Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausmaße an

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausmaße an"

Transkript

1 1. JULI 2015 Die weltweit zunehmende Christenverfolgung nimmt bedrohliche Ausmaße an Der Terrorangriff durch den Islamischen Staat, bei dem fast 40 Urlauber in Tunesien getötet wurden und der von Gräueltaten in Frankreich und Kuwait begleitet wurde, wirft ein Schlaglicht auf die mörderischen Gewalttaten, die die Gruppe bereit ist zu begehen. Die Christen sind in der Schusslinie der IS-Terroristen und anderer Terrorgruppen im Nahen Osten und dem Rest der Welt. Report von: Lord Alton Die christliche Bevölkerung im Nahen Osten, mit ihren 12 Millionen Menschen, wird bis zum Jahr 2020 halbiert werden, wenn sich der gegenwärtige demographische Trend fortsetzt. Vor hundert Jahren machten die Christen ein Viertel der Bevölkerung des Nahen Ostens aus, heute sind es weniger als fünf Prozent und nur noch ein Prozent der Christen weltweit. Heute werden Christen von Nordkorea bis Pakistan, von China bis in den Sudan verfolgt. Der britische Thronfolger, Prinz Charles, beschrieb die Bedrohung der Christen im Nahen Osten als eine unbeschreibliche Tragödie. Systematische Verfolgung ist kein neues Phänomen. Das Römische Imperium verbot den neuen, wachsenden christlichen Glauben und verurteilte alle Einige Christen, die vor der IS fliehen, finden eine Zuflucht in Camps (Foto: dpa) Christen zum Tode. Feldzüge gegen armenische Christen und die Rassenvernichtung der Herero und Nama in noch, bevor sie diesen Gräueltaten Einhalt gebieten?, Deutsch-Südwestafrika Namibia -, waren Jahre sagte er. Es sind weniger als der Christen später die ersten Völkermorde des 20. Jahrhunderts. in Aleppo übriggeblieben. Tausende wurden getötet, Kir- Annähernd 10 Prozent der zwei Milliarden Christen welt- chen und alte Klöster gesprengt, ganze Gemeinden waren weit leiden laut Gyula Orban, einem Amtsträger der katho- gezwungen zu fliehen, Bischöfe und Priester, so wie Vater lischen Hilfsorganisation Aid to the Church In Need, Jacob Murad, Bischof Hanna Ibrahim und Paul Yazici, unter Verfolgung. wurden entführt und hingerichtet. Folter, Enthauptungen und selbst Kreuzigungen, bei denen die Körper der Tausende wurden getötet Hingerichteten an Kreuzen aufgehängt werden, sind alltäg- Das Erzbistum des Erzbischofs der Melkitisch Griechisch- lich geworden. Syrische Christen, die in Gebieten leben, Katholischen Kirche in Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, die vom Islamischen Staat (IS) kontrolliert werden, sind ge- wurde mehr als 20 Mal von Mörsergranaten getroffen und zwungen zum Islam zu konvertieren oder eine Strafsteuer, stand auch im Juni 2015 wieder unter Beschuss. Er sagte, die Dschizya, zu zahlen. dass die Christen ihr Leben verloren, ihre Heimat und ihre Existenz und dass sie durch den Bürgerkrieg in Syrien Offene Bruchlinien traumatisiert sind. ISIS, die bereits Tausende in der Im siebten Jahrhundert mussten die Christen in der Region Region getötet haben, terrorisieren die Gläubigen in des heutigen Syriens eine halbe Unze Gold für das Privileg Aleppo. Nachdem Maloula, Mossul, Idlib und Palmyra bezahlen, unter dem Schutz des Islamischen Kalifats zu angegriffen wurden, worauf wartet der Westen noch, leben. Im Februar 2014 standen gut 20 christliche Familien, bevor er interveniert? Worauf warten die großen Nationen die noch in der nordsyrischen Stadt Raqqa lebten, vor der SEITE 1

2 gleichen Wahl. Die Kosten für den Schutz entsprechen nun dem Äquivalent von 650US$ in syrischen Pfund. Große Landstriche von Syrien und dem Irak sind zu gesetzlosen und unregierbaren Gebieten geworden. Es öffnen sich Bruchlinien zwischen islamischen Extremisten und Moderaten, zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und zwischen Sunniten und Schiiten. Geldmittel und Waffen fließen vom Golf her und aus Teheran herein. Gesetzestreue Minderheiten-Gemeinschaften, hauptsächlich Christen, gerieten ins Kreuzfeuer. Sie haben seit Jahren an Orten wie Aleppo und der Ebene von Ninive gelebt und beten und sprechen auch weiterhin in aramäischer Sprache. Die vereinten Truppen Syriens und der Kurden haben kürzlich einige christliche Dörfer in Nordost-Syrien vom IS zurückerobert, auch wenn ein massiver Vergeltungsschlag im Gange ist. Viele Christen haben versucht, aus Syrien zu fliehen, einige riskierten trügerische Überfahrten über das Mittelmeer. Zerstörung von Artefakten Die Brutalität des IS manifestiert sich in Enthauptungen, die von einem Blitzkrieg gegen Antiquitäten und uralte Artefakte sowie von einer Zerstörung christlicher Kirchen und der Entweihung schiitischer Moscheen begleitet wird. Der Fall von Palmyra folgte der Einebnung der antiken Stadt Nimrud und der Zerstörung der Bamiyan Buddhas in Afghanistan und der Sufi Monumente in Mali. IS versucht, die kollektiven Erinnerungen der Menschheit auszulöschen, alles zu zerstören, was anders ist, während sie in zynischer Weise die Antiquitäten, die sie nicht zerstören, schmuggeln und verkaufen, um ihre Kampagne zu finanzieren. Die Türkei verschließt davor einfach die Augen. IS stellt dies als einen Zusammenstoß der Zivilisationen dar, aber die Art und Weise, in der sie alles herabwürdigen, was zivilisiert ist, misst die Zivilisation an der Barbarei. IS steht auch im Krieg mit anderen Muslimen und denjenigen mit anderen Glaubenstraditionen. Hass gegenüber den Christen Sie beschreiben sich selbst als den Islamischen Staat, aber dies ist eine unzutreffende Bezeichnung. Es ist sicherlich kein Staat und viele muslimische Gelehrte stellen die islamische Basis in Frage, auf welcher der IS die Christen zwingt, zu konvertieren oder zu sterben, da der Koran sagt, dass es in der Religion keinen Zwang geben sollte. Eben dieser Hass gegenüber den Christen wurde auch von anderen radikalen Gruppen genährt. Diese reichen von den Taliban zu Al-Shabaab und Boko Haram. Die dschihadistische Ideologie von mit Al-Shabaab verbundenen islamistischen Kämpfern führte dazu, dass christliche Studenten bei einem Angriff auf das Garissa University College in Kenia, bei dem 147 Studenten starben, ganz speziell herausgegriffen wurden. Ein christliches Paar wurde bereits früher im Jahr 2015 von einem Mob von Menschen in Pakistan bei lebendigem Leib in einem Ofen verbrannt, während man ihre kleinen Kinder zwang, zuzusehen. Dies folgte auf die Tötung von 85 Anglikanern, die im Jahr 2013 in ihrer Kirche in Peschawar beteten. Britische Politiker haben den tragischen Fall von Nauman Masih, einem 15-jährigen christlichen Jungen, vorgebracht, der am 9. April 2015 in Lahore geschlagen, gefoltert und lebendig verbrannt wurde, nachdem man ihn als Christen identifiziert hatte. Zuvor war im Jahr 2011 der einzige christliche Minister im pakistanischen Kabinett, Clement Shabhaz Bhatti, ermordet worden. Niemand war hierfür für schuldig befunden worden. Chaos und Angst Pakistans erster Präsident, Muhammad Ali Jinnah, sagte bei der Staatsgründung im Jahr 1947: Minderheiten, zu welcher Gemeinschaft sie auch gehören mögen, werden geschützt werden. Ihre Religion, ihr Glaube und ihre Ansichten werden sicher sein. Es wird keine Einmischung irgendwelcher Art in ihre Religionsfreiheit geben. Sie werden im Hinblick auf ihre Religion, ihren Glauben, ihr Leben und ihre Kultur Schutz erfahren. Sie werden in jeder Beziehung Bürger Pakistans sein, ohne irgendwelche Unterschiede bei der Kaste und beim Glauben. Die Minderheiten in Pakistan sind weder sicher noch werden sie geschützt. Die Christen machen nur 1,5 Prozent oder drei Millionen Menschen der 182 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung Pakistans aus. Boko Haram verbreitet Chaos und Angst in Nigeria. Dies wurde plastisch dargestellt, als im Februar 2014 junge Mädchen entführt wurden und 59 Studenten des Federal Government College in Buni Yadi (Bundesstaat Yobe) ermordet wurden während sie schliefen. Kirchen wurden bombardiert, Pfarrer wurden hingerichtet und Christen wurden ins Visier genommen, obwohl die Regierung darauf beharrt, gegen Boko Haram vorzugehen. Die Terrorgruppe, die im Juni 2015 mehr als 80 Menschen bei Angriffen tötete, äußerte öffentlich, dass es ihr Zwischenziel ist, die Christen in einigen Landesteilen auszumerzen. SEITE 2

