2a. Wasserkraft bis 5 MW (Neuanlagen, 40 Abs. 1) Netto-Vergütung

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1 Einspeisevergütung für im Kalenderjahr 2015 neu in Betrieb genommene Eigenerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG vom (EEG 2014) Grundlage: Zum 1. August 2014 ist das novellierte Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG 2014) in Kraft getreten. Die Netzbetreiber sind danach verpflichtet, den in ihrem Netzgebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und zu vergüten. Die Einspeisevergütung erfolgt zuzüglich der jeweils gültigen Umsatzsteuer, sofern der Kunde umsatzsteuerpflichtig ist. Einspeiseanlagen ab 500 kw müssen sich verpflichtend in der Direktvermarktung anmelden. In der Direktvermarktung wird der anzulegende Wert vergütet. Dieser ist je nach Energieträger 0,2 0,4 höher als die Einspeisevergütung. 1a. Deponiegas ( 41) Netto-Vergütung 500 kw 8,22 über 500 kw max kw 1*) 5,63 1b. Klärgas ( 42) Netto-Vergütung 500 kw 6,49 über 500 kw max kw 1*) 5,63 1c. Grubengas ( 43) Netto-Vergütung kw 6,54 über kw kw 1*) 4,10 über kw 1*) 3,60 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. Bei Inbetriebnahme der Einspeiseanlage ab 2016 verringert sich der anzulegende Wert um 1,5 % 2a. Wasserkraft 5 MW (Neuanlagen, 40 Abs. 1) Netto-Vergütung 500 kw 12,32 über 500 kw kw 1*) 8,05 über kw max kw 1*) 6,11 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. 2b. Wasserkraft 5 MW nach Modernisierung/Erweiterung ( 40 Abs. 2) Netto-Vergütung 500 kw 12,52 über 500 kw kw 8,25 über 2.000kW max kW 6,31 Bei Inbetriebnahme der Einspeiseanlage ab 2016 verringert sich der anzulegende Wert um 0,5 % 1/5

2 3a. Biogasanlagen (Biomasse, 44) Für Biogasanlagen mit anaerober Vergärung von Biomasse im Sinne der Biomasseverordnung gelten folgende Vergütungssätze: Als Leistungsgrenze gilt die Bemessungsleistung; alle Preise in (netto) Monate im Jahr kw 500 kw kw kw Januar März 13,46 11,58 10,35 5,65 April Juni 13,46 11,58 10,35 5,65 Juli September 13,46 11,58 10,35 5,65 Oktober Dezember 13,46 11,58 10,35 5,65 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. 3b. Bioabfallanlagen (Biomasse, 45) Für Bioabfallanlagen mit anaerober Vergärung gelten folgende Vergütungssätze: Als Leistungsgrenze gilt die Bemessungsleistung; alle Preise in (netto) Monate im Jahr KW kw Januar März 15,06 13,18 April Juni 15,06 13,18 Juli September 15,06 13,18 Oktober Dezember 15,06 13,18 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. Der Bioabfallanteil muss mindestens 90% betragen. Es ist keine Vergütungskombination mit Biomasse 44 EEG möglich. Nach EEG 2014 wird keine Mindestnutzwärmenutzung gefordert. 3c. Gülleanlagen (Biomasse, 46) Für Gülleanlagen mit anaerober Vergarung gelten folgende Vergütungssätze mit folgenden Bedingungen: a) Installierte Anlagenleistung beträgt max. 75 kw; b) Gülleanteil min. 80 %; c) Die Stromerzeugung muss am Standort der Biogaserzeugung erfolgen alle Preise in (netto) Monate im Jahr kw Januar März 23,53 April Juni 23,53 Juli September 23,53 Oktober Dezember 23,53 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. Es ist keine Vergütungskombination mit Biomasse 44 EEG möglich. Die Einspeisevergütung wird entsprechend dem bundesweiten Anlagenzubau quartalsweise gekürzt. Bei Biomasseanlagen mit Vergütung nach 44, 45 oder 46 EEG 2014 wird eine 100 % Wärmenutzung gefordert. Weitergehende Informationen zur Vergütung von Biomasse finden Sie hier: (Deutsches Biomasseforschungszentrum). 2/5

