Restless. Hausarzt Medizin. Der Hausarzt 07/2014. Fotos: x, y

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Restless. Hausarzt Medizin. Der Hausarzt 07/2014. Fotos: x, y"

Transkript

1 Restless Hausarzt Medizin Fotos: x, y 40

2 Legs Schluss mit zappligen Beinen Hausarzt Medizin Das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-legs-Syndrom, Willis- Ekbom-Erkrankung) ist eine der häufigsten neurologischen Ursachen für Schlafstörungen. Vor Beginn der Therapie ist eine umfassende Analyse möglicher Ursachen erforderlich. Foto: fotolia Etwa 5 10 % der Bevölkerung in Europa und Nordamerika sind vom Restless-Legs-Syndrom (RLS) betroffen, wobei die Dunkelziffer unerkannter Fälle vermutlich hoch ist. Frauen leiden etwa doppelt so häufig daran wie Männer. Bereits Kinder können von einem RLS betroffen sein. Der durchschnittliche Krankheitsbeginn liegt jedoch in der dritten und vierten Lebensdekade mit Behandlungsbedürftigkeit vor allem bei über 50- bis 60-Jährigen. Das RLS führt nicht nur zu einer Einschränkung der Schlaf- und Lebensqualität, sondern möglicherweise auch zu einem erhöhten Risiko für kardiound zerebrovaskuläre Erkrankungen. Mögliche Ursachen RLS-Formen Mehr als 50 % der Patienten mit idiopathischem RLS haben eine positive Familienanamnese. In genomweiten Assoziationsstu dien wurden genetische Varianten von bisher sechs Genen identifiziert, die im Eisenstoffwechsel wie auch in der frühen Embryonalentwicklung von Neuronen im Rückenmark und in den Basalganglien eine Rolle spielen. Klinisch wird das RLS häufiger bei Patien- Idiopathisch Sekundär, z.b. infolge von Eisenmangel, Niereninsuffi zienz, Schwangerschaft, Polyneuropathie, rheumatischen oder onkologischen Erkrankungen ten mit Eisenmangel beobachtet, wobei ein geringerer Ferritinwert typischerweise mit stärker ausgeprägten RLS-Beschwerden einhergeht. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Operationen mit Blutverlust oder andere Blutungsursachen von Bedeutung. Wenngleich RLS-Patienten keinen absoluten Dopaminmangel mit Degeneration der dopaminergen Neurone aufweisen, spricht die klinische Wirksamkeit einer dopaminergen Therapie bei RLS jedoch für eine dopaminerge Dysfunktion. Zentralgängige Medikamente, die Dopamin-D2- Rezeptoren blockieren, also Neuroleptika, Metoclopramid und Sulpirid, können RLS-typische Beschwerden auslösen oder verstärken. Auch Antidepressiva (Trizyklika und selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) können ein RLS triggern bzw. verschlimmern. Die bidirektionale Assoziation von RLS und Depression deutet möglicherweise auf eine gemeinsame Pathophysiologie im Bereich des Dopaminstoffwechsels und der Schlafregulation hin. Häufig manifestiert sich ein RLS erstmalig in der Schwangerschaft, wobei die Schwere der Symptomatik ihren Höhepunkt im letz- Friederike Sixel- Döring Paracelsus-Elena- Klinik Kassel, Neurologische Klinik der Philipps-Universität Marburg friederike. Martina Krenzer, Wolfgang H. Oertel Neurologische Klinik der Philipps-Universität Marburg Claudia Trenkwalder Paracelsus-Elena- Klinik Kassel, Neurochirurgische Klinik der Georg- August-Universität Göttingen 41

3 ten Trimenon erreicht und nach der Geburt meist spontan sistiert. Bei Frauen mit vorbestehendem RLS kann es während der Schwangerschaft zu einer Verschlimmerung der Symptomatik kommen. Eisen- und Folsäuremangelzustände sowie hormonelle Einflüsse werden als Ursache diskutiert. Außerdem können sekundäre RLS-Formen bei terminaler Niereninsuffizienz, Eisenmangel, Polyneuropathien, Radikulopathien, Erkrankungen des Myelons sowie bei rheumatischen und onkologischen Erkrankungen auftreten. Patienten mit einer spinozerebellären Ataxie leiden ebenfalls häufiger an RLS. Als RLS-Mimics werden Zustände bezeichnet, die die Symptome eines RLS auf den ersten Blick imitieren, aber letztlich die Diagnosekriterien nicht erfüllen und auch nicht auf eine dopaminerge Therapie ansprechen. Tab. 1: Essenzielle Diagnose-Kriterien des RLS 1. Unwiderstehlicher Bewegungsdrang Meist sind die Beine betroffen, die Arme können später im Krankheitsverlauf dazu kommen. Unangenehmes, in der Tiefe lokalisiertes, schlecht zu beschreibendes Gefühl. Ruhiges Sitzen wird nahezu unmöglich, Liegen und Einschlafen sind beeinträchtigt. Die Besserung der Beschwerden hält nur für die Dauer Bewegungen an. 2. Symptombeginn in Ruhe / bei Inaktivität 3. Bewegung verschafft Erleichterung 4. Zirkadiane Rhythmik Zumindest am Anfang der Erkrankung beginnen die Beschwerden abends und erreichen nachts ihr Maximum. Tab. 2: Supportive Diagnose-Kriterien des RLS 1. Schlafstörungen Verlängerte Einschlafzeit, Schlafunterbrechungen, verkürzte Schlafdauer in den letzten 7 Tagen. 2. Positive Familienanamnese Bei > 50 % der Betroffenen sind Verwandte ersten Grades ebenfalls vom RLS betroffen. 3. Wirksamkeit dopaminerger Substanzen Eine Testdosis von 100 mg Levodopa führt zu einer Besserung der Symptomatik um > 50 % auf einer visuellen Analogskala. 4. PLMS-Index > 5 Der Index der periodischen Beinbewegungen im Schlaf (PLMS) ist erhöht, eine sonstige Schlaferkrankung ist ausgeschlossen. Diagnostik Die Diagnose eines RLS wird klinisch anhand von vier obligaten Kriterien der internationalen RLS Study Group gestellt (Tab. 1). Falls nicht alle dieser vier klinischen Kriterien erfüllt sind, können zusätzlich supportive Kriterien herangezogen werden (Tab. 2). Schweregrad Der Schweregrad eines RLS kann mithilfe eines validierten Fragebogens, der International RLS Severity Scale (IRLS), ermittelt Diese Schweregrad- Skala umfasst zehn Fragen zu Häufigkeit, Intensität und Charakter der Symptome, die jeweils Weiterführende Untersuchungen mit 0 für nicht vorhanden bis 4 für sehr stark/ ständig bewertet Bei Erstdiagnose sollte einmal eine neurologische Untersuchung beim Facharzt erfolgen, um andere neurologische Erkrankungen auszuschließen. Der neurologische Untersuchungsbefund wird beim idiopathischen RLS unauffällig sein. Bei Hinweisen auf eine Polyneuropathie, Radikulo- oder Myelopathien oder Schmerzsyndrome ist eine weiterführende apparative Diagnostik indiziert. Die Bestimmung des Ferritinspiegels ist auch aus therapeutischen Gründen unerlässlich. Laboruntersuchungen von Nierenretentionswerten, HbA 1c /Blutzucker, B-Vitaminen und Folsäure sollten zum Ausschluss eines sekundären RLS erfolgen. Genetische Untersuchungen spielen bei der klinischen Diagnostik keine Rolle. Eine Untersuchung des Patienten im Schlaflabor ist indiziert bei: atypischer Symptomatik, fortbestehender, quälender Insomnie trotz suffizienter Medikation, ausgeprägter Tagesmüdigkeit (Verdacht auf Schlaf-Apnoe- Syndrom), Patienten unter 30 Jahren, gutachterlichen Fragestellungen. Foto: fotolia 42

