechselkursen. 7. Psychologische Faktoren. Auf die Entwicklung des Wechselkurses haben eine Reihe weiterer Faktoren Einfluß. Hierzu zählen aktuelle oder erwartete politische Krisen sowie Nachrichten über die Entwicklung wichtiger Faktoren (z.b. der amerikanischen Handelsbilanz). Aufgrund der erhaltenen positiven oder negativen Informationen werden sich die Marktteilnehmer ein Urteil über die Höhe des Wechselkurses in der Zukunft bilden und ihre Aktionen an ihren Erwartungen orientieren. Die Erwartung einer ungünstigen Entwicklung im Ausland wird die Nachfrage nach Devisen reduzieren bzw. deren Angebot erhöhen. Eine positive Nachricht über außenwirtschaftliche Fakten stärkt die Nachfrage nach Auslandswährung. D. Veränderungen von Wechselkursen im Angebot-Nachfrage- Diagramm. In einem einfachen Angebot-Nachfrage-Diagramm kann nun gezeigt werden, wie sich Veränderungen in Angebot und Nachfrage auf den Wechselkurs auswirken. Wir werden die beiden "Kurven" allein mittels einfacher Überlegungen zum Kauf von inländischen bzw. ausländischen Gütern herleiten. Wir betrachten der Einfachheit halber auch nur einen Sub-Markt für Währungen, den für Dollar vs. Euro. Hier zeichnen wir nun den Wechselkurs (in Preisnotierung) auf die y-achse, die Menge an angebotener bzw. nachgefragter Währung auf die x-achse. Die Diagramme sollten wie die nachfolgenden aussehen: Graphik 1

4 Graphik 2 Die (zugegebenerweise etwas verkürzte) Argumentation für Graphik 1 ist die folgende: Steigt der Wechselkurs des Euro (wertet also der Euro ab sonst verändert sich nichts), muß ich für den Kauf von US-Produkten nun mehr in Euro "hinblättern" als vorher, sie werden also relativ zu europäischen Gütern teurer. Daher vermuten wir, daß vermehrt europäische Güter gekauft werden (sowohl von Europäern, die vorher amerikanische Produkte kauften, als auch von Amerikanern), was die Nachfrage nach Euro erhöht. Deshalb weist die Nachfragekurve hier eine positive Steigung auf. Die negative Steigung der Angebotskurve zu begründen, wird Ihnen nun nicht mehr schwer fallen. Beachten Sie, daß der Markt zwei Währungen umfaßt, wir aber nur jeweils eine Nachfrage- und Angebotskurve zeichnen hätten können. Wenn wir nur diese zwei Währungen betrachten (wir eigentlich annehmen, daß es keine anderen gibt), ist eine vermehrte Nachfrage nach Euro gleichzeitig mit einem vermehrten Angebot an Dollar verbunden. Dies widerspiegelt Graphik 2, die den völlig selben Sachverhalt darstellt, nur daß hier Dollar auf der x-achse stehen. Die Kurven entsprechen daher ihrer "Standardform": die Angebotskurve weist eine positive, die Nachfragekurve eine negative Steigung auf. Angebot und Nachfrage nach Euro (bzw. Dollar) sind bestimmt durch die Faktoren, die wir oben im Detail beschrieben haben. Ein Gleichgewicht auf diesem Markt stellt sich nur bei jenem Wechselkurs ein, wo sich Angebots- und Nachfragekurve schneiden (E 0 ). Bei E 1 herrscht eine Übernachfrage nach Euro, bei E 2 ein Überangebot (umgekehrt für den Dollar). Sehen wir uns noch kurz zwei Fälle im Detail an. Erster Fall: Beim Wechselkurs E 1 ist die Nachfrage nach Euro größer als das Angebot. Was werden wir erwarten? Der Preis des Euros sollte steigen, d.h. der Euro- Wechselkurs in Preisnotierung sollte fallen. Dann würden wir uns in Richtung E 0 bewegen (Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar). In Graphik 2 haben wir es sinngemäß bei E 1 mit einem Überangebot an Dollar zu tun, was dazu führen sollte, daß der Preis des Dollars sinkt (die Euro, die ich aufwenden muß, um einen Dollar zu ertauschen). Beachten Sie nochmals, daß beide Graphiken äquivalent sind. Der Unterschied ist aber, daß in Graphik 2 wahrscheinlich leichter zu argumentieren ist, da diese der gängigen Darstellung von Angebot und Nachfrage in der Mikroökonomie entspricht. Im zweiten Fall gehen wir von E 0 aus und untersuchen eine Situation, in der die Nachfrage nach Euro, sowie gleichzeitig das Angebot an Dollar, abnimmt (als einzige Veränderung). Dies könnte zb dann passieren, wenn das amerikanische Einkommen zurückgeht und daher auch, durch US-Amerikaner etwas weniger aus der EU importiert wird. Dies kann folgendermaßen dargestellt werden:

