Verkäufe von Agrarland in Baden-Württemberg 2008

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1 Verkäufe von Agrarland in 28 Entwicklung der Kaufwerte für Agrarland EUR Kaufwerte je Hektar Fläche der in In sind die Bodenpreise im Jahr 28 etwas angestiegen. Für das Jahr 28 wurde für Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung (im Wesentlichen Acker- und Grünlandflächen) ein durchschnittlicher Kaufwert von Euro je Hektar ermittelt. Damit liegt der durchschnittliche Kaufwert um 2 Prozent oder 377 Euro je Hektar über dem durchschnittlichen Kaufwert des Vorjahres. In den Jahren 25 und 26 erreichte der Agrarlandpreis jeweils einen Wert um 19. Euro je Hektar. Im vergangenen Jahr wurden in die Preise von insgesamt Kauffällen ermittelt, das waren 323 weniger als im Jahr 27. Kaufpreise für FdlN nach Regierungsbezirken 28 Vorjahr Veränd.gg.Vorjahr Regierungsbezirk Stuttgart EUR/ha EUR/ha + 2 % Regierungsbezirk Karlsruhe EUR/ha EUR/ha - 25 % Regierungsbezirk Freiburg EUR/ha EUR/ha + 6 % Regierungsbezirk Tübingen EUR/ha EUR/ha + 12 % In den einzelnen Regierungsbezirken s differierten die Kaufwerte weiterhin. Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert betrug die Differenz rund 4.6 Euro. Die Preisentwicklung in den einzelnen Regierungsbezirken verlief auch 28 unterschiedlich: Im Regierungsbezirk Stuttgart, in dem 28 die höchsten Kaufwerte ausgewiesen wurden, waren die Agrarlandpreise gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und zwar leicht 351 Euro je Hektar. Im Regierungsbezirk Tübingen stiegen die durchschnittlichen Kaufwerte 28 gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent oder fast 2. Euro je Hektar. Im Regierungsbezirk Freiburg wurden im vergangenen Jahr um 6 Prozent oder 977 Euro je Hektar höhere durchschnittliche Kaufwerte verzeichnet. Dagegen waren die Agrarlandpreise im Regierungsbezirk Karlsruhe um Euro je Hektar zurückgegangen.

2 Weiter höchste Grundstückspreise in Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume Vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen Ertragsbedingungen, wurden die höchsten Grundstückspreise erzielt. Unter den Landkreisen führen Ludwigsburg, Böblingen und Rhein-Neckar mit durchschnittlichen Kaufwerten von 29.6 bis 36.3 Euro je Hektar. Die höheren Grundstückspreise in den Stadtkreisen, insbesondere in Heidelberg (65.6 Euro je Hektar) und der Landeshauptstadt Stuttgart mit Euro je Hektar sprechen dafür, dass das Preisniveau hier stark von den örtlichen Baulandpreisen beeinflusst sein dürfte. Die eher ländlichen Gebiete mit meist unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten (Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald), wie die Landkreise Neckar-Odenwald, Zollernalb, Freudenstadt, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil, Waldshut, Main-Tauber und Sigmaringen erreichten Bodenpreise von 1.5 bis 11.9 Euro je Hektar. Veräußerte Flächen nach Größenklassen der EMZ, ohne Gebäude und ohne Inventar unter EUR/ha 2 bis unter EUR/ha 3 bis unter EUR/ha 4 bis unter EUR/ha 5 bis unter EUR/ha 6 bis unter EUR/ha 7 und mehr EUR/ha EUR/ha Neben der regionalen Lage wurden die Kaufpreise wesentlich von der Bodenqualität bestimmt. Für geringwertigere Böden mit Ertragsmesszahlen (EMZ) zwischen 2 und 3 wurden durchschnittlich Euro je Hektar entrichtet, für eine EMZ zwischen 4 und 5 waren es Euro je Hektar, während für gute Böden (EMZ größer 7) ein Kaufwert von 3.11 Euro je Hektar ermittelt wurde. Die Parzellengröße hat ebenfalls Einfluss auf die Kaufwerte. Bei Kleinstflächen bis 25 Ar werden Preise von 27.9 Euro je Hektar bezahlt. Für deren Kauf müssen aber insgesamt weniger Geldmittel aufgewandt werden, was eine Finanzierung ohne Fremdkapital begünstigt. Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte dann deutlich zurück. Ab etwa einen Hektar pendeln sich die Kaufwerte zwischen 16.5 und 17.5 Euro je Hektar ein. Die Kaufpreise werden dann vorrangig nicht mehr von der Grundstücksgröße, sondern zunehmend von anderen Faktoren bestimmt. Für größere Grundstücke ab einen Hektar sind darüber hinaus Aussagen zu weiteren Kaufpreis bestimmenden Faktoren möglich. So wurde für Ackerland mit Euro je Hektar im Landesdurchschnitt ein merklich höherer durchschnittlicher Kaufpreis entrichtet als für Grünland mit12.3 Euro je Hektar. Des Weiteren zeigt sich eine deutliche Preisdifferenzierung nach den jeweiligen Erwerbern der Grundstücke: Nichtlandwirtschaftliche Käufer bezahlten wesentlich höhere durchschnittliche Grundstückspreise als Haupt- bzw. Nebenerwerbslandwirte. Die Preisspanne bewegte sich bei Ackerland von rund 16.1 Euro je Hektar beim Kauf durch Nebenerwerbslandwirte über 18. Euro je Hektar bei Haupterwerbslandwirten bis auf 22.7 Euro je Hektar bei Nichtlandwirten. Bei Grünland werden die höchsten Preise ebenfalls von Nichtlandwirten (14.86 Euro je Hektar) bezahlt. Die von Nichtlandwirten bezahlten relativ hohen Preise hängen möglicherweise damit zusammen, dass hier längerfristig doch mit Umwandlungen der landwirtschaftlichen Flächen in andere Nutzungsarten gerechnet wird. Haupterwerbslandwirte kauften Grünlandflächen mit Euro je Hektar günstiger als Nebenerwerbslandwirte mit Euro je Hektar.

