Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausmaße an

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1 1. JULI 2015 Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausmaße an Der Terrorangriff durch den Islamischen Staat, bei dem fast 40 Urlauber in Tunesien getötet wurden und der von Gräueltaten in Frankreich und Kuwait begleitet wurde, wirft ein Schlaglicht auf die mörderischen Gewalttaten, die die Gruppe bereit ist zu begehen. Die Christen sind in der Schusslinie der IS-Terroristen und anderer Terrorgruppen im Nahen Osten und dem Rest der Welt. Report von: Lord Alton Die christliche Bevölkerung im Nahen Osten, mit ihren 12 Millionen Menschen, wird bis zum Jahr 2020 halbiert werden, wenn sich der gegenwärtige demographische Trend fortsetzt. Vor hundert Jahren machten die Christen ein Viertel der Bevölkerung des Nahen Ostens aus, heute sind es weniger als fünf Prozent und nur noch ein Prozent der Christen weltweit. Heute werden Christen von Nordkorea bis Pakistan, von China bis in den Sudan verfolgt. Der britische Thronfolger, Prinz Charles, beschrieb die Bedrohung der Christen im Nahen Osten als eine unbeschreibliche Tragödie. Systematische Verfolgung ist kein neues Phänomen. Das Römische Imperium verbot den neuen, wachsenden christlichen Glauben und verurteilte alle Einige Christen, die vor der IS fliehen, finden eine Zuflucht in Camps (Foto: dpa) Christen zum Tode. Feldzüge gegen armenische Christen und die Rassenvernichtung der Herero und Nama in noch, bevor sie diesen Gräueltaten Einhalt gebieten?, Deutsch-Südwestafrika Namibia -, waren Jahre sagte er. Es sind weniger als der Christen später die ersten Völkermorde des 20. Jahrhunderts. in Aleppo übriggeblieben. Tausende wurden getötet, Kir- Annähernd 10 Prozent der zwei Milliarden Christen welt- chen und alte Klöster gesprengt, ganze Gemeinden waren weit leiden laut Gyula Orban, einem Amtsträger der katho- gezwungen zu fliehen, Bischöfe und Priester, so wie Vater lischen Hilfsorganisation Aid to the Church In Need, Jacob Murad, Bischof Hanna Ibrahim und Paul Yazici, unter Verfolgung. wurden entführt und hingerichtet. Folter, Enthauptungen und selbst Kreuzigungen, bei denen die Körper der Tausende wurden getötet Hingerichteten an Kreuzen aufgehängt werden, sind alltäg- Das Erzbistum des Erzbischofs der Melkitisch Griechisch- lich geworden. Syrische Christen, die in Gebieten leben, Katholischen Kirche in Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, die vom Islamischen Staat (IS) kontrolliert werden, sind ge- wurde mehr als 20 Mal von Mörsergranaten getroffen und zwungen zum Islam zu konvertieren oder eine Strafsteuer, stand auch im Juni 2015 wieder unter Beschuss. Er sagte, die Dschizya, zu zahlen. dass die Christen ihr Leben verloren, ihre Heimat und ihre Existenz und dass sie durch den Bürgerkrieg in Syrien Offene Bruchlinien traumatisiert sind. ISIS, die bereits Tausende in der Im siebten Jahrhundert mussten die Christen in der Region Region getötet haben, terrorisieren die Gläubigen in des heutigen Syriens eine halbe Unze Gold für das Privileg Aleppo. Nachdem Maloula, Mossul, Idlib und Palmyra bezahlen, unter dem Schutz des Islamischen Kalifats zu angegriffen wurden, worauf wartet der Westen noch, leben. Im Februar 2014 standen gut 20 christliche Familien, bevor er interveniert? Worauf warten die großen Nationen die noch in der nordsyrischen Stadt Raqqa lebten, vor der SEITE 1