5 Graphik 3 Graphik 4 Graphik 3: Die Nachfrage nach Euro geht (bei jedem Wechselkurs) zurück. Dies drücken wir durch eine Verschiebung der Nachfragekurve nach links auf N' aus. Wir sehen, daß bei konstantem Angebot an Euro der Wechselkurs steigt, der Euro also abwertet. Zu Graphik 3 äquivalente Graphik 4: Das Angebot an Dollar geht (bei jedem Wechselkurs) zurück die Angebotskurve verschiebt sich nach links auf A'. Bei konstanter Nachfrage nach Dollar wird der Preis des Dollars auf E 1 steigen (Euro, die ich aufwenden muß, um einen Dollar zu ertauschen). Andere Situationen darzustellen (Zinsveränderungen, Zentralbankinterventionen) ist natürlich auch möglich, meist aber etwas komplizierter, da sich dann meist beide "Kurven" simultan verschieben. Die Kernaussage aber bleibt: Ein Überangebot an einer Währung sollte zu einer Abwertung führen, eine Übernachfrage zu einer Aufwertung. Bitte verwechseln Sie auch nicht das Angebot an einer Währung mit dem Geldangebot in dem jeweiligen Land. Wenn zb das Angebot an Euro steigt, so sagen wir damit "nur", daß Inländer mehr Geld als vorher in eine ausländische Währung umtauschen wollen bzw. am Devisenmarkt zum Tausch "anbieten", um ausländische Güter, Dienstleistungen oder Vermögenswerte erwerben zu können (dasselbe würde zb ein Verkauf von inländischen Vermögenswerten, die in ausländischem Besitz waren, bewirken). Damit sei aber nicht ausgesagt, daß nun im Inland mehr Geld in Umlauf ist (die Geldmenge erhöht wurde). E. Tabellen aus dem Statistischen Jahrbuch (Das Statistische Jahrbuch ist online unter verfügbar).

6 F. Die österreichische Zahlungsbilanz 2000 inkl. Anmerkungen.

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8 G. Zusatzmaterialien für Interessierte, Links und Literatur. Zusatzmaterialien: Ergänzungen und Erklärungen zu Zahlungsbilanz und Zinsparität (Übung: siehe Beispiel 10-4). Wiederholung: Der Zusammenhang zwischen Kurs und Rendite einer Anleihe (Übung: siehe Beispiel 10-5). Ergänzungen zu Beispiel 10-3, von der Webpage zum Lehrbuch (inkl. Lösung). Schon im Buch werden ja reale Wechselkurse für bestimmte einzelne Produkte angesprochen (das Cadillac- Mercedes-Beispiel). Aus solchen Überlegungen trifft man oft Aussagen über eine eventuelle Unter- bzw. Überbewertung einer Währung. Strapaziert werden dabei die Preise von Big Mac's (man prägte entsprechend den Begriff "Burgernomics"). Links und Literatur: Der Großteil der Ausführungen zu Thema 10 stammt aus einem Lehrbrief zur Wechselkurstheorie und Wechselkurssystemen der Uni Tübingen (online verfügbar hier). Diagramm-Darstellungen von Wechselkursmärkten finden Sie (fast) in jedem einführenden VWL-Buch (zb Case et al., Economics, 1996, Prentice Hall). Weitere Hinweise finden Sie am Ende des Kapitels 18 im Buch. Zu den Übungen (Thema 10)

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