Um Lob auszusprechen...

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1 Einheit 2 Ich möchte dir meine Wertschätzung und Begeisterung zeigen (Grundhaltung) Um Lob auszusprechen... beschreibe ich konkret, was ich sehe oder höre bzw. die einzelnen Schritte, die für das Ergebnis notwendig waren Du hast Dir jetzt, nach Deiner Pause selbständig den Schulranzen geholt, geschaut, was Du zu tun hast und anschließend Mathe und Deutsch gemacht! beschreibe ich, was ich fühle Da freue ich mich richtig, wie selbständig Du bist. oder ich benenne die Auswirkung auf mich/familie/das Kind selbst Dadurch hast Du jetzt 2 Stunden Zeit draußen zu spielen

2 Einheit 3 Ich will Dich wirklich verstehen. Alle Gefühle können akzeptiert werden. Ich nehme Dein Problem ernst. Ich lasse Dir Zeit. Ich traue Dir zu, Dein Problem selbst zu lösen. Wenn mein Kind unangenehme Gefühle hat... 2 höre ich ruhig und mit voller Aufmerksamkeit zu Tätigkeit unterbrechen, zuwenden, Blickkontakt, nicken 4 zeige ich meine Anteilnahme und fasse die Gefühle meines Kindes in Worte mmh..., oh..., Und jetzt bist du sauer und hast Angst... 3 gebe ich die Situation wieder, die die Gefühle ausgelöst hat... weil Du das heute nicht verstanden hast in der Schule und jetzt nicht weißt, was Du machen sollst und die Lehrerin aber gesagt hat, Ihr müsst es genau so machen, wie sie es erklärt hat. 3/4 frage ich nach, um mein Kind besser zu verstehen Situation, Gefühle und Wünsche *** 5 helfe ich meinem Kind, selbst eine Lösung zu suchen 1. Zur Lösungssuche ermuntern Lass uns zusammen überlegen, wie es jetzt weitergehen kann. Was hast du denn für Ideen? 2. Nach Zielen fragen Was wäre dir jetzt am liebsten?... Wunscherfüllung in der Phantasie;... Welche Ideen gibt es noch? 3. Nach konkreter Umsetzung fragen Was kannst du jetzt tun, um...? 4. Alle Ideen bestätigen; Respekt für Anstrengung; beschreibendes Lob

3 Einheit 4 Ich habe Vertrauen in die Bereitschaft und die Fähigkeiten meines Kindes. Ich nehme meine eigenen Bedürfnisse wichtig. Mein Kind zur Kooperation gewinnen, für eigene Bedürfnisse einstehen 2 Ich gewinne die Aufmerksamkeit meines Kindes. Ich unterbreche meine eigene Tätigkeit. Ich gehe auf Augenhöhe, evtl. nehme ich Körperkontakt auf. Ich spreche es mit seinem Namen an. Ich stelle die Beziehung her. Ich begebe mich in die Welt meines Kindes und würdige das, was es gerade tut. Du spielst gerade Lego. Das macht bestimmt Spaß! 3 Ich beschreibe kurz das, was ich sehe oder höre. Die konkrete Situation oder das Verhalten des Kindes Wir haben ausgemacht, dass Du jetzt um mit den HA beginnst. 3 Ich gebe Informationen bzw. beschreibe die negative Auswirkung. Wenn Du jetzt nicht anfängst, schaffst Du es nicht mehr rechtzeitig zur Verabredung mit Deinen Freunden und ich meinen Einkauf nicht! 5 Ich sage meinem Kind genau, was es tun soll Ich spreche eine positive Aufforderung aus. Bitte hol jetzt Deinen Schulranzen, nimm Dein HA Heft und fang mit den HA an Wenn es mit etwas aufhören soll, sage ich dazu, was es stattdessen tun soll. Bitte lass das Lego hier liegen und mach Deine HA. Danach kannst Du wieder weiterspielen ODER: Ich lasse die Dinge sprechen oder schreibe einen Zettel Bitte um Uhr Schulranzen holen, HA Heft lesen und alle HA bis zu Ende machen, am Küchentisch

4 Einheit 5 Ich habe Vertrauen in die Bereitschaft und die Fähigkeiten meines Kindes. Unser beider Bedürfnisse verdienen es, respektiert zu werden. Alle Gefühle können akzeptiert werden. Bestimmte Verhaltensweisen müssen begrenzt werden. Ich bin innerlich entschieden und werde konsequent sein. Liebevoll und bestimmt Grenzen setzen 2 Ich gewinne die Aufmerksamkeit meines Kindes. Ich unterbreche meine eigene Tätigkeit, gehe auf Augenhöhe und spreche es mit seinem Namen an. Ich stelle die Beziehung her. Ich begebe mich in die Welt meines Kindes und würdige das, was es gerade tut. Dir macht es Spaß hier Lego zu spielen 3 Ich beschreibe kurz die Situation oder das Verhalten und die negative Auswirkung ohne zu werten oder Eigenschaften zu unterstellen. Wir haben ausgemacht, dass Du jetzt um mit den HA beginnst. 4 Ich informiere über meine Gefühle und Bedürfnisse ohne mein Kind anzugreifen. (Ton!) Ich möchte, dass Du jetzt, wie abgemacht anfängst. 5a Ich sage meinem Kind genau, was es tun soll. Ich spreche eine positive Aufforderung aus. Bitte lass das Lego hier liegen, hol Schulranzen und HA-Heft, setz Dich an den Küchentisch und fang mit Mathe an. 5b Ich räume meinem Kind Wahlmöglichkeiten ein. Du kannst jetzt die HA hier mit mir am Küchentisch machen oder in 30 Min. lieber alleine, weil ich dann einkaufen muss. Du kannst es dir aussuchen. Was willst Du (Was ist verhandelbar? Zeit, Ort, Person) oder ich erkenne, wer hier das Problem hat und lasse es die natürlichen Konsequenzen in der Schule erfahren 5c Ich lasse mein Kind die logischen Konsequenzen seines Verhaltens erfahren und gebe ihm eine zweite Chance Falls es weiterspielt: Du möchtest gerne weiterspielen. Das darfst du, dann machst die HA in 30. Min alleine, wenn ich beim Einkaufen bin. Falls es sich umentscheidet, darf es jetzt mit mir HA machen (2. Chance bekommt jeder).

