Nicht schon wieder Atomkraft 11 leere Phrasen

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1 1 Wir sind der festen Überzeugung, dass wir eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke benötigen, um sichere Energiepreise sicherzustellen. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, am 26. Juni 2008 In Wahrheit wird der Strompreis durch längere Atomlaufzeiten kaum fallen, die staatlichen Hilfen für die Atomkraft werden aber steigen Konzernüberschuss e.on in Millionen Euro Der Strompreis bildet sich an der Börse, auf die der Betrieb Atomkraftwerken keinen Einfluss hat. Allerdings steigen mit dem Strom aus abgeschriebenen AKWs die Gewinne der Konzerne, um 300 Millionen Euro pro Reaktorjahr. Diese Gewinne werden wie schon bisher nicht dem Stromkunden, sondern dem Konzern und seinen Aktionären zugute kommen. Der Staat hat keine Handhabe, diese Gewinne abzuschöpfen. Als in den 70er und 80er Jahren die teuren Reaktoren finanziert wurden, ging der Strompreis deutlich nach oben und blieb hoch, auch nachdem die Atomkraftwerke abgeschrieben waren. Warum soll das jetzt anders werden? Aber selbst wenn die Stromkonzerne ihr bisheriges Gewinnstreben ändern und den Zusatzgewinn mit dem Kunden teilen würden, käme nur ein kleiner Preisnachlass heraus: Etwa 10 Euro im Jahr pro Haushalt, wie man leicht ausrechnen kann. Bei einer durchschnittlichen Stromrechnung 700 Euro so gut wie nichts. Am schnellsten steigen die Preise bei Öl und Gas. Darauf hat der Betrieb Atomkraftwerken keinen Einfluss. Daten lieferten: Strombörse EEX, e.on, Bundeswirtschaftsministerium

2 2 Wir brauchen dringend die Laufzeitverlängerung auch als Beitrag zum globalen Klimaschutz. Bundesbildungministerin Annette Schavan (CDU), BILD am Sonntag, 6. Juli In Wahrheit trägt die Atomkraft in keiner Weise zum Klimaschutz bei wenn 17 Atomkraftwerke länger laufen, hilft das gar nichts. Weltenergieversorgung Atomenergie Erneuerbare Energien Fossile Energie Quelle: IEA Btu Atomkraftwerke haben bisher kaum zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes beigetragen. Weltweit leistet der Atomstrom gerade mal 2,5% der Energieversorgung, wie die Internationale Atomenergie-Agentur IAEA bedauernd feststellt. Wenn den 430 Atomkraftwerken weltweit 17 deutsche ein paar Jahre länger laufen, ist dies kein nennenswerter Beitrag zum globalen Klimaschutz. Der Verbrauch der fossilen Energien Kohle, Öl und Gas nimmt stetig zu und beschleunigt den Klimawandel. Uran wird in wenigen Jahrzehnten verbraucht sein. In Deutschland sind die Kraftwerke seit drei Jahrzehnten unangefochten Spitzenreiter bei der Luftverschmutzung. Denn die Stromkonzerne haben neben der Atomkraft auch die Kohlekraft ausgebaut, den Klimaschutz auf anderen Gebieten wie der Kraftwärmekopplung aber blockiert. Dieselben Konzerne, die den Weiterbetrieb alter Atommeiler fordern, bauen verstärkt Kohlekraftwerke mit dem höchsten Kohlendioxidausstoß. Zur Erreichung des Klimaschutzziels ist die Kernenergie auf Dauer nicht notwendig. Sie stellt sogar ein Haupthemmnis für die zur Erreichung des Klimaschutzziels unabdingbare Effizienzverbesserung dar. (Umweltbundesamt 1997). Die damalige Umweltministerin Angela Merkel hat diese Studie unzensiert veröffentlicht und wurde in der ZEIT dafür als Ministerin mit Mut gelobt Daten lieferten: RWE-Weltenergiereport, Umweltbundesamt, Int. Atomenergie-Agentur, Energiegipfel Angela Merkel, Bayer. Wirtschaftsministerium, Energy Administration USA.

