Förderung und Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer. Abschlussbericht des Projekts Pfiff

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1 Förderung und Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer 39 Abschlussbericht des Projekts Pfiff

2 Initiative Neue Qualität der Arbeit Neues Denken für eine neue Arbeitswelt Sichere, gesunde und zugleich wettbewerbsfähige Arbeitsplätze sind die Vision der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Gemeinsame Projekte des Bündnisses aus Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Bund, Ländern, Stiftungen und Unternehmen machen deutlich: Wer in Humankapital investiert, profitiert von motivierteren Mitarbeitern, sinkenden Krankenständen und einem fortschrittlichen Unternehmensimage. Im Jahr 2002 gestartet, sind Eigendynamik und Überzeugungskraft der Initiative inzwischen weithin sichtbar INQA works! INQA bündelt Kräfte!»Gemeinsam handeln, jeder in seiner Verantwortung«dieser Grundsatz von INQA hat sich in der Praxis bewährt. Unter dem Dach der Initiative haben sich mit den Thematischen Initiativkreisen (TIK) spezialisierte Arbeitsgruppen gebildet. Ihr inhaltliches Spektrum reicht vom Netzwerk Baustelle über Älter werden in Beschäftigung bis zu Neue Qualität der Büroarbeit. Bürokratie oder verkrustete Strukturen sucht man hier vergebens. Die TIK erarbeiten zielführende Aktivitäten zu einzelnen Schwerpunktthemen und setzen sie in Eigenregie um. Das gewonnene Wissen dient dem Transfer in die betriebliche Praxis. Ob als Unternehmer, Arbeitnehmervertreter oder Gesundheitsexperte jeder INQA-Initiativkreis ist offen für Menschen, die etwas bewegen wollen.

3 INQA-Bericht Gabriele Freude, Michael Falkenstein, Joachim Zülch Förderung und Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer Abschlussbericht des Projekts Pfiff

4 2 Abschlussbericht Pfiff Impressum Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer (PFIFF) Herausgeber: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) Geschäftsstelle c/o Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Nöldnerstr. 40/ Berlin Tel.: 0 30 / Fax: 0 30 / Internet Fachliche Begleitung und Projektkoordination: Dr. Gabriele Freude, Leiterin der Arbeitsgruppe Mentale Gesundheit und kognitive Leistungsfähigkeit Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Nöldnerstr Berlin Tel.: 0 30 / Fax: 0 30 / Das Projektteam: Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund Prof. Dr. med. Michael Falkenstein Leiter der Projektgruppe Altern und ZNS-Veränderungen Ardeystr. 67 D Dortmund Tel.: +49 / Fax: +49 / Ruhr-Universität Bochum Fakultät für Maschinenbau ISE - Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering Leitung: Prof. Dr. phil. Joachim Zülch Universitätsstr Bochum Deutschland Telefon: +49 (0)234 / Fax: +49 (0)234 / Redaktion und Satz: KONTEXT Oster & Fiedler GmbH, Hattingen Fotos: FOX-Foto Uwe Völkner, Lindlar Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Zustimmung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) Dortmund 2009 ISBN:

5 Abschlussbericht Pfiff 3 Inhaltsverzeichnis 5 Teil 1: Das Projekt PFIFF Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer 7 Gabriele Freude PFIFF Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer 13 Michael Falkenstein, Nele Wild-Wall Einfluss arbeits- und lebensstilbezogener Faktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit 31 Patrick Gajewski, Michael Falkenstein Fluide kognitive Funktionen bei Beschäftigten in der Automobilindustrie 41 Joachim Zülch, Catharina Stahn Das Projekt PFIFF Von der Wissenschaft zum praxisorientierten Nutzen 57 Teil 2: Ältere Arbeitnehmer: Perspektiven von Wissenschaft, Politik und Betrieben 73 Winfried Hacker Arbeitswelt im Wandel Herausforderungen an die geistige Leistungsfähigkeit älter werdender Arbeitender 73 Gottfried Richenhagen Leistungsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit und ihre Bedeutung für das Age Management 87 Jürgen Pfister Die Entwicklung einer demografitten Unternehmenskultur in der METRO Group

6 4 Abschlussbericht Pfiff

7 Abschlussbericht Pfiff 5 Teil 1 Das Projekt PFIFF Programm zur Förderung und zum Erhalt Intellektueller Fähigkeiten Für ältere Arbeitnehmer