3 Massive Vertreibung Der Nord-Süd Konflikt in Nigeria erinnert an den Bürgerkrieg im Sudan ( ), bei dem zwei Millionen Menschen, hauptsächlich Christen, getötet wurden. Khartoum nimmt auch weiterhin ganze Gemeinschaften ins Visier. Es hat mehr als Bomben auf seine Zivilbevölkerung - vorwiegend auf die Christen - am Blauen Nil und Süd-Kordofan geworfen und hat mit der ethnischen Säuberung durch Glaubensbrüder Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur begangen. Die unablässige Gewalt hat zu einer massiven Vertreibung geführt und eine riesige Zahl an Flüchtlingen hervorgerufen. Sudans direkter Nachbar, Eritrea, ist laut Aussage des hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen für rund 18 Prozent der Immigranten verantwortlich, die im Jahr 2014 nach Europa kamen. Eritrea ist das Nordkorea Afrikas, mit einem der weltweit repressivsten Regime. Demonstranten kamen in London zusammen, um ein Zeichen für den 13. Jahrestag der Auferlegung massiver Restriktionen auf Kirchen in Eritrea, der Absetzung und des Hausarrests des Patriarchen von Eritrea, Abune Antonnios, und der Inhaftierung anderer Christen zu setzen. Christen, die aus Eritrea flohen, ertrugen tapfer die beschwerlichen Fahrten, um Libyen zu erreichen, nur um dort vom IS gefangengenommen und enthauptet zu werden. Die Glaubensfreiheit befindet sich im Mittelpunkt des Kampfes für die Zukunft ganzer Gesellschaften und Länder. Angriff auf Kirchen Ägypten war entsetzt, als im Februar ägyptische Kopten, die in Libyen arbeiteten, enthauptet wurden. Ich legte im Jahr 2013 nahe, dass wir die verkohlten Reste der Synagoge in der Fasanenstrasse in Berlin aus dem Jahr 1938 mit Bildern der geschwärzten Wände der zerstörten Kirche der Jungfrau Maria in Degla vergleichen sollten, und warum der August 2013 die ägyptische Kristallnacht repräsentiert. Dies war eine von vielen Kirchen, die zusammen mit christlichen Wohnhäusern und Geschäften angegriffen wurde. Die Situation hat sich unter Präsident Abd al-fattah as-sisi verbessert, aber der Chef der ägyptischen Sozialdemokratischen Partei, Dr. Mohamed Abul-Ghar, warnte, dass die erzwungene Vertreibung koptischer Familien durch übliche Zusammenkünfte, im Widerspruch zur ägyptischen Verfassung, zu den Prinzipien der Staatsbürgerschaft, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit steht. Diese Äußerungen folgten der Vertreibung von einer Reihe koptischer Familien in Beni Suef, da ein Mitglied dieser Familien beschuldigt wurde, angeblich Karikaturen des islamischen Propheten auf seinem Facebook-Account veröffentlicht zu haben. Der Mann ist Analphabet. Religiöse Erneuerung Die ägyptische Schriftstellerin und Autorin Fatima Naaot sagte in einer Mitteilung an den Präsidenten, dass die Vertreibung christlicher Familien aus ihren Dörfern und die Verbrennung ihrer Häuser vor den Augen der Sicherheitskräfte, ein Skandal ist, der die Souveränität des ägyptischen Staates untergräbt und ein Anzeichen für den Mangel an Rechtsstaatlichkeit und den Rückgang des Prestiges der Regierung und des Präsidenten ist. Der ägyptische Präsident Abd al-fattah as-sisi hat im Jahr 2015 nach einer Religiösen Revolution gerufen, um die Aspekte des islamischen Denkens erneut zu prüfen, die ihn zu einem Feind der ganzen Welt machen. Aber trotz seiner Rufe nach einer religiösen Erneuerung, treten eine Missachtung der Religion und Blasphemievorwürfe immer häufiger auf. Dies kann ein Hindernis für eine vernünftige und konstruktive religiöse Debatte sein und rachsüchtigen Akten Vorschub leisten. Vor diesem Hintergrund von Syrien und dem Irak, bis hin zum Sudan, Pakistan, Ägypten, dem Iran und vielen anderen Ländern werden Christen und andere wegen ihres Glaubens verfolgt - fand im Juni 2015 eine Menschenrechtskonferenz in Dschidda, Saudi-Arabien, statt, um die auf der Religion oder dem Glauben basierende Intoleranz und Diskriminierung zu bekämpfen. Menschenrechte War es schwarzer Humor oder ein cleverer Schritt, Saudi- Arabien zu fragen, diese Veranstaltung auszurichten? Saudi-Arabien ist eines der Länder, das die Religionsfreiheit am stärksten verletzt, und der saudische Wahhabismus hat viele dieser Konflikte befeuert. Angesichts der Abhängigkeit des Westens vom Öl, von den Waffenlieferungen und der symbiotischen Beziehung zu Saudi- Arabien, kann man sich kaum vorstellen, dass auf der Konferenz viel über den saudischen Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi gesagt wurde. Er ist wegen einer abweichenden religiösen Meinung inhaftiert und ihm drohen weitere öffentliche Auspeitschungen und eventuell die Hinrichtung. SEITE 3

