Zürich, den 3. Februar 2011

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1 An die Aktionäre der ACRON HELVETIA III Immobilien AG ZÜRICH DÜSSELDORF DALLAS TULSA Zürich, den 3. Februar 2011 Entwicklung des Aktienkurses Sehr geehrte Aktionärin/Sehr geehrter Aktionär KPB/cs ACRON HELVETIA III Immobilien AG c/o Notariat Peter Brand Fellenbergstrasse Münchenbuchsee Switzerland Aus gegebenem Anlass möchten wir uns heute betreffend der Entwicklung des Kurses der ACRON HELVETIA III Immobilien AG Aktien an der Berner Börse an Sie wenden. Leider kommt es immer wieder zu Missverständnissen bei der Interpretation des Depotauszugs und des darauf angezeigten Börsenkurses der ACRON HELVETIA III Immobilien AG. Wesentlich für das richtige Verständnis des Depotauszugs ist die Unterscheidung zwischen drei verschiedenen Kursen, dem Börsenkurs, dem Geldkurs und dem Briefkurs. a) Börsenkurs (oder Aktienkurs) Hierbei handelt es sich um den Kurs, zu dem tatsächlich ein Handel stattgefunden hat. Beispiel: Der letzte Handel hat am 8. Dezember 2010 stattgefunden. Dort wurde der letzte gehandelte Aktienkurs mit CHF pro Aktie (es wurden 10 Aktien gehandelt) festgestellt. Dem Käufer der Aktien waren die Aktien also CHF pro Stück wert. b) Geldkurs Dies ist der Kurs bzw. Preis zu dem potentielle Käufer bereit sind, Aktien zu kaufen. Beispiel: Möchte ein Investor 100 Aktien der ACRON HELVETIA III Immobilien AG kaufen, möchte aber nicht mehr als CHF pro Aktie zahlen, gibt er der Bank einen Kaufauftrag über 100 Aktien á CHF pro Aktie. fon +41. (0) fax +41. (0) mail web An der Börse wird dieser Auftrag nun vermerkt und in das sog. Orderbuch übernommen. Der Auftrag besteht solange, bis er von dem Käufer wieder gelöscht wird, ausläuft oder ein Verkäufer auftritt, der seinerseits Aktien zu CHF pro Aktie verkaufen möchte. Wenn nur das Angebot über die 100 Aktien á CHF pro Aktie im Orderbuch vermerkt ist und es sich um den höchsten Preis handelt, den jemand aktuell bietet, spiegelt dies also den Geldkurs wieder. Wenn es zu einem Handel kommt, ist das dann wiederum der Aktienkurs.

2 c) Briefkurs Spiegelbildlich zum Geldkurs ist der Briefkurs derjenige Kurs bzw. Preis, zu dem die Aktionäre bereit sind, ihre Aktien zu verkaufen. Im Normalfall könnte also ein Orderbuch an der Börse wie folgt aussehen: Geldkurs: CHF Aktienkurs: CHF Briefkurs: CHF Dies bedeutet, dass ein Angebot eines Käufers über Aktien zu CHF pro Stück vorliegt, dass der letzte Handel über Aktien zu CHF stattgefunden hat und dass ein Verkäufer Aktien aktuell zu CHF pro Aktie anbietet. WICHTIG: Wenn über einen längeren Zeitraum, kein Handel mehr stattgefunden hat und damit kein Aktienkurs gebildet wurde, bucht die Bank den Aktienbestand nicht mit dem letzten Aktienkurs sondern mit dem aktuellen Geldkurs ein. Auf Ihrem Depotauszug mag es dann so aussehen, dass Ihre Aktie im Wert gefallen ist, tatsächlich hat jedoch ein Handel zu diesem Kurs gar nicht stattgefunden. Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass es immer auch Schnäppchenjäger an den Börsen gibt, die bewusst darauf warten, dass Anleger Verkaufsaufträge ohne Limitierung erteilen. Für solche Fälle stellen sie Geldkurse, also Angebote zum Kauf der Aktien, die erheblich unterhalb des wirklichen Wertes der Aktie liegen. Hier geht es dann nicht darum, ein gutes Investment zu tätigen, sondern sich auf Kosten eventuell ungeübter Anleger zu bereichern. Für die aktuelle Situation an der Börse bedeutet das: Mit Stand vom 31. Januar 2011 war nach Börsenschluss ein Geldkurs von CHF pro Aktie (für 5 Aktien) und kein Briefkurs gesetzt. Sofern bei Ihnen die Aktien nun mit CHF pro Aktie im Depot eingebucht sind, spiegelt dies also nur den aktuellen Geldkurs wieder. Es handelt sich bei diesem Kurs nicht um den Aktienkurs, da zu diesem Kurs bzw. Preis gar kein Handel stattgefunden hat. Dies ist, wie zuvor beschrieben, Usus bei Aktien, die nicht tagtäglich gehandelt werden. Nach unserer Auffassung liegt sowohl der zuletzt gehandelte Kurs als auch der aktuelle Geldkurs der ACRON HELVETIA III Aktie deutlich zu tief, da diese nicht dem Net Asset Value* der Aktien entsprechen. Mit jedem Jahresbericht und Zwischenbericht errechnen wir sehr transparent und auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung wie auch unter Beaufsichtigung der Revisionsstelle den Net Asset Value* einer jeden Aktie. Nach dem Jahresabschluss 2009 lag dieser Net Asset Value per (siehe letzte Seite Geschäftsbericht 2009) bei CHF und per (Seite 25 des Halbjahresberichts der ACRON HELVETIA III) bei CHF Mit anderen Worten: Die Aktie der Gesellschaft ist bei einem Vergleich des zuletzt gehandelten Börsenkurses sowie des momentanen Geldkurses zu dem zuletzt veröffentlichten NAV der Aktie der Gesellschaft unterbewertet. * Net Asset Value (NAV): Vermögenswerte zu Marktwerten abzgl. Verbindlichkeiten der Gesellschaft (pro Aktie) siehe auch Begriffserläuterungen in der Anlage.

