Vereinsmitteilung des Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.v. Ausgabe Nr. 3, Februar 2012

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1 Vereinsmitteilung des Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.v. Ausgabe Nr. 3, Februar 2012

2 Inhaltsverzeichnis: Der Gedanke an die Unsterblichkeit ist ein leuchtendes Meer, wo der, der sich darin badet, von lauter Sternen umgeben ist. (Jean Paul) Vorwort Bericht über das Symposium Geiz ist geil gilt auch für unsere Verstorbenen Podiumsdiskussion: Mit Schülergruppen ins Krematorium? Wandel in der Bestattungs- und Trauerkultur Verstorbene Mitglieder Mitteldeutscher Feuerbestattungsverein e. V. Domstraße 1 D Halle (Saale) Telefon: Fax: Telefon: Vanity: MDEFBV (0,06 /Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk höchstens 0,42 /Min) Redaktion: Layout: Mike Bieder LIXX CONSULT LTD. 2 3

3 Liebe Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins, diese dritte Ausgabe unserer Vereinsmitteilung berichtet unter anderem über das Anfang November 2011 stattgefundene Symposium Bestattungskultur in Deutschland im Jahre 2011 Wo geht es hin?. Dazu finden Sie einen ausführlichen Bericht, der die einzelnen Themen der beiden Tage mit deren Inhalt wiedergibt. Sollten Sie hierzu näheres wissen wollen, können Sie mich gerne über meine -Adresse kontaktieren oder uns über die Vereinsadresse anschreiben. Darüber hinaus gab es Mitte November 2011 auch eine Podiumsdiskussion zum Thema Mit Schülergruppen ins Krematorium?. Den dort erörterten Diskussionspunkten und aufgeworfenen Fragen widmet sich ein weiterer Bericht. Weiterhin möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die fleißig an dieser neuen Vereinsmitteilung mitgearbeitet haben. Unser Verein zählt zum über 300 Mitglieder. Ihnen allen wünsche ich eine interessante Lektüre. Mit herzlichen Grüßen Mike Bieder Bericht über das Symposium Am 3. und 4. November 2011 fand im Technischen Halloren- und Salinemuseum in Halle (Saale) das Symposium zum Thema Bestattungskultur in Deutschland im Jahre 2011 Wo geht es hin? statt. Veranstaltet wurde es vom Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.v. in Zusammenarbeit mit der FUNUS Stiftung. Hierzu waren namhafte Referenten eingeladen, um ihren Eindruck und ihr Wissen zum Thema vorzutragen. Zahlreiche Bestatter, Mitarbeiter von Feuerbestattungseinrichtungen und Interessierte waren zum Symposium erschienen, um sich diese Auswahl von hochwertigen Beiträgen anzuhören. Die Moderation übernahm Theo M. Lies, Freier Journalist aus Halle (Saale). An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei ihm sowie bei allen Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung bedanken. Die Begrüßung übernahm Frank Pasic von der FUNUS Stiftung. Bereits im Jahre 2000 fand ein derartiges richtungweisendes Symposium in Halle (Saale) statt. In den vergangenen elf Jahren hat sich einiges getan in der deutschen Bestattungskultur. Sah man die angefangene Privatisierung einiger Feuerbestattungseinrichtungen seinerzeit noch sehr kritisch und bedrohlich, kann nunmehr festgehalten werden, dass dieser Schritt die starren Formen der Krematoriumsbranche aufgebrochen hat und diese weitgehend zum kundenorientier- 4 5

