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2 ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER SECHSTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Während der letzten Eiszeit vor Jahren war fast die gesamte nördliche Halbkugel von Eis bedeckt. Der gesamte Alpenraum, Nordeuropa und Mitteleuropa wurden durch die so genannte Vergletscherung geformt und geprägt. Heute schätzen wir die landschaftliche Vielfalt in Zentraleuropa. Sie bietet traumhafte alpine Kulissen in der Schweiz und Österreich sowie Seenlandschaften und Auwälder in Masuren, der»grünen Lunge«s im Norden Polens. Auch kulturell bieten die Länder auf der sechsten Etappe unserer Weltreise Schwergewichte wie etwa Wien, Prag, Budapest oder Krakau.

3 ÖSTERREICH UND SCHWEIZ. Die Schweiz, das Land der Berge und Banken, nimmt in eine Sonderstellung ein. Weder ist sie Mitglied der EU, noch teilt sie die Währung des Euro. Dennoch ist ihre Wirtschaft stark mit der EU verflochten. Sie zeichnet sich derzeit durch eine solide Haushaltspolitik aus. Auch das Wachstum ist relativ stabil. Österreich hingegen hat starke Tendenzen nach Osten entwickelt, nicht zuletzt im Zuge der Öffnung Osteuropas. Es leidet seit der Finanzkrise unter dem schwachen Wachstum der Region. Die Handelssanktionen gegen Russland haben die Situation zudem verschlechtert, ebenso wie die Abwertung des Euros. Währenddessen sorgen große internationale Bank- und Pharmakonzerne aus der Schweiz für hohe Umsätze im gesamten Euroraum. Auch der Aktienmarkt Österreichs profitierte bis zur Finanzkrise stark von den Annäherungen der osteuropäischen Staaten an die EU. Seit 2008 und im Rahmen der Eurokrise sind diese Verflechtungen eher zur Belastung geworden. Dementsprechend schlecht sind die Gewinnaussichten für die Unternehmen. In der Schweiz zeichnet der Aktienmarkt nur bedingt das Bild der gesamtwirtschaftlichen Lage. Die»Global Player«Novartis und Nestlé machen zusammen bereits 40 Prozent des schweizerischen Leitindex SMI aus. Daher hängt dessen Kursentwicklung kaum mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz zusammen. Die Hauptbetroffenen des derzeit starken Franken sind die Banken, da diese ihre Kosten in der Schweiz haben und die Erträge im Ausland erzielen. Nestlé und Novartis z.b. haben ihre Produktion und Verwaltung internationalisiert, weshalb sie die Kursbewegung des Franken weniger trifft.

4 ZAHLEN & FAKTEN ÖSTERREICH SCHWEIZ Kontinent Staatsform Bundesrepublik Föderale Republik Einwohner Währung 8,6 Mio. (2014) Euro (EUR) 8,2 Mio. (2014) Schweizer Franken (CHF) BIP BIP pro Kopf 307,6 Mrd. EUR (2014) EUR (2014) 460,7 Mrd. EUR (2014) EUR (2014) S&P-Rating AA+ AAA Aktienmarkt AUSTRIAN TRADED INDEX (ATX) SWISS MARKET (SMI) Quelle: Thomson Reuters Datastream Stand: 05/2015 Quellen: Oxford Economics, Thomson Reuters Datastream, Thomson Reuters Eikon, Wikipedia, Internationaler Währungsfonds Zur besseren Darstellung wurden die Indizes am Anfang der Zeitachse auf 100 indiziert. Im weiteren Verlauf zeigt der Chart die relative Entwicklung.

5 POLEN, TSCHECHIEN UND UNGARN. Die Gemeinsamkeit dieser Länder unserer sechsten Etappe: Sie liegen alle drei im wirtschaftlichen und geografischen, teilen aber nicht dessen Währung den Euro. Ob»Zloty«,»Tschechische Krone«oder»Forint«: Der vermeintlich kleine Unterschied verkompliziert die Lage und macht vieles schwieriger. Insbesondere bei Prognosen und Analysen muss der Währungsunterschied immer mit einbezogen werden. Auch die Auswirkungen der Eurokrise in diesen Ländern waren andere als in Eurostaaten. Private Anleger, Haushalte und Unternehmen hatten sich wegen der niedrigen Zinsen in Euro und Schweizer Franken verschuldet. Dann schwächelten die osteuropäischen Währungen gegen den Euro und in der Folge wertete der Franken deutlich auf. In beiden Fällen stiegen die Schulden, während die heimischen Einkommen stagnierten oder sogar fielen. Von den osteuropäischen Staaten kam Polen am besten durch die Finanzkrise. Die wirtschaftliche Abhängigkeit vom westlichen war neben Tschechien und Ungarn zwar ähnlich ausgeprägt, Polen profitierte aber von einer solideren und breiter aufgestellten Wirtschaft. Auch das Finanzsystem in Polen ist unabhängiger, wohingegen in Ungarn und Tschechien ausländische Banken die Finanzierung von Unternehmen und Haushalten dominierten. Mit Ausbruch der Finanzkrise zogen sich viele dieser Kreditinstitute aus Osteuropa zurück und hinterließen eine große Lücke, die nicht durch die kleinen heimischen Banken geschlossen werden konnte. Aktuell stehen die Zeichen wieder auf verhaltene Erholung. Wobei die Gewinnentwicklung in den kommenden Monaten mehr für Polen als für Tschechien und Ungarn spricht.

6 ZAHLEN & FAKTEN POLEN TSCHECHIEN UNGARN Kontinent Staatsform Republik Republik Republik Einwohner 38,5 Mio. (2014) 10,5 Mio. (2014) 9,9 Mio. (2014) Währung Zloty (PLN) Tschechische Krone (CZK) Forint (HUF) BIP 403,7 Mrd. EUR (2014) 160,1 Mrd. EUR (2014) 103,2 Mrd. EUR (2014) BIP pro Kopf EUR (2014) EUR (2014) EUR (2014) S&P-Rating A AA BB+ Aktienmarkt WARSAW GENERAL INDEX 20 PRAGUE SE PX BUDAPEST (BUX) Quelle: Thomson Reuters Datastream Stand: 05/2015 Quellen: Oxford Economics, Internationaler Währungsfonds, Thomson Reuters Datastream, Thomson Reuters Eikon, Wikipedia Zur besseren Darstellung wurden die Indizes am Anfang der Zeitachse auf 100 indiziert. Im weiteren Verlauf zeigt der Chart die relative Entwicklung.

7 3663 Stand: 05/2015 CB _10 Consorsbank BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland Standort Nürnberg: Bahnhofstraße Nürnberg Fon + 49 (0) 911 / Fax + 49 (0) 911 / Consorsbank ist eine eingetragene Marke der BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland.

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