2 gleichen Wahl. Die Kosten für den Schutz entsprechen nun dem Äquivalent von 650US$ in syrischen Pfund. Große Landstriche von Syrien und dem Irak sind zu gesetzlosen und unregierbaren Gebieten geworden. Es öffnen sich Bruchlinien zwischen islamischen Extremisten und Moderaten, zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und zwischen Sunniten und Schiiten. Geldmittel und Waffen fließen vom Golf her und aus Teheran herein. Gesetzestreue Minderheiten-Gemeinschaften, hauptsächlich Christen, gerieten ins Kreuzfeuer. Sie haben seit Jahren an Orten wie Aleppo und der Ebene von Ninive gelebt und beten und sprechen auch weiterhin in aramäischer Sprache. Die vereinten Truppen Syriens und der Kurden haben kürzlich einige christliche Dörfer in Nordost-Syrien vom IS zurückerobert, auch wenn ein massiver Vergeltungsschlag im Gange ist. Viele Christen haben versucht, aus Syrien zu fliehen, einige riskierten trügerische Überfahrten über das Mittelmeer. Zerstörung von Artefakten Die Brutalität des IS manifestiert sich in Enthauptungen, die von einem Blitzkrieg gegen Antiquitäten und uralte Artefakte sowie von einer Zerstörung christlicher Kirchen und der Entweihung schiitischer Moscheen begleitet wird. Der Fall von Palmyra folgte der Einebnung der antiken Stadt Nimrud und der Zerstörung der Bamiyan Buddhas in Afghanistan und der Sufi Monumente in Mali. IS versucht, die kollektiven Erinnerungen der Menschheit auszulöschen, alles zu zerstören, was anders ist, während sie in zynischer Weise die Antiquitäten, die sie nicht zerstören, schmuggeln und verkaufen, um ihre Kampagne zu finanzieren. Die Türkei verschließt davor einfach die Augen. IS stellt dies als einen Zusammenstoß der Zivilisationen dar, aber die Art und Weise, in der sie alles herabwürdigen, was zivilisiert ist, misst die Zivilisation an der Barbarei. IS steht auch im Krieg mit anderen Muslimen und denjenigen mit anderen Glaubenstraditionen. Hass gegenüber den Christen Sie beschreiben sich selbst als den Islamischen Staat, aber dies ist eine unzutreffende Bezeichnung. Es ist sicherlich kein Staat und viele muslimische Gelehrte stellen die islamische Basis in Frage, auf welcher der IS die Christen zwingt, zu konvertieren oder zu sterben, da der Koran sagt, dass es in der Religion keinen Zwang geben sollte. Eben dieser Hass gegenüber den Christen wurde auch von anderen radikalen Gruppen genährt. Diese reichen von den Taliban zu Al-Shabaab und Boko Haram. Die dschihadistische Ideologie von mit Al-Shabaab verbundenen islamistischen Kämpfern führte dazu, dass christliche Studenten bei einem Angriff auf das Garissa University College in Kenia, bei dem 147 Studenten starben, ganz speziell herausgegriffen wurden. Ein christliches Paar wurde bereits früher im Jahr 2015 von einem Mob von Menschen in Pakistan bei lebendigem Leib in einem Ofen verbrannt, während man ihre kleinen Kinder zwang, zuzusehen. Dies folgte auf die Tötung von 85 Anglikanern, die im Jahr 2013 in ihrer Kirche in Peschawar beteten. Britische Politiker haben den tragischen Fall von Nauman Masih, einem 15-jährigen christlichen Jungen, vorgebracht, der am 9. April 2015 in Lahore geschlagen, gefoltert und lebendig verbrannt wurde, nachdem man ihn als Christen identifiziert hatte. Zuvor war im Jahr 2011 der einzige christliche Minister im pakistanischen Kabinett, Clement Shabhaz Bhatti, ermordet worden. Niemand war hierfür für schuldig befunden worden. Chaos und Angst Pakistans erster Präsident, Muhammad Ali Jinnah, sagte bei der Staatsgründung im Jahr 1947: Minderheiten, zu welcher Gemeinschaft sie auch gehören mögen, werden geschützt werden. Ihre Religion, ihr Glaube und ihre Ansichten werden sicher sein. Es wird keine Einmischung irgendwelcher Art in ihre Religionsfreiheit geben. Sie werden im Hinblick auf ihre Religion, ihren Glauben, ihr Leben und ihre Kultur Schutz erfahren. Sie werden in jeder Beziehung Bürger Pakistans sein, ohne irgendwelche Unterschiede bei der Kaste und beim Glauben. Die Minderheiten in Pakistan sind weder sicher noch werden sie geschützt. Die Christen machen nur 1,5 Prozent oder drei Millionen Menschen der 182 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung Pakistans aus. Boko Haram verbreitet Chaos und Angst in Nigeria. Dies wurde plastisch dargestellt, als im Februar 2014 junge Mädchen entführt wurden und 59 Studenten des Federal Government College in Buni Yadi (Bundesstaat Yobe) ermordet wurden während sie schliefen. Kirchen wurden bombardiert, Pfarrer wurden hingerichtet und Christen wurden ins Visier genommen, obwohl die Regierung darauf beharrt, gegen Boko Haram vorzugehen. Die Terrorgruppe, die im Juni 2015 mehr als 80 Menschen bei Angriffen tötete, äußerte öffentlich, dass es ihr Zwischenziel ist, die Christen in einigen Landesteilen auszumerzen. SEITE 2

