Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten seit Mitte der achtziger Jahre. Beate Jankowitsch, Thomas Klein, Stefan Weick

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1 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten seit Mitte der achtziger Jahre Beate Jankowitsch, Thomas Klein, Stefan Weick 1. Einleitung Seit dem ersten Anwerbeabkommen für Gastarbeiter mit Italien im Jahr 1955 hat die ausländische Bevölkerung in den alten Bundesländern erheblich zugenommen. Dieser Prozeß kam selbst mit dem abnehmenden Bedarf an Arbeitskräften nicht zum Stillstand. Nach dem Anwerbestopp 1973 zogen noch in größerem Umfang Familienangehörige nach, und eine steigende Zahl von Kindern ausländischer Eltern wurde in Deutschland geboren. Die Arbeitsmigranten, die hauptsächlich aus den Ländern Italien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien 1, Spanien und der Türkei in den 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, leben mittlerweile schon in der zweiten und dritten Generation in Deutschland. Im Gegensatz zum klassischen Einwanderungsland USA begreift sich die Bundesrepublik Deutschland aber bislang nicht als Einwanderungsland. Etwa die Hälfte der Arbeitsmigranten äußern Mitte der neunziger Jahre die Absicht, auf Dauer in Deutschland zu bleiben (Schmidt/Weick 1998: 2). Noch zehn Jahre zuvor hatten deutlich weniger Arbeitsmigranten die Absicht, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. In Anbetracht der steigenden Aufenthaltsdauer und der sinkenden Rückkehrneigung der Arbeitsmigranten und ihrer Familien stellt sich die Frage, welche individuellen und strukturellen Faktoren über Verbleib oder Rückkehr entscheiden. 1 Dies sind seit 1992 bzw die Staaten bzw. Republiken Jugoslawien (Serbien/Montenegro), Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Slowenien. Im folgenden wird der Begriff ehemaliges Jugoslawien verwendet.

2 94 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Die Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) machen es möglich, dieser Frage nachzugehen, und zwar nicht - wie in den meisten Analysen zur Rückkehr von Ausländern ins Herkunftsland - anhand von geäußerten Rückkehrabsichten, sondern auf der Grundlage tatsächlich erfolgter Rückwanderungen seit Ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Arbeitsmigration beleuchtet mit amtlichen Daten die Situation in Deutschland von 1970 bis Ausgehend von bestehenden Migrationstheorien, Erklärungsansätzen zur Remigration und empirischen Studien über die Rückwanderung und Rückwanderungsabsichten von Arbeitsmigranten in Deutschland, sollen mögliche Determinationsfaktoren erarbeitet werden, die innerhalb eines ereignisanalytischen Untersuchungsmodells auf ihre Wirkung hinsichtlich der Rückkehr von Ausländern aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei überprüft werden sollen. Datengrundlage sind die ersten zehn Wellen ( ) der Ausländerstichprobe des SOEP. 2. Rückwanderung im Spiegel der amtlichen Statistik Türkische Staatsbürger bilden seit 1970 die größte Gruppe von Ausländern in Deutschland (Tabelle 1) lebten über 2 Millionen Türken in der Bundesrepublik. Der Wanderungssaldo erweist sich dabei als abhängig von der wirtschaftlichen Situation. So ist von 1982 bis 1985, im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Rezession, bei allen fünf Hauptanwerbeländern ein Überschuß an Fortzügen festzustellen (Tabelle 2). Mit Ausnahme der Spanier stieg aber ab Mitte der 80er Jahre die Zahl der Zuzüge wieder über die Zahl der Fortzüge. Die Bundesregierung versuchte 1983 mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung der Rückkehrentscheidung die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer zu reduzieren. Das Rückkehrförderungsgesetz sah neben einer finanziellen Rückkehrhilfe für diejenigen, die von Arbeitslosigkeit bzw. Kurzarbeit betroffen waren, die sofortige Erstattung der Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für Rückkehrwillige vor. Bedingung war, daß die gesamte Familie des Antragsstellers zurückkehrte. Aus den fünf Hauptanwerbeländern hatten nur die türkischen Staatsbürger die Möglichkeit, sowohl die Rückkehrhilfe wie auch die sofortige Auszahlung der Rentenversicherungsbeiträge zu erhalten. Für die Arbeitsmarktsituation in der Bundesrepublik konnte durch das Rückkehrförderungsgesetz nur eine kurzfristige Entlastung erzielt

3 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten werden. 2 Die staatlich geförderte Rückkehr ausländischer Arbeitnehmer und ihrer Familien hat zu keiner längerfristigen Verringerung des Ausländeranteils geführt. Tabelle 1: Ausländische Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland nach Nationalität und Jahr (in 1000) Jahr Italiener Spanier Griechen Jugoslawen Türken Quelle: Statistische Jahrbücher, Migration in Zahlen, eigene Berechnungen. 2 Die Rückzahlungsausgaben beliefen sich auf 161 Mio. DM, die Einsparungen dagegen auf 330 Mio. DM. Durch die Auszahlung der Rentenversicherungsbeiträge konnten 4 Mrd. DM eingespart werden (vgl. Körner 1986: 69).

