Open Source Software als Alternative zur Microsoft Infrastruktur. Winterthur, 24. September 2008 Peter H. Ganten

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2 Open Source Software als Alternative zur Microsoft Infrastruktur Winterthur, 24. September 2008 Peter H. Ganten

3 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

4 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

5 Sprecher Studium Physik und Psychologie Erfahrung mit Linux und anderen Open Source Projekten seit 1994 / 1995, als Anwender, Administrator, Entwickler und Berater Fachbuchautor Gründer und Geschäftsführer der Univention GmbH Mitwirkung an verschiedenen OS Projekten Bundeskartellamt Oldenburgische Landesbank (OLB) Bremer Schulen Benutzer zentral verwaltet Deutscher Bundestag Mitglied im Vorstand des Linux Verbandes

6 Univention GmbH Hersteller von Univention Corporate Server (UCS), einer auf Debian GNU/Linux basierenden Enterprise Distribution mit einem einzigartigen, Verzeichnisdienst basierten Managementsystem, Technisch führender Anbieter von Produkten, welche die Einführung und den Ausbau von Linux basierten Infrastrukturen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten möglich machen, Einziger Anbieter eines integrierten Identity und Infrastrukturmanagementsystems als Open Source Software Gegründet 2001, Referenzen im Behörden und Bankenumfeld sowie im Mittelstand seit der Gründung profitabel, kein Fremdkapital oder fremde Beteiligungen.

7 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

8 Microsoft ist nicht böse! Denn es verhalf offenen Standards für Hardware zum Durchbruch etablierte Quasi Standards für Anwendungen, Formate und Bedienung gewährleistete stets hohe Rückwärtskompatibilität zu sich selbst (Investitionsschutz) war Motor für die initiale Verbreitung von IT in Privathaushalten und Unternehmen ist ein immer noch sehr erfolgreiches Unternehmen, das in vielen Aspekten offener ist, als viele andere Softwareunternehmen Mit im allgemeinen sympathischen und freundlichen Menschen als Mitarbeiter Quelle: Chip

9 ... sondern hat ein paar Probleme Innovation: bei den Cash Kühen fällt es Microsoft zunehmend schwerer, Kunden positiv von neuen Produktversionen zu überzeugen (Vista) Web: In ein paar Jahren werden Google und andere Webanwendungen bereitstellen, welche für die Mehrheit der Anwender hinreichend gut funktioniert (Yahoo) Preisverfall: Wie kann bei einem 300, EUR Computer noch ein Betriebssystem für 180, EUR verkauft werden (Eee PC) Open Source Software: Bietet für viele Benutzer schon alles gewünschte (Wo ist der Mehrwert?) Vor allem: Microsoft muss alles selber machen! Kein mit Open Source Software kompatibles Business Modell

10 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

11 Warum überhaupt eine Alternative? Die Entwicklung der Microsoft Produkte ist für die meisten Kunden gefühlt nicht zu beeinflussen (Produkte, Support, Service) Der Quellcode ist für die meisten Kunden nicht einsehbar und schon gar nicht veränderbar (Sicherheit, Flexibilität, Unabhängigkeit) Es gibt außerhalb von Microsoft kein nutzbares Entwicklerwissen Es gibt keinen Markt! Die Lösungen sind in vielen Fällen zu teuer weil Microsoft ja alles selbst entwickeln muss weil es keinen Markt gibt Administration, Patch und Update Management und User Help Desk sind vielen Anwendern zu aufwändig Updates werden als lästig und unnötig teuer empfunden

12 Linux und andere Open Source Software Wird von vielen unterschiedlichen Personen und Organisationen entwickelt Das Know How ist verteilt und oft vor Ort verfügbar Es gibt einen Markt Jede Änderung ist machbar (maximale Flexibilität) Beschaffungs und Pflegekosten der Software sind sehr viel geringer Implementierungs und Administrationsaufwände sind oft geringer Höhere Sicherheit durch Viele Augen Prinzip und Anpassbarkeit In vielen Fällen ist der Einsatz von Open Source Software deswegen nicht nur strategisch richtig, sondern sofort auch die wirtschaftlichere Alternative (außerdem macht es mehr Spaß!)

13 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

14 Wo stehen wir? Infrastruktur: Basisdienste Wichtigster Webserver ist Open Source und Bestandteil aller Linux Distribution, einschl. Entwicklungsumgebungen, Managementtools etc. Postfix, Cyrus und andere Programme sind die erprobte Grundlage sehr großer Installationen von Mail und Groupwareserver Datenbanken (MySQL, PostgreSQL) Datei und Druckdienste (Samba, CUPS, NFSv4, AFS...) DNS, DHCP (IP Management) Verzeichnisdienste / Identity und Infrastrukturmanagement Security Linux ist grundlage für viele professionelle Firewallsysteme Virualisierung Monitoring... Quelle: Public Wizard, Inc.

15 Wo stehen wir? Infrastruktur: Mail und Groupware Klassische Exchange Funktionalität wird von vielen Lösungen geliefert: Mail, Aufgaben, Kalender, Kontakte, Free Busy Web Client, Outllook Anbindung, Linux Desktop Client Anbindung mobiler Geräte über ActiveSync oder SyncML Kolab: Open Source Groupwaresystem auf der Basis von OpenLDAP, Postfix und Cyrus Scalix Zarafa Open Xchange...

