Kinder- und Jugendbericht

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1 Sport Schweiz 2014: Kinder- und Jugendbericht 1. Durchführung der Studie 2. Ausgewählte Ergebnisse Wie sportlich sind die Jugendlichen? Was machen die Jugendlichen? Warum treiben sie Sport? Wer ist aktiv, wer inaktiv? Wo treiben sie Sport? Dr. Markus Lamprecht Observatorium Sport und Bewegung Schweiz Lamprecht & Stamm Sozialforschung und Beratung AG

2 Was ist Sport Schweiz 2014? Wissenschaftliche Studie zum Sportverhalten und zu den Sportinteressen der Schweizer Bevölkerung (2000, 2008, 2014). Durchführung: Sportobservatorium c/o Lamprecht & Stamm Sozialforschung und Beratung ( Berichterstattung: - Grundlagenbericht - Kinder-/Jugendbericht - Factsheets Sportarten - Kantons- und Städteberichte

3 Trägerschaft Bundesamt für Sport Swiss Olympic bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung Suva Bundesamt für Statistik Kantone (AG, BL, GE, GR, SG, ZH) Städte (St. Gallen, Winterthur, Zürich)

4 Kinder- und Jugendbericht Grundgesamtheit: jährige Jugendliche jährige Jugendliche in der Schweiz wohnhaft Stichprobengrösse (Teilnahmequote): Jährige: 1525 (78%) Jährige: 1895 (81%) Telefonische Befragung Interviewzeit: Jährige: 33 Min Jährige: 26 Min. plus Online

5 Wie sportlich sind die Jugendlichen? Durchschnittliche Anzahl Sportstunden pro Woche (ohne Sportunterricht) Jährige 2014 Sport im engeren Sinne 3.7 Sportliche Aktivitäten Jährige Sportliche Aktivitäten 5.6 Sport im engeren Sinne: «Welche Sportarten betreibst du (ausserhalb des obligatorischen Sportunterrichts)?» Sport im weiteren Sinne: «Gibt es noch andere sportliche Aktivitäten, die du hie und da betreibst?»

6 Wie sportlich sind die Jugendlichen? Durchschnittliche Anzahl Sportstunden pro Woche (ohne Sportunterricht) Jährige Sport im engeren Sinne Sportliche Aktivitäten Jährige Sportliche Aktivitäten Die Jugendlichen sind sportbegeistert. Die Jugendlichen treiben weniger Sport als vor 6 Jahren.

7 Wie sportlich sind die Jugendlichen? Sportstunden pro Woche (Anteil in %)

8 Wie sportlich sind die Jugendlichen? Sportstunden pro Woche (Anteil in %) Die Sportaktivität nimmt nach dem 13. Lebensjahr kontinuierlich ab. Knaben treiben mehr Sport als Mädchen.

9 Welche Sportarten betreiben die Jugendlichen? Die beliebtesten Sportarten der Jährigen Sport im engeren Sinne (in %) Sportliche Aktivitäten (in %) Veränderung Ausübung mittlere Anzahl Tage pro Jahr Mädchen anteil (in %) Schwimmen è Radfahren ê Skifahren é Fussball ê Wandern, Bergwandern è Jogging, Laufen é Tanzen, Ballett, Jazztanz é Turnen, Gymnastik é Snowboarding è Schlitteln é 7 57 Tennis é Unihockey ê Basketball é Reiten, Pferdesport è Skate-, Wave-, Kickboard é 80 33

10 Welche Sportarten betreiben die Jugendlichen? Die beliebtesten Sportarten der Jährigen Sportliche Aktivitäten (in %) Veränderung Ausübung mittlere Anzahl Tage pro Jahr Frauenanteil (in %) Skifahren 41.2 é Schwimmen 38.1 é Radfahren 32.4 è Jogging, Laufen 30.8 é Fussball 27.9 è Fitnesstraining, Aerobics 22.7 é Snowboarding 17.6 ê Tanzen, Ballett, Jazztanz 15.7 é Wandern, Bergwandern 15.3 é Volleyball, Beachvolleyball 8.1 ê Basketball 8.1 ê Tennis 7.5 è Kampfsport, Selbstverteidigung 6.4 è Unihockey 6.4 ê Krafttraining, Bodybuilding 5.8 é

