Lebensmitteltechnologische Praktikum

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Lebensmitteltechnologische Praktikum"

Transkript

1 Lebensmitteltechnologische Praktikum Protokollabgabe: - persönlich - - Aufbau: Deckblatt (Name, -adresse) Einleitung (Hintergrund, Vorgehensweise) Ergebnisse (Messwert, nachvollziehbare Berechnung) Diskussion Abgabe: innerhalb einer Woche Abholung: nach weiterer Woche im Sekretariat bei Frau Adamski Liesel-Beckmann-Str. 1 (2. Stock) jeweils zwischen 8.00 bis Uhr (+) => OK (-) => nachbessern

2 Reinigungsmittel Backofenreiniger = Spezialreinigungsmittel Spülmittel Waschpulver Scheuermittel Neutralreiniger = Allzweckreiniger Bleichmittel

3 Reinigungsmittelinhaltsstoffe Tenside (waschaktive Substanzen) Lösemittel (z.b Alkohol, Säuren, Basen) Gerüststoffe (Minderung der Wasserhärte) Duftstoffe optische Aufheller Farbstoffe Konservierungsstoffe Enzyme

4 Oberflächenspannung des Wasser Tenside

5 Tenside Wirkung Olivenöl + Wasser Olivenöl + Wasser + Tensidlösung

6 Eigenschaft Tenside Schema der Kräfte auf ein Teilchen (Molekül, Atom oder Ion) in der Flüssigkeit und seiner Oberfläche.

7

8

9

10

11

12 Tenside Suspension Emulgator Ablösen von Feststoffteilchen Netzmittel Stabilisierung von Schäumen

13 Strukturen Tenside Tenside polare Gruppe(n) nichtionische Tenside -OH (Alkohol) und -O- (Ether) anionische Tenside -COO - (Carboxylat), -SO3 - (Sulfonat) und -SO4 2- (Sulfat) kationische Tenside amphotere Tenside (zwitterionische Tenside) immer eine quarternäre Ammonium-Einheit -N + (R)3 meist -COO - (Carboxylat) und eine quarternäre Ammonium-Einheit natürliche Tenside Lecithin aus Roßkastanie

14 Seife Tenside Fett + Lauge Glycerin + Seife (Na-salze: Kernseife) K-salze (Schmierseife)

15 Anionische Tenside

16 Nicht ionische Tenside Alkyl(poly)glykoside

17 Kationische Tenside Amphotere Tenside

18

19 Tenside Analytik qualitativ: quantitativ: Auftrennung nach Tensidklassen (Polarität) an Kieselgel Sichtbar machen mit Sprühreagenz Zugabe wäßrig Aniontensid (Probe) + Kation(tensid) 1:1-Salz Dichlormethanphase Kationfarbstoff (Dimidiumbromid) Anionfarbstoff (Disulfinblau) Dimidium-Aniontensid- Salz (rosa) 1:1-Salz Disulfinblau-Kationtensid- Salz (grau-blau)

20 Auslaufversuch mit Öl Spreitungsdruck Zetapotential Tensid Quarzmehl Tensid Konfetti H 2 O NaOH Anionisches Tensid Nicht ionisches Tensid Wasser Öl

21

22 Elektrostatische Abstoßungskräfte entstehen, wenn Partikeln eine Oberflächenladung tragen. Dann bilden sich über den Partikeloberflächen in einem angrenzenden Elektrolyten Grenzflächensysteme (Doppelschichten) heraus, die sich überlappen und zu einer abstoßenden Wirkung führen. Charakterisiert werden kann dieser Abstoßungseffekt durch das sogenannten Zeta-Potential, das in elektrokinetischen Messungen zugänglich ist. Diese elektrostatischen Abstoßungskräfte sind insbesondere dann als relevant zu betrachten, wenn die Flüssigkeit ein Elektrolytsystem geringer bis mittlerer Konzentration (z.b. Leitungswasser) ist und eine ausreichende Oberflächenladung der Partikeln vorliegt. Die Oberflächenladung kann bereits natürlich vorliegen (Dissoziation von Oberflächengruppen) oder durch Zugabe von Tensiden erzeugt werden. Letztere Stoffe adsorbieren auf den Partikeloberflächen und sorgen mit ihren geladenen Kopfgruppen für eine Oberflächenladung der Partikeln. Dieser Effekt wird beim klassischen Waschvorgang ausgenutzt. Abgelöste Schmutzteilchen werden dort von geladenen Tensidmolekülen überzogen. Die resuliterende Abstoßung der Schmutzpartikeln hält diese dann zum späteren Abtransport in der Lösung (Solubilisieren). Zeta-Potential :Oberflächenpotential eines in Wasser suspendierten Teilchens, das durch Dissoziation von Oberflächengruppen oder durch Adsorption von Ladungsträgern erzeugt wird und das die Wanderungsgeschwindigkeit des Teilchens im elektrischen Feld bestimmt

23 Seifenherstellung NaOH/KOH Auch im Alten Testament ist mehrfach von Seife die Rede, z. B. bei Jeremia 2,22: "Selbst wenn du dich mit Lauge waschen und noch soviel Seife verwenden wolltest, deine Schuld bliebe doch ein Schmutzfleck vor meinen Augen."

