Syntax und Morphologie

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1 Syntax und Morphologie Einführungskurs 1. Vorlesung Beschreibung linguistischer Phänomene Für viele Linguisten ist das primäre Ziel, sprachliche Phänomene zu beschreiben Beschreibung: einer Einzelsprache; was allen Sprachen gemeinsam ist (Universalien); wie sich Sprachen voneinander unterscheiden (Typologie) Sprachbeschreibung ist wichtig, weil Sprachen aussterben und mit ihnen Zeugnisse der menschlichen Sprachvielfalt; weil die Beschreibung ist Grundlage für Erklärung Was soll eine linguistische Theorie erklären? Erklärung rung linguistischer Phänomene Eine solche Theorie soll, z.b. erklären, wie Sprecher in unterschiedlichen sozialen Situationen Sprache verwenden; warum menschliche Sprachen ihre jeweilige Struktur haben; was allen menschlichen Sprachen gemeinsam ist; warum menschliche Sprachen strukturell so unterschiedlich sind wie sie es sind; wie sich menschliche Sprachen zeitlich verändern; wie Sprache und menschliche Kognition zusammenhängen. Aspekte der Sprachpsychologie 1

2 Erklärung rung linguistischer Phänomene Verarbeitung Wie verstehen und produzieren Sprecher in Echtzeit eine Äußerung? Welche Prozesse sind beim Sprachverstehen und bei der Sprachproduktion involviert? Wissen Was konstituiert sprachliches Wissen? Wie ist es organisiert und repräsentiert? In welcher Beziehung steht sprachliches zu nichtsprachlichem Wissen Erwerb Wie funktioniert der Spracherwerb? Wieso erwerben Menschen eine Sprache? Was bedeutet es, eine Sprache zu kennen? Eine Sprache dient primär der Kommunikation, also Sprachen sind Kommunikationsmittel Das Wissen über Sprache ist unbewusst. Es umfasst: das Lautinventar welche Laute gehören zu einer Sprache und welche nicht das Wissen über die Wörter, die zu einer Sprache gehören bestimmte Lautsequenzen besitzen eine Bedeutung (sie verweisen auf einen Begriff / ein Konzept) Form Bedeutung die Zuordnung von Lauten (Form) zu Bedeutungen ist in den Sprachen der Welt zum allergrößten Teil arbiträr; die Laute aber erhalten ihre Bedeutung nur innerhalb der Sprache, in der sie vorkommen Was bedeutet es, eine Sprache zu kennen? Kreativität des Sprachgebrauchs: Sprecher können Sätze bilden und verstehen, die sie noch nie zuvor produziert bzw. gehört haben. Woher kommt diese Kreativität? Die Anzahl der Wörter einer Sprache ist endlich. Die Anzahl der Sätze einer Sprache aber nicht. Die Sätze einer Sprache bestehen nicht aus einer Menge von Wörtern. So sind bestimmte Wortfolgen merkwürdig oder ungrammatisch. Sprachliches Wissen umfasst auch Regeln für die Bildung von Sätzen. Die Anzahl der Regeln ist endlich, aber sie werden verwendet, um unendlich viele Sätze zu bilden. Diese Regeln sind den Sprechern nicht bewusst; sie werden unbewusst angewandt. 2

3 Was bedeutet es, eine Sprache zu kennen? Eine Sprache zu kennen bedeutet somit mindestens: ihre Laute zu kennen; ihre Wörter zu kennen; Regeln für die Kombination der Wörter zu Sätzen zu kennen. Kompetenz und Performanz: wichtige Unterscheidung zwischen dem verfügbaren Wissen (Wissen über Laute, Wörter, Regeln) und dessen Anwendung. Deskriptive Grammatiken sind Modelle der Sprachkompetenz. Grammatik Eine Grammatik wird konstituiert durch: die Laute und Lautmuster einer Sprache grundlegende Bedeutungseinheiten (Wörter) Regeln für die Kombination der Wörter Sie umfasst sämtliches Wissen über eine spezielle Sprache: Struktur und Funktion des Lautsystems (Phonologie) die Regeln der Wortbildung (Morphologie) die Regeln der Satzbildung (Syntax) die Bedeutungsbestimmung (Semantik) Wissen über den Aufbau des Vokabulars (Lexikon) Weiterer wichtiger Bereich: die Sprachverwendung (Pragmatik) Aufteilung der Aufgaben auf Teilgebiete der Linguistik Struktur und Funktion Phonologie Morphophonologie Morphologie Morphosyntax Syntax Gesteuert durch das Kompositionalitätsprinzip Pragmatik Pragmatik & Semantik (Satz-) Semantik Bedeutung 3