4 Therapie Beim sekundären RLS kann die kausal orientierte Therapie der zugrundeliegenden oder assoziierten Erkrankung, z.b. eine Nierentransplantation bei Urämie oder der Ausgleich eines Eisenmangels, zu einer Besserung führen. Besteht hingegen ein idiopathisches RLS, erfolgt eine rein symp tomatische Therapie, die sich nach dem individuellen Leidensdruck des Patienten und dem Schweregrad der Erkrankung richtet. Mildes bis moderates RLS (IRLS < 15) Entsprechend den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wird bei RLS-Patienten mit einem Schweregrad < 15 auf der IRLS der Einsatz von 200 bis 300 mg Levodopa in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer empfohlen. Für viele Patienten ist diese Levodopa-Dosis bereits zu hoch, daher sollten möglichst nur 100 mg Levodopa intermittierend gegeben Die Verträglichkeit von Levodopa ist im Allgemeinen gut. Eine Dosistitration ist nicht erforderlich. Allerdings erleiden bis zu 60 % der Patienten unter einer Therapie mit Levodopa im Langzeitverlauf eine Augmentation, d.h. eine Symptomverschlechterung trotz suffizienter Medikation (s.u.), die dann eine Umstellung auf Dopaminagonisten erfordert. Abb. 1: Algorithmus zur Pharmakotherapie des behandlungsbedürftigen Restless-Legs-Syndroms Idiopathisch Indikation Pharmakotherapie? Kontraindikation Dopaminergika? RLS IRLS < 15 IRLS 15 Levodopa/ Benserazid Sekundär Behandlung der Grunderkrankung möglich? Behandlung der Grunderkrankung Pramipexol Ropinirol Rotigotin Mittelgradiges bis schweres RLS (IRLS > 15) In Deutschland sind Pramipexol, Ropinirol und Rotigotin in Pflasterform zur Behandlung von Patienten mit mittelgradigem bis schwerem RLS zugelassen. Dopaminagonisten müssen langsam eindosiert werden, beginnend mit der jeweils geringsten verfügbaren Wirkstärke. Die Maximaldosis ist bei RLS deutlich niedriger als in der Parkinsontherapie und beträgt für Pramipexol 0,36 mg/d, für Ropinirol 4 mg/d und für Rotigotin-Pflaster 3 mg/d. Falls der Patient mit diesen zugelassenen Dosierungen nicht beschwerdefrei wird, empfiehlt sich eine Überweisung an eine Augmentation? Kontraindikation Opioide? Off label: Tilidin retard Oxycodon/ Naloxon Augmentation? Off label: Gabapentin Pregabalin Valproat 43

