Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie"

Transkript

1 Thema: Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie TMD: Kurzvorstellung des Materials: Dieses Material erläutert übersichtlich und anschaulich die Grundzüge der verschiedenen moralphilosophischen Strömungen in Bezug auf deren Begründer und benennt die wesentlichen Probleme und Kritikpunkte. Die Anordnung der einzelnen Ethikprinzipien erfolgt nicht chronologisch, sondern abgestuft nach ihren Zielsetzungen, was das Verständnis der Beziehungen zwischen ihnen deutlich erleichtert. Übersicht über die Teile Einleitung Hedonismus Eudämonismus Utilitarismus Heteronome Gebotsethik Pflichtethik Das Prinzip der Verantwortung Quiz zur Moralphilosophie inkl. Lösungen Information zum Dokument SCHOOL-SCOUT schnelle Hilfe per Ca. 7 Seiten Internet:

2 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 2 von 8 Ethik Grundlagen der Moralphilosophie Einleitung Der Begriff Ethik stammt von dem griechischen Begriff ethos, was in etwa Gewohnheit/Sitte bedeutet. Häufig werden die beiden Begriffe Ethik und Moral durcheinandergebracht. Bei der Moral handelt es sich um das Subjekt, das menschliches Handeln determiniert. Die Ethik hingegen ist die Lehre von der Moral. Die philosophische Ethik befasst sich mit der Frage nach dem moralisch richtigen Handeln. Dies ist wichtig für die Menschen, denn ein Mensch steht unter permanentem Zugzwang zu handeln. Dazu muss er sich entscheiden, denn selbst das Verweigern einer Reaktion ist die Entscheidung, nicht zu Entscheiden. Um eine korrekte Entscheidung treffen zu können, braucht man einen Ausgangspunkt. Möglichkeiten der Orientierung bieten dabei die folgenden ethischen Begründungsmodelle: Hedonismus Der Hedonismus macht sich zum Prinzip Gut ist, was mir Lust verschafft, weshalb diese Lehre auch als Genusslehre bezeichnet wird. Positiver Hedonismus Begründet durch den griechischen Philosophen Aristipp, zeichnet den positiven Hedonismus vor allem die Überzeugung aus, dass Leben und Lehre übereinstimmen müssen. 435 vor Christus in Kyrene in Nordafrika geboren, ging der junge Aristipp nach Athen um Schüler Sokrates zu werden. Er soll dort ein genussvolles und ausschweifendes Leben geführt haben, wobei er sein Geld vor allem für gutes Essen und Wein ausgab. Dies verteidigte er angeblich auch mit den Worten, auch Götter speisten vorzüglich. Dennoch war er nicht zügellos, ganz im Gegenteil soll er das, was er besaß in vollen Zügen genossen, wenig gejammert und immer optimistisch gewesen sein. Die höchste Tugend für Aristipp war somit die Maximierung des Genusses und die Bedürfnisbefriedigung. Negativer Hedonismus Aristipp(os) von Kyrene (Quelle: WIkipedia) Wie Aristipp vertritt auch der Athener Epikur die Sicht, Genuss bedeute moralisches Glück. Doch anders als Aristipp, sucht Epikur dieses Glück nicht in materiellen Genüssen, sondern in sich selbst. Ab 306 v. Chr. unterrichtete er in Athen in seiner berühmten Schule Kepos, in der er für seine Gelassenheit und innere Ruhe bekannt war. Die Freude als unser erstes angeborenes Gut bedeutet für ihn allerdings nicht den ausschweifenden Genuss, sondern das Vermeiden von Schmerz und Leid, daher der Ausdruck negativer Hedonismus. Deshalb beginnt die Freude auch zunächst

3 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 3 von 8 mit der Vernunft, denn sie macht es den Menschen möglich, zugleich anständig und gerecht und glücklich zu leben. Epikur unterteilt die Freuden deshalb in drei Klassen: die primären, die sekundären und die eitlen Freuden. Die primären Freuden sind natürlich und notwendig; darunter versteht er Dinge wie Essen, Schlafen etc. die nur der Erhaltung der Gesundheit, nicht aber dem Genuss dienen. Die sekundären Freuden sind nur natürlich, aber bereits nicht mehr notwendig, so wie zum Beispiel die Ergänzung des notwendigen Essens durch Genussspeisen wir Schokolade oder Früchte. Diese sekundären Freuden müssen in jedem Fall neu abgewogen werden, ob der Genuss im Vergleich zu den Kosten sinnvoll ist oder nicht. An dritter Stelle kommen die eitlen Freuden; jene, die weder notwendig, noch natürlich sind, sondern unserem Empfinden nach eher dem Luxus zugeordnet werden müssen. Das erwähnte Abwägen von Vor- und Nachteilen der Freuden gegeneinander wird deshalb auch die epikureische Methode genannt, nach der ein Problem in seiner Gesamtheit bewertet werden kann. Für Epikur ist die höchste Tugend nicht die Befriedigung aller Bedürfnisse, sondern nur der notwendigsten und somit die Mäßigung des Maßes. Kritikpunkte: Schon Platon führt an, dass ein Sich-Kratzen bei Juckender Haut durchaus lustvoll sein kann; das Kratzen aber noch lange nicht sittlich ist. Nicht alles, was wir ohne Lust tun, kann unmoralisch sein - so die Hilfe, die wir anderen leisten, bittere Medizin oder harte Arbeit mit der man seine Familie ernährt. Eudämonismus Das Grundprinzip des Eudämonismus lautet Gut ist, was moralisch glücklich/glückselig macht. Damit ist allerdings nicht das persönliche Glück, wie im Hedonismus gemeint, sondern das Glück, eine sittlich gute Entscheidung getroffen zu haben. Der Ausdruck stammt vom griechischen eudaimonia, was Glück bedeutet. Begründet wurde diese moralphilosophische Strömung durch den Griechen Aristoteles [*384 v. Chr.]. Er sieht die Lust zwar als Bestandteil des Glücks, verlangt aber wie schon Epikur das Hinzuziehen der Vernunft. Die Vernunft ist eine spezifisch menschliche Eigenschaft und unterscheidet den Menschen deshalb vom triebhaften Tier. Büste von Aristoteles (Quelle: Wikipedia) Höchstes Ziel ist deshalb nicht mehr nur die reine Lust, sondern die Kombination mit der Vernunft, was zu einer Art geläutertem Glück, der sogenannten Glückseligkeit führen soll; der eudaimonia. Tugendhaft handeln kann ein Mensch - so Aristoteles - nur, wenn er die ausgeglichene Mitte zwischen zwei Extremen erreichen kann- zwischen Übermaß und Mangel. So sind beispielsweise sowohl Geiz als auch Verschwendung negative Extreme. Ausgeglichen ergeben sie allerdings eine moralisch wertvolle Großzügigkeit.

