Die taube Zeitmaschine Eine Zeitreise durch zwei Galaxien

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1 Die taube Zeitmaschine Eine Zeitreise durch zwei Galaxien In seiner dritten Theaterproduktion begibt sich das Ensemble von Possible World auf eine abenteuerliche Reise durch die Geschichte der Gehörlosen von Michaela Caspar, Rafael Ugarte Chacón und Wille Felix Zante 382 DZ Wenn die eigene Vergangenheit in den Geschichtsbüchern nicht vorkommt, ist diese unsichtbar. Deswegen gehen gehörlose und hörende Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam auf eine Forschungsreise in die Geschichte der Gehörlosen. Eine erstaunliche und weitgehend unbekannte Geschichte von der Entwicklung einer lebendigen Gemeinschaft mit eigener Sprache und Kultur, aber auch von der Verfolgung und Unterdrückung einer Minderheit durch eine Mehrheit. Wie sieht es nun im Jahr 2014 aus? Ist die Zeit der Bevormundung vorüber? Was wissen Hörende überhaupt über Gehörlose? Was Gehörlose über Hörende? Und was ist eigentlich ein Cochlea-Implantat? Szene Meinungen zum Cochlea-Implantat N: Ich heiße N., ich bin taub. Ich habe letztes Jahr eine Lehre abgeschlossen als Metallfacharbeiter und arbeite in meinem Beruf. Ich möchte Meister werden und dann eine eigene Firma aufbauen. Inklusiv. Die Hörenden, die bei mir arbeiten, müssen ein bisschen gebärden lernen, damit wir kommunizieren können. Das CI ist für mich negativ. Grund: Die Ärzte, die ganz oben stehen, und die Therapeuten, beide beeinflussen ganz stark die hörenden Eltern. Sie gucken ihr gehörloses Kind an, wissen nicht, was sie tun sollen, dann gehen sie zum HNO-Arzt. Die hörenden Eltern wissen gar nichts über Gehörlose. Und dann sagt der Arzt zu ihnen: Die Gehörlosenschulen werden immer weniger. Sie können Ihrem Kind ein CI einoperieren lassen H: Wieso CI? Brauch ich nicht, ich kann genug hören. Das brauch ich nicht. Dein Beeinflussen brauch ich nicht. Dein Aufzwingen brauch ich nicht. Nerv nicht! Hau ab! Du hast kein Gefühl vom Kummer eines Kindes, kein bisschen. Ein CI hilft oder hilft nicht. Doof! Operation, dazu Geld verschwenden. Ärzte beuten aus. Ich sehe sie als schlimme Leute, boah!... Meine Eltern wollen, dass ich ein CI trage, aber ich blocke das ab, ich mag das nicht. Ich möchte natürlich sein, es ist schön: meine Identität und mein Charakter. Wenn ich später Kinder bekomme und sie gehörlos wären, würde ich ihnen niemals ein CI geben. Ich würde sie natürlich aufwachsen lassen, so wie sie sind. Das ist schön. Michaela Caspar, Regisseurin Berlin, Freitag, der 3. Oktober 2014, 10 Uhr: Ich bin gerade dabei, die Proben für das Wochenende vorzubereiten. Im Dezember haben wir Premiere und jetzt reflektierend auf unsere Probenarbeit zu blicken, ist mir nicht möglich. Dazu bin ich zu sehr in das Entwickeln von Szenen involviert und vielleicht auch zu nervös. Hier mein Versuch einer kleinen Beschreibung: 2009 hatten wir mit unserem ersten Theaterstück Frühling Erwache! Premiere. Es spielten gehörlose, schwerhörige und mehrfachbehinderte Schüler der Ernst-Adolf- Eschke-Schule in Berlin sowie drei hörende Schauspieler. Seitdem haben wir den Kurzfilm WIR., der auf internationalen Festivals gezeigt wurde, und das Theaterstück MEDEA! DIE WAHRHEIT! ME DEA F! produziert. MEDEA! war unsere zweite Theaterproduktion und sehr schwierig zu proben. Es war ein von einem Lautsprachler geschriebener Stücktext: ein langes Stück und für uns in der Gruppe inhaltlich kaum zu bewerkstelligen. Letztendlich haben wir einen Auszug aus dem Stück gespielt. Den Text in Gebärdensprache zu übertragen und die Inhalte der Gruppe nahezubringen, war kompliziert. Irgendwie war das für mich ein Schock. Ich hatte nicht mit so großen Unterschieden gerechnet. Ich las damals bereits über die Geschichte der Gehörlosen und begegnete Begriffen wie Paternalisierung und Kolonialisierung. Nach unserer Premiere war mir klar, dass ich meine Arbeitsweise verändern wollte. Jetzt proben wir unser neues Stück, das den Titel Die taube Zeitmaschine trägt. Wie kamen wir auf unser Thema? Zum einen sprachen mich nach unseren Vorstellungen von MEDEA! oft Hörende an. Sie wollten etwas über Gehörlose wissen. Die meisten von ihnen wussten einfach nichts. Über die Geschichte der Gehörlosen gibt es in Schulbüchern vielleicht einen Satz, und der betrifft die Zeit des Nationalsozialismus. Es schien mir aber, dass die Personen Interesse hatten, mehr zu erfahren. Zum anderen kenne ich fast ausschließlich Hörende, die das CI als Errettung der Gehörlosen verstehen und überhaupt nicht begreifen können, dass es Gehörlose gibt, die das CI ablehnen oder

2 DZ ihm gegenüber kritisch sind. Für diese beiden Themenkreise Geschichte und CI-Debatte wollte ich nun eine Verknüpfung finden. Dafür haben wir eine neue Arbeitsweise gefunden. Für die Position der Gehörlosen nehmen wir nur Text-Material, das wirklich von Gehörlosen stammt. Das bedeutet, dass der Anteil am Stück, der von Gehörlosen stammt, viel größer ist als bei unseren vorigen Produktionen. Improvisationen der Gruppe, persönliche Positionen zum CI, eigene Lebenserfahrungen, selbst erstellte Zeitzeugeninterviews, Recherchematerial, das aus der Taubengemeinschaft kommt, von Gehörlosen produzierte Filme und TV-Sendungen zu Geschichtsthemen all dies haben wir recherchiert, angesehen und damit weitergearbeitet. Unser Autor, Till Nikolaus von Heiseler, hat das Material bearbeitet und in Szenenform gebracht. Vieles blieb in seiner improvisierten Form erhalten, manches wurde weiterentwickelt. Texte, die die hörende Position betreffen, wurden teils nach dem gleichen Prinzip erarbeitet. Zum Teil sind es Dokumente, aber einiges wurde auch direkt von unserem hörenden Autor geschrieben. Auch die Musik wird auf Gehörlose zugeschnitten sein. Der Komponist Jan-Peter Sonntag begleitet das Stück mit Klängen, die sich in dem

3 384 DZ Frequenzbereich bewegen, den sowohl Hörende als auch Gehörlose wahrnehmen können. Dabei geht es vor allem um die Wahrnehmung von Schall, die nicht über das Ohr verläuft: Wir spüren die Musik in unseren Muskeln, auf unserer Haut, in unseren Organen das haben wir alle gemeinsam. Die Gruppe besteht aus 13 Darstellern. Sie sind gehörlos, schwerhörig, CI-Träger, mehrfachbehindert und hörend. Unsere Gruppe hat sich verändert. Sie ist gehörlosenlastig geworden, und Gebärdensprache spielt eine größere Rolle auch im Probenprozess. Einige Darsteller sind seit 2009 dabei. Sie sind jetzt keine Schüler mehr. Viele haben bereits eine abgeschlossene Lehre und arbeiten in ihren Berufen. Aber es ist auch ein gehörloser, professioneller Darsteller hinzugekommen, der eine enorme Kraft, Spielfreude, Kreativität und Wissen mit einbringt. Auch arbeiten wir erstmals mit einem gehörlosen Dramaturgen. Nicht nur wegen der verschiedenen Hörfähigkeiten