3 Massive Vertreibung Der Nord-Süd Konflikt in Nigeria erinnert an den Bürgerkrieg im Sudan ( ), bei dem zwei Millionen Menschen, hauptsächlich Christen, getötet wurden. Khartoum nimmt auch weiterhin ganze Gemeinschaften ins Visier. Es hat mehr als Bomben auf seine Zivilbevölkerung - vorwiegend auf die Christen - am Blauen Nil und Süd-Kordofan geworfen und hat mit der ethnischen Säuberung durch Glaubensbrüder Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur begangen. Die unablässige Gewalt hat zu einer massiven Vertreibung geführt und eine riesige Zahl an Flüchtlingen hervorgerufen. Sudans direkter Nachbar, Eritrea, ist laut Aussage des hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen für rund 18 Prozent der Immigranten verantwortlich, die im Jahr 2014 nach Europa kamen. Eritrea ist das Nordkorea Afrikas, mit einem der weltweit repressivsten Regime. Demonstranten kamen in London zusammen, um ein Zeichen für den 13. Jahrestag der Auferlegung massiver Restriktionen auf Kirchen in Eritrea, der Absetzung und des Hausarrests des Patriarchen von Eritrea, Abune Antonnios, und der Inhaftierung anderer Christen zu setzen. Christen, die aus Eritrea flohen, ertrugen tapfer die beschwerlichen Fahrten, um Libyen zu erreichen, nur um dort vom IS gefangengenommen und enthauptet zu werden. Die Glaubensfreiheit befindet sich im Mittelpunkt des Kampfes für die Zukunft ganzer Gesellschaften und Länder. Angriff auf Kirchen Ägypten war entsetzt, als im Februar ägyptische Kopten, die in Libyen arbeiteten, enthauptet wurden. Ich legte im Jahr 2013 nahe, dass wir die verkohlten Reste der Synagoge in der Fasanenstrasse in Berlin aus dem Jahr 1938 mit Bildern der geschwärzten Wände der zerstörten Kirche der Jungfrau Maria in Degla vergleichen sollten, und warum der August 2013 die ägyptische Kristallnacht repräsentiert. Dies war eine von vielen Kirchen, die zusammen mit christlichen Wohnhäusern und Geschäften angegriffen wurde. Die Situation hat sich unter Präsident Abd al-fattah as-sisi verbessert, aber der Chef der ägyptischen Sozialdemokratischen Partei, Dr. Mohamed Abul-Ghar, warnte, dass die erzwungene Vertreibung koptischer Familien durch übliche Zusammenkünfte, im Widerspruch zur ägyptischen Verfassung, zu den Prinzipien der Staatsbürgerschaft, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit steht. Diese Äußerungen folgten der Vertreibung von einer Reihe koptischer Familien in Beni Suef, da ein Mitglied dieser Familien beschuldigt wurde, angeblich Karikaturen des islamischen Propheten auf seinem Facebook-Account veröffentlicht zu haben. Der Mann ist Analphabet. Religiöse Erneuerung Die ägyptische Schriftstellerin und Autorin Fatima Naaot sagte in einer Mitteilung an den Präsidenten, dass die Vertreibung christlicher Familien aus ihren Dörfern und die Verbrennung ihrer Häuser vor den Augen der Sicherheitskräfte, ein Skandal ist, der die Souveränität des ägyptischen Staates untergräbt und ein Anzeichen für den Mangel an Rechtsstaatlichkeit und den Rückgang des Prestiges der Regierung und des Präsidenten ist. Der ägyptische Präsident Abd al-fattah as-sisi hat im Jahr 2015 nach einer Religiösen Revolution gerufen, um die Aspekte des islamischen Denkens erneut zu prüfen, die ihn zu einem Feind der ganzen Welt machen. Aber trotz seiner Rufe nach einer religiösen Erneuerung, treten eine Missachtung der Religion und Blasphemievorwürfe immer häufiger auf. Dies kann ein Hindernis für eine vernünftige und konstruktive religiöse Debatte sein und rachsüchtigen Akten Vorschub leisten. Vor diesem Hintergrund von Syrien und dem Irak, bis hin zum