4 96 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Tabelle 2: Jährlicher Wanderungssaldo für die Bundesrepublik Deutschland nach Nationalität und Jahr (in %) Jahr Italiener Spanier Griechen Jugoslawen Türken ,0 10,9 16,2 25,2 20, ,9-13,1-12,2-8,0-4, ,4-2,6-2,2 0,1 9, ,5-1,8 0,9-1,0 0, ,7-3,8-1,8-3,0-2, ,3-4,4-3,1-3,1-4, ,4-3,9-2,6-2,4-12, ,4-3,0-2,5-1,4-0, ,8-1,6-1,2 0,0 0, ,2-1,8 1,0 1,8 1, ,9-1,7 7,4 5,1 2, ,3 0,2 5,1 4,2 3, ,5-1,2 3,8 4,1 2, ,2-0,8 3,8 21,7 2, ,5-0,8 2,1 27,5 2, ,1-1,0 0,2 17,8 1, ,1-1,2-0,1 4,7 0, ,4 0,0 0,3 1,8 1, ,2 0,0 0,8-5,5 1,7 Quelle: Statistische Jahrbücher, Migration in Zahlen (eigene Berechnungen)

5 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten Tabelle 3: Jährliche Fortzugsraten aus der Bundesrepublik Deutschland nach Nationalität und Jahr (in 1000) Jahr Italiener Spanier Griechen Jugoslawen Türken ,1 11,8 7,7 15,0 6, ,4 16,2 16,8 14,8 13, ,5 5,6 7,5 6,5 4, ,9 5,0 5,3 6,3 4, ,6 6,0 6,0 6,5 5, ,7 6,1 6,5 5,9 6, ,3 5,8 5,8 5,6 15, ,7 5,1 5,8 5,2 4, ,8 4,4 5,4 4,5 3, ,8 4,8 5,0 4,4 3, ,3 4,8 4,6 4,5 2, ,4 5,0 5,0 5,9 2, ,2 4,5 4,5 5,8 2, ,5 4,6 4,6 6,8 2, ,9 4,9 4,7 14,0 2, ,5 5,4 5,0 11,8 2, ,6 5,8 5,4 13,5 2, ,8 5,4 5,4 5,2 2, ,7 5,5 5,4 5,0 2,1 Quelle: Statistische Jahrbücher, Migration in Zahlen (eigene Berechnungen) Die Entwicklung der Fortzugsrate zeigt, daß die politische Intervention nur bei der türkischen Bevölkerung eine deutliche Verstärkung der Rückwanderung mit sich brachte (vgl. Tabelle 3) verließen 15% der türkischen Staatsbürger in Deutschland das Bundesgebiet. Das war mehr als eine Verdoppelung der Fortzugsrate gegenüber dem Vorjahr. Ab 1985 ist bereits wieder ein Rückgang des Anteils der türkischen Rückwanderer auf 4,3% zu erkennen und ab 1986

6 98 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick überwog bereits wieder die Zuwanderung, wie der positive Wanderungssaldo zeigt. Außer 1984 war bei den türkischen Staatsbürgern der Anteil der Rückwanderer unter den fünf Hauptanwerbeländern am geringsten. 3 Bei den übrigen Nationalitäten ist keine wesentliche Veränderung des Zu- oder Abwanderungsvolumens in dieser Zeitreihe feststellbar, mit Ausnahme der Jugoslawen. Mit dem Beginn des Bürgerkrieges 1991 im ehemaligen Jugoslawien steigt die Zahl der Zuzüge von Bürgern aus den ehemals jugoslawischen Gebieten sprunghaft an. Ab 1992 kommt es aber auch - laut amtlichen Daten - gleichzeitig zu einem erheblichen Anstieg der Fortzüge bei Bürgern aus dem ehemaligen Jugoslawien. 3. Theoretische Modelle in der Migrationsforschung und empirische Studien zur Remigration von Arbeitsmigranten Derzeit stehen keine Theorien zur Verfügung, die die Prozesse der europäischen Arbeitsmigration umfassend erklären (vgl. z.b. Bös 1997: 67). Verschiedene Ansätze liefern dennoch Hypothesen zu möglichen Einflußfaktoren des Remigrationsverhaltens von Arbeitsmigranten in Deutschland. 'Klassische' Migrationstheorien gehen davon aus, daß Wanderungen hauptsächlich ökonomisch motiviert sind (Ravenstein 1972: 82), wobei anziehende (pull-) Faktoren im Zuwanderungsland und abstoßende (push-) Faktoren im Herkunftsland für diese Wanderungen verantwortlich sind (Lee 1972). Esser (1980: 16) beschreibt in seiner handlungstheoretischen Migrationsanalyse den Prozeß der Integration als einen Prozeß der erforderlichen Habitualisierung und Routinisierung von Problemlösungen (Esser 1980: 16). Gelingt diese Anpassung einem Migranten nicht, ist bei ohnehin (d.h. aus anderen Gründen) stark rückkehrorientierten Migrantengruppen die Remigrationsneigung hoch (Esser 1980: 52-54). Migration wird dabei als freie individuelle Handlungsentscheidung betrachtet. Hoffmann-Nowotny (1973) vertritt demgegenüber einen stärker strukturellen Migrationsansatz. Er unterscheidet zwischen der kulturellen Angleichung und der Integration der Migranten in das Statussystem des Aufnahmelands. Der soziale Status, den der einzelne Migrant erreicht, bestimmt seine Stellung inner- 3 Hinzuweisen ist auf die Tatsache, daß Meldestatistiken ungenau das tatsächliche Rückkehr- bzw. Zuzugsvolumen wiedergeben, vor allem für die Fortzüge muß mit Unterschätzungen gerechnet werden, da für die Ausreise keine Meldepflicht besteht (vgl. auch Lederer 1997: 177ff).

