Das erste Jahr ESUG. Zögerliche Schritte zu einer neuen Sanierungskultur

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1 Das erste Jahr ESUG Zögerliche Schritte zu einer neuen Sanierungskultur

2 The Boston Consulting Group (BCG) ist eine internationale Managementberatung und weltweit führend auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie. BCG unterstützt Unternehmen aus allen Branchen und Regionen dabei, Wachstumschancen zu nutzen und ihr Geschäftsmodell an neue Gegebenheiten anzupassen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt BCG individuelle Lösungen. Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und das Geschäftsergebnis dauerhaft zu verbessern. BCG wurde 1963 von Bruce D. Henderson gegründet und ist heute an 78 Standorten in 43 Ländern vertreten. Für weitere Informationen: bcg.com. Das Game-Changing-Programm von BCG Wir leben in einer Zeit, in der sich alles immer schneller verändert. Alte Vorgehensweisen werden schnell obsolet, und es eröffnen sich immer wieder neue Möglichkeiten. Es liegt auf der Hand, dass sich das Spiel verändert. Wir bei The Boston Consulting Group sind aber optimistisch: Wir sind überzeugt, dass die grundlegenden Wachstumstreiber stärker sind als je zuvor. Um jedoch von diesem Trend zu profitieren, müssen Führungskräfte proaktiv handeln, den Status quo in Frage stellen und mutige Schritte unternehmen auch sie müssen das Spiel verändern. Die Entscheidungen, die sie heute und im Verlauf der nächsten zehn Jahre treffen, haben dauerhaft außerordentliche Auswirkungen auf ihre Untenehmen, die globale Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Zur Unterstützung und aus Anlass des 50-jährigen Bestehens von BCG tragen wir die besten Ideen, Erkenntnisse und Erfolgsrezepte zusammen um in Zukunft verantwortlich mitzugestalten. Die vorliegende Publikation ist Teil dieses Bestrebens.

3 Das erste Jahr ESUG Zögerliche Schritte zu einer neuen Sanierungskultur Ralf Moldenhauer, Wolfgang Herrmann, Rüdiger Wolf, Frederik Drescher März 2013

4 Auf einen Blick Der Report wirft einen detaillierten Blick auf die Entwicklung der Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung seit Inkrafttreten des ESUG. Folgendes lässt sich zu den neuen Regelungen feststellen: 1. Eigenverwaltungsverfahren bleiben insgesamt noch die Ausnahme bei großen Insolvenzen haben sie sich bereits durchgesetzt. 2. Adäquater Zugang zur Eigenverwaltung ist sichergestellt. 3. Das Schutzschirmverfahren konnte sich noch nicht etablieren. 4. Das ESUG bietet sehr gute Instrumente für einen schnellen und planbaren Verfahrensdurchlauf. 5. Die Gläubigermitwirkung scheint zu funktionieren keine Wechsel beim Sachwalter. Die aktuell noch geringe praktische Bedeutung der Eigenverwaltungsverfahren steht im Gegensatz zu den Möglichkeiten, die das Gesetz bietet. Es bleibt daher abzuwarten, ob sich die gerichtliche Unternehmenssanierung in Eigenverwaltung in Zukunft besser etablieren kann. Die ersten Erfahrungen zeigen jedenfalls hinsichtlich Geschwindigkeit und Steuerbarkeit des Verfahrens beides Kernziele der Reform für die Gläubiger sehr gute praktische Ergebnisse. 2 Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

