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1 Willkommen in FrankfurtRheinMain Welcome to FrankfurtRhineMain Demografiekongress 2015 Forum Willkommenskultur Frankfurt am Main, 21. April 2015 Susanna Caliendo, Leiterin des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain

2 Agenda Fachkräftebedarf in Frankfurt/Rhein-Main Ausgangslage Arbeitskreis Willkommenskultur Erste Ergebnisse aus dem Arbeitskreis Projekt Willkommen in FrankfurtRheinMain Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt Herausforderungen Offene Fragen und Diskussionspunkte

3 Fachkräftebedarf in Frankfurt/Rhein-Main Der größte Mangel herrscht bei Fachkräften mit einer Berufsausbildung, nicht im akademischen Bereich fehlten in Frankfurt/Rhein-Main (laut IHK-Fachkräftereport 2014) Fachkräfte im kaufmännischen Bereich (mittleres und hohes Qualifikationsniveau) beruflich Qualifizierte mit technischer Ausbildung (insb. hohes Qualifikationsniveau) aber nur Akademiker. Die vom Fachkräftemangel am meisten betroffenen Branchen sind das Gesundheits- und Sozialwesen der Dienstleistungssektor und das Gastgewerbe die Bau- und Verkehrswirtschaft Industrie und Handel

4 Ausgangslage Aufgrund der demografischen Entwicklung in Frankfurt/Rhein-Main suchen Unternehmen aus der Region zunehmend Fachkräfte auch jenseits des deutschen Arbeitsmarktes. Während es für gut bezahlte Professionals bereits einen internationalen Arbeitsmarkt gibt sowie passende Personalinstrumente und vertragliche Anreize existieren, steht die Fachkräftesicherung in Berufen mit mittleren Einkommen vor großen Herausforderungen. Bei der Integration von ausländischen Fachkräften benötigen vor allem kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung

5 Arbeitskreis Willkommenskultur Das Europabüro FrankfurtRheinMain hat im Oktober 2014 den Arbeitskreis Willkommenskultur FrankfurtRheinMain ins Leben gerufen. Der Arbeitskreis dient der Erarbeitung und Umsetzung einer Willkommensstrategie für die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main dem Erfahrungsaustausch in der Region zum Thema Willkommenskultur der Bekanntmachung und Bündelung von Aktivitäten für Neuankömmlinge und die internationale Bevölkerung in der Region

6 Fokus Internationaler Arbeitsmarkt

7 Flüchtlinge dürfen früher arbeiten Wartefrist für Arbeitserlaubnis von bisher 12 bzw. 9 Monaten auf 3 Monate verkürzt Arbeitserlaubnis einer Ausländerbehörde weiterhin erforderlich Zustimmung der zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) weiterhin erforderlich, jedoch neue Ausnahmeregelung Vorrangprüfung grundsätzlich weiterhin erforderlich bei fehlender Aufenthaltserlaubnis (entfällt in Ausnahmefällen) Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration durch IQ-Netzwerk

8 Herausforderungen bleiben Umgang mit Anerkennung von Qualifikationen und Abschlüssen durch Behörden und Unternehmen Umgang mit Aufenthaltstitel/Duldungsstatus durch die Unternehmen/potentiellen Arbeitgeber begrenzte Möglichkeiten des Spracherwerbs reversible Gesetzgebung, fehlendes Bekennen der Bundesregierung

9 Offene Fragen und Diskussionspunkte Paradigmenwechsel erforderlich!? Weg von der Wahrnehmung der Bedürftigkeit hin zur Wahrnehmung des Potentials? Defizitprüfung versus Potentialprüfung bei der Berufsanerkennung? Mehr Ehrenamt bei der Betreuung von Flüchtlingen? Kann der Arbeitsmarkt die Zahl der Flüchtlinge aufnehmen?

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