4 ten Servicedienstleister geworden sind. Auch in anderen Bereichen hat sich viel getan, wie den nachfolgenden Kurzberichten der einzelnen Vorträge zu entnehmen ist. Den Anfang machte Prof. Dr. Norbert Fischer, Sozial- und Kulturhistoriker der Universität Hamburg, mit einer geschichtlichen und aktuellen Abhandlung der Bestattungskultur in Deutschland. Er spannte den Bogen von den einstigen Kirchhöfen bis hin zu den öffentlichen Gedenkorten und virtuellem Gedenken heute. Über die Arbeit der Bestatter informierte im Anschluss Dr. Rolf-Peter Lange vom Verband Deutscher Bestattungsunternehmen e.v. Berlin. Neben der herkömmlichen Arbeit des Bestatters stellte er die neuen Aufgaben seiner Branche dar, die insbesondere Vorsorgeaufgaben sowie Hilfestellungen für Hinterbliebene in alltäglichen Lebensbelangen sind. Darüber hinaus brachte er mit den kontroversen Themen Friedhofszwang für Totenasche und Liberalisierung der Friedhöfe eine rege Diskussion in Gang. Uwe Brinkmann vom Verband der Friedhofsverwalter Deutschland e.v. berichtete über die aktuellen Herausforderungen beim Betrieb von Friedhöfen: Von den Schwierigkeiten der kostendeckenden Arbeit, über die häufige Bodenproblematik bis hin zu Reduzierungen von öffentlichen Geldern. Er versäumte auch nicht, Wege aus diesen Problemen aufzuzeigen und stellte schließlich die Frage, ob eine Unterdeckung der Kosten immer zwangsläufig zu einer Gebührenerhöhung führen sollte, ja überhaupt darf? Ein Resümee aus diesem Beitrag ist die Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit, wenn es um die Verbesserung des Images der Friedhöfe geht. Im darauf folgenden Beitrag zeigte Dr. Karl-Heinz Kerstjens vom Gartenbauzentrum Essen auf, dass fast alle beteiligten Dienstleister rund um die Trauerkultur neuerdings zu den Verlierern gehören: Die Kirche, Bestatter, Floristen und Gärtner, Steinmetze und die klassischen Friedhofsträger. Lediglich die neuen Friedhofsformen wie zum Beispiel Baumbestattungen oder Seebestattungen gehören zu den Gewinnern. Seine Branche sei sehr stark betroffen, da nicht selten durch eine anonyme oder eine im engsten Kreis stattfindende Beisetzung, die Möglichkeit von Kranz- und Blumenzuwendungen nicht mehr gegeben ist. Häufig wird auch um Spenden für gemeinnützige und karikative Einrichtungen anstelle von Blumen und Kränzen gebeten. Vorzeigeprojekte an Grabgestaltungen sollen dies wieder auffangen. Der FriedWald ist das wohl bekannteste und größte Unternehmen seiner Art und der Vorreiter in Sachen Baum-/Naturbestattungen und fing vor elf Jahren auf dem Symposium zur Bestattungskultur in Halle (Saale) mit seiner Idee erst an. Nunmehr hat sich FriedWald in Deutschland mit 41 Waldgebieten etabliert. Dr. Hans-Adam von Schulzendorff stellte die Entwicklung dar und erläuterte ausführlich, wie die Kooperationen zwischen Waldbesitzer, Kommune, FriedWald und Verbraucher funktioniert. Darüber hinaus hat es die Friedwald-Idee auch geschafft, dass sich immer mehr Menschen mit dem Tabuthema Tod auseinandersetzen und in ihren Familien und Freundeskreisen lebhaft darüber diskutieren. Die Firma Algordanza informierte, wie aus Totenasche ein synthetischer Diamant gewonnen wird. Dabei wird der Totenasche mittels chemischem Verfahren der Kohlenstoff entzogen und unter sehr hohem Druck zu einem sogenannten Erinnerungsdiamanten gepresst. Dieses ist sicherlich eine Alternative, wird aber unabhängig von den hohen Kosten in den nächsten Jahren nur einen sehr geringen Anteil einnehmen. Den Abschluss für den ersten Tag machte Petra Hohn, Vorsitzende vom Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.v. mit einem wichtigen Thema: Die Bestattung von Fehl- und Totgeburten. Auch 6 7