4 Saudi-Arabien lag im Jahr 2014 auf Platz sechs der World Watch List der repressivsten Länder für Christen - eine Liste, die dank Open Doors zusammengetragen wird. Wenn ein Land wie Saudi-Arabien eine Gesetzgebung verabschiedet, die Atheisten als Terroristen definiert, die seine Bürger enthauptet oder foltert und sich weigert, das Recht der Minderheiten, ihrem Glauben zu folgen oder keinen Glauben zu haben, zu schützen, ist es dann ein Wunder, dass solche Aktionen von IS nachgeahmt werden? Saudi-Arabien enthauptet Leute auf öffentlichen Plätzen, was regelmäßig von ISIS gemacht wird. Rechtsstaatsprinzip Die Dschidda-Konferenz hatte zum Ziel zu diskutieren, wie man die Resolution 16/18 des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen zum Kampf gegen religiöse Intoleranz, Diskriminierung, Anstiftung zur Gewalt und Gewalt gegen M e n s c h e n a u f g r u n d i h r e r R e l i g i o n oder ihres G l a u b e n s effektiv implem e n t i e re n k a n n. Saudi-Arabien ist anders als der IS tatsächlich ein islamischer Staat und es wäre der erste Ort, um mit der Verkündigung einer Akzeptanz des Glaubenspluralismus und der Aufrechterhaltung der Diversivität und der Unterschiede zu beginnen. In seiner Eröffnungsrede auf der Konferenz sagte der OIC-Generalsekretär Iyad Ameen Madani, dass die internationale Menschenrechtsgemeinschaft dem Kampf der religiösen Intoleranz eine große Bedeutung zukommen lässt. Herr Madani beobachtete korrekterweise, dass der religiöse Hass auf allen Ebenen angegangen werden muss, einschließlich der Notwendigkeit, die Grenzen der freien Meinungsäußerung zu bestimmen, um festzulegen, wo sie endet und in die Anstiftung zum Hass umschlägt. Die Führer der Welt stehen vor der Herausforderun, sich für das Rechtsstaatsprinzip und den Schutz der Minderheiten einzusetzen und sie aufrecht zu erhalten und das über Konferenzen und Reden hinaus. Das ist das Gegenmittel zur dschihadistischen Ideologie, und nicht etwa Todeskommandos oder endlose Luftbombardements. Sichere Häfen Die Warlords und die Führer von Regimen, die für die Verfolgungen und Gräueltaten verantwortlich sind, sollten sich vor Gericht verantworten müssen. Es ist die Herausforderung, die Effektivität der Internationalen Strafgerichtshofs zu erhöhen, systematisch Beweise zu sammeln, die Gräueltaten zu dokumentieren und zu fordern, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Strafverfolgungen einleitet. Es bedarf mehr sicherer Häfen, um die belagerten christlichen Gruppen und andere zu schützen, und jeder Außenminister muss die Verpflichtungen von Artikel 18 voranbringen. Dag Hammarskjold, einer der großen Generalsekretäre der Vereinten Nationen ( ) sagte einst: Die UN ist nicht gegründet worden, um die Menschheit ins Paradies zu führen, sondern vielmehr um die Menschheit vor der Hölle zu retten. Es ist kaum zu erkennen, dass die internationale Gemeinschaft selbst Die Führer der Welt stehen vor der Herausforderung, sich für das Rechtsstaatsprinzip und den Schutz der Minderheiten einzusetzen und sie aufrecht zu erhalten und das über Konferenzen und Reden hinaus. Das ist das Gegenmittel zur dschihadistischen Ideologie, und nicht etwa Todeskommandos oder endlose Luftbombardements. dieses begrenzte Ziel erreicht. Die Vereinten Nationen, unsere westlichen Gesetzgeber, die politischen Entscheidungsträger und die Medien müssen sich über die Religion kundig machen. Die internationale Chef- Korrespondentin der BBC, Lyse Doucet, sagte: Wenn man die Religion nicht versteht einschließlich des Missbrauchs von Religion wird es umso schwerer, unsere Welt zu verstehen. Hilfsprogramme Die zentrale Frage wie Nationen lernen zusammenzuleben, sich dabei tolerant zu respektieren und sich an der Erhabenheit der Unterschiede zu erfreuen, steht im Mittelpunkt all dieser Herausforderungen. Es bedeutet eine gemeinsame Menschlichkeit zu betonen, die Fähigkeit der Mitglieder aller religiösen Glaubensrichtungen ihre Religion offen zu bekunden, zu fördern und allen Menschen zu erlauben, offen und gleichberechtigt zur Gesellschaft beizutragen. Hilfsprogramme und humanitäre Interventionen müssen Werte widerspiegeln und müssen dazu genutzt werden, um Minderheiten zu schützen, Sicherheit zu geben und denjenigen die Möglichkeit für ein angemessenes Leben zu eröffnen, die derzeit versuchen, aus SEITE 4

5 ihrer angestammten Heimat zu fliehen. Die Länder können weiche Macht oder kluge Macht anwenden, in der Art und Weise wie sie die Hilfe zur Verfügung stellen, indem sie die Hilfsleistungen abdrehen oder damit drohen sie, wenn nötig, abzudrehen, und in der Art wie Werte über den Weg der Bildung und der Medien geteilt werden. Die unmittelbare und alles überspannende Sorge bleibt die Not der Christen im Nahen Osten. Die internationale Gemeinschaft muss, was ihre moralische Empörung anbetrifft, konsistenter sein, statt dass sie einige Länder wegen ihrer Unterdrückung der Minderheiten verurteilt, während sie andere, die direkt den Dschihad durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichen, beschwichtigen. Die westlichen Mächte werden als Heuchler gesehen, wenn geschäftliche Interessen die Antworten auf Menschenrechtsverletzungen bestimmen. Grundlegende Fragen Es geht hier nicht um Christen kontra Muslime. Religiöse Verfolgung findet überall auf der Welt statt und diejenigen, die hierfür verantwortlich sind, sollten bestraft werden. Eine Studie des Pew Research Centre fand heraus, dass religiöse Unterdrückung in 151 von 185 Ländern, die die Studie in den vergangenen 10 Jahren untersuchte, verzeichnet wurde. Der dramatische Anstieg der Verfolgung von Christen wurde von einer Verunglimpfung des Islam und eines erneuten Auflebens des Antisemitismus insbesondere in Europa begleitet. Die drei abrahamischen Religionen, das Judentum, das Christentum und der Islam, müssen sich grundlegende Fragen dahingehend stellen, was sie tun können, um in dieser Angelegenheit Abhilfe zu schaffen, und transformative Vermittler beim Konfliktmanagement, bei der Aussöhnung und der Heilung zu werden. Können die großen Glaubensrichtungen ihre Anhänger dazu motivieren Friedensstifter, Erbauer des Friedens, Beschützer der Minderheiten und Praktizierende von Pluralismus, Toleranz, gegenseitigem Respekt und der Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit zu sein? Könnte die Weltgemeinschaft eine vergleichbare Energie der Bekämpfung des religiösen Extremismus widmen, wie sie sie auf die Verbreitung des religiösen Extremismus verwendet hat. Die Länder müssen sich die Sache derer, die für ihre Religion oder ihren Glauben leiden, zu eigen machen und zur wichtigsten Angelegenheit unserer Zeit machen. Christen, Juden und Muslime, die das Privileg haben, in freien Gesellschaften zu leben, müssen die kalte Gleichgültigkeit angehen, den Mund aufmachen und die Humanität verteidigen. SEITE 5

FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN DER BEITRAG VON KIRCHENGEMEINDEN ZU EINER KULTUR DER BARMHERZIGKEIT

FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN DER BEITRAG VON KIRCHENGEMEINDEN ZU EINER KULTUR DER BARMHERZIGKEIT FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN DER BEITRAG VON KIRCHENGEMEINDEN ZU EINER KULTUR DER BARMHERZIGKEIT FAST 60 MILLIONEN AUF DER FLUCHT HERKUNFTSLÄNDER FLÜCHTLINGE KOMMEN aus verschiedenen Gründen: Menschenrechtsverletzungen

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

"Worldwide Thereat Assessment" vom 3. Februar 2015 aus der Website des DIA.

Worldwide Thereat Assessment vom 3. Februar 2015 aus der Website des DIA. 15. März 2015 Die iranische Terrorbedrohung: Der Iran und die Hisbollah, die in vorigen Veröffentlichungen der US-Regierung noch als zentrale regionale und internationale Terrorauslöser beschrieben wurden,

Mehr

Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen

Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen Der Kampf zwischen Sunniten und Schiiten hat schon begonnen Quelle: http://www.prophecynewswatch.com/2012/january03/0362.html 1.Januar 2012 Schiiten und Sunniten kämpfen im Jahr 2012 um die regionale Supermacht

Mehr

Religionsfreiheit. Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria

Religionsfreiheit. Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria Federal Ministry for Foreign Affairs of Austria Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln,

Mehr

Religionsfreiheit weltweit durchsetzen

Religionsfreiheit weltweit durchsetzen Religionsfreiheit weltweit durchsetzen Beschluss des CDU-Bundesfachausschusses Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte unter der Leitung von Arnold Vaatz MdB vom 19. April 2011: Wir erwarten von

Mehr

In diesem Kapitel erhalten Sie einen ersten Überblick über den Islam, der dann im Rest des

In diesem Kapitel erhalten Sie einen ersten Überblick über den Islam, der dann im Rest des 1 Eine Annäherung an den Islam Eine Annäherung an den Islam In diesem Kapitel Einen Überblick über Ursprung, Glauben und Praktiken des Islam gewinnen Die Verteilung der muslimischen Weltbevölkerung kennen

Mehr

Islam. Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. Islam 1

Islam. Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. Islam 1 Islam Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. Ingrid Lorenz Islam 1 Islam heißt: Hingabe an Gott Wer sich zum Islam bekennt, wird Muslima

Mehr

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Globalo Youth Peacemaker Tour

Globalo Youth Peacemaker Tour Um was geht es? Aktuelle Situation Globalo Youth Peacemaker Tour Promoting Peace, Tolerance and Respect in the Middle East Organisatoren Sponsoren Friedensbotschafter des Zentralrates orientalischer Christen

Mehr

Somalia. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Zerfallener Staat mit Übergangsregierung. Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine

Somalia. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Zerfallener Staat mit Übergangsregierung. Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine Herkunft der Muslime in der Schweiz Zerfallener Staat mit Übergangsregierung Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine Herkunft der Muslime in der Schweiz Gesamtbevölkerung der Schweiz ca. 7.8 Mio. Personen

Mehr

Irak. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Föderale Republik

Irak. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Föderale Republik Herkunft der Muslime in der Schweiz Föderale Republik Landesflagge Religiöse Bezüge: Schriftzug Allahu akbar ( Gott ist grösser ) in grüner Farbe Herkunft der Muslime in der Schweiz Gesamtbevölkerung der

Mehr

Islam. Die 101 wichtigsten Fragen. Ursula Spuler-Stegemann. Verlag C.H.Beck

Islam. Die 101 wichtigsten Fragen. Ursula Spuler-Stegemann. Verlag C.H.Beck 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Ursula Spuler-Stegemann Die 101 wichtigsten Fragen Islam Verlag C.H.Beck

Mehr

Deutschland. Fluchtgrund: religiöse Verfolgung. Unterrichtsbausteine zur Ausstellung Bloß weg von hier!

Deutschland. Fluchtgrund: religiöse Verfolgung. Unterrichtsbausteine zur Ausstellung Bloß weg von hier! Unterrichtsbausteine zur Ausstellung Deutschland Wie leicht sich Unzufriedene durch Versprechungen für die Interessen menschenverachtender Anführer gewinnen lassen, zeigt ein Blick in die Nazizeit. Damals

Mehr

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte

Mehr

Christliche und jüdische Minderheiten in der Türkei - Bürger zweiter Klasse?

Christliche und jüdische Minderheiten in der Türkei - Bürger zweiter Klasse? Politik Tezer Güc Christliche und jüdische Minderheiten in der Türkei - Bürger zweiter Klasse? Bachelorarbeit 1. Einleitung S. 1 1.1. Thema und Fragestellung S. 1 1.1.1. Strukturierung der Arbeit S. 2

Mehr

Ein Begegnungszentrum der Weltreligionen im Herzen einer Weltstadt des Friedens

Ein Begegnungszentrum der Weltreligionen im Herzen einer Weltstadt des Friedens Ein Begegnungszentrum der Weltreligionen im Herzen einer Weltstadt des Friedens Ein Sauerteig der Versöhnung unter den Menschen, des Vertrauens unter den Völkern und des Friedens auf der Erde. (Taizé)

Mehr

Resolution der Generalversammlung. 217 A (III). Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL

Resolution der Generalversammlung. 217 A (III). Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL Vereinte Nationen A/RES/217 A (III) Generalversammlung Verteilung: Allgemein 10. Dezember 1948 Dritte Tagung Resolution der Generalversammlung 217 A (III). Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL

Mehr

Wolfgang Hellmich Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender des Verteidigungsausschusses

Wolfgang Hellmich Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender des Verteidigungsausschusses Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, MdB Platz der Republik 1 11011 Berlin Berlin Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon 030 227 71954 Fax 030 227 76854 E-Mail: wolfgang.hellmich@bundestag.de

Mehr

EUROPARAT MINISTERKOMITEE

EUROPARAT MINISTERKOMITEE EUROPARAT MINISTERKOMITEE Nichtamtliche Übersetzung Empfehlung Rec (2000) 21 des Ministerkomitees an die Mitgliedstaaten über die freie Berufsausübung der Anwältinnen und Anwälte (angenommen vom Ministerkomitee

Mehr

Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt

Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt In Deutsch land gibt es viele verschiedene Religionen. Christen, Muslime und Juden sind die größten Glaubens richtungen. Die verschiedenen Glaubens richtungen

Mehr

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum Judentum Das Christentum ist vor ca. 2000 Jahren durch Jesus Christus aus dem Judentum entstanden. Jesus war zuerst Jude. Das Judentum ist die älteste

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

1 Ist Religion an Worte und Orte gebunden? 10

1 Ist Religion an Worte und Orte gebunden? 10 1 Ist Religion an Worte und Orte gebunden? 10 Wo findet man Religion? 12 Religion als Suche? 14 Was ist Religion? 16 Was sind religiöse Erfahrungen? 18 Klingt in allen Menschen eine religiöse Saite? 20

Mehr

Wir konnten nicht bleiben. Wir suchen eine Zukunft.