5 Klinik mit besonderer Erfahrung in der Behandlung des RLS. Komplikationen einer dopaminergen Therapie Beim Einsatz aller Dopaminergika, insbesondere bei Levodopa, besteht die Gefahr der Augmentation. Damit wird eine Zunahme der Beschwerden unter zuvor suffizienter Therapie bezeichnet, die sich wie folgt zeigt: 1. Früherer Beginn der Symptome im Tagesverlauf, 2. Erhöhte Intensität der Beschwerden, 3. Schnelleres Auftreten der Symptome in Ruhephasen, 4. Ausweitung der Symptome auf andere, zuvor nicht betroffene Körperteile. Tritt diese Augmentation unter der Therapie mit Levodopa auf, muss Levodopa vollständig abgesetzt und auf einen Dopaminagonisten umgestellt Auch unter Dopaminagonisten kann sich eine Augmentation entwickeln, wobei unlängst publizierte Daten vermuten lassen, dass eine kontinuierliche Applikationsform die Augmentationsrate eher niedrig hält. Eine Augmenta Fazit tion unter Dopaminagonisten erfordert im Allgemeinen einen Therapiewechsel auf nicht dopaminerge Substanzen. Ein erniedrigter Ferritinwert im Serum gilt als relevanter Risikofaktor für die Entwicklung einer Augmenta tion. Dabei ist zu berücksichtigen, dass RLS- Patienten mit gestörtem zerebralem Eisenstoffwechsels ein hochnormales Serum-Ferritin benötigen. Bei Serum- Ferritin-Werten < ng/ml wird eine intravenöse Substitution empfohlen. Die Indikation der Eisensubstitution bei Ferritin-Werten zwischen 50 und 100 ng/ml ist jedoch derzeit noch nicht ausreichend durch Studien belegt. Eine weitere mögliche Nebenwirkung einer dopaminergen Therapie ist wenn auch selten die Entwicklung einer Impulskontrollstörung, die sich in neu aufgetretenem pathologischem Spielen, zwanghaftem Essoder Kaufverhalten, exzessivem Computerspielen bzw. Internetgebrauch oder einer Libidosteigerung äußern kann. Die Patienten müssen vor Beginn der Therapie entsprechend aufgeklärt Ein RLS wird anhand der klinischen Kriterien diagnostiziert. Die idiopathische Form zeichnet sich durch einen unauffälligen körperlichen Untersuchungsbefund aus. Bei > 50 % der Patienten liegt eine positive Familienanamnese vor. Sekundäre RLS-Formen können infolge von Urämie, Polyneuropathie, Erkrankungen des Myelons oder Eisenmangel sowie bei rheumatischen oder onkologischen Erkrankungen auftreten. Zur symptomatischen Therapie sind Levodopa und Dopaminagonisten zugelassen. Bei einem Serumferritinwert < 50 ng/ml sollte intravenös Eisen substituiert werden, um eine Augmentation bei dopaminerger Therapie zu vermeiden oder zu lindern. Kommt es zu einer Augmentation, ist eine Umstellung der Therapie erforderlich. Vegetative Nebenwirkungen dopaminerger Substanzen wie Übelkeit und Hypotension lassen sich durch Einsatz des peripheren Dopaminrezeptorantagonisten Domperidon lindern. Therapie mit nicht dopaminergen Substanzen Bei Versagen der dopaminergen Therapie oder bei Kontraindikationen sind insbesondere bei schwerem oder mit Schmerzen einhergehendem RLS Opiate indiziert. Dabei handelt es sich derzeit noch um eine Off-label-Therapie. Der Zulassungsantrag für ein retardiertes Oxycodon-Naloxon-Präparat bei Patienten, die nicht mehr ausreichend mit Dopaminergika behandelt werden können, wurde jedoch kürzlich eingereicht. In einer Studie konnte eine signifikante Besserung der Symptome und der Lebensqualität unter der Therapie mit retardiertem Oxycodon/Naloxon verzeichnet Diese Substanzen sind nur in niedriger Dosierung zu verabreichen, beginnend mit 5/2,5 mg/d bis maximal 40/20 mg/d. Die Patienten müssen vorher über das Nebenwirkungsspektrum der Opiate, insbesondere die Obstipation, aufgeklärt Weitere Medikamente, für die positive Wirksamkeitsdaten aus randomisierten, kontrollierten Studien vorliegen, die aber in Deutschland bislang keine Zulassung für die Therapie des RLS haben, sind Pregabalin und Gabapentin. Ein additiver Effekt auf die Komorbidität bei RLS-Patienten mit Polyneuropathien oder Schmerzsyndromen ist anzunehmen, sodass die Verordnung von Pregabalin auch bei mittelschwerem RLS gerechtfertigt ist. Literatur bei den Verfassern Mögliche Interessenkonflikte: keine 44

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm Restless legs - Syndrom Stefan Weis, Neckarsulm Kurzbeschreibung I Das Restless-Legs-Syndrom ist eine chronisch-progrediente Erkrankung mit sehr variabler klinischer Ausprägung von milden, intermittierenden

Mehr

Bewegungsstörungen im Schlaf. Restless-Legs-Syndrom (RLS)

Bewegungsstörungen im Schlaf. Restless-Legs-Syndrom (RLS) Bewegungsstörungen im Schlaf Restless-Legs-Syndrom (RLS) RLS Häufige neurologische Erkrankung Altersabhängige Prävalenz von 3-10 % 9,4% der über 65 Jährigen Frauen deutlich häufiger betroffen 40% idiopathisches

Mehr

Auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die noch bis zum 1. Oktober in

Auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die noch bis zum 1. Oktober in Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich Die Qual der ruhelosen Beine ist eine kaum bekannte Volkskrankheit Wiesbaden (29. September 2011) Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind von einem

Mehr

AMB 2014, 48, 73. Neues zur Behandlung von Restless legs

AMB 2014, 48, 73. Neues zur Behandlung von Restless legs AMB 2014, 48, 73 Neues zur Behandlung von Restless legs Zusammenfassung: Die Therapieergebnisse beim Restless-legs-Syndrom sind nach wie vor unbefriedigend. Vor einer medikamentösen Behandlung sollten

Mehr

Prof. Dr. med. Jörn P. Sieb. Restless Legs: Endlich wieder ruhige Beine. I Mit Selbsttests zur sicheren Diagnose. I Wieder erholsam schlafen TRIAS

Prof. Dr. med. Jörn P. Sieb. Restless Legs: Endlich wieder ruhige Beine. I Mit Selbsttests zur sicheren Diagnose. I Wieder erholsam schlafen TRIAS Prof. Dr. med. Jörn P. Sieb Restless Legs: Endlich wieder ruhige Beine I Mit Selbsttests zur sicheren Diagnose I Wieder erholsam schlafen TRIAS Geleitworte Vorwort 8 10 Was bedeutet RLS? 14 - Die medizinische

Mehr

Neurologische Komplikationen bei Nierenerkrankungen

Neurologische Komplikationen bei Nierenerkrankungen Neurologische Komplikationen bei Nierenerkrankungen H. Lohner Neurologische Klinik RoMed Klinikum Rosenheim 10.05.2012 1 Übersicht Enzephalopathie/ Demenz Urämische Neuropathie Restless legs Syndrome Myopathie

Mehr

Restless Legs: Endlich wieder ruhige Beine

Restless Legs: Endlich wieder ruhige Beine Sieb Restless Legs Der Autor Prof. Dr. med. Jörn P. Sieb (* 1961) ist Chefarzt der Klinik für Neurologie, Geriatrie und Palliativmedizin im Hanse-Klinikum Stralsund und einer der führenden Experten zum

Mehr

Wenn Unruhe zum Alltag wird: Das Restless Legs Syndrom quält Millionen

Wenn Unruhe zum Alltag wird: Das Restless Legs Syndrom quält Millionen Wenn Unruhe zum Alltag wird: Das Restless Legs Syndrom quält Millionen Als die Symptome schlimmer wurden, war es für mich unmöglich, ein Konzert zu besuchen. Ich war unfähig still zu sitzen. Die Menschen

Mehr

Restless Legs-Syndrom

Restless Legs-Syndrom Restless Legs-Syndrom Prof. Dr. med. Johannes Mathis, Klinik für Neurologie, Inselspital Bern 1. Definition Das «Restless Legs Syndrom» (RLS) ist eine häufige, chronisch verlaufende Erkrankung, charakterisiert

Mehr

Restless-Legs-Syndrom Informationen für Patienten

Restless-Legs-Syndrom Informationen für Patienten Restless-Legs-Syndrom Informationen für Patienten Ursachen Symptome Diagnose Behandlung Inhalt 1. Häufigkeit und Ursachen Das Restless-Legs-Syndrom 5 Verbreitung des Restless-Legs-Syndroms 5 Idiopathisches

Mehr

Wie können wir in Zukunft diese Fragen beantworten?