5 hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Jahrzehntelang wurden Fehl- und Totgeburten ohne Rücksprache mit den trauernden Eltern als sogenannter Klinikmüll entsorgt oder für wissenschaftliche Zwecke der Pharmaindustrie übergeben. Durch die Arbeit des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und vieler kleinerer Organisationen wurde die breite Öffentlichkeit sensibilisiert. Vielerorts werden Fehl- und Totgeburten heute auf Friedhöfen würdig bestattet. Am zweiten Tag des Symposiums berichtete Michael Kriebel von der Gütegemeinschaft FLAMARIUM über den Betrieb einer Feuerbestattungseinrichtung. Schwerpunkte seines Vortrages setzte er auf die Themen Technik, Umweltauflagen und die Vorzüge der Privatisierung. Dass auch die Kirche neben den Bestattern, Floristen, Gärtnern und Steinmetzen stark vom Wandel in der Bestattungskultur betroffen ist, musste Pfarrer Dr. Andreas Fincke aus Berlin widerwillig einräumen. Die Kirche, die jahrhundertelang das Bestattungsmonopol unter sich hatte, gerät in den Städten mehr und mehr ins absolute Abseits. Er orientierte sich an Praxisbeispielen und zeigte so auf, wie schwer die seelsorgerische Arbeit aufgrund von Personalproblemen und Gemeindezusammenlegungen geworden ist. Dass darüber hinaus die Kirche aber auch vieles andere versäumt hat und nunmehr die Quittung dafür bekommt, musste sich der Pfarrer von seinen Zuhörern unbeirrt sagen lassen. Bei den letzten beiden Referenten sollte es um juristische Fragen gehen. Hier zeigte Rechtsanwältin Ulrike Wallot aus Freiburg Gesetze und Verordnungen auf, welche es im Zusammenhang mit Tod und Bestattung in Deutschland gibt. Das Bestattungsgesetz ist Ländersache und Verordnungen, wie zum Beispiel eine Friedhofsordnung, bringen manchmal unnötige und unverständliche Probleme mit sich. So brachte die eine oder andere Erzählung aus der Praxis die Zuhörer zum Schmunzeln. Priv.-Doz. Dr. Dr. Tade Matthias Spranger von der Universität Bonn schloss das Symposium mit einem Vortrag zum Thema Ordnungsamtsbestattung. Nicht selten unterschreitet die Ordnungsamtsbestattung den Leistungskatalog einer Sozialbestattung, welche schon selbst oftmals rechtliche Fragen aufwirft. Durch die Unterstützung der FUNUS Stiftung war es möglich, dass Herr Dr. Dr. Spranger über dieses virulente Thema eine Studie herausbringen konnte, die kurz vor dem Symposium im LIT Verlag erschien: Tade M. Spranger Ordnungsamtsbestattungen (ISBN ). Um das Thema Sozial- und Ordnungsamtsbestattung geht es auch in meinem folgenden Artikel: Geiz ist geil gilt auch für unsere Verstorbenen. Das Schlusswort hielt Heinz Knoche, Vorstand des Mitteldeutschen Feuerbestattungsvereins e.v. Er warnte vor dem weiteren Verfall unserer Bestattungskultur und wies darauf hin, dass wir alle das Gut unserer Bestattungskultur in einem für jedermann würdevollen Rahmen zu bewahren haben. Dazu ist der Dialog aller Beteiligten weiterhin notwendig. 8 9

6 Geiz ist geil gilt auch für unsere Verstorbenen Aufgrund der zunehmenden Armut in Deutschland nimmt auch die Anzahl der Sozialbestattungen stark zu. Dabei handeln unsere Behörden nicht selten verfassungswidrig! Weigert sich ein Bestattungspflichtiger (dies können Angehörige bis zum 3. Grad sein) seiner Verantwortung nachzukommen oder gibt es womöglich gar keinen, ist das zuständige Ordnungsamt dazu verpflichtet, die Bestattung eines Verstorbenen zu organisieren und bei den dazugehörigen Kosten in Vorleistung zu gehen bzw. zu übernehmen. Dieses ist in Deutschland mittlerweile kein Einzelfall mehr. In solchen Fällen spricht man von der