Legasthenie. Dr. Petra Küspert. Universität Würzburg Würzburger Institut für Lernförderung

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1 Legasthenie Dr. Petra Küspert Universität Würzburg Würzburger Institut für Lernförderung 1

2 Symptomatik Lesen: Verlangsamtes Lesetempo, da Wörter immer wieder Buchstabe für Buchstabe erlesen werden müssen Auslassen, Ersetzen, Verdrehen oder Hinzufügen von Wörtern oder Wortteilen Defizite im Leseverständnis Rechtschreiben: Im frühen Lernprozess Fehler in der phonetischen Genauigkeit, später Regelfehler Fehlerinkonstanz Umschriebene Entwicklungsstörung Störung im Erlernen der motorischen, sprachlichen und schulischen Fertigkeiten Mit Beginn im Kleinkindalter oder in früher Kindheit Verknüpft mit Hirnreifung Stetiger Verlauf Nicht begründet durch IQ-Minderung, andere Erkrankung oder Deprivation 2

3 Schule und Beruf In der Jugendzeit allgemeines Versagen in der Schule (z.b. Mathematik) Bis zu 66 % der Legastheniker müssen die Klasse wiederholen Trotz guter Intelligenz in Sonder- oder Hauptschule In wenig qualifizierten Berufen Psychopathologische Symptome bei Kindern mit Legasthenie Störung im Lern-Leistungsverhalten (Demotivation) Emotionale Störungen (Angst, Depression) Hyperkinetische Symptomatik- Aufmerksamkeitsstörung Körperliche Beschwerden Störung im Sozialverhalten 3

4 8 Wörter pro Minute sehr schwach + schwach unterdurchschnittlich durchschnittlich x gut * x x + *. Entwicklung der Lesefertigkeit x + *. x * +. Mitte 2. Klasse 3. Klasse 8. Klasse Ende 2. Klasse 4.Klasse Entwicklung der Lesegeschwindigkeit nach Klicpera, Schabmann & Gasteiger-Klicpera (2006) x * +. * +. 4

5 Stabilität der Leistungsunterschiede im Lesen und Rechtschreiben über die Grundschulzeit Grundschule Lesegeschwindigkeit: Ende Kl. 1 mit Ende Kl. 4: r=0.82 Rechtschreibleistung: Mitte Kl. 2 mit Ende Kl. 4: r=0.72 (Wiener Längsschnittstudie) Sekundarstufe Lesegeschwindigkeit: Kl. 2 mit Kl. 8: r=0.76 Rechtschreibleistung: Kl. 2 mit Kl. 8: r=0.72 Hohe Stabilität individueller Unterschiede Legasthenie und Fremdsprachen Englisch: Französisch: Latein: ough in compter feriae, feriarum, f.=feiertage - enough vingt feriatus=müßig - bough temps ferire, ferio=schlagen, erlegen, töten - through les gens ferre, ferro, tuli=tragen hervorbringen - although le bras ferrum, ferri, n.=das Eisen - thought le choix ferus=wild - 5

6 Ursachen Defizite der phonologischen Informationsverarbeitung: phonologische Bewusstheit phonologisches Rekodieren im Arbeitsgedächtnis phonologisches Rekodieren beim Zugriff auf das semantische Lexikon Sprachentwicklungsstörung, abweichende Sprachverarbeitung Visuelle Informationsverarbeitung Allgemeines Gedächtnisdefizit Genetische und hirnanatomische Besonderheiten Multikausalität Komponenten phonologischer Informationsverarbeitung (nach Wagner & Torgesen, 1987) Phonologische Bewusstheit (Reimaufgaben, Silbenklatschen, Laut-zu-Wort- Zuordnungsaufgaben) Phonologische Rekodierung im lexikalischen Zugriff (Schnelles Benennen von Worten, Farben, Objekten, Lesen von Pseudowörtern) Phonetische Rekodierung im Arbeitsgedächtnis (Gedächtnisspanne für Bilder, Zahlen oder Wörter) 6

7 Warnsignale bei Vorschulkindern 1. Legasthenie in der Familie (Geschwister, Eltern, Großeltern) 2. Sprachentwicklungsverzögerung oder störung (Wortschatz, Grammatik, Artikulation ) 3. Speicherprobleme: Kurzfristiges Merken, Langfristiges Behalten (Farben, Namen anderer Kinder ) 4. Noch keine phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne (Reime, Silben ) Prävention durch vorschulische Förderung Standardisierte Rechtschreibtests Diagnostischer Rechtschreibtest (DRT 1, DRT 2, DRT 3, DRT 4, DRT 5) Weingartener Grundwortschatz Rechtschreibtest (WRT 1+, WRT 2+, WRT 3+, WRT 4+) Deutscher Rechtschreibtest (DERET 1-2+, DERET 3-4+) Salzburger Rechtschreibtest II (SLRT-II) RST-NRR (geeicht ab 14 Jahren) (((HSP))) 7