7 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten halb der vertikalen Positionsstruktur und damit den Grad an Partizipationsmöglichkeiten, vermittelt durch die aus der jeweiligen Position abgeleitete Verteilung zentraler gesellschaftlicher Güter. Bei hoher Position des Migranten in der Statushierarchie ist der Integrationsgrad hoch und die Rückkehrneigung gering. Hoffmann-Nowotny geht davon aus, daß eine Rückwanderung eine anomische Reaktion des Migranten darstellt (Hill 1984: 253), d.h. es handelt sich nicht um eine innovative oder statusverbessernde Rückkehr. Obwohl die Ansätze von Esser und Hoffmann-Nowotny nicht ausdrücklich auf die Rückwanderung von Migranten bezogen sind, lassen sie doch auch für die Ausländer aus den ehemaligen Hauptanwerbeländern in Deutschland vermuten, daß ein hoher Assimilations- bzw. Integrationsgrad die Rückkehrneigung vermindert. Die Arbeitsmigration nach Deutschland in den 50er und 60er Jahren stellt allerdings keine 'klassische' Einwanderungssituation dar: Zu Beginn der Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer stand der temporäre Aspekt des Aufenthaltes im Vordergrund. Eine solche temporäre Migration, die die Rückkehrplanung beinhaltet, wird in den beiden theoretischen Ansätzen kaum beachtet. Böhning (1974:61ff.) stellt ein Phasenmodell der Rückwanderung vor, das stärker auf die zeitlich begrenzte Arbeitsmigration Bezug nimmt. Trotz zunächst temporär geplanter Arbeitsmigration führt hiernach in einer zweiten Phase die gestiegene Aufenthaltsdauer zur Senkung der Rückkehrneigung. Berücksichtigt werden dabei auch die Rolle des Familiennachzuges, der Alterung der Migranten, der Erwerbsbeteiligung und der Entwicklung eigener Infrastruktureinrichtungen im Zuwanderungsland. Verschiedene Klassifikationen des Rückkehrertyps geben weiteren Aufschluß über mögliche Determinanten des Rückkehrverhaltens. So unterscheidet Cerase (1967, 1974) verschiedene Rückkehrertypen. Während sich die Rückkehr bei Versagen und die konservative Rückkehr ebenfalls auf die fehlende Integrationsfähigkeit und Assimilationsbereitschaft beziehen, zeichnen sich andere Rückkehrertypen durch die Orientierung an der Aufnahmegesellschaft aus (Cerase 1974: 253). Unger (1983: 95ff.) unterscheidet zwischen traditioneller, struktureller, planmäßiger und familiärer Rückkehr. Bovenkerk (1974) betont schließlich die Relevanz der Distanz zwischen Herkunfts- und Zielland, der Aufenthaltsdauer sowie der ökonomischen Situation im Herkunfts- und Zuwanderungsland für die Rückwanderungsneigung. In empirischen Studien wurde bislang ganz überwiegend nicht das Rückkehrverhalten selbst untersucht, sondern die geäußerte Rückkehrabsicht. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Absicht häufig nicht mit dem tatsächlichen Verhalten übereinstimmt. Interessant ist dennoch, daß sich ein erheblicher Teil der ausländischen Arbeitsmigranten in der Bundesrepublik weder für einen weiteren