24 K 2 S 2 O 5 + 2H + -2K + Schwefelung/Sulfit - H 2 O SO 2 + H 2 O H 2 SO 3 H + + HSO 3-2H + + SO 3 2- Unterdrückung von Mikroorganismen (antimikrobiell) Inaktivierung von Enzymen, besonders Oxigenasen (Inaktivierung) Bindung von Sauerstoff bzw. Reduktion von oxidierten Inhaltsstoffen unter Oxidation zu Sulfat (Reduktion) Aldehydbindung (insbesondere CH 3 CHO) Erhaltung des Rotweinfarbstoffs durch Adduktbildung mit den Anthocyanidinen Bisulfitaddukt antimikrobiell wirksamer Anteil undissoziert, ungeladen

25 Quantitative Bestimmung NAD NADH Wellenlänge

Eigenschaften von Tensidlösungen

Eigenschaften von Tensidlösungen V17 Eigenschaften von Tensidlösungen Fach Klasse Überthema Feinthema Zeit Chemie Q4 Grenzflächenaktive Substanzen Eigenschaften von Tenisden 30 Minuten Zusammenfassung Bei dem Versuch werden die Eigenschaften

Mehr

Werkstoffe Praktikum Kolloidchemie

Werkstoffe Praktikum Kolloidchemie Werkstoffe Praktikum Kolloidchemie Autor: Lukas Bischoff lukas-bischoff@student.ethz.ch Versuchsteilnehmer: Lukas Bischoff, Lorenz Germann 04.05.2007 Assistent: Urs Gonzenbach ETHZ D-MATL SS 07 1 1 Abstract

Mehr

Wachmittelchemie Und Zeolithen

Wachmittelchemie Und Zeolithen Wachmittelchemie Und Zeolithen Gliederung Geschichte Inhaltsstoffe eines Waschmittels Waschenzymen Tensiden Optische aufheller Bleichmittel Stabilisatoren Schaumregulatoren Wasserenthärter Zeolithen Quelle

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe G8

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe G8 Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe G8 Ionennachweise Man nutzt die Schwerlöslichkeit vieler Salze (z. B. AgCl) zum Nachweis und zur quantitativen Bestimmung der Ionen. Nachweis molekular gebauter Stoffe

Mehr

Zusammensetzung der Waschmittel

Zusammensetzung der Waschmittel Zusammensetzung der Waschmittel Als Waschmittel werden Gemische verschiedener Substanzen in flüssiger, gelartiger oder pulverförmiger Art bezeichnet, die zum Reinigen von Textilien verwendet werden. Sie

Mehr

Versuchsprotokoll. Nachweis von Tensiden in Kernseife, Spülmittel und Waschmittel

Versuchsprotokoll. Nachweis von Tensiden in Kernseife, Spülmittel und Waschmittel Anna-Lena Eicke Philipps-Universität Marburg Organisch-Chemisches Praktikum (LA) Leitung: Dr. Reiß WS 08/09 5.12.08 Schulversuche Assistentin: Katrin Hohmann Versuchsprotokoll Nachweis von Tensiden in

Mehr

Kolloidchemie. Praktikum I, Teil Werkstoffe HS 2008/09 Versuch 5; Verfasser: Philippe Knüsel

Kolloidchemie. Praktikum I, Teil Werkstoffe HS 2008/09 Versuch 5; Verfasser: Philippe Knüsel Praktikum I, Teil Werkstoffe HS 2008/09 Versuch 5; 26.11.2008 Kolloidchemie Verfasser: Philippe Knüsel (pknuesel@student.ethz.ch) Versuchsdurchführung: Claudio Zihlmann und Philippe Knüsel Assistenz: David

Mehr

Grundwissen 9.Klasse NTG 1 Grundwissen 9.Klasse NTG 1. Bsp.: Grundwissen 9.Klasse NTG 2 Grundwissen 9.Klasse NTG 2

Grundwissen 9.Klasse NTG 1 Grundwissen 9.Klasse NTG 1. Bsp.: Grundwissen 9.Klasse NTG 2 Grundwissen 9.Klasse NTG 2 Grundwissen 9.Klasse NTG 1 Grundwissen 9.Klasse NTG 1 Die Stoffmenge n = 1mol ist die Stoffportion, die 6,022 10 23 Teilchen enthält. Die Stoffmenge n n(he) = 1 mol n(h 2 ) = 1 mol enthält 6,022 10 23

Mehr

METTLER TOLEDO Prozessanalytik. Online-Prozessund Reinwassersysteme. Leitfaden für Online-Leitfähigkeitsmessungen Theorie und Praxis

METTLER TOLEDO Prozessanalytik. Online-Prozessund Reinwassersysteme. Leitfaden für Online-Leitfähigkeitsmessungen Theorie und Praxis Leitfaden Schulexperimente Leitfähigkeit METTLER TOLEDO Prozessanalytik Online-Prozessund Reinwassersysteme Leitfaden für Online-Leitfähigkeitsmessungen Theorie und Praxis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Eine saubere Sache - welche Inhaltsstoffe Waschmittel enthalten und wie sie funktionieren - PDF-Format Das komplette finden Sie hier:

Mehr

Waschmittel. Cl - CH 3

Waschmittel. Cl - CH 3 Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2011 08.06.2011 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Susanne Gumminger

Mehr

Grundwissen Chemie Mittelstufe (9 MNG)

Grundwissen Chemie Mittelstufe (9 MNG) Grundwissen Chemie Mittelstufe (9 MNG) Marie-Therese-Gymnasium Erlangen Einzeldateien: GW8 Grundwissen für die 8. Jahrgangsstufe GW9 Grundwissen für die 9. Jahrgangsstufe (MNG) GW9a Grundwissen für die

Mehr

Thematische Aufgliederung der Prüfungsfragen

Thematische Aufgliederung der Prüfungsfragen Seite 1 Thematische Aufgliederung der Prüfungsfragen (gemäss Abschlussprüfungen im Fach Chemie der Eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfung Technischer Richtung) 1. Heterogene Mischungen; Trennmethoden

