Deutsche Modalpartikeln und ihre Entsprech ungen im Litauischen. Vokietiq kalbos modalinks. dalelytes ir jy atitikmenys lietuviy kalboje.

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1 Deutsche Modalpartikeln und ihre Entsprech ungen im Litauischen Ernesta RA ~IENE, Jurgita SAPALAITE Vi1niuli.s pedagoginis universiieius Stl~cleniy y. 39, LT-034 Vilnius Vokietiq kalbos modalinks dalelytks ir jq atitikmenys lietuviq kalboje Santrauka Straipsnyje nagrinejama vokieeiq kalbos modalines dalelytes ir jy atitikmenys lietuviy kalboje. Nurodomi modaliniy dalelyeiy ypatumai vokieeiy kalboje, ir issamios faktines mediiagos analizes pagrindu nustatomi funkciniai vokieeiq kalbos modaliniy dalelyeiy ekvivalentai lietuviq kalboje. ReikSminiai fodfiai: Modalpartikel, emotive Modalitiit, Kontrastierung, aquivalente Ausdmcksmittel, Sprechereinstellung. Einleitende B e m e r k u n g e n Kontrastivitat und kontrastives Lemen gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Ausbildung der Fremdsprachenlehrer als Mittler nicht nur zwischen Sprachen, sondern auch zwischen Kulturen, Kontrastivitat wird als wichtiges Prinzip der Theorie und Praxis der interkulturellen Kommunikation verstanden. Seit den 80er Jahren geschieht eine Umorientierung in den Fragestellungen kontrastiver Studien. Viele neuere Untersuchungen befassen sich eher mit kommunikativ-pragmatischen Kontrasten in der Venvendung von Sprachen und nicht mehr in erster Linie mit strukturellen Unterschieden und ~~bereinstimmun~en. Es ist teilweise mit der ~berwindun~ eines sprachstrukturell, an grammatischer und lexischer Progression orientierten Fremdsprachenunterrichts und der Wiederentdeckung der Kultur fur den Fremdsprachenunterricht verbunden. Eine neue, umfassende Konzeption von Fremdsprachen versteht fremdsprachliches Lernen auch als kulturelles und interkulturelles Lemen. Immer mehr bi- und multilaterale kontrastive Untersuchungen werden international den Partikeln (Abtonungspartikeln/Modalpartikeln, gesprachssteuernden Partikeln) gewidmet, weil sie eine wichtige Rolle im interkulturellen Verstehen spielen. Die gesprochene Sprache, ihre Strukturen mussen im fremdsprachlichen Unte~~icht gelehrt werden, und die Venvendung von Partikeln bildet eine Besonderheit des mundlichen Diskurses. Die Partikeln sind polyfunktional und polysemantisch, aufgrund dieser Eigenschaften bereiten sie beim Fremdsprachenenverb viele Probleme. Ihr falscher Gebrauch kann zum interkulturellen Missverstehen fihren. Die kontrastive Vorgehensweise beim Lernen der Partikeln kann ihren Aneignungsprozess zweifellos erleichtem und effektivieren. Das Deutsche gilt als besonders partikelreich im Verhaltnis zu anderen Sprachen, deshalb stobt man bei ~bersetzun~en auf grobe Schwierigkeiten beim Herauswahlen litauischer Ausdrucksmittel, die den deutschen Partikeln entsprechen wurden. Modalpartikeln drucken kommunikative Nuancen aus und verleihen der Sprache nicht nur Flussigkeit und Entgegenkommen, sondern auch ein bestimmtes "Gesprachsklima". Sie zeigen, wie die Gesprachspartner zueinander stehen, welche Voraussetzungen sie haben und welche Reaktion envartet wird. Ein Muttersprachler versteiit diese Nuancen ganz selbstverstandlich. Einem Auslander bieten diese Nuancen jedoch grobe Schwierigkeiten. Wenn ein Auslander deutsche Sprache lernt, ohne sich dabei $ deutsche Partikeln anzueignen, wird sein Deutsch 9 ~ 0\ eher untypisch und steif klingen und sich wesentlich von dem Deutsch unterscheiden, das von deutschen s Muttersprachlern venvendet wird. Die linguistische Y