8 100 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Verbleib in Deutschland noch für eine Rückwanderung konkret entschlossen hat (vgl. König u.a. 1986, Meis 1993, Werth 1983). Während für eine beabsichtigte Rückkehr hauptsächlich persönlich-familiäre Motive angegeben werden, liegen die angegebenen Gründe für den Verbleib in Deutschland im ökonomischen Bereich (Meis 1993: 70). So werden Arbeitslosigkeit und schlechte Verdienstmöglichkeiten im Herkunftsland als Gründe für den weiteren Aufenthalt in der Bundesrepublik genannt (Mehrländer u.a. 1981: 552, Werth 1983: 352). Zudem hat sich gezeigt, daß ein nicht erfolgter Familiennachzug einen wichtigen Grund für die Rückkehr in das Herkunftsland darstellt (Brecht 1994: 212). Eine höhere berufliche Position geht hingegen mit einem längeren Aufenthalt in Deutschland einher (Brecht 1994: 187). Anders als in bezug auf die Rückkehrabsicht (Schmidt 1993: 14) hat zunehmendes Alter bei der Untersuchung des tatsächlichen Rückkehrverhaltens einen rückkehrhemmenden Effekt (Brecht 1994: 212). 4 Der Familiennachzug wirkt hingegen rückkehrhemmend sowohl bezüglich der Rückkehrabsichten (Keller 1982: 18, Steiner/Velling 1992: 12, Schmidt 1993: 16) als auch bezüglich der tatsächlichen Rückkehrentscheidung (Brecht 1994: 212). Weiterhin ist die Remigrationsabsicht um so geringer, je höher die Schulbildung und je besser die Deutschkenntnisse sind (Steiner/Velling 1992: 12, Schmidt 1993: 16). Der Besitz von Haus- bzw. Wohneigentum in Deutschland wirkt sich ebenfalls rückkehrhemmend aus (Keller 1982: 21, Steiner/Velling 1992: 13). Hinsichtlich des Rückkehrförderungsgesetzes von 1983 stellte Hönekopp fest, daß über 80 % der ausländischen Arbeitnehmer in dieser Studie ihren Rückkehrentschluß in zeitlichem Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der gesetzlichen Maßnahme getroffen haben (Hönekopp 1987: 329). Ungeklärt bleibt dabei allerdings, inwieweit Rückkehrabsichten vorgezogen oder Verbleibeabsichten ganz fallengelassen wurden, d.h. daß fraglich bleibt, ob nur ohnehin schon geplante Rückkehrabsichten früher vollzogen wurden oder ob bei Arbeitsmigranten, die zunächst keine Rückkehr planten, dieses Gesetz ein Anstoß für die Remigration war. 4 Allerdings wurden in dem entsprechenden Analysemodell Effekte der Aufenthaltsdauer nicht konstant gehalten, so daß dieses Ergebnis nicht nur den Alterseinfluß wiedergibt, sondern auch den Einfluß der Aufenthaltsdauer.

9 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten Datengrundlage Den folgenden Analysen zu den Determinanten der realisierten Rückwanderung liegt die Ausländerstichprobe des Sozio-ökonomischen Panels zugrunde. Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) stellt für die Bundesrepublik eine repräsentative Längsschnittdatenbasis zur Verfügung, die sowohl Haushalte als auch Personen erfaßt. 5 In insgesamt Haushalten mit italienischem, spanischem, griechischem, jugoslawischem oder türkischem Haushaltsvorstand wurden insgesamt Haushaltsmitglieder befragt, und zwar aus 400 Haushalten mit türkischem Haushaltsvorstand, jeweils 300 Haushalten mit italienischem bzw. jugoslawischem Haushaltsvorstand und jeweils 200 Haushalten mit spanischem bzw. griechischem Haushaltsvorstand. Die jährliche Wiederholungsbefragung erlaubt es, individuelle Verläufe von Personen und Haushalten im Längsschnitt zu beobachten und damit auch die Rückwanderung zu analysieren. In die Untersuchung einbezogen sind hier diejenigen, die bei der ersten Welle im Rahmen der Ausländerstichprobe erfaßt wurden. Nach dem Ausschluß unvollständiger Fälle konnten Jahresepisoden untersucht werden, und 469 realisierte Rückwanderungen sind auf dieser Datengrundlage zu beobachten. Das Sozio-ökonomische Panel ist zwar als Mehrthemenumfrage nicht speziell für die Untersuchung von Remigrationen konzipiert, dennoch wurden eine Reihe von Variablen erhoben, die in theoretischen Modellen oder empirischen Untersuchungen als bedeutsame Faktoren für die geplante oder tatsächliche Remigration genannt wurden. Inwieweit sich diese überprüfbaren Faktoren rückkehrfördernd oder rückkehrhemmend auswirken, wird im folgenden in einem ereignisanalytischen Modell überprüft (vgl. Übersicht 1). Neben den individuellen Merkmalen, die durch die Befragung erhoben wurden, kann auch eine politische Intervention, d.h. die Laufzeit des Gesetzes zur Rückkehrförderung in die Analyse einbezogen werden. Merkmale des Herkunftslandes können nur indirekt und eher unspezifisch über die Nationalität erschlossen werden, da hierzu im SOEP keine näheren Angaben vorliegen. 5 Zur detaillierten Beschreibung der Grundlagen und der Konzeption des Sozio-ökonomischen Panels siehe Hanefeld (1987) und Projektgruppe Sozio-ökonomisches Panel (1995).