4 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 4 von 8 Diese Lehre wird auch als Mesotes-Lehre bezeichnet, was so viel wie die Lehre von der Mitte bedeutet. Ausnahme bilden lediglich einige Dinge, die von Natur aus schlecht sind; von denen es somit weder ein zu viel, noch ein zu wenig geben kann. Utilitarismus Der Utilitarismus zielt auf das, was nützlich ist. Der Begriff stammt vom lateinischen utilis, was nützlich heißt. Die Korrektheit einer Handlung wird also nach der Nützlichkeit ihrer Folgen berechnet. Deshalb handelt es sich um eine teleologische Ethik (griech. telos Ziel). Wichtig dabei ist, dass der Nutzen der Gemeinschaft über dem Nutzen des Individuums steht. Nützlichkeit ist dabei die Eigenschaft eines Objektes, durch die es Leid, Freude, Vorteil oder Gewinn hervorbringt. Um einer Gemeinschaft Glück zu bringen, muss also das Glück, das sie einigen Individuen bringt, größer sein als das Unglück, das sie anderen bringt. Unterschieden wird zwischen dem qualitativen, dem quantitativen Utilitarismus und dem Regelutilitarismus: Quantitativer Utilitarismus Der quantitative Utilitarismus geht auf den britischen Philosophen Jeremy Bentham ( ) zurück. Er stellte fest, dass die zwei Gefühle Leid und Freude das gesamte Leben eines Menschen bestimmen und somit auch die tragenden Faktoren bei moralisch relevanten Entscheidungen sind. Bentham behauptet, unter Einfluss der Vernunft diese Faktoren nutzen zu können, um den moralischen Wert einer Handlung zu bestimmen. Für ihn bedeutet Moral die Regulierung des natürlichen Egoismus. Bentham geht davon aus, dass allein der größtmögliche Nutzen, den eine Handlung der Gemeinschaft bringt, diese zur moralisch wertvollsten Handlung macht. Um diesen Wert zu ermitteln, hat Bentham das so genannte hedonistische Kalkül entwickelt, das nach den Kriterien Intensität, Nähe, Dauer, Gewissheit, Reinheit und Folgenträchtigkeit die Auswirkungen der Handlung auf die Umwelt berechnet. Qualitativer Utilitarismus Der qualitative Utilitarismus wurde durch den britischen Philosophen, Ökonom und Logiker John Stuart Mill ( ) begründet. Jeremy Bentham (Quelle: Wikipedia) Auch Mill sieht als höchstes sittliches Ziel das größtmögliche Glück Aller. Anders als Bentham sieht Mill den Wert einer Handlung nicht im quantitativ größtmöglichen Nutzen, sondern im qualitativen Wert dieses Glücks. Er erweitert den Utilitarismus Benthams um die Qualität des erreichbaren Glücks. Dazu formuliert er: Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein, John Stuart Mill (Quelle: Wikipedia)

5 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 5 von 8 als ein zufriedenes Schwein. Der Mensch hat andere Anforderungen an das Glück, da er höher entwickelt ist. Deshalb muss auch der Wert des einzelnen Glücks abgewogen werden, und nicht bloß die Masse des Glücks, das für die Gemeinschaft erreicht wird. Während Bentham die Entscheidung dem Individuum zuteilt, das den Vorteil der Gemeinschaft berechnen soll, begegnet Mill dem Kalkül mit Misstrauen. Die Gruppe sollte als Gemeinschaft entscheiden, wenn jede Handlungsmöglichkeit bekannt ist, denn der Durchschnitt bringe die korrekte Entscheidung mit sich. Regelutilitarismus Nachdem der Utilitarismus in seinen bisherigen Erscheinungsformen Anfang des 20. Jahrhunderts enorm in die Kritik geraten war, entwickelte sich der Regelutilitarismus als gemäßigte Form. Anders als bei Bentham und Mill werden nicht einzelne Handlungen untersucht, sondern Handlungsklassen gebildet, die zur Beurteilung der ihnen untergeordneten Handlungen dienen sollen. Es handelt sich dabei um eine Annäherung an Kants Pflichtethik, die Regeln aufstellt, die aufzeigen, welche Handlung die Vernunft dem Menschen zur Pflicht machen sollte. In Anlehnung an den griechischen Ausdruck deon (Pflicht) werden diese Auffassungen deontologische Ethiken genannt. Kritikpunkte: Der Utilitarismus fordert von den Handelnden eine hohe Reflexionsfähigkeit, denn es dürfen weder Beteiligte, noch einzelne Faktoren übersehen werden. Der Utilitarismus wurde schon häufig missbraucht, um ungewünschte Menschen zu beseitigen. So auch im Nationalsozialismus, wo behinderte Menschen als lebensunwertes Leben eingestuft wurden. Zu Bentham: Das hedonistische Kalkül lässt sich nur schwer mit exakten Werten ausfüllen, die Zahlen werden meist eher intuitiv gesetzt - so können kleinste Schwankungen das Gesamtergebnis dramatisch verzerren. Heteronome Gebotsethik Das Grundprinzip der Gebotsethik hat einen vollkommen anderen Ursprung. Gut ist, was geschrieben steht bezieht sich deutlich nicht auf das persönliche empfinden der Menschen, sondern auf moralische Texte wie religiöse Schriften (Bibel, Koran, Talmud) oder Gesetzestexte. Somit sind moralische Handlungen in der heteronomen Gebotsethik fremdbestimmt (heteronom = fremdgesetzlich). Kritikpunkte: Diese Sichtweise schließt jegliches Infragestellen des Handelnden aus, auch wenn die Gesetze anderen als fragwürdig erscheinen können. Dies gilt für das vorherige Beispiel der NS-Zeit, in der häufig auch nur Befehle zur Tötung befolgt wurden oder auch für Kriege im Namen Gottes.