5 INSOLVENZVERFAHREN IN EIGENVERWALTUNG wurden seit 209 Inkrafttreten des ESUG im März 2012 beantragt. Davon sind bislang 131 Verfahren in Eigenverwaltung eröffnet und 29 wurden bereits aufgehoben. Insgesamt wurden im Jahr Insolvenzverfahren bei Personen- und Kapitalgesellschaften eröffnet. Die 111 im Kalenderjahr 2012 in Eigenverwaltung nach 270a bzw. 270b InsO eröffneten Verfahren haben damit einen Anteil von ca. 1 % an den Gesamtverfahren. Da die ersten Verfahren erst im März 2012 eingeleitet worden sind, kann man davon ausgehen, dass der Anteil noch steigen wird. Angesichts der etwas über 200 Eröffnungsanträge in den ersten elf Monaten ist von einem Anteil von 2 bis 3 % aller Unternehmensinsolvenzen für die eigenverwalteten Verfahren auszugehen. Die bisherigen Eigenverwaltungsanträge gingen bei insgesamt 83 Gerichten ein, sodass etwas weniger als die Hälfte der 184 deutschen Insolvenzgerichte bislang bereits praktische Erfahrungen mit den neuen Regelungen sammeln konnte. Die geografische Verteilung der Eigenverwaltungsverfahren zeigt relativ zu den Gesamtverfahren keine Auffälligkeiten (siehe Abbildung 1). Abbildung 1 Anteil Eigenverwaltungsverfahren (EV) an den eröffneten Gesamtinsolvenzen 2012 nach Bundesländern Bundesland Gesamt 1 Schleswig- Holstein Mecklenburg- Baden-Württemberg Bayern Vorpommern Berlin 626 Bremen Hamburg Berlin Brandenburg 282 Niedersachsen Sachsen- Brandenburg Bremen Hamburg Nordrhein- Anhalt Hessen 772 Westfalen Sachsen Mecklenburg-Vorpommern 173 Hessen Thüringen Niedersachsen Rhein- land- Pfalz Saarland Bayern Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Baden- Württemberg Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Gesamt < 1 % 1 % 2 % 2 % 5 % 1 Insolvenzverfahren von Personen- und Kapitalgesellschaften im Jahr 2012 (keine natürlichen Personen) 2 Betrachtungszeitraum März 2012 bis Dezember 2012 Quelle: WBDat; Insolvenzbarometer 2012; BCG-Analyse EV Anteil 1,6 % 1,3 % 1,3 % 0,7 % 0,6 % 0,5 % 1,8 % 0,6 % 0,6 % 0,9 % 2,7 % 0,0 % 0,9 % 1,6 % 0,7 % 0,4 % 1,1 % The Boston Consulting Group 3

6 Das "typische" Unternehmen in der Eigenverwaltung hat einen Umsatz von knapp 20 Mio. und rund 130 Mitarbeiter. Hinter den 209 beantragenden Gesellschaften stehen 129 Unternehmen, die zum Teil für mehrere Gesellschaften das Verfahren eingeleitet haben. Darunter sind 34 Unternehmen mit Verfahren für mehrere Gesellschaften und 95 Unternehmen mit nur einem Verfahren. Mit nur vereinzelten Ausnahmen (insbesondere beim Datum der Antragstellung) sind bei den beantragenden Gesellschaften eines Unternehmens Antrags-/Eröffnungszeitpunkt bzw. -art sowie (vorläufiger) Sachwalter identisch. Das "typische" Unternehmen mit einem Antrag auf Eigenverwaltung weist folgende Charakteristika auf 1 (siehe Tabelle 1): Tabelle 1 Umsatz ~ 18 Mio. 2 Mitarbeiter ~ Bilanzsumme ~ 6 Mio. 4 Insgesamt ist davon auszugehen, dass für rund die Hälfte aller betrachteten Unternehmen ein vorläufiger Gläubigerausschuss zu bestellen war. Für das "typische", die Eigenverwaltung beantragende Unternehmen wäre somit gemäß 22a InsO ein vorläufiger Gläubigerausschuss zwingend zu bestellen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass für rund die Hälfte aller betrachteten Unternehmen ein vorläufiger Gläubigerausschuss zu bestellen war. Die die Eigenverwaltung beantragenden Unternehmen sind deutlich größer als der Durchschnitt der Unternehmen, die ein Insolvenzverfahren beantragen (siehe Abbildung 2). Etwa 22 % der Unternehmen sind als mittelgroße Kapital- Abbildung 2 Größenklassen der Unternehmen in Eigenverwaltung Größenverteilung Unternehmen in Eigenverwaltung (nach 267 HGB) Größenverteilung Unternehmen in Eigenverwaltung vs. Gesamtverfahren % 19 % 22 % 33 % 3 20 Kleine Unternehmen Umsatz (in Mio. ) Anzahl Mitarbeiter Mittelgroße Unternehmen Große Unternehmen Gesamtverfahren 1 N. A. Eigenverwaltung 2 1 Durchschnittswerte für 2012, Umsatz mit n = 8.643, Mitarbeiter mit n = Median für den Betrachtungszeitraum von März 2012 bis Januar 2013 herangezogen, Umsatz mit n = 85, Mitarbeiter mit n = 91 Quelle: WBDat; Orbis; Markus; Bundesanzeiger; BCG-Analyse 1 Auswertung auf Basis des Medians 2 n = 85 3 n = 91 4 n = Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