8 6 Abschlussbericht Pfiff Dr. Gabriele Freude ist Leiterin der Arbeitsgruppe Mentale Gesundheit und kognitive Leistungsfähigkeit bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Nach Studium und Promotion in Biologie an der Humboldt-Universität Berlin (1973 bis 1981) schloss sie ein Postgradualstudium an, das sie mit dem Abschluss Fachwissenschaftler der Medizin absolvierte. Seit 1981 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des damaligen ZAM, der späteren Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, heute Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dort leitete sie seit 2005 die Arbeitsgruppe Arbeitsgestaltung bei psychischen Belastungen, Stress, seit 2009 ist sie Leiterin der Arbeitsgruppe Mentale Gesundheit und kognitive Leistungsfähigkeit. Als Leiterin verschiedener Forschungsprojekte beschäftigte sie sich mit den Schwerpunkten Psychische Belastung, Stress, Altern und Arbeit sowie Kognitive Leistungsfähigkeit. Als Leiterin des Vitalitätslabors an der BAuA und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften beschäftigte sie sich intensiv mit den Themengebieten Vitalität und Arbeit sowie Psychophysiologie und kognitive Leistungsfähigkeit. Dr. Gabriele Freude Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Nöldnerstraße Berlin

9 Abschlussbericht Pfiff 7 Gabriele Freude PFIFF Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer Das Projekt im Überblick Die Arbeitswelt ist im Wandel. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bedeutung von Wissen insgesamt sowie die Notwendigkeit von lebenslangem Lernen stellen zunehmend höhere Anforderungen an die geistige Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. Im Kontext des demographischen Wandels gewinnen diese Entwicklungen zusätzliche Brisanz, insbesondere dann, wenn die Anforderungen an die Grenzen der menschlichen Informationsverarbeitung stoßen. Der Erhalt und die Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit während des gesamten Berufslebens wird eine zunehmend wichtiger werdende Zielgröße des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Tragfähige Konzepte zur Förderung kognitiver Kompetenzen älter werdender Arbeitnehmer sowie zur Gestaltung von aus kognitiver Perspektive förderlichen Arbeitsbedingungen/ Arbeitssystemen sind gefragt. Dazu sind Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen gefordert. Vor diesem Hintergrund wurde im ersten Quartal 2007 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) das Projekt PFIFF Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer ins Leben gerufen und während der gesamten Laufzeit (Mai 2007 bis Dezember 2008) fachlich betreut. Die Leitung von PFIFF wurde dem Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund (IfADo) übertragen. Weitere Kooperationspartner waren die Ruhruniversität Bochum, die Gesellschaft für Gehirntraining (GfG) und die Adam Opel AG Bochum, der Partner der betrieblichen Praxis. In dem vorliegenden Tagungsband sind Forschungs- und Umsetzungsergebnisse des Projekts (Beiträge von Prof. Michael Falkenstein, Dr. Nele Wild-Wall, Dipl.-Psych. Catharina Stahn, Dr. Patrick Gajewski und Prof. Joachim Zülch) zusammengefasst. Darüber hinaus wird von Prof. Winfried Hacker das mit PFIFF im engen Zusammenhang stehende Thema Arbeitswelt im Wandel Herausforderungen an die geistige Leistungsfähigkeit älter werdender Arbeitnehmer aus arbeitswissenschaftlicher/arbeitspsychologischer Perspektive diskutiert. Dem Thema Kognitive Fitness älterer Beschäftigter ein Thema in den Betrieben werden sich Dr. Gottfried Richenhagen, insbesondere aus der Perspektive des Age Managements in Unternehmen sowie Jürgen Pfister widmen, der seine Erfahrungen im Hinblick auf Die Entwicklung einer demografitten Unternehmenskultur in der METRO Group darstellen wird.