3 3 Die Atomenergie ist Strom aus heimischer Energiequelle. Erwin Huber, als CSU-Parteivorsitzender und bayerischer Finanzminister am 27. Juli 2008 In Wahrheit muss Uran als Brennstoff vollständig importiert werden, mehr als andere konventionelle Energiequellen. Heimische Energiequellen Bayerns sind nur Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie. Das Uran, der Brennstoff für Atomkraftwerke, muss zu 100% nach Deutschland eingeführt werden, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt. Dieser Prozentsatz liegt also höher als bei allen anderen Energieträgern. Daten lieferte: Bundeswirtschaftsministerium 99 % Importabhängigkeit bei Energieträgern Uran 79 % 59 % 39 % 19 % 1 % Uran Mineralöl Naturgase Steinkohle Braunkohle Insgesamt

4 4 Kernkraft ist eine Ökoenergie. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla in Die Welt, 26. Juni 2008 In Wahrheit ist die Atomkraft diejenige Energieform, die die Umwelt aktuell und langfristig am meisten belastet. Beim Uranabbau hier in Namibia werden ganze Landschaften zerstört und Radioaktivität in großen Mengen übers Land verteilt. Die Atomkraft schädigt das Ökosystem der Urangewinnung über den Reaktorbetrieb bis hin zur noch immer ungelösten Entsorgung. In der Studie Nachhaltiges Deutschland des Umweltbundesamtes heißt es wörtlich, dass die Kernenergienutzung nicht den Handlungsmaximen einer nachhaltigen Entwicklung entspricht. Uran ist ein endlicher geologischer Energieträger, auf allen Stufen des kerntechnischen Brennstoffkreislaufs werden radioaktive Stoffe emittiert. Vor allem einem Unfall mit Kernschmelze würden erhebliche Gefahren für die menschliche Gesundheit ausgehen. Umweltministerin Angela Merkel hat diese Studie 1997 veröffentlicht. Wie das Bundesamt für den Strahlenschutz erst kürzlich bestätigen musste, tritt im Umkreis Atomkraftwerken vermehrt Krebs und Leukämie bei Kindern auf. Daten lieferten: Umweltbundesamt, Bundesamt für den Strahlenschutz

5 5 Ich halte es für nicht sinnvoll, dass ausgerechnet das Land mit den sichersten Atomkraftwerken die friedliche Nutzung der Atomenergie einstellt. Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Deutschen Katholikentag 23. Mai 2008 In Wahrheit bergen die deutschen Atomkraftwerke extreme Risiken. Katastrophen schlimmer als Tschernobyl sind möglich amtlich verbrieft. Die Atomtechnik ist unbeherrschbar, wie die Störfälle und Reaktorkatastrophen belegen. Den deutschen Atommeilern wird Amts wegen sogar höchste Gefährlichkeit bescheinigt (Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke, Innenminister Zimmermann 1979 und Bundesumweltminister Klaus Töpfer 1989). Die Auswirkungen sind nach dieser Untersuchung noch schlimmer als nach Tschernobyl: Soforttote und hunderttausende sog. Langzeittote. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht gering, sondern liegt für jeden Reaktor höher als ein Promille, für 200 Reaktoren in Europa also über 20%. Das ist mehr als die Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb eine Sechs zu Brand im Kernkraftwerk Krümmel, Sommer 2007 würfeln (16,7%). Die Unfallwahrscheinlichkeit steigt mit längerer Laufzeit. Das Kleingedruckte: Reaktorkatastrophe in Deutschland würde einen Schaden mehr als Milliarden (!) Euro anrichten. Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung für Betreiber ist aber gesetzlich auf 2,5 Mrd. Euro begrenzt. Dies ist eine staatliche Beihilfe, wie das Bundeswirtschaftsministerium feststellte (PROGNOS 1992). Auch bei Hausrat-, Reise- und anderen Versicherungen ist das Kernkraftrisiko stets explizit ausgenommen. Daten lieferten: Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke Bundesinnenministerium; Bundeswirtschaftsministerium, Bundesfinanzministerium, Bundesumweltministerium