7 gesellschaften i. S. d. 267 HGB, rund 26 % sind als große Gesellschaften zu klassifizieren. Gleichwohl befinden sich unter den großen Unternehmen nur vier mit einem Umsatz über 300 Mio. und nur eines mit mehr als 1 Mrd. Umsatz. Bei den großen Insolvenzverfahren ist der Anteil der Eigenverwaltung ungleich größer als im Gesamtdurchschnitt: Von den 50 größten Unternehmen haben 44 % mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens im Jahr 2012 zugleich die Eigenverwaltung beantragt. Die Unternehmen, die seit dem 1. März 2012 einen Antrag auf Eigenverwaltung gestellt haben, waren fast zur Hälfte (48 %) Produktionsunternehmen. 34 % der Unternehmen kamen aus dem Dienstleistungs- und Servicesektor und 13 % aus dem Handel; bei den übrigen 5 % konnte keine Branchenzugehörigkeit ermittelt werden. Diese Branchenverteilung deckt sich annähernd mit der Verteilung bei den Gesamtinsolvenzverfahren. Bislang haben rund 10 % der Unternehmen das Verfahren abgeschlossen: Per Stichtag 31. Januar 2013 befanden sich die bis dahin beantragten Eigenverwaltungsverfahren in unterschiedlichen Stadien. Die Verteilung stellte sich wie folgt dar (siehe Tabelle 2): Die Unternehmen, die seit dem 1. März 2012 einen Antrag auf Eigenverwaltung gestellt haben, waren fast zur Hälfte (48 %) Produktionsunternehmen. Tabelle 2 Unternehmen Einzelverfahren Beantragte Eigenverwaltungsverfahren Eröffnete Eigenverwaltungsverfahren Aufgehobene Eigenverwaltungsverfahren In insgesamt 42 Verfahren (28 Unternehmen) wurde trotz ursprünglich beantragter Eigenverwaltung ein Regelinsolvenzverfahren eröffnet dies entspricht etwa einem Viertel aller bislang eröffneten Verfahren. Weitere drei Verfahren (zwei Unternehmen) sind während des eröffneten Eigenverwaltungsverfahrens in die Regelinsolvenz übergegangen. Rund drei Viertel der Unternehmen, die die Eigenverwaltung beantragten, wählten das Verfahren nach 270a InsO (siehe Abbildung 3). Abbildung 3 Verfahrensverläufe 270a vs. 270b bis zur Eröffnung nach Anzahl Unternehmen a b Anträge Quelle: WBDat; BCG-Analyse Noch nicht eröffnet Eröffnet Davon Regelinsolvenz Davon Eigenverwaltung 5 Inklusive Verfahren, bei denen die Gläubigerversammlung den Insolvenzplan akzeptiert hat, das Verfahren jedoch noch nicht offiziell aufgehoben ist The Boston Consulting Group 5

