SOA Was ist geblieben nach dem Hype?

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1 FACHKONFERENZ SOA Was ist geblieben nach dem Hype? KÖLN, DEZEMBER 2009 MIT VORTRÄGEN VON MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DURCH

2 VERANSTALTUNGSBESCHREIBUNG Das Paradigma der serviceorientierten Architektur (SOA) war wohl eines der größten Hype-Themen der vergangenen Jahre. Die Idee war es, von der individuellen Integration der Unternehmensanwendungen (EAI) weg zu kommen, und stattdessen eine lose Kopplung von Anwendungen mittels Services auf Basis einer Geschäftsprozessdefinition zu etablieren. Man wollte erreichen, dass Änderungen in den Geschäftsprozessen nicht automatisch eine Anpassung von Anwendungen und Architekturen notwendig macht. Stattdessen sollte es möglich sein, neue oder veränderte Prozesse durch einigermaßen freies Kombinieren von existierenden Anwendungsservices zu erstellen und möglichst ohne weitere Anpassungsaufwände gleich produktiv zu schalten. Zahlreiche SOA-Projekte wurden in den vergangenen Jahren gestartet, viele Erfahrungen wurden gesammelt. Auf dieser Konferenz werden wir deshalb diskutieren, wo wir heute stehen: Welche Erfahrungen haben Anwender und IT-Abteilungen in der konkreten SOA-Umsetzung gemacht? Konnten die Ziele erreicht und die Versprechungen eingelöst werden, die ursprünglich mit dem SOA-Konzept verfolgt wurden? Was hat gut funktioniert, was nicht? Wie sehen die Best Practices aus? Weiterhin werden wir ausgewählte Aspekte im Detail besprechen. Dabei wird es weniger um die technische Realisierung einer SOA gehen, sondern vielmehr um die wichtigen fachlichen Fragen: Wie kommt man von den fachlichen Anforderungen zu Services? Wie schneidet man Services? Wie definiert man Geschäftsprozesse, so dass eine Automatisierung möglich wird? Wie stellt man die Wiederverwendbarkeit von Services sicher? Lassen sich tatsächlich neue Geschäftsprozesse designen, ohne an den Anwendungen etwas zu ändern?

3 REFERENTEN (AUSZUG)»Ist SOA gescheitert?«prof. Harald Gläser Hochschule Furtwangen Kosten und Nutzen von SOA-Projekten Prinzip SOA im Verhältnis zu heutigen geschäftlichen Anforderungen SOA und schrumpfende Budgets Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Konzepts Harald Gläser ist seit Oktober 2001 Professor für Informatik an der Hochschule Furtwangen. Er betreut dort das Lehrgebiet Softwareentwicklung und unterrichtet das Fach»SOA«. Herr Gläser führte darüber hinaus 2008/09 ein Forschungssemster zum Thema»SOA«durch.»Enterprise SOA - Mission Impossible?«Christian Kählig Kabel Deutschland, Leiter Architektur Visionen, Praxiserfahrungen und Ergebnisse aus einer aktuell 3-jährigen Enterprise SOA Reise SOA definieren, starten, ausbauen, steuern und messen SOA kommunizieren Christian Kählig ist Leiter Architektur bei Deutschlands größtem Kabelnetzbetreiber. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit den Themen Enterprise Architektur Management und SOA. Der studierte Wirtschaftsinformatiker verfügt über langjährige IT Management- und Beratungserfahrung kombiniert mit praktischem Umsetzungs-Knowhow bei der Definition, Einführung und nachhaltigen Verfolgung einer Enterprise SOA.»SOA im Mittelstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit Ein Erfahrungsbericht der Pharmaserv Marburg«Wolfgang Kuhl CIO, Pharmaserv Ausgangslage (Systeme, Schnittstellen, Partner) Einführung eines ESB, Vorteile gegenüber herkömmlichem EAI-Ansatz Erfahrungen mit dem ESB als EAI-Instrument Ernüchterung: Weiterentwicklung zur SOA Bewertung / Lessons learned

