Christian Humborg. Reflektion zu Transparenz und Politik. BerlinPolitik im. Forum Berlin. BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 04.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Christian Humborg. Reflektion zu Transparenz und Politik. BerlinPolitik im. Forum Berlin. BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 04."

Transkript

1 Christian Humborg Reflektion zu Transparenz und Politik BerlinPolitik im Forum Berlin BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 04 Forum Berlin

2 Impressum Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung BerlinPolitik im Forum Berlin Nicole Zeuner Hiroshimastraße Berlin Text: Dr. Christian Humborg Layout: Pellens Kommunikationsdesign GmbH, Bonn Druck: Druckerei Braul, Berlin Das Papier dieser Broschüre stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft und wird im Einklang mit dem Standard des Forest Stewardship Council (FSC) produziert. Im Rahmen der Publikationsreihe BerlinPositionen aus dem Forum Berlin veröffentlicht der Arbeitsbereich BerlinPolitik im Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung Expertisen, Fachbeiträge und Veranstaltungsdokumentationen zu Berlin-relevan ten Themen. Die inhaltliche Auswahl der Beiträge orientiert sich an aktuellen und langfristigen Perspektiven und Fragestellungen zur Hauptstadtregion. Wir hoffen, mit unseren Posi tionen zentrale gesellschaftspolitische Diskurse in der Hauptstadt anzustoßen und zukunftsorientiert zu führen.

3 Reflektion zu Transparenz und Politik Dr. Christian Humborg Als ich vor drei Jahren Julian Assange, den Gründer von Wikileaks, bei einem Workshop der Internationalen Antikorruptionskonferenz in Athen kennenlernte, diskutierten wir beide stundenlang über seine radikalen Forderungen nach Transparenz. Diese totale Transparenz müsse sich seiner Meinung nach auf die Knoten der Macht, sogenannter Patronagenetzwerke, erstrecken, nicht aber auf das Privatleben. 1 Nach Assange können Patronagenetzwerke, er nennt sie auch Verschwörungen, nur funktionieren, wenn die Mitglieder dieser Patronagenetzwerke vertraulich miteinander kommunizieren können. 2 Sobald aber diese kommunikativen Interaktionen transparent werden, ist eine Verschwörung nicht mehr möglich. Assange sagt: Je geheimniskrämerischer und ungerechter eine Organisation ist, desto mehr lösen Lecks bei ihrer Führung und ihren Planungszirkeln Angst und Paranoia aus. 3 Die konsequente Umsetzung seiner Idee führte zu einer kontroversen Debatte in der Öffentlichkeit. Kurt Kister, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, passte diese neue Transparenzwelt von Wikileaks überhaupt nicht und in einem Beitrag unter dem Titel Totale Öffentlichkeit schrieb er Ende letzten Jahres: Da sind Gestalten wie Julian Assange, der missionarische Indiskretin, dem kein Preis zu hoch zu sein scheint, um seinen Traum einer umgekehrt orwellianischen Welt zu verwirklichen nicht der Staat hat alle Kontrolle, sondern er verliert sie völlig. In diesem System der totalen Öffentlichkeit wird der, der sich ihm nicht beugt, zum Volksschädling. 4 Einige Tage schrieb Hans Leyendecker auch in der Süddeutschen Zeitung etwas nachdenklicher: Hier die Älteren, auch die älteren Journalisten, die den radikalen Ruf nach Offenheit skeptisch sehen. Dort die Jungen, die sich über die Wikileaks-Verfolgung ähnlich empören wie die Alten damals, 1962, über die Spiegel-Affäre. 5 Schlüssige Argumente, die eine solche Verfolgung legitimieren, sucht man vergebens. Doch es ist nicht nur Wikileaks allein zu verdanken, dass wir einen intensiven Diskurs über Transparenz haben. Weiter wurde die Debatte durch den ersten erfolgreichen Volksentscheid in Berlin befeuert: 98,2 % der Stimmen waren für die Veröffentlichung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe aus dem Jahr 1999; sowie durch den Erfolg der Piratenpartei bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, die unter dem Banner der Transparenz angetreten waren. 6 Da Julian Assange 1 Assange, Julian 2011: The Unauthorised Autobiography, Edinburgh, etc., S. 96f. 2 ebd, S. 123f. 3 Hofmann, Niklas 2010: Der Gegenverschwörer, in: Süddeutsche Zeitung vom , S Kister, Kurt 2010: Totale Öffentlichkeit Ein Kommentar, in: Süddeutsche Zeitung vom , S Leyendecker, Hans 2010: Die Systemfrage Wikileaks entzweit die alten und neuen Medien, in: Süddeutsche Zeitung vom , S Vgl. Humborg, Christian 2011: Pirates of Berlin A Global Trend for More Transparency?, Space for Transparency,