8 Nur jedes vierte Unternehmen beantragte den Schutzschirm nach 270b InsO und das mit abnehmender Tendenz (siehe Abbildung 4). Im Zeitraum März 2012 bis Januar 2013 zeigt sowohl der Anteil der Schutzschirmverfahren an den beantragten Eigenverwaltungsverfahren als auch die absolute Zahl der Schutzschirmverfahren eine rückläufige Tendenz, während die Zahl derjenigen Unternehmen, die ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung anstreben, abgesehen von starken monatlichen Schwankungen nahezu konstant bleibt. Abbildung 4 Durchlaufzeiten Antrag Eröffnung Antrag A. Müller Maschinenfabrik GmbH & Co. KG 270a 1 270b 2 Gesamtdurchschnitt: ~ 72 Tage Aura Finanz GmbH ALRO Dental Gesellschaft mbh Sass-Metall GmbH & Co. KG S&S Logistik GmbH & Co. KG Pikant GmbH NextiraOne Deutschland GmbH Diakonische Altenhilfe GmbH Saleen Kunststoff GmbH Bender GmbH n = n = 30 Quelle: WBDat; BCG-Analyse Pfleiderer AG Tage bis Eröffnung Diejenigen Unternehmen, die ein Schutzschirmverfahren beantragten, waren tendenziell größer als jene Unternehmen, die ihren Antrag auf 270a InsO gestützt haben. Die "typische" Unternehmensgröße in den beiden Verfahrensarten zeigt ein klares Profil in den unterschiedlichen Größenkennzahlen 6 (siehe Tabelle 3): Tabelle 3 270b InsO 270a InsO Umsatz ~ 43 Mio. 7 ~ 14 Mio. 8 Mitarbeiter ~ ~ Bilanzsumme ~ 12 Mio. 11 ~ 4 Mio. 12 Es sind zum Teil sehr kurze Verfahrensdauern realisiert worden. Aufgrund des hohen Anteils von Verfahren im frühen Stadium können aktuell nur eingeschränkte Aussagen über den gesamten Verfahrensverlauf gemacht werden. Erste Tendenzaussagen erscheinen dennoch gerechtfertigt: Das Antragsverfahren dauerte unabhängig, ob nach 270a oder 270b InsO beantragt im Durchschnitt zwischen zwei und drei Monaten (siehe Abbildung 5). Nur in Einzelfällen war ein Durchlauf außerhalb des durchschnittlichen Zeitkorridors zu beobachten. 6 Auswertung auf Basis des Medians 7 n = 22 8 n = 63 9 n = n = n = n = 85 6 Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

9 Abbildung 5 Durchlaufzeiten Eröffnung Aufhebung 1 Eröffnung Hein Gericke GmbH Weyermann Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Gesamtdurchschnitt der noch offenen Verfahren: ~ 126 Tage Offene Verfahren 270a Abgeschlossene Verfahren 270a Offene Verfahren 270b Abgeschlossene Verfahren 270b Ø = ~ 90 Tage Helia Ladenbau Solarwatt AG GmbH Goldkuhle GmbH NextiraOne Deutschland GmbH KÜHNAX-Service GmbH Drescher Full-Service Versand GmbH DIF DIE IDEENFABRIK GmbH Ø = ~ 205 Tage Eisengießerei Karlshütte GmbH Wolz Nautic OHG Dura Gruppe Pfleiderer AG Verfahrenstage bis Inklusive Verfahren, bei denen die Gläubigerversammlung den Insolvenzplan akzeptiert hat, das Verfahren jedoch noch nicht formal aufgehoben ist Quelle: WBDat; BCG-Analyse Bei der Dauer des eröffneten Verfahrens zeigt sich trotz der wenigen bislang aufgehobenen Verfahren eine klare Tendenz (siehe Abbildung 6): Mit durchschnittlich 90 Tagen waren die bereits aufgehobenen Schutzschirmverfahren nach 270b InsO deutlich eher abgeschlossen als die Verfahren nach 270a InsO (im Durchschnitt 205 Tage). Selbst das Schutzschirmverfahren mit der längsten Verfahrensdauer war schneller abgeschlossen als das kürzeste Verfahren nach 270a InsO. Abbildung 6 Verteilung 270a und 270b im Zeitverlauf Aufteilung Anzahl Antragsverfahren Gleitender 3-Monats-Durchschnitt Anzahl Antragsverfahren pro Monat 25 % % 62 % 69 % 65 % 83 % 50 % 86 % 92 % 64 % 87 % a 40 % Mär 38 % Apr 31 % Mai 75 % Jun 35 % Jul 17 % Aug 50 % Sep 14 % Okt 8 % Nov 36 % Dez 13 % Jan Q1 Q2 Q3 Q4 Q5 Q6 Q7 Q8 Q9 270b 270a 270b Quelle: WBDat; BCG-Analyse The Boston Consulting Group 7