Sudan, Pakistan, Ägypten, dem Iran und vielen anderen Ländern werden Christen und andere wegen ihres Glaubens verfolgt - fand im Juni 2015 eine Menschenrechtskonferenz in Dschidda, Saudi-Arabien, statt, um die auf der Religion oder dem Glauben basierende Intoleranz und Diskriminierung zu bekämpfen. Menschenrechte War es schwarzer Humor oder ein cleverer Schritt, Saudi- Arabien zu fragen, diese Veranstaltung auszurichten? Saudi-Arabien ist eines der Länder, das die Religionsfreiheit am stärksten verletzt, und der saudische Wahhabismus hat viele dieser Konflikte befeuert. Angesichts der Abhängigkeit des Westens vom Öl, von den Waffenlieferungen und der symbiotischen Beziehung zu Saudi- Arabien, kann man sich kaum vorstellen, dass auf der Konferenz viel über den saudischen Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi gesagt wurde. Er ist wegen einer abweichenden religiösen Meinung inhaftiert und ihm drohen weitere öffentliche Auspeitschungen und eventuell die Hinrichtung. SEITE 3

4 Saudi-Arabien lag im Jahr 2014 auf Platz sechs der World Watch List der repressivsten Länder für Christen - eine Liste, die dank Open Doors zusammengetragen wird. Wenn ein Land wie Saudi-Arabien eine Gesetzgebung verabschiedet, die Atheisten als Terroristen definiert, die seine Bürger enthauptet oder foltert und sich weigert, das Recht der Minderheiten, ihrem Glauben zu folgen oder keinen Glauben zu haben, zu schützen, ist es dann ein Wunder, dass solche Aktionen von IS nachgeahmt werden? Saudi-Arabien enthauptet Leute auf öffentlichen Plätzen, was regelmäßig von ISIS gemacht wird. Rechtsstaatsprinzip Die Dschidda-Konferenz hatte zum Ziel zu diskutieren, wie man die Resolution 16/18 des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen zum Kampf gegen religiöse Intoleranz, Diskriminierung, Anstiftung zur Gewalt und Gewalt gegen M e n s c h e n a u f g r u n d i h r e r R e l i g i o n oder ihres G l a u b e n s effektiv implem e n t i e re n k a n n. Saudi-Arabien ist anders als der IS tatsächlich ein islamischer Staat und es wäre der erste Ort, um mit der Verkündigung einer Akzeptanz des Glaubenspluralismus und der Aufrechterhaltung der Diversivität und der Unterschiede zu beginnen. In seiner Eröffnungsrede auf der Konferenz sagte der OIC-Generalsekretär Iyad Ameen Madani, dass die internationale Menschenrechtsgemeinschaft dem Kampf der religiösen Intoleranz eine große Bedeutung zukommen lässt. Herr Madani beobachtete korrekterweise, dass der religiöse Hass auf allen Ebenen angegangen werden muss, einschließlich der Notwendigkeit, die Grenzen der freien Meinungsäußerung zu bestimmen, um festzulegen, wo sie endet und in die Anstiftung zum Hass umschlägt. Die Führer der Welt stehen vor der Herausforderun, sich für das Rechtsstaatsprinzip und den Schutz der Minderheiten einzusetzen und sie aufrecht zu erhalten und das über Konferenzen und Reden hinaus. Das ist das Gegenmittel zur dschihadistischen Ideologie, und nicht etwa Todeskommandos oder endlose Luftbombardements. Sichere Häfen Die Warlords und die Führer von Regimen, die für die Verfolgungen und Gräueltaten verantwortlich sind, sollten sich vor Gericht verantworten müssen. Es ist die Herausforderung, die Effektivität der Internationalen Strafgerichtshofs zu erhöhen, systematisch Beweise zu sammeln, die Gräueltaten zu dokumentieren und zu fordern, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Strafverfolgungen einleitet. Es bedarf mehr sicherer Häfen, um die belagerten christlichen Gruppen und andere zu schützen, und jeder Außenminister muss die Verpflichtungen von Artikel 18 voranbringen. Dag Hammarskjold, einer der großen Generalsekretäre der Vereinten Nationen ( ) sagte einst: Die UN ist nicht gegründet worden, um die Menschheit ins Paradies zu führen, sondern vielmehr um die Menschheit vor der Hölle zu retten. Es ist kaum zu erkennen, dass die internationale Gemeinschaft selbst Die Führer der Welt stehen vor der Herausforderung, sich