4 4 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin auch seinen ersten international beachteten Auftritt beim Jahreskongress des Chaos Computer Club in Berlin hatte, 7 ist es meines Erachtens durchaus angemessen, Berlin als ein international sehr wichtiges Zentrum der Transparenzbewegung anzusehen. Auch Transparency International, die internationale Nichtregierungsorganisation, die sich den Kampf der Korruption auf die Fahnen geschrieben hat, wurde 1993 nach ihrer Gründung in das Berliner Vereinsregister eingetragen. Peter Eigen, Gründer und der erste Vorsitzende von Transparency erinnert sich wie folgt an die Namensfindung: Nicht einmal über den Namen konnten wir uns zunächst einigen. Ich war von Anfang an für Transparency International. Doch das Wort transparency, also Transparenz, stieß bei den Amerikanern auf Ablehnung. Michael Hershman [ein Amerikaner] meinte abfällig: Bei diesem Begriff denke ich an Kondome. Besser wäre Honesty oder Integrity International. Aber ich wollte dabei bleiben und erzählte meinen amerikanischen Freunden, dass das Wort in Europa einen sehr, sehr guten Klang hätte und genau das ausdrückte, was wir wollten. 8 Wie allgemein bekannt ist, setzte sich Peter Eigen bei der Namensfindung durch. Transparenz als politischer Begriff wurde durch eine technologische Entwicklung, das Internet, erheblich befördert. Denn den Institutionen gehen langsam die Argumente für Intransparenz aus. Ganz zentral erscheint mir der instrumentelle Charakter der Transparenz. Transparenz ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Für Transparency zum Beispiel ist Transparenz ein Instrument der Korruptionsprävention und -bekämpfung. Man kann den instrumentellen Charakter der Transparenz sehr gut am Beispiel der Diskussion um die Veröffentlichung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe nachvollziehen. Als wichtige Teile der Verträge zur Teilprivatisierung endlich transparent wurden, war die Frage: Und was jetzt? Es reicht eben nicht aus, dass die Verträge offen gelegt werden, sondern es muss auch Akteure, vermutlich korporative Akteure, geben, die mit der veröffentlichten Information arbeiten und politische Schlussfolgerungen einfordern oder umsetzen. In diesem Fall hat Transparency gemeinsam mit den Verbraucherschutzverbänden einen Beschwerdebrief nach Brüssel zur EU-Kommission geschickt und auf rechtswidrige staatliche Beihilfen hingewiesen. 9 Auf dieses Partizipationserfordernis in der Folge von Transparenz will ich später zurückkommen. Der Gedanke der Transparenz ist gar nicht so neu, aber vielleicht in dieser Begrifflichkeit. Früher hieß der Ruf nach Transparenz Öffentlichkeit, geprägt durch Jürgen Habermas Strukturwandel der Öffentlichkeit. 10 Nach ihm wurde die Legitimität staatlicher Gewalt durch Diskurs im Rahmen einer bürgerlichen Öffentlichkeit begründet; das war das Neue gegenüber feudalistischen Zeiten. Der Wissenschaftler Tero Erkkilä hat in einer interessanten Untersuchung den Abstieg des Begriffs Öffentlichkeit und den Aufstieg des Begriffs Transparenz in den politischen Texten Finnlands der 7 Assange, S. 158f. 8 Eigen, Peter 2003: Das Netz der Korruption Wie eine weltweite Bewegung gegen Bestechung kämpft, Frankfurt/Main, S Transparency Deutschland 2011: EU-Kommission überprüft Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe, Pressemitteilung vom , 10 Habermas, Jürgen 1962: Strukturwandel der Öffentlichkeit Untersuchung zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Frankfurt/ Main.

5 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 5 letzten Jahrzehnte empirisch herausgearbeitet. 11 Der Begriff der Öffentlichkeit beinhaltet implizit auch die Anforderung an einen Diskurs. Transparenz hingegen fokussiert als Begriff stärker auf die reine Outputdimension. Aus Sicht einer Transparenz herstellenden Institution kann die Forderung nach Transparenz leichter zu erfüllen sein als die Forderung nach Öffentlichkeit. Transparenz ist zum neuen Modewort, zum Buzzword, zum Supertag des politischen Diskurses geworden. Kaum eine Partei kann es sich noch erlauben, nicht für Transparenz zu sein. Wann immer etwas schief läuft, wird zunächst einmal Transparenz gefordert. Und das übrigens völlig zu Recht. Viele bestehenden Institutionen sind trotz dieser Rhetorik noch nicht in der neuen Transparenzzeit angekommen. Es geht schon längst nicht mehr um die Frage des Ob, sondern des Wann. Ich könnte unzählige Beispiele aufzählen: Wann werden endlich die Parteien ihre Sponsoringeinnahmen genauso transparent veröffentlichen, wie sie ihre Spendeneinnahmen veröffentlichen? 12 Wann werden die politischen Stiftungen, Vereine mit einigen Dutzend Vereinsmitgliedern, endlich sehr detailliert offen legen, was sie genau mit den Millionen machen, die ihnen der Staat zur Verfügung stellt? Wann werden endlich die Vorlagen in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages auf der Website des Deutschen Bundestages veröffentlicht? Wann endlich werden alle Vergabeverfahren des Staates detailliert veröffentlicht und dabei auch der Auftragnehmer und die Auftragssumme? 13 In Hamburg haben vor zwei Wochen die Organisationen Mehr Demokratie, der Chaos Computer Club und Transparency gemeinsam eine Volksinitiative unter dem Namen Transparenz schafft Vertrauen für ein Transparenzgesetz gestartet. Nach diesem Gesetzentwurf würde das Informationsfreiheitsprinzip umgekehrt. Es geht nicht mehr um Informationsfreiheitsanfragen, die, individuell bearbeitet, den Einzelnen Einblicke in staatliche Dokumente gewähren oder eben nicht, sondern staatliche Dokumente werden vom Grundsatz her transparent. Bis zum sollen Unterschriften gesammelt werden. Dann hat die Hamburger Bürgerschaft Zeit sich zu überlegen, was sie mit dem Entwurf macht, sonst kann es zum Volksentscheid kommen. Wenn das Gesetz durchgeht, hätten wir einen neuen Standard, der weltweit vermutlich seinesgleichen sucht. 11 Erkkilä, Tero 2010: Transparency and Nordic Openness State Traditions and New Governance Ideas in Finland, in: Stephan A. Jansen/ Eckhard Schröter/Nico Stehr (Hg.), Transparenz Multidisziplinäre Durchsichten durch Phänomene und Theorien des Undurchsichtigen, Wiesbaden, S Humborg, Christian 2010: Parteiensponsoring Es gibt keine Entschuldigung für das Nichthandeln der Politik, CARTA, 13 Transparency Deutschland 2009: Transparency Deutschland zu den Konjunkturpaketen Größtmögliche Transparenz bei der unterschwelligen Vergabe notwendig, Pressemitteilung vom ,