10 Das Insolvenzverfahren kann sechs bis sieben Monate nach Antragstellung abgeschlossen werden. Damit hat sich an den ersten Einzelfällen gezeigt, dass sehr schnelle Gesamtdurchläufe der Eigenverwaltungsverfahren realisiert werden können: Das Insolvenzverfahren kann sechs bis sieben Monate nach Antragstellung abgeschlossen werden. Selbst die vergleichsweise langsameren Durchläufe der bisher aufgehobenen Verfahren nach 270a InsO mit ca. neun Monaten (von Antrag bis Aufhebung) sind im Vergleich zur üblichen Dauer von Regelinsolvenzverfahren (ca. vier bis fünf Jahre) sehr schnell abgeschlossen. Die aktuell noch nicht aufgehobenen Verfahren zeigen allerdings auch, dass die beschriebenen schnellen Durchlaufzeiten nicht in jedem Fall zum Tragen kommen. Ein Wechsel des Sachwalters ist die Ausnahme. Bislang wurde im Verfahrensverlauf nur bei 3 Unternehmen der Sachwalter gewechselt. In zwei dieser Fälle erfolgte dieser Übergang im Zusammenhang mit der Verfahrenseröffnung als Regelinsolvenz und dem Einsetzen eines vom vorherigen Sachwalter unterschiedlichen Insolvenzverwalters. Thesen zum ESUG Trotz der bisherigen geringen Anzahl insbesondere aufgehobener Verfahren nach Inkrafttreten des ESUG lassen sich erste Erkenntnisse aus der zuvor dargestellten Datenauswertung ableiten: 1. Eigenverwaltungsverfahren bleiben die Ausnahme noch Ein wesentliches Ziel des ESUG war der erleichterte Zugang zu Eigenverwaltungsverfahren und damit auch deren verstärkte Nutzung für Unternehmenssanierungen. Angesichts des extrem niedrigen Anteils an Eigenverwaltungsverfahren im Vergleich zur gesamten Anzahl an Insolvenzverfahren wird dieses Ziel aktuell noch nicht erreicht. Die praktische Relevanz der Eigenverwaltungsverfahren bleibt insgesamt weiterhin gering. Bei großen Insolvenzen werden sie jedoch bereits stark genutzt. Grundsätzlich scheinen Eigenverwaltungsverfahren erst ab einer mittleren Unternehmensgröße geeignet zu sein. Grund hierfür ist sicherlich der hohe Vorbereitungsaufwand. Dies trifft in besonderem Maße auf das Schutzschirmverfahren zu. Sanierungen großer Unternehmen (Umsatz > 300 Mio.) finden bislang überwiegend nicht im Rahmen gerichtlicher Verfahren statt. Hier ist die außergerichtliche Sanierung anscheinend weiterhin der bevorzugte Weg. Angesichts unbestreitbarer Vorteile des Insolvenzverfahrens für eine Sanierung (z. B. Insolvenzgeldvorfinanzierung, erleichterte Kündigung von Dauerschuldverhältnissen, Erfüllungswahlrecht bei bestehenden Aufträgen) bleibt abzuwarten, inwieweit die zunehmende Erfahrung mit diesem Instrument und eine weitere Verbesserung der gesetzlichen Regelungen zu einer stärkeren Nutzung führen werden. Dies wird wohl nur dann erfolgen, wenn neben der Anpassung von noch nicht optimalen Detailregelungen die mit der öffentlich gewordenen Unternehmenskrise (nach Insolvenzanmeldung) verbundenen Kosten und Finanzierungsbedarfe weiter gesenkt werden können. Bei kleineren Unternehmen ist mit zunehmender Erfahrung und damit einhergehenden sinkenden Vorbereitungskosten mit einer Zunahme der Eigenverwaltungsverfahren zu rechnen. 8 Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