4 Strukturalistische Sprachbetrachtung Zeit Sprachgeschichte d i a c h r o n s y n c h r o n Grundlegende Begriffsdichotomien 1. diachron synchron vs. Sprache als sich ständig wandelndes Medium Sprache als lebendiges Ganzes (Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt) diachrone Forschung erfordert synchrone Analyse 2. präskriptiv deskriptiv 3. langue parole Sprachbau Sprachsystem sozialer Sprachbesitz vs. Sprachgebrauch vs. Sprachverhalten vs. individuelle Sprechäußerung Grundlegende Begriffsdichotomien 4. signifié signifiant Inhalt Bezeichnetes Signifikat concept Vorstellung Ausdruck Bezeichnendes Signifikant image acoustique Lautkörper [baom] Zeichen Verhältnis zwischen den beiden Grundeinheit der Kommunikation Zuordnung arbiträr, aber nicht individueller Willkür ausgeliefert, sondern konventionalisiert Sprachzeichen ist nicht Name für etwas außersprachlich Gegebenes Langue als System von Zeichen 4

5 Grundlegende Begriffsdichotomien 5. Segmentierung Klassifizierung Zerteilteilung der Sprache in ihre kleinsten Einheiten (zunächst wertfrei) Bewertung der sprachlichen Einheiten (mittels Minimalpaarbildung) methodologisch für den Strukturalismus von grundlegender Bedeutung 6. Syntagma Paradigma Beziehung zwischen miteinander kombinierten sprachlichen Elementen Beziehung zwischen untereinander austauschbaren sprachlichen Elementen anwendbar auf alle Ebenen der Sprache Sprache als Geflecht zusammenhängender Strukturen Die Beziehung Syntagmatik Paradigmatik Syntagmatik Paradigmatik Franz schreibt seinem Freund. Er hilft einer Frau. Sie glaubt ihm. Keiner schläft. Struktur Die Sprachstruktur ist das Netz aller syntagmatischen und paradigmatischen Beziehungen der Elemente einer Sprache untereinander. Strukturalismus Sprachanalyse bei Saussure synchronisch auf Grundlage eines repräsentativen Korpus durch Segmentierung (syntagmatisch) und Klassifizierung (paradigmatisch) Strukturelle Linguistik 5

6 Strukturalistische Sprachbetrachtung zwei allgemeine Typen sprachlicher Einheiten signifikative (bedeutungstragende) Einheten distinktive (bedeutungsunterscheidende) Einheten paradigmatische und syntagmatische Relationen Paradigmatische Relationen (1) Opposition Zwei sprachliche Einheiten stehen in Opposition, wenn sie in denselben Kontexten vorkommen, wenn also die Ergebnisse ihrer Substitution mit dem Sprachsystem vereinbar sind, aber etwas Verschiedenes bedeuten bzw. verschiedene Funktion haben. Beispiel: dt. -er Komparativ : -st Superlativ. Zwei Ausdrücke, die sich nur in einem einzigen Morph an einer gegebenen Position unterscheiden, bilden ein grammatisches Minimalpaar Das Bestehen eines solchen Minimalpaars beweist, dass die beiden betreffenden Morphe im selben Kontext vorkommen können. Wenn nun die beiden Ausdrücke verschiedenes bedeuten bzw. verschiedene Funktionen erfüllen, stehen die beiden Morphe in Opposition. Beispiel: dt. schön-er-e : schön-st-e. Paradigmatische Relationen (2) Komplementäre Verteilung Zwei sprachliche Einheiten stehen in komplementärer Verteilung, wenn sie keinen Kontext gemeinsam haben, so dass sich ihre Distributionen nicht überlappen, sondern ergänzen. Die komplementäre Verteilung zweier Einheiten deutet darauf hin, dass der Kontext der konditionierende Faktor für das Auftreten der einen oder der anderen ist, mit anderen Worten, dass es kombinatorische Varianten sind; dass die beiden Einheiten dieselbe Bedeutung oder Funktion haben. Beispiel: dt. -e ~ 1. Ps. Sg. (wie in sing-e ~ sang- ). 6