3 4. Geothermie (Erdwärme, 48) Netto-Vergütung Einspeisevergütung 25,00 Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,20 höher als die Einspeisevergütung. Bei Inbetriebnahme der Einspeiseanlage ab 2018 verringern sich der anzulegende Wert um 5,0 % 5. Solare Strahlungsenergie (Photovoltaik, 51 Abs. 1 u. 2) Bei Photovoltaikanlagen wird unterschieden nach Errichtung der Anlagen in, an oder auf einem Gebäude (Dachanlagen) sowie Freiflächenanlagen. 5a. Dachanlagen ( 51 Abs. 2) Es werden 100 % der eingespeisten Strommengen vergütet, die 90 % Regelung aus dem EEG 2012 wurde nicht weiter fortgeschrieben. Monat im Jahr kwp kwp kwp kwp Januar 12,56 12,22 10,92 8,70 Februar 12,53 12,18 10,90 8,68 März 12,50 12,15 10,87 8,65 April 12,47 12,12 10,84 8,63 Mai 12,43 12,09 10,82 8,61 Juni 12,40 12,06 10,79 8,59 Juli August September Oktober November Dezember Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist zu 0,40 höher als die Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung wird entsprechend dem bundesweiten Anlagenzubau gekürzt. Vergütungssätze für Inbetriebsetzungen von PV-Anlagen im nächsten Quartal werden durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) zeitnah veröffentlicht. Für auf Nichtwohngebäuden installierte PV-Anlagen die im Außenbereich errichtet werden besteht mitunter kein Vergütungsanspruch. 3/5

4 5b. Freiflächenanlagen 10 MW ( 51 Abs. 1) Freiflächenanlagen werden im EEG 2014 nur zu einer Leistung von 10 MWp vergütet. Monat im Freiflächen 51 Abs. 1 Jahr 2015 Januar 8,70 Februar 8,68 März 8,65 April 8,63 Mai 8,61 Juni 8,59 Juli August September Oktober November Dezember Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist zu 0,40 höher als die Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung wird entsprechend dem bundesweiten Anlagenzubau gekürzt, die Vergütungen für Inbetriebsetzungen von PV-Anlagen im nächsten Quartal werden durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) zeitnah veröffentlicht. 6. Windkraft (Windenergieanlagen, 49 u. 50) für die Dauer von mind. 5 Jahren gilt die Anfangsvergütung bzw. erhöhte Anfangsvergütung danach gilt die Endvergütung abhängig vom Anlagentyp, Standort, Referenzanlage und Ertrag Monate im Jahr 2015 Onshore 49 Onshore 49 Offshore 50* Offshore 50 Vergütungsbestandteil Anfangsvergütung Endvergütung Anfangsvergütung Endvergütung Januar März 8,50 4,55 15,00 3,50 April Juni 8,50 4,55 15,00 3,50 Juli September 8,50 4,55 15,00 3,50 Oktober Dezember 8,50 4,55 15,00 3,50 * Unter den Voraussetzungen des 50 Abs. 3 ist eine Anfangsvergütung von 19,00 möglich. Der anzulegende Wert in der Direktvermarktung ist 0,40 höher als die Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung wird je nach bundesweitem Anlagenzubau ab 2016 quartalsweise gekürzt. 4/5

5 1*) Hinweise zu den Leistungsgrenzen: Es gelten die Leistungsgrenzen von 150 kw, 500 kw, KW, kw oder kw. Bei Überschreiten der Leistungsgrenze wird die anteilig eingespeiste Strommenge der jeweiligen Leistungsgrenze mit dem jeweiligen Vergütungssatz vergütet. Die Bemessungsleistung einer Anlage wird gebildet aus dem Verhältnis der eingespeisten Strommenge [kwh] zu der Anzahl der Stunden des Kalenderjahres. Bei der Anzahl der Stunden werden keine Zeiten berücksichtigt, in denen die Anlage noch nicht in Betrieb war oder außer Betrieb genommen wurde. Allgemeine Hinweise: Die Vergütungssätze sind nur auszugsweise dargestellt. Weitere Informationen zur Vergütungsregelung können Sie dem EEG 2014 vom 21. Juli 2014 entnehmen. Es gelten die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültigen gesetzlichen Regelungen. Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere Informationen zur Einspeisung finden Sie auch unter der Internetadresse unter dem Punkt: Netz Stromeinspeisung. Avacon AG 5/5

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