Mehr

Putz- und Waschmittel

Putz- und Waschmittel Putz- und Waschmittel Principles Dietmar Pflumm: KSR/MSE April 2008 Putz-/Waschmittel Definition Die Aufgabe von Putz- und Waschmitteln ist die Reinigung und Pflege diverser Gegenstände in Haushalt, Betrieb

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 200/05 V2, Mi 10-12, S0 T01 A02 Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil : 03.11.200) MILESS: Chemie für Biologen 66 Chemische

Mehr

Themengebiet: 1 HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O + : Oxonium- oder Hydroxoniumion. Themengebiet: 2 B + H 2 O BH + + OH - OH - : Hydroxidion

Themengebiet: 1 HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O + : Oxonium- oder Hydroxoniumion. Themengebiet: 2 B + H 2 O BH + + OH - OH - : Hydroxidion 1 1 Säuren sind Protonendonatoren, d.h. Stoffe, die an einen Reaktionspartner ein oder mehrere Protonen abgeben können; Säuredefinition nach Brönsted Im Falle von Wasser: HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O

Mehr

Waschmittel. 1. Historisches

Waschmittel. 1. Historisches Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Sommersemester 2009 27.05.2009 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M. Andratschke

Mehr

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Stoffe, Experimente - Stoffe und Stoffgemische unterscheiden Stoffeigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren - Teilchenmodell: Atome und Moleküle

Mehr

Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde. Sommersemester 2007

Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde. Sommersemester 2007 Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde Sommersemester 2007 VL #35 am 28.06.2007 Vladimir Dyakonov Leitungsmechanismen Ladungstransport in Festkörpern Ladungsträger

Mehr

HANDOUT. Vorlesung: Pulvertechnologie. Grundlagen und Verfahren der Aufbereitung keramischer Pulver

HANDOUT. Vorlesung: Pulvertechnologie. Grundlagen und Verfahren der Aufbereitung keramischer Pulver Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der Universität des Saarlandes HANDOUT Vorlesung: Pulvertechnologie Grundlagen und Verfahren der Aufbereitung keramischer Pulver Leitsatz: 12.11. und 19.11.2015

Mehr

Abgestufte Lernhilfen

Abgestufte Lernhilfen Abgestufte Lernhilfen Checkliste für die Beobachtungen: o o o o o Farbe des Indikators bei bei Zugabe zu Natronlauge Temperatur vor Zugabe der Salzsäure Farbveränderungen bei Zugabe der Salzsäure Temperaturveränderungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis XIII. Danksagung. Vorwort. Abbildungsnachweis

Inhaltsverzeichnis XIII. Danksagung. Vorwort. Abbildungsnachweis V Danksagung XI Vorwort XIII Abbildungsnachweis XV 1 Partner beim Waschprozess 1 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 18 1.5.1 Historische

Mehr

Solubilisierung in Mizellen. hydrophobe Kette. hydrophile Kopfgruppe. -nicht-ionische. -anionische. -kationische. -zwitterionische Tenside.

Solubilisierung in Mizellen. hydrophobe Kette. hydrophile Kopfgruppe. -nicht-ionische. -anionische. -kationische. -zwitterionische Tenside. Solubilisierung in Mizellen Abstract 1 Theoretische Grundlagen Tenside sind Moleküle, die aus einem hydrophilen (polaren) und einem hydrophoben (unpolaren) Molekülteil bestehen(abbildung 1). hydrophile

Mehr

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen Eine Lösung ist in der Chemie ein homogenes Gemisch, das aus zwei oder mehr chemisch reinen Stoffen besteht. Sie enthält einen oder mehrere gelöste Stoffe

Mehr

n = V Lsg m n l mol Grundwissen 9. Klasse Chemie (NTG) Analytische Chemie Stoffmenge n Molare Masse M Molares Volumen V M Stoffmengenkonzentration c

n = V Lsg m n l mol Grundwissen 9. Klasse Chemie (NTG) Analytische Chemie Stoffmenge n Molare Masse M Molares Volumen V M Stoffmengenkonzentration c Grundwissen 9. Klasse Chemie (NTG) 1. Analytische Chemie und Stöchiometrie Analytische Chemie Untersuchung von Reinstoffen und Stoffgemischen mit dem Ziel diese eindeutig zu identifizieren (= qualitativer

Mehr

DEFINITIONEN REINES WASSER

DEFINITIONEN REINES WASSER SÄUREN UND BASEN 1) DEFINITIONEN REINES WASSER enthält gleich viel H + Ionen und OH Ionen aus der Reaktion H 2 O H + OH Die GGWKonstante dieser Reaktion ist K W = [H ]*[OH ] = 10 14 In die GGWKonstante

Mehr

Chemie wässriger Lösungen. Vorlesung zum Modul Chemie wässriger Lösungen

Chemie wässriger Lösungen. Vorlesung zum Modul Chemie wässriger Lösungen Vorlesung zum Modul Chemie wässriger Lösungen Prof Dr. Michael Mehring 11.12.2017 Wissensstandsüberprüfung - Qualitative Analytik 09.15 10.15 Uhr Raum 1/204 1 11.12.2017 Wissensstandsüberprüfung - Qualitative

Mehr

Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess

Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess 21 Waschmittelinhaltsstoffe und ihre Funktion beim Waschprozess Inhaltsstoffe Funktion Inhaltsstoffe Funktion Tenside Enthärter (Gerüststoffe) lösen den Schmutz von der Faser (Primärwaschwirkung) und verhindern

Mehr

Gruppe 8 eigener Versuch. Hydrolyse der Seife

Gruppe 8 eigener Versuch. Hydrolyse der Seife Philipps- Universität Marburg FB 15 Chemie rganisch-chemisches Grundpraktikum für das Lehramt Christian Lego Leitung: err Dr. Reiß Datum: 23.06.09 SS 09 Gruppe 8 eigener Versuch ydrolyse der Seife Reaktion:

Mehr

Waschmittel. - Erklärung: Durch Spül-/ Waschmittel wird die Grenz- bzw. Oberflächenspannung herabgesetzt.