2 Vokietirt. - ~ Deutsclte Modalpartikeln und ihre Entsprechungen in1 Litauischen kalhos modalinis dalelytt?~ ir jy ufitiknzenj~s lietuviy kalhoje -%--- Beschreibung der Partikeln ist deswegen notwendig, um die Partikeln im Fremdsprachenunterricht lehrbar zu machen. Die Partikeln waren lange Zeit von der deutschen Sprachwissenschaft vernachlassigt und sind erst mit der "kommunikativ- pragmatischen Wende" in der Linguistik das Forschungsobjekt geworden. Die Linguistik beschrankte sich nicht mehr ausschliedlich auf isolierte Satzbeispiele, sondem richtete sich auch auf echte Gesprachssituationen und authentisches mundliches Sprachmaterial ails. So entstand in letzten Jahrzehnten eine Menge von Arbeiten zu den Partikeln (von Weydt, Krivonosov, Bublitz, Doherty, Helbig, Kotz u.a.). Der Terminus und Begriff "Partikel" wird uneinheitlich verwendet. Partikel heifit: 1. Synsemantische Wortart ohne Formveranderungen und nahezu ohne eigene Bedeutung, die vielrnehr die Bedeutung autosemantischer Elemente nur modifiziert. Unter syntaktischem Aspekt bilden die Partikeln eine Wortart ohne eigene Satzgliedfunktion. -. Bezeichnung fur unflektierbare Worter schlechthin, d.h. Prapositionen und Konjunktionen, manchlnal auch einschlienlich Adverbien (Lexikon sprachwissenschaftlicher Termini 1988; auch: Langenscheidts GroRworterbuch 1993). In diesem Beitrag wird der Standpunkt von Helbigi Buscha vertreten, die unter Partikeln nach syntaktischen Kriterien nur solche unflektierbaren Worter verstehen, die eine eigene Wortklasse darstellen und sich von den Adverbien und Modalwortern sowie von den Prapositionen und Konjunktionen unterscheiden. Danach waren Partikeln solche morphologisch unflektierbaren Worter, die uber keine solchen syntaktischen Funktionen vefiigen, wie sie den Wortern anderer unflektierbaren Wortklassen (z.b. den Adverbien. Modalwortern, Prapositionen und Konjunktionen) zukommen (vgl. HelbigiBuscha 1994: 475). Dieselbe Auffasssung vom Begriff "Partikel" wird auch in der litauischen sprachwissenschaftlichen Literatur vertreten (vgl. A.Paulauskiene 1994). Die Modalpartikeln (weiter: MPn) bilden eine von mehreren Subklassen der Partikeln (siehe G.Helbig. 1988). Unter den MPn werden unflektierbare Worter verstanden, die dazu dienen, die Stellung des Sprechers zum Gesagten zu kennzeichnen, d.h. zum Ausdruck der emotiven Modalitat. Zu der Subklasse der MPn gehoren: aber, allerdings, auch, blon, denn, doch, eben, eigentlich, einfach, etwa, erst, halt, immerhin, ja, jedenfalls, mal, nur, ohnehin, ruhig, schliel3lich, schon, sowieso, iiberhaupt, vielleicht, wohl. Die rneist analysierten Modalpartikeln sind: aber, auch, blor, denn, doch, eben. eigentlich. etwa, ja, mal, nur, ruhig, schon, vielleicht und wohl (vgl. H.Weydt, 1969). Fur viele wissenschaftliche Arbeiten ist folgende Funktionsbestimmung der MPn grundlegend geworden: Die MPn sind Einstellungsausdriicke ~lnd sagen etwas uber Einstellung des Sprechers zur Proposition aus. Mit Hilfe von Einstellungsausdriicken gibt der Sprecher zu erkennen, wie er den lnhalt seiner ~ufierung einordnet, bewertet und einschatzt in Bezug auf den Wahrheitsgehalt und die Umstande der Situation. Die MPn gehoren zu den illokutiven Indikatoren, die die ~ufierung auch relativ unabhangig vom Handlungskontext eindeutiger machen: Du kannst ma1 das Fenster schlienen (Aufforderung). Du kannst ja das Fenster schlienen (Ratschlag). 