4 Wolfgang Kuhl ist seit 1998 bei Pharmaserv tätig, einem Systemanbieter für Technik- und Service-Dienstleistungen für die hygienesensible Industrie. Seit 2001 arbeitet Herr Kuhl für dieses Unternehmen als CIO und Produktlinienleiter. In dieser Position verantwortet er die IT seines Hauses und ist zuständig für die Vermarktung von IuK- Leistungen im Sinne von Managed Services.»SOA-Konzepte in der Bankenwelt«Dr. Wolfgang Göbl IT-Unternehmensarchitektur, Raiffeisen Software Solution und Service GmbH Dr. Wolfgang Göbl ist IT-Unternehmensarchitekt bei der Raiffeisen Software Solution und Service GmbH, einem österreichischen IT-Dienstleister für Banken. Zuvor war Herr Göbl als Softwareentwickler, Gruppenleiter und Berater in verschiedenen Bereichen tätig. Neben serviceorientierten Architekturen kümmert sich Herr Göbl insbesondere auch um Fragen des Requirements Engineering und des Prozessmanagements.»SOA Next Generation Serviceoriented Computing«Prof. Dr. Schahram Dustdar TU Wien Zukunft von SOA Human Provided Services Registries Future Internet Schahram Dustdar ist Professor am Fachbereich Informationssysteme der TU Wien sowie Gastprofessor an der Universität in Groningen in den Niederlanden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen vor allem Internettechnologien und serviceorientierte Systeme. Neben zahlreichen internationalen Tätigkeiten in verschiedenen renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen war Herr Dustdar unter anderem auch Gründer und Chefentwickler der Caramba Labs Software AG.

5 ORGANISATORISCHE HINWEISE Zielgruppe Die Konferenz richtet sich an Unternehmen, die Software herstellen, anpassen oder betreiben; dort insbesondere an die Personen Leiter IT, Leiter Softwareentwicklung, Leiter Architektur, Softwarearchitekten und Fach-/ IT-Koordinatoren. Veranstaltungsort und -zeit Die Konferenz findet in Köln statt (Hotel Pullman Cologne, Helenenstr. 14, Köln). Die Konferenz beginnt am 2. Dezember um Uhr und endet am 3. Dezember um Uhr. Hotel Für die Konferenzteilnehmer steht im Konferenzhotel ein begrenztes Zimmerkontingent zum Vorzugspreis zur Verfügung. Bitte buchen Sie bis spätestens 10. November 2009 unter dem Stichwort»Softwareforen«(0221 / 27 50). Leistungen Die Teilnahmegebühr für die Konferenz beträgt incl. Tagungsunterlagen, Abendveranstaltung, Mittagessen und Pausengetränken pro Person 890, (zzgl. MwSt.). Für unsere Partnerunternehmen beträgt die Teilnahmegebühr 790, (zzgl. MwSt.). Bei der Anmeldung ab zwei Personen aus einem Unternehmen reduziert sich der Betrag um 90, (zzgl. MwSt.) pro Person. Fragen und Anmeldung Julia Reif Telefon: 0341 / Telefax: 0341 / Web:

6 ÜBER DIE SOFTWAREFOREN LEIPZIG Die Softwareforen Leipzig, eine Ausgründung aus der Universität Leipzig, sind Wissensdienstleister für die Softwarebranche. Unser Ziel ist es, die kreativen Köpfe und Entscheider der Softwareindustrie zusammenzubringen, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Branche zu fördern. In enger Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig vermitteln wir in unseren Veranstaltungen modernes Know-How für die Softwareentwicklung, berichten über Ergebnisse aus der internationalen Forschungsszene und zeigen die Best Practices aus der Branche auf. Dabei fördern und moderieren wir ganz gezielt den Austausch in der Branche auf Fach- und Führungsebene. Weiterhin führen wir Forschung und Entwicklung für die Softwareindustrie durch. Dies geschieht individuell, nach Maßgabe durch unsere Kunden. Dies geschieht aber auch in Form von Verbundprojekten, in denen mehrere Hersteller mit uns an einer gemeinsamen Fragestellung arbeiten. Die Softwareforen gehen darüber hinaus Partnerschaften mit Softwareherstellern ein. In einer Partnerschaft sind wir Sparringspartner für Ihre Ideen, Fragen und Probleme. Eine Partnerschaft umfasst den Zugang zu unserem monatlichen Branchen-Dossier, den Zugang zu unserer Wissensplattform, Sonderkonditionen für Veranstaltungen, Eintragungen in Anbieterkataloge und vieles mehr. Softwareforen Leipzig GmbH Querstraße Leipzig Telefon: 0341 / Telefax: 0341 / Web:

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