Mein Kind kommt in die Schule

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1 Mein Kind kommt in die Schule Informationsveranstaltung Kösching, Staatliche Schulpsychologin Gundula Pfeiff

2 Mein Kind kommt in die Schule 1. Bedeutung des Schulanfangs 2. Schulfähigkeit und Förderungsmöglichkeiten 3. Tipps und Hilfestellungen für das Miteinander

3 Erwartungen Erwachsener an den Schulanfang sind geprägt von den eigenen Schulerfahrungen.

4 Erwartungen Erwachsener an den Schulanfang sind zukunftsorientiert.

5 Mein Kind kommt in die Schule 1. Bedeutung des Schulanfangs 2. Schulfähigkeit und Förderungsmöglichkeiten 3. Tipps und Hilfestellungen für das Miteinander

6 Wann ist mein Kind schulreif / schulfähig? =2 5-2 = 3 Umwelt Familie Freunde Kindergarten Schule Anforderungen Lehrer Mitschüler Individuelle Voraussetzungen Kognitive Lernvoraussetzungen Differenzierte, feinmotorische Fertigkeiten Entwicklung differenzierter Sprachwahrnehmungsleistungen Körperlicher Entwicklungsstand Emotionale Stabilität Soziale Kompetenzen Motivationale Lernvoraussetzungen

7 Körperlicher Entwicklungsstand Gesamtbild - Körpergröße, Gewicht - Gestaltwandel - Zahnwechsel Grobmotorik - auf einem Bein stehen - balancieren - rückwärts gehen - Ball werfen, fangen Körperliche Fertigkeiten - selbständige Körperhygiene - an- und ausziehen

8 Körperlicher Entwicklungsstand Förderung Gesamtbild Grobmotorik - Ergotherapie - Krankengymnastik Körperliche Fertigkeiten - im Familienalltag - im Kindergartenalltag

9 Differenzierte, feinmotorische Fertigkeiten Auge-Hand-Koordination, Geschicklichkeit - mit der Schere sicher umgehen - einen Stift richtig halten - Flächen ausmalen - Begrenzungen einhalten - Formen nachmalen

10 Differenzierte, feinmotorische Fertigkeiten Förderung Auge-Hand-Koordination, Geschicklichkeit - malen, falten, kleben, werken, ausschneiden - Fingerspiele - Umgang mit Messer, Gabel, Löffel - Ergotherapie

11 Kognitive Lernvoraussetzungen - Merkfähigkeit - Denkfähigkeit - soziale Handlungsabläufe erkennen - mehrteilige Aufträge ausführen - visuelle Differenzierungsfähigkeit - akustische Differenzierungsfähígkeit - Zahlverständnis im Zahlenraum bis 5 - Erfahrungswissen

12 Kognitive Lernvoraussetzungen Förderung Merkfähigkeit - kindgemäße Arbeitsaufträge (erst, dann ) - Geschichten nacherzählen Denkfähigkeit - Spielsachen und Gegenstände nach bestimmten Merkmalen ordnen - mit Materialien bauen (Türme, Eisenbahn, Häuser ) - Spülmaschine ausräumen Spiele - Brett-, Karten-, Würfelspiele - Puzzles, Domino, Memory - Zuordnungs- und Vergleichsbilder (Kinderzeitschriften)

13 Sprechvermögen - deutlich sprechen Differenzierte Sprachwahrnehmungsleistungen melodische und rhythmische Differenzierungsfähigkeit = Phonologische Bewusstheit

14 Diff. Sprachwahrnehmungsleistungen Förderung Sprechvermögen - auf verständliche Ausdrucksweise achten - einfache Satzmuster nachsprechen - Sprechen in kleinen Sätzen - nacherzählen - erzählen lassen und auch zuhören Melodische und rhythmische Differenzierungsfähigkeit - Lieder, Gedichte, Kinderverse (Abzählreime, Kinderreime), Singspiele - Lausch/ Reimspiele Spiele zur Silbe Anlautspiele - logopädische Behandlung

15 Emotionale Stabilität - problemloses Ablösen von vertrauten Personen - allgemeines Selbstvertrauen und Ich-Stärke - Frustrationstoleranz - Aufschieben von Bedürfnissen - wenige Ängste

16 Emotionale Stabilität Förderung - eigenes Verhalten überprüfen (Erziehungsklima) - verstehende Hilfe - keine überhöhten Erwartungen - Vertrauen - loben statt schimpfen

17 Motivationale Lernvoraussetzungen Selbstständigkeit - altersgemäße Aufgaben alleine erledigen - eigene Ideen realisieren Ausdauer, Konzentration - begonnene Arbeiten zu Ende führen - Beschäftigung mit einer Sache über mind. 15 min. - aufmerksam zuhören Arbeitstempo

18 Motivationale Lernvoraussetzungen Anstrengungsbereitschaft - Interesse - Lust am Lernen Arbeitsgenauigkeit - Aufgaben ordentlich ausführen - mit Materialien sorgfältig umgehen

19 Motivationale Lernvoraussetzungen Förderung Selbstständigkeit - kleine Aufgaben selbständig erledigen - Gelegenheit, eigene Ideen zu realisieren - viel Lob - Erziehung zur Ordnung ( Kinderzimmer ) Schulung der Ausdauer - beim Spielen - beim Warten - beim Zuhören

20 Soziale Kompetenz - Kontakt zu anderen Kindern herstellen - Gespür für den richtigen Umgang mit den Klassenkameraden - Konflikte weitgehend selbstständig lösen - auf Erwachsene offen, aber nicht distanzlos zugehen

21 Soziale Kompetenz Förderung - gemeinsames Spielen, auch verlieren können - viel Kontakt zu Gleichaltrigen - Konflikte ohne Erwachsene lösen - Eltern: loslassen

22 Kann und soll ich mein Kind vor der Einschulung fördern? Körperlicher Entwicklungsstand Differenzierte, feinmotorische Fertigkeiten Kognitive Lernvoraussetzungen Entwicklung differenzierter Sprachwahrnehmungsleistungen Emotionale Stabilität Motivationale Lernvoraussetzungen Soziale Kompetenzen Gesunde Ernährung, Möglichkeiten zur Bewegung geben; ggf. Ergotherapie Basteln, malen, ausschneiden, mit Plastilin arbeiten, Papier reißen, Spielsachen reparieren, Perlen fädeln, div. Spiele aus dem Handel Zum Fragen und Entdecken anregen, Dinge des Alltags erforschen, selbst nach Lösungen suchen lassen, Vorbild beim Problemlösen sein Vorbild sein mit der eigenen Sprache, gemeinsam Bilderbücher anschauen und darüber sprechen, deutlich sprechen, ggf. Logopäde Gefühle zulassen, konsequente und verlässliche Reaktionen, über Gefühle sprechen, loben Arbeiten zu Ende bringen lassen, kleine Schritte und Endleistung aufrichtig würdigen, Fortschritte loben, Stolz auf die eigene Leistung vermitteln Kontakt mit anderen Kinder fördern, Konfliktlösungen vorleben, Regeln vermitteln

23 Mein Kind kommt in die Schule 1. Bedeutung des Schulanfangs 2. Schulfähigkeit und Förderungsmöglichkeiten 3. Tipps und Hilfestellungen für das Miteinander

24 Hilf mir, es selbst zu tun

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