sogenannten Ordnungsamtsbestattung. Sind bestattungspflichtige Angehörige nicht in der Lage, die Kosten für die Bestattung des Verstorbenen aufzubringen, können sie beim Sozialamt einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme stellen ( 74 SGB XII). Hier kommt der Begriff Sozialbestattung ins Spiel. Seit der Abschaffung des Sterbegeldes 2004 wissen etwa 10% der Angehörigen nicht mehr, wie sie die Bestattungskosten aufbringen sollen. Interessant ist, dass unsere Bundes- und Landtagsabgeordneten vom Wegfall des Sterbegeldes nicht betroffen sind. Um Irritationen zu vermeiden wurde es einfach in Überbrückungsgeld umbenannt. Um die anfallenden Kosten einer Ordnungsamt- oder Sozialbestattung für die Kommunen möglichst gering zu halten, wird der Leistungsumfang häufig so weit nach unten geschraubt, dass im Endergebnis eine derart unwürdige Bestattung herauskommt, und die Behörde somit verfassungswidrig gehandelt hat sicher auch nicht immer bewusst. So wird nach Angaben der Bestatterbranche nicht selten auf Sargausstattung und Totenhemd verzichtet, eine Feuerbestattung angeordnet und die Totenasche eventuell sogar anschließend anonym ausgestreut. Alles, was einen Menschen auch nach dessen Tod noch gesellschaftlich ausgrenzt, verletzt rechtlich gesehen dessen Würde und verstößt somit gegen das Grundgesetz (Art. 1 Abs. 1). Nach herrschender Meinung und Rechtsprechung gilt Artikel 1 des Grundgesetzes auch für das Andenken und den Ruf des Toten, hat also eine postmortale Wirkung. Auch nach dem Tod verliert man also nicht den persönlichen Achtungsanspruch. Wird z. B. eine Feuerbestattung in einer Region angeordnet, in der der Anteil der Feuerbestattungen gegenüber den Erdbestattungen wesentlich geringer ist, kann dieses juristisch schon als Ausgrenzung und unwürdig gewertet werden. Im Sparwahn der Behörden sind auch nicht selten Feuerbestattungen angeordnet worden, obwohl bekannt war, dass der Verstorbene zu Lebzeiten immer eine Erdbestattung gewünscht hatte - ignorantes und eigenmächtiges Handeln seitens der Behörden ist in solchen Fällen nicht von der Hand zu weisen. Hinzu kommt, dass seit 1945 rechtlich gesehen keine Behörde mehr eine Feuerbestattung anordnen darf. Dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten auch die Kommunen sparen müssen, ist unbestreitbar. Jedoch darf dieses keinesfalls zu Lasten der Menschenwürde gehen, auch nicht, wenn zerrüttete Familienverhältnisse oder Armut die Verantwortung an die zuständigen Behörden abgeben. Große Verunsicherung herrscht auch auf Seiten der Bestatter. Oftmals wird von Angehörigen eine Bestattung in Auftrag gegeben, bei der von Anfang an auch davon auszugehen ist, dass das Sozialamt die Kosten zu tragen hat. Das Leistungsspektrum wird dabei oftmals viel zu hoch in Auftrag gegeben, da verantwortungsvolle Angehörige von einer würdevollen und kompletten Bestattung ausgehen. Gerade hier wird dem Bestatter ein absolutes einfühlsames Vorgehen abverlangt. Jedoch ist es nahezu unmöglich, die Leistungen so weit nach unten zu drücken, dass a) bei den Angehörigen kein Eindruck eines würdelosen Armenbegräbnisses entsteht und b) der Bestatter am Ende nicht auf einen Teil der Kosten sitzen bleiben muss. Tritt das Ordnungsamt als Auftraggeber in Erscheinung, weil keine Angehörigen da sind, herrscht beim Bestatter zwar mehr Klarheit bzgl. eines gesicherten Leistungsumfanges und dessen Kostenübernahme, jedoch bleibt die 10 11