6 6 Um uns herum werden überall neue Kernkraftwerke gebaut. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), 30. Juli 2008 In Wahrheit wird in fast keinem Land um uns herum ein Atomkraftwerk gebaut. um uns AKWs um uns AKWs herum in Bau herum in Bau Albanien 0 Norwegen 0 Belgien 0 Österreich 0 Bulgarien 2 Polen 0 Dänemark 0 Portugal 0 Deutschland 0 Rumänien 0 Estland 0 Schweden 0 Finnland 1 Schweiz 0 Frankreich 1 Serbien 0 Großbritannien 0 Slowak. Republik 2 Irland 0 Slowenien 0 Italien 0 Spanien 0 Lettland 0 Tschechien 0 Luxemburg 0 Ungarn 0 Niederlande 0 Weißrussland 0 Jahresbericht der Int. Atomenergie-Organisation 2008 In ganz Europa gibt es nur einen Ort, an dem wirklich ein neues Atomkraftwerk im Bau ist: Olkiluoto in Finnland. Außerdem gibt es noch zwei Uraltbaustellen aus den 80er Jahren in Belene, Bulgarien und Mochovce, Slowakei. Sie werden in den amtlichen Statistiken mitgeschleppt. Frankreich will ein neues Atomkraftwerk errichten, wartet aber wegen der Probleme mit dem Neubau in Finnland noch ab. Ob das finnische Atomkraftwerk fertig gestellt wird, ist fraglich. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am über Zusatzkosten bis zu 1,5 Mrd. Euro ( Siemens und das finnische Millionengrab ). Seit im Mai 2009 Risse in den neuen Rohrleitungen auftraten, stehen Teile der Baustelle still. Seit fast 20 Jahren wird die sog. Nukleare Renaissance beschworen (Wirtschaftswoche ). In Wirklichkeit ging der Bau Atomkraftwerken weltweit dramatisch zurück. 95 Atomkraftwerke waren 1990 in Bau, jetzt sind es nur noch 35. Fast die Hälfte da sind Uraltbaustellen aus den 80er Jahren. Viele Länder steigen wie Deutschland aus der Atomkraft aus. Daten lieferten: Int. Atomenergieorganisation IAEA, FAZ, Wirtschaftswoche

7 7 Bereits in vier Jahren drohen eine Energielücke und Stromabschaltungen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, 30. April 2008 In Wahrheit ist Deutschland auf dem Weg in den größten Stromüberschuss seiner Geschichte. Schon seit Jahren wachsen die Erneuerbaren Energien so stark, dass der Inlandsabsatz der konventionellen Kraftwerke zurückgeht. Stromexport 22,5 Zubau im Gange 50 Überkapazität 220 fossil 100 Atom 141 KWK zusätzlich (BMWi) 238 Angaben in Mrd. kwh Effizienztechnik 67 Möglichkeiten der Stromerzeugung und -einsparung Erneuerbare 89 Demnächst zu erwartende Stillegungen Angaben in Mrd. kwh Es gibt keine Lücke, da es für die Stromerzeugung viel effektivere Alternativen gibt als Kohle und Atom. Die vorhandenen deutschen Kraftwerke könnten viel mehr Strom erzeugen, als derzeit benötigt wird, effiziente Stromverbrauchsgeräte werden den Verbrauch drastisch senken. Erneuerbare Energien und Kraftwärmekopplungsanlagen könnten mehr Strom erzeugen als alle Atom- und Kohlekraftwerke, die in den nächsten Jahren abgeschaltet werden. Außerdem kann der Stromexport reduziert werden. All das könnte den CO2-Ausstoß senken. Das Bundeswirtschaftsministerium hat im neuesten Monitoring-Bericht ( ) für den Zeitraum bis 2020 bestätigt, dass die Versorgung mit Elektrizität stets im erforderlichen Umfang gesichert werden kann. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft meldet in seiner Vorausschau bis 2015, dass der Stromabsatz herkömmlicher Kraftwerke schneller zurückgehen wird, als der gesetzlich vereinbarte Atomausstieg dies vorsieht. Daten lieferten: Bundeswirtschaftsministerium, Brennstoff-Wärme-Kraft, Meseberger Beschlüsse der Bundesregierung

