ZBV-Veranstaltung im Stadthaus, Montag, 27. April 2009

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1 Di Stadthaus, Musiksaal Stadtentwicklung und Bodenpolitik Dr. André Odermatt Stadtrat Vorsteher des Hochbaudepartements, Stadt Zürich Martin Hofer Wüest & Partner AG, Zürich Anne-Lise Diserens Diego S. Dudli 1

2 Ablauf des Abends Einführung zum Thema durch Diego S. Dudli Referat Stadtrat Andre Odermatt Referat Martin Hofer, Wüest & Partner AG Podiumsdiskussion, Fragen aus dem Publikum Ende der Veranstaltung 2

3 ZBV-Winterveranstaltung 2010/11 'Schlüsselfragen der Raumentwicklung Zürich' RES Räumliche Entwicklungsstrategie des Stadtrates für die Stadt Zürich Beschluss 25. März

4 Stadtentwicklung und Bodenpolitik ZBV-Veranstaltung im Stadthaus, Montag, 27. April

5 Stadtentwicklung RES-Definition: Nutzung bauliche Dichte Stadtbild NUTZUNG Es geht nicht NUR um noch mehr Wohn- und Büroflächen Parallel steigen Ansprüche an den Raum pro m2 und m3 bezüglich Verkehr, Nutzung, Infrastruktur, Freiraum, Ver-/Entsorgung, Kultur, Bildung etc. Geht es um höhere Dichte, Nachverdichtung, also um Siedlungsentwicklung nach innen oder um Vergrösserung der Bauzone, Eingemeindung, Auslagerung ins Limmat- und Glattal? 5

6 CH-Bevölkerungsentwicklung Max.-Szenario 11.0 Mio. E. Trendszenario auf 9.0 Mio. E. Bundesamt für Statistik BfS, 1. Juli

7 Raumkonzept Schweiz 7

8 Revision Kantonaler Richtplan 8

9 Bauliche Dichte RES: Einwohner und Beschäftigten bis 2025 sowie +3 m 2 Wohnflächenzunahme der Einwohner = Mio. m 2 Welche Dichte hat Zürich heute? 167 Mio. m 3 Gebäudevolumen Stadt Zürich hat ha Bauzonen, davon 250 ha nicht überbaute Bauzonen Lösung: BMZ 3.97 = ca. AZ E/km 2 (London E/km 2 ) 15-Jahresverbrauch: 10 ha/jahr. Spätestens 2033 sind ALLE Bauzonen VOLLSTÄNDIG überbaut! Gemeindeportrait (2008) Statistisches Amt Kanton Zürich 9

10 Kernfragen Wie kann sichergestellt werden, dass trotz höherer Dichte die urbane Qualität nicht abnimmt, vielleicht sogar zunimmt? Bauland wird knapper, Nachfrage ungebrochen, Preise steigen, Immobilien werden exklusiver und unbezahlbar. Was kann die Stadt diesem Trend entgegenhalten? Ist das 100-jährige Genossenschaftsmodell noch zeitgemäss, erlebt es etwa eine Renaissance (Kraftwerk)? Wie können Private dazu bewegt werden, ihre gesellschaftliche Verantwortung besser wahrzunehmen? Wie müsste eine AKTIVE Bodenpolitik in Zukunft aussehen, die der Nachhaltigkeit gerecht wird? 10

11 Stadtbild(er) Fotos von ALD von Überbauungen z.b. gleicher Dichte, aber unterschiedlicher Qualität Leutschenbach Wohnüberbauung Andreaspark Wohnüberbauung Kappeli 11

12 Stadtbild(er) Fotos von ALD vorher Gelungener Umbau, Anbau und Aufstockung, Solarpreis 12

13 Umbau, Aufstockung, 50er Jahre Haus, Solarpreis gewonnen, Beat Kämpfen RES Räumliche Entwicklungsstrategie des Stadtrates für die Stadt Zürich Stadtbild(er) Fotos von ALD am Katzenbach, vorher Gelungene Ersatzneubau, Baugenossenschaft Glatttal 13

14 Umbau, Aufstockung, 50er Jahre Haus, Solarpreis gewonnen, Beat Kämpfen RES Räumliche Entwicklungsstrategie des Stadtrates für die Stadt Zürich Stadtbild(er) Fotos von ALD von Überbauungen z.b. ähnlicher Dichte und Qualität Hürlimann Areal Ersatzbau als origineller farbiger Neubau, Genossenschaft Frohheim, Zürich Affoltern 14

15 Aktive Bodenpolitik Im Kontext der Flächenknappheit und der anvisierten hohen städtebaulichen und landschaftlichen Qualität sind fünf strategieübergreifende Handlungsanweisungen von besonderer Wichtigkeit: Aktive Bodenpolitik: Eine aktive Bodenpolitik ist ein effektives, kurz- und langfristig wirksames Instrument der räumlichen Stadtentwicklung.. Die aktive Bodenpolitik ermöglicht die Förderung preisgünstigen Wohnraums, sie sichert Raum für die soziale und technische Infrastrukturen (Schulen, Quartiertreffs, Depots, Werkhöfe, Strassen etc.), aber auch für wertschöpfungsschwache Nutzungen (z.b. Gewerbe). Auch die Freiraumversorgung wird über eine aktive Bodenpolitik optimiert. Mit einer aktiven Bodenpolitik werden zudem einzelne Projekte von besonderer Wichtigkeit gezielt gefördert (Kultureinrichtungen, bedeutende öffentliche Räume, «Leuchtturmprojekte Leuchtturmprojekte»). 15

16 Learning from Zug?! 16

17 Stadtrat Dr. Andre Odermatt Dr. Geograph Partei: SP Gemeinderat der Stadt Zürich 1999 / 2000 Präsident des Gemeinderates Präsident der Spezialkommission PD/TED/DIB Mitglied der Geschäftsprüfungskommission Vizepräsident der SP-Gemeinderatsfraktion ab 2010 Stadtrat, Vorsteher Hochbaudepartement 17

18 