11 2. Adäquater Zugang zur Eigenverwaltung ist sichergestellt Der hohe Anteil von etwa einem Viertel an beantragten Eigenverwaltungsverfahren, die schließlich doch als Regelinsolvenz eröffnet wurden, überrascht angesichts des geänderten Regelausnahmeverhältnisses von Eigen- und Fremdverwaltung. Er legt den Schluss nahe, dass die Steuerungsmechanismen des Insolvenzverfahrens im Zusammenspiel zwischen Insolvenzgericht, (vorläufigem) Sachwalter und (vorläufigem) Gläubigerausschuss funktionieren. Mit Blick auf die ausgewerteten Daten gelingt es mit diesen Mechanismen offenbar, die zum Teil befürchtete, nicht gläubigerinteressengerechte Nutzung der Eigenverwaltung zu verhindern und vorrangig denjenigen Unternehmen die Eigenverwaltung zu ermöglichen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, insbesondere eine wirtschaftlich tragfähige Sanierungsperspektive darstellen können. 3. Das Schutzschirmverfahren konnte sich noch nicht etablieren Die Nutzung des Schutzschirmverfahrens nach 270b InsO ist vergleichsweise gering und dazu in den letzten Monaten tendenziell rückläufig. Dies mag in den hohen Anforderungen an die Vorbereitung dieser Verfahren begründet sein. Auch die noch nicht vollständig geklärten Fragen hinsichtlich der Zugangsvoraussetzungen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Bescheinigung nach 270b Abs. 1 InsO, mögen hierbei eine Rolle spielen. Hinzu kommt sicherlich auch die fehlende höhere Attraktivität des Schutzschirmverfahrens gegenüber der Eigenverwaltung nach 270a InsO. Die Möglichkeit, Masseverbindlichkeiten zu begründen, scheint nicht genug Anreiz zu sein, das Schutzschirmverfahren zu wählen, zumal dies auch im Verfahren nach 270a InsO möglich sein wird. Auch die formal besseren Möglichkeiten für den Schuldner, den Sachwalter auszuwählen, scheinen in der Praxis nicht die entscheidende Rolle zu spielen. Möglicherweise ist insbesondere das Schutzschirmverfahren noch zu sehr Insolvenz- und zu wenig Sanierungsverfahren. Nach dem gesetzlichen Leitbild kann eine Zahlungsunfähigkeit und damit eine fehlende Solvenz in diesem Verfahren gerade nicht vorliegen. Trotzdem nutzen auch diese Verfahren offenbar ganz überwiegend klassische liquiditätsschöpfende Instrumente wie die Insolvenzgeldvorfinanzierung. Dies legt neben den verfügbaren Medienberichten die Dauer der Antragsverfahren nahe. Ein so langer Zeitraum ist zur Verhandlung des Sanierungsplanes nicht in allen Fällen erforderlich; die Erarbeitung eines solchen Planes kann und muss ohnehin weitgehend im Vorfeld der Antragstellung erfolgen. Aktuell bestehen noch zu wenige Erfahrungen für sichere oder gar abschließende Beurteilungen. Es bleibt also abzuwarten, ob das Schutzschirmverfahren trotz seiner guten Ansätze in seiner derzeitigen Ausgestaltung größere Bedeutung als Sanierungsverfahren erlangen wird. 4. Das ESUG bietet sehr gute Instrumente für einen schnellen und planbaren Verfahrensdurchlauf Die bisher aufgehobenen Verfahren unterstreichen die im Rahmen des ESUG realisierbare Möglichkeit eines straffen Verfahrensdurchlaufs. Insbesondere die bereits aufgehobenen Schutzschirmverfahren zeigen eine sehr schnelle Durchlaufzeit als Gegenleistung für eine komplexe und aufwändige Vorbereitung. Die im ESUG gebotenen Anreize und Möglichkeiten für ein beschleunigtes Verfahren insbesondere die novellierten Regelungen zum Insolvenzplan können in der Praxis so genutzt werden, dass die Verfahren kurz nach Abschluss der verfahrenslenkenden Entscheidungen auch aufgehoben werden. The Boston Consulting Group 9