10 8 Abschlussbericht Pfiff Einige Ergebnisse von PFIFF sind bereits veröffentlicht. Dabei soll insbesondere auf die Internetseite zum Projekt und die Broschüre Geistig fit im Beruf! Wege für ältere Arbeitnehmer zur Stärkung der grauen Zellen verwiesen werden. Ziele und Bausteine von PFIFF Übergeordnetes Ziel des Projektes war es, einen Beitrag zur Gestaltung von Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung kognitiver Kompetenzen älterer Arbeitnehmer zu leisten. Dabei war es uns wichtig, wissenschaftliche Ergebnisse aus der Forschung in eine für die Praxis nutzbare Form umzusetzen. Insbesondere bestand die Aufgabe von PFIFF in der Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes, auf dessen Basis betriebliche Akteure ihr Arbeitsumfeld gestalten und die kognitiven Kompetenzen der Beschäftigten positiv beeinflussen können, sodass die geistige Fitness von Arbeitnehmern/ -innen bis ins hohe Alter gefordert und gefördert werden kann. Das Konzept zum Projekt sah vor, auf Basis einer umfangreichen Aufarbeitung des nationalen und internationalen Stands der Forschung zunächst modellhafte Untersuchungen zu altersbedingten Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit durchzuführen. Dabei sollten nicht nur Leistungs- und Verhaltensdaten sondern auch neurophysiologische Methoden zur Anwendung kommen. Ansätze moderner neurophysiologischer Forschung waren uns deshalb wichtig, da auf ihrer Basis Aussagen über die der geistigen Arbeit zugrundeliegende Mechanismen der Informationsverarbeitung gegeben werden können, die mit Leistungsdaten oder Parametern des menschlichen Verhaltens nicht möglich sind. So lassen z. B. Parameter der bioelektrischen Hirnaktivität Aussagen über das Ausmaß der Anstrengung oder über Veränderungen spezifischer Stadien der Informationsverarbeitung bei der Bearbeitung mentaler Aufgaben zu, die für Empfehlungen zur Arbeitsgestaltung (z. B. im Hinblick auf die kognitive Ergonomie) wichtig sind. Darüber hinaus waren im Rahmen des Projektes Untersuchungen zum Einfluss von Arbeitsplatzmerkmalen, Arbeitsbelastungen, zur psychomentalen Beanspruchung sowie zum dispositionellen Bewältigungsverhalten von Beschäftigten auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Bedeutung. Die anspruchsvollen Aufgaben von PFIFF wurden im Rahmen der folgenden Arbeitspakete bearbeitet: Systematische Aufarbeitung des nationalen und internationalen Stands der Forschung über arbeits- und lebensstilbezogene Einflussfaktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit als Ausgangsbasis für die Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs Modellhafte Untersuchungen über altersbezogene Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit unter Einbeziehung von neurophysiologischen Methoden zur Untersuchung altersbezogener

11 Abschlussbericht Pfiff 9 Strategien der Informationsverarbeitung bei Beschäftigten der Automobilindustrie (Adam Opel AG) Erarbeitung eines Konzepts zum Erhalt und zur Förderung kognitiver Kompetenzen im Berufsleben auf Basis der erarbeiteten Literaturübersicht und der Ergebnisse der modellhaften Untersuchungen. Insbesondere sollte ein Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen für Akteure des betrieblichen Gesundheitsschutzes erstellt werden. Darüber hinaus sollte ein Workshopkonzept und die dafür erforderlichen Schulungsunterlagen erarbeitet werden, das auf die Förderung kognitiver Kompetenzen gerichtet ist Entwicklung und Anpassung eines Trainingskonzeptes zur Förderung kognitiver Kompetenzen durch die Gesellschaft für Gehirntraining. Auf dieser Grundlage wurde kognitives Training im betrieblichen Setting ermöglicht. Systematische Aufarbeitung des nationalen und internationalen Stands der Forschung Voraussetzung für sämtliche Umsetzungsaktivitäten im Rahmen des Projektes war ein umfassender Überblick über den Stand der Forschung zu neuroprotektiven arbeits- und lebensstilbezogenen Einflussfaktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Die besondere Bedeutung von arbeitsbezogenem Stress, der lernförderlichen Arbeitsgestaltung sowie von Qualifikation und Weiterbildung für die kognitive Leistungsfähigkeit wird bei der Ergebnisdarstellung ebenso hervorgehoben wie der Einfluss von sportlicher Aktivität (insbesondere im Ausdauerleistungsbereich) oder Ernährung. Ebenso findet der Aspekt der Trainierbarkeit insbesondere bei Älteren besondere Berücksichtigung bei der Literaturrecherche. Zudem sollte der aktuelle Stand der Forschung für den Bereich kognitives und emotionales Bewältigungsverhalten in Bezug auf altersbedingte Defizite aufgearbeitet werden, um dadurch eine fundierte Ausgangslage für die spätere Erarbeitung des Umsetzungskonzepts zur Förderung kognitiver Kompetenzen zu schaffen. Die Ergebnisse der Literaturrecherche sind im Detail unter dargestellt. Modellhafte Untersuchungen über altersbezogene Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit unter Einbeziehung von neurophysiologischen Methoden In einer zweiten Arbeitsphase wurden ausgewählte kognitive Funktionen bei zwei Gruppen von Arbeitnehmern mit unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen und unterschiedlichen kognitiven Anforderungen (Fließband vs. Instandhaltung) untersucht. Die neurophysiologischen und arbeitswissenschaftlichen Untersuchungen erfolgten bei unserem Industriepartner, der Adam Opel GmbH. Die hierzu unter Laborbedingungen simulierten Arbeitsaufgaben forderten insbesondere sog. fluide kognitive Funktionen, die entscheidende Bausteine vieler berufli-