für das Rechtsstaatsprinzip und den Schutz der Minderheiten einzusetzen und sie aufrecht zu erhalten und das über Konferenzen und Reden hinaus. Das ist das Gegenmittel zur dschihadistischen Ideologie, und nicht etwa Todeskommandos oder endlose Luftbombardements. dieses begrenzte Ziel erreicht. Die Vereinten Nationen, unsere westlichen Gesetzgeber, die politischen Entscheidungsträger und die Medien müssen sich über die Religion kundig machen. Die internationale Chef- Korrespondentin der BBC, Lyse Doucet, sagte: Wenn man die Religion nicht versteht einschließlich des Missbrauchs von Religion wird es umso schwerer, unsere Welt zu verstehen. Hilfsprogramme Die zentrale Frage wie Nationen lernen zusammenzuleben, sich dabei tolerant zu respektieren und sich an der Erhabenheit der Unterschiede zu erfreuen, steht im Mittelpunkt all dieser Herausforderungen. Es bedeutet eine gemeinsame Menschlichkeit zu betonen, die Fähigkeit der Mitglieder aller religiösen Glaubensrichtungen ihre Religion offen zu bekunden, zu fördern und allen Menschen zu erlauben, offen und gleichberechtigt zur Gesellschaft beizutragen. Hilfsprogramme und humanitäre Interventionen müssen Werte widerspiegeln und müssen dazu genutzt werden, um Minderheiten zu schützen, Sicherheit zu geben und denjenigen die Möglichkeit für ein angemessenes Leben zu eröffnen, die derzeit versuchen, aus SEITE 4

5 ihrer angestammten Heimat zu fliehen. Die Länder können weiche Macht oder kluge Macht anwenden, in der Art und Weise wie sie die Hilfe zur Verfügung stellen, indem sie die Hilfsleistungen abdrehen oder damit drohen sie, wenn nötig, abzudrehen, und in der Art wie Werte über den Weg der Bildung und der Medien geteilt werden. Die unmittelbare und alles überspannende Sorge bleibt die Not der Christen im Nahen Osten. Die internationale Gemeinschaft muss, was ihre moralische Empörung anbetrifft, konsistenter sein, statt dass sie einige Länder wegen ihrer Unterdrückung der Minderheiten verurteilt, während sie andere, die direkt den Dschihad durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichen, beschwichtigen. Die westlichen Mächte werden als Heuchler gesehen, wenn geschäftliche Interessen die Antworten auf Menschenrechtsverletzungen bestimmen. Grundlegende Fragen Es geht hier nicht um Christen kontra Muslime. Religiöse Verfolgung findet überall auf der Welt statt und diejenigen, die hierfür verantwortlich sind, sollten bestraft werden. Eine Studie des Pew Research Centre fand heraus, dass religiöse Unterdrückung in 151 von 185 Ländern, die die Studie in den vergangenen 10 Jahren untersuchte, verzeichnet wurde. Der dramatische Anstieg der Verfolgung von Christen wurde von einer Verunglimpfung des Islam und eines erneuten Auflebens des Antisemitismus insbesondere in Europa begleitet. Die drei abrahamischen Religionen, das Judentum, das Christentum und der Islam, müssen sich grundlegende Fragen dahingehend stellen, was sie tun können, um in dieser Angelegenheit Abhilfe zu schaffen, und transformative Vermittler beim Konfliktmanagement, bei der Aussöhnung und der Heilung zu werden. Können die großen Glaubensrichtungen ihre Anhänger dazu motivieren Friedensstifter, Erbauer des Friedens, Beschützer der Minderheiten und Praktizierende von Pluralismus, Toleranz, gegenseitigem Respekt und der Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit zu sein? Könnte die Weltgemeinschaft eine vergleichbare Energie der Bekämpfung des religiösen Extremismus widmen, wie sie sie auf die Verbreitung des religiösen Extremismus verwendet hat. Die Länder müssen sich die Sache derer, die für ihre Religion oder ihren Glauben leiden, zu eigen machen und zur wichtigsten Angelegenheit unserer Zeit machen. Christen, Juden und Muslime, die das Privileg haben, in freien Gesellschaften zu leben, müssen die kalte Gleichgültigkeit angehen, den Mund aufmachen und die Humanität verteidigen. SEITE 5

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