12 Es manifestiert sich jedoch dieser Geschwindigkeitsvorteil bislang nur im eröffneten Verfahren. In der Antragsphase scheint in beiden Verfahrensarten ( 270a und 270b InsO) weiterhin der Zeitraum des Insolvenzausfallgeldes mit durchschnittlich zwei bis drei Monaten ausgeschöpft zu werden. Daher wird in der Antragsphase der Finanzierungsaspekt anscheinend weiterhin höher gewichtet als die frühzeitige Verfahrensaufhebung und beispielsweise der Entfall negativer Marktreaktionen auf das Insolvenzverfahren. Deshalb darf die schnelle Verfahrensdauer auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gegenüber der klassischen übertragenden Sanierung noch kein großer Geschwindigkeitsvorteil sichtbar ist. 5. Die Gläubigermitwirkung scheint zu funktionieren keine Wechsel beim Sachwalter Die de facto nicht existenten Wechsel des Sachwalters während des Verfahrens (abgesehen von den beschriebenen Einzelfällen) können als Indiz gewertet werden, dass die Gläubigermitwirkungsmechanismen offensichtlich funktionieren. Aufgrund der Größenverteilung der beantragten Eigenverwaltungsverfahren ist davon auszugehen, dass in den meisten Fällen ein vorläufiger Gläubigerausschuss bestellt wurde. Es wird vermutet, dass die Gerichte daher im Regelfall dem Vorschlag der Gläubiger für den (vorläufigen) Sachwalter gefolgt sind, wenngleich dies anhand der Daten nicht nachgewiesen werden kann. WESENTLICHES ERGEBNIS nach dem ersten Jahr ESUG ist, dass das Ziel einer intensiveren Nutzung des Eigenverwaltungsverfahrens für die Unternehmenssanierung noch nicht erreicht wurde vor allem das neu eingeführte Schutzschirmverfahren wird aktuell nur sehr eingeschränkt genutzt. Aber die Praxis zeigt bereits, dass die intendierte Straffung des Verfahrensablaufs innerhalb des ESUG durchaus möglich ist. Zudem scheinen die Mechanismen zur (frühzeitigen) Einbindung der Gläubiger in das Verfahren zu funktionieren. Damit steht die aktuell noch geringe praktische Relevanz der Eigenverwaltungsverfahren im Gegensatz zu den Möglichkeiten, die das Gesetz bietet. Sicherlich schrecken derzeit einige Unternehmen aufgrund des aktuell noch geringen Erfahrungsschatzes und der hohen Komplexität vor diesen Verfahren zurück, soweit ihnen die Vermeidung einer Insolvenz als Sanierungsweg zur Verfügung steht. Es bleibt abzuwarten, ob sich die gerichtliche Unternehmenssanierung in Eigenverwaltung in Zukunft stärker etablieren kann. 10 Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