11n I-iinblick auf den Konversationsaspekt indizieren die MPn die konkrete Gesprachsstellung. Sie zeigen an, ob sich der Gespriichspartner am Anfang. in der Mitte oder am Ende des Gesprachs befindet, und haben eine konversationssteuernde Funktion, indem sie Einfluss auf die Weiterentwicklung des Gespriichsablaufs nehmen. Die MPn sind in der Umgangssprache vie1 hiufiger als in der Schrifisprache. In den geschriebenen Texten lant sich feststellen: je umgangssprachlicher, desto abtonungsreicher. Im Roman z.b. findet man mehr Partikeln im Dialog als im Erzlhltext. Je besser und echter die Dialoge sind, desto mehr Partikeln enthalten sie. Die Abtonungen sind aber auch im Normaltext (= alles, was nicht durch Anfuhrungszeichen als wortliche Rede gekennzeichnet ist) oft indirekte Dialogabtonungen. Die MPn, wie alle Partikeln uberhaupt, verleihen dem Stil Flussigkeit, Lebendigkeit und Natiirlichkeit. Beim Gebrauch der MPn in der schonen Literatur handelt es sich um folgende stilistische Ziele: 1)Der Autor bringt durch Partikel ein u~ngangssprachliches Element in den Text; ) Der Autor kennzeichnet Figuren seines Werkes. 3) Die Partikeln sind geeignet, sehr feine und genaue Nuancierungen, besonders auf psychologischem Sektor. zu treffen. Die Partikeln sind besonders geeignet, Gemutszustande auszudriicken. Die MPn enthalten in ihrer Aussage immer die Stellung des Sprechers zuin Inhalt des Gesagten. Die Menge der MPn macht es dem Leser leicht, die dargestellte Realitat so zu sehen, wie der Sprecher sie sieht. Der vorliegende Beitrag hat die deutschen Modalpartikeln und ihre Entsprechungen im Ernesta RA CIENE, Jurgita SAPALAITE

3 Litauischen zum Gegenstand. Die verwendeten Methoden sind Vergleich und die Analyse der Beispielsatze. Die Analyse erfolgte anhand des Corpus von 900 Satzen. Ziel des Beitrags war die Wiedergabemoglichkeiten der deutschen Partikeln im Litauischen zu zeigen. Die Partikeln werden oft fur "uniibersetzbar" erklart. Analysiert man, was in der ~bersetzun~ mit den sehr haufig gebrauchten "kleinen Wortern" geschieht, so muss man feststellen, dass sie entweder ganz ignoriert werden, d.h. bei der ~bersetzun ganz wegfallen, oder aber falsch interpretiert und ubersetzt werden. Es ist natiirlich kaum zu envarten, dass in jedem Fall fur eine Modalpartikel in der Ausgangssprache (d.h. im Deutschen) ein sprachliches Mittel in der Zielsprache (d.h. im Litauischen) vorhanden ist, das genau dasselbe Zusammenspiel der Einstel- lungsbedeutungen wiedergibt, wie z.b. doch- juk. Es miissen zuweilen mehr order weniger aquivalente Ausdrucksmittel ausgewahlt werden. Als andere Wiedergabemoglichkeiten kommen solche funktionsverwandten Ausdrucksmittel in Frage: Modalworter, Pronomen, Parenthesen und Adverbien. In 43 Fallen aus 887 wurden deutsche Partikeln in ihren ~bersetzun~en ins Litauische weggelassen. Fur die Kontrastierung beider Sprachen wurden folgende Kategorien der Sprechereinstellungen venvendet: 1. Abschwachung,. Bezuge herstellen, 3. Einschranken, 4. Erstaunen, 5. Interesse, 6. Kommentieren, 7. Meinen, 8. Rhetorische Fragen, 9. Vermutung, 10. Wamen und 11. Wunschdenken. Das sind die wichtigsten Kategorien, die in vielen sprachwissenschaftlichen Arbeiten als Vergleichsbasis zur Kontrastierung einzelner Sprachen vorkommen (vgl. E. Hepsoyler, 1986, H.Weydt, 1983 u.a.). 1. A b s c h w a c h u n g Mildem und abschwachen kann man nicht nur Befehle und Aufforderungen, sondern auch Aussagen, Behauptungen und sogar Fragen. Behauptungen werden als Fragen, Vermutungen und ungefahre Annahmen hingestellt, Befehle als Bitten und Vorschlage, und eine Frage beispielweise als Wunsch nach Information. Um diese Sprechereinstellung auszudrucken, sind folgende Modalpartikeln gebrhchlich: nur, blofi, mal, ruhig, doch, schon, einfach, ebenlhalt, die hauptsachlich in Aufforderungssatzen auftreten. Als Entsprechungen fur deutsche MPn treten meistens Partikeln auf (tik, gi, Stai) und die Konstruktion: Innperativ+ Adverb 'pagaliau ". Mal: Was gemacht werden soll. ist einfach, es erfordert keinen groren Aufwand, deshalb kann der andere der Aufforderung leicht folgen. Die Aufforderung wird eher beilhfig : "Himrnel, hor doch ma1 zu! Ich arbeite nicht bei der Gestapo! Ich