10 102 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Übersicht 1: Überblick über die verwendeten Variablen Alter Variable Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn Aufenthaltsdauer während des Panels Haushaltseinkommen (bedarfsgewichtet) Erreichen des Rentenalters Geschlecht Rückkehrförderung Nationalität Kinder im Haushalt Kinder im Ausland Ehepartner in Deutschland Besitz von Hauseigentum Arbeitslos gemeldet Bezug von Sozialhilfe Schulabschluß Geboren in Deutschland Kodierung In Jahren (zeitabhängig) In Jahren (1984 retrospektiv erfragt) In Jahren (zeitabhängig) In 1000 DM / Haushaltsgröße½ (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) 1 = männlich / 0 = weiblich 1 = 1984 / 0 = (zeitabhängig) Referenzkategorie = türkisch 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein oder ledig, geschieden, verwitwet (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein (zeitabhängig) Referenzkategorie = kein Abschluß (zeitabhängig) 1 = ja / 0 = nein Die Analysen zu den Determinanten der Remigration beruhen auf einer ereignisanalytischen Untersuchung der Remigrationsrate, der das sog. Exponentialmodell zugrunde liegt (vgl. Blossfeld u.a.: 1986). Eine genaue Beschreibung der untersuchten Einflußfaktoren geht aus Übersicht 1 hervor. Besonderer Erwähnung bedarf dabei die Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn neben der Aufenthaltsdauer während des Panels. Die Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn gibt die Zeitspanne wieder, die zwischen dem Zuzug nach Deutschland und 1984 (dem Panelbeginn) im Bundesgebiet verbracht wurde. Aufgrund der Tatsache, daß die

11 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten hier zugrundegelegten Daten verstärkt diejenigen Ausländer erfassen, die eine lange Aufenthaltsdauer und damit eine geringe Rückkehrwahrscheinlichkeit besitzen (weil diejenigen, die ein hohes Rückkehrrisiko aufwiesen, schon vor Panelbeginn 1984 zurückkehrten), muß die bereits vor Panelbeginn verbrachte Aufenthaltsdauer in Deutschland kontrolliert werden. Mit der Aufenthaltsdauer bei Erfassung im Jahr 1984 ('Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn') werden somit individuell unterschiedliche Aufenthaltszeiten berücksichtigt, die außerhalb der direkt beobachteten Zeitspanne liegen (Linkszensierung). Dadurch bleibt die Zeit, die vor Panelbeginn in Deutschland verbracht wurde, nicht außer acht. Diese statistische Kontrolle von Selektionseffekten lehnt sich an Untersuchungen über die Heimeintrittsrate im Alter von Klein (1994: 46, 1996) an, die ebenso auf dem Sozio-ökonomischen Panel als Datengrundlage beruhen. 5. Analyseergebnisse zu den Determinanten der Rückwanderung Abbildung 1 gibt zunächst einen Überblick über die Rückkehrrate (Hazardrate) von Ausländern aus den fünf Hauptanwerbestaaten seit Mitte der 80er Jahre, differenziert nach den fünf wichtigsten Nationalitäten. Dort ist vor allem für Türken die Auswirkung des Rückkehrförderungsgesetzes klar zu erkennen. Die Rückkehrrate von Türken liegt nach dem Inkrafttreten des Rückkehrförderungsgesetzes im Jahr 1984 auf hohem Niveau, sie fällt aber schon im Jahr 1985 auf ein deutlich niedrigeres Niveau und bleibt anschließend nahezu konstant. Die nationalitätsspezifischen Auswirkungen des Rückkehrförderungsgesetzes werden im folgenden auch unter zusätzlicher Kontrolle weiterer sozio-ökonomischer Merkmale im Gastland überprüft. Abgesehen von der erhöhten Rate im Kontext der Rückkehrförderung kann insgesamt für alle fünf Nationalitäten davon ausgegangen werden, daß das Risiko der Rückwanderung über den Beobachtungszeitraum hinweg auf einem annähernd konstanten Niveau bleibt, was die Angemessenheit des gewählten Analysemodells unterstreicht.