Waschmittel. - Erklärung: Durch Spül-/ Waschmittel wird die Grenz- bzw. Oberflächenspannung herabgesetzt. Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge in anorganischer Chemie im Wintersemester 2007/2008 23.11.2007 Betreuung: Dr. M. Andratschke

Mehr

Ist die chemische Keule in Haus und Garten notwendig?

Ist die chemische Keule in Haus und Garten notwendig? Ist die chemische Keule in Haus und Garten VerbraucherService Bayern im KDFB e.v. Monika Pinzel, Umweltberaterin München, 24.11.2008 Die chemische Keule was ist das? Chemikalien, die uns im Alltag helfen

Mehr

Übungsblatt zu Säuren und Basen

Übungsblatt zu Säuren und Basen 1 Übungsblatt zu Säuren und Basen 1. In einer wässrigen Lösung misst die Konzentration der Oxoniumionen (H 3 O + ) 10 5 M. a) Wie gross ist der ph Wert? b) Ist die Konzentration der OH Ionen grösser oder

Mehr

Stoffe oder Teilchen, die Protonen abgeben kånnen, werden als SÄuren bezeichnet (Protonendonatoren).

Stoffe oder Teilchen, die Protonen abgeben kånnen, werden als SÄuren bezeichnet (Protonendonatoren). 5 10 15 20 25 30 35 40 45 O C 50 Chemie Technische BerufsmaturitÄt BMS AGS Basel Kapitel 6 SÄuren und Basen Baars, Kap. 12.1; 12.2; 13 Versuch 1 Ein Becherglas mit Thermometer enthält violette FarbstofflÅsung

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen

Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen 12 Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen Lösungen sind homogene Mischungen reiner Stoffe, aber umgekehrt sind nicht alle homogenen Mischungen echte Lösungen. Echte Lösungen weisen nur zum Teil die

Mehr

Handseife. Praktikumsbericht vom Labor SPF 4. Klasse. Erstellt von Fabian Wohlfender, 4Mc, und Benjamin Baumann, 4Md

Handseife. Praktikumsbericht vom Labor SPF 4. Klasse. Erstellt von Fabian Wohlfender, 4Mc, und Benjamin Baumann, 4Md Handseife Praktikumsbericht vom 21.12.09 Labor SPF 4. Klasse Erstellt von Fabian Wohlfender, 4Mc, und Benjamin Baumann, 4Md 1 Einleitung Ziel dieses Praktikums ist es, selbständig eine Seife herzustellen.

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

IIE3. Modul Elektrizitätslehre II. Faraday-Konstante

IIE3. Modul Elektrizitätslehre II. Faraday-Konstante IIE3 Modul Elektrizitätslehre II Faraday-Konstante Bei diesem Versuch soll mit Hilfe eines Coulombmeters die FARADAY- Konstante bestimmt werden. Das Coulombmeter besteht aus drei Kupferelektroden die in

Mehr

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen Phasen und Grenzflächen Oberflächenspannung Abstract Die Oberflächenspannung verschiedener Flüssigkeit soll mit Hilfe der Kapillarmethode gemessen werden. Es sollen die mittlere Abstand der einzelnen Moleküle

Mehr

Waschmittel. 1. Inhaltsstoffe der Waschmittel. 1.1. Tenside

Waschmittel. 1. Inhaltsstoffe der Waschmittel. 1.1. Tenside Universität Regensburg 06.11.2009 Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Wintersemester 2009/2010 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M.

Mehr

Waschmittel und Seifen 1981/IV/2 1988/IV/1 1990/I/ /IV/4 1992/II3.3.

Waschmittel und Seifen 1981/IV/2 1988/IV/1 1990/I/ /IV/4 1992/II3.3. Waschmittel und Seifen 1981/IV/2 2. In einer alkoholischen Phenolphthaleinlösung wird etwas Alkaliseife aufgelöst. Dann setzt man tropfenweise eine größere Menge an destilliertem Wasser zu. 2.1 Beschreiben

Mehr

CHEMIE KAPITEL 4 SÄURE- BASE. Timm Wilke. Georg- August- Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014

CHEMIE KAPITEL 4 SÄURE- BASE. Timm Wilke. Georg- August- Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014 CHEMIE KAPITEL 4 SÄURE- BASE Timm Wilke Georg- August- Universität Göttingen Wintersemester 2013 / 2014 Folie 2 Historisches Im 17. Jahrhundert wurden von Robert Boyle Gemeinsamkeiten verschiedener Verbindungen

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung. Durchgeführt am Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung. Durchgeführt am Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung Durchgeführt am 02.02.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

Lernen mit der BASF. Tenside

Lernen mit der BASF. Tenside Lernen mit der BASF Tenside Geschichte und Entwicklung Bereits das Volk der Sumerer vor mehr als 4500 Jahren verwendete eine selbst hergestellte seifenähnliche Substanz zum Waschen und Walken von Wollstoffen.