6 6 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin Ich glaube, dass Transparenz Vertrauen schaffen kann, denn sie ermöglicht Kontrolle. Ich finde nicht, dass man diesen hart klingenden Kontrollbegriff wegdiskutieren sollte, denn daran ist nichts Schlimmes. Bei einem per definitionem monopolistischen Staat hat man mehr als gute Gründe die Institution, welche kollektive Willensbildung umsetzt, zu kontrollieren. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Transparenz zunächst einmal ein Wettbewerbsmechanismus ist, nach dem Motto: Legt die Informationen offen, und dann können wir in einem Diskurs politisch darüber streiten. Der Anspruch, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich an vielen der spezialisierten Politikdiskurse beteiligen, ist sehr hoch, vermutlich zu hoch. Wahrscheinlicher ist, dass sich am jeweiligen Politikdiskurs nur die Interessierten zu Wort melden. Eine wichtige, aber nicht die einzige Determinante für Interesse ist die eigene Betroffenheit. Man mag also die geringe Breite politischen Diskurses beklagen, aber was wäre die Alternative? Die Alternative wäre die ausschließliche, mitunter elitäre Vorstrukturierung des Diskurses für Bürgerinnen und Bürger, denen vorgeschlagen wird, was wichtig ist und was nicht. Das ist traditionell eine Aufgabe der Parteien. Ich habe den Eindruck, dass der größte Wandel durch die neue Transparenz, die das Internet mit ermöglicht, das Prinzip der Augenhöhe ist. Gerade im elektronischen Diskurs, wo Stimme, Ausdruck, Kleidung des Vortragenden und Ähnliches nicht mehr sichtbar sind, findet automatisch eine stärkere Fokussierung auf das Geschriebene statt. Autorität qua Institution zählt im Netz weniger. Ich habe den Eindruck, dass hierin die größte Herausforderung für die bestehenden Institutionen und damit für eine neue politische Kultur entsteht. Mir ist es egal, wer Du bist, welche Funktionen Du hast, was Du anhast, wie gut Du quatschen kannst, mich interessieren einfach nur Deine Informationen und Deine Argumente und nur danach bewerte ich. Stefan Niggemeier hat in einem lesenswerten Essay mit dem Titel Fetisch Transparenz im Spiegel vor einem Monat viele Aktivitäten, die jetzt gestartet werden, als Transparenztheater bezeichnet. Diese Widersprüchlichkeit kann man dieser Tage beim Deutschen Bundestag verfolgen, wenn auf der einen Seite die Enquetekommission Internet und digitale Gesellschaft neue Formen der Onlinebeteiligung nutzt und auf der anderen Seite der Sportausschuss die lange Tradition öffentlicher Sitzungen aufgibt. Niggemeier empfiehlt, dem Heilstheater der Transparenz zu misstrauen und erinnert, dass transparente Daten immer Aufarbeitung und Kontextualisierung brauchen. Entscheidend finde ich seinen Hinweis auf das Paradox der Transpa renz: Je größer die Zahl der Informationen, die uns zur Verfügung stehen, umso wichtiger ist es, dass wir lernen, sie zu ignorieren, zu verzeihen und zu vergessen. 14 Ich denke, es ist völlig offen, ob es den politischen Institutionen, den Medien und den Politik verfolgenden Bürgern gelingt, sich auf einen solchen neuen unbefangenen Blick auf Politik einzulassen. 15 Es gibt immer Fehler und Widersprüche in der Politik und wenn man Niggemeier folgt, müssen wir alle noch mehr lernen, die Bedeutung und Häufung von Fehlern vernünftiger und unaufgeregter zu bewerten. 14 Niggemeier, Stefan 2011: Fetisch Transparenz Die Schwierigkeiten mit der Transparenz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, in: DER SPIEGEL 43/2011, S Vgl. Crouch, Colin 2008: Postdemokratie, Frankfurt am Main, S. 23.

7 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 7 Aber selbst wenn dieser kulturelle Schwenk gelingt, wie sieht es dann mit der Partizipation am politischen Diskurs aus? Zunächst halte ich das Thema der Gefahr der digitalen Spaltung der Gesellschaft nach wie vor für aktuell. Über 50 % der über 60- Jährigen nutzt das Internet nicht. 16 In Magdeburg, immerhin Landeshauptstadt, gibt es im Stadtteil Sudenburg in weiten Teilen kein DSL. In manchen Straßenzügen gibt es dort noch nicht einmal MaxxOnAir, so dass man de facto vom Internet abgeschnitten ist. Deswegen Transparenz nicht einzufordern, wäre verkehrt. Wichtig ist, dass Transparenz im Internet als Ergänzung bestehender Veröffentlichungspflichten angesehen wird. Es ist eine banale, aber doch großartige Errungenschaft in Deutschland, dass Gesetze erst mit ihrer Veröffentlichung in Kraft treten. Im internationalen Vergleich ist das keine Selbstverständlichkeit. Wenn ich über die Transparenz von Gesetzen und Verwaltungshandeln spreche, dann muss ich betonen, dass mich der deutliche Fokus der Transparenzdiskussion auf Politik und Staat äußerst irritiert. Denn wenn es um politische Macht geht, dann ist Transparenz der Politik nur so gut wie Transparenz der Wirtschaft. Wenn es so ist, dass global betrachtet die Macht in Teilen von den Staaten auf die Banken und die Multinationals übergegangen ist, 17 und wenn Transparenz zur Kontrolle von Macht dienen soll, dann muss man sich fragen, welche Transparenzanforderungen Bürger, und eben nicht nur Aktionäre, an diese Banken und Multinationals stellen. Dies liegt auch darin begründet, dass sich Banken und Multinationals im globalen Diskurs als mit der Politik gleichberechtigte Akteure aufspielen bzw. angesehen werden. Der Begriff des corporate citizen kommt dabei zunächst so unschuldig daher. Ein Indiz für die neue Akteursqualität von Banken und Multinationals ist eine Entscheidung des USamerikanischen Supreme Court im letzten Jahr zur Parteienfinanzierung. Er hat den Unternehmen erlaubt, unbegrenzt viel an Kandidaten in den USA zu spenden. Bemerkenswert ist die Begründung: Für Unternehmen gelte das first amendment der US-amerikanischen Verfassung, das Recht auf freedom of speech, also Meinungsfreiheit. Politische Spenden seien Ausdruck der freien Meinungsäußerung und deswegen vergleichbar mit freier Rede. Unternehmen können sich danach also auf die gleichen Grundrechte wie die Bürgerinnen und Bürger berufen. Wie können konkrete Transparenzanforderungen an Banken und Multinationals aussehen? Ich will dies an zwei Beispielen verdeutlichen. Das erste Thema sind Steuerzahlungen durch Multinationals. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen durch sogenannte Steueroptimierung aber auch durch sogenanntes transfer mispricing ihre Gewinne in Länder verlagern, in denen sie keine oder kaum Steuern zahlen. 18 Dies ist auch möglich, weil über die Hälfte des Welthandels jeweils innerhalb eines Multinational stattfindet. Der Washingtoner Think Tank Global Financial Integrity schätzt, dass Entwicklungsländern im Jahr 2008 durch diese Transfers 1,2 Billionen Dollar entgingen. 19 Vergleicht man diese Zahl mit den 100 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe jedes Jahr, heißt dies, dass jedem Dollar Entwicklungshilfe mindestens zehn Dollar illegaler Kapitalabfluss entgegenstehen. Hier brauchen wir dringend mehr Transparenz. Die politische Forderung lautet, dass Unternehmen in ihrem Geschäftsbericht nach Ländern aufgeschlüsselt offen legen müssen, wo sie welche Art von Steuern gezahlt haben. 16 ARD/ZDF Onlinestudie 2011, 17 Fuchs, Doris 2007: Business Power in Global Governance, Boulder, London, S Shaxson, Nicholas 2011: Schatzinseln Wie Steueroasen die Demokratie untergraben, Zürich, S Kar, Dev und Carly Curcio 2011: Illicit Flows from Developing Countries , Washington D.C.

