Vorträge vorbereiten und halten

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3 Erste Schritte: Zielgruppenanalyse Wer, wieviele, Heterogenität -> Vorkenntnisse / Interessen Feststellung des äußeren Rahmens Wann, wo, wie lange Infrastruktur (Mikrofon, Laptop, Pointer), ggf. Kleidung Einführung & Vorstellung (evtl. kurz wiss. Werdegang auflisten) Begrüßung (ggf. Anrede), Bedankung Zu erreichendes Ziel definieren Warum (bin ich eingeladen worden) Warum (sollte sich jemand meinen Vortrag anhören) Festlegung des Themas (schriftlich fixieren) Interessenlage der Zielgruppe Einfache Formulierung möglichst kurz und prägnant Man muß den Titel des Vortrags selbst flüssig aussprechen können 3

4 Inhaltliche Vorbereitung: Inhalt festlegen Was will ich rüberbringen (Aussage/Ziel)? Worum geht s eigentlich (Fragestellung -> roter Faden)? 4

5 ***** Wichtig Wichtig Wichtig Wichtig ***** ***** Wichtig Wichtig Wichtig Wichtig ***** 5

6 Für die Zuhörer muß jederzeit klar und nachvollziehbar sein, worum es geht 6

7 Inhaltliche Vorbereitung: Inhalt festlegen Was will ich rüberbringen (Aussage/Ziel)? Worum geht s eigentlich (Fragestellung -> roter Faden)? Welche Experimente möchte ich auf jeden Fall vorstellen (Methoden/Ergebnisse)? Warum ist es lohnenswert, meinen Vortrag zu hören? Woran soll man sich später erinnern? Intensives Einlesen in das Stoffgebiet Faustregel: man muß zu jedem Punkt (den man erwähnen wird) noch etwas hinzufügen können. Voraussetzungen für das Verständnis im Auditorium Welche Kenntnisse müssen mindestens vorhanden sein, um dem Vortrag folgen zu können? Was kann man als bekannt voraussetzen und was muß erklärt werden (Zeit)? Mit welchen Spezialkenntnissen ist im Auditorium zu rechnen (Blamage!!!)? Evtl. die neuesten Publikationen lesen. 7

8 1. Vortrag strukturieren: Thema (evtl. schon durch Einführung) Überleitungen vorbereiten, am Anfang nicht hängen bleiben Ggfs. Kurze Gliederung Einleitung Grundlage für das Verständnis schaffen Fragestellung Methodik Ergebnisse Diskussion Gesamtdiskussion Beantwortung der Fragestellung Alle erwähnten Ergebnisse zu einer schlüssigen Geschichte verbinden Schlußfolgerungen, Vergleiche, evtl. Ausblick Zusammenfassung take home message (kurz, max. 2-3 Sätze) 8

9 2. Zeitbedarf für Inhalte ermitteln: Vortrag mehrmals halten: Text ausformulieren und Abbildungen realistisch erklären. gibt es Stolperstellen oder abrupte Themenwechsel bei Folienübergängen. Die vorgegebene Redezeit darf keinesfalls überschritten werden. Zeit einsparen: ggf. Schmankerl einbauen (Übergang organisieren) Sind wirklich alle Experimente/Befunde essentiell für das Verständnis? Abschnitt verkürzen, indem man auf die Diskussion verweist. Zusammengefaßte Darstellungen verwenden. Darstellungen: Sind Halbtonbilder wirklich notwendig (ist Verdunkelung möglich/sinnvoll)? Diagramme immer beschriften (Achsen, Dimensionen, Titel). In Abbildungen muß grundsätzlich eingeführt werden (Achsen erklären, exakt auf Positionen zeigen oder Markierungen setzen, kein Laborjargon). Genügend Zeit einkalkulieren (Faustregel: im Schnitt 2-3 min / Bild) 9

10 3. Vortrag halten: An vorbereiteten Punkten die Uhr checken Blickkontakt zum Auditorium Auf Rückmeldung achten, ggf. verschiedene (vorbereitete) Varianten einsetzen Atmung kontrollieren und ab und zu Beine bewegen Zum Auditorium sprechen, sonst die Stimme heben Nicht ablesen Stereotype Redewendungen oder Gesten vermeiden Zeigestock oder Laser ruhig und gezielt einsetzen Bei Störungen ruhig reagieren (souverän) Zuspätkommer ignorieren, ggf. Türe/Fenster schließen, Licht bedienen (lassen!) Fragen wenn s schnell geht beantworten Der Vortrag braucht ein deutlich erkennbares Ende Danach: Zeit lassen 10

11 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit 11

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