Bauarbeiten. Betreten der Baustelle erwünscht. Menschen haften für ihre Mitwelt. Bauherr: Verlässliche Grundschule Moritzberg Hildesheim

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1 Bauarbeiten Betreten der Baustelle erwünscht Menschen haften für ihre Mitwelt Bauherr: Verlässliche Grundschule Moritzberg Hildesheim

2 Hier entsteht zwischen 2005 und 2014 nach umfangreichen Umbauarbeiten das neue HAUS DES LERNENS am Moritzberg in Hildesheim Bereits begonnene Baumaßnahmen werden intensiviert

3 An den Umbauarbeiten sind beteiligt: die Schülerinnen und Schüler der Verlässlichen Grundschule Moritzberg die Lehrkräfte der VGS Moritzberg die pädagogischen Mitarbeiter der VGS Moritzberg die Sekretärin und der Hausmeister der VGS Moritzberg die Elternschaft der Schulelternrat der Förderverein der VGS Moritzberg

4 Unterstützt werden die Maßnahmen durch: das Niedersächsische Kultusministerium die Landesschulbehörde Niedersachsen die Landesschulbehörde Niedersachsen, Abt. Hannover die Landesschulbehörde Abt. Hannover Außenstelle Alfeld die deutsche Sektion des Club-of-Rome das Deutsch-Polnische Jugendwerk diverse Stiftungen der Region die Stadt Hildesheim die Universität Hildesheim das Niedersächsische Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung NILS das deutsche Nationalkomitee für die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung den Pädagogischen Austauschdienst bei der KMK in Bonn die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften das lokale AGENDA-Büro der Stadt Hildesheim

5 Die Erfahrungen und Informationsaustauschmöglichkeiten folgender Netzwerke werden in die Umbauarbeiten einbezogen: Netzwerk Umweltschulen in Europa Netzwerk SOKRATES-Programm der Europäischen Union NESSI-Netzwerk-Energiesparen an Schulen in Niedersachsen Netzwerk BLK-Programm 21 Netzwerk BLK-Programm Transfer 21 Netzwerk UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

6 Folgende Maßnahmen werden in Angriff genommen oder intensiviert: Fundamente Implementierung der Prinzipien der Nachhaltigkeit als sinnstiftende Werte für das umfassende schulische Handeln Neugestaltung der Fachräume Die Ziele und Inhalte der einzelnen Fächer werden einer kritisch-konstruktiven Kontrolle unterzogen und neu gestaltet. Dabei werden fächerübergreifende Aspekte stärker als in der Vergangenheit berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Fächer der ästhetischen Erziehung gelegt, die auf eine neue Qualitätsstufe geführt werden sollen. Neugestaltung des Eingangsbereichs Durch moderne Sprachfeststellungsverfahren, die Förderung bereits vor Eintritt in die Schule und die Realisierung eines Förderkonzepts vom ersten Schultag an werden die vorhandenen Kompetenzen besser genutzt. Austausch mit internationalen Architekten Unsere internationalen Partner in Polen, Italien und England zeigen uns Möglichkeiten der Gestaltung von Schule und Unterricht auf. Wir verlassen die Ebene deutscher Arroganz und lernen von unseren Nachbarn

7 Neugestaltung der Außenflächen Die bereits begonnen Veränderungen werden trotz knapper Mittel ideenreich weiterverfolgt. Unser begrenztes Außengelände wird nach ökologischen und spielpädagogischen Gesichtspunkten weiterhin umgestaltet. Einbau neuer Türen und Fenster Die Erhöhung der Transparenz in allen wesentlichen Teilen von Schule und Unterricht ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Motivation der Beteiligten, aktiv und konstruktiv am Veränderungsprozess mitzuarbeiten. Berücksichtigung des sparsamen Umgangs mit Energien Die Aktivitäten im Zusammenhang mit unserer Teilnahme am NESSI-Programm werden weitergeführt und ggf. intensiviert Nutzung von Synergieeffekten Die Arbeit in Netzwerken hat der Schule bisher gut getan und wird auch in Zukunft positive Effekte erzielen. Realisierung von Aspekten des gesunden Bauens und Wohnens Die Gesundheitserziehung i.w.s. erhält im neuen Haus des Lernens ein neues Gewicht. Angefangen von Aktionen des gesunden Frühstücks über die Ausweitung von unterrichtlichen Angeboten, die Teilnahme an den Projekten Klasse 2000 und Gut drauf bis hin zur Stillen Pause und Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen werden neue, wichtige Schwerpunkte gesetzt. Es ist angedacht, mit Unterstützung von Eltern einen Schulkiosk einzurichten.

8 Realisierung von Prinzipien des Mehrgenerationenhauses Stadtteilschule zu sein bedeutet auch, mit anderen Institutionen staatlicher und nicht staatlicher Art zu kooperieren. Die Erfahrungen älterer Menschen müssen weitergegeben werden und stellen für unsere Schülerinnen und Schüler eine sinnvolle Basis und Ergänzung für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Situationen dar. Schaffung von Bewegungsflächen Die Teilnahme am niedersächsischen Projekt Bewegte Schule ist beschlossen, zwei Kolleginnen werden an ersten Informationsveranstaltungen auf Landesebene teilnehmen. Kunst am Bau Hier ist eine kontinuierliche Fortführung bisheriger Aktivitäten angesagt. Unser Foyer ist Ort ständig wechselnder Ausstellungen. Bauen mit Nachbarschaftshilfe Arbeiten in einem Netzwerk und Synergieeffekte nutzen bedeutet auch, sich neue Helferinnen und Helfer für den Bau des Hauses des Lernens zu suchen und zu halten. Lesemütter, Geschichtenerzähler, Berufserfahrungen von Eltern und Stadtteilbewohnern usw. stellen bereits jetzt ein konstitutives Element des Schullebens dar. Diese erfolgreiche Arbeit wird ausgebaut.

9 Neue Formen der Baufinanzierung Sinnvolles Sponsoring und die Nutzung von Stiftungsgeldern werden ausgeweitet. Partizipationserweiterung bisheriger und zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner Wir werden von anderen Schulen lernen, dass es sinnvoll und machbar ist, Formen der Partizipation auch in Grundschulen bei jüngeren Kindern erfolgreich zu praktizieren. Unsere Beteiligung am BLK-Programm 21 hat uns theoretische Grundlagen und praktische Hilfestellungen geliefert. Baufördermaßnahmen Wir müssen und werden unser im Aufbau befindliches Förderkonzept Schritt für Schritt realisieren und den berechtigten Anliegen von Politik und Gesellschaft nachkommen.

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