3 Wir möchten Sie abschliessend bitten, in Ihrem Interesse von Bestens -Aufträgen bei Abgabe einer Verkaufsorder abzusehen. Anhand der beigefügten Übersicht zu der bisherigen Entwicklung des Aktienkurses können Sie die Absurdität von solchen Bestens - Aufträgen erkennen. So wurde von einem potentiellen Käufer beispielsweise am 7. Januar 2011 ein Kaufauftrag über 100 Aktien á CHF 1.00 pro Aktie an der Berner Börse eingestellt. Stellen Sie also sicher, dass Sie eine etwaige Verkaufsorder mit einem Limit versehen, so dass keine Verkäufe Ihres Aktienbestandes erfolgen, wenn der angebotene Preis unterhalb Ihres Limits liegt. So können Sie sich gegen einen Verkauf unter dem von Ihnen gewünschten Verkaufspreis absichern. Erteilen Sie hingegen eine Wertpapierverkaufsorder ohne Limit würde ein Verkauf bei jedem Preis stattfinden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüssen ACRON HELVETIA III Immobilien AG vertreten durch ACRON AG Kai Bender

4 ACRON HELVETIA III Immobilien AG (kotiert seit dem 30. Juni 2009) Statutarisches Aktienkapital: CHF Anzahl Namenaktien: zu CHF (nominal) Aktionäre gem. Aktienregister: 46 (Stand: ) Gesamtübersicht der Transaktionen an der BX Berne exchange Für den Zeitraum 30. Juni 2009 bis 30. Dezember 2010 Quartal Handelstag Anzahl gehandelter Kaufpreis pro Aktie Kaufpreis gesamt Aktien in CHF in CHF 3.Q Q * Q Q Gesamt: Diagramme zur Kursentwicklung an der BX Berne exchange I. Zeitraum: 30. Juni 2009 bis 30. Dezember 2010 * Verkauf von 800 Aktien im OFF Volume der BX Berne exchange. Seite 1 von 2 Erstelldatum:

5 II. Zeitraum: 1. Oktober 2010 bis 30. Dezember 2010 Gebote an der Berne exchange (Stand nach Börsenschluss): Bid - Anzahl Preis in CHF Ask - Anzahl Massgebliche Werte/Kurse pro Aktie: Nominal: CHF NAV per : CHF Geldkurs per : CHF Briefkurs per : n.a. (CHF am ) Letzter Kurs per : CHF (es wurden 10 Aktien gehandelt) Erstelldatum: Seite 2 von 2