ist diese Gruppe inklusiv, es sind auch Menschen aus völlig verschiedenen Lebensbereichen: von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus dem Bundestag bis zum Mädchen, das gerade die Schule abgebrochen hat. Für mich ist das jeden Tag wieder interessant und es birgt immer Unerwartetes und Spannendes. Ich glaube und hoffe, dass diese unsere dritte Theaterproduktion unsere persönlichste Arbeit wird. Improvisation zur Szene Kamerakreis Streit ums CI C: Es ist bestimmt nicht politisch korrekt, dass ich das jetzt sage, aber ich bin für das CI. Es ist natürlich total krass, wenn man die Entscheidung für ein Kind trifft, dass das selber nicht entscheiden kann. Aber ich glaube, wenn man das Kind schon früh ins Sprechen reinbringt, dass dann wirklich andere Chancen bestehen, gerade was den Bildungsweg betrifft. E: CI hilft beim Hören gut, man hat mehr Chancen, aber die Reaktion Es ist nah am Gehirn. Ein Drittel der Personen haben einen Bruch im Körper, bei zwei Dritteln klappt und läuft es. Aber eine Reaktion im Körper ist immer da. J: CI bedeutet: die Aufnahme ist anders, metallisch, tack tack tack tack, anders als normale Hörende aufnehmen. Ich mag das nicht. I: Wenn das CI schon drin ist, dann gibt es so ein Hin und Her innen. Und die Identität ist schlecht. P: Nicht hören zu können, halte ich für einen schlimmen Verlust an Teilnahme. All die Klänge dieser Welt, natürlich oder von Menschen ge-

4 macht. Das nicht haben zu können, muss furchtbar sein. Daher bin ich für das CI. I: CIs machen aus Menschen Roboter. F: Ich habe selbst ein CI. Es gibt Positives und Negatives. Mein Gefühl zum Positiven: Ich kann hören und helfen. Zum Beispiel wenn Gehörlose nicht sprechen können, kann ich dolmetschen. Dann helfe ich in der Kommunikation und das klappt! Positiv ist auch, dass ich bei meiner Arbeit die Maschinen höre, die Geräusche, und auch hören kann, wenn sie kaputt sind. Das braucht das Hören. Anrufen geht nicht. Die Geräusche gehen durcheinander. Ich brauche das Hören für Musik und Kulturen. Dafür ist es gut. E: Was ist nicht gut? Was? F: Geräusche im Kopf. Schmerzen. Wenig Strom. Kopf und Herz. C: Wie ist das mit dir? Würdest du sagen, deine Welt ist hörend? Oder gehörlos? W: Es gibt nur eine Welt. Y: Für mich ist wichtig: Bist du glücklich oder bist du unglücklich mit den CIs? W: Hmmm. Beides gleichermaßen. C: Ich glaube, dass die Welt hart und grausam ist und das man besser darin bestehen kann, wenn man ein bisschen mehr wie die Mehrheit ist, also hören kann. E: Ich bin gegen das CI, weil ich glaube, die Welt ist sehr, sehr hart und man sollte sich nicht in eine Gesellschaft eingliedern, in der man gar nicht so gut kommunizieren kann. In seiner eigenen Gesellschaft kann man viel besser einen Anhaltspunkt finden! Warum sollte man sich dann ein CI einbauen lassen? P: Es sollte in Deutschland keine Parallelwelten geben und deswegen müssen auch die Gehörlosen integriert werden und deswegen bin ich für das CI. C: Ich glaube, es ist unrealistisch, dass Hörende alle Gebärdensprache lernen. Minderheiten müssen sich anpassen. E: Minderheiten müssen akzeptiert werden. Wir sind Menschen, wir sind keine Tiere. Wille Felix Zante, Darsteller und Dramaturg Theater kenne ich eigentlich nur aus dem Publikum heraus, wenn ich es mir selber angucke. Erste Erfahrungen habe ich dann viel später auf einem deutsch-französischen Austausch gesammelt, der