13 Hintergrund und Methodik der Studie Am 1. März 2012 hat der Gesetzgeber mit dem "Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen" (ESUG) die Insolvenzordnung in wesentlichen Teilen grundlegend reformiert. Er begründete die Reform mit der fehlenden Berechenbarkeit des Insolvenzverfahrens nach bisherigem Recht. Mit der Gesetzesnovelle verfolgte er das Ziel, die Voraussetzungen und die Durchführung einer Sanierung in der Insolvenz durch Stärkung der Rechte des Schuldners sowie der Gläubiger zu verbessern. Die Attraktivität des Insolvenzverfahrens als Alternative zu einer außergerichtlichen Sanierung sollte erhöht und eine frühere Antragstellung gefördert werden. Diese Zielsetzung konkretisiert sich in folgenden wesentlichen Punkten: Erleichterung des Zugangs zu Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung ( 270a InsO) Einführung eines neuen sog. "Schutzschirmverfahrens" ( 270b InsO), welches dem Schuldner unbelastet durch Zwangsmaßnahmen und unter der Aufsicht eines Sachwalters eine dreimonatige Frist zur Erarbeitung eines Insolvenzplanes gewährt Zeitliche Straffung und Erhöhung der Planungssicherheit im Insolvenzverfahren Datenerhebung. Kern der Betrachtungen sind das neu geregelte Eigenverwaltungsverfahren nach 270a InsO und das neu eingeführte Schutzschirmverfahren nach 270b InsO. Dabei beziehen sich die Auswertungen ausschließlich auf Insolvenzverfahren von Personen- und Kapitalgesellschaften. Ein Insolvenzverfahren wird dann als Eigenverwaltung klassifiziert, wenn ein ursprünglicher Antrag auf Eigenverwaltung (nach 270a oder 270b InsO) vorlag unabhängig vom weiteren Verfahrensverlauf. Die Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung seit Inkrafttreten des ESUG wurden im Zeitraum vom 1. März 2012 bis zum 31. Januar 2013 (elf Monate) gemäß ihrem Antragsdatum berücksichtigt. Die Grunddaten zu den Insolvenzverfahren wie Schuldner, Zeitpunkte für Antrag und Eröffnung sowie Aufhebung, beantragte bzw. eröffnete Verfahrensarten, Amtsgerichtsbezirk und (vorläufiger) Sachwalter wurden auf Basis veröffentlichter Beschlüsse sowie anderweitiger Veröffentlichungen erhoben. Zusätzlich wurden mit Hilfe von Wirtschaftsdatenbanken 13, sofern verfügbar, Kennzahlen zu Umsatz, Mitarbeiterzahl und Bilanzsumme sowie die Branchenklassifizierung 14 für die jeweiligen Schuldner im aktuellsten verfügbaren Stand erhoben. Verbesserte Einbindung der Gläubiger, vor allem mit Blick auf die Auswahl des vorläufigen Sachwalters 13 Wesentliche Quellen waren Orbis, Markus sowie der elektronische Bundesanzeiger 14 Basierend auf der NACE-Klassifizierung The Boston Consulting Group 11

14 Die Autoren Dr. Ralf Moldenhauer ist Partner und Managing Director im Frankfurter Büro der Boston Consulting Group. Bitte kontaktieren Sie ihn unter Wolfgang Herrmann ist Partner und Managing Director im Stuttgarter Büro der Boston Consulting Group. Bitte kontaktieren Sie ihn unter Rüdiger Wolf ist Principal im Hamburger Büro der Boston Consulting Group. Bitte kontaktieren Sie ihn unter Frederik Drescher ist Project Leader im Münchener Büro der Boston Consulting Group. Bitte kontaktieren Sie ihn unter Danksagung Die Autoren danken Heinz Schmidt WBDat GmbH und Peter Reuter INDat-Report für die zur Verfügung gestellten Daten und die konstruktiven inhaltlichen Diskussionen. Dank gebührt weiterhin Madjar Navah, Associate bei der Boston Consulting Group, für wertvolle Unterstützung bei den der Studie zugrunde liegenden Auswertungen. Kontakt Für weitere Diskussionen zu dieser Studie stehen Ihnen die oben genannten Autoren gern zur Verfügung. 12 Das erste Jahr ESUG Erfahrungen und Analysen aus der Praxis

15 Um sich über neue Themen zu informieren und sich für E-Alerts zu diesem oder anderen Themen anzumelden, besuchen Sie bcgperspectives.com. Besuchen Sie bcg.perspectives auf Facebook und Twitter. The Boston Consulting Group, Inc All rights reserved. 3/13

16 Abu Dhabi Amsterdam Athens Atlanta Auckland Bangkok Barcelona Beijing Berlin Bogotá Boston Brussels Budapest Buenos Aires Canberra Casablanca Chennai Chicago Cologne Copenhagen Dallas Detroit Dubai Düsseldorf Frankfurt Geneva Hamburg Helsinki Hong Kong Houston Istanbul Jakarta Johannesburg Kiev Kuala Lumpur Lisbon London Los Angeles Madrid Melbourne Mexico City Miami Milan Minneapolis Monterrey Montréal Moscow Mumbai Munich Nagoya New Delhi New Jersey New York Oslo Paris Perth Philadelphia Prague Rio de Janeiro Rome San Francisco Santiago São Paulo Seattle Seoul Shanghai Singapore Stockholm Stuttgart Sydney Taipei Tel Aviv Tokyo Toronto Vienna Warsaw Washington Zurich bcg.com bcgperspectives.com

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