Wir konnten nicht bleiben. Wir suchen eine Zukunft. Wir konnten nicht bleiben. Wir suchen eine Zukunft. Fluchtgründe...gibt es viele Balkan Staaten Die Menschen fliehen aus existentieller Not, Hunger, Diskriminierung und fortdauernder Verfolgung (vor allem

Mehr

Flüchtlinge* Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in abso Nach Herkunftsstaaten in abso luten Zahlen, Ende 2008 luten Zahlen, Ende 2008

Flüchtlinge* Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in abso Nach Herkunftsstaaten in abso luten Zahlen, Ende 2008 luten Zahlen, Ende 2008 Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in absoluten in Zahlen, Zahlen, Ende 2008 Ende 2008 Flüchtlinge nach Herkunftsstaaten, in abs. Zahlen Afghanistan 2.833.100 Irak ** 1.903.500 Somalia 561.200 Sudan 419.200

Mehr

Selbsttest zum Thema Islam in der Schweiz September 2010

Selbsttest zum Thema Islam in der Schweiz September 2010 SELBSTTEST ZUM THEMA ISLAM IN DER SCHWEIZ Machen Sie den Selbsttest und erfahren Sie, wieviel sie über den Islam wissen. Fragen wie "Was gehört nicht zu den fünf Säulen des Islams?" oder "Welche Gründe

Mehr

Liebe für alle, Hass für keinen

Liebe für alle, Hass für keinen Menschenrechte in Europa 12.11.15 Schöneck Büdesheimer Weinstube Diskussionsveranstaltung mit zwei Referenten Liebe für alle, Hass für keinen Referent Imam Arbab Ahmad (Mitte) mit weiteren Gästen der Ahmadiyya

Mehr

Ökumenisches Friedensgebet

Ökumenisches Friedensgebet Ökumenisches Friedensgebet Jesus Christus, Du gibst uns Dein Gebot geschwisterlicher Liebe. Du öffnest uns darin den Weg des Glücks und des Friedens. Du selber warst solidarisch mit Deinen Jüngern in Bedrängnis.

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

Was wissen wir eigentlich über Syrien?

Was wissen wir eigentlich über Syrien? Was wissen wir eigentlich über Syrien? Syrien ist ein Land in Vorderasien und ungefähr halb so groß wie Deutschland. Syrien liegt unter der Türkei und die Hauptstadt ist Damaskus. 22 Millionen Menschen

Mehr

Berlin, 4. Dezember 2015 Einsatz der Bundeswehr gegen den sogenannten Islamischen Staat Fragen und Antworten

Berlin, 4. Dezember 2015 Einsatz der Bundeswehr gegen den sogenannten Islamischen Staat Fragen und Antworten CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin An die Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag - im Hause Berlin, 4. Dezember 2015 Einsatz der Bundeswehr gegen

Mehr

Eine Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker

Eine Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker Foto: rachidh - flickr.com Eine Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker Für Religionsfreiheit. Weltweit. In vielen Teilen der Welt werden nicht nur einzelne Menschen, sondern auch ganze Gemeinschaften

Mehr

Berlin aktuell Die Woche im Bundestag

Berlin aktuell Die Woche im Bundestag Berlin aktuell Die Woche im Bundestag 12.01. bis 16.01.2015 Die politische Lage in Deutschland 1 Gegen Hass und Intoleranz für die Freiheit und unsere Art zu leben. Mehr als 3,7 Millionen Menschen sind

Mehr

ProMosaik e.v. ein junger Verein

ProMosaik e.v. ein junger Verein ProMosaik e.v. ein junger Verein ProMosaik e.v. ist ein junger Verein, der 2014 in Leverkusen gegründet wurde und das Ziel verfolgt, sich weltweit für den interkulturellen und interreligiösen Dialog und

Mehr

Leben gestalten 1. Unterrichtswerk für den Katholischen Religionsunterricht 5. und 6. Jahrgangsstufe

Leben gestalten 1. Unterrichtswerk für den Katholischen Religionsunterricht 5. und 6. Jahrgangsstufe Leben gestalten 1 Unterrichtswerk für den Katholischen Religionsunterricht 5. und 6. Jahrgangsstufe Herausgegeben von Prof. Dr. Markus Tomberg Erarbeitet von Prof. Dr. Norbert Brieden Edeltraud Gaus Dr.

Mehr

dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen stehen:

dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen stehen: Predigt zu Joh 2, 13-25 und zur Predigtreihe Gott und Gold wieviel ist genug? Liebe Gemeinde, dieses Buch hier ist für mich das wertvollste aller theologischen Bücher, die bei mir zuhause in meinen Bücherregalen

Mehr

Eine kurze Lebensskizze von Kirpal Singh

Eine kurze Lebensskizze von Kirpal Singh Eine kurze Lebensskizze von Kirpal Singh Bhai Jamal Eine kurze Lebensskizze von Kirpal Singh Bhai Jamal Kirpal Singh 1u u u Kurze Lebensskizze Kirpal Singh wurde am 6. Februar 1894 in Sayyad Kasran geboren,

Mehr

Die Implosion des Nahen Ostens

Die Implosion des Nahen Ostens IPG-Journal, 22.06.2015 Die Implosion des Nahen Ostens Warum der sunnitisch-schiitische Gegensatz zwar einiges, aber nicht alles erklärt. Von Rolf Mützenich Die Lage im Nahen und Mittleren Osten wird immer

Mehr

Rede der UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad. am 1. Dezember 2016 im Landtag Stuttgart

Rede der UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad. am 1. Dezember 2016 im Landtag Stuttgart Rede der UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad am 1. Dezember 2016 im Landtag Stuttgart 2 Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin Muhterem Aras, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann, sehr

Mehr

Terroristen sind Menschen. Sie wollen bestimmte Sachen erreichen. Zum Beispiel: Dass sich die Politik in ihrem Land verändert.