8 8 Strom aus Kernkraftwerken ist der preisgünstigste, den es auf der Welt gibt. Erwin Huber, als CSU-Parteivorsitzender und bayerischer Finanzminister am 27. Juli 2008 In Wahrheit ist Atomstrom teurer als viele andere Stromerzeugungsarten. Seine Nebenkosten ( der Sicherheit bis zur Entsorgung) werden außerdem staatlich subventioniert. 5 4,5 4 Mindestkosten für zukünftige Kraftwerke»atomwirtschaft«12/2001 3,5 US-Ct/kWh 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 Gas KWK Kohlestaub Windkraft Kohle Atom Die Mindestkosten für die Erzeugung Atomstrom liegen höher als die für Wind- oder Kohlestrom, selbst wenn betriebswirtschaftlich nur die Anlageund Betriebskosten, nicht aber die Folgekosten in Rechnung gestellt werden. Das hat das Brachenblatt atom-wirtschaft schon vor Jahren eingeräumt (atw 12/2001). Wie das Finanzdesaster rund um den Atomkraftneubau in Finnland zeigt, hat die atomwirtschaft damals die Kosten für neue Atomkraftwerke noch deutlich unterschätzt. Die Atomkraft ist betriebswirtschaftlich nur deshalb konkurrenzfähig, weil sie staatliche Unterstützung wie keine andere Energieform erhalten hat: Milliarden für die Forschung, Markteinführung, und Entsorgung, gesetzliche Freistellung der Schadenshaftung etc. Nur mit alten Atomkraftwerken (deren Anlagekosten schon abgeschrieben sind) kann billiger Strom erzeugt werden. Aber auch hier gilt: Ein abgeschriebenes Windrad ist kostengünstiger, weil es keinen Brennstoff benötigt. Das Kleingedruckte: Die gesetzliche Befreiung der Haftpflichtdeckung hat einen geldwerten Vorteil 1,8 Euro je kwh (BMWi), die Bundesregierung förderte die Atomkraft mit mehr als 20 Mrd. Euro und gibt für den Abbau alter Atomkraftwerke mehr als 5 Mrd. Euro aus. Die steuerfreien Rücklagen der Atomkonzerne überschreiten 35 Mrd. Euro. Daten lieferten: Bundeswirtschaftsministerium, Bundesfinanzministerium, atomwirtschaft

9 9 Für die Entsorgung hat man sich für Gorleben entschieden. Aus meiner Hinsicht ist die Entscheidung eigentlich wissenschaftlich klar fundiert. In Wahrheit ist die Atommüllentsorgung in Deutschland so ungelöst wie anderswo. Der Salzstock Gorleben weist zu viele Schäden auf. Atommüll N S Markus Söder, bayerischer Umweltminister, 10. November 2008 FIN EST DK LIT LV RUS IRL GB NL PL BY B D CZ SK UA P E AND F CH I A SLO HR H BIH YU MK AL GR RO BG TR Tonnen In europäischen Staaten werden Atomkraftwerke betrieben. Dort wurden bisher über Tonnen hochradioaktiver Atommüll erzeugt und gelagert. In Wirklichkeit wurde bisher noch nicht eine Tonne entsorgt. Wie Atommüll sicher über mehr als 1 Million Jahre der Umwelt ferngehalten werden soll, weiß keines der betroffenen Länder. Da hilft auch die Bergbautechnik nicht weiter. Ein Loch in die Erde zu graben und den Atommüll darin den zukünftigen Generationen zu überlassen das ist keine Entsorgung. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung würde der deutsche Atommüllberg um 500 Tonnen anwachsen. Der Salzstock Gorleben ist als Endlager unter anderem deshalb ungeeignet, weil das Deckgebirge der Elbe bereits größtenteils weggeschwemmt ist. Geeignetere Endlager werden im Ton oder Granit gesucht. Daten lieferten: AkEnd Bundesumweltministerium, Jahresberichte atomwirtschaft,