8 8 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin Eine zweite Forderung bezieht sich auf die Unternehmen der Rohstoffbranche. Nach wie vor fragt man sich in vielen armen Ländern der Welt, ob es nicht einen Fluch des Öls bzw. der Rohstoffe gibt, denn in vielen dieser Länder sind die Menschen bettelarm, während einige wenige vom Ressourcenreichtum profitieren. Die USA sind vorbildlich vorangegangen und haben alle an US Börsen gelisteten Unternehmen verpflichtet, zukünftig ihre Zahlungen an Regierungen in aller Welt auf Länder- und Projektbasis zu veröffentlichen. Ende Oktober hat die EU-Kommission ähnliche und teilweise sogar weitergehende Pläne vorgestellt. 20 Jetzt ist zu hoffen, dass der Europäische Rat die Vorschläge nicht verwässert. Die deutsche Industrie, die diese Woche ihre Allianz zur Rohstoffsicherung gründen will, hat die Möglichkeit, sich zu Transparenz und zur Verantwortung in der Welt zu bekennen. Diese zwei konkreten Forderungen verdeutlichen, was es heißt, wenn der Fokus der Transparenzdebatte von Politik und Staat auf Banken und Multinationals erweitert wird. Es ist zu beachten, dass es dabei nicht nur um die Akteure geht, sondern auch um die Transparenz ihrer Produkte und um die Transparenz der Märkte. Meistens ist es mit Transparenz allein nicht getan, sondern Regulierung muss folgen. Denn Transparenz ist nicht alles, aber ohne Transparenz ist Regulierung viel schwieriger möglich. Nach diesem Schlenker zu Transparenzanforderungen an Banken und Multinationals lassen Sie mich auf den Ausgangspunkt zurückkommen: Politik ist mehr als nur die Verhinderung von Verschwörungen, sondern die Gestaltung, wie Menschen zusammenleben. Ich glaube nicht, dass wir auf Institutionen verzichten können, die politische Interessen von einzelnen Akteuren bündeln, auch wenn sich diese Institutionen verändern und neue Institutionen hinzutreten. Wir erleben den Abstieg der Parteien; wir sahen den Aufstieg von Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty oder Greenpeace. Politik ist das Bohren dicker Bretter, 21 ob einem das gefällt oder nicht. Veränderung braucht langen Atem und es ist eine spannende Frage, wie institutionalisiert dieser Atem sein muss. Wenn politische Partizipation sich allein auf ein modemäßiges Hop On Hop Off beschränkt, werden sich die Institutionen durchsetzen, die sich langfristiger organisieren können. Wir erleben zur Zeit fürchte ich, nur einen kurzen Frühling anarchischer Kommunikation, weil sich die Staaten, gerade die repressiven Staaten, noch nicht ausreichend auf die neuen Kommunikationsmöglichkeiten, die sich durch den technologischen Wandel ergeben haben, eingestellt haben. Aber mit dem Ende dieser Phase im Blick, und ich fürchte, sie wird kommen, dabei sind nicht nur die Staaten, son- 20 Dolan, Carl 2011: Will the EU Deliver Transparency in the Oil and Gas Sector?, Space for Transparency, 21 Weber, Max 1992 [1919]: Politik als Beruf, Stuttgart, S. 82.

9 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 9 dern auch die Multinationals im Auge zu halten wird es umso wichtiger, sich vor dem Zugriff repressiver Staaten und omnipotenter Multinationals zu schützen. Daher stehe ich auch der Vision einer Post Privacy Gesellschaft 22 sehr skeptisch gegenüber. Ich glaube weiterhin an die Mindestnotwendigkeit vertraulicher Gespräche im Privaten, da sonst eine zwischenmenschlich wesentliche Komponente verloren geht. Daher finde ich es wichtig zu betonen, dass sich Transparenzanforderungen nicht an das Gespräch am Familienabendbrottisch, sondern an vermachtete Institutionen richten. Ich will gern ausführen, warum Transparenz für mich ein politischer bzw. ethischer Wettbewerbsmechanismus ist. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der Unternehmensspenden an Parteien oder das Thema Nebeneinkünfte von Abgeordneten. Man könnte vorschlagen, dass das jeweils verboten wird. Nach dem aktuellen Gesetzesstand wird aber gesagt, siehe da, es ist transparent (überhaupt nicht ausreichend transparent) und dann kann man darüber diskutieren und kann seine Wahlentscheidung auf der Basis dieser Informationen fällen. Insofern ist Transparenz für mich ein sehr freiheitliches Instrument, weil den Bürgerinnen und Bürgern das politische oder ethische Urteil zugetraut und es ihnen überantwortet wird. Niklas Hofmann beschrieb auf Süddeutsche Online den ideologischen Über- bzw. Unterbau der Piratenpartei und kam zum Ergebnis Cyberlibertarismus. 23 Dies deckt sich mit meiner Einschätzung, dass Transparenz ein freiheitlicher Mechanismus ist. Was würde das für die sogenannten alten Parteien bedeuten, die ja gern als sozialdemokratisch und in diesem Sinne auch als nicht primär-freiheitlich angesehen werden, obwohl der Aufstiegswille ehrgeiziger Arbeiter und Kleinbürger ein wichtiges Gründungsmoment der dieser Stiftung nahestehenden Partei war? Bevor ich zum Ende komme, darf ich meine Thesen zusammenfassen: 1. Es geht um das Wann und nicht um das Ob von weitgehender Transparenz staatlichen und politischen Handelns. 2. Mit der neuen Transparenz brauchen wir eine neue Fehlerkultur und müssen entspannter der Widersprüchlichkeit der politischen Auseinandersetzung gegenüberstehen. 3. Das Objekt der Transparenzdebatte muss sich von Staat und Politik auf Banken und Multinationals verlagern. Ich möchte meine Reflektion zu Transparenz und Politik mit einem Literaturklassiker schließen, Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis. 22 Vgl. Jarvis, Jeff 2011: Public Parts How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live, New York. 23 Hofmann, Niklas 2011: Freiheit, die wir meinen, Süddeutsche Online,