bin von ihr verhaftet worden!" I -0, dangau, paklausyk pagaliau! AS nedirbu gestape! AS sediiu Cia suimtas! Litauische Entsprechungen: liepiamoji nuosaka + tiklltailpagaliau. Ruhig: Es gibt dem Horer das Gefihl, dass er kein Risiko eingeht. Der Sprecher nimmt oft die Rolle des Ratgebers ein: "Geh nur ruhig nach Hause. Er wird schon kommen." I -Vaiiuok ramiai namo. Jis tikrai pareis. Litauische Entsprechungen: ramiai, xliep.nuos. +toliau. Nur: Wirkt beruhigend: "Willst du noch ins Badezimmer?" "Nein", sagte sie, "ich wasche mich in der Kiiche, geh nur." I - Ar tu dar eisi voniq? - Ne,- atsake ji, - as nusiprausiu virtuvej. Eik, eik. Litauische Entsprechungen: 1iep.nuos. + tiklnagi, xliep.nuos. Doch: Aufforderungen mit "doch" konnen argerlich wirken. Sie konnen auch trostend und beruhigend sein: "Los, so geh doch endlich", schrie der Backer. I-Na, judinkis pagaliau!-suriko kepejas. Litauische Entsprechungen: liep.nuos.+pagaliau/ gilasm. jv.. B e z u g e In Gesprachen und Diskussionen setzt man oft Aussagen iiber spezielle Sachverhalte in Beziehung zu Ausagen iiber allgemeinere Sachverhalte. Im Deutschen kann man dabei die folgenden h e r s t e l l e n Modalpartikeln benutzen: iiberhaupt, sowieso, ohnehin, schliefilich, jedenfalls.? ~ 0\ ijberhaupt: Ein Einzelfall wird einem allgemeinen Sachverhalt zugeordnet. Der allgemeine $ s

4 -- - ~~ ~~~~~ ~ - Deutsche Modalpartikeln und ihre Etitsprecliicngetr ini Litauischen Ibkiefiy kalbos niodalints dalelytts ir jy atitikrnet?)a lietuviy kalboje Sachverhalt steht im uberhaupt-satz: "~berhau~t Litauische Entsprechungen: vis tiek, dar. hattest du besser zu Innstetten gepasst als Effi." i - SchlieDlich: Meist wird ein Einzelfall mit etwas Aplamai tu InStetenui btitum geriau tikusi iporg negu Allgemeinem begriindet. Normalerweise setzt der Efe. Sprecher voraus, dass sein Gesprachspartner die Litauische Entsprechungen: aplamai, is visoiisvis, Begriindung bereits kennt. Mit einem schliel3lich-satz apskritai, visai. erinnert er ihn sozusagen nur daran: "Ich kann doch Ohnehin: Eine andere Art der Beziehung schliealich nichts dafur, dass dieser Leblanc unter zwischen Speziellem und Allgemeinem: "Was es meinem Namen geflohen ist!" i - Galiausiai a5 juk koste, konne ja von der Ausstattung abgezogen nekaltas, kad tas Leblankas paspruko apsimetqs werden; Innstetten habe ohnehin alles." i - Tas manimi! islaidas galima btisiq atskaieiuoti is kraitio, juk Litauische Entsprechungen: galy gaie, galiausiai, InStetenas vis tiek visko turjs. pagaliau, Siaip ar taip. 3. E i n s c h r a n k e n Wenn man in1 Deutschen Einschrankungen machen will, kann man dazu unter anderem die folgenden Modalpartikeln verwenden: eigentlich, schon, schon mal, immerhin. Eigentlich: Wer auf einen Vorschlag einen Einwand mit "eigentlich" auaert, ist oft bereit, trotzdem auf diesen Vorschlag einzugehen. Auch wenn man sich nicht festlegen will oder etwas nicht ganz so hart sagen will, kann man seine Aussage mit "eigentlich" abschwachen. Der andere kann dann leichter zustimmen oder wird eher Verstindnis zeigen. Einwande werden freundlicher: "Es war eigentlich alles ganz einfach. Der amerikanische CIC hat mir sehr geholfen." i - Tiesq sakant, buvo visai nesunku. Man labai padejo amerikietiy ivalgyba. Litauische Entsprechungen: tiesq sakant, is tikry- jy, is teisybes, netgiigi, is tiesy, teisybq sakant, tiesa. Schon: Es driickt aus, dass etwas zwar richtig ist, dass aber Einwinde dagegen gibt: Freilich fehlte es noch an Badegasten, die vor Johanni uberhaupt nur in Eizelexemplaren einzutreffen pflegten, aber schon die Vorbereitungen waren eine Zerstreuung. I- Vasarotoji~. iinoma, dar nebuvo, apskritai iki Sv.Jono tik vienas kitas tepasirodydavo, bet jau pati ruosa buvo pramoga. Litauische Entsprechungen: jau patslpati. Immerhin: Immerhin hielten manche sich fern, vermoge ihrer sittlichen Grundsatze, oder dank einem kiihlen Temperament, oderaus Sparsamkeit. 