10 10 Atomkraft ist eine Brückentechnologie, bis sie durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann. Dies wird aber noch einige Zeit dauern. Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident, 20. Juli 2009 In Wahrheit gibt es keine Lücke, die überbrückt werden müsste. Erneuerbare Energien ersetzen bereits jetzt den Atomstrom, da sie schneller wachsen, als der Atomstrom vereinbarungsgemäß zurückgeht. Mrd. kwh Seit dem Ausstiegsbeschluss im Jahr 2000 nahm der Atomstrom um 27 Mrd. kwh* ab, der Strom aus Erneuerbaren Energien aber um 60 Mrd. kwh zu. Die Energieeffizienztechnik und die Erneuerbaren Energien sind technisch ausgereift. René Umlauft aus dem Siemens-Vorstand schätzt, dass im Jahr 2025 bereits 53% der Stromproduktion Erneuerbaren Energien kommen. Stromeffizienz und Kraftwärmekopplungsanlagen bieten weit größere Potentiale als die Atomkraft. Das Bundeswirtschaftsministerium belegt, dass in Kraftwärmekopplung mehr als doppelt so viel Strom wirtschaftlich erzeugt werden kann als derzeit in Atomkraftwerken. Diese effiziente Stromerzeugung wird aber kaum genutzt. Der Bundesverband der Energieund Wasserwirtschaft (BDEW) meldet in seiner neuesten Vorschau bis 2015, dass Erneuerbare Energien etwa doppelt so viel zusätzlichen Strom liefern werden, als durch den Atomausstieg wegfällt Strom aus erneuer- baren Energien aus Atom- kraft Wohin mit dem vielen Strom? Die Stromkonzerne decken schon jetzt einen Nettoexport mehr als 22 Mrd. kwh Strom jährlich. Brückentechnologie ist also überflüssig. Längst haben auch in Deutschland die Erneuerbaren Energien einen höheren Anteil an der Energieversorgung als die Atomkraft (2007: Erneuerbare 8,6%, Atomstrom 4,5%). Daten lieferten: Brennstoff-Wärme-Kraft, Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium, Pressemitteilung Siemens. (*) Im Jahre 2007 ging der Atomstrom wegen der Störfälle in den (*) Atomkraftwerken Krümmel, Brunsbüttel und Biblis schneller zurück (*) als im Atomausstieg vorgesehen

11 11 25 Es kann passieren, dass wir aussteigen und trotzdem weiter Kernstrom bekommen, aber nicht aus sicheren deutschen Kernkraftwerken. Die großen Energieversorger kaufen den Strom dann in Tschernobyl. In Wahrheit sind alle Atomreaktoren in Tschernobyl längst abgeschaltet. Stromimporte sind nicht nötig. Markus Söder, bayerischer Umweltminister, am 21. Juni 2009 in Unterthürheim (Bayern) Mrd. kwh Netto-Export Strom Deutschland Der letzte der 4 Atomreaktoren in Tschernobyl ging am 15. Dezember 2000 vom Netz, wie die Int. Atomenergie-Agentur meldet. Aber auch aus anderen Ländern wird Deutschland keinen Strom importieren müssen. Im Gegenteil: Die Stromkonzerne haben schon jetzt Probleme, Überschussstrom auf dem internationalen Markt loszuwerden. Binnen weniger Jahre wurde der Nettoexport auf 22,5 Mrd. Kilowattstunden gesteigert, was der Stromproduktion 3 der noch verbliebenen 17 Atomkraftwerke entspricht. Der Inlandsabsatz aus konventioneller Stromerzeugung geht seit 2004 zurück, wie das Bundeswirtschaftsministerium meldet. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) befürchtet, dass es bis 2015 (so weit reicht seine neueste Prognose) weiter dramatisch abwärts geht: Die Erneuerbaren werden 2008 bis 2015 etwa doppelt so viel zusätzlichen Strom liefern, wie durch den Atomausstieg an Atomstrom ausfällt. Niemand wird also Strom aus unsicheren Ostreaktoren importieren müssen. Im Gegenteil: Deutschland befindet sich auf dem Weg in den größten Stromüberschuss seiner Geschichte.

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