auch ein Theaterworkshop war, aber eben auch nur ein Workshop. Zweimal eine knappe Woche, einmal in Marseille, einmal in Hamburg, da dann auch die Aufführung. Ich habe also keine Ahnung, was auf mich zukommt, als ich Michaela vor einem Jahr zusage, mitmachen zu wollen beim nächsten Stück nach ME DEA F! und Frühling Erwache!. Es geht langsam los mit Brainstorming und Ideensammlungen, vier Leute in einem überdimensional großen Probenraum, Overkill für einen Tisch und Schreibwerkzeug. Eine lange Pause, dann kommen die ersten Proben mit den Schauspielern, wo wir uns kennenlernen, wo ich die anderen kennenlerne. Der Raum wird kleiner. Es wird improvisiert, herumgespielt. Wir lernen Zeitzeugen kennen, Gehörlose aus der Nazizeit. Wir filmen Interviews mit ihnen für das Stück. Wir proben weiter. Wieder eine lange Pause. Es wird ernst mit Szenen, die sich herauskristallisieren, und ich sehe immer mehr nur Teile des Stücks, die Teile, wo ich mitspiele. Es ist spannend, zu früh zur Probe zu kommen und die zu sehen, die vor mir spielen. Dann knüpft eine Improvisation an eine andere Improvisation an, das Improvisierte wird zum Text, der Text zur Szene. Der Raum wird komplett ausgefüllt von uns. Ich weiß nicht, wann sich schon einmal ein Stück so mit der Gehörlosengeschichte auseinandergesetzt hat, den Bogen von Epée übers Dritte Reich zum CI spannt und dabei einen neuen Text erstellt, und irgendwie passt das Ganze auch zusammen. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen Stücken war. Vielleicht ist dadurch, dass ME DEA F! mehr auf einem Text basierte vielleicht mehr noch als bei Frühling Erwache! die Vorbereitung eher ein Auswendiglernen gewesen. Bestimmt war es irgendwo auch ein Prozess aber der fällt mir hier besonders auf. Die Zeitmaschine ist kein monumentales Produkt einer Einzelperson, einem Geniestreich entsprungen, das dann nur noch auswendig gelernt wird, sondern ein organisches Miteinander. Der Text schleicht sich langsam in die eigenen Hände und den Mund, wird gedacht und ausgesprochen, als wäre es ein eigener. Die Aufführung ist im Dezember, es ist jetzt Oktober. Einerseits wirkt die Premiere noch weit entfernt, andererseits weiß ich mit dem Kopf auch, dass zwei Monate schnell um sind aber es fühlt sich an, als ob der Zeitdruck dem Stück nur gut tun kann. Szene die junge Darstellerin C. interviewt die Seniorin Frau K. C: Hatten Sie Sprechunterricht? War das schwer? DZ

5 386 DZ K: Die Sprache zu lernen, war sehr schlimm. War grausam. Weil ich auch oft den Ton nicht richtig formulieren konnte. Also musste ich immer wiederholen, immer wieder wiederholen. Wenn man nicht hören kann, ist es schwierig, die richtige Aussprache zu führen. Es waren neun harte Jahre gewesen für meine Großmutter, um mich so weit zu bringen. Sobald ich etwas nicht richtig ausgesprochen habe, beim dritten, vierten Mal, bekam ich eine Schelle. Das war nicht schön. Ich bin auch aus dem Fenster gesprungen aus dem ersten Stock, weil ich nicht mehr sprechen wollte, ich wollte meine Ruhe haben. Es war sehr streng. Deswegen hatte ich auch keine schöne Kindheit. Das ist ein Vorteil und Nachteil, dafür kann ich heute gut reden. Wenn sie mich nicht dazu gezwungen hätte, würde ich wahrscheinlich heute nicht sprechen können. C: Wo ist Ihre Heimat? K: Meine Heimat ist die Gehörlosenwelt. Zurück zu der hörenden Welt möchte ich nicht mehr gehen. Ist zu