Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson

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1 Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson WS 2015/16 Termin 11 Christian Kraler Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung School of Education, Universität Innsbruck

2 I. Organisatorisches und Einleitung II. Schule als Spiegel der Gesellschaft II.1. Historisch-gesellschaftlicher Kontext II.2. big picture : sozioökonomischer Kontext II.3. Bildungsreform konkret III. Lernen und Lehren III.1. Grundbegriffe/Terminologie III.2. EPIK & 5 Dimensionen III.3. Lernen im Kontext IV. Beobachten Grundlagen lernen Bildungsgang 2

3 Klausur: Termin 1 Datum: Uhrzeit: 09:00-11:00 Ort: Hörsaal A/B (Technik) Termin 2 Datum: Uhrzeit: 09:00-11:00 Ort: Hörsaal B (Technik) 3

4 Anmeldung: ACHTUNG: Die Anmeldung gilt als Prüfungsantritt! Anmeldefenster (online) Termin 1: (8.2.: 9:00-11:00, HS A+B) Termin 2: (3.3.: 9:00-11:00, HS B) Details Anmeldung Daten (Button) Aufbau: Multiple Choice Fragen Offene Fragen Unterlagen und technische Hilfsmittel sind nicht erlaubt! 4

5 Beobachten in der Schule vs. Interpretation von Beobachtungen (Handlungen, Äußerungen, Objekten, ) ist kontextabhängig 5

6 Was beobachten/fokus: Personen: S, L, sich selbst, Gegenstände, Spezielles: Interaktion, Verlauf, Detail, Ganzes Blick auf das Lernen 6

7 W-Fragen (für Beobachtung ) 7

8 beobachten beschreiben interpretieren objektiv subjektiv Beobachtung: Datensammlung Was wird beobachtet? Max schaut während der Mathematikstunde aus dem Fenster Interpretation & Bewertung: Datenanalyse & Wertung (wie werden die Daten interpretieren) Max Beobachtungsfehler: Erst-Eindruck (Primacy Effekt) Vorurteile (Rosenthal-Effekt) Global-Eindruck (Halo-Effekt) Inferenz Effekt Hawthorne-Effekt 8

9 1) Erst-Eindruck (Primacy Effect) Der erste Eindruck, den man von einer Person oder einer Situation hat, führt zu einem spontanen Urteil, welches die folgende Beobachtung und Bewertung beeinflusst. (Primat der früher eingehenden Information) & analog: Recency Effect 2) Vorurteile (Rosenthal-Effekt) Spontane Zuneigungen/Abneigungen oder Vorinformationen über Personen oder Sachverhalte und daraus gebildete Meinungen beeinflussen den Beobachter (es wird vorab ein ganz bestimmtes Verhalten erwartet) und in Konsequenz die Entwicklung des Beobachteten (subtile Beeinflussung) 9

10 3) Global-Eindruck (Halo-Effekt) Einzelne Eigenschaften/Merkmale einer Person erzeugen beim Beobachter einen Gesamteindruck, der die weitere Wahrnehmung der Person beeinflusst und sogar überstrahlt. (Brille Intelligenz, Laptop Kompetenz) 4) Inferenz Effekt Beobachter schreiben eigene Persönlichkeitsmerkmale oder deren Gegenteil den beobachteten Personen zu. Beobachter neigen oft dazu, aus beobachteten Verhaltensweisen auf den Charakter der beobachteten Person zu schließen. 10

11 5) Hawthorne-Effekt Versuchspersonen können ihr natürliches Verhalten ändern, wenn sie wissen, dass sie beobachtet werden. In der Regel wird sich das Verhalten der Schüler nach kürzester Zeit des sich beobachtet fühlen wieder dem Normalverhalten angleichen, dies ist bei ( LehrerInnen) 11

12 Verfahren 1. Wortprotokoll 2. narratives Protokoll 3. Erfassung von Häufigkeiten bestimmter Verhaltensweisen (Strichliste) 4. teilformalisierte, chronologische Protokolle (Beobachtungsbogen, Beobachtungsleitfaden) vgl. Proseminar 12

13 Kann man lernen beobachten? Kerngeschäft Schule: Unterrichten und lernen Wie/Was/Wann/mit wem lernen und was schon gelernt Lernen direkt nicht beobachtbar, nur die Bemühungen und das Resultat bzw. die Veränderungen Lernen als Interpretation der beobachtenden Person erschließbar Fokus auf Lernen: Prozess anschauen Aufmerksam auf kleine Schritte zwischen nicht können und können - Worte - Handlungen - Gestik/Mimik - Produkte - Interpretation abhängig von individueller Bildungsgeschichte 13

14 Kerngeschäft von Lehrkräften: unterrichten ( lehren ) Kerngeschäft von SchülerInnen: lernen Formale Bildung: Zertifizierung Beurteilung/Benotung - kontinuierlicher (formativ) und - punktueller (summativ) Leistungen Inhalt/Stoff ~> Bildung als Prozess ~> Lernen im Prozess erschließen SchülerIn Lernende/r formales Lernen LehrerIn Unterrichtende/r 14

15 Bildungsgang VO Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson Person Akteure (Stud, LB, Politiker, Beamte), personale Momente, Biographie, Persönlichkeitsmerkmale Institution Gesellschafts-, bildungspolitische-, institutionelle Momente, Macht & Deutungshoheit, Selbstähnlichkeit, Konzeptualisierung In diesem Spannungsfeld agiert formale Bildung und Schule individuelles Wollen und gesellschaftliches Sollen (insb. Normen/Werte) bezogen auf professionsspezifische Ausbildung: subjektiver Bildungsgang & objektiver Bildungsgang (Blankertz 1986) Bildungsgang: das strukturierte Lehr-/Lernprogramm [ ] fassen, das durch Schule und Hochschule [ ] angeboten/aufgenötigt wird und das sie [die Lernenden/Studierenden] sich in höchst unterschiedlicher, variantenreicher, alltäglicher, oft aber auch überraschender Art und Weise zu eigen machen. (Kordes 1986, S. 4) 15

16 Subjektiver Bildungsgang (realer Bildungsprozess auf Individualebene): Gelerntes individuelle Bedürfnisse, Motivationen, r e k o n s t r u k t i v objektiver Bildungsgang (curricular-normativ, Gruppenebene): Curricula, Lernstoff gesellschaftliche Anforderungen p r ä s k r i p t i v Bildungsgangforschung Im Spannungsfeld Lernen, Lernbiographie, Bildungsgang und Entwicklungsaufgaben wird Sinnkonstruktion möglich (Kraler 2009): Sie erlaubt im Rahmen einer Lerntheorie, die sich auf John Dewey bezieht lernende Erfahrung und Bedeutungsaufbau. Sinnkonstruktion, Erfahrung und Entwicklungsaufgaben werden damit zu Schlüsselbegriffen [ ]. (M. Meyer, 2007, S. 36) BGF konzeptionell/methodisch: empirische entwicklungsorientierte normative Dimension 16

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