Wie können wir in Zukunft diese Fragen beantworten? Parkinson Krankheit: Diagnose kommt sie zu spät? Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder Mannheim (23. September 2010) - Die Frage, ob derzeit die Diagnosestellung einer Parkinson-Erkrankung zu spät kommt,

Mehr

Unruhige Beine. Neurologie für praktizierende Ärzte am Dr. Anelia Dietmann, PhD Schlaf-Wach-Epilepsiezentrum Neurologie Inselspital

Unruhige Beine. Neurologie für praktizierende Ärzte am Dr. Anelia Dietmann, PhD Schlaf-Wach-Epilepsiezentrum Neurologie Inselspital Klinik / Abteilung / Bereich Unruhige Beine Neurologie für praktizierende Ärzte am 16.2.2017 Dr. Anelia Dietmann, PhD Schlaf-Wach-Epilepsiezentrum Neurologie Inselspital Restless Legs Syndrom Willis Ekbom

Mehr

Patienten können von früherem Behandlungsbeginn profitieren

Patienten können von früherem Behandlungsbeginn profitieren Morbus Parkinson Patienten können von früherem Behandlungsbeginn profitieren Düsseldorf (24. September 2015) - Erhaltung der Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) und der gesundheitsbezogenen

Mehr

Fatique Restless legs - Gangstörung

Fatique Restless legs - Gangstörung Fatique Restless legs - Gangstörung MS-Tag 2012 MS-Zentrum Zertifikat der DMSG Prof. Dr. med. Helmut Buchner und klinische Neurophysiologie Recklinghausen Fatigue MS-Fatigue: vorzeitige allgemeine physische

Mehr

D ie unruhigen B eine

D ie unruhigen B eine Wenn die Beine nicht zur Ruhe kommen... RLS restless legs syndrome D ie unruhigen B eine Dieter VOLC, Wien R L S B eschwerden Typischerweise treten quälende MISSEMPFINDUNGEN (Kribbeln, Reißen, Krämpfe,

Mehr

FAKTEN. Migräne. von Stefan Evers. 1. Auflage. Thieme Verlag C.H. Beck im Internet: ISBN

FAKTEN. Migräne. von Stefan Evers. 1. Auflage. Thieme Verlag C.H. Beck im Internet:  ISBN FAKTEN. Migräne von Stefan Evers 1. Auflage Thieme 2006 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 78 3 13 143631 3 schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG 78 7 Besondere

Mehr

Restless Legs Syndrom (RLS)

Restless Legs Syndrom (RLS) Restless Legs Syndrom (RLS) Diagnose Ursachen Therapie PATIENTENINFORMATION Inhaltsverzeichnis Häufigkeit und Ursachen Was ist das Restless Legs Syndrom?... 3 Wie häufig ist das RLS?... 3 Was ist das idiopathische

Mehr

Symptome und Diagnosestellung des Morbus Parkinson

Symptome und Diagnosestellung des Morbus Parkinson meine Hand zittert habe ich etwa Parkinson? Symptome und Diagnosestellung des Morbus Parkinson Dr. med. Sabine Skodda Oberärztin Neurologische Klinik Morbus Parkinson chronisch fortschreitende neurodegenerative

Mehr

Aktuelle Behandlung bei M. Parkinson: Update Früh - bis Spätphase. Prof. Dr. J. Kassubek Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Ulm

Aktuelle Behandlung bei M. Parkinson: Update Früh - bis Spätphase. Prof. Dr. J. Kassubek Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Ulm Aktuelle Behandlung bei M. Parkinson: Update Früh - bis Spätphase Prof. Dr. J. Kassubek Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Ulm Hawkes et al., Parkinsonism Rel Dis 2010 Morbus Parkinson: Therapie-Prinzipien

Mehr

Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Schlafstörungen bei Dialysepatienten 2. / 3. Dezember 2011 Schlafstörungen bei Dialysepatienten Ivo Quack Klinik für Nephrologie Universitätsklinikum Düsseldorf Schlafstörungen bei Dialysepatienten Epidemiologie der Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Mehr

1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen

1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen Patientenkongress Berlin, 16. 6. 2007 Peter Geisler Schlafmedizinisches Zentrum Psychiatrische Universitätsklinik am Bezirksklinikum Regensburg Häufigkeit

Mehr

Herausforderungen für Klinik und Praxis

Herausforderungen für Klinik und Praxis Therapie des Morbus Parkinson Herausforderungen für Klinik und Praxis Würzburg (15. März 2013) - Das idiopathische Parkinson Syndrom ist weit mehr als nur eine Bewegungsstörung. Nicht-motorische Symptome

Mehr

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Matthias Boentert Klinik für Neurologie, Sektion Schlafmedizin Universitätsklinikum Münster mb mb Schmerzen Schmerz ist

Mehr

Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf. Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006

Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf. Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006 Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006 Kriterien des Schlafes Entspannte Körperposition Reduktion des Muskeltonus Verringerte Reaktivität auf Reize

Mehr

Das Wichtigste in Kürze zu Leitlinie 145/004: Fibromyalgiesyndrom aktueller Stand: 03/2017. AWMF-Register Nr. 145/004 Klasse: S3

Das Wichtigste in Kürze zu Leitlinie 145/004: Fibromyalgiesyndrom aktueller Stand: 03/2017. AWMF-Register Nr. 145/004 Klasse: S3 publiziert bei: AWMF-Register Nr. 145/004 Klasse: S3 Das Wichtigste in Kürze der Patientenversion der wissenschaftlichen Leitlinie Definition, Ursachen, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms

Mehr

in der industrialisierten Welt stark ansteigt und auch weiter ansteigen wird, ist mit einer weiteren Zunahme der Zahl der Betroffenen

in der industrialisierten Welt stark ansteigt und auch weiter ansteigen wird, ist mit einer weiteren Zunahme der Zahl der Betroffenen Vorwort Der Morbus Parkinson, also die Parkinson sche Krankheit (lat. Morbus = Krankheit), ist eine häufige neurologische Krankheit. Mit höherem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an dieser Erkrankung