anstrengend für mich. Ich muss alles vom Mund ablesen. Früher konnte ich das noch leisten, aber jetzt funktioniert das nicht mehr, vorbei. C: Welchen Beruf haben Sie gelernt? K: Ach wunderbar, eine schöne Frage, die Sie mir stellen. Keinen Beruf hab ich gelernt. Damals war das nicht möglich gewesen, dass man technische Zeichnerin oder Friseuse werden kann. Heute sieht die Welt schon ganz anders aus. Es wird auch mehr für die Gehörlosen getan. Und ich find das gut, dass die Jungen heute mehr Selbstbewusstsein haben. Find ich toll. C: Was glauben Sie, was Hörende über Gehörlose denken? K: Wollt ihr wirklich die Wahrheit wissen? Die hörenden Menschen, besonders in Deutschland, die denken, die Taubstummen sind doof. Haben alle eine Macke. Bei den Blinden oder bei den Krüppeln hat man mehr Verständnis. Aber bei den Gehörlosen heute immer noch nicht. Was soll ich mich mit dir abgeben? Du bist doch minderwertig. Das find ich richtig beschämend, wie die Hörenden die Gehörlosen behandeln, find ich einfach nicht gut. C: Wenn Sie selbst noch mal geboren würden, möchten Sie hören? K: Schön wär s, wenn ich hören könnte und eine bessere Jugend haben würde, nicht so, wie ich es gehabt habe: Schläge, danke schön, ich möchte kein Kind mehr sein. Szene der junge Darsteller E. interviewt die Seniorin Frau S. E: Was war dein schlimmstes Erlebnis im Leben? S: Ausgebombt! Im Zweiten Weltkrieg. Ich war im Kindergarten. Als ich nach Hause kam, war alles ausgebombt. Meine Mutter hat überlebt. Ich habe geweint, geweint, geweint. Mama kam zu mir, hat mich umarmt. Das ist dann aber eine schöne Erinnerung. E: Haben die Nazis deine Mutter sterilisiert? S: Ja, Mama, ja. E: Was ist dann passiert? War sie tapfer? Oder traurig? S: Die Hauptsache für sie war, dass ich da war, sie hatte so eine Tochter. Ich habe keine Geschwister. Kein Bruder, keine Schwester, weil Mutter sterilisiert wurde, das war drei Monate nach meiner Geburt. E: Würdest du gerne Geschwister haben? S: Ja. E: Hat deine Mutter Geschwister? S: Ja, sie hat eine Schwester. Auch taub, auch sterilisiert. Mutters Schwester hatte kein Kind. E: Deine Tante hatte also kein Kind? S: Sie lebte kurz. Mit 23 Jahren ist sie gestorben. Sie wurde in der Nazizeit eingeschläfert. Ja, mit 23, so war das. E: Würdest du gerne hörend sein? S: Nein. Ich fühle mich wohl. Ich bin zufrieden. Rafael Ugarte Chacón, Dramaturg Was ist das Besondere an der Ästhetik unserer Inszenierungen? Wenn wir für Gehörlose und Hörende spielen wollen, warum stellen wir dann nicht einfach ein paar Dolmetscher auf die Bühne? Ganz einfach: Weil eine Aufführung für Hörende mit Gebärdensprachdolmetschern eben immer noch eine Aufführung primär für Hörende ist. Umgekehrt gilt das auch für Aufführungen in der Gehörlosenkultur, die in Lautsprache gedolmetscht werden. Wir wollen aber ein Theater machen, bei dem Hörende und Gehörlose von Anfang an mit gedacht werden. Inszenierungen, die das künstlerische Potenzial, das Gehörlose und Hörende einbringen, auch nutzen und niemanden in die Übersetzerrolle drängen. Auf diese Weise hat sich in den letzten Jahren unsere Ästhetik entwickelt, die ich im Theater der Hörenden und auch dem der Gehörlosen ansonsten nicht entdecken konnte. Wir arbeiten viel mit Ein- und Ausschlussverfahren. So wird der Text teilweise in Gebärdensprache oder LBG, teilweise in Lautsprache geäußert. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Verdolmetschung, sondern um eine asymmetrische Infor-