12 10 Abschlussbericht Pfiff cher Tätigkeiten sind. Sie beinhalten u. a. schnelle Informationsverarbeitung und Reaktionen, das Wechseln von Aufmerksamkeit und Aufgaben, das gleichzeitige Ausführen mehrerer Tätigkeiten, das Planen von Handlungssequenzen etc. In der Grundlagenforschung konnten für diesen Funktionsbereich bereits Altersunterschiede beschrieben werden, die im PFIFF Projekt, in Abhängigkeit der durch die berufliche Tätigkeit bedingten unterschiedlichen kognitiven Anforderungen, zu differenzieren waren. Insbesondere zielten die experimentell simulierten Aufgaben auf einen schnellen Wechsel von Aufmerksamkeit, Inanspruchnahme des Arbeitsgedächtnisses sowie der Unterdrückung von irrelevanten Ablenkreizen. Die Untersuchung des Einflusses von Arbeitsanforderung und Alter war bei der Versuchsplanung besonders zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollten Zusammenhänge zwischen altersassoziierten Veränderungen der fluiden Funktionen, arbeitsbezogenen Einflussfaktoren sowie dispositionellem Bewältigungsverhalten analysiert werden. Konzept zum Erhalt und zur Förderung kognitiver Kompetenzen Workshopkonzept Maßnahmenkatalog Training Mit dem zu erarbeitenden Workshopkonzept sollten drei Ziele verfolgt werden. Erstens sollten Empfehlungen zur Arbeitsgestaltung und zur Lebensführung gegeben werden. Zweitens war beabsichtigt, die individuellen Ressourcen der Arbeitnehmer/-innen zu stärken, indem z. B. Methoden zur Stressbewältigung in das Umsetzungskonzept implementiert sowie Wissen über lebensstilbezogene protektive Einflussfaktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit vermittelt wurden. Und drittens sollte ein Trainingsprogramm zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit Bestandteil des Workshopkonzepts sein. Die erarbeiteten Module des Workshops stützen sich auf die Ergebnisse der Literaturrecherche. Darauf aufbauend stehen die Themen Stress und Stressbewältigung, Die Rolle von Kognitionen, Ernährung, Sport und Lebensführung, Kognitives Training sowie Empfehlungen für die Arbeitsgestaltung im Mittelpunkt der Workshops. Eine Vielzahl von Instrumenten sollten ebenfalls im Rahmen des Projektes zur Unterstützung der Umsetzungsmaßnahmen entwickelt werden, wie z. B. Trainerleitfaden, Foliensätze und diverse Übungen. Ausblick Es ist anzunehmen, dass das Thema Erhalt und Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Berufsleben künftig in der Arbeitswelt eine noch größere Rolle spielen wird. PFIFF gibt den Beschäftigten und Unternehmen die notwendigen Werkzeuge in die Hand, damit sie sich diesen Herausforderungen erfolgreich stellen können. Dabei kann die geistige Leistungsfähigkeit auch durch kognitives Training stabilisiert und gefördert werden. Mit diesen Maßnahmen sollte nicht erst im Alter begonnen werden. Sie sollten während des gesamten Erwerbslebens eine Rolle spielen.

13 Abschlussbericht Pfiff 11 Vor diesem Hintergrund wurde ein Nachfolgeprojekt von PFIFF (PFIFF 2) konzipiert mit dem Schwerpunkt der Implementierung des erarbeiteten Umsetzungskonzepts in die Unternehmen. Damit sollen die notwendigen Transferleistungen zwischen theoriebasierten Konzepten und praxisbezogenem Nutzen erbracht werden. Zunächst sollen die Maßnahmen in einer Pilotphase bei älteren Beschäftigten in der Automobilindustrie umgesetzt und für den betrieblichen Kontext optimiert werden. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit ist eine wissenschaftliche Evaluation der Wirksamkeit der Trainingsmaßnahmen geplant. Die Erfahrungen sollen in einer zweiten Phase dazu genutzt werden, Gesundheitsakteure aus unterschiedlichen Unternehmen gemäß des Leitgedankens train the trainer zu schulen. Somit können diese als Multiplikatoren die Mitarbeiter ihrer Unternehmen trainieren. Mit dem geplanten Vorhaben kann ein Beitrag dazu geleistet werden, eine nachhaltige Verbreitung des Konzeptes zum Erhalt und zur Förderung kognitiver Kompetenzen im Berufsleben zu sichern. Informationen über weitere Entwicklungen im Rahmen des PFIFF 2 Projektes sind unter zu finden.