11 Welche Sportarten betreiben die Jugendlichen? Fussball ist die Sportart Nr. 1. (10 14-Jährige: 23 Mio. Std. pro Jahr, Jährige: 12 Mio. Std.) Mädchen und Knaben haben unterschiedliche Präferenzen. Präferenzen verschieben sich mit dem Alter. Die Jugendlichen treiben immer mehr Sportarten nebeneinander. (10 14-Jährige: 4.7 Sportarten im Durchschnitt; Jährige: 3.8) Mehr Sportarten führen nicht zu einer höheren Sportaktivität. Der Wunsch, neue Sportarten auszuprobieren, ist gross. Meistgenannte Wunschsportarten: Jährige: Tanzen und Fussball Jährige: Kampfsport, Fitnesstraining, Tanzen

12 Warum treibt man Sport? Begriffe, welche die Jährigen mit Sport verbinden Motive der Jährigen: Spass, Fitness, Kameradschaft. Wettkämpfe und Events motivieren zum Training. Sport hat ein ausgezeichnetes Image.

13 Wer ist besonders aktiv? Jährige auf dem Lande Jugendliche in der Deutschschweiz Kinder von Eltern mit höherer Bildung und mehr Einkommen Kinder von sportbegeisterten Eltern Schweizer Kinder ohne Migrationshintergrund

14 Wer sind die Nichtsportler? 14% der Jährgen, 20% der Jährigen sind inaktiv. Gründe für Inaktivität in % aller Nichtsportler Richtige Sportmuffel sind selten. in % der inaktiven Jährigen Nichtsportler haben mehrheitlich positive Sporterfahrungen. Viele Nichtsportler möchten wieder mit Sport beginnen. Wunschsportarten: Fussball, Kampfsport, Fitnesstraining, Tanzen. in % der inaktiven Jährigen zu wenig Zeit keine Lust, kein Spass am Sport zu viel Arbeit, Stress in der Schule 16 9 ungünstige, lange Arbeitszeiten - 9 andere Hobbys und Interessen 10 7 kein passendes Angebot 10 3

15 Wo treibt man Sport? Vereinsmitgliedschaft nach Geschlecht und Alter (in %) 62% der Jährigen / 43% der Jährigen machen aktiv in einem Sportverein mit. Keine Veränderungen in den letzten sechs Jahren. Kaum Unterschiede zwischen Sprachregionen.

16 Wo treibt man Sport? Zentrale Erkenntnisse zur Vereinsmitgliedschaft der Jugendlichen Vereine bleiben wichtigste Sportanbieter. Kameradschaft, regelmässiges Training, Wettkampf als wichtige Gründe für Vereinsmitgliedschaft. Kinder treten immer jünger in die Vereine ein. Turnvereine und Fussballclubs sind typische Einsteigervereine. Vereinswechsel werden immer häufiger. Ein Viertel der Jährigen leistet Freiwilligenarbeit im Sport.

17 Wo treibt man Sport? Der Stellenwert des Schulsports Schulsport als Motivation zum ausserschulischen Sporttreiben Schulsport motiviert zum ausserschulischen Sporttreiben. Sportunterricht wird als gut, spannend und lehrreich eingeschätzt.

18 Wo treibt man Sport? Der Stellenwert des Schulsports Freiwilliger Schulsport spricht auch die sportlich weniger aktiven Jugendlichen an. Durch die Schule werden die sozialen Unterschiede beim Sporttreiben teilweise ausgeglichen. Sport und Schule sorgen dafür, dass sich die Jugendlichen genügen bewegen. Trotzdem nimmt die Bewegungszeit der Jugendlichen eher ab.

19 Fazit Sportbegeisterung bleibt hoch, trotz leichten Rückgangs der Sportaktivität. Die Zunahme an Sportarten führt nicht zu einer Zunahme der Sportaktivität. Sport hat ein sehr gutes Image selbst bei den Nichtsportlern. Soziale Faktoren bestimmen die Sportaktivität. Sportvereine und Schule bleiben wichtigste Sportanbieter.

20 Vielen Dank für das Interesse! Mehr Information unter

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