10 10 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin Der Science Fiction Roman beginnt damit, dass der Hauptakteur Arthur Dent sich mit seinem Freund Ford Prefect, der von einem fernen Planeten stammt, auf eine Reise durch die Galaxis begeben muss, da die Vogonen beschlossen haben, die Erde zu zerstören. Dies tun sie mit vielen Raumschiffen, die direkt über der Erdoberfläche kreisen. Die Entscheidung wird der Erdbevölkerung gegenüber per Lautsprecher wie folgt begründet: fünfzig Ihrer Erdenjahre lang in Ihrem zuständigen Planungsamt auf Alpha Centauri ausgelegen. Sie hatten also viel Zeit, formell Beschwerde einzulegen. Was soll das heißen, Sie sind niemals auf Alpha Centauri gewesen? Ja Du meine Güte, Ihr Erdlinge, das ist doch nur vier Lichtjahre von hier. Tut mir leid, aber wenn Sie sich nicht einmal um Ihre ureigensten Angelegenheiten kümmern, ist das wirklich Ihr Problem. 24 Wie Ihnen zweifellos bekannt sein wird, sehen die Pläne zur Entwicklung der Außenregionen der Galaxis den Bau einer Hyperraum-Expressroute durch Ihr Sternensystem vor, und bedauerlicherweise ist Ihr Planet einer von denen, die gesprengt werden müssen. Das Ganze wird nur etwas weniger als zwei Ihrer Erdenminuten in Anspruch nehmen. Alle Planungsentwürfe und Zerstörungsanweisungen haben Der vorliegende Text ist die überarbeitete Fassung des Vortrags, den ich im Rahmen der Veranstaltung Transparenz und Politische Kultur der Friedrich- Ebert-Stiftung in Berlin am gehalten habe. Ich danke Mirko Derpmann, Dr. Leonhard Dobusch und Prof. Dr. Edda Müller für wertvolle Hinweise. 24 Adams, Douglas 1981: Per Anhalter durch die Galaxis, München, S. 38f.

11 BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 11 Zum Autor Dr. Christian Humborg (38) ist seit Januar 2007 Geschäftsführer von Transparency International Deutschland e.v. Er studierte Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz und der Universität Leiden (Niederlande). Er war Stipendiat der Friedrich-Ebert- Stiftung. Von 1998 bis 2000 war er in der Konzernentwicklung der Deutschen Bahn AG in Berlin tätig. Anschließend wechselte er als Berater zu Plato Kommunikation in der Scholz & Friends Group. Er wurde im Jahr 2004 am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung der Universität Potsdam promoviert. In den Jahren 2003 bis 2006 war er bei der internationalen Wirtschaftssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer tätig, zunächst in Frankfurt, dann in London. Christian Humborg ist seit dem Jahr 2008 Mitglied des Beirats der Zeitschrift für Politikberatung. Er ist Mitglied des Autorenblogs carta.info, das im Jahr 2009 den Grimme Online Award gewann. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation der Universität Potsdam. In den Jahren 2010 und 2011 wurde er vom Wirtschaftsmagazin Capital zur Gruppe der 40 unter 40 Toptalente im Bereich Staat und Gesellschaft gezählt.

12 BerlinPolitik im Forum Berlin BerlinPositionen aus dem Forum Berlin 04

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben Arbeitsblatt 8.5 a 5 10 In einem Leserbrief der Zeitschrift Kids heute erläutert Tarek seinen Standpunkt zum Thema Jungen in sozialen Berufen. Jungs in sozialen Berufen das finde ich total unrealistisch!

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Forschungsprojekt: Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Leichte Sprache Autoren: Reinhard Lelgemann Jelena

Mehr

BESUCH BEI KATT UND FREDDA

BESUCH BEI KATT UND FREDDA DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL INGEBORG VON ZADOW BESUCH BEI KATT UND FREDDA Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 1997 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs-

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Die neue Aufgabe von der Monitoring-Stelle. Das ist die Monitoring-Stelle:

Die neue Aufgabe von der Monitoring-Stelle. Das ist die Monitoring-Stelle: Die neue Aufgabe von der Monitoring-Stelle Das ist die Monitoring-Stelle: Am Deutschen Institut für Menschen-Rechte in Berlin gibt es ein besonderes Büro. Dieses Büro heißt Monitoring-Stelle. Mo-ni-to-ring

Mehr

Kommentartext Medien sinnvoll nutzen

Kommentartext Medien sinnvoll nutzen Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 1. Kapitel: Wir alle nutzen Medien Das ist ein Computer. Und da ist einer. Auch das hier ist ein Computer. Wir alle kennen Computer und haben vielleicht auch schon

Mehr

1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - 08.09.2010 19:00 Uhr

1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - 08.09.2010 19:00 Uhr 1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Dr. Vogelsang, sehr geehrter Herr Strunz, und meine sehr geehrte Damen und Herren, meine

Mehr

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit!