14 12 Abschlussbericht Pfiff Prof. Dr. Michael Falkenstein (geb in Bochum) hat Diplome in Elektrotechnik und Psychologie (Universität Bochum 1977 and 1985), sowie das Staatsexamen in Medizin (Universität Essen 1978). Promotion zum Dr. med und Habilitation in Psychologie Von 1978 bis 1995 arbeitete er am Institut für Physiologie der Ruhr-Universität, wo er zuletzt ein Projekt zu nicht-pharmakologischen Trainingsprogrammen für Schmerzpatienten durchführte. Seit 1986 arbeitet er am Institut für Arbeitsphysiologie, IfADo in Dortmund; seit 2000 ist er dort Leiter der Projektgruppe 3 Kognitive Neurophysiologie informatorischer Arbeit. (ab 2006: Altern und ZNS-Veränderungen ). Seine Forschungs- Schwerpunkte liegen in der Untersuchung von exekutiven Kontrollfunktionen und ihrer Messung mit neurophysiologischen Methoden, sowie in Veränderungen von kognitiven Hirnfunktionen im Alter und bei Störungen des zentralen Nervensystems. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit im angewandten Bereich sind die Analyse von Veränderungen von Hirnfunktionen bei Älteren durch verschiedene Interventionen, sowie Diagnostik und Training bei älteren Beschäftigten und Verkehrsteilnehmern. Er leitet etliche Drittmittelprojekte auf nationaler (DFG, BMBF, BMAS) und europäischer Ebene (EU). Prof. Dr. Michael Falkenstein Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund Dr. rer. nat. Nele Wild-Wall ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (stellv. Projektleiterin) am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund in der Projektgruppe Altern und ZNS-Veränderungen bei Prof. M. Falkenstein. Sie studierte 1994 bis 2000 Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss mit dem Diplom ab bis 2003 war sie Doktorandin im DFG-geförderten Graduiertenkolleg Klinische und kognitive Neurowissenschaften an der Humboldt-Universität. Mit dem Thema Interaktion der Emotions- und Bekanntheitserkennung bei Gesichtern promovierte sie zum Dr. rer. nat. Von 2003 bis 2004 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Essen über das Thema Neurophysiologie automatischer und kontrollierter Aufmerksamkeitsprozesse bei schizophrenen Patienten. Seit 2004 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Projektgruppe Altern und ZNS-Veränderungen am Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Von 2007 bis 2009 absolvierte sie ein berufsbegleitendes Diplom-Studium Soziale Gerontologie an der TU Dortmund. Dr. Nele Wild-Wall Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

15 Abschlussbericht Pfiff 13 Michael Falkenstein, Nele Wild-Wall Einfluss arbeits- und lebensstilbezogener Faktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit Der Prozess des Alterns bringt eine Reihe von körperlichen und geistigen Veränderungen mit sich, die oft erst im höheren Alter deutlich in Erscheinung treten. Negative Veränderungen zeigen sich in den sog. fluiden Funktionen, d. h. schnelle kontrollierte Informationsverarbeitung, Kurzzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis (Kurzzeitgedächtnis plus Verarbeitung der Gedächtnisinhalte), Wechsel zwischen Aufmerksamkeit und Aufgaben, Mehrfachtätigkeit, Hemmung von Störeinflüssen und spontanen Handlungen, Handlungskontrolle und -planung usw. In anderen Bereichen, z. B. im Erfahrungswissen, zeigen sich mit dem Alter sogar Verbesserungen. Viele alternsbedingte Veränderungen sind biologisch determiniert. Allerdings weiß man heute, dass es viele positive und negative Einflussfaktoren gibt, die den Alternsprozess mehr oder weniger erfolgreich beeinflussen. Faktoren wirken dann besonders intensiv, wenn ihre Einwirkungsdauer groß ist. Arbeit und Lebensstil wirken insgesamt den ganzen bewusst erlebten Tag lang auf den Menschen ein, daher sollten sie starken Einfluss haben. Die folgende Übersicht benennt wichtige arbeits- und lebensstilbezogene Faktoren, die kognitive Funktionen im Alter günstig oder ungünstig beeinflussen. Arbeitsbezogene Faktoren Anspruchsvolle kognitive Aktivität wirkt sich anscheinend positiv auf die fluide Intelligenz aus (z. B. Hultsch et al., 1999; Schooler & Mulatu, 2001; Schooler et al., 1999; Singh-Manoux et al., 2003; Wilson et al., 1999). Arbeit ist die Tätigkeit, mit der wir uns zeitlich am längsten und am intensivsten beschäftigen und die daher einen starken Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben sollte. Tätigkeiten mit flexiblen und variablen geistigen Anforderungen und Übungsoptionen sowie der Möglichkeit, neue Dinge zu erlernen, verbessern anscheinend in der Tat die kognitiven Funktionen bei Beschäftigten. Hohe Komplexität der Arbeit ist mit einer besseren kognitiven Flexibilität verbunden. Der positive Einfluss anspruchsvoller Tätigkeit auf die geistige Leistungsfähigkeit nimmt mit steigendem Alter sogar zu (Schooler et al., 1999). Personen mit geistig fordernden Berufen zeigten über 7 Jahre leichte Verbesserungen ihres kognitiven Status, während diejenigen, deren Beruf mehr physische Anforderungen verlangte, einen leichten Rückgang über diesen Zeitraum zeigten (M. Potter & Jones, 2006). In einer nachfolgenden Arbeit konnten die Autoren (G. G. Potter et al., 2008) bei über 1000 Probanden einen klaren Zusammenhang zwischen dem Grad der intellektuellen Arbeitsanforderungen und kognitiver Leistung zeigen. Darüber hinaus zeigte sich, dass Personen mit geringeren