Mehr

Generalisierte Angststörung im Alter: Diagnose sichern, mit Pregabalin therapieren

Generalisierte Angststörung im Alter: Diagnose sichern, mit Pregabalin therapieren Generalisierte Angststörung im Alter Diagnose sichern, mit Pregabalin therapieren Berlin (10. Januar 2014) - Das Lebenszeitrisiko an GAD zu erkranken, wird mit etwa zehn Prozent beziffert, wobei der Altersgang

Mehr

individualisierten Therapie

individualisierten Therapie Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson: Herausforderung für Klinik und Praxis in der individu Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson Herausforderung für Klinik und Praxis in der individualisierten

Mehr

Dr. med. Christian Lechner: Diabetes und Schlaf Schlafapnoesyndrom und Diabetes

Dr. med. Christian Lechner: Diabetes und Schlaf Schlafapnoesyndrom und Diabetes Diabetes und Schlaf Schlafapnoesyndrom und Diabetes Von Dr. med. Christian Lechner, Dachau Hamburg (16. Mai 2007) - Seit Langem sind Interaktionen zwischen Diabetes mellitus Typ 2 sowie Schlafstörungen

Mehr

Restless Legs Syndrom. Diagnose Ursachen Therapie PATIENTENINFORMATION

Restless Legs Syndrom. Diagnose Ursachen Therapie PATIENTENINFORMATION Restless Legs Syndrom Diagnose Ursachen Therapie PATIENTENINFORMATION Inhaltsverzeichnis Häufigkeit und Ursachen Was ist das Restless Legs Syndrom?... 3 Wie häufig ist das RLS?... 3 Was ist das idiopathische

Mehr

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Univ. Prof. Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE, Freiburg Dreseden (1. Juni 2011) - Die diabetischen Neuropathien können neben den Veränderungen

Mehr

Was tun bei Fatigue? Florian Zettl, Abteilung Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin

Was tun bei Fatigue? Florian Zettl, Abteilung Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin Was tun bei Fatigue? Florian Zettl, Abteilung Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin Tumor-assoziierte Fatigue Definition [CrF Cancer related Fatigue] Quälende Form der Erschöpfung Außerordentliche

Mehr

Der Dopaminagonist neu in der Behandlung von RLS

Der Dopaminagonist neu in der Behandlung von RLS Der Dopaminagonist neu in der Behandlung von RLS Dr. Müller, ich habe schon eine Ewigkeit nicht mehr richtig geschlafen. Ich bin todmüde und habe ein eigenartiges, gräss-liches kribbelndes Gefühl in den

Mehr

Medikamentöse Behandlung bei motorischen Komplikationen in der Spätphase der Parkinsonerkrankung

Medikamentöse Behandlung bei motorischen Komplikationen in der Spätphase der Parkinsonerkrankung Medikamentöse Behandlung bei motorischen Komplikationen in der Spätphase der Parkinsonerkrankung Daniela Berg Zentrum für Neurologie und Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung Universität Tübingen

Mehr

Nichtmotorische Störungen bei Parkinsonkrankheit

Nichtmotorische Störungen bei Parkinsonkrankheit Nichtmotorische Störungen bei Parkinsonkrankheit Selbsthilfegruppe Parkinson Landkreis Ebersberg Gasthof Altschütz 12.10.11 Dr. Claus Briesenick Neurologe und Psychiater, Baldham Definition Die Parkinsonkrankheit

Mehr

Parkinson: Zunehmende Aufmerksamkeit für nicht-motorische Störungen eröffnet neue Therapieoptionen

Parkinson: Zunehmende Aufmerksamkeit für nicht-motorische Störungen eröffnet neue Therapieoptionen European Neurological Society (ENS) 2009: Neurologen tagen in Mailand Parkinson: Zunehmende Aufmerksamkeit für nicht-motorische Störungen eröffnet neue Therapieoptionen Mailand, Italien (22. Juni 2009)

Mehr

RESTLESS LEGS UND PLMS.

RESTLESS LEGS UND PLMS. RESTLESS LEGS UND PLMS. DAS "RESTLESS LEGS"-SYNDROM (RLS) (zu deutsch «ruhelose Beine») «Es ist, als würden Ameisen unter meiner Haut krabbeln, wenn ich meine Beine stillhalte.» «Meine Beine verlangen

Mehr

Restless-Legs-Syndrom (RLS) - Inhalt

Restless-Legs-Syndrom (RLS) - Inhalt Herzlich willkommen zu unserem Webinar 18.07.2017 Restless Legs-Syndrom Das verkannte Problem der unruhigen Beine Beginn: 20 Uhr Referent: Prof. Dr. Holger Stark Moderator: Patrick Schäfer Restless-Legs-Syndrom

Mehr

Die vielen Gesichter des Parkinson

Die vielen Gesichter des Parkinson Die vielen Gesichter des Parkinson Prof. Rudolf Töpper Asklepios Klinik Harburg Sylt Harburg (Hamburg) Falkenstein Ini Hannover Bad Griesbach Sichtweisen der Erkrankung Klinik Hamburg-Harburg typischer

Mehr

PARKINSON. Die Krankheit verstehen und bewältigen. Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder

PARKINSON. Die Krankheit verstehen und bewältigen. Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder PARKINSON Die Krankheit verstehen und bewältigen Unter Mitarbeit von: Dr. med. Manfred Georg Krukemeyer Prof. Dr. med. Gunnar Möllenhoff Dipl.-Psych. Dr. Ellen Trautmann

Mehr

1 Implantat-Akupunktur Einführung Die klassische Ohrakupunktur Die Suche nach Langzeitstimulation Implantat-Akupunktur 6

1 Implantat-Akupunktur Einführung Die klassische Ohrakupunktur Die Suche nach Langzeitstimulation Implantat-Akupunktur 6 Inhalt 1 Implantat-Akupunktur 2 1.1 Einführung 2 1.2 Die klassische Ohrakupunktur 4 1.3 Die Suche nach Langzeitstimulation 5 1.4 Implantat-Akupunktur 6 2 Die Implantate 10 2.1 Titan-Implantate 10 2.2 Resorbierbare

Mehr

Karoline Wenzel. so häufig wie Männer betroffen. Das RLS ist mit einer Prävalenz bei Kaukasiern von 3 10 % eine der häufigsten neurologischen