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit! Wie verändere ich mein Leben? Du wunderbarer Menschenengel, geliebte Margarete, du spürst sehr genau, dass es an der Zeit ist, die nächsten Schritte zu gehen... hin zu dir selbst und ebenso auch nach Außen.

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

ONLINE-AKADEMIE. Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht Ziele ONLINE-AKADEMIE Ziele Wenn man von Menschen hört, die etwas Großartiges in ihrem Leben geleistet haben, erfahren wir oft, dass diese ihr Ziel über Jahre verfolgt haben oder diesen Wunsch schon bereits

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? NINA DEISSLER Flirten Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? Die Steinzeit lässt grüßen 19 es sonst zu erklären, dass Männer bei einer Möglichkeit zum One-Night-Stand mit

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe 1. Ich entdecke mich Was ich im Spiegel sehe Wieder einmal betrachtet sich Pauline im Spiegel. Ist mein Bauch nicht zu dick? Sind meine Arme zu lang? Sehe ich besser aus als Klara? Soll ich vielleicht

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky #upj15 #upj15 Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,

Mehr

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens Aus dem Niederländischen von Ilka Heinemann und Matthias Kuhlemann KNAUR Von mir für dich weil du

Mehr

Wie wird der Bundestag gewählt? Deutscher Bundestag

Wie wird der Bundestag gewählt? Deutscher Bundestag Wie wird der Bundestag gewählt? Deutscher Bundestag Impressum Herausgeber Deutscher Bundestag Referat Öffentlichkeitsarbeit Platz der Republik 1 11011 Berlin Koordination Michael Reinold Referat Öffentlichkeitsarbeit

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE im Bundes-Land Brandenburg vom Jahr 2014 bis für das Jahr 2020 in Leichter Sprache

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE im Bundes-Land Brandenburg vom Jahr 2014 bis für das Jahr 2020 in Leichter Sprache Für Ihre Zukunft! Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE im Bundes-Land Brandenburg vom Jahr 2014 bis für das Jahr 2020 in Leichter Sprache 1 Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE

Mehr

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Schüler und Lehrer Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Dieses E-Book wurde erstellt für Tamara Azizova (tamara.azizova@googlemail.com) am 25.06.2014 um 11:19 Uhr, IP: 178.15.97.2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern

im Beruf Gespräche führen: Bei einem Bewerbungsgespräch wichtige Informationen verstehen und eigene Vorstellungen äußern 1 Arbeiten Sie mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner. Was denken Sie: Welche Fragen dürfen Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch stellen? Welche Fragen dürfen sie nicht stellen? Kreuzen Sie an. Diese Fragen

Mehr

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal?

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal? Mit meiner Methode werden Sie vom ersten Tag an Geld gewinnen. Diese Methode ist erprobt und wird von vielen Menschen angewendet! Wenn Sie es genau so machen, wie es hier steht, werden Sie bis zu 200,-

Mehr

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose!

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose! INTEGRA 7.-9.Mai 2014 Gernot Morgenfurt - Weissensee/Kärnten lebe seit Anfang der 90iger mit MS habe in 2002 eine SHG (Multiple Sklerose) gegründet und möchte viele Menschen zu einer etwas anderen Sichtweise

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise. Seite 1 von 6 1. Hier siehst du Bilder von Nina und den Personen, mit denen Nina zusammenwohnt. Schau dir die Szene an und versuche, die Zitate im Kasten den Bildern zuzuordnen. Zu jedem Bild gehören zwei

Mehr

1. Standortbestimmung

1. Standortbestimmung 1. Standortbestimmung Wer ein Ziel erreichen will, muss dieses kennen. Dazu kommen wir noch. Er muss aber auch wissen, wo er sich befindet, wie weit er schon ist und welche Strecke bereits hinter ihm liegt.

Mehr

Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day

Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day Seite 1 von 7 Text A: 19. März 2016: Equal Pay Day A1 Lies den ersten Abschnitt des Textes einmal schnell. Was ist das Thema? Kreuze an. 1. Frauen müssen jedes Jahr drei Monate weniger arbeiten als Männer.

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Was kann ich jetzt? von P. G.

Was kann ich jetzt? von P. G. Was kann ich jetzt? von P. G. Ich bin zwar kein anderer Mensch geworden, was ich auch nicht wollte. Aber ich habe mehr Selbstbewusstsein bekommen, bin mutiger in vielen Lebenssituationen geworden und bin

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Evangelisieren warum eigentlich?

Evangelisieren warum eigentlich? Predigtreihe zum Jahresthema 1/12 Evangelisieren warum eigentlich? Ich evangelisiere aus Überzeugung Gründe, warum wir nicht evangelisieren - Festes Bild von Evangelisation - Negative Erfahrungen von und

Mehr

Nutzung von sozialen Netzen im Internet

Nutzung von sozialen Netzen im Internet Nutzung von sozialen Netzen im Internet eine Untersuchung der Ethik-Schüler/innen, Jgst. 8 durchgeführt mit einem Fragebogen mit 22 Fragen und 57 Mitschüler/innen (28 Mädchen, 29 Jungen, Durchschnittsalter

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein

Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein Predigt zum 14. Sonntag nach Trinitatis 2015 über Ps 50,14f.22f Pastor M. Müller GOTT DANKEN IST IHN NICHT VERGESSEN Predigttext (Ps 50,14f.22f):

Mehr

Kurzes Wahl-Programm der FDP

Kurzes Wahl-Programm der FDP FDP Kurzes Wahl-Programm der FDP Eine Zusammenfassung des Wahl-Programms der Freien Demokratischen Partei in leicht verständlicher Sprache zur Wahl des Deutschen Bundestages am 22. September 2013 Nur mit

Mehr

Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept

Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept Wolfgang Dunkel, G. Günter Voß, Wolfgang Menz, Margit Weihrich, Kerstin Rieder Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept PiA Kick Off IBZ München München, 12.3.2009 Ablauf der Präsentation

Mehr

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig.