Mehr

CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014

CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014 CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN Timm Wilke Georg-August-Universität Göttingen Wintersemester 2013 / 2014 Folie 2 Was erwartet uns? Lösungsmittel Wasser, polare Lösungsmittel, unpolare Lösungsmittel, Löslichkeiten,

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Elektrolyte: Dissoziationskonstante von Essigsäure λ von NaCl ist zu ermitteln

Physikalische Chemie Praktikum. Elektrolyte: Dissoziationskonstante von Essigsäure λ von NaCl ist zu ermitteln Hochschule Emden/Leer Physikalische Chemie Praktikum Vers. Nr. 16 April 2017 Elektrolyte: Dissoziationskonstante von Essigsäure λ von NaCl ist zu ermitteln In diesem Versuch soll die Dissoziationskonstante

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Chemie dein neues Fach... I II

Inhaltsverzeichnis. Chemie dein neues Fach... I II Inhaltsverzeichnis E Chemie dein neues Fach 12 I II Was ist Chemie? Wie Naturwissenschaftler arbeiten Methode: Richtig experimentieren Methode: Sicheres Experimentieren Methode: Sicher entsorgen Methode:

Mehr

Grundwissen Chemie Klasse

Grundwissen Chemie Klasse Grundwissen Chemie 8. 10. Klasse Grundwissen Chemie 8I Chemie Reinstoff und Gemisch Atome und Moleküle Chemische Reaktionen Analyse und Synthese Katalysatoren Luft Sauerstoff und Wasserstoff Redoxreaktionen

Mehr

Aromaten, Fette und Tenside Seminar zu chem2010 Stephan Bernt

Aromaten, Fette und Tenside Seminar zu chem2010 Stephan Bernt , Fette und Tenside 12.05.2010 Seminar zu chem2010 Stephan Bernt Kriterien für Aromatizität: cyclisch planar vollständig konjugiertes π-elektronensystem Hückel-Regel: 4n+2 π-elektronen Prototyp des Aromaten:

Mehr

Detergenzien [BAD_1093101.DOC]

Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Die Funktion der Tenside lässt sich durch ihren molekularen Aufbau erklären. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben ( wasserabweisenden ) Kohlenwasserstoffrest

Mehr

Chemiebuch Elemente Lösungen zu Aufgaben aus Kapitel 13

Chemiebuch Elemente Lösungen zu Aufgaben aus Kapitel 13 Kantonsschule Kreuzlingen, Klaus Hensler Chemiebuch Elemente Lösungen zu Aufgaben aus Kapitel 13 Grundregeln für stöchiometrische Berechnungen Wenn es um Reaktionen geht zuerst die chem. Gleichung aufstellen

Mehr

Chemie wässriger Lösungen

Chemie wässriger Lösungen Probenaufbereitung Aufschlusstechniken Beispiel: Nasse Veraschung mit Königswasser KönigswasserAufschluss HNO 3 + 3 HCl NOCl + 2Cl + 2 H 2 O Au + 3 Cl + Cl [AuCl 4 ] Tetrachloroaurat(III) Pt + 4 Cl + 2Cl

Mehr

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Name: Kurs: Q4 Ch 01 Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Seifen und Tenside Aufgabe 1. Ein Pharisäer im Wiener 21. Februar 2014 Bestellt man in einem Kaffeehaus einen Pharisäer, bekommt

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1)

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1) 1) DEFINITIONEN DIE REDOXREAKTION Eine Redoxreaktion = Reaktion mit Elektronenübertragung sie teilt sich in Oxidation = Elektronenabgabe Reduktion = Elektronenaufnahme z.b.: Mg Mg 2 + 2 e z.b.: Cl 2 +

Mehr

Grundwissen Chemie 8. Klasse NTG

Grundwissen Chemie 8. Klasse NTG Grundwissen Chemie 8. Klasse NTG Reinstoff hat gleich bleibende Eigenschaften (Stoffebene) besteht aus einer Sorte gleichartiger Teilchen z.b.: dest. Wasser, Kupfer, Gold, Salz 8.1 C NTG Element sind nicht

Mehr

Kennzeichnungsfreies, nichtionisches Tensid mit sehr guten benetzenden und entfettenden Eigenschaften.

Kennzeichnungsfreies, nichtionisches Tensid mit sehr guten benetzenden und entfettenden Eigenschaften. Nichtionische Tenside POLYGON PC 1199 POLYGON PC 1711 POLYGON PC 1721 Kennzeichnungsfreies, nichtionisches Tensid mit sehr guten benetzenden und entfettenden Eigenschaften. Benetzendes, emulgierendes,

Mehr

Unterlagen für Lehrpersonen. Chemie für dich und mich Forschen mit Sniff & Co. Vertiefungsmodul Zaubermittel Waschmittel Kommentare zum Forscherheft

Unterlagen für Lehrpersonen. Chemie für dich und mich Forschen mit Sniff & Co. Vertiefungsmodul Zaubermittel Waschmittel Kommentare zum Forscherheft Forschen mit Sniff & Co. Vertiefungsmodul Kommentare zum Forscherheft für die 5. und 6. Klasse Unterlagen für Lehrpersonen 1. Auflage, 2017 Impressum 1. Auflage, Zürich, Februar 2017, nur digital auf simplyscience.ch

Mehr

Abgrenzung und Kennzeichnung Kosmetika/Detergenzien/Biozide. 5. SUMDAT-Treffen Langenfeld, Dr. Laura Colonescu

Abgrenzung und Kennzeichnung Kosmetika/Detergenzien/Biozide. 5. SUMDAT-Treffen Langenfeld, Dr. Laura Colonescu Abgrenzung und Kennzeichnung Kosmetika/Detergenzien/Biozide 5. SUMDAT-Treffen Langenfeld, 30.03.2017 Dr. Laura Colonescu Abgrenzung und Kennzeichnung Wann ist ein Produkt ein kosmetisches Mittel und wann

Mehr

(Atommassen: Ca = 40, O = 16, H = 1;

(Atommassen: Ca = 40, O = 16, H = 1; 1.) Welche Molarität hat eine 14,8%ige Ca(OH) 2 - Lösung? (Atommassen: Ca = 40, O = 16, H = 1; M: mol/l)! 1! 2! 2,5! 3! 4 M 2.) Wieviel (Gewichts)%ig ist eine 2-molare Salpetersäure der Dichte 1,100 g/cm

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1.