7 Paradigmatische Relationen (3) Freie Variation Zwei sprachliche Einheiten stehen in freier Variation, wenn sie dieselbe Verteilung haben, ohne dass die Substitution der einen durch die andere einen semantischen oder funktionalen Unterschied ergibt. Beispiel: dt. -chen ~ -lein (wie in Häuschen ~ Häuslein). Bei den letzteren beiden Relationen (2+3) liegt funktionale Äquivalenz (Synonymie) vor. Minimalpaaranalyse Die wichtigste Analyseprozedur der strukturalistischen Sprachbeschreibug ist die Minimalpaaranalyse: 1. Segmentierung Auf der Ebene der Morphologie bestehen syntagmatische Beziehungen zwischen den Morphemen, die die Bausteine (oder Segmente) eines komplexen Wortes sind. 2. Klassifikation Paradigmatische Beziehungen bestehen zwischen Einheiten, die an einer bestimmten Stelle eines Syntagmas eingesetzt werden können, also in einer bestimmten distributionellen Umgebung gegeneinander austauschbar sind. Eigenschaften von Grammatiken wissenschaftlich (linguistisch) vs. deskriptiv vs. synchron vs. kompetenzorientiert vs. Grammatik einer Einzelnsprache vs. pädagogisch-didaktisch normativ diachron korpusorientiert Universalgrammatik 7

8 Elemente einer Grammatik grammatische Kategorien primäre: lexikalische Kategorien (N, V, P) syntaktische Kategorien (S, NP, VP) sekundäre: Numerus, Person, Genus Funktionen bzw. Relationen grammatische Relationen: Subjekt, Prädikat... semantische Relationen: Agens, Patiens... rhetorische Relationen: Thema, Rhema, Focus... Formale Operationen Phrasenstrukturregeln: Transformationen: Merkmalsunifikation: S NP VP NP + Aux + VP Aux + NP + VP Num Sg Num Sg [ Pers 3 ] = Pers 3 Kas Gen Kas Gen Grammatik Grammatiktheorie Sprachtheorie Eine Grammatik ist eine Theorie über eine Einzelsprache. Sie ist ein Gerüst von Hypothesen und Teiltheorien, die eine systematische Beschreibung und Erklärung der Regelhaftigkeiten einer Sprache liefern. Die Elemente der Grammatik (Kategorien, Funktionen etc.) haben den Status von theoretischen Konstrukten. Grammatik Grammatiktheorie Sprachtheorie Unter Grammatiktheorie verstehen wir eine Theorie über die Charakteristika von Grammatik(en). Sie liefert Gerüst von Hypothesen und Teiltheorien über die Art und Organisation der Elemente von Grammatik(en). Sie ist zentraler Bestandteil einer allgemeineren Sprachtheorie. 8

9 Grammatik Grammatiktheorie Sprachtheorie Eine Sprachtheorie ist ein umfassendes Theoriegerüst zur Erklärung der verschiedensten natürlichsprachlichen Phänomene. Sie enthält Teiltheorien zum Spracherwerb, zum Sprachwandel, zur Sprachpathologie, zu kognitiven Aspekten der Sprachproduktion usw. Insbesondere beschäftigt sich eine Sprachtheorie mit den universellen Eigenschaften von Sprache. Übung: Grundbegriffe erläutern diachron synchron präskriptiv deskriptiv Langue Parole Signifié Signifiant Segmentierung Klassifizierung Syntagma Paradigma 9

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