6 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 6 von 8 Pflichtethik Die Pflichtethik meint, wie ihr Name schon sagt, Gut ist, was die Vernunft mir zur Pflicht macht. Entwickelt wurde dieses Prinzip durch den deutschen Philosophen Immanuel Kant ( ) in seiner Kritik der praktischen Vernunft. Darin stellt er sich die Frage Was soll ich tun?. Mit der praktischen Vernunft meint Kant die dem Menschen angeborene Fähigkeit zu unterscheiden, was Recht und was Unrecht ist. Wie zuvor bereits erwähnt, handelt es sich bei Kants Prinzip um eine Pflichtethik, die das als sittlich wertvoll erachtet, was die Vernunft dem Menschen zur Pflicht macht. Er empfindet den Begriff der Pflicht nicht als Einschränkung der Freiheit, sondern führt die Fähigkeit moralisch zu handeln sogar als Befreiung von den natürlichen Trieben an. So ist der Mensch nicht bloß Sklave seines eigenen Egoismus. Bei der gemeinten Vernunft handelt es sich um die reine Vernunft, die vor jeder Erfahrung - im Fachjargon a priori - liegt. Dies bedeutet für den Menschen, dass es keinerlei moralische Wahlmöglichkeiten gibt, und die Regeln somit für alle Gesellschaften und alle Situationen gelten. Kant formuliert dazu den sogenannten kategorischen Impertativ : Immanuel Kant (Quelle: Wikipedia) Handle so, dass die Maxime deiner Handlung jederzeit zugleich das Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte. Dieser wird gern mit dem deutschen Kinderreim Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem anderen zu verglichen, was sicherlich nicht abwegig ist. In erster Linie geht es darum, jede Entscheidung auch später noch überzeugend vertreten zu können, und auf anderen gleiche Situationen - mögen sie bspw. einmal für einen selbst gelten - übertragen zu können. Der Ausdruck kategorischer Imperativ soll genau dies ausdrücken. Kategorisch, denn die Handlungsmaxime soll in allen Situationen gleicher Art gelten, und Imperativ, da es sich um eine einem übergeordneten Befehl gleichzusetzende Pflicht handelt. Das Prinzip der Verantwortung Das modernste ethische Prinzip stammt von dem deutschen Hans Jonas ( ), der Philosophie an der Universität Freiburg und an der heutigen Humboldt- Universität zu Berlin studierte. Ausgangspunkt für seine Überlegung ist der Fortschritt. Eine Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten und die Globalisierung fordern auch eine Erweiterung unserer Anforderungen an die Ethik. In der modernen Welt haben einzelne Handlungen oft weitreichendere Folgen als der einzelne Mensch sich vorstellen, geschweige denn kontrollieren kann. Zudem ist die bisherige Ethik seiner Meinung nach rein anthropozentrisch, das heißt, sie stellt immer den Menschen in den Mittelpunkt, wodurch der Umkreis der Handlung meist zu eng betrachtet wird. Im Interesse zukünftiger Generationen müssen auch Natur und tieri-

7 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 7 von 8 sche Umwelt dringend mit einbezogen werden. Jonas erweitert den kategorischen Imperativ Kants dazu zu folgender Formel: Handle so, dass die Wirkung deiner Handlung nicht zerstörerisch ist für die Möglichkeit zukünftigen Lebens. Problem dabei bleibt natürlich, dass die Auswirkungen für den Menschen selten absehbar sind, und die Handlungsmöglichkeiten des einzelnen doch eher beschränkt sind. Jonas fordert aber, in Anbetracht der technischen Möglichkeiten, Demut zu zeigen und die Macht, die diese den Menschen bietet enthaltsam zu nutzen. Hans Jonas (Quelle: Wikipedia) Schlussbemerkung: Selbstverständlich wird vor diesem Hintergrund die Moralphilosophie ständig überarbeitet. Renommierte Ethikkommissionen in Politik, Medizin und Umweltorganisationen beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung sittlicher Normen in Anbetracht der sich ständig weiter entwickelnden Welt um uns. Deshalb kann dieses Material auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern gibt lediglich einen umfangreichen und sortierten Überblick über die gängigen und meist zugrunde gelegten Prinzipien.

8 SCHOOL-SCOUT Ethik - Grundlagen der Moralphilosophie Seite 8 von 8 Quiz zur Moralphilosophie: 1. In welchem Bereich kann ein Philosoph forschen? a) Ethik b) Moral c) Sittlichkeit d) Tugend 2. Was bedeutet deontologische Ethik? a) Genusslehre b) Pflichtethik c) Ethik, die die Folgen einer Handlung auswertet d) Ethik, die die Vermeidung von Leid in den Mittelpunkt stellt 3. Die Grundfrage der Ethik lässt sich auf folgende Formel bringen: a) Was kann ich wissen? b) Was soll ich tun? c) Was ist gerecht? d) Was existiert? 4. Aristoteles Ethik hat zum höchsten Ziel: a) Das Glück der Gemeinschaft b) Das Glück des Nächsten c) Die persönliche Glückseligkeit d) Die persönliche Erfüllung der Lust 5. Hans Jonas hat als moderner Philosoph das ethische Grundprinzip eines seiner Vorgänger modifiziert. Welches? a) Den negativen Hedonismus Epikurs b) Den Eudämonismus Aristoteles c) Den kategorischen Imperativ Kants d) Die heteronome Gebotsethik 6. Welcher Philosoph müsste aufgrund seiner Auffassung am stärksten am quantitativen Utilitarismus zweifeln? a) Kant, denn er fordert Weitsichtigkeit, die das Individuum stärker berücksichtigt als das hedonistische Kalkül b) Aristoteles, denn er stellt die eigene Lust weit über das Glück anderer c) Hans Jonas, denn er stellt das Individuum weit über die Gemeinschaft Lösungen: 1a, 2b, 3b, 4c, 5c, 6a

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 Inhalt Vorwort Einführung... 1 1 Philosophie und Ethik... 1 1.1 Die Disziplinen der Philosophie... 1 1.2 Der Begriff Ethik... 2 1.3 Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 2 Moralische Urteile ethische Reflexion...

Mehr

Modul Ethik in der Biologie

Modul Ethik in der Biologie Modul Ethik in der Biologie Wintersemester 2016/17 Dozentinnen: Doreen Grusenick & Karin Kunde, CAU Kiel, Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt. Ethik in der Biologie Ablauf 1. Einführung 2. Allgemeine

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was soll ich tun? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was soll ich tun? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout. Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de S II B Moralphilosophie Beitrag 4 1 Einführung in Grundpositionen der philosophischen

Mehr

Philosophie des Glücks

Philosophie des Glücks Geisteswissenschaft Veronika Gaitzenauer Philosophie des Glücks Glückslehren von der Antike bis zur Gegenwart Essay Philosophie des Glücks Glückslehren von der Antike bis zur Gegenwart 1. Definition von

Mehr

Im Schatten der Olympiade

Im Schatten der Olympiade 1-7 Im Schatten der Olympiade Pädagogisches Material zum Schwerpunktthema der alle welt 4/2008 Philosophie, Psychologie philosophisch untersucht Die folgende Unterrichtseinheit befasst sich mit folgenden

Mehr

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Der gute Wille Ohne Einschränkungen gut ist allein der gute Wille. Alle anderen Dinge wie Talente oder Tugenden sind nicht an sich, sondern nur relativ gut

Mehr

Bearbeitet von Andreas Groch C.C.BUCHNER

Bearbeitet von Andreas Groch C.C.BUCHNER Bearbeitet von Andreas Groch T C.C.BUCHNER Zu den Disziplinen der Philosophie 8 Anthropologie 9 Einleitung. Was ist der Mensch? 9 Ml Platon. Das Höhlengleichnis (Sokrates spricht mit Glaukon) 10 M2 Platon.