Karoline Wenzel. so häufig wie Männer betroffen. Das RLS ist mit einer Prävalenz bei Kaukasiern von 3 10 % eine der häufigsten neurologischen DOI 10.1007/s00739-016-0318-x The Author(s) 2016. This article is available at SpringerLink with Open Access Karoline Wenzel Universitätsklink für Neurologie, LKH-Univ. Klinikum Graz, Graz, Österreich

Mehr

Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD)

Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD) Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD) Was gibt es Neues? Diagnose/Zusatzuntersuchungen Die Minimalkriterien zur Diagnose RLS wurden in einer Konsensuskonferenz des National

Mehr

Neu: Rotigotin als Raumtemperatur-Pflaster

Neu: Rotigotin als Raumtemperatur-Pflaster Je einfacher desto besser für Parkinson- und RLS-Patienten Neu: Rotigotin als Raumtemperatur-Pflaster Hamburg (27. September 2012) Durch eine Rezepturänderung kann Rotigotin transdermales System (Neupro

Mehr

Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung

Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung Anamnese Alter 55 Trauma Bekannter Tumor Fieber Gewichtsverlust Nachtschmerzen Inkontinenz Sensibilitätsstörung perianal / Gesäss Neurologisches

Mehr

2 Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die neuronale Konnektivität 11

2 Der Einfluss von Sport und Bewegung auf die neuronale Konnektivität 11 I Grundlagen 1 1 Neurobiologische Effekte körperlicher Aktivität 3 1.1 Einleitung 3 1.2 Direkte Effekte auf Neurone, Synapsenbildung und Plastizität 4 1.3 Indirekte Effekte durch verbesserte Hirndurchblutung,

Mehr

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden Düsseldorfer Patienten-Seminar Parkinson Behandlung nicht-motorischer Stefan Groiß Klinik für Neurologie Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Beschwerden 19.04.2008 Nicht-motorische Symptome Für die Lebensqualität

Mehr

Das RLS Restless legs - Syndrom der unruhigen Beine

Das RLS Restless legs - Syndrom der unruhigen Beine Seite 4 Volc et al, RLS Das RLS Restless legs - Syndrom der unruhigen Beine Dieter Volc, Gerhard Daniel Korrespondenzadresse: Primarius Dr. Dieter Volc Facharzt für Neurologie&Psychiatrie Initiative Restless

Mehr

Bedeutung von MAO-B-Hemmern

Bedeutung von MAO-B-Hemmern DGN-Kongress 2014: Rasagilin verlässlicher Therapiepartner im Krankheitsverlauf Individuelle Konzepte in der Parkinson-Therapie: Bedeutung von MAO-B-Hemmern München (17. September 2014) - Wie kann der

Mehr

Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom Wenn die unruhigen Beine zur Qual werden Restless-Legs-Syndrom Holger Stark Institut für Pharmazeutische Chemie Biozentrum, Johann Wolfgang Goethe-Universität E-Mail: h.stark@pharmchem.uni-frankfurt.de

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Behandlung: Medikamente und Chirurgie

Behandlung: Medikamente und Chirurgie Parkinson Krankheit Behandlung: Medikamente und Chirurgie Parkinson Weiterbildung 14. November 2014 Priv. Doz. Dr. H. Grehl Neurologische Klinik Evangelisches Klinikum Niederrhein Duisburg 2 Diagnosestellung!

Mehr

1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen... 1 Tatjana Crönlein, Wolfgang Galetke, Peter Young

1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen... 1 Tatjana Crönlein, Wolfgang Galetke, Peter Young IX 1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen....... 1 1.1 Schlafmedizin........................ 3 1.1.1 Entwicklung und Definition................. 3 1.1.2 Relevanz der Schlafmedizin für den ärztlichen Alltag..

Mehr

JEDER 3. DEUTSCHE MIT PSYCHOSOMATISCHEN BESCHWERDEN Ich habe Rücken! Häufig ist die Psyche schuld!

JEDER 3. DEUTSCHE MIT PSYCHOSOMATISCHEN BESCHWERDEN Ich habe Rücken! Häufig ist die Psyche schuld! JEDER 3. DEUTSCHE MIT PSYCHOSOMATISCHEN BESCHWERDEN Ich habe Rücken! Häufig ist die Psyche schuld! Rücken- oder Nackenschmerzen sind nicht immer die Folge von Bewegungsmangel, sondern können auch andere

Mehr

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel Was ist Schlaf? Ein veränderter Zustand unseres Bewußtseins Ein Zustand mit hoher Abschirmung von der Außenwelt Ein Zustand,

Mehr

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB Komplikationen und Spätfolgen nach Schlaganfall: Schlafstörungen Farid Salih Klinik für Neurologie Charité-Universitätsmedizin Berlin Principles & Practice of sleep medicine, 5th edition Schlafstörung

Mehr

Claudia Trenkwalder. Restless Legs Syndrom

Claudia Trenkwalder. Restless Legs Syndrom Claudia Trenkwalder Restless Legs Syndrom Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH Claudia Trenkwalder Restless Legs Syndrom Klinik Differentialdiagnose Neurophysiologie Therapie Geleitwort von Wolfgang

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Anatomie und Physiologie. 2 Beratung zum Krankheitsbild. Vorwort... V. Abkürzungsverzeichnis...

Inhaltsverzeichnis. 1 Anatomie und Physiologie. 2 Beratung zum Krankheitsbild. Vorwort... V. Abkürzungsverzeichnis... VII Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII 1 Anatomie und Physiologie 1.1 Die Bedeutung von Schlafen und Wachen... 1 1.2 Schlafarten und Schlafphasen... 4 1.2.1 NREM-Schlaf (Non-REM-Schlaf, orthodoxer

Mehr

15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms

15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms 15. Informationstagung der Reha Rheinfelden Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms Dr. med. Florian von Raison, assoziierter Arzt, Neurologische Klinik, Universitätsspital (USB) Donnerstag,

Mehr

Guillain-Barré syndrome and SIADH Saifudheen K, Jose J, Gafoor VA and Musthafa M Neurology 2011;76(8):

Guillain-Barré syndrome and SIADH Saifudheen K, Jose J, Gafoor VA and Musthafa M Neurology 2011;76(8): Guillain-Barré syndrome and SIADH Saifudheen K, Jose J, Gafoor VA and Musthafa M Neurology 2011;76(8):701-704 Ziele Aufschluss über die Inzidenz und Charakteristik des SIADH bei GBS-Patienten zu erlangen

Mehr

Was hilft im fortgeschrittenen Krankheitsstadium?