1 - Vis delto kiti laikbi nuosaliai, ar tai del savo doroviniy jsitikinimy, ar todel: kad buvo ramaus biido, ar taupiai gyvandami. Litauische Entsprechungen: vis delto. 4. E r s t a u n e n Neben Interjektionen und der Intonation dienen im Deutschen vornehmlich Modalpartikeln dazu, c~berraschun~ oder eine ahnliche Emotion auszudriicken. Das Deutsche und Litauische stimmen insofem uberein, dass sie Uberraschung mithilfe der Intonation, bestimrnter Interjektionen. der Variierung des Satztyps und einiger Partikeln ausdriicken. Im Deutschen werden jedoch meist folgende Modalpartikeln hinzugefugt: aber, denn, etwa, ja, vielleicht. Als Ausdrucksmittel dieser Partikeln in1 Litauischen komrnt vorwiegend die Partikel "juk" vor. Aber: "1st das aber eine Freude, mein Kleiner! Ich wollte dich gerade suchen gehen!" 1 - Tikrai labai diiaugiusi, maiyli! Jau ketinau tavqs ieskoti! ii "Was man von Ihnen aber alles hort, gnadige Frau!" 1 - Ir ko tik apie jus netenka nugirsti, ponia! Litauische Entsprechungen: tikrai, bet irijuk, ir+kl.i.+tik. Vielleicht: Junge. Junge, das ist vielleicht ein Schluck aus der Pulle!" i - Vaikine, vaikine, sakyk, juk neblogas kqsnelis! Litauische Entsprechungen: juk. Ja: "Das ist ja ganz entsatzlich!" / - Tai juk siaubinga! ii "Thomas! Mensch! Das ist ja eine Uberra~chun~!"!- 'Iomai! Zmogau! Cia tai bent siurprizas! Litauische Entsprechungen: juk, Eiagi, c'ia tai bent. Denn: Unrat brachte hervor: "So? Sie geben denn also den 'Wilhelm Tell', 1-Unratas sumunnejo: -Mat kaip? Tai jtis rodote "Vilhelmq Tel?? Litauische Entsprechungen: tai.

5 5. Interesse Geht es nicht um rhetorische Fragen, dann rechnet der Sprecher mit einer Antwort auf seine Frage. Aber er kann zusatzlich signalisieren, dass er sich fur die Antwort des Horers wirklich interessiert. 1) In Entscheidungsfragen konnen die folgenden Partikeln vorkommen: eigentlich, denn etwa, auch, iiberhaupt. Im Deutschen kann man sehr oft Entscheidungsfragen ohne Partikeln finden, die von den Horern meistens als ganz normale, freundliche Fragen empfunden werden. Partikeln fiigen den Entscheidungsfragen immer noch eine zusatzliche Information hinzu. Denn: Erstaunen: "Gaseler?Lebt er denn?" / - Gezeleris? Argi jis gyvas'? Litauische Entsprechungen: argi, negi. Etwa: Der Sprecher zeigt, dass er das Gegenteil von dem envartet hat, was in der Frage ausgedriickt wird. Es wird eine starke Envartung ausgedriickt: "Sie sind etwa der Herr Wirt zum Blauen Engel?" 1 - Jiis bene biisite "Melynojo angelo" Seimininkas? Litauische Entsprechungen: bene. ) In Bestimmungsfragen konnen die folgenden Partikeln vorkommen: denn, eigentlich, iiberhaupt, nur, blon, doch, doch gleich. Doch/doch gleich: Es wird benutzt, wenn man etwas vergessen hat, das man kurz zuvor noch wusste: Gespielt harmlos iiberlegte er: "Warten Sie mal, wie hierj der Mann doch gleich?" / - Apsimesdamas nerijpestingu, Kanaris paklause: -Palaukit, kaip ten to vyruko pavarde? Litauische Entsprechungen: kaip ten, beje. Nur/Blon: Das, wonach man fragt, ist im Moment sehr wichtig: "Wo treibst du dich blorj immer herum?" / - Ir kur tu vis valkiojiesi? Litauische Entsprechungen: gi, ir+kl.i. Eigentlich: Eine Frage, die bisher eher im Hintergrund stand, wird plotzlich aktuell: "Wie haben Sie mich eigentlich gefunden?" / - 0 vis delto, kaip jums pavyko mane surasti? Litauische Entsprechungen: ties? sakant, vis dklto, beje. Denn/ denn eigentlich: Man setzt meistens ein Gesprach fort: "Was ist denn mit der Leiche geschehen?" forschte Thomas beklommen. / - Kas ten nutiko tam lavonui?