16 14 Abschlussbericht Pfiff intellektuellen Fähigkeiten im frühen Erwachsenenleben besonders stark von intellektuell anspruchsvoller Arbeit profitierten (Andel et al., 2007). Diese Autoren konnten auch zeigen, dass hohe Komplexität der Arbeit im mittleren Alter auch im hohen Alter offenbar noch einen kognitiven Vorsprung gab. Eine Gruppe aus Toulouse um Marquié konnte bei über 2000 Beschäftigten einen starken linearen Zusammenhang zwischen der kognitiven Stimulierung durch die Arbeit und vier unterschiedlichen kognitiven Funktionen (unmittelbare Wiedergabe, Wiedererkennung, selektive Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit) feststellen (Marquié, 2009). Eine simple und effektive Methode zur Anreicherung ansonsten monotoner Tätigkeit ist die Rotation zwischen Arbeitssituationen und -plätzen. Frieling und andere (2008) konnten zeigen, dass zum einen Rotation die Arbeitsfähigkeit (gemessen mit dem WAI) und die Problembewältigungskompetenz fördert und Resignation vermindert, andererseits Ältere weniger rotieren. Leistungsgeminderte Beschäftigte werden zudem an weniger Arbeitsplätzen eingesetzt, was sie noch schlechter macht, wodurch ein Teufelskreis aufgebaut wird. Erschwerend hinzu kommen Anklammerungstendenzen Älterer an ihren Arbeitsplatz. Hier ist dringend ein Umdenken bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern erforderlich. In einer Studie von Stegmaier und Mitarbeitern (2006) wurden die subjektiven Angaben von älteren Beschäftigten zur Auswirkung von Arbeitsmerkmalen auf ihre Innovations- und Anpassungsfähigkeit untersucht. Die Auswertung ergab, dass vor allem Autonomie bei der Arbeit und das Feedback von Vorgesetzten mit der Innovationsfähigkeit positiv zusammenhängen. Auch für die Bewältigung

17 Abschlussbericht Pfiff 15 unsicherer Arbeitssituationen und für das Lernen neuer Technologien und Verfahren bestand ein positiver Zusammenhang zwischen Autonomie bzw. Feedback des Vorgesetzten. In zwei Felduntersuchungen zeigten Bergmann und Mitarbeiter (2006), dass es keinen Zusammenhang zwischen Innovationstätigkeit und Alter gibt. Nachgewiesen wurde hingegen ein Zusammenhang zwischen Innovationstätigkeit und Lerninhalten der Arbeitsaufgabe. Beschäftigte, die Arbeitsaufgaben mit höheren Lernanforderungen verrichteten, sind etwa 3 Mal häufiger Innovatoren. Allerdings haben unabhängig von Alter die untersuchten kleinen und mittleren Unternehmen ihre Mitarbeiter kaum zu Innovationen angeregt. Nachtarbeit und Schichtarbeit scheinen einen ungünstigen Effekt auf die kognitive Leistungsfähigkeit zu haben. Die Gruppe um Marquié konnte kürzlich zeigen, dass physische Aktivität und Arbeit vor 6 Uhr früh und nach 22 Uhr abends sich abträglich auf die kognitive Leistungsfähigkeit am nächsten Tag auswirkte (Ansiau et al., 2007). Dieselbe Gruppe konnte an über 3000 Beschäftigten zeigen, dass männliche Schichtarbeiter eine niedrigere kognitive Leistung hatten als Niemals-Schichtarbeiter (Rouch et al., 2005). Zudem bestand eine klare Dosis-Effekt-Relation: Bei den Schichtarbeitern war die Gedächtnisleistung mit zunehmender Dauer der Schichtarbeit schlechter. Vier Jahre nach dem Aussetzen der Schichtarbeit war die Gedächtnisleistung wieder deutlich höher. Hieraus kann zweifelsfrei abgeleitet werden, dass Schichtarbeit die kognitive Leistung beeinträchtigt. Weiterhin kann angenommen werden, dass die Kombination von kognitiv wenig fördernder Arbeit und Schichtarbeit besonders starke Beeinträchtigungen mit sich bringen sollte. Genau dies konnte in der Untersuchung bei Schichtarbeitern mit hoch-repetitiver Tätigkeit im Rahmen des Projekts PFIFF bestätigt werden (siehe Beitrag von Gajewski in dieser Broschüre). Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich komplexe Arbeitsbedingungen, die das Lernen unterstützen und Problemlösefertigkeiten abverlangen, positiv auf die intellektuellen Funktionen älterer Menschen auswirken. Umgekehrt können Defizite entstehen, wenn kognitive Funktionen durch die Tätigkeit in einem bestimmten Arbeitsfeld wenig oder nicht beansprucht und gefördert werden und monotone Tätigkeiten im Berufsleben dominieren. Lebensstilfaktoren Die Literaturstudie ergab konsistent vier Lebensstilfaktoren, die sich modulierend auf kognitive Funktionen auswirken: Stress, körperlich-sportliche Betätigung, Ernährung, und geistige Betätigung. Auf den Faktor Stress wird im Beitrag von Zülch und Stahn näher eingegangen.