Terroristen sind Menschen. Sie wollen bestimmte Sachen erreichen. Zum Beispiel: Dass sich die Politik in ihrem Land verändert. Frieden für Paris Paris ist eine Stadt in dem Land Frankreich. Frankreich ist gleich neben Deutschland. In Paris gab es einen schlimmen Terror-Anschlag. Das bedeutet: Terroristen haben Menschen in Paris

Mehr

Unverkäufliche Leseprobe aus: Unicef-Report 2015 Kinder zwischen den Fronten. Verschiedene Welten 1

Unverkäufliche Leseprobe aus: Unicef-Report 2015 Kinder zwischen den Fronten. Verschiedene Welten 1 Verschiedene Welten 1 Unverkäufliche Leseprobe aus: Unicef-Report 2015 Kinder zwischen den Fronten Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung von Text und Bildern, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche

Mehr

Christlich-muslimisches Friedensgebet in der altkatholischen Kirche Karlsruhe, November 2013

Christlich-muslimisches Friedensgebet in der altkatholischen Kirche Karlsruhe, November 2013 Christlich-muslimisches Friedensgebet in der altkatholischen Kirche Karlsruhe, November 2013 Musikstück christlich, Frau Duffner Die Eröffnende Rezitation der ersten Sure (Muslim) Psalm 1, gesprochen im

Mehr

Inhalt. Einleitung... 3. Aleviten in der Türkei... 3. Ritual... 4. Schlusswort... 6. Seite 2 von 6

Inhalt. Einleitung... 3. Aleviten in der Türkei... 3. Ritual... 4. Schlusswort... 6. Seite 2 von 6 E. K. Schule Offside-Inside Projektarbeit 3. Sek 10. Juli 2012 Inhalt Einleitung... 3 Aleviten in der Türkei... 3 Ritual... 4 Schlusswort... 6 Seite 2 von 6 Einleitung Das Alevitentum ist meine Religion

Mehr

Was Muslime wirklich denken

Was Muslime wirklich denken John L. Esposito Dalia Mogahed Was Muslime wirklich denken Der Alltag, die Extremisten, die Wahrheit dazwischen Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von J. T. A. Wegberg Wenn in den westlichen Medien

Mehr

Flüchtlings-Programm und rechtsfreie Räume, Teil 36

Flüchtlings-Programm und rechtsfreie Räume, Teil 36 1 8. November 2015: Tagesseminar mit Herwig Duschek in Satyagraha (S) zum Thema: Das "Flüchtlings-Programm" Hintergründe und Absichten (II) 1 Zu Beginn: gemeinsame Eurythmie (ca. 15. Minuten) Herwig Duschek,

Mehr

DIE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE (Kurzfassung)

DIE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE (Kurzfassung) DIE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE (Kurzfassung) [Deshalb] verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende

Mehr

20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität

20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität 20 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität Artefakte Auf der obersten Ebene befinden sich die Artefakte. Darunter fasst man jene Phänomene, die unmittelbar sicht-, hör- oder fühlbar sind.

Mehr

Kurzdossier Syrien/Flüchtlinge Top. 1 Flüchtingsströme aus Syrien in die Türkei

Kurzdossier Syrien/Flüchtlinge Top. 1 Flüchtingsströme aus Syrien in die Türkei Kurzdossier Syrien/Flüchtlinge Top. 1 Flüchtingsströme aus Syrien in die Zahl der syrischen Flüchtlinge Zahl der registrierten syrischen Flüchtlinge in der - Im letzten Halbjahr erreichten die im Schnitt

Mehr

Hessischer Rundfunk: Sonntagsgedanken 10. Oktober 2010 19. Sonntag nach Trinitatis Pfarrerin Ksenija Auksutat. hr1-8:40 Uhr Darmstadt

Hessischer Rundfunk: Sonntagsgedanken 10. Oktober 2010 19. Sonntag nach Trinitatis Pfarrerin Ksenija Auksutat. hr1-8:40 Uhr Darmstadt Tag gegen Todesstrafe I Du Yimin, 44jährige Besitzerin eines Schönheitssalon, wurde in Peking von einem Gericht angeklagt. Der Vorwurf: Ihre Finanzmanipulationen hätten Finanzordnung und soziale Stabilität

Mehr

EDITION Neueste Veröffentlichungen Johan Galtungs. Band 1. von. Johan Galtung. Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

EDITION Neueste Veröffentlichungen Johan Galtungs. Band 1. von. Johan Galtung. Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler EDITION Neueste Veröffentlichungen Johan Galtungs Band 1 Lösungsszenarien für 100 Konflikte in aller Welt Der Diagnose-Prognose-Therapie-Ansatz von Johan Galtung Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

Mehr

Einleitende Betrachtungen... 1. Teil 1: Die sunnitischen Kurden Irans als Minderheit im Sinne des Völkerrechts... 9

Einleitende Betrachtungen... 1. Teil 1: Die sunnitischen Kurden Irans als Minderheit im Sinne des Völkerrechts... 9 Inhaltsübersicht Einleitende Betrachtungen... 1 1. Der Gegenstand und das Ziel der Untersuchung... 1 2. Der Gang der Darstellung und die Methode der Untersuchung... 5 Teil 1: Die sunnitischen Kurden Irans

Mehr

Gepflogenheiten im arabischen Raum. Salah Arafat 12.01.2016/Augsburg

Gepflogenheiten im arabischen Raum. Salah Arafat 12.01.2016/Augsburg Gepflogenheiten im arabischen Raum Salah Arafat 12.01.2016/Augsburg Name: Studium: Verheiratet: Salah Arafat Elektrotechnik an der TU Berlin. seit 38 Jahren, 1 Sohn und 2 Enkel. Syrische Konflikt nach

Mehr

Freitagsansprache 02. November 2012 17. Zelhijeeh 1433

Freitagsansprache 02. November 2012 17. Zelhijeeh 1433 (ع) مرکز اسلامی امام علی وين Islamisches Zentrum Imam Ali (a.s.) Wien Freitagsansprache 02. November 2012 17. Zelhijeeh 1433 Redner: Hodschatolislam Montazeri Thema der Ansprache: Islamische Erziehung

Mehr

Was soll und möchte ich mit meinem Leben machen? Was ist mir dabei wichtig? Was bedeutet es (mir) Christ zu sein?

Was soll und möchte ich mit meinem Leben machen? Was ist mir dabei wichtig? Was bedeutet es (mir) Christ zu sein? Jahrgang 5 Themen im katholischen Religionsunterricht Klasse 5 Wir fragen danach, an wen wir glauben (das Gottesbild im Wandel der Zeit), wie wir diesen Glauben ausüben (das Sprechen von und mit Gott),

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben A Die Zeit Jesu kennen lernen Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt (IF4); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten (IF 3) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser

Mehr

Flüchtlingssituation in den aktuellen Krisenherden: Die Humanitäre Sichtweise Magdeburg 2. November 2016 Tankred Stöbe

Flüchtlingssituation in den aktuellen Krisenherden: Die Humanitäre Sichtweise Magdeburg 2. November 2016 Tankred Stöbe Flüchtlingssituation in den aktuellen Krisenherden: Die Humanitäre Sichtweise Magdeburg 2. November 2016 Tankred Stöbe Globale Flüchtlingskrise 2016 65 Mio. Flüchtlinge weltweit, höchste Zahl seit 2.