7 Gewissheit um eine unwürdig ausgeführte Bestattung. Das Berufsethos wird hier mit den Füssen getreten. Bestatter wie Angehörige stehen dem machtlos gegenüber. Bestehende Absprachen in Bezug auf die Leistungen und deren Vergütung zwischen den Behörden und einzelnen Billigbestattern vereinfachen die Situation auch nicht ganz im Gegenteil. Die Behörden haben hier auch Narrenfreiheit, denn wer will gegen diesen würdelosen Zustand letzten Endes vorgehen. Der Verstorbene kann es wohl kaum, mögliche Angehörige sind nicht vorhanden oder finanziell dazu nicht in der Lage und der Bestatter kann als wirtschaftlich rechnender Unternehmer in einem solchen Fall auch nicht beliebig unbezahlte Eigenleistungen übernehmen. Es gibt also keinen, der das Recht auf Würde, also das bestehende Grundrecht einfordert. Für eine Verfassungsbeschwerde fehlt es regelmäßig an einer klageberechtigten Person und an einer Lobby, diesen unhaltbaren Zustand beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anzuprangern. Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat im Oktober 2008 einen Grundsatzkatalog für eine würdevolle Bestattung verabschiedet und den zuständigen Behörden wie auch den Bestattern vorgelegt. Wirklich getan hat sich daraufhin nichts. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland hat bereits 2008 eine Studie zum Thema Menschenwürde und Geldbeutel Wirklichkeit und Möglichkeiten von Armenbestattungen herausgebracht, aus der unter anderem hervorgeht, dass vor allem katholische Friedhöfe bzgl. ihrer Friedhofsgebühren bis hin zum Totalerlass und sogar der Finanzierung des Grabsteines gehen, um dem sogenannten Armenbegräbnis wieder einen würdevollen Rahmen zu bieten. Hier stellt sich zudem noch die Frage, warum bis auf wenige Ausnahmen kirchliche Friedhöfe um einiges günstiger sind als die kommunalen Mitbewerber. Eine der Schlussfolgerungen dieser Studie kommt zu dem Ergebnis, dass auch die Armen nicht von der Kultur der Ermöglichung einer namentlichen Erinnerung an bestimmten Orten ausgeschlossen werden dürfen. Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten ein starker Trend zu anonymen Bestattungen zu verzeichnen war, bleiben wir doch aufgrund unserer jahrhunderte alten Kultur ein Volk mit Erinnerung an die Verstorbenen an dafür vorgesehenen bestimmten Orten. Unzählige Friedhöfe und Grabsteine zeugen davon und der Anteil an anonymen Bestattungen nimmt derzeit gerade bei jungen Menschen wieder ab. Mit Schülergruppen ins Krematorium? Im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung für die Pädagogen im Fachbereich Theologie und Ethik an dem Theologisch- Pädagogischen Institut der Evangelischen Landeskirche Sachsen in Moritzburg fand am 14. November 2011 eine Podiumsdiskussion mit dem Thema Mit Schülergruppen ins Krematorium? statt. Dazu hatte die Organisatorin Frau Hubrich zwei Leiter umliegender Krematorien (Dresden-Tolkewitz und Meißen), den Pressesprecher der EVLKS, einen Religionspädagogen sowie einen Trauerredner / freien Bestatter geladen. Für den Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.v. war ich zugegen. Jeder Teilnehmer auf der Diskussionsbühne stellte zunächst einmal seinen Standpunkt zu dem Thema dar. Das Krematorium Meißen veranstaltet regelmäßig Schulklassenführungen und steht der Frage sehr befürwortend gegenüber. Hierzu hatte sogar die Bildzei