Mehr

Ethik Zusammenfassung 12.2 #1

Ethik Zusammenfassung 12.2 #1 Ethik Zusammenfassung 12.2 #1 Aristipp: Antiker Hedonismus Aristipp war einer der ersten der den Begriff des Hedonismus nutzte und prägte. Hedonismus kommt von hedone (griechisch: Freude, Lust) und beschreibt,

Mehr

Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John Stuart Mills Utilitarismus die überzeugendere Konzeptualisierung moralischen Handelns?

Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John Stuart Mills Utilitarismus die überzeugendere Konzeptualisierung moralischen Handelns? Freie Universität Berlin Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften Institut für Philosophie Habelschwerdter Allee 30, D - 14195 Berlin Ist Immanuel Kants deontologische Moralphilosophie oder John

Mehr

Freud und Leid als moralische Grundlage

Freud und Leid als moralische Grundlage Freud und Leid als moralische Grundlage Die Natur hat die Menschheit unter die Herrschaft zweier souveräner Gebieter Leid und Freude gestellt. Es ist an ihnen allein, aufzuzeigen, was wir tun sollen, wie

Mehr

Geisteswissenschaft. Robin Materne. Utilitarismus. Essay

Geisteswissenschaft. Robin Materne. Utilitarismus. Essay Geisteswissenschaft Robin Materne Utilitarismus Essay Essay IV Utilitarismus Von Robin Materne Einführung in die praktische Philosophie 24. Juni 2011 1 Essay IV Utilitarismus Iphigenie: Um Guts zu tun,

Mehr

Der kategorische Imperativ im Kontext zur Freimaurerei

Der kategorische Imperativ im Kontext zur Freimaurerei 07.12.6006 js Der kategorische Imperativ im Kontext zur Freimaurerei Immanuel Kant (1724 1804) Über den kategorischen Imperativ von Kant ist wahrlich schon viel geschrieben und auch gesagt worden. In meinem

Mehr

Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik

Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik Prof. Dr. Simone Dietz, Wintersemester 2010/11 Vorlesung: Einführung in die Ethik 1. (18.10.) Einführung: Regeln, Normen, Werte 2. (25.10.) Tugendethik I: Platon, Aristoteles 3. (8.11.) Tugendethik II:

Mehr

Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier

Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier Begriffliches Hoffen: wünschen, dass etwas in Erfüllung geht Hoffnung: Erwartung, dass etwas Gewünschtes in Erfüllung geht richtet sich

Mehr

Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft?

Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft? Geisteswissenschaft Eric Kresse Utilitarismus - Ein Konzept für die Zukunft? Studienarbeit hauinhaltsverzeichnis 1. Einleitung...S. 3 2. Utilitarismus eine erste definierende Betrachtung...S. 3-4 2.1

Mehr

Wie sieht ein wertvolles Leben für Sie aus, was treibt Sie dahin? Seite 12

Wie sieht ein wertvolles Leben für Sie aus, was treibt Sie dahin? Seite 12 Wie sieht ein wertvolles Leben für Sie aus, was treibt Sie dahin? Seite 12 Wenn Sie etwas einschränkt, ist es eher Schuld, Angst oder der Entzug von Zuneigung, und wie gehen Sie damit um? Seite 16 Welchen

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie 1 Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie Einführungsphase EPH.1: Einführung in die Philosophie Was ist Philosophie? (Die offene Formulierung der Lehrpläne der EPH.1 lässt hier die Möglichkeit,

Mehr

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen IT Denk Art Arbeitsbuch Ethik für die gymnasiale Oberstufe Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen Erarbeitet von: Matthias Althoff Henning Franzen Stephan Rauer Nicola Senger Schöningh

Mehr

Ethik Klausur Nr. 2 Zusammenfassung

Ethik Klausur Nr. 2 Zusammenfassung Ethik Klausur Nr. 2 Zusammenfassung 1.Utilitarismus a. Bentham und Mill i. Quantitativer Hednismus nach Bentham (1748-1832) Faktren werden einzeln bewertet und sind gleich wichtig Es zählt die reine Summe:

Mehr

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg Immanuel Kant *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg ab 1770 ordentlicher Professor für Metaphysik und Logik an der Universität Königsberg Neben Hegel wohl der bedeutendste deutsche

Mehr

VL März 2012 R Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12

VL März 2012 R Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12 VL 4 12. März 2012 R.3.119 Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12 1 Der Mensch als moralisches Wesen 2 1. Der Mensch als moralisches Wesen: Aristoteles Die staatliche Gemeinschaft (besteht) der tugendhaften

Mehr

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch Gymnasium Sedanstr. Lehrpläne S II Fach: Philosophie Jahrgang: 11/I Unterrichtsvorhaben : Einführung in die Philosophie Einführung in die Philosophie 1. Traum und Realität 2. Staunen und Wissen 3. Die

Mehr

Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill

Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill Ein Lehr- und Studienbuch von Max Klopfer 1. Auflage Kohlhammer 2008 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 17 020572 7 Zu Leseprobe schnell

Mehr

STOA UND EPIKUR. Josch und Paul

STOA UND EPIKUR. Josch und Paul STOA UND EPIKUR Josch und Paul EPIKUR Glück Antwort wie ein glückliches Leben zu erreichen ist Anstrengung an die höchste Glückseligkeit Negativer Hedonismus: Die Abwesenheit von Schmerz und ungestillter

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Philosophie compact - Emmanuel Lvinas. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Philosophie compact - Emmanuel Lvinas. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Philosophie compact - Emmanuel Lvinas Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Thema: Philosophie compact Emmanuel

Mehr

Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung

Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung Ethische Urteilsbildung Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung 8. bis 10. Februar 2013 Daniel Gregorowius Gemeinsamer Workshop vom Institut TTN und STUBE Bayern Daniel

Mehr

Medienethik. Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik. Seminar Medienethik (SoSe 2010)

Medienethik. Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik. Seminar Medienethik (SoSe 2010) Medienethik Einführung: Praktische Philosophie, Ethik, Medienethik Seminar Medienethik (SoSe 2010) (Praktische) Philosophie Theoretische und praktische Philosophie Praktische Philosophie: Politische Philosophie