3 Entwicklung der verkauften Fläche Hektar Verkaufte Fläche der in In Baden- Württemberg haben die Verkäufe von Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung im Jahr 28 erneut zugenommen. So wechselten 28 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt Hektar die Besitzer. Das waren gut 3 Prozent oder 15 Hektar mehr als vor einem Jahr. Damit erreichten die Flächenverkäufe zum Beispiel wieder den Umfang der Jahre 1999 oder 21. Anzahl Veraüßerungsfälle von Fläche der in Ein leichter Rückgang trat im Jahr 28 bei der Anzahl der Veräußerungsfälle in ein. Mit lag die Zahl der Verkaufsfälle um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Je Verkaufsfall wurden im Jahr 28,8 Hektar veräußert. Gegenüber dem Jahr 25, als im Verkauf landwirtschaftlicher Grundstücke in ein Tiefpunkt verzeichnet wurde, waren die Agrarlandverkäufe im Jahr 28 um rund 42 Prozent und die Anzahl der Veräußerungsfälle um rund 58 Prozent höher gewesen.

4 Kaufpreise für FdlN nach Landkreisen, 28 Bodenqualität - EMZ je Ar Regierungsbezirk Stuttgart EUR/ha 51 Stadtkreis Stuttgart EUR/ha 55 Böblingen EUR/ha 51 Esslingen EUR/ha 57 Göppingen EUR/ha 41 Ludwigsburg EUR/ha 69 Rems-Murr-Kreis EUR/ha 53 Region Stuttgart EUR/ha 54 Stadtkreis Heilbronn-Franken EUR/ha 78 Heilbronn EUR/ha 64 Hohenlohekreis EUR/ha 53 Schwäbisch Hall EUR/ha 42 Main-Tauber-Kreis EUR/ha 5 Region Heilbronn EUR/ha 52 Heidenheim EUR/ha 46 Ostalbkreis 16,12 EUR/ha 4 Region Ostwürttemberg EUR/ha 42 Regierungsbezirk Karlsruhe EUR/ha 52 Stadtkreise Baden-Baden EUR/ha 56 Satadtkreis Karlsruhe 37.9 EUR/ha 63 Karlsruhe EUR/ha 61 Rastatt EUR/ha 65 Region Mittlerer Oberrhein EUR/ha 62 Stadtkreis Heidelberg EUR/ha 77 Stadtkreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis EUR/ha 47 Rhein-Neckar-Kreis EUR/ha 63 Region Rhein-Neckar EUR/ha 5 Stadtkreis Pforzheim EUR/ha 57 Calw EUR/ha 45 Enzkreis 2.45 EUR/ha 56 Freudenstadt 1.7 EUR/ha 44 Region Nordschwarzwald EUR/ha 48 weiter auf nächster Seite

5 Bodenqualität - EMZ je Ar Regierungsbezirk Freiburg EUR/ha 53 Stadtkreis Freiburg im Breisgau EUR/ha 68 Breisgau-Hochschwarzwald EUR/ha 55 Emmendingen EUR/ha 72 Ortenaukreis EUR/ha 66 Region Südlicher Oberrhein EUR/ha 63 Rottweil EUR/ha 43 Schwarzwald-Baar-Kreis EUR/ha 35 Tuttlingen EUR/ha 32 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg EUR/ha 36 Konstanz EUR/ha 5 Lörrach EUR/ha 57 Waldshut EUR/ha 4 Region Hochrhein-Bodensee EUR/ha 52 Regierungsbezirk Tübingen EUR/ha 45 Reutlingen EUR/ha 37 Tübingen 2.92 EUR/ha 57 Zollernalbkreis EUR/ha 38 Region Neckar-Alb EUR/ha 41 Stadtkreis Ulm EUR/ha 42 Alb-Donau-Kreis EUR/ha 47 Biberach EUR/ha 47 Region Donau-Iller EUR/ha 47 Bodenseekreis EUR/ha 43 Ravensburg EUR/ha 47 Sigmaringen EUR/ha 43 Region Bodensee-Oberschwaben EUR/ha 44 Erstellt: August 29 (rs). Quelle: Statistisches Landesamt

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