5 Einheit 6 Vorher: Vorbeugen Kooperation gewinnen, positive Aufforderung, ggf. Wahlmöglichkeiten In der akuten Konfliktsituation Pausenknopf und bewusste Entscheidung Wir beide gegen das Problem. Wir beide sollen gewinnen. Erst verstehen, dann verstanden werden. Ich respektiere die Bedürfnisse meines Kindes und meine eigenen. Alle Gefühle sind erlaubt, aber nicht jedes Verhalten. II Ich stelle eine geeignete Situation her (Zeit, Ruhe, Privatheit). III Die Welt des Kindes: Ich spreche mit meinem Kind über seine Gefühle/Bedürfnisse und wie sie zustande gekommen sind. Wunscherfüllung in der Phantasie Jetzt bis du sauer, weil ich möchte, dass Du HA machst. Was hättest du denn gerne gemacht?... Das hat so Spaß gemacht! IV Unsere Welt: Ich benenne kurz die beiden unterschiedlichen Bedürfnisse und lade mein Kind zur Problemlösung ein. Jetzt haben wir ein Problem: Du möchtest gerne Lego spielen und ich möchte, dass du HA machst. Lass uns zusammen überlegen, wie wir dieses Problem lösen können. Was hast du denn für Ideen? Alle Ideen bestätigen(nicht bewerten!), Respekt für Anstrengung, Folgen bedenken, konkrete Umsetzung V Ich helfe meinem Kind, geeignetere Wege zu finden, um mit seiner Wut oder Enttäuschung umzugehen 1. Du darfst wütend sein. (Alle Gefühle sind erlaubt) Aber es kränkt mich, wenn du mich blöde Kuh nennst. (Meine Welt) Wie kannst du mir sonst zeigen, dass du wirklich wütend auf mich bist? 4. (Zukunft) Z.B. kannst Du sagen: Ich bin total sauer auf dich, weil du mich nicht spielen lässt! 5. Nur bei Eskalation

6 Einheit 7 Erst verstehen, dann verstanden werden. Ich respektiere die Bedürfnisse meines Kindes und meine eigenen. Ich bin offen für die Gefühle meines Kindes und für neue Ideen. Probleme dauerhaft lösen II Wir wählen eine für beide geeignete entspannte Situation. bewusst nicht, wenn das Problem gerade akut ist! (Zeit, Ort, Bereitschaft von beiden). Ich möchte gerne was mit dir besprechen. Passt es dir gerade? III Die Welt des Kindes: Ich spreche mit meinem Kind über seine Gefühle und Bedürfnisse. Du spielst gerne nach der Schule Lego... Wie ist das denn für dich, wenn ich komme und sage jetzt ist Ha Zeit? (Zuhören, Zuhören) IV Meine Welt: Ich spreche kurz über meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Weißt du, wie das bei mir ist?......ich hab nachmittags noch einiges zu tun, das ich bis zum Abend schaffen muss(wäsche, Einkaufen), bin müde von der Arbeit, und wenn ich dann noch zusätzlich noch den ganzen Nachmittag an Deine HA denken muss, vielleicht mit Dir schimpfe und meckere, gefällt mir das gar nicht. V Unsere Welt: Ich lade mein Kind zur Problemlösung ein. Gemeinsam sammeln wir alle Ideen, ohne sie zu bewerten, und schreiben sie auf. Du möchtest gerne spielen, ich möchte gerne,dass Du HA machst. Lass uns zusammen überlegen, welche Ideen wir haben, um dieses Problem zu lösen. Was schlägst du vor? VI Abwechselnd streichen wir die Ideen, die uns nicht gefallen. Jeder darf die Idee, die ihm gar nicht passt, wieder streichen. Und dann schauen wir, was übrig bleibt und was wir beibehalten wollen. Du darfst anfangen! VII Wir planen die konkreten Schritte (wer, wann, was) für die Idee(n), die als Lösung übrig geblieben ist/sind. VIII Wir verabreden uns zu einem Nachtreffen. Wie lange wollen wir das ausprobieren?... Gut dann setzen wir uns in 1 Woche zusammen und sehen, wie das geklappt hat! Ich drücke meine Anerkennung und Zuversicht aus.

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