Mehr

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters 1 Der oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters Aus: Amend, Bill: Foxtrot 1996, www.members.aol.com/lshauser/foxtrot.html. Andrews Mc Meel Publishing, Cansas City. Übersetzt

Mehr

Einführung in die (Medizin-)Ethik

Einführung in die (Medizin-)Ethik Wintersemester 2017/18 Vorlesung Ethik in der Medizin Einführung in die (Medizin-)Ethik Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Fallbeispiel: Sterbefasten Ein 90-jähriger

Mehr

Grundlagen der Philosophie

Grundlagen der Philosophie 1 Grundlagen der Philosophie Was ist ein Philosoph? Nennen Sie zwei Bedeutungen. Elenktik? Maieutik? Charakterisieren Sie den Begriff des Staunens. Stellen Sie fünf typische philosophische Fragen. Erklären

Mehr

1 Zur Differenz von Ethik und Moral

1 Zur Differenz von Ethik und Moral Zur Differenz von Ethik und Moral 21 1 Zur Differenz von Ethik und Moral Im Rahmen der vorliegenden Studie geht es sowohl um ethische Fragestellungen als auch um Fragen der Moral. Ethik und Moral sind

Mehr

Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Ein Rückblick auf halber Strecke

Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Ein Rückblick auf halber Strecke Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten Ein Rückblick auf halber Strecke Kants Argumentation Hypothese: Den Gedankengang der GMS nachvollziehen zu können, bedeutet für uns, verstehen zu lernen, welche

Mehr

Mobilität philosophisch betrachtet

Mobilität philosophisch betrachtet Vortrag am 6.5.2015 im Rahmen der Tagung Moralische Aspekte der Verkehrsmittelwahl (mark.dahlhoff@li-hamburg.de) "Die Philosophie kann nicht so viele Fragen beantworten, wie wir gern möchten, aber sie

Mehr

Vortrag: Was ist Glück?

Vortrag: Was ist Glück? Birte Schelling Seite 1 20.09.2010 Vortrag: Was ist Glück? Das Thema meines heutigen Vortrags ist eines, das die Menschen sicher schon seit Anbeginn unseres Daseins beschäftigt. Die Frage nach dem Glück

Mehr

Theorie und Praxis des Handelns Moral, Handlung, Werte und Normen: Grundlagen der Ethik 9

Theorie und Praxis des Handelns Moral, Handlung, Werte und Normen: Grundlagen der Ethik 9 Theorie und Praxis des Handelns Moral, Handlung, Werte und Normen: Grundlagen der Ethik 9 1. Calvin, Hobbes und das Recht des Stärkeren oder: Was versteht man unter Ethik und Moral? 10 2. Denken, handeln

Mehr

Kurzdefinition. Ethik ist die philosophische Theorie vom richtigen Leben und Handeln:

Kurzdefinition. Ethik ist die philosophische Theorie vom richtigen Leben und Handeln: Ethik Kurzdefinition Ethik ist die philosophische Theorie vom richtigen Leben und Handeln: Die Erfassung und Begründung von richtigen Verhaltens- und Handlungsweisen, Normen und Zielen oder guten Eigenschaften

Mehr

L E H R P L A N P H I L O S O P H I E

L E H R P L A N P H I L O S O P H I E L E H R P L A N P H I L O S O P H I E Das Schulcurriculum stützt sich auf die in der Obligatorik für das Fach Philosophie vorgesehenen Schwerpunkte und gibt den Rahmen für die individuelle Unterrichtsgestaltung

Mehr

1 Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnittäus ders.: Kritik

1 Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnittäus ders.: Kritik In diesem Essay werde ich die Argumente Kants aus seinem Text Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnitt 1 auf Plausibilität hinsichtlich seiner Kritik an der antiken Ethik überprüfen (Diese

Mehr

Seminar: Ethiktypen

Seminar: Ethiktypen Seminar: Ethiktypen 24.10.2011 Programm heute 1. Wiederholung: Kontraktualismus (Ende) 1.1 Allgemeine Definition 1.2 Unterscheidung Staatsphil. moralphil. Kontrakt. 1.3 Rawls: Theorie der Gerechtigkeit

Mehr

Ethik Kursstufe (2-stündig)

Ethik Kursstufe (2-stündig) Ethik Kursstufe (2-stündig) Klasse 11 LPE 11.1. Anthropologie die Begriffe Handeln und Verhalten an Beispielen unterscheiden; die Mehrdimensionalität des Freiheitsbegriffs (Wahl-, Willens-, Handlungsfreiheit)

Mehr

ethikos 11 lehrermaterialien

ethikos 11 lehrermaterialien ethikos 11 lehrermaterialien Erarbeitet von Stefan Applis, Bernhard Emer, Alexander Geist, Helmut Krauß und Wolfgang Weinkauf In haltsverzeich nis ethikos - zur Konzeption des Arbeitsbuchs 7 Theorie und

Mehr

MoralKeulen in die Ethik tragen

MoralKeulen in die Ethik tragen MoralKeulen in die Ethik tragen Studien über den Hang der Ethik zur Moral von Helmut Hofbauer 1. Auflage MoralKeulen in die Ethik tragen Hofbauer schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

Ethik trifft auf Wirklichkeit

Ethik trifft auf Wirklichkeit Ethik trifft auf Wirklichkeit Werteorientiertes Handeln in der Hauswirtschaft Die 10 Leitsätze der Hauswirtschaft Herausgeber: Dt. Gesellschaft für Hauswirtschaft e.v. 2017 Was ist Ethik? Ethik ist das

Mehr

Das Gute und das Gerechte

Das Gute und das Gerechte Das Gute und das Gerechte Jan Rommerskirchen Das Gute und das Gerechte Einführung in die praktische Philosophie Jan Rommerskirchen Hochschule Fresenius Köln, Deutschland ISBN 978-3-658-08068-6 DOI 10.1007/978-3-658-08069-3

Mehr

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Bernhard Schleißheimer Ethik heute Eine Antwort auf die Frage nach

Mehr

Technik, Ökologie und Ethik

Technik, Ökologie und Ethik Rafaela C. Hillerbrand Technik, Ökologie und Ethik Ein normativ-ethischer Grundlagendiskurs über den Umgang mit Wissenschaft, Technik und Umwelt mentis PADERBORN INHALTSVERZEICHNIS 1 Einleitung 15 1.1

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Kernstellen aus Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten - Portfolio

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Kernstellen aus Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten - Portfolio Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Kernstellen aus Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten - Portfolio Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Titel:

Mehr

Tugendethiken. Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik. Studium Generale

Tugendethiken. Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik. Studium Generale Tugendethiken Prof. Dr. H. Simon-Hohm: Interkulturelle Ethik Studium Generale - 2.12.2008 Tugendethiken Tugendethiken beschäftigen sich mit Leben und Handeln im Alltag, in der Familie, in Beziehungen usw..