-suneriino Tomas. Litauische Entsprechungen: gi, kl.i.+ten, kl.i.+sau. 6. Kurz k o m m e n t i e r e n Mit Hilfe der folgenden Modalpartikeln konnen Sie kurze Kommentare geben: immerhin, schon, allerdings, eben. Als Entsprechungen fur deutsche MPn werden hauptsiichlich Paranthesen gebraucht. Immerhin: "besser als gar nichts": Mag ich immerhin schon im Besitz zweier Paare sein, so kann bei der jetzt vonvaltenden Nasse doch niemand sich genugtun an guter, wanner FuDbekleidung." / - AS, beje, jau turiu dvi poras, bet dabar, kai nuolat Slapia, nieko nepakenks tureti daugiau tvirto, Silto apavo. Litauische Entsprechungen: beje. Allerdings: "Das kann man wirklich sagen": "Wenn Sie das Schiff erreicht hatten, waren Sie vennutlich jetzt auch tot", meinte Debras. "Ja", sagte Thomas Lieven, "das ist allerdings ein ungemein trostlicher Gedanke". / - Jei biitumet plaukqs kartu, tikriausiai irgi biitumet iuvqs,- praineko Debra. -Taip, -pasake Tomas, -ta mintis, aisku, labai paguodiia. Litauische Entsprechungen: teisybk, tiesa, iinoma, aisku. Eben: Man ninlmt das Argument des anderen fir sich selbst in Anspruch und stiitzt damit die eigene Position: Es war eben ein freundliches Miteinanderleben. / - Vienu iodiiu, jos graiiai sugyveno. Litauische Entsprechungen: kaip tik, tai ir yra, todi.1 ir, vienu iodiiu. 7. Meinen Wenn man im Deutschen seine eigene Meinung Ja: Man versucht, eine ijbereinstimmung aurjert oder die Meinung des Gesprachspartners herzustellen. Satze mit "ja" wirken freundlicher. 9. beriicksichtigt, dann benutzt man dabei oft die Oft steht "ja" in Satzen, die eine Begrundung rri I folgenden Modalpartikeln: ja, doch, eben, halt, angeben; besonders dann, wenn der Sprecher den $ auch, einfach. Grund fur offensichtlich halt: "So vie1 Unfug, wie Y 0 s

6 .--.- Deutsche Modalpartikeln und illre Entsprechungen im Litauischer~ I/okieCilt kalbos modalinks dale!ptts ir jy atitikmenys Iietuviy kalboje Sie alleine veriibt haben wollen, bringt ja der starkste Mann nicht fertig." I - Tiek ialos, kiek jgs sakotes vienas padarqs, juk negalety atlikti ir stipriausias vyras. Litauische Entsprechungen: juk, bet(gi), tikrai, Stai ir. Auch: "Auch" kniipft an vorangegangene ausgesprochene oder unausgesprochene Gedanken an. Oft enthalt ein Satz die Begrundung fur den anderen: Thomas riss Simeon die Waffe aus der Hand und sagte franzosisch und grimmig: "Mit Ihnen hat man aber auch nur ~rger!" I - Tomas isplise Simeonui is rankos ginklq ir prancuzy kalba piktai tare: -Bet per jus isties tik nemalonumai! Litauische Entsprechungen: iities. Einfach: Man driickt aus, dass eine Sache nicht so schwierig ist. Vemeinte Satze mit "einfach" konnen auch mutlos klingen: "Ich brauche einfach noch 'nen guten Mann. das ist alles. Klar?" I PaprasEiausiai man reikia gero vyro, ir viskas. AiSku? Litauische Entsprechungen: paprastiausiai, statiai, tiesiog, ir viskas, ir tiek. Doch: Man versucht eine ~bereinstimmun~ herzustellen. Im Unterschied zu "ja" driickt "doch" einen leichten Widerspruch aus: "Aber das wirst du doch gestatten, dass ich den Fliigel schrag in die Stube stelle." I - Bet fortepijonq as pastatysiu jstriiai kambario, to juk tu nedrausi. Litauische Entsprechungen: juk, argilbetgilgi, tikriausiai, matot, tiesq sakant. 