18 16 Abschlussbericht Pfiff Körperlich-sportliche Aktivität und geistige Leistungsfähigkeit Generell besteht ein breiter Konsens darüber, dass körperliches Training das Wohlbefinden, die Gesundheit und Lebensqualität auch im mittleren und höheren Alter steigert (Eyigor et al., 2007). Durch Sport können wir aber nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist beeinflussen! In der wissenschaftlichen Literatur liegen heute bereits viele Untersuchungen über die positiven Aspekte von sportlicher Betätigung auf die Lebensqualität, das emotionale Wohlbefinden (Mechling, 2005), die geistige Leistungsfähigkeit und sogar auf die Minderung des Risikos degenerativer und demenzieller Erkrankungen wie z. B. der Alzheimer Demenz (Oswald, 2004) vor. Bisher gibt es, bis auf wenige Ausnahmen (Etnier et al., 2006), relativ viele wissenschaftliche Artikel, die einen positiven Zusammenhang zwischen körperlich-sportlichen Aktivitäten und der geistigen Leistungsfähigkeit insbesondere im Alter zeigen (N. Cassavaugh et al., 2004; S.J. Colcombe & Kramer, 2003; Kramer et al., 2005; Kramer et al., 2006; McAuley et al., 2004; Mechling, 2005; Oswald, 2004). Wissenschaftliche Untersuchungen In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen wurden die Teilnehmer nach dem vergangenen oder derzeitigen Ausmaß ihrer körperlich-sportlichen Betätigung befragt. Zusätzlich wurden Labortests zur geistigen Leistungsfähigkeit durchgeführt. In den meisten Untersuchungen zeigte sich ein positiver Zusammenhang zwischen körperlich-sportlicher Betätigung und der geistigen Leistungsfähigkeit insbesondere bei älteren Teilnehmern (DiPietro, 2001; Lundberg et al., 1994). Dieser Zusammenhang ist besonders stark, wenn man die Ausdauerleistung betrachtet. Van Boxtel und Kollegen (1997) untersuchten jüngere und ältere Personen mit verschiedenen Tests zur geistigen Leistungsfähigkeit und zur körperlichen Ausdauerleistung. Ältere Personen mit einer höheren Ausdauerleistung waren besser in den Tests zur geistigen Leistungsfähigkeit als Ältere mit schlechterer Fitness. Auch beim Projekt PFIFF wurden die Teilnehmer nach ihrer körperlichen Aktivität gefragt. Schon bei einem simplen kognitiven Leistungstest, bei dem auf bestimmte Reize eine Taste gedrückt werden sollten und bei anderen Reizen nicht (Go/NoGo-Aufgabe) machten ältere Arbeitnehmer mit einer körperlich aktiveren Alltagsgestaltung weniger Fehler. Sie ließen weniger Zielreize ( Targets ) aus als ältere Arbeitnehmer mit einer weniger aktiven Alltagsgestaltung. Es ist allerdings problematisch, wenn man bei Personen nur zu einem Zeit-