Mehr

Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens

Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens Glück und Zufriedenheit als Ziele des Lebens Lehrbuch Seite 199-207 Eileen Stroh Julia Sternkiker Eileen Fürstenberg Gliederung 1. Was bedeutet Glück? 2. Aristoteles >>Die eudaimonia als Ziel allen Handelns

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Portfolio Abiturfragen: Modelle normativer Ethik - deontologische und utilitaristische Argumentationen Das komplette Material finden

Mehr

Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness

Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness Auf der Suche nach dem Glück Griechisch: eutychia und eudaimonia Lateinisch: fortuna und beatitudo Englisch: luck und happiness Französisch: la bonne chance und le bonheur Philosophie In der Antike: Lebensberatung

Mehr

Ethik als Fachdisziplin

Ethik als Fachdisziplin Was ist Ethik? Zur geschichtlichen Entwicklung: Ethik ist eine sehr alte Disziplin in der abendländischen Geistesgeschichte. Die Ethik entstand zu Zeiten der altgriechischen Philosophie. Der erste Philosoph,

Mehr

John Stuart Mills Utilitarismus"

John Stuart Mills Utilitarismus Jean-Claude Wolf John Stuart Mills Utilitarismus" Ein kritischer Kommentar Verlag Karl Alber Freiburg/München Inhalt Vorbemerkung 15 Einleitung 17 Fortlaufender Kommentar zu Mills Utilitarianism " 27 1.

Mehr

Einführung in die Praktische Philosophie I

Einführung in die Praktische Philosophie I Einführung in die Praktische Philosophie I Vorlesung 9 (15.12.2011). Die Würde des Menschen achten. Kants Moralphilosophie (II) Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Themen 1. Die Naturgesetz-/Universalisierungsformel

Mehr

Soziale Arbeit und Lebensführung: Einige sollensund strebensethische Reflexionen über den Gegenstand und die Funktion Sozialer Arbeit

Soziale Arbeit und Lebensführung: Einige sollensund strebensethische Reflexionen über den Gegenstand und die Funktion Sozialer Arbeit Soziale Arbeit und Lebensführung: Einige sollensund strebensethische Reflexionen über den Gegenstand und die Funktion Sozialer Arbeit Fachöffentliche Tagung der Sektion Theorie- und Wissenschaftsentwicklung

Mehr

Richard M. Hare: Alles egal? Richard M. Hare

Richard M. Hare: Alles egal? Richard M. Hare Richard M. Hare: Alles egal? Richard M. Hare *1919 Bristol während des 2. Weltkriegs mehr als drei Jahre in japanischer Kriegsgefangenschaft 1947 Abschluss seines Studiums in Philosophie und Altphilologie

Mehr

Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich

Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich Ethik und Berufsethos im Unternehmen Hans Ulrich Gally Master of Advanced Studies in Applied Ethics, Uni Zürich Ethik SAQ Seite 1 Ethik SAQ Seite 2 Was wird besprochen: Ein aktuelles Beispiel für angewandte

Mehr

Paul Natorp. Philosophische Propädeutik. in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen

Paul Natorp. Philosophische Propädeutik. in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen Paul Natorp Philosophische Propädeutik (Allgemeine Einleitung in die Philosophie und Anfangsgründe der Logik, Ethik und Psychologie) in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen C e l t i s V e r l a g Bibliografische

Mehr

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame (ab Klasse 8) Reihe 10 S 6. Verlauf Material LEK Glossar Literatur

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame (ab Klasse 8) Reihe 10 S 6. Verlauf Material LEK Glossar Literatur Reihe 10 S 6 Verlauf Material LEK Glossar Literatur Schematische Verlaufsübersicht Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit. Ethische Motive in Der Besuch der alten Dame von Friedrich

Mehr

Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12

Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12 Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12 Die vorliegenden Lehrpläne der Deutschen Internationalen Schule Doha basieren auf den Lehrplänen des Bundeslandes Thüringen, berücksichtigen jedoch zugleich regionale

Mehr

Curriculum für das Fach Ethik

Curriculum für das Fach Ethik Curriculum für das Fach Ethik Themenverteilungsplan Klasse 5 [2-stündig] Themenfeld Inhalt I. Grundlagen des Faches Was ist Ethik? Warum ist es richtiges Handeln manchmal so schwierig? II. Individualität/Persönlichkeit/Charakter

Mehr

WIRTSCHAFTS- UND UNTERNEHMENSETHIK

WIRTSCHAFTS- UND UNTERNEHMENSETHIK Wirtschafts- und Unternehmensethik 1 WIRTSCHAFTS- UND UNTERNEHMENSETHIK Prof. Dr. Olaf Winkelhake RheinAhrCampus Remagen winkelhake@rheinahrcampus.de Stand: 19.08.2016 Inhalt 1 Sitzung am 28.9. 2016...

Mehr

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Joachim Stiller Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Eine Untersuchung Alle Rechte vorbehalten Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Was ist der Unterschied zwischen Verstand und Vernunft? Zunächst

Mehr

II. Ethik und vorphilosophisches moralisches Bewußtsein Die Ethik als praktische Wissenschaft Die Irrtums-Theorie...

II. Ethik und vorphilosophisches moralisches Bewußtsein Die Ethik als praktische Wissenschaft Die Irrtums-Theorie... Inhalt Aus dem Vorwort zur ersten Auflage... 11 Vorwort zur fünften Auflage... 11 Abkürzungen... 12 A. Begriff und Aufgabe der Ethik... 13 I. Die Ausgangsfrage... 13 1. Die Frage nach dem schlechthin richtigen

Mehr

Ethik. Die Ethik oder Moralphilosophie befasst sich mit Aussagen über moralische Werte und moralische Handlungsnormen.

Ethik. Die Ethik oder Moralphilosophie befasst sich mit Aussagen über moralische Werte und moralische Handlungsnormen. Die Ethik oder Moralphilosophie befasst sich mit Aussagen über moralische Werte und moralische Handlungsnormen. 1. Die normative oder präskriptive Ethik untersucht die Richtigkeit und Korrektheit der Aussagen

Mehr

Wie ist ethisches Handeln definiert? Seite 10. Was ist wichtiger? Absicht, Tat oder Folgen einer Handlung? Seite 20

Wie ist ethisches Handeln definiert? Seite 10. Was ist wichtiger? Absicht, Tat oder Folgen einer Handlung? Seite 20 Wie ist ethisches Handeln definiert? Seite 10 Was ist wichtiger? Absicht, Tat oder Folgen einer Handlung? Seite 20 Lässt sich der Nutzen einer ethischen Unternehmensführung quantifizieren? Seite 25 1.