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig. Freier Fall 1 Der einzige Mensch Der einzige Mensch bin ich Der einzige Mensch bin ich an deem ich versuchen kann zu beobachten wie es geht wenn man sich in ihn hineinversetzt. Ich bin der einzige Mensch

Mehr

Alle gehören dazu. Vorwort

Alle gehören dazu. Vorwort Alle gehören dazu Alle sollen zusammen Sport machen können. In diesem Text steht: Wie wir dafür sorgen wollen. Wir sind: Der Deutsche Olympische Sport-Bund und die Deutsche Sport-Jugend. Zu uns gehören

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten Seite 1 von 5 Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten 1 INTERNAT a) Was fällt dir zum Thema Internat ein? Schreibe möglichst viele Begriffe

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt Diese Broschüre wurde gemeinsam mit Kundinnen und Kunden von Jugend am Werk Steiermark geschrieben. Vielen Dank an Daniela Bedöcs,

Mehr

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung Material zur Studie Persönliche Informationen in aller Öffentlichkeit? Jugendliche und ihre Perspektive auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte in Sozialen Netzwerkdiensten Leitfaden für die Telefoninterviews

Mehr

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey

Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Chinas Kultur im Vergleich: Einige überraschende Erkenntnisse des World Values Survey Carsten Herrmann-Pillath Im internationalen Geschäftsverkehr werden immer wieder kulturelle Differenzen als eine entscheidende

Mehr

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen.

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen. Das Deutschlandlabor Folge 09: Auto Manuskript Die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie ihre Autos lieben. Doch wie sehr lieben sie ihre Autos wirklich, und hat wirklich jeder in Deutschland ein eigenes

Mehr

Die Hauptfalle heißt Jargon Zitate muss man bei politischen Reportagen ganz kurz halten.

Die Hauptfalle heißt Jargon Zitate muss man bei politischen Reportagen ganz kurz halten. Szene ist Arbeit Wer eine gute politische Reportage schreiben will, muss die Hölle meiden und einen Ort suchen, der spannender ist. Wo packende Szenen zu finden sind, verriet Dirk Kurbjuweit den Teilnehmern

Mehr

Tauschbörsen File Sharing Netze

Tauschbörsen File Sharing Netze 1 1. Urheberrecht beachten Tauschbörsen - Millionen von Usern verwenden täglich Programme wie Kazaa, Limewire oder BitTorrent, um Musik, Videos, Texte oder Software vom Internet herunterzuladen oder zu

Mehr

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs.

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs. Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat Krippenspiel Der von Bethlehem Rollenspiel zur Weihnachtsgeschichte Doris und Tobias Brock doris.tobias.brock@t-online.de Der Kaiser

Mehr

Politische-Bildung. von Dominik. Politische Bildung - mein neues Fach. Mein neues Fach Politische Bildung von Lenny

Politische-Bildung. von Dominik. Politische Bildung - mein neues Fach. Mein neues Fach Politische Bildung von Lenny Politische-Bildung Mein neues Schulfach von Dominik Wie arbeiten eigentlich die Parteien? Was sind Abgeordnete und was haben sie zu tun? Oder überhaupt, was sind eigentlich Wahlen? Das alles werdet ihr

Mehr

Kulturelle Evolution 12

Kulturelle Evolution 12 3.3 Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution 12 Seit die Menschen Erfindungen machen wie z.b. das Rad oder den Pflug, haben sie sich im Körperbau kaum mehr verändert. Dafür war einfach

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um

Mehr

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben.

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Du musst offen für das Glück sein, um es zu erfahren und ihm zu begegnen. Und du musst daran glauben, dass du es verdient hast, was da draußen an Positivem

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort. Anrede

Es gilt das gesprochene Wort. Anrede Sperrfrist: 28. November 2007, 13.00 Uhr Es gilt das gesprochene Wort Statement des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Karl Freller, anlässlich des Pressegesprächs

Mehr

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde,

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde, Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde, wenn ich mir die vergangenen zwei Jahre so vor Augen führe, dann bildete die Aufnahmezeremonie immer den Höhepunkt des ganzen Jahres. Euch heute, stellvertretend

Mehr

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln 3 magische Fragen - mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln Dipl.-Psych. Linda Schroeter Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln! Der Mensch, mit dem wir viel zu Regeln,

Mehr

Entwickeln Sie Ihre Vision!

Entwickeln Sie Ihre Vision! zur Buchseite 170 bis 173 Entwickeln Sie Ihre Vision! 1 Stellen Sie sich einen Architekten vor, der ein großes, beeindruckendes Bauwerk erstellen möchte. Mit was beginnt er? Mit einem Bild im Kopf, einem

Mehr

Nicht über uns ohne uns

Nicht über uns ohne uns Nicht über uns ohne uns Das bedeutet: Es soll nichts über Menschen mit Behinderung entschieden werden, wenn sie nicht mit dabei sind. Dieser Text ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Die Parteien

Mehr

Sehr geehrter Herr Präsident [Prof. Dr. Dr. h.c. Greipl], meine sehr geehrten Damen und Herren!

Sehr geehrter Herr Präsident [Prof. Dr. Dr. h.c. Greipl], meine sehr geehrten Damen und Herren! Es gilt das gesprochene Wort! Ehrenamtsfeier der IHK München und Oberbayern am Montag, 10. Oktober 2011, in München Rede von Frau Barbara Stamm, MdL Präsidentin des Bayerischen Landtags Sehr geehrter Herr

Mehr

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan)

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Dame oder Tiger? 1 Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Der König eines nicht näher bestimmten Landes hat zwölf Gefangene und möchte aus Platzmangel einige

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 15: Die Wahrheit

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 15: Die Wahrheit Manuskript Jojo versucht, Lotta bei ihren Problemen mit Reza zu helfen. Aber sie hat auch selbst Probleme. Sie ärgert sich nicht nur über Marks neue Freundin, sondern auch über Alex. Denn er nimmt Jojos

Mehr

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Herausgeber: uphoff pr-consulting Alfred-Wegener-Str. 6 35039 Marburg Tel.: 0 64 21 / 4 07 95-0 info@uphoff-pr.de www.uphoff-pr.de

Mehr

1. Was ist der Thüringer Landtag?

1. Was ist der Thüringer Landtag? 1. Was ist der Thüringer Landtag? In Thüringen gibt es 3 wichtige Verfassungs-Organe. die Landes-Regierung den Verfassungs-Gerichtshof den Landtag Ein anderes Wort für Verfassung ist: Gesetz. In der Verfassung

Mehr

Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld

Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld Wir leben in einer Zeit des Aufbruchs und des Umbruchs. Viele Menschen machen sich auf und beginnen zu suchen. Sie suchen nach etwas, nach dem die

Mehr

Die Post hat eine Umfrage gemacht

Die Post hat eine Umfrage gemacht Die Post hat eine Umfrage gemacht Bei der Umfrage ging es um das Thema: Inklusion Die Post hat Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung gefragt: Wie zufrieden sie in dieser Gesellschaft sind.