19 Abschlussbericht Pfiff 17 punkt die sportliche Fitness und geistige Leistungsfähigkeit untersucht. Hier könnte der Einwand kommen, dass die sportlichen Personen nicht durch den Sport geistig fit geblieben sind, sondern dass geistig fitte Personen eher Sport treiben und die geistig weniger fitten seltener Sport treiben. Daher ist es besser, sich die Effekte von Fitness und geistiger Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum anzusehen (sog. Längsschnittstudie). So befragte der Neurologe Larson und seine Kollegen (2006) 65-jährige und ältere Untersuchungsteilnehmer über einen Zeitraum von 6 Jahren zu ihrer sportlichen Freizeitgestaltung. In diesem Zeitraum fanden sie positive Zusammenhänge zwischen einer körperlich aktiven Freizeitgestaltung und einem reduzierten Risiko für demenzielle Erkrankungen. In einer anderen Untersuchung wurden ehemalige Studenten der Harvard-Universität über einen langen Zeitraum von 26 Jahren im Alter Abb. 1: Zweifach-Wahlreaktionsaufgabe - ältere Arbeitnehmer zwischen 38 bis 72 Jahren untersucht (Lee et al., 2004). Sie wurden u. a. zu ihrer körperlichen Aktivität im Alltag befragt. Die Personen, die sich im Alltag mehr bewegten, zeigten eine geringere Sterbewahrscheinlichkeit im hohen Alter: Die älteren Personen, die körperlich weniger aktiv waren, hatten ein erhöhtes Risiko, in dem Untersuchungszeitraum zu sterben. Noch bessere Aussagen können Untersuchungen liefern, die sich den Effekt von sportlichem Training auf die geistige Leistungsfähigkeit in einer Trainingsgruppe verglichen mit einer Kontrollgruppe (kein oder ein anderes Training) ansehen. So verglichen der Psychologe Kramer und seine Kollegen (1999) ältere Erwachsene, die entweder einer Ausdauer-Trainingsgruppe zugeordnet wurden oder einer Gymnastik- & Kräftigungsgruppe. Die erste Gruppe zeigte verglichen mit der zweiten nach dem Training verbesserte Leistungen nicht nur in der Ausdauer, sondern auch in Tests, die bestimmte Gehirnfunktionen messen. Förder-

20 18 Abschlussbericht Pfiff liche Effekte von Ausdauertraining auf die geistige Leistungsfähigkeit wurden in vielen weiteren Studien gefunden, welche Ausdauertrainingsgruppen mit Kontrollgruppen verglichen. Eine berühmte Arbeit aus der Kramer-Gruppe fasste 18 gut kontrollierte Studien zur Wirkung körperlichen Trainings auf verschiedene kognitive Funtionen zusammen (2003). Ausdauertraining zeigte einen robusten positiven Effekt auf die kognitive Leistung, besonders auf bestimmte fluide Funktionen, die sog. exekutiven Kontrollfunktionen. Dies sind jene eingangs schon erwähnten Hirnfunktionen, die im Alter tendenziell nachlassen, und die vielen sehr komplexen kognitiven Leistungen zugrunde liegen wie z. B. der Unterdrückung von ablenkender Information. Mechanismen des Zusammenhangs Welche Mechanismen sind nun für die positive Wirkung von Bewegung und körperlicher Aktivität auf die geistige Leistungsfähigkeit verantwortlich? Dazu sind Studien besonders aufschlussreich, die Veränderungen am Gehirn direkt untersuchen. Beim Menschen ist das natürlich nicht möglich. Allerdings kann man z. B. mit der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) die Gehirnaktivität und -struktur messen. Hier zeigte sich bei einigen Untersuchungen ein Effekt von körperlicher Bewegung auf Veränderungen in der Hirnstruktur (S. J. Colcombe et al., 2003) oder in der Hirndurchblutung (S. J. Colcombe et al., 2004). In letzter Zeit wird besonders der Einfluss von Neurotrophinen, vor allem dem sog. brain derived neurotrophic factor (BDNF) diskutiert. Neurotrophine (Eiweiße) werden von unserem Gehirn produziert, wirken als Wachstumsfaktoren im Nervensystem und beeinflussen die Signalweitergabe und die Bildung von neuen Kontakten zwischen den Nervenzellen (Lessmann et al., 2003). Das Neurotrophin BDNF ist nicht nur bei der frühen Gehirnentwicklung und Reifung in den ersten Lebensjahren und in der Kindheit wichtig. Es wirkt über den gesamten Entwicklungs- und Alternsprozess des Gehirns. BDNF ist besonders wichtig für Lernen und Gedächtnisbildung; die Produktion von BDNF wird im Gehirn durch körperliche Bewegung angeregt (Kramer et al., 2006). Geistige Aktivität und kognitive Leistungsfähigkeit Je nach Ausbildung und täglichem Umgang mit kognitiven Ressourcen ( Use it or lose it ) können kognitive, insbesondere fluide, Funktionen bei Älteren gegenüber Jüngeren defizitär sein, oder aber auf gleichem Niveau. Wie bereits dargelegt fördert geistige Herausforderung im Beruf die kognitive Leistungsfähigkeit. Das gleiche gilt für den Alltag: Wer anspruchsvolle Hobbies pflegt, wie Gesellschaftsspiele und Tanzen, ist im Alter geistig fitter und entwickelt seltener eine Demenz (z. B. Hultsch et al., 1999) (Verghese et al. 2003). Die Frage ist, ob auch das Training einzelner oder mehrerer kognitiver Funktionen durch ein formales Traning verbessert werden können, wie es z. B. beim

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