8 tung und Fernsehreportagen in der Vergangenheit sehr kritisch berichtet. Das Dresdner Krematorium hingegen verhält sich in diesem Punkt sehr unsicher und zögerlich, wenngleich man auch hier auf drängende Anfrage schon die eine oder andere Führung unternommen hat. Auch der Pressesprecher der EVLKS äußerte sich wie schon bei den Fernsehreportagen sehr skeptisch zu derartigen Führungen und stellte einen Vergleich mit Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeheimen an. Der mit derartigen Besuchen erfahrene Religionspädagoge konnte aufgrund seiner Ausbildung zum Notfallseelsorger leicht argumentieren und von seinen bisher durchaus positiven Erfahrungen berichten. Es stellte sich in der Diskussion mit den Fortbildungsteilnehmern und weiteren Pädagogen jedoch schnell heraus, dass er als Notfallseelsorger weitaus die besten Voraussetzungen mit sich bringt, damit aber einer der ganz wenigen ist. Die meisten Pädagogen schienen schon selbst mit einem derartigen Besuch im Krematorium unsicher bis überfordert, so dass die Begleitung einer ganzen Schulklasse wohl kaum ratsam ist. Der Trauerredner und Bestatter begann seine Darstellung recht unkonventionell. Er ließ eine vermeintlich gefüllte Urne im Publikum reihum gehen und jeder konnte beobachten, wie unsicher und häufig auch sehr befangen etliche mit einem solchen Gegenstand in der eigenen Hand umgehen. Er verwies auch auf wesentlichere Dinge und Exkursionen im Leben, als einen derartigen Krematoriumsbesuch. Auch wenn wir vom Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.v. mit der Philosophie der Gütegemeinschaft FLA- MARIUM eine sehr offene Haltung zu Besuchen im Krematorium haben, zeigte sich hier, dass dortige Führungen gerade mit Schulklassen nicht ganz einfach sind und dem würdevollen Rahmen angepasst stattfinden müssen. Sie dürfen in keinster Weise zu Schauveranstaltungen werden. Die einstige Trennung zwischen Tod und Trauer in der Krematoriumsarchitektur des 19. Jahrhunderts führt bis heute zu Schwierigkeiten und Problemen: Die Trauer findet in den Abschiedshallen statt, danach wird der Tod oftmals in den Keller verbannt, fernab der Öffentlichkeit und jeglicher Vorstellung, welche Wege ein Verstorbener noch zu gehen hat, bis die Urne nicht selten ebenfalls ohne weitere Personen beigesetzt wird. Gerade hier stellt die Gütegemeinschaft FLAMARIUM mit ihrer eigenen neuen Feierhalle einen positiven und richtungsweisenden Durchbruch dar, welches die eigentliche Feuerbestattung nicht mehr ausschließt, sondern einbezieht und zurückholt aus dem Geheimnisvollen. Mittels Glasscheibe kann die Trauergemeinde der Einfahrt des Sarges in die Ofenkammer von der Abschiedshalle aus beiwohnen. Eine abschließende und allgemeingültige Haltung zu der Frage des Themenabends konnte am Ende nicht gefunden werden. Dennoch gingen die Teilnehmer überaus 14 15

9 positiv aus der gesamten Fortbildung mit Äußerungen wie: Diese Weiterbildung war richtig gut sehr informativ war die abendliche Podiumsdiskussion. oder Trotz der späten Stunde hätte die Podiumsdiskussion noch fortgeführt werden können!, was sicherlich in kleineren Gruppen unweigerlich stattfand. Wandel in der Bestattungs- und Trauerkultur Jahrhundertelang existierte in Europa und später auch in der neuen Welt fast ausschließlich die christlich geprägte Erdbestattung. Die Gräber lagen ungeordnet um die Kirchen herum auf so genannten Kirchhöfen. In Zeiten erhöhter Sterblichkeit, insbesondere durch die großen Pestwellen ab dem 14. Jahrhundert, ergab sich die Notwendigkeit, eigens Friedhöfe einzurichten. Dieser anfängliche Wandel wurde durch die protestantische Reformation im 16. Jahrhundert verstärkt. Der theologische Zwang rückte in