-eigene. Erfahrungen- J. Spors Feuerwehr Essen 2007

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1 BIO- Einsätze -eigene Erfahrungen- J. Spors Feuerwehr Essen 2007

2 vfdb- Richtlinie Die vergangenen Jahre. Anthrax IFSG MKS MRSA GUV 8676 VRE ESBL Bio-Terrorismus VHF MPBetreibV MPG Influenzapandemie Schweinepest? GUV-R 2106 SARS H5N1 Noroviren Biostoffverordnung TRBA Anforderungen 2006 an 2007 die Hygiene 2008 und Aufbereitung von Medizinprodukten RKI

3 Infektionseinsätze tze 2006 Ca. 250 Infektionstransporte pro Jahr

4 Infektionskrankheit Meningitis Herpes Zoster Offene TBC Rotavirusinfektion Madenbefall Infektionseinsätze tze 2006 Verdacht auf Vogelgrippe Salmonellen- Enteritis Flöhe Verwahrlosung Hep A/B/C Milbenkrätze Beispiele Anzahl der Transporte

5 Einsatzbeispiel Nr.1

6 Bergung von Tierkadavern aus einer verwahrlosten Wohnung

7 Bergung von Tierkadavern aus einer verwahrlosten Wohnung

8 Bergung von Tierkadavern aus einer verwahrlosten Wohnung

9 Bergung von Tierkadavern aus einer verwahrlosten Wohnung

10 Einsatzbeispiel Nr.2

11 V. a. Vogelgrippe bei einem chinesischen MädchenM Ein 12 jähriges j Mädchen M war einen Tag zuvor aus China nach Deutschland gekommen. Es stammt aus einem Gebiet, in dem die Vogelgrippe ausgebrochen war Das Mädchen M zeigte Symptome einer Grippe Die Mutter befürchtete eine Erkrankung an Vogelgrippe

12 V. a. Vogelgrippe bei einem chinesischen MädchenM Das Mädchen M wurde mit einem Infektions- Krankenwagen in die Infektiologie gebracht Die Untersuchung der Patientin konnte eine Vogelgrippe ausschließen en

13 Einsatzbeispiel Nr.3

14 Auch Schwäne sterben. Am Ufer des Baldeneysees wird ein toter Schwan gesichtet.

15 Die Bergung beginnt...

16 H5N1?.einen natürlichen Tod!

17 Einsatzbeispiel Nr.4

18 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik Am Ostersonntag wird ein Patient unter der Verdachtsdiagnose einer Meningokokken- Meningitis und eines Media- Infarktes in der Klinik aufgenommen Der Patient wurde im Schockraum versorgt Er verstarb auf der neurochirurgischen Intensivstation innerhalb von Stunden unter massiven Blutungen

19 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik Es wird der Verdacht eines hämorrhagischen Fiebers geäußert ert von wem ist unbekannt!

20 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik..der Fall nimmt seinen Lauf.. Der Krankenhaushygieniker wird am Ostermontag informiert und es werden weitere Maßnahmen veranlasst. Der Schockraum wird gesperrt Für r die neurochirurgische Intensivstation wird eine Formaldehyd-Vernebelung in Betracht gezogen

21 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik Im Schockraum befinden sich Einmalartikel im Wert von ca Euro, sowie komplizierte Geräte (z.b. Sonogerät,, Beatmungsgerät, t, etc.)

22 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik.der Schockraum blieb vorsichtshalber weiterhin gesperrt...

23 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik.doch nicht jeder hielt sich an die Sperrung. Am Dienstagmorgen war der Schockraum bereits durch zwei Reinigungskräfte geputzt worden.

24 Verdacht auf hämorrhagisches Fieber bei einem Patienten in der Klinik Die Sektion ergibt, das der Patient in früheren Jahren eine Plenektomie erfahren hatte. Gleichzeitig konnte in der Blutkultur eine Pneumokokkensepsis festgestellt werden, die als Todesursache angesehen werden muss.

25 Einsatzbeispiel Nr.5

26 Unklare Todesursache Ein 18 jähriger j Patient wird Sonntags durch die Mutter bewußtlos aufgefunden Der Patient muss durch die Notarzt- und Rettungswagenbesatzung reanimiert werden Der Patient wird unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus transportiert

27 Unklare Todesursache In der Nacht zum Montag verstirbt der Patient im Krankenhaus Aufgrund der unklaren Todesursache wird eine Obduktion angeordnet Die Obduktion erfolgt am Mittwoch

28 Unklare Todesursache Die Leiche weist massive Hämorrhagien auf Die Feuerwehr wird über den Fall informiert Die Kontaktpersonen und das Kontaktpersonal werden vorsorglich informiert

29 Unklare Todesursache Blut- und Gewebeproben werden zur Untersuchung verschickt Vermutliche Todesursache ist eine Influenza mit hämorrhagischem Verlauf

30 Fazit Regelungen sind wichtig aber nicht immer umsetzbar, da sich die Realität t nicht immer an unsere Pläne hälth Kompetente und sichere Maßnahmen sind wichtig, dürfen d aber nicht durch allgemeine Hysterien beeinflusst werden

31 Fazit Man muss sich den Herausforderungen auch neuer und zukünftiger biologischer Lagen stellen Die kompetente Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen aus Politik, Medizin und Einsatzdienst muss auf allen Ebenen erfolgen und gefördert werden

32 Konsequenzen der Feuerwehr Essen Der Bau einer neuen modernen Desinfektionsabteilung

33 Konsequenzen der Feuerwehr Essen Beschaffung von zwei speziellen Infektions-Rettungswagen

34 Konsequenzen der Feuerwehr Essen Einrichtung einer BIO- Task- Force

35 Konsequenzen der Feuerwehr Essen Staatlich anerkannte Lehranstalt für f Desinfektorinnen und Desinfektoren

36

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