6 mationsvergabe. Je nachdem, welchen sprachlichen Hintergrund ich habe, erhalte ich z. T. unterschiedliche Informationen zu unterschiedlicher Zeit. Das bedeutet, dass jeder im Publikum die Erfahrung des zeitweiligen Nichtverstehens und Ausgeschlossenseins aufgrund der Sprache macht eine Erfahrung, die für Gehörlose alltäglich ist, aber Hörende sehr verunsichern kann. Aber warum wollen wir Leute verunsichern? Gehörlose und Hörende sind unterschiedlich. Sie nehmen die Welt anders wahr, haben verschiedene Umgangsformen und eigene Sprachen. Im Alltag führt dies oft zu Unverständnis, Diskriminierung und Konflikten. Wir wollen diese Unterschiede sichtbar machen und zeigen, dass die Kommunikation miteinander nicht immer einfach ist. Aber dass es trotzdem geht. Nicht zuletzt denke ich, dass wir mit unserer Arbeit zeigen, dass Differenz und Heterogenität ein ästhetisches Potenzial bergen. Inklusion muss keine Pflichtübung und keine lästige Aufgabe sein, sondern sie kann spannende, interessante, aufregende, verstörende, lustige, traurige, provokante und erhellende Ergebnisse hervorbringen, die man sich bisher nicht vorstellen konnte. Und sei es auch nur, dass Gehörlose und Hörende gemeinsam das Theater besuchen. Wer hätte das schon für möglich gehalten? i Michaela Caspar ist Schauspielerin und Regisseurin. Seit 2008 arbeitet sie im gemeinnützigen Verein Possible World e. V. Die taube Zeitmaschine. 12./13./14. Dezember Uhr 23./24./25. Januar Uhr Ballhaus Ost Pappelallee Berlin Reservierung über oder Tel Mit Asya Avagyan, Johanna Böttcher, Hend El-Kadi, Emilia von Heiseler, Inara Ilyasova, Erdal Kar, Eyk Kauly, Peter Marty, Nikola Vujicic, Frank Weigang, Wille Felix Zante, Cordula Zielonka Regie: Michaela Caspar // Stück nach Improvisationen der Gruppe: Till Nikolaus von Heiseler // Raum und Komposition: Jan-Peter Sonntag // Kostüm: Gabriele Wischmann // Gebärdensprachübertragung und Körperarbeit: Anka Böttcher // Dramaturgie und Recherche: Rafael Ugarte Chacón, Wille Felix Zante // Video: Jens Kupsch // Produktion: Daniel Schrader // Maske: Janina Kuhlmann // Assistenz und Fotografie: Max Neu // Praktikanten: Jana Bienroth, Lena Klein, Thamara Logeswaran, Martin Weller Gefördert durch Aktion Mensch, den Projektfonds Kulturelle Bildung und den Fonds Soziokultur. Eine Produktion von Possible World e. V. in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. mit einer Gruppe aus gehörlosen und schwerhörigen Jugendlichen sowie professionellen Schauspielern zusammen. Die Theater- und Filmprojekte von Possible World wurden bereits für mehrere nationale und internationale Auszeichnungen nominiert. Rafael Ugarte Chacón promovierte am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin über Theateraufführungen, die sich gleichermaßen an Gehörlose und Hörende richten. Seine Doktorarbeit wird im Sommer 2015 unter dem Titel Theater und Taubheit bei transcript (Bielefeld) erscheinen. Seit 2010 arbeitet er für Possible World e. V., erst als Produktionsassistent, dann als Dramaturg. Wille Felix Zante ist taub, hat Cochlea-Implantate und ist schwerhörig. Er hat an der Universität Hamburg seinen Magister in den beiden Hauptfächern Gebärdensprachen und Amerikanistik gemacht. Bei Possible World e. V. ist er Darsteller und Dramaturg. DZ

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