12 104 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Abbildung 1: Die Rückkehrrate von Arbeitsmigranten seit Mitte der 80er Jahre nach der Nationalität Im folgenden werden schließlich die Determinanten der Rückkehrrate genauer analysiert. Wie aus Tabelle 4 ersichtlich wird, differiert die Rückkehrrate beträchtlich zwischen den Nationalitäten: bezogen auf die Jahre, in denen die gesetzliche Rückkehrförderung nicht zum Tragen kam ( ), besitzen Spanier eine fast viermal so hohe Rückkehrrate im Vergleich zu Türken (Referenzgruppe). Auch Griechen und Italiener neigen eher zu einer Rückkehr als Türken. 6 Der beobachtete Unterschied zwischen den Nationalitäten bzw. die geringere Rückkehrrate der Türken könnte zum einen mit dem größeren Wohlstandsgefälle zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei erklärt werden. Zum anderen besteht für Bürger aus EU-Staaten der Rechtsanspruch auf Wiederein- 6 Der Wert für die Jugoslawen zeigt einen negativen Effekt auf die Rückkehrneigung im Vergleich zur türkischen Referenzgruppe, ist aber nicht interpretierbar, da dieser im nicht-signifikanten Bereich liegt.

13 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten reise nach Deutschland, während für türkische Staatsbürger die Rückkehr in die Türkei eher zu einer endgültigen Entscheidung würde. Tabelle 4: Determinanten der Rückkehrrate von Arbeitsmigranten seit 1984 Variable Relative Rückkehrrate Italiener 1,730* Spanier 3,922* Griechen 2,450* Jugoslawen 0,650 Rückkehrförderung (1984) 7,088* Rückkehrförderung * Italiener 0,601 Rückkehrförderung * Spanier 0,247* Rückkehrförderung * Griechen 0,760* Rückkehrförderung * Jugoslawen 0,403** Alter 1,017* Erreichen des Rentenalters 1,948** Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn 0,947* Aufenthaltsdauer während des Panels 0,741* Geschlecht (männlich) 0,852 Kinder im Haushalt 0,556* Kinder im Ausland 1,345 Ehepartner in Deutschland 0,765** Haushaltseinkommen in 1000 DM (bedarfsgewichtet) 0,952* Besitz von Hauseigentum 0,786 Arbeitslos gemeldet 2,126* Bezug von Sozialhilfe 0,551 Schulabschluß: Hauptschule 1,297 Realschule 0,769 Abitur/Fachhochschulreife 0,331 Anderer Abschluß 0,944 Geboren in Deutschland 0,603 * p < 1%, ** p < 5% Regressionskonstante (logarithmiert): ; Episodenzahl: 17576; log-likelihood: Quelle: SOEP, Wellen 1-11, eigene Berechnungen

14 106 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick Die Rückkehrförderung von 1984 führte bei Türken zu einem Anstieg der Remigrationsrate auf das 7fache. Für die anderen Nationen wurden Interaktionseffekte überprüft, die zusätzlich zum Haupteffekt berücksichtigt werden müssen. Hier zeigt sich, daß das Rückkehrförderungsgesetz 1984 eine weitaus geringere Wirkung auf die jeweilige nationalitätenspezifische Rückkehrrate ausgeübt hat, d.h. aufgrund der oben schon erwähnten gesetzlichen Besonderheit, daß nur türkische Bürger die Möglichkeiten hatten, zusätzlich zu der gewährten finanziellen Rückkehrhilfe auch die Auszahlung ihrer Rentenversicherungsbeiträge zu erhalten, hatte dieses Gesetz für sie einen besonders starken rückkehrfördernden Effekt. Man kann auch vermuten, daß neben rechtlichen Besonderheiten, das starke Wohlstandsgefälle zwischen Deutschland und der Türkei den rückkehrfördernden Effekt verstärkt hat, da die finanziellen Leistungen in der Türkei höhere materielle Wohlstandsgewinne mit sich brachten als in anderen Anwerbeländern. Neben dem Einfluß des Rückkehrförderungsgesetzes ist in Tabelle 4 der Effekt weiterer Faktoren auf die Rückkehrrate wiedergegeben. Dabei erhöht das Alter die Rückkehrrate mit jedem Altersjahr auf das 1,017fache bzw. um 1,7%. Die Rückwanderung von Ausländern aus den ehemaligen fünf Hauptanwerbeländern hat damit eine andere Altersstruktur als Wanderungen im allgemeinen, die gewöhnlich auf das frühe Erwachsenenalter konzentriert sind und mit zunehmendem Alter zurückgehen. Geht man somit davon aus, daß die Rückwanderungsrate von Arbeitsmigranten entgegen anderen Wanderungsströmen mit dem Alter ansteigt, so entspricht dies der Vorstellung des temporär geplanten Aufenthaltes. Der zeitlich begrenzte Arbeitsaufenthalt kommt außerdem in dem plötzlichen Anstieg der Rückkehrrate bei Eintritt des Rentenalters zum Ausdruck. Diese Interpretationen beruhen allerdings auf der Annahme, daß sich hinter dem Alterseffekt kein Kohorteneffekt verbirgt, der in Anbetracht des kurzen Untersuchungszeitraums nicht gesondert berücksichtigt werden konnte. So ist keineswegs auszuschließen, daß die stärkere Rückwanderungsneigung der Älteren schlicht die ältere Generation betrifft, die im Vergleich zu jüngeren Geburtsjahrgängen im Erwachsenenalter in die Bundesrepublik zugezogen ist, gewöhnlich größere Sprachprobleme hatte als die Jüngeren und insgesamt weniger in die deutsche Gesellschaft integriert ist. 7 Wird die Aufenthaltsdauer nicht kontrolliert, hat das Alter einen negativen Effekt (vgl. Brecht 1994: 212): Zunehmende Aufenthaltsdauer führt zu einer Verminderung der Rückkehrrate und der rückkehrhemmende Einfluß der Aufenthaltsdauer vor Panelbeginn wie auch 7 Der Alterseffekt geht jedoch nicht auf die stärkere Integration der nachwachsenden zweiten Generation zurück - dieser Effekt ist in Tabelle 4 gesondert berücksichtigt ( geboren in Deutschland ).