8 Standardisierte Lesetests Würzburger Leise Leseprobe (WLLP-R) Salzburger Lesescreening (SLS 1-4; SLS 5-8) Salzburger Lesetest (SLRT-II) Leseverständnistest für 1. bis 6. Klassen (ELFE 1-6) Frankfurter Leseverständnistest (FLVT 5-6) Lesegeschwindigkeits- und Verständnistest für die Klassen 6 bis 12 (LGVT 6-12) Ineffiziente Therapien bei Legasthenie u. a.: Ordnungsschwellentraining (z.b. Brain Boy der Fa. Warnke) Training des Richtungshörens Therapie nach Tomatis Farbfolien und farbige Brillengläser (Irlen-Methode) Training der Blicksteuerung Training von Hemisphärendominanz bzw. Hemisphärenkoordination (Training der Ohrdominanz, Kinesiologie) Davis-Methode Neurolinguistisches Programmieren (NLP) 8

9 LRS-Förderung: Schwachstellen Üben am aktuellen Stoff Lernzeitverlängerung Inhomogene Fördergruppen Ungenügende Feindiagnostik Kein Auffinden der Null-Fehler-Grenze Fehlende Kontinuität und Transparenz im Ablauf Fehlende Effektkontrolle LRS-Förderung: Grundsätze Lesen und Schreiben lernt man nur durch Lesen und Schreiben! Erfolg nur durch langen, systematisch aufbauenden Übungsprozess Nachweisbar effiziente Förderung nur durch Förderkonzepte, die sich an Modellen des Schriftspracherwerbs orientieren Systematisiert aufbauendes Training isolierter Problembereiche, strukturierte Zusammenführung der Bereiche, adaptive Förderung Relativ (!) gute Prognose 9

10 Verfügbare Förderprogramme Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung (Reuter-Liehr, 2001/2006) Marburger Rechtschreibtraining (Schulte-Körne & Mathwig, 2007) Würzburger orthografisches Rechtschreibtraining (WorT; Berger et al., 2009) Freiburger Rechtschreibschule, FRESCH (Michel, H.-J.) Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau (Dummer-Smoch & Hackethal, 1993/2001) Weitere Verfahren ohne Effektkontrolle Grundsätze effizienter Lese-Rechtschreibförderung 1. Möglichst früher Beginn 2. Einzelförderung besser als Gruppenförderung 3. Einbezug von Eltern und Lehrkräften 4. Engmaschig, tägliche Übungseinheiten mit den Eltern 5. Dauer: 1 bis 2 Jahre 6. Förderung neuropsychologischer Grundfunktionen alleine ist nicht effizient 7. Inhalte: u.a. Phonologische Bewusstheit, Phonem-Graphem- Korrespondenzen, Synthese, Analyse, Silbengliederung, Aufbau und Automatisierung von Regelwissen 8. Vom Leichten zum Schweren, vom Häufigen zum Seltenen 9. Null-Fehler-Grenze 10

11 Nachteile legasthener Schüler Rechtschreibung (insbesondere parallel zum Formulieren) Aufsatz: evtl. Satzbau (Überlastung des AGD) Mitdenken + Mitschreiben im Unterricht Wissensaneignung aus (selbst notierten) Texten Lesetempo Lesegenauigkeit Textverständnis fächerübergreifend Hilfen für legasthene Schüler Notenschutz bis zum Ende der Schulzeit Bewertung mündlich : schriftlich 1 : 1 Vermehrt mündliche Abfragen Legasthenie darf kein Grund für Nichtversetzung oder Verwehren des Übertritts in eine weiterführende Schule sein Notenschutz und Nachteilsausgleich in Deutsch und Fremdsprachen Laptop mit Rechtschreibkorrektur Schriftliche Hausaufgaben mit Diktiergerät / Spracherkennungsprogramm PC Kontraststarke, groß gedruckte Vorlagen Lernstoff auf gut strukturierten Arbeitsblättern 11

12 Bayern Nachteilsausgleich Hilfsmaßnahmen: in allen Fächern ein Zeitzuschlag bis zu 50 % mündliches Abfragen Vorlesen von Aufgaben mediale Hilfen mündliches Erarbeiten von neuem Lernstoff Bayern Nachteilsausgleich Leistungsbewertung: Verzicht auf Leistungserhebungen für Rechtschreibkenntnisse keine Benotung der Rechtschreibung bei schriftlichen Arbeiten, auch nicht bei Fremdsprachen Gewichtung mündlicher und schriftlicher Noten 1:1 12

13 Bayern Vermerk im Abschlusszeugnis: auf Grund einer fachärztlich festgestellten Legasthenie wurden Rechtschreibleistungen nicht bewertet 13

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