Was hilft im fortgeschrittenen Krankheitsstadium? Was hilft im fortgeschrittenen Krankheitsstadium? Daniela Berg Zentrum für Neurologie und Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung Universität Tübingen Hertie-Institut für klinische Hirnforschung Aufmerksamkeit/Gedächtnis

Mehr

Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage

Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage Hinweis: Es kann notwendig sein, dass die Änderungen in der Zusammenfassung

Mehr

4.4. besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

4.4. besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Alle rezeptfreien, nicht-selektiven NSAIDs zur systemischen Anwendung 4.3. Gegenanzeigen Schwere Herzinsuffizienz Vorsicht ist in der Anwendung bei Patienten mit Hypertonie und/oder leichter bis mittelschwerer

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Neue Wege in der Parkinsontherapie? Update Neurologie 2016

Neue Wege in der Parkinsontherapie? Update Neurologie 2016 Neue Wege in der Parkinsontherapie? Update Neurologie 2016 Tobias Warnecke Klinik für Allgemeine Neurologie Department für Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität Münster Übersicht 1 Pharmakotherapie

Mehr

Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht

Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht Berlin (6. April 2016) Rechtzeitig vor dem Welt-Parkinson-Tag am 11. April veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Mehr

Homepage: Online-Datenbank mit Autoren- und Stichwortsuche

Homepage: Online-Datenbank mit Autoren- und Stichwortsuche Restex(R) - Erste Zulassung zur Therapie des Restless Legs-Syndrom (RLS) Journal für Neurologie Neurochirurgie und Psychiatrie 2004; 5 (1), 66-68 Homepage: www.kup.at/ JNeurolNeurochirPsychiatr Online-Datenbank

Mehr

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Behandlung der Parkinson-Erkrankung setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Dazu gehört zunächst eine Aufklärung

Mehr

Schlafstörungen. 1) Dyssomnien (Schlafstörungen)

Schlafstörungen. 1) Dyssomnien (Schlafstörungen) Schlafstörungen Ungefähr 20% der österreichischen Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Dies führt zur Einschränkung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. Insbesondere ältere Menschen leiden vielfach

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht

Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht Zolmitriptan 2,5 mg zur Behandlung des akuten Migräneanfalls (Zomig Filmtabletten und Schmelztabletten) Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht

Mehr

Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen Diagnose

Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen Diagnose Morbus Fabry - Niereninsuffizienz Kardiomyopathie Neurologische Störungen - Vom unklaren Sympto Morbus Fabry Niereninsuffizienz Kardiomyopathie Neurologische Störungen Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen

Mehr

Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD)

Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD) KAPITEL Schlafs tör ungen Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD) Entw ick lungs s tufe: S1 Stand: September 3012 AWMF-Regis ternum m er: 030/081 COI-Erklärung Clinical Pathw

Mehr

Studie bestätigt Wirksamkeit von Neurodoron

Studie bestätigt Wirksamkeit von Neurodoron Studie bestätigt Wirksamkeit von Neurodoron Schwäbisch Gmünd (12. August 2010) - Neurodoron von Weleda ist ein sehr gut wirksames und verträgliches Arzneimittel bei der Behandlung von Patienten, die stressbedingt

Mehr

Inhalt. Diagnose Symptome. Geleitworte 8 Vorwort 10

Inhalt. Diagnose Symptome. Geleitworte 8 Vorwort 10 Inhalt Geleitworte 8 Vorwort 10 Diagnose Symptome Was bedeutet RLS? 14 Die medizinische Beschreibung 14 RLS-Symptome beginnen meist am Abend 15 Stillsitzen ist eine Qual 17 Wie verläuft das RLS? 18 Einfluss

Mehr

NRLP12-Assoziiertes Periodisches Fieber

NRLP12-Assoziiertes Periodisches Fieber www.printo.it/pediatric-rheumatology/at/intro NRLP12-Assoziiertes Periodisches Fieber Version von 2016 1. ÜBER NRLP12-ASSOZIIERTES PERIODISCHES FIEBER 1.1 Was ist das? Das NRLP12-assoziierte periodische

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung bei Demenzerkrankten

Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung bei Demenzerkrankten Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung Dr. med. Hans-Dietrich Ehrenthal Seite 1 Von der Alterspyramide zum Alterspilz Seite 2 Multimorbidität im Alter Alter / Anzahl körperl. Störungen 0

Mehr

Spezielle Aspekte der Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter. Çiçek Wöber-Bingöl

Spezielle Aspekte der Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter. Çiçek Wöber-Bingöl Spezielle Aspekte der Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter Çiçek Wöber-Bingöl Migräne findet sich unter den 10 am meisten belastenden Erkrankungen in den 50 bevölkerungsreichsten Ländern 64 Studien

Mehr

Das Alter hat nichts Schönes oder doch. Depressionen im Alter Ende oder Anfang?

Das Alter hat nichts Schönes oder doch. Depressionen im Alter Ende oder Anfang? Das Alter hat nichts Schönes oder doch Depressionen im Alter Ende oder Anfang? Depressionen im Alter Gedanken zum Alter was bedeutet höheres Alter Depressionen im Alter Häufigkeit Was ist eigentlich eine

Mehr

Schlaf, Atmung und Restless Legs bei HMSN

Schlaf, Atmung und Restless Legs bei HMSN Schlaf, Atmung und Restless Legs bei HMSN Matthias Boentert Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen Department für Neurologie Universitätsklinikum Münster matthias.boentert@ukmuenster.de

Mehr

Kooperationstagung zum Thema Demenz Strategien für eine gemeinsame Versorgung

Kooperationstagung zum Thema Demenz Strategien für eine gemeinsame Versorgung Kooperationstagung zum Thema Demenz Strategien für eine gemeinsame Versorgung Arbeitsgruppe 4: Wege und Möglichkeiten der Betreuung und Pflege demenzkranker Menschen zu Hause AG 4: Wege und Möglichkeiten

Mehr

Newsletter - Ausgabe Juni 2017

Newsletter - Ausgabe Juni 2017 Praxis für Craniosacral Therapie und Funktionelle Osteopathie Integration (FOI) Newsletter - Ausgabe Juni 2017 Schlafstörungen / ist eine Schlafstörung, welche durch erschwertes Einschlafen (länger als