15 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten während des Panels ist deutlich größer als der rückkehrfördernde Einfluß des Alters, so daß dann per saldo mit jedem (Alters- und gleichzeitig Aufenthalts-) Jahr eine abnehmende Rückkehrneigung zu beobachten ist. Neben der Aufenthaltsdauer zeigt das bedarfsgewichtete Haushaltseinkommen einen aufenthaltsstabilisierenden Effekt, während die Rückkehrrate von Arbeitslosen auf mehr als das Doppelte steigt. In Zusammenhang mit dem schon diskutierten Verrentungseffekt erweist sich also insbesondere die Beteiligung am Erwerbsleben für die betrachtete ausländische Bevölkerung als wichtiger Faktor für das Verweilen in Deutschland. Wohneigentum, Sozialhilfebezug und der Schulabschluß sind hingegen statistisch nicht signifikant und damit nicht ausschlaggebend, wenn die zuvor genannten Effekte berücksichtigt werden. Auch die geringere Rückkehrrate der zweiten Generation 8 bleibt unterhalb der Schwelle statistischer Bedeutsamkeit 9. Einen noch stärkeren Effekt als der soziale bzw. berufliche Status - vermittelt über die Variablen Haushaltseinkommen und Arbeitslosigkeit - hat die familiale Integration. Tabelle 4 zeigt, daß ein Ehepartner in Deutschland die Rückkehrneigung auf dreiviertel derer reduziert, die nicht in einer Ehe leben oder deren Ehepartner sich im Ausland befindet 10. Noch stärker ist der Einfluß von Kindern, die, wenn sie in Deutschland im Haushalt des Befragten leben, die Rückkehrrate halbieren. Hier bestätigt sich die in der Literatur oft zu findende Hypothese, daß der Familiennachzug bei Arbeitsmigranten in Deutschland rückkehrhemmend wirkt (vgl. z.b. Keller 1982: 18, Steiner/Velling 1992: 12, Schmidt 1993: 16, Brecht 1994: 212) Erfaßt durch die Variable "Geboren in Deutschland". 9 Bei den Variablen Abitur/ Fachhochschulreife und geboren in Deutschland gibt es nur eine geringe Anzahl von Beobachtungen (< 2%) mit diesen Merkmalen. 10 Referenzkategorie zur Variablen "Ehepartner ist Deutschland" ist: Ehepartner im Ausland, ledig, geschieden oder verwitwet. 11 In Tabelle 4 (Fußnote) ist weiterhin die Regressionskonstante (logarithmiert), die Zahl der Episoden und der log-likelihood-wert (Maß zur Beurteilung der Modellgüte) wiedergegeben. Dabei resultiert die Zahl der Episoden aus der Personenzahl und der Zahl der jeweiligen Jahresepisoden der Aufenthaltsdauer bis zur Rückkehr bzw. ggf. bis zur letzten Befragung (zur Methode des Episodensplitting vgl. auch Blossfeld et al. 1986).