Mehr

»Alles für das kleine Wort Freiheit«

»Alles für das kleine Wort Freiheit« »Alles für das kleine Wort Freiheit«Unabhängige Medien und freie Meinungsäußerung gibt es in S yrien nicht mehr. Ein deutscher Fotograf besuchte die Menschen in den Flüchtlingslagern an der türkisch-syrischen

Mehr

ENTSCHLIESSUNGSANTRAG

ENTSCHLIESSUNGSANTRAG EUROPÄISCHES PARLAMENT 2014 2019 Plenarsitzungsdokument 15.7.2014 B8-0063/2014 ENTSCHLIESSUNGSANTRAG eingereicht im Anschluss an eine Erklärung der Vizepräsidentin der Kommission/Hohen Vertreterin der

Mehr

10 Vorurteile über Flüchtlinge

10 Vorurteile über Flüchtlinge 10 Vorurteile über Flüchtlinge Ein Text in Leichter Sprache Flüchtlinge sind Menschen, die aus ihrem Land fliehen. Weil dort Krieg ist. Weil sie dort hungern und leiden. Weil sie dort bedroht sind. Weil

Mehr

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo:

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo: Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1979 in Oslo: Lasst uns alle zusammen Gott danken für die wundervolle Gelegenheit, gemeinsam die Freude ausdrücken

Mehr

I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H

I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H Eine fremde, bedrohliche Welt Von Prof. Dr. Elisabeth Noelle und Dr. Thomas Petersen Eine Dokumentation des Beitrags in der Frankfurter Allgemeinen

Mehr

01. Wer oder was ist ein Flüchtling?

01. Wer oder was ist ein Flüchtling? 01. Wer oder was ist ein Flüchtling? Jemand, der in ein größeres Haus oder eine schönere Wohnung umzieht. Jemand, dem es in einem anderen Land besser gefällt und der dort leben möchte. Jemand, der seine

Mehr

Die Gründung Im Jahr 570 nach Christus, wird Mohammed in einem Stamme in Mekka in Heutigen Saudi-Arabien geboren. Als er 40 wird,erscheint der Erzenge

Die Gründung Im Jahr 570 nach Christus, wird Mohammed in einem Stamme in Mekka in Heutigen Saudi-Arabien geboren. Als er 40 wird,erscheint der Erzenge Die Gründung Im Jahr 570 nach Christus, wird Mohammed in einem Stamme in Mekka in Heutigen Saudi-Arabien geboren. Als er 40 wird,erscheint der Erzengel Gabriel der ihn der Coran in seine träume diktierte.

Mehr

Gotteshäuser Christentum Judentum Islam. Heilige Schriften

Gotteshäuser Christentum Judentum Islam. Heilige Schriften Gotteshäuser Christentum Judentum Islam Kirche Synagoge Moschee Heilige Schriften Christentum Judentum Islam Die Bibel Im Alten Testament findest du unteranderem die Schöpfungsgeschichte. Im Neuen Testament

Mehr

Christentum in Politik und Gesellschaft

Christentum in Politik und Gesellschaft Thomas Petersen Die Der Bedeutung demoskopische von Kirche Befund und Christentum in Politik und Gesellschaft Expertentagung: Schritte in die Zukunft. Das VerhŠltnis von Staat und Kirche zu Beginn des

Mehr

Warum beten Muslime auf Teppichen?

Warum beten Muslime auf Teppichen? Ulrich Janßen Ulla Steuernagel Warum beten Muslime auf Teppichen? Mit Illustrationen von Klaus Ensikat Deutsche Verlags-Anstalt München »Es gibt keinen Gott außer Gott und Mohammed ist sein Gesandter.«So

Mehr

verabschiedet auf der 7116. Sitzung des Sicherheitsrats am 22. Februar 2014

verabschiedet auf der 7116. Sitzung des Sicherheitsrats am 22. Februar 2014 Vereinte Nationen S/RES/2139 (2014) Sicherheitsrat Verteilung: Allgemein 22. Februar 2014 Resolution 2139 (2014) verabschiedet auf der 7116. Sitzung des Sicherheitsrats am 22. Februar 2014 Der Sicherheitsrat,

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 138-2 vom 11. Dezember 2008 Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zur Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf am 10. Dezember 2008

Mehr

Die Bibel, spricht über das Thema Hunger in besonderer Weise in Matthäus 5, 6

Die Bibel, spricht über das Thema Hunger in besonderer Weise in Matthäus 5, 6 Hunger Wie am Anfang gesagt geht es heute um das Thema Hunger! Letzte Woche haben einige von uns hier im Weigle Haus den Versuch unternommen, den Hunger am eigenen Leib nachzuvollziehen. Mit der Aktion:

Mehr

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen. Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Gottesdienst für bedrängte Christen am Sonntag Reminiscere, 1. März 2015, St. Marien Berlin, Johannes

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

14 Kinderrechte in Comics

14 Kinderrechte in Comics 14 Kinderrechte in Comics www.kindernothilfe.org Artikel 2 Alle Kinder sind gleich Artikel 6 Jedes Kind hat ein Recht auf Leben Artikel 7 Jedes Kind hat ein Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit

Mehr

Gegenseitiger Respekt und Verständnis für einander sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration

Gegenseitiger Respekt und Verständnis für einander sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration Gegenseitiger Respekt und Verständnis für einander sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration Die augenblicklichen Flüchtlingsströme nach Deutschland stellen insbesondere für alle Mitarbeiterinnen

Mehr

hr2wissen Reformislam 01 im Spektrum der muslimischen Welt von Ulrike Köppchen Sendung: xy.xy.2015, hr2-kultur hr2wi 14-48

hr2wissen Reformislam 01 im Spektrum der muslimischen Welt von Ulrike Köppchen Sendung: xy.xy.2015, hr2-kultur hr2wi 14-48 1 Hessischer Rundfunk hr2-kultur Redaktion: Volker Bernius Regie: Marlene Breuer hr2wissen Reformislam 01 im Spektrum der muslimischen Welt von Ulrike Köppchen Sendung: xy.xy.2015, hr2-kultur hr2wi 14-48

Mehr

CHRISTLICHE KIRCHEN UND KIRCHLICHE EINRICHTUNGEN IN ISLAMISCHEN LÄNDERN

CHRISTLICHE KIRCHEN UND KIRCHLICHE EINRICHTUNGEN IN ISLAMISCHEN LÄNDERN IM NAMEN DES GNÄDIGEN UND BARMHERZIGEN GOTTES CHRISTLICHE KIRCHEN UND KIRCHLICHE EINRICHTUNGEN IN ISLAMISCHEN LÄNDERN Im Dialog mit Christen wird den Muslimen regelmäßig mangelnde Toleranz gegenüber anderen

Mehr

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959

RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG. verabschiedet am 29. November 1959 RESOLUTION DER GENERALVERSAMMLUNG verabschiedet am 29. November 1959 1386 (XIV). Erklärung der Rechte des Kindes Präambel Da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die Grundrechte

Mehr

JAHRESBILANZ DER PRESSEFREIHEIT

JAHRESBILANZ DER PRESSEFREIHEIT JAHRESBILANZ DER PRESSEFREIHEIT 2015 Getötete Journalisten und gefährlichste Regionen 2015 ZUSAMMENFASSUNG 2015 sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. 67 von ihnen starben wegen ihrer Arbeit, einer

Mehr

Chronologie des Arabischen Frühlings 2011

Chronologie des Arabischen Frühlings 2011 .-. BITTE WÄHLEN SIE EIN DATUM AUS, UM MEHR ZU ERFAHREN! -23. -25. -28. - /.-..-16. 13.- 25.- 28.-. /.-..-11. -. / 31.-. /.. .-. -23. -25. -28. - /.-..-16. 13.- 25.- 28.-. /.-..-11. -. / 21 Selbstverbrennung

Mehr

Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft!

Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft! Light for tomorrow e.v. - Gemeinsam für eine bessere Zukunft! I. Selbstverständnis und Vorstellung des Vereins: Light for tomorrow e.v. setzt sich für die Kinder dieser Welt ein, die in Krisengebieten

Mehr

Ist Israel eine Demokratie?

Ist Israel eine Demokratie? Ist Israel eine Demokratie? Abraham Melzer, 21. Juli 2015 Moshe Arens, Israels früherer Außenminister und Verteidigungsminister, ein äußerst rechts stehender und denkender Politiker, meinte in einem überheblich-arroganten

Mehr

Vertretungsaufgaben in der Jahrgangsstufe 6 im Fach Geschichte

Vertretungsaufgaben in der Jahrgangsstufe 6 im Fach Geschichte Vertretungsaufgaben in der Jahrgangsstufe 6 im Fach Geschichte Obligatorik: Kernlehrplan für das Gymnasium Sekundarstufe I (G8) in Nordrhein Westfalen (2007) Von dem Beginn der Menschheit bis zum Mittelalter

Mehr

Eine geopolitische Analyse der wichtigsten Erdölregionen

Eine geopolitische Analyse der wichtigsten Erdölregionen Political Peaking? Eine geopolitische Analyse der wichtigsten Erdölregionen Das Fördermaximum beim konventionellen Erdöl wurde 2006 erreicht. Dies wurde Ende 2011 von der Internationalen Energieagentur

Mehr

Dialogtüren Texte Positionen links

Dialogtüren Texte Positionen links OCCUROSO Institut für interkulturelle und interreligiöse Begegnung e.v. Hohenbachernstr. 37 85454 Freising info@occurso.de, www.occurso.de Dialogtüren Texte Positionen links Hinweis: Alle Texte sind nur

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

Das sollten wir voneinander wissen. Zouina Oudjhani, Grundschullehrerin

Das sollten wir voneinander wissen. Zouina Oudjhani, Grundschullehrerin Das sollten wir voneinander wissen, Grundschullehrerin 1. Geographische Lage http://www.danieldagan.com/wp-content/uploads/2013/08/arab-world-map.jpg 1.1. Mein Herkunftsland ⵍⴷⵣⴰⵢⵔ الجزائر http://www.tis-gdv.de/tis/transportrelationen/karte/algerien.jpg

Mehr

06b / Muslime in der Schweiz. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Bosnien-Herzegowina. Bundesrepublik. Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine

06b / Muslime in der Schweiz. Herkunft der Muslime in der Schweiz. Bosnien-Herzegowina. Bundesrepublik. Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine Herkunft der Muslime in der Schweiz Bundesrepublik Landesflagge Religiöse Bezüge: Keine Herkunft der Muslime in der Schweiz Gesamtbevölkerung der Schweiz ca. 7.8 Mio. Personen Ausländer in der Schweiz

Mehr

DeutscherAnwaltVerein

DeutscherAnwaltVerein DeutscherAnwaltVerein Der 55. Deutsche Anwaltstag vom 20. bis 22. Mai 2004 in Hamburg DAT 2004 20. Mai 2004 Rechtsanwälte im Einsatz für die Menschenrechte" Freitag, 21. Mai 2004, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Mehr

DIE WILLKÜRLICHE KARTE DES NAHEN OSTENS

DIE WILLKÜRLICHE KARTE DES NAHEN OSTENS DIE WILLKÜRLICHE KARTE DES NAHEN OSTENS Der zweite Irak-Krieg strebte die Schaffung einer Demokratie im Irak an. Doch der Begriff der individuellen und politischen Freiheit ist der patriarchalischen Gesellschaft

Mehr

5.2 Kirche am Ort: Leben in Pfarrei und Bistum

5.2 Kirche am Ort: Leben in Pfarrei und Bistum 5.2 Kirche am Ort: Leben in Pfarrei und Bistum Meine Pfarrgemeinde: gehört zur Erzdiözese (Erzbistum): München und Freising Leitung: Kardinal Reinhard Marx (Bischof) Aufgaben in der Pfarrgemeinde: Pfarrer:

Mehr

Lage der Menschenrechte in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Lage der Menschenrechte in den Vereinigten Arabischen Emiraten P7_TA-PROV(2012)0400 Lage der Menschenrechte in den Vereinigten Arabischen Emiraten Entschließung des Europäischen Parlaments vom 26. Oktober 2012 zur Menschenrechtslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Mehr

ONLINE DOKUMENTATION

ONLINE DOKUMENTATION e.v. ONLINE DOKUMENTATION www.kas.de Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten vom 26. Mai 1952 DEUTSCHLANDVERTRAG Die Bundesrepublik Deutschland einerseits

Mehr

Liebe Schwestern und Brüder!

Liebe Schwestern und Brüder! Andacht Jahresempfang der Diakonie Diakonie Sozialexpertin für Flüchtlingspolitik Rosenheim, Kongress und Kulturzentrum Montag, 29. Juni 2015, 16 Uhr Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler Liebe Schwestern

Mehr

vorwort des herausgebers

vorwort des herausgebers BIBLIOTHEK HISTORISCHER DENKWÜRDIGKEITEN Herausgegeben von Wolfgang F. Stammler Der Alcorde Verlag ist Mitglied im Freundeskreis der Kurt Wolff Stiftung 2 Sebastian Castellio GEGEN CALVIN Contra libellum

Mehr

Bilanz der menschlichen Entwicklung

Bilanz der menschlichen Entwicklung Bilanz der menschlichen Entwicklung FORTSCHRITTE PROBLEME DEMOKRATIE UND PARTIZIPATION Seit 1980 unternahmen 81 Länder entscheidende Schritte in Richtung Demokratie, 33 Militärregime wurden durch zivile

Mehr

Aus: Inge Auerbacher, Ich bin ein Stern, 1990, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg

Aus: Inge Auerbacher, Ich bin ein Stern, 1990, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg Inge Auerbacher wächst als Kind einer jüdischen Familie in einem schwäbischen Dorf auf. Sie ist sieben, als sie 1942 mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wird. Inge Auerbacher

Mehr

Menschenrechte Quelle:

Menschenrechte Quelle: Deutsch Übungszirkel: Menschenrechte Quelle: www.jugend-fuer-menschenrechte.de Setze für jeden Absatz die Wortzwischenräume richtig, löse den Schlangensatz auf oder schreibe unter Beachtung der Groß- und

Mehr

EINSTELLUNGEN UND HALTUNGEN ZU FOLTER

EINSTELLUNGEN UND HALTUNGEN ZU FOLTER GLOBESCAN GlobeScan ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut, das weltweit handelnde Organisationen mit evidenzbasierten Daten unterstützt, um ihnen bei der Strategiefindung und der Gestaltung ihrer Kommunikationsstrukturen

Mehr

Wenn der Wüste das Öl ausgeht

Wenn der Wüste das Öl ausgeht Matthew R. Simmons Wenn der Wüste das Öl ausgeht Aus dem Amerikanischen von Horst Fugger FinanzBuch Verlag 41 Kapitel 1 Die Geburt einer Nation Ein Jahrhundert außergewöhnlicher Veränderungen und wirtschaftlicher

Mehr