8. Kurze rhetorische Fragen s t e l l e n Eine Moglichkeit, auf Deutsch kurze rhetorische Fragen zu stellen, besteht in der Kombination: Fragewort + Modalpartikel. Oft wird diese Kombination durch jalna eingeleitet. Frageworter wie: wel; wo, was, wunn, weshulb, wieso, woruhel; wohin, womit, wie lassen sich mit den folgenden Partikeln zu kurzen Fragen venvenden, die iminer rhetorisch sind: auch, schon, wohl. Eigentlich, iiberhaupt und denn lassen sich ebenfalls mit diesen Fragewortern zu kurzen Fragen verbinden. Diese Fragen konnen rhetorisch sein, sie konnen aber auch echte Bestimmungsfragen darstellen. Denn: "Hab ich's denn gewollt? Nein, das muss ich zugeben." I - Argi as norejau? Ne, tu pati iinai. Litauische Entsprechungen: argi. Wohllschon: "Sie sind wohl wahnsinnig geworden? Wie reden Sie denn mit mir?" - Jus, matyt, is proto iisikraustet? Kaip jus kalbat su manim? Litauische Entsprechungen: matyt, tai ir, gi. Auch: Jch bin schuldig, und eine Schuldige kann ihr Kind nicht erziehen. Und wovon auch? Mich selbst werde ich wohl durchbringen. I - AS kalta, o nusikaltusi motina negali aukleti vaiko. Ir is ko gi pagaliau? Pati gal kaip nors sudursiu galq su galu. Litauische Entsprechungen: ir is+kl.z. 9. Vermutung Wenn man im Deutschen Vermutungen aurert, benutzt man dabei oft Modalpartikeln wie: wohl, ja wohl, doch wohl, schon. Wohl: Alles Gute, Yvonne, wir werden wohl nie mehr voneinander horen. I - Viso geriausio, Ivona, tikriausiai mes niekuomet jau nebeisgirsim vienas apie kitq. Litauische Entsprechungen: tikriausiai, gal, matyt, turbiit Ja wohl: Der Sprecher halt etwas fur sehr wahrscheinlich oder fur fast selbstverstandlich: "Und angstige dich nicht... es wird ja wohl nicht wiederkommen..." I - 0 tu nebijok...j is tikrai nebepasirodys... Litauische Entsprechungen: juk, tikriausiai, tikrai Doch wohlldoch: Der Sprecher ist seiner Sache nicht so sicher. Er hofft aber sehr stark, dass nicht das Gegenteil seiner Vermutung eintritt.: "Ein Fuhrer ist wohl da?" I -- Tikiuosi, gausime vadovq? Litauische Entsprechungen: tikuosi, turbiit, matyt, gal dar Ernestu RA~IENE, Jurgitu SAPALAITE

7 10. Warnen u n d D r o h e n 1 kalbotyra 1 Warnungen bzw. Drohungen werden imdeutschen Mal: "Na, die kann jetzt ma1 was erleben!" 1 - oft mit den folgenden Modalpartikeln verbunden: ja, Na, as tau dar parodysiu! blor, nur, wohl, schon. BloflINur: "Er sol1 es nur Litauische Entsprechungen: dar, jau wagen." 1 - Tegu tik iidrista. 11. Wunschdenken Um Wiinsche auszudriicken, benutzt man im viesbutyje prie savo rasomojo stalo! /I Wenn ich nur Deutschen oft Konditionalsatz und eine der keinen Krampf bekomme, wenn ich nur nicht folgeneden Modalpartikeln: nur, biofl, doch. hinschlage...i - Kad tik meslungis nesutraukty, kad Doch/nur/blofl: Ach, ware er doch blor am tik nepargriitiau... Schreibtisch seiner Dienststelle im Hotel "Lutetia" Litauische Entsprechungen: jei tik, kad tik, nagi geblieben! / - Ak, jei tik jis bity likqs "Liutecijos" tegu. Schlussfolgerungen Anhand der Beispielanalyse hat sich folgendes herausgestellt: Die meist gebrauchten Modalpartikeln sind denn und doch (entsprechend 157 und 14), weiter folgen: wohl (17), ja (98), eigentlich (67) und nurlbloj (63). Die Modalpartikel schon kommt in 4 Beispielen vor, uherhaupt in 38 Fallen. Die ~bersicht beenden die Partikeln einfach (3). halt/ ehen (0) und allerdings (13). Fur die iibrig gebliebenen Modalpartikeln ruhig, auch, etwa i~nd ohrlehin gibt es nur je 10 Beispiele oder sogar noch weniger. Als litauische Entsprechungen fiir deutsche Modalpartikeln kommen in Frage: a) Partikeln: juk, argi, betgi, netgi, nagi, Eiagi, gi, tik, Stai, dar; jau, bet, bene, gal, turblrt, kaip tik; b) Parenthesen: tiesq sakant, teisybe sakarit, tiesa, teis~~be, heje, matyt, rodos, litloma, manau, ai,kklr, tikiuosi, vienu lodfilr, Siaip ar taip; c) Adverbien: is tikryiq, is tiesll, is teisybes, tikrai, pagaliau, ramiai, is viso, ibis, apskritai, visai, gall{ gale, galiausiai, paprasdiausiai, stac'iai, tiesiog, tikriausiai; d) Wortgruppen: ir+fragewort, ir+viskas, ir+tiek, ir+is+fruge~t.ort, ir+toliau, todel+ir; tui ir yru, Cia tai bent; e) Konstruktionen: Imperativ+Personalpronomen, Zxlmperativ, Konjunktion + Partikel "tik ". Die unten stehende Tabelle illustriert noch einmal zusammenfassend den Gebrauch der deutschen Modalpartikeln in bestimmten Sprechereinstellungen und ihre Entsprechungen im Litauischen (Table 1). Die 0.g. Mitteln wiirden dazu verhelfen, dass ein deutscher Text auch in litauischer ~bersetzun~ "partikelreich" bleibt. Ihre Verwendung konnte ebenfalls als ein effektiver Weg zum Ausdruck der Modalitat bei der ~bersetzun~ ins Litauische dienen. Literaturverzeichnis 1. Ambrazas, V. (1994): Dabartines lietuviy kalbos gramatika. Vilnius.. Labutis, V. (196): Dalelytes ir jy vieta kalbos daliy tarpel/ Literatira ir kalba VI, Vilnius. 3. Paulauskiene, A. (1994): Lietuviy kalbos morfologija. Paskaitos lituanistams. Vilnius. 4.Conrad, R. (Hrsg.) (1988): Lexikon sprachwissenschaftlicher Termini. Leipzig. 5. Helbig, G. (1988): Lexikon deutscher Partikeln. Leipzig 6. Helbig, G.1 Buscha, J. (199416): Deutsche Grammatik. Ein Handbuch fur den Auslan- $ derunterricht. Leipzig. 7 ~ 7. Hepsoyler, E. (1986): Kontrastive Beschrei- 0\ bung und Didaktisierung der Abtonungspartikeln mal, eben, wohl, schon, detltl und ihrer $

8 - Deutsche Modalpartikefn und ihre Entsprechungen irr~ Litauischen.- Vokietiy kafhos rr~odalirrls dafelytis irjy atitiknt enys fietuviy kafhoje Table I Dcutschc Modalpartikcl Sprcchcrcinstcllung Litauischc Entsprcchung Dcutschc Modalpartikcl Sprcchcrcinstcllung Litauischc Entsprcchung abcr allcrdings auch dcnn doch cbcn cigcntlich cinfach clwa immcrhin ja Erstauncn KurzcrKommcntar 1. Mcincn. Rhctorischc Fragcn I. Erstauncn. Intcrcssc 3. Rhctorischc Fragcn I. Abschwachung. lntcrcssc 3. Mcincn I. Kurzcr Kommcntar. Mcincn 1. Einschrinkcn. Intcrcssc Mcincn lntcrcssc 1. EinschrSnkcn. Kurzcr Kommcntar I. Erstauncn I, tikrai. hct irljuk 3. ir+kl.i.+tik 1.tcisybclticsa 1. istics I. ir is kurlko 1. tai I. argiincgilgi. kl.i.+tcn 3. kl.i.+sau 1. argi I. licp.n.+pagaliau. gi 3. licp.n.+asm.jv I. ki.i.+tcn. bcjc I. juk. argi.'bctgilgi 3. tikriausiai 4. matot 5. tics4 sakant 1. kaip tik. tai ir yra 3, todcl ir 4. vicnu iodiiu 1. ir+kl.i.+tik 1. ticsdtcisybq sakant. is tik~q~qllicsq 3. is tcisybcs 4. nctgilgi 5. ticsn 1. tics4 snkant. vis dclto 3. bcjc 1. paprasfiausiai. stafiai 3, licsiog 4. ir v~skas 5. ir tick I. hcnc I. vis dclto 1. bcjc 1. juk. fiagi 3. Eia tai hcnt ma1 nurl hlon ohnchin ruhig schlicfjlich schon iibcrhaupt vicllcicht wohl. Mc~ncn 1. Abschwicllung. WamcdDrohcn I. Abschwachung. hlcincn 3. WamcdDrohcn 4. Wunsclldcnkcn Bcziigc hcrstcllcn Abschwachung Ucziigc hcrstcllcn 1. Einschrankcn. Rhctorisclic Fragcn Bcziigc hcrstcllcn Erstauncn 1. Rhctorischc Fragcn. Vcrmutung I. juk. hct/hctgi 3. tikrai 4. Stai ir I. tik. Stai 3. licp.n.+pagalinu 1. dar. jau 1. tik+licp.n.. xlicp.n. 3. nagi+licp.n. 1. gi. ir+kl.i. I. tcgu tik. fla 3. xlicp.n. I. jci tik. kad lik 3. nagi tcgu I. vis tick. dar 1. ramiai. Zxlicp.n.+lr loliau I. gal14 galc. galiausiai 3. pagaliau 4. Siaip ar taip I. jau patslpati 1. malyt. tai ir 3. gi 1. aplamai, is visolisvis 3. apskrilai 4. visai I. juk I. matyt. Iai ir 3. gi I. likriausiai. gal 3. matyt 4. turbiit 5. likrai 6. tikiuosi Entsprechungen im Turkischen. 11 Europaische deutschen Modalworter und ihre franzosischen Hochschulschriften: Reihe 1, Linguistik; Bd. Entsprechungen. In: Linguistics et litteraria: Bd FrankhrtIMain, Bern, New York. 4. Bad Homburg, Berlin, Ziirich. 8. Langenscheidts GroBworterbuch (1993): 10. Weydt, H.1 Harden, Th.1 Hentschel, E.1 Ros- Deutsch als Fremdsprache. ler, D. (1983): Kleine deutsche Partikellehre. 9. Weydt, H. (1969): Abtonungspartikel. Die Ein Lehr- und ~bun~sbuch fur DaF. Stuttgart. Ernesta RA~IENE, Jlrlgita SAPALAITE

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