Mehr

Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt

Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt Geisteswissenschaft Monika Skolud Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt Studienarbeit Freie Universität Berlin Institut für Philosophie Sommersemester 2008 Masterkolloquium

Mehr

Wichtige philosophische Ansätze zur Wirtschaftsethik

Wichtige philosophische Ansätze zur Wirtschaftsethik Wichtige philosophische Ansätze zur Wirtschaftsethik (Auszug aus Management by Sokrates Was die Philosophie der Wirtschaft zu bieten hat von Michael Niehaus und Roger Wisniewski, erschienen Mai 2009 im

Mehr

Epikureismus & Stoische Philosophie

Epikureismus & Stoische Philosophie Epikureismus & Stoische Philosophie Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. Epikur von Samos J u l i u s R o h n k e & L i s a M u ß t o p f 1 2 l a t 1 GLIEDERUNG 1. Kurzbiografie Epikur 2. Epikureismus

Mehr

"War das o.k.?" Moralische Konflikte im Alltag Sozialer Arbeit

War das o.k.? Moralische Konflikte im Alltag Sozialer Arbeit Forschung, Studium und Praxis 11 "War das o.k.?" Moralische Konflikte im Alltag Sozialer Arbeit Einführung in die Berufsethik Bearbeitet von Dorothea Kuhrau-Neumärker 1. Auflage 2005. Taschenbuch. 230

Mehr

ARNO ANZENBACHER EINFÜHRUNG IN DIE ETHIK

ARNO ANZENBACHER EINFÜHRUNG IN DIE ETHIK ARNO ANZENBACHER EINFÜHRUNG IN DIE ETHIK Patmos Verlag Düsseldorf Inhalt 1 VOR VERSTÄNDNIS 11 1.1 Elemente des Vorverständnisses 11 1.1.1 Die moralische Bewertung 12 1.1.2 Gewissen 12 1.1.3 Freiwilligkeit

Mehr

Arbeitsblatt 184. Gerechtigkeit und Tugend

Arbeitsblatt 184. Gerechtigkeit und Tugend Arbeitsblatt 184 Gerechtigkeit und Tugend Für Aristoteles (384-322 v.chr.) gehörte die Gerechtigkeit zu den Tugenden. Als Tugend begreift er damit generell die Fähigkeit, in bestimmter Hinsicht zwischen

Mehr

Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 10 bis 12 (Abitur ab 2014)

Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 10 bis 12 (Abitur ab 2014) Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 10 bis 12 (Abitur ab 2014) Jahrgang Kurs(abschnitts)thema Formale / methodische Anforderungen Fächerbezüge 10.1 Einführung

Mehr

Woher weiß man, was ethisch "richtig" ist?

Woher weiß man, was ethisch richtig ist? Ethik Woher weiß man, was ethisch "richtig" ist? Es gibt zwei wichtige Grundpositionen: Ethik als pflichtgemäße Erfüllung abstrakter Prinzipien (z.b. Immanuel Kant) Ethik als Mittel zur Maximierung von

Mehr

Analytische Einführung in die Ethik

Analytische Einführung in die Ethik Dieter Birnbacher Analytische Einführung in die Ethik 2., durchgesehene und erweiterte Auflage W DE G Walter de Gruyter Berlin New York Inhaltsverzeichnis 1. Wesen und Aufgabenstellung der Ethik 1 1.1

Mehr

HKV Handelsschule KV Schaffhausen Handelsmittelschule

HKV Handelsschule KV Schaffhausen Handelsmittelschule Lehrplan Philosophie 1. Allgemeine Bildungsziele Aneignung kultureller Geschichte durch die Geschichte der Philosophie Die Fähigkeit erwerben auf moralische Kontroversen mit eigenem Denken zu reagieren

Mehr

Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen.

Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen. Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen. Manch einer wird sich vielleicht fragen: Was hat eigentlich die Frankfurt

Mehr

Besser ein zufriedenes Schwein als ein unzufriedener Mensch? Eine Kritik des qualitativen Hedonismus von John Stuart Mill

Besser ein zufriedenes Schwein als ein unzufriedener Mensch? Eine Kritik des qualitativen Hedonismus von John Stuart Mill Tim Heinkelmann-Wild Besser ein zufriedenes Schwein als ein unzufriedener Mensch? Eine Kritik des qualitativen Hedonismus von John Stuart Mill Essay Philosophie Seite 2 von 8 Besser ein zufriedenes Schwein

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11 Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 1. Einleitung 13 1.1 Vorblick 13 1.2 Aufgaben der Ethik als eines Prozesses der Reflexion 13 1.2.1 Ohne Fragestellung kein Zugang zur ethischen Reflexion 13 1.2.2 Was bedeutet

Mehr

Lehrbuch der Philosophie

Lehrbuch der Philosophie Kurt Wuchterl Lehrbuch der Philosophie Probleme Grundbegriffe Einsichten 5., aktualisierte Auflage Verlag Paul Haupt Bern-Stuttgart-Wien Inhalt Vorwort 11 Einleitung - Von der Philosophie im allgemeinen

Mehr

Schulinternes Curriculum. Philosophie. Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012

Schulinternes Curriculum. Philosophie. Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012 Schulinternes Curriculum Philosophie Abtei-Gymnasium Brauweiler verabschiedet am 26.9.2012 Inhaltliche Schwerpunkte und Methoden Das schulinterne Curriculum im Fach Philosophie am Abtei-Gymnasium Brauweiler

Mehr

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das. Erste Lieferung. Zum Thema: Einleitung

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das. Erste Lieferung. Zum Thema: Einleitung Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über das Glück Erste Lieferung Zum Thema: Einleitung 1. Woran kann man sehen, daß es schwierig ist, Glück zu definieren? 2. Wie kann man

Mehr

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27 Inhaltsverzeichnis Einführung 17 Über dieses Buch 18 Konventionen in diesem Buch 20 Was Sie nicht lesen müssen 20 Törichte Annahmen über den Leser 21 Wie dieses Buch aufgebaut ist 21 Teil I: Was ist überhaupt

Mehr

Kants,Kritik der praktischen Vernunft'

Kants,Kritik der praktischen Vernunft' Giovanni B. Sala Kants,Kritik der praktischen Vernunft' Ein Kommentar Wissenschaftliche Buchgesellschaft Inhalt Einleitung des Verfassers 11 Der Werdegang der Ethik Kants 1. Kants Ethik und die Tradition