Mehr

Das Eisenmangelsyndrom IDS. Iron Deficiency Syndrom

Das Eisenmangelsyndrom IDS. Iron Deficiency Syndrom Das Eisenmangelsyndrom IDS Iron Deficiency Syndrom Das Eisenmangelsyndrom Typische Symptome Erschöpfungszustände Konzentrationsstörungen Depressive Verstimmungen Schlafstörungen Schwindel Kopfschmerzen

Mehr

Delir akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion

Delir akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion Störung von Bewusstsein und Wachheit Orientierung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung Denken, Gedächtnis Wach-Schlaf-Rhythmus Psychomotorik Emotionalität Epidemiologie,

Mehr

Patienten-Informationen

Patienten-Informationen Deutsche restless legs vereinigung Das Restless Legs Syndrom das Syndrom der unruhigen Beine Patienten-Informationen Was verbirgt sich hinter dem Begriff Restless Legs Syndrom RLS? Das Restless Legs Syndrom

Mehr

Parkinson. durch Medikamente. Dr. Ilona Csoti, Ärztliche Direktorin. Patienteninformation. Praxisstempel Stand April 2010

Parkinson.  durch Medikamente. Dr. Ilona Csoti, Ärztliche Direktorin. Patienteninformation. Praxisstempel Stand April 2010 www.desitin.de Parkinson symptome durch Medikamente Praxisstempel Patienteninformation 213100 Stand April 2010 Dr. Ilona Csoti, Ärztliche Direktorin Liebe Leserin, lieber Leser, das vorliegende Informationsblatt

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Nr. 29 Neuralgietropfen Mag. Doskar Aconitum napellus D6, Verbascum densiflorum D2, Citrullus colocynthis (Colocynthis) D4, Magnesium phosphoricum D12, Plantago

Mehr

kontrolliert wurden. Es erfolgte zudem kein Ausschluss einer sekundären Genese der Eisenüberladung. Erhöhte Ferritinkonzentrationen wurden in dieser S

kontrolliert wurden. Es erfolgte zudem kein Ausschluss einer sekundären Genese der Eisenüberladung. Erhöhte Ferritinkonzentrationen wurden in dieser S 5.8 Zusammenfassung Auf der Grundlage der dargestellten Ergebnisse dieser Studie erscheint die laborchemische Bestimmung der Transferrinsättigung zur Abklärung einer unklaren Lebererkrankung und Verdacht

Mehr

Schmerztherapie in der Praxis: Die Lebensqualität steht im Vordergrund

Schmerztherapie in der Praxis: Die Lebensqualität steht im Vordergrund Deutscher Schmerztag 2011 in Frankfurt Schmerztherapie in der Praxis: Die Lebensqualität steht im Vordergrund Frankfurt am Main (25. März 2011) - Das oberste Ziel bei der Behandlung von chronischen Schmerzpatienten

Mehr

Leiter des Ambulanten Schlafzentrums Osnabrück.

Leiter des Ambulanten Schlafzentrums Osnabrück. ...Liebling, schnarch woanders! Symposium Verkehrssicherheit 22.2.2013 Dr.med. Christoph Schenk Facharzt für Neurologie/Psychiatrie/Psychotherapie Schlafmedizin/Verkehrsmedizin Leiter des Ambulanten Schlafzentrums

Mehr

Dossierbewertung A16-10 Version 1.0 Ramucirumab (Kolorektalkarzinom)

Dossierbewertung A16-10 Version 1.0 Ramucirumab (Kolorektalkarzinom) 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Ramucirumab gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Pharmakotherapie bipolarer Störungen

Pharmakotherapie bipolarer Störungen Jean-Michel Aubry Fran9ois Ferrero Nicolas Schaad Pharmakotherapie bipolarer Störungen Herausgegeben von Martin Hatzinger Unter Mitarbeit von Mark Bauer Mit einem Vorwort von Norman Sartorius Aus dem Englischen

Mehr

Um sinnvoll über Depressionen sprechen zu können, ist es wichtig, zwischen Beschwerden, Symptomen, Syndromen und nosologische Krankheitseinheiten

Um sinnvoll über Depressionen sprechen zu können, ist es wichtig, zwischen Beschwerden, Symptomen, Syndromen und nosologische Krankheitseinheiten 1 Um sinnvoll über Depressionen sprechen zu können, ist es wichtig, zwischen Beschwerden, Symptomen, Syndromen und nosologische Krankheitseinheiten unterscheiden zu können. Beschwerden werden zu depressiven

Mehr

Parkinson häufig von Depression und Demenz begleitet

Parkinson häufig von Depression und Demenz begleitet ENS 2013: Neurologen tagen in Barcelona Parkinson häufig von Depression und Demenz begleitet Barcelona, Spanien (9. Juni 2013) - Morbus Parkinson ist im fortgeschrittenen Stadium oft von Demenz oder Depression

Mehr

Versorgung von Patienten mit Tiefer Hirnstimulation in Dülmen. Neurologische Klinik Dülmen - Christophorus-Kliniken

Versorgung von Patienten mit Tiefer Hirnstimulation in Dülmen. Neurologische Klinik Dülmen - Christophorus-Kliniken in Dülmen Neurologische Klinik Dülmen - Christophorus-Kliniken 1 in der Neurologischen Klinik Dülmen 1.Einleitung 2.Der geeignete Patient für die Tiefe Hirnstimulation 3.Vorbereitung vor der Operation

Mehr

Kasuistische Beiträge zur modernen Pharmakotherapie mit Quetiapin

Kasuistische Beiträge zur modernen Pharmakotherapie mit Quetiapin Kasuistische Beiträge zur modernen Pharmakotherapie mit Quetiapin Hans-Peter Volz Siegfried Kasper Hans-Jürgen Möller Inhalt Vorwort 17 A Allgemeiner Teil Stürmiücn (I l.-.l. 1.1 Extrapyramidal-motorische

Mehr

Stellenwert von körperlicher Aktivität bei Krebserkrankungen

Stellenwert von körperlicher Aktivität bei Krebserkrankungen Stellenwert von körperlicher Aktivität bei Krebserkrankungen München Verena Freiberger Präventive und Rehabilitative Sportmedizin www.sport.med.tum.de Verena Freiberger- Präventive und Rehabilitative Sportmedizin-Technische

Mehr