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1. Inhaltsverzeichnis Vorwort XI 1 Partner beim Waschprozess 1 1.1 Einführung 1 1.2 Der Wäscheschmutz 2 1.3 Wasser und Wasserhärte 4 1.4 Textilien 6 1.5 Waschmaschinen 23 1.6 Literatur 25 2 Chemie der Tenside

Mehr

Teil 2. Puffersysteme. Puffersysteme. Puffersysteme. MTA-Schule

Teil 2. Puffersysteme. Puffersysteme. Puffersysteme. MTA-Schule Puffersysteme Säure-Basen-Haushalt Teil 2 MTA-Schule Lösungen, die die Fähigkeit besitzen, ihren -Wert trotz Zugabe von H + oder OH Ionen weitgehend konstant zu halten, nennt man Pufferlösungen. Puffersysteme:

Mehr

Waschmittel und Zeolithe. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer

Waschmittel und Zeolithe. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer Waschmittel und Zeolithe vs. Eine Präsentation von Benedikt Daumann und Stefan Fischer Inhaltsverzeichnis I II III Einführung / Geschichte Inhaltsstoffe eines Waschmittels Funktionsweise eines Waschmittels

Mehr

Waschmittel. Seifen haben jedoch einige gravierende Nachteile, weswegen sie heutzutage nur noch zur Regulation des Schaumes dienen.

Waschmittel. Seifen haben jedoch einige gravierende Nachteile, weswegen sie heutzutage nur noch zur Regulation des Schaumes dienen. Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2008 11. Juni 2008 Betreuung: Frau Dr. M. Andratschke Referenten: Martina

Mehr

LICHTENERGIE SOLARZELLE BASIEREND AUF KÜNSTLICHER FOTOSYNTHESE

LICHTENERGIE SOLARZELLE BASIEREND AUF KÜNSTLICHER FOTOSYNTHESE LICHTENERGIE SOLARZELLE BASIEREND AUF KÜNSTLICHER FOTOSYNTHESE 15. MAI 2008 - ANTWORTBOGEN 1-1. Land und Team:.. Name: Name:. Name:. Page 1 of 13 EXPERIMENT 1: Vorgehensweise zur Herstellung nanokristalliner

Mehr

Neue Regeln für Wasch- und Reinigungsmittel

Neue Regeln für Wasch- und Reinigungsmittel Neue Regeln für Wasch- und Reinigungsmittel Was ändert sich für die Verbraucher? Für Wasch- und Reinigungsmittel gelten in der Europäischen Union ab Oktober 2005 neue Regeln. Dadurch werden zahlreiche

Mehr

Kapitel 13: Laugen und Neutralisation

Kapitel 13: Laugen und Neutralisation Kapitel 13: Laugen und Neutralisation Alkalimetalle sind Natrium, Kalium, Lithium (und Rubidium, Caesium und Francium). - Welche besonderen Eigenschaften haben die Elemente Natrium, Kalium und Lithium?

Mehr

Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen. Qualifikationsphase 2011/2013 SEMINARARBEIT. aus dem Fach. Biologie. Seifen und Waschmittel im Vergleich

Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen. Qualifikationsphase 2011/2013 SEMINARARBEIT. aus dem Fach. Biologie. Seifen und Waschmittel im Vergleich Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen Qualifikationsphase 2011/2013 SEMINARARBEIT aus dem Fach Biologie Thema: Seifen und Waschmittel im Vergleich - Allgemein und unter ökologischem Aspekt Verfasser der Seminararbeit:

Mehr

Zusammenfassung vom

Zusammenfassung vom Zusammenfassung vom 20.10. 09 Löslichkeitsprodukt = quantitative Aussage über die Löslichkeit einer schwerlöslichen Verbindung bei gegebener Temperatur A m B n m A n+ + n B m- K L = (c A n+ ) m (c B m-

Mehr

Inhalt. 1 Atombau Die chemische Bindung Energetik chemischer Reaktionen 50. Vorwort 9

Inhalt. 1 Atombau Die chemische Bindung Energetik chemischer Reaktionen 50. Vorwort 9 Vorwort 9 1 Atombau 10 1.1 Dalton-Modell 10 1.2 Thomson-Modell 12 1.3 Kern-Hülle-Modell (Rutherford-Modell) 12 1.4 Bohrsches Atommodell 14 1.5 Schalenmodell Bau der Atomhülle 18 1.6 Orbitalmodell 20 Kennzeichen

Mehr

Wiederholung fürs Abitur: wichtigste Reaktionen in Chemie

Wiederholung fürs Abitur: wichtigste Reaktionen in Chemie 1) elektrophile Addition mit einem Alken z. B. Ethen und Brom heterolytische Spaltung Nachweisreaktion für Doppelbindung Mechanismus 2) nukleophile Addition (H + ) Alkanal + Alkohol z. B. Aldehydgruppe

Mehr

Versuch 3. Elektrophorese

Versuch 3. Elektrophorese Versuch 3 Elektrophorese Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@mustermann.de X X X Prof. Dr. Schäfer Wird benotet?: 1. Einleitung Ziel des ersten Versuches

Mehr

GERADE RICHTIG WASCHEN

GERADE RICHTIG WASCHEN Material: GERADE RICHTIG WASCHEN Moderne Waschmaschinen und Waschmittel erleichtern den Reinigungsprozess unserer Wäsche. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erfahren SchülerInnen mehr über die chemischen

Mehr

KOMPLEXCHEMIE UND TRENNVERFAHREN

KOMPLEXCHEMIE UND TRENNVERFAHREN KOMPLEXCHEMIE UND TRENNVERFAHREN Aufgabe 1 - Komplexe bestehen aus Liganden, die koordinativ an ein Zentralatom gebunden sind Zentralatom: meist Schwermetallkation mit hoher Ladung und geringen Ionenradien,

Mehr

Martin Raiber Chemie Protokoll Nr Gruppe 2 (Schrankseite) Untersuchung von Glycin

Martin Raiber Chemie Protokoll Nr Gruppe 2 (Schrankseite) Untersuchung von Glycin Martin Raiber Chemie Protokoll Nr.4 5.3.2006 Gruppe 2 (Schrankseite) Untersuchung von Glycin Chemikalien: Glycin ( c=0,1 mol/l ) Essigsäure ( c=0,1 mol/l ) 0,75g Glycin Salzsäure ( 100ml, c=0,1 mol/l )

Mehr

01 Klassifizierung der Wasch- und Waschhilfsmittel

01 Klassifizierung der Wasch- und Waschhilfsmittel 01 Klassifizierung der Wasch- und Waschhilfsmittel 02 Kleine Warenkunde der Waschmittel 03 Welches Waschmittel wofür? 04 Verschmutzungsgrad von Textilien 05 Entwicklung der Vollwaschmitteltypen in Deutschland

Mehr

Säuren und Basen (Laugen)

Säuren und Basen (Laugen) Säuren und Basen (Laugen) Material Was sind Säuren? Säuren sind auch in vielen Stoffen des Alltags vorhanden. Der Saft vieler Früchte, z. B. von Zitronen und Apfelsinen, schmeckt sauer. Auch mit Essig

Mehr

STUDIENBÜCHER CHEMIE. Lipide und Tenside. Lore Fischer-Blunk. Ein Praktikum

STUDIENBÜCHER CHEMIE. Lipide und Tenside. Lore Fischer-Blunk. Ein Praktikum STUDIENBÜCHER CHEMIE 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Lore Fischer-Blunk Lipide und Tenside Ein Praktikum

Mehr

GERADE RICHTIG WASCHEN

GERADE RICHTIG WASCHEN Material: GERADE RICHTIG WASCHEN Moderne Waschmaschinen und Waschmittel erleichtern den Reinigungsprozess unserer Wäsche. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erfahren SchülerInnen mehr über die chemischen

Mehr

SÄUREN, BASEN, ph-wert

SÄUREN, BASEN, ph-wert 8. Einheit: SÄUREN, BASEN, ph-wert Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 1 von 23 ZIELE DER HEUTIGEN EINHEIT Am Ende der Einheit Säuren, Basen, ph-wert.. können Sie die Begriffe Säure und Base in

Mehr

Übungsaufgaben zum Kapitel Fette und Tenside mit Hilfe des Lernprogramms Tensider

Übungsaufgaben zum Kapitel Fette und Tenside mit Hilfe des Lernprogramms Tensider Tipp: Vorwissen: Hinweise: Vergleiche auf der KGA-Chemie-Unterrichtsmaterialseite im Lehrplan Kapitel C 11.4 Fette und Tenside - mit dem Hefteintrag Waschmittel und Fette (Passwort: schuelerkga11) C 10.1

Mehr

Der waschaktive Bestandteil eines Waschmittels: herabsetzten (lat. Tensio = Spannung). So kann eine bessere Benetzung

Der waschaktive Bestandteil eines Waschmittels: herabsetzten (lat. Tensio = Spannung). So kann eine bessere Benetzung Der waschaktive Bestandteil eines Waschmittels: Tenside Einleitung: Tenside sind Stoffe die, die Grenzflächenspannung im Wasser herabsetzten (lat. Tensio = Spannung). So kann eine bessere Benetzung realisiert

Mehr

Zuusammenfassung Klasssenarbeit Chemie

Zuusammenfassung Klasssenarbeit Chemie Zuusammenfassung Klasssenarbeit Chemie Moritz F. Kuntze 10. November 2016 1 Inhaltsverzeichnis 1 Wertigkeit 3 1.1 Bestimmung der Wertigkeit......................... 3 1.2 Nutzen der Wertigkeit............................

Mehr

Fragen zum Thema funktionelle Gruppen Alkohol und Phenol

Fragen zum Thema funktionelle Gruppen Alkohol und Phenol 1. Was sind Derivate? 2. Was sind Substituenten? 3. Wann werden neu angehängte Atome oder Gruppen als Substituent bezeichnet? 4. Warum sind Substituenten so wichtig für organische Verbindungen? Alkohol

Mehr

10.1. Was versteht man unter einem Orbital? 10.2

10.1. Was versteht man unter einem Orbital? 10.2 10.1 Was versteht man unter einem Orbital? Ein Orbital ist ein dreidimensionaler Aufenthaltsraum für maximal 2 Elektronen, in dem diese sich mit 99% Wahrscheinlichkeit aufhalten. Je nach Energiestufe ist

Mehr

Säure-Base-Reaktionen L20. A. Soi

Säure-Base-Reaktionen L20. A. Soi Säure-Base-Reaktionen L20 244 X Bindungstyp und EN Polarität der Elektronenpaarbindung DEN = 0 X DEN N Cl DEN > 0 d+ d- Z X X + - Na Cl DEN > 1.7 + - Z Elektronenpaarbindung (Kovalente Bindung) => Molekulare

Mehr

Was ist Elektrochemie? Elektrochemie. Elektrochemie ist die Lehre von der Beziehung

Was ist Elektrochemie? Elektrochemie. Elektrochemie ist die Lehre von der Beziehung Was ist Elektrochemie? Elektrochemie Elektrochemie ist die Lehre von der Beziehung zwischen elektrischen und chemischen Prozessen. 131 Stromleitung in einem Metall Wir haben gelernt, dass die Stromleitung

Mehr

Die Geschichte der Seife

Die Geschichte der Seife Die Geschichte der Seife Die ersten Spuren der Seifenherstellung lassen sich bis auf etwa drei Jahrtausende vor Christus zurückverfolgen. Damals erkannte bereits das Volk der Sumerer die besonderen Eigenschaften

Mehr

Wasser. Flora und Fauna. Wichtigste chemische Verbindung in Lebewesen. Menschen benötigt mindestens 1kg H 2 O pro Tag

Wasser. Flora und Fauna. Wichtigste chemische Verbindung in Lebewesen. Menschen benötigt mindestens 1kg H 2 O pro Tag Wasser Flora und Fauna Wichtigste chemische Verbindung in Lebewesen Menschen benötigt mindestens 1kg H 2 O pro Tag Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser in Abhängigkeit von der Temperatur mg/l Zustandsdiagramm

Mehr

Säuren und Basen. Dr. Torsten Beweries AC I - Allgemeine Chemie LAC-CH01 WS 2016/17.

Säuren und Basen. Dr. Torsten Beweries AC I - Allgemeine Chemie LAC-CH01 WS 2016/17. Säuren und Basen Dr. Torsten Beweries AC I - Allgemeine Chemie LAC-CH01 WS 2016/17 torsten.beweries@catalysis.de http://www.catalysis.de/forschung/koordinationschemische-katalyse/koordinationschemische-wasserspaltung/

Mehr

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07.

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07. Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln Marcus Gast Multiplikatoren-Seminar 2014 in Fulda 06./07. März 2014 Was ist der Sinner sche Kreis? Durch den Sinner schen Kreis wird dargestellt,

Mehr

Elektrolytlösungen, Leitfähigkeit, Ionentransport. Teil I

Elektrolytlösungen, Leitfähigkeit, Ionentransport. Teil I Elektrolytlösungen, Leitfähigkeit, Ionentransport Teil I 1. Einführende Überlegungen 2. Solvatation, Hydratation 3. Ionenbeweglichkeiten und Leitfähigkeiten Literatur: Wedler 1.6.2-1.6.7 Teil II 4. Schwache

Mehr

1. Elektroanalytik-I (Elektrochemie)

1. Elektroanalytik-I (Elektrochemie) Instrumentelle Analytik SS 2008 1. Elektroanalytik-I (Elektrochemie) 1 1. Elektroanalytik-I 1. Begriffe/Methoden (allgem.) 1.1 Elektroden 1.2 Elektrodenreaktionen 1.3 Galvanische Zellen 2 1. Elektroanalytik-I

Mehr

ph-wert Berechnung für starke Säuren / Basen

ph-wert Berechnung für starke Säuren / Basen ph-wert Berechnung für starke Säuren / Basen 0.1 mol/l HCl: HCl + H 2 O H 3 O + + Cl starke Säure, vollständige Dissoziation [H 3 O + ] = 10 1 mol/l; ph = 1 0.1 mol/l NaOH: NaOH + H 2 O Na + aq + OH starke

Mehr

ph-wert Berechnung starke Säuren z.b. HCl, HNO 3, H 2 SO 4 vollständige Dissoziation c(h 3 O + ) = c(säure)

ph-wert Berechnung starke Säuren z.b. HCl, HNO 3, H 2 SO 4 vollständige Dissoziation c(h 3 O + ) = c(säure) ph-wert Berehnung starke Säuren z.b. HCl, HNO 3, H 2 SO 4 vollständige Dissoziation (H 3 O + ) = (Säure) ph lg H 3 O Beispiel H 2 SO 4 (H 2 SO 4 ) = 0,1 mol/l (H 3 O + ) = 0,2 mol/l ph = -lg 0,2 = -(-0,699)

Mehr

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden?

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? 41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? A) Ca B) C C) F D) Na 42. Steinsalz löst sich in Wasser, A) weil beide Ionen Hydrathüllen bilden können B) es eine Säure

Mehr

7. Tag: Säuren und Basen

7. Tag: Säuren und Basen 7. Tag: Säuren und Basen 1 7. Tag: Säuren und Basen 1. Definitionen für Säuren und Basen In früheren Zeiten wußte man nicht genau, was eine Säure und was eine Base ist. Damals wurde eine Säure als ein

Mehr

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06.

Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln. Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06. Chemie des Waschens Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln Marcus Gast FORUM WASCHEN Multiplikatoren-Seminar 05./06. März 2015 Was ist der Sinner sche Kreis? Durch den Sinner schen Kreis wird dargestellt,

Mehr

Praktikum II, SS 06. Versuch Kolloidchemie. Zahner Michele Büchi Luca

Praktikum II, SS 06. Versuch Kolloidchemie. Zahner Michele Büchi Luca Praktikum II, SS 06 Versuch 5-07.04.2006 Kolloidchemie Zahner Michele (zahnerm@student.ethz.ch) Büchi Luca (lbuechi@student.ethz.ch) Assistent: Joakim Reuteler 18.04.2006 Zusammenfassung In diesem Versuch

Mehr