Mehr

Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 11 bis 13 (Abitur )

Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 11 bis 13 (Abitur ) Konrad-Adenauer-Gymnasium Bonn Lehrplan für den Grundkurs Philosophie: Jahrgangsstufen 11 bis 13 (Abitur 2010-2012) Jahrgang Kurs(abschnitts)thema Formale / methodische Anforderungen Fächerbezüge 11.1

Mehr

Lehrplan Philosophie

Lehrplan Philosophie D S T Y Deutsche Schule Tokyo Yokohama Lehrplan Philosophie Sekundarstufe II Vorbemerkung: An der DSTY ist ein zweistündiger, aus den Jgst. 12 und 13 kombinierter Philosophiekurs eingerichtet. Daraus ergibt

Mehr

Erkenntnistheorie, Metaphysik und Ethik von Descartes bis Kant. Ethik und Moralphilosophie eine kleine Einführung

Erkenntnistheorie, Metaphysik und Ethik von Descartes bis Kant. Ethik und Moralphilosophie eine kleine Einführung Universität Dortmund, Sommersemester 2006 Institut für Philosophie C. Beisbart Erkenntnistheorie, Metaphysik und Ethik von Descartes bis Kant Ethik und Moralphilosophie eine kleine Einführung 1 Was ist

Mehr

Wissenschaft und Forschung

Wissenschaft und Forschung Wissenschaft und Forschung Zertifikatsmodul für Berufstätige aus Gesundheitsfachberufen Teil II Forschungsethik und Datenschutz 1.Was ist Ethik? 12.08.2014 Dr. Angelica Ensel Programm Ethik in der Medizin

Mehr

Die Schule von Athen - La scuola di Atene

Die Schule von Athen - La scuola di Atene Die Schule von Athen - La scuola di Atene Fresco la scuola di Atene von Raffaello Sanzio da Urbino 1 Platon und Aristoteles 2 Sokrates Platon Aristoteles 3 Aristoteles 384 (v. Chr.): geb. auf der Halbinsel

Mehr

Friedo Ricken. Allgemeine Ethik. Grundkurs Philosophie 4. Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag W. Kohlhammer

Friedo Ricken. Allgemeine Ethik. Grundkurs Philosophie 4. Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag W. Kohlhammer Friedo Ricken Allgemeine Ethik Grundkurs Philosophie 4 Vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage Verlag W. Kohlhammer Inhalt Aus dem Vorwort zur ersten Auflage 11 Vorwort zur vierten Auflage 11 Abkürzungen

Mehr

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer Aristoteles Nikomachische Ethik Nikomachische Ethik 1. Glück als Ziel menschlichen Handelns 2. Ethische Tugenden im Allgemeinen 3. Freiwilliges, Unfreiwilliges; Entscheidungen; Tapferkeit, Mäßigkeit 4.

Mehr

Naturethik. William K. Frankena: Ethik und die Umwelt. Fabian Grenz, Till Schramm, Simon Wennemann

Naturethik. William K. Frankena: Ethik und die Umwelt. Fabian Grenz, Till Schramm, Simon Wennemann Naturethik William K. Frankena: Ethik und die Umwelt Fabian Grenz, Till Schramm, Simon Wennemann Einführung keine Notwendigkeit einer neuen Ethik, sondern Wiederbelebung moralischen Engagements jede vollständige

Mehr

Psychologische Grundfragen der Erziehung

Psychologische Grundfragen der Erziehung John Dewey Psychologische Grundfragen der Erziehung Der Mensch und sein Verhalten Erfahrung und Erziehung Eingeleitet und herausgegeben von Prof. Dr. WERNER CORRELL Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Mehr

William K. Frankena. Ethik. Eine analytische Einführung. 6. Auflage. Herausgegeben und übersetzt von Norbert Hoerster

William K. Frankena. Ethik. Eine analytische Einführung. 6. Auflage. Herausgegeben und übersetzt von Norbert Hoerster Ethik William K. Frankena Ethik Eine analytische Einführung 6. Auflage Herausgegeben und übersetzt von Norbert Hoerster William K. Frankena Ann Arbor, USA Die Originalausgabe ist erschienen unter dem Titel

Mehr

Einführung in die Praktische Philosophie I

Einführung in die Praktische Philosophie I Einführung in die Praktische Philosophie I Vorlesung 5 (10.11.2011). Was ist Moral? Der Moralbegriff Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Bemerkung: Zu Beginn der Vorlesung werde ich noch kurz auf Aristoteles

Mehr

Einführung in die Praktische Philosophie

Einführung in die Praktische Philosophie Einführung in die Praktische Philosophie Kurseinheit 1: Einführung in die Ethik Autor: Thomas Sören Hoffmann 2011 Fernuniversität - Gesamthochschule - in Hagen Alle Rechte vorbehalten Fakultät für Erziehungs-,

Mehr

PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS:

PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS: PHILOSOPHISCHER ANARCHISMUS: R.P. WOLFF, EINE VERTEIDIGUNG DES ANARCHISMUS AUTONOMIE 24-34 WOLFF 24-25B: VERANTWORTUNG & DAS ERLANGEN VON WISSEN Grundannahme der Moralphilosophie Handeln Verantwortung

Mehr

Grundformel, Naturgesetzformel und Menschheitsformel des kategorischen Imperativs nur verschiedene Formulierungen desselben Prinzips?

Grundformel, Naturgesetzformel und Menschheitsformel des kategorischen Imperativs nur verschiedene Formulierungen desselben Prinzips? Grundformel, Naturgesetzformel und Menschheitsformel des kategorischen Imperativs nur verschiedene Formulierungen desselben Prinzips? Fabian Hundertmark Matrikel-Nummer: 1769284 1. August 2007 1 Was werde

Mehr

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde I Der Zauber Platons 10. Kapitel

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde I Der Zauber Platons 10. Kapitel Die offene Gesellschaft und ihre Feinde I Der Zauber Platons 10. Kapitel Karl Raimund Popper 6. Auflage, 1980 Referentin: Tina Höhn Gliederung Sir Karl Raimund Popper Freiheit vs. Sicherheit Demokratie

Mehr

Aristoteles über die Arten der Freundschaft.

Aristoteles über die Arten der Freundschaft. 1 Andre Schuchardt präsentiert Aristoteles über die Arten der Freundschaft. Inhaltsverzeichnis Aristoteles über die Freundschaft...1 1. Einleitung...1 2. Allgemeines...2 3. Nutzenfreundschaft...3 4. Lustfreundschaft...4

Mehr