Volkswirtschaftslehre für WI ler, Bachelor 60 Pkt. SS08 -Makroökonomik- Dr. Jörg Lingens

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1 Volkswirtschaftslehre für WI ler, Bachelor 60 Pkt. SS08 -Makroökonomik- Dr. Jörg Lingens Frage 1: Grundlagen (10 Pkt) Welche Größen sind nicht Bestandteil des Bruttonationaleinkommens (BNE)? o Faktoreinkommen der Inländer im Inland. o Faktoreinkommen der Inländer im Ausland. o Faktoreinkommen der Ausländer im Inland. Wenn der Zins steigt, dann o steigt die nachgefragte Geldmange. o sinkt die nachgefragte Geldmenge. o bleibt die nachgefragte Geldmenge unverändert. Der Paasche Preisindex o berücksichtigt Substitutionseffekte. o berücksichtigt keine Substitutionseffekte. o stützt sich auf den Warenkorb der Vorperiode. In einer geschlossenen Volkswirtschaft mit Staat o entspricht die private Ersparnis der Investition. o entspricht die Ersparnis der Investition. o finanziert die private Ersparnis die Investition und das Staatsdefizit

2 Unter Crowding Out versteht man o die Verdrängung privaten Konsums durch Staatsausgaben. o die Verdrängung der Staatsausgaben durch die Investition. o die Verdrängung der Investition durch die Staatsausgaben. Das transitorische Einkommen ist nach M. Friedmann o gleich dem permanentem Einkommen. o von Schocks abhängig. o bestimmend für den Konsum. In einem keynesianischen Makromodell o bestimmt die Nachfrage den Output. o bestimmt das Angebot den Output. o ist die Angebotsfunktion vollkommen preiselastisch. Nach dem Konzept der Ricardianischen Äquivalenz, o spielt die Staatsverschuldung keine Rolle. o spielt die Finanzierung der Staatsausgaben keine Rolle. o belastet die Staatsverschuldung äquivalent alle Generationen

3 Die LM Kurve o zeigt Zins und Einkommenskombinationen, bei denen der Geldmarkt im Gleichgewicht ist. o zeigt Zins und Geldmengenkombinationen, bei denen der Geldmarkt im Gleichgewicht ist. o zeigt Zins und Einkommenskombinationen, bei denen der Gütermarkt im Gleichgewicht ist. Die Relation Tobin s q o zeigt die marginale Konsumquote im keynesianischen Modell. o zeigt das Investitionsverhalten in der Ökonomie. o zeigt das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettonationaleinkommen

4 Frage 2: Konsum(15 Pkt) Ein Haushalt lebt zwei Perioden. Das (identische) Einkommen in beiden Perioden sei exogen gegeben durch Y. Der Zinssatz sei bezeichnet mit r. Der Haushalt zieht Nutzen aus dem Konsum in Periode 1 und Periode 2, aber mit sinkendem Grenznutzen U=U(C 1, C 2 ). a) Stellen Sie die intertemporale Budgetrestriktion des Haushaltes auf und interpretieren Sie diese. (7 Pkt.) b) Bestimmen Sie grafisch den optimalen Konsum in den beiden Perioden. Was passiert, wenn der Zinssatz steigt? Welchen Effekt hat dies auf den Nutzen des Haushaltes? (8 Pkt.) - 4 -

5 - 5 -

6 Frage 3: Keynesianischer Kreislauf(15 Pkt) Die Konsumfunktion in einer (geschlossenen) Ökonomie ohne Staat sei C=100+0,5 Y verfügbar, die Investitionen seien I=100 und die Staatsausgaben sind G=50. Die Staatsausgaben werden durch eine Einkommenssteuer T=50 finanziert. a) Bestimmen Sie das gleichgewichtige Einkommen in der Ökonomie. Erläutern Sie detailliert (auch grafisch!) Ihr Vorgehen. (7 Pkt.) b) Die Staatsausgaben und die Steuern steigen um 10. Welchen Effekt hat dies auf das gleichgewichtige Einkommen. Erläutern Sie auch diesen Effekt ausführlich (auch grafisch!). (8 Pkt.) - 6 -

7 - 7 -

8 Frage 4: AS-Modell (20 Pkt) Die Unternehmungen in einer Volkswirtschaft produzieren mit Hilfe der Produktionsfunktion Y=L α, wobei Y den Output und L den Arbeitskräfteeinsatz bezeichnet. Der Preis für den Produktionsfaktor Arbeit sein w. Die Unternehmungen agieren unter vollständigem Wettbewerb und können den Output zum Preis P verkaufen. a) Bestimmen Sie algebraisch die Arbeitsnachfrage der Unternehmen. Zeichnen Sie die inverse Arbeitsnachfrage und erläutern Sie deren Verlauf. (8 Pkt.) b) Der Lohn sei exogen auf einem Niveau w fix fixiert. Bestimmen Sie algebraisch die Angebotsfunktion der Unternehmungen. Welchen Verlauf hat diese? Erläutern Sie. (6 Pkt.) c) Der Lohn w sei nun nicht mehr exogen, sondern eine lineare Funktion des Preises w=β P. Wie lautet nun algebraisch die Angebotskurve? Zeichnen Sie diese und erläutern Sie deren Verlauf. Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit dem aus b). Welche Implikationen ergeben sich für die Nachfragepolitik? (6 Pkt.) - 8 -

9 - 9 -

10 - 10 -

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