den Hintergrund. Friedhöfe wurden außerhalb der Stadtmauern errichtet, unabhängig und weg von den Kirchen, deren Kirchhöfe ohnehin meist nur beengte und zum Teil katastrophal organisierte Verhältnisse boten. Auch hygienische Gründe spielten hier eine große Rolle. Um 1800 gab es eine zweite Verlegungswelle. Friedhöfe wurden modernisiert und geordnete Parkfriedhöfe entstanden. Der erste Wandel in der Bestattungskultur der Neuzeit ist durch diese beiden Verlegungswellen bzw. Friedhofsreformen zu finden. Das Zeitalter der Industrialisierung wirkte sich auch massiv auf die Sterbekultur aus. Ebenfalls aus hygienischen Gründen entstanden die ersten Leichenhäuser wie 1792 in Weimar. Damit wurde die Kultur der Aufbahrung des Toten in häuslicher Umgebung abgelöst. Die Gründung von Hospitälern führte dazu, dass die Menschen zunehmend nicht mehr zu Hause starben. Ihren Höhepunkt erreichte der zweite große Wandel mit der Einführung der modernen Feuerbestattung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Zeit entsprechend hielt damit auch beim Tod die Technisierung Einzug. Dieses brachte einen weiteren Umbruch in der Friedhofskultur mit sich: Urnengräber entstanden und veränderten entscheidend die Struktur der Friedhofsflächen bis hin zu einer Rationalität der Friedhofsgestaltung nach dem Ersten Weltkrieg. Auch heute wieder ist die Bestattungsund Trauerkultur im Umbruch. Individualität ist gefragt, weg von einem starr festgelegten und sakralem Ritual. Die mit der Neuzeit entstandene, zunehmende Mobilität und der Wunsch nach persönlichem Lebensstil über die Lebenszeit hinaus führen vermehrt zu Grabstätten außerhalb der Friedhöfe, zum Beispiel im FriedWald oder in Form von aus Totenasche gepressten Erinnerungsdiamanten. Neben den eigentlichen Grabstätten entstehen Gedenkorte an Stellen mit persönlichem Bezug. Kreuze an Straßenrändern führen uns dieses alltäglich vor Augen. Public mourning ein in die Öffentlichkeit getragenes, gemeinsames Trauern ist ein weiteres, neues Phänomen, zu beobachten beim Tod von Prinzessin Diana, Fußballtorwart Robert Enke und anderer Prominenter. Diese Massengedenkveranstaltungen und meist auch Massengedenkstätten zeigen neue Wege der Trauerbewältigung

10 Auch die neuen Medien erschließen neue Trauerwege und Gedenkorte: virtuelles Gedenken im Internet. Aktuell konnte man die Trauerzeremonie für die Popsängerin Whitney Houston via Live- Stream im Internet verfolgen. Im Internet versuchen Hinterbliebene ihre Trauer zu bewältigen und an den geliebten Verstorbenen zu erinnern. Aus der einfachen, christlich geprägten Erdbestattung ist ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Bestattung und Trauerbewältigung geworden. Verstorbene Mitglieder Wir gedenken den Vereinsmitgliedern, die im zweiten Halbjahr 2011 verstorben sind: Herta Bauermeister geb. Irmer, Magdeburg, 86 Jahre Gertrud Diehl geb. Katsch, Halle (Saale), 93 Jahre Horst Kiewiet, Barleben OT Ebendorf, 72 Jahre Werner Schmidt, Herrenhof, 75 Jahre Margarete Stöcker geb. Faulstich, Friedrichroda OT Finsterbergen, 89 Jahre Günter Sur, Halle (Saale), 89 Jahre 18 19

11 Feuerbestattungen für Mitteldeutschland Wir sind Partner der Bestatter in Mitteldeutschland und gestalten würdevolle Trauerfeiern, Einäscherungen und Urnenbeisetzungen nach individuellem Verständnis. Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG An der Autobahn 1f Kabelsketal OT Osmünde Fon: +49 (0)34605 / Fax: +49 (0)34605 /

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