16 108 Beate Jankowitsch/Thomas Klein/Stefan Weick 6. Zusammenfassung und Schlußbemerkungen Mehr als vierzig Jahre nach der ersten Anwerbung von sogenannten Gastarbeitern hat sich die Situation ausländischer Arbeitsmigranten in Deutschland erheblich verändert. Die Vorstellung vom zeitlich begrenzten Aufenthalt entspricht weitgehend nicht mehr den Einstellungen und dem tatsächlichen Verhalten der ausländischen Bevölkerung. Die vorgelegten Analysen haben gezeigt, daß bei der Neigung zur Rückwanderung erhebliche Unterschiede zwischen Ausländern verschiedener Nationalität zu beobachten sind. Ursachen sind hier nicht zuletzt bei erheblichen Unterschieden im Wohlstandsniveau der verschiedenen Herkunftsländer sowie der rechtlichen Position im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zur Europäischen Union zu sehen. Politische Maßnahmen zur Förderung der Rückkehr haben nur eine selektive und kurzfristige Wirkung gezeigt. Die Längsschnittanalysen des Rückkehrprozesses von Arbeitsmigranten unterstreichen die Bedeutung der Lebensbedingungen in Deutschland für den Entschluß zur Remigration. Während die schulische Qualifikation die Rückkehrneigung nicht signifikant beeinflußt, führt eine zunehmende Aufenthaltsdauer, die Beteiligung am Erwerbsleben und die familiäre Etablierung in Deutschland zu einer deutlich geringeren Remigrationsneigung. Zunehmendes Alter, insbesondere das Erreichen des Rentenalters, erhöhen dagegen die Neigung zur Rückkehr ins Herkunftsland. Literatur Blossfeld, H.-P./A. Hamerle und K.U. Mayer, 1986: Ereignisanalyse. Frankfurt a.m./ New York. Böhning, W.R./D. Maillat, 1974: The effect of the employment of foreign workers. Paris. Bös, M., 1997: Migration als Problem offener Gesellschaften. Opladen. Bovenkerk, F., 1974: The sociology of return migration: A bibliographic essay. Den Haag. Brecht, B., 1994: Remigration der Gastarbeiter, Dissertation. Universität Konstanz. Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), 1992: Statistisches Taschenbuch. Bonn. Cerase, F., 1967: A study of Italian migrants returning from the U.S.A. In: Migration Review, 3: Cerase, F., 1974: Expectations and Reality: A case study of Return Migration from the United States to Southern Italy. In: International Migration Review, 8: Esser, H., 1980: Aspekte der Wanderungssoziologie. Darmstadt/Neuwied. Hanefeld, U., 1987: Das Sozio-ökonomische Panel. Frankfurt/Main. Hill, P.B., 1984: Determinanten der Eingliederung von Arbeitsmigranten. Königstein/Ts.

17 Die Rückkehr ausländischer Arbeitsmigranten Hoffmann-Nowotny, H.-J., 1973: Soziologie des Fremdarbeiterproblems. Stuttgart. Hönekopp, E., 1987: Rückkehrförderung und die Rückkehr ausländischer Arbeitnehmer und ihrer Familien. In: Hönekopp, E. (Hrsg.), Aspekte der Ausländerbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland. Nürnberg: Keller, K., 1982: Rückkehrabsichten ausländischer Haushaltsvorstände. Stuttgart. Klein, T., 1994: Der Heimeintritt im Alter. In: Sozialer Fortschritt 2: Klein, T., 1996: Determinants of Institutionalization in Old Age. In: Eisen, R./F.A. Sloan (Hrsg.), Long-Term Care: Economic Issues and Policy Solutions. Boston, Dordrecht, London: Kluwer Academic Press: König, P./G. Schultze und R. Wessel (Hrsg.), 1986: Situation ausländischer Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland. Bonn. Körner, H., 1986: Das Gesetz zur Rückkehrbereitschaft von Ausländern vom 28. November 1983 Eine kritische Bilanz. In: Körner, H./U. Mehrländer (Hrsg.), Die neue Ausländerpolitik in Europa. Bonn: Lederer, H.W., 1997: Migration und Integration in Zahlen. Berlin. Lee, E.S., 1972: Eine Theorie der Wanderungen. In: Széll, G. (Hrsg.), Regionale Mobilität. München: Mehrländer, U./R. Hofmann/P. König und H.-J. Krause (Hrsg.), 1981: Situation ausländischer Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland. Bonn. Meis, N., 1993: Aspekte struktureller und differentieller Mobilität von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden. Projektgruppe Sozio-ökonomisches Panel, 1994: Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) im Jahre In: Vierteljahreshefte für Wirtschaftsforschung, 1: Ravenstein, E.G., 1972: Die Gesetze der Wanderungen I und II. In: Széll, G. (Hrsg.), Regionale Mobilität. München: Schmidt, C.M., 1993: Country of Origin, Familiy Structure and Return Migration. München. Schmidt, P./S. Weick, 1998: Starke Zunahme von Kontakten und Ehen zwischen Deutschen und Ausländern. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren (ISI) 19: 1-5. Statistisches Bundesamt, Statistische Jahrbücher Wiesbaden. Steiner, V./J. Velling, 1992: Re-Migration Behaviour and Expected Duration of Stay of Guest-Workers of Germany. Mannheim. Unger, K., 1983: Die Rückkehr der Arbeitsmigranten. Saarbrücken. Werth, M., 1983: Rückkehr- und Verbleibeabsichten türkischer Arbeitnehmer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 4:

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