6 Aktienhandel Begriffserläuterungen Aktienkapital Das Aktienkapital ist das Grundkapital einer Aktiengesellschaft (auch: Nenn- oder Nominalkapital) und bezeichnet gleichzeitig den Anteil am Eigenkapital, auf den die Haftung der Gesellschafter beschränkt ist. Der Nennwert einer Aktie gibt an, mit welchem Anteil sich ein Aktionär mit dem Kauf einer Aktie am Grundkapital beteiligt hat. Bestens Wird bei der Erteilung einer Wertpapierverkaufsorder kein Limit erteilt, erklärt sich der Aktionär bereit, Nachfrage am Markt zu jedem Kurs zum Zeitpunkt der Ausführung zu akzeptieren. Für den Altaktionär negativ kann eine solche Auftragsvergabe bei sehr engen, umsatzschwachen Werten sein, wenn gleichzeitig mehrere unlimitierte Verkaufsaufträge zusammenkommen und erheblichen Druck auf den Kurs ausüben, weil nur unzureichend Nachfrage besteht. In diesem Fall kann es zu starken Kursverlusten kommen. Billigst Wird bei der Erteilung einer Wertpapierkauforder kein Limit erteilt, erklärt sich der Anleger bereit, ein Angebot am Markt zu jedem Kurs zum Zeitpunkt der Ausführung zu akzeptieren. Gefährlich kann eine solche Auftragsvergabe für den Börsianer bei sehr engen, umsatzschwachen Werten sein. Dies kann zum Kauf zu einem sehr ungünstigen Kurs führen, weil zum einen aufgrund der spärlichen Zahl der Aufträge auf beiden Seiten des Marktes die Kurse stark streuen können. Zum anderen kann sich aufgrund der geringen Stückzahlen leicht ein Nachfrageüberhang bilden, der den Kurs rasch nach oben treibt. Briefkurs ( Ask ) vs. Geldkurs ( Bid ) Der Briefkurs ist der Preis bzw. Kurs, zu dem Verkäufer bereit sind, Wertpapiere zu verkaufen. Im Gegensatz hierzu ist der Geldkurs der Kurs, zu dem Käufer bereit sind, Wertpapiere zu kaufen. Für die Begriffe Briefkurs und Geldkurs werden auch oft die englischen Begriffe Ask und Bid verwendet. Eröffnungskurs Erster festgestellter Kurs nach Eröffnung des Börsenhandels. Kotierung Kotierung bedeutet die Zulassung eines Wertpapiers zum amtlichen Handel (zu deutsch Notierung ). Kurs Der Kurs einer Aktie gibt den Preis für das Wertpapier wieder, der im amtlichen Handel festgestellt wird. Der Kurs ermittelt sich hierbei über den Preis, den die Marktteilnehmer in einer gegebenen Situation für die mit diesem Papier verbundenen Rechte zu zahlen bereit sind. Er richtet sich an der Börse nach Angebot und Nachfrage. Quelle: FAZ-Börsenlexikon Erstelldatum: Seite 1 von 2

7 Aktienhandel Begriffserläuterungen Markt Als Markt bezeichnet man den Ort, an dem Angebot und Nachfrage für ein bestimmtes Gut zusammentreffen (z.b. der Arbeitsmarkt für das Angebot an Arbeitskraft oder die Wertpapierbörse für das Angebot an Wertpapieren). Dadurch bildet sich der (Markt-)Preis für dieses Gut. Vereinfacht dargestellt steigt der Preis bei hoher Nachfrage und sinkt bei niedriger Nachfrage. Nennwert Der Nennwert gibt bei einer Aktie den Wert an, mit dem die Aktie am Grundkapital beteiligt ist. Bei einer Nennwertreduktion wird der Nennwert (Nominalwert) der Aktie um einen bestimmten Betrag reduziert, der an Stelle einer Dividende steuerfrei an die Aktionäre ausgezahlt wird. Da bei der Nennwertreduktion der Nennwert aller Aktien reduziert wird, verändert sich der Eigentumanteil der Aktionäre an der Gesellschaft nicht. Das bilanzielle Aktienkapital wird um den entsprechenden Betrag herabgesetzt. Nettoinventarwert (Net asset value/nav) Der Wert einer Aktie einer Immobiliengesellschaft ergibt sich in der Regel aus dem sogenannten Nettoinventarwert (Net-Asset-Value oder kurz NAV) der Gesellschaft bzw. einer Aktie. Der NAV berechnet sich als Differenz der Marktwerte des Vermögens (also der Liegenschaft) und der Verbindlichkeiten der Immobiliengesellschaft, entspricht also dem Reinvermögen unter Einschluss der stillen Reserven. Das zur Ermittlung des NAV verwendete Ertragswertverfahren diskontiert die geschätzten künftigen Nettomieteinnahmen mit dem Liegenschaftszins. Das bilanzielle Aktienkapital hingegen hat keinen Einfluss auf die Höhe des NAV und verändert den Marktwert der Aktie nicht. Wertpapier (Aktie) Urkunde, die bestimmte Rechte, etwa die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen, verbrieft. Quelle: FAZ-Börsenlexikon Erstelldatum: Seite 2 von 2

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