Mehr

Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9

Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9 Paul-Arthur Hennecke - Kanzelgruß - Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9 Was verbindet das Steinsalzwerk Braunschweig- Lüneburg, die Kirche St.Norbert und die Kirche

Mehr

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft 10 Schritte die deine Beziehungen zum Erblühen bringen Oft ist weniger mehr und es sind nicht immer nur die großen Worte, die dann Veränderungen bewirken.

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen. Bonn, Mai 2014

Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen. Bonn, Mai 2014 Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen Bonn, Mai 2014 1 Untersuchungsanlage Erhebungsmethode Computergestützte Telefoninterviews

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft.

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft. Seite 1 von 5 Text A: Elternzeit A1a Was bedeutet der Begriff Elternzeit? Was meinst du? Kreuze an. 1. Eltern bekommen vom Staat bezahlten Urlaub. Die Kinder sind im Kindergarten oder in der Schule und

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Satzlehre Satzglieder formal bestimmen Lösung

Satzlehre Satzglieder formal bestimmen Lösung Gymbasis Deutsch: Grammatik Satzlehre Satzglieder: formal bestimmen Lösung 1 Satzlehre Satzglieder formal bestimmen Lösung 1. Schritt: Unterstreiche in den folgenden Sätzen alle Satzglieder. Das Prädikat/die

Mehr

NEWSLETTER Nr. 12 Juli 2015. Was macht denn erfolgreich?!

NEWSLETTER Nr. 12 Juli 2015. Was macht denn erfolgreich?! NEWSLETTER Nr. 12 Juli 2015 Was macht denn erfolgreich?! Editorial Liebe Leserinnen und Leser, nun ist das Fest zu meinem 20-jährigen Unternehmensjubiläum schon länger her und die Sommerpause steht an.

Mehr

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren.

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren. Vorwort Ich möchte Ihnen gleich vorab sagen, dass kein System garantiert, dass sie Geld verdienen. Auch garantiert Ihnen kein System, dass Sie in kurzer Zeit Geld verdienen. Ebenso garantiert Ihnen kein

Mehr

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Vortrag Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Christian Spahr, Leiter Medienprogramm Südosteuropa Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich

Mehr

ANDERS IST NORMAL. Vielfalt in Liebe und Sexualität

ANDERS IST NORMAL. Vielfalt in Liebe und Sexualität ANDERS IST NORMAL Vielfalt in Liebe und Sexualität 02 VIELFALT VIELFALT ist die Grundlage in der Entwicklung von Mensch und Natur. Jeder Mensch ist einzigartig und damit anders als seine Mitmenschen. Viele

Mehr

Der professionelle Gesprächsaufbau

Der professionelle Gesprächsaufbau 2 Der professionelle Gesprächsaufbau Nach einer unruhigen Nacht wird Kimba am nächsten Morgen durch das Klingeln seines Handys geweckt. Noch müde blinzelnd erkennt er, dass sein Freund Lono anruft. Da

Mehr

Ich kann auf mein Einkommen nicht verzichten. Die BU PROTECT Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ich kann auf mein Einkommen nicht verzichten. Die BU PROTECT Berufsunfähigkeitsversicherung. Ich kann auf mein Einkommen nicht verzichten. Die BU PROTECT Berufsunfähigkeitsversicherung. NAME: WOHNORT: ZIEL: PRODUKT: Irene Lukas Hamburg Ein sicheres Einkommen auch wenn ich einmal nicht arbeiten

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Die Zeiten ändern sich sie ändern sich allerdings so schnell, dass wir kaum noch in der Lage sind, mit dem Tempo Schritt zu halten.

Mehr

Sind Sie reif fürs ASSESSEMENT CENTER?

Sind Sie reif fürs ASSESSEMENT CENTER? Ihr Name: Datum: ALLGEMEINES WISSEN 1. Im Assessment Center sind folgende Eigenschaften wichtig: a. Durchsetzungskraft b. Mein IQ c. Professionelle Argumentation, sicheres Auftreten 2. Mein Wissen wird

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht Übung 1: Auf der Suche nach Edelweiß-Technik Jojo will endlich herausfinden, was Lukas zu verbergen hat. Sie findet eine Spur auf seinem Computer. Jetzt braucht Jojo jemanden, der ihr hilft. Schau dir

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Das erwartet Sie in jedem Vorstellungsgespräch

Das erwartet Sie in jedem Vorstellungsgespräch Das erwartet Sie in jedem Vorstellungsgespräch 1 In diesem Kapitel Das A und O ist Ihr Lebenslauf Kennen Sie die Firma, bei der Sie vorstellig werden Informiert sein gehört dazu Wenn Sie nicht zu den absolut

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert.

Wählen ist wichtig. Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Wählen ist wichtig Und bei der nächsten Wahl sind Sie dabei. Wenn Sie diese Wahlhilfe gelesen haben, wissen Sie, wie Wählen funktioniert. Mit dem Wahlrecht können wir uns in die Politik einmischen. Die

Mehr

Im Prüfungsteil Mündlicher Ausdruck sollen Sie zeigen, wie gut Sie Deutsch sprechen.

Im Prüfungsteil Mündlicher Ausdruck sollen Sie zeigen, wie gut Sie Deutsch sprechen. Im Prüfungsteil Mündlicher Ausdruck sollen Sie zeigen, wie gut Sie Deutsch sprechen. Dieser Teil besteht aus insgesamt 7 Aufgaben, in denen Ihnen unterschiedliche Situationen aus dem Universitätsleben

Mehr