16 Wo stehen wir? Infrastruktur: Desktop Unterstützung bekannter Bedienkonzepte Alle Standardanwendungen und Tools bereits enthalten Zentral konfigurier und managebar Mit KDE und GNOME sind zwei intuitiv benutzbare Bedienoberflächen verfügbar Browser: Firefix, Chrome? Office: OpenOffice.org PIM / Mail Client: KDE Kontact, Evolution Multimedia, Softphones, Videoconferencing... Jede Windows Anwendung ist in Linux Desktops integrierbar!

17 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

18 Alles so schön bunt hier Und welches Linux nehme ich jetzt? Welche Groupware? Und welchen Desktop? Wie genau manage ich das jetzt alles? Wo genau gibt es jetzt dieses Know How? Ich kann alles selber machen? Dann fang ich mal an... Die Updates installiere ich dann später einfach drüber Viele Linux Projekte in Unternehmen und Behörden scheitern an diesen Fragen und einer zum Teil auch bei Dienstleistern verbreiteten Baumarkt Philosophie

19 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

20 Lösungsanforderungen im professionellen Umfeld verwenden vorgefertigte Konzepte und auf einander abgestimmte Bausteine, bieten einfache und Installations und Roll Out Verfahren, problemlose und erprobte Mirgations und Integrationsmöglichkeiten, Sind offen und kommen mit unterschiedlichen Dienstleistungsangeboten sowie Single Point of Administration integriertes Identity und Infrastrukturmanagement standardisierte (offene) Schnittstellen, verlässlicher Releasezyklus und einfache Update und Upgrademöglichkeiten,

21 Das war die Idee für Univention Corporate Server Linux / Open Source Lösungen waren Single Server Lösungen, umfangreiches Expertenwissen war sowohl für die Implementierung als auch den Betrieb notwendig, Das Rad wurde ständig neu erfunden, fehlendes System zum zentralen Management einer IT Infrastruktur, fehlendes System, Plattform und Standortübergreifendes, integeriertes Identity Management (als Open Source Software), fehlende durchgängige Gesamtkonzepte, die sich flexibel auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Organisationen anwenden lassen Aber: Im Umfeld proprietärer Software ging es ja auch!

22 Univention Corporate Server (UCS) UCS ist auf die verschiedensten Anforderungen einer IT Infrastruktur Kerberos NetzwerkÜberwachung Kolab2 Druckdienste Maildienste, Thin Client Management, Linux KDE Terminalservices SAMBA GroupwareLösungen OpenLDAP vorbereitet. (File, Print Authentifizierung, Nagios Thin-ClientInfrastruktur Univention Directory Manager Services für LDAP-Notifications Windows Linux Desktop Desktop, Windows Clients...). UCS integriert bewährte Open Source Software, die in Kombination mit den Neuentwicklungen optimal aufeinander abgestimmt und konfigurierbar sind. Identity und Infrastrukturmanagement UCS Mangementsystem UCS ist eine einfach zu implementierende, UCS-Basissystem standardisierte und praxiserprobte Linux Distribution auf der Basis von Debian GNU/ Univention Corporate Server (UCS) Linux.

23 UCS Managementsystem Alle Optionen über Skript und API Schnittstellen verfügbar

24 UCS Domänenkonzept

25 UCS Active Directory Connector bidirektionale, selektive Synchronisation der Benutzerkonten der Gruppendefinitionen der Passwörter von beliebigen, weiteren LDAP Objekten möglich Migration einfache Übernahme von Benutzern, Gruppen und anderen Objekten aus Active Directory. Interoperabilität paralleler Einsatz beider Verzeichnisdienste; zu jedem beliebigen Zeitpunkt; Integration langsame, schrittweise Einführung; einfache und wirtschaftliche Integration Linux basierte Dienste und Anwendungen;

26 UCS und Groupware UCS unterstützt die wesentlichen, im Linux Umfeld verfügbaren Groupwaresysteme: Kolab 2, auch als Software Appliance Univention Groupware Server (UGS) Scalix Zarafa Open Xchange (als Partnerlösung) OpenGroupware.org (als Partnerlösung) Microsoft Exchange (via AD Connector)

27 Identity, Infrastrukturmanagement und Monitoring LDAP basiertes, leicht erweiterbares Identity Management, mit Policy Verwaltung ähnlich GPO in Active Directory Authentifizierung über Kerberos, NTLMv2, PAM, LDAP, PKI... Host und IP Management (DNS, DHCP) Softwareverteilung und Management einschl. Inventarisierung und Problemanalyse Integration mit Nagios zum Monitoring Softwareverteilung sowie Hard und Softwareinventarisierung für Windows mit OPSI

28 Univention Directory Manager

29 Agenda 1) Vorstellung Sprecher und Unternehmen 2) Microsoft... 3) Warum dann eine Alternative? 4) Wo stehen wir? 5) Alles so schön bunt hier... 6) Worauf kommt es an? 7) Diskussion

30 Kontakt: Peter H. Ganten (Tel.) (Fax) (Mobil) Univention GmbH Mary Somerville Str Bremen

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