Die Galerie der Künstler

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3 Die Galerie der Künstler 1858 gründete sich die Königlich Privilegierte Künstlergenossenschaft in Münchenfi Im Jahr 1900 erhielten die dort zusammen geschlossenen Künstlerinnen und Künstler das Erdgeschoss im Alten Nationalmuseum, also den jetzigen Trakt Galerie der Künstler durch Prinzregent Luitpold zur freien Ausstellung und zur Entfalff tung zeitgenössischer Bildender Kunst fi Als Verwaltungsff und Sitzungsgebäude, sowie als Archiv fungierte das Künstlerhaus am Lenbachhaus, das außerdem der gesamten Münchner Künstlerschaft zur Verfügung standfi Aufgrund der zahlreich vorhandenen und konkurrierenden Künstlergruppen Münchens, entschlossen sich einige Künstler 1905 dazu, einen Verband zu gründen, der sich auf wirtschaftliche und soziale Bereiche beff schränktefi Um somit eine gemeinsame allgemeine Vertretung aller Künstler zu erreichen, der aber den Streit um künstlerische Au assungen ausklammern solltefi Der Sitz des Verbandes war ebenfalls das Künstlerhaus am Lenbachplatzfi Daraus entstand 1914 der Wirtschaftliche Verband Bildender Künstler Deutschlands, der 1921 in Reichswirtschaftsverband Bildender Künstler und später in Reichsverband Bildender Künstler umbenannt wurdefi Nach dem Brand des Glaspalastes 1931 und der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurden zunächst alle oppositionellen Künstlerverbände aufgelöstfi Unter der Führung des Propagandaministeriums kam es zur Gründung der Reichskammer der Bildenden Künste, die sodann auch die Gesamtorganisation der Künstlerschaft und aller Kunstscha enden übernahmfi Eine eigenständige freie Vertretung der Künstlerschaft war nicht mehr gegebenfi Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs erhielt 1946 der Berufsverband Bildender Künstler mit Sitz im Künstff lerhaus die Genehmigung zur Verbandsgründung und wurde 1948 im Vereinsregister eingetragenfi Die Räume in der Maximilianstraße wurden 1947 an den Berufsverband Bildender Künstler, in Nachfolge der Königlich Privilegierten, übergebenfi Die Rückkehr der Künstlerschaft in die angestammten Räume erfolgte auf Veranlasff sung der Alliierten und der Bayerischen Staatsregierungfi 13

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5 1952 Unterzeichnung des Überlassungsvertrages durch die Bayerische Staatsregierung vertreten durch das Landbauamt München und den BBK München und Oberbayern efi Vfi 1978 Vorschläge zur Aufgabe der Räume anlässlich der Wittelsbacher Ausstellung im Völkerkundemuseum, die alle Räumlichkeiten in Anspruch nahmfi 1979 Nach Verhandlungen erfolgt die Zustimmung beider Parteien zur Vereinbarung der Überlassung der Galerieräume an das Völkerkundemuseum für einen Zeitraum von 12 Monatenfi Das Ministerium stellt 10fi000 DM für die Finanzierung einer Zwischenlösung zur Verfügungfi Der Verband bezieht mit Hilfe der Kommune Büroräume im alten Rathausturm fi 1980 Rückkehr der Künstler in die Maximilianstraße 1981 das Ausstellungswesen wird auf neue Beine gestellt: Namensgebung GALERIE DER KÜNSTLER Neuorientierung im Ausstellungsprogramm mit Schwerpunkt Nachwuchsförderung De nition als freier Kulturträger einer Galerie in Regie von KünstlerInnen für KünstlerInnen 1985 Ankündigung der Sanierung 1989 Au orderung zur Aufgabe der Räume 1992 Beginn der Sanierung Auszug aus den Galerieff, Büroff und Depoträumen Equipment verteilt auf diverse private und städtische Lagerff und Büroräume Bezug der Interimsgalerie 1, HansffSachsffStraße, Beginn des Präsentationsforums Interimsgalerie 1 Ausstellungsbüro Container, Museumshof, Maximilianstraße Bezug der Interimsgalerie 2, Münchner Flügelbahnhof Letzte Ausstellung in der Interimsgalerie 1 Beginn des Präsentationsforums Interimsgalerie 2, Münchner Flügelbahnhof Rückkehrzusage in die GALERIE DER KÜNSTLER für 1995 Verlust eines Ausstellungsraumes sowie der Depotff und Büroräume 1995 letzte Ausstellung in der Interimsgalerie 2 Rückkehr in die GALERIE DER KÜNSTLER die Ausstellungstätigkeit in der GALERIE DER KÜNSTLER wird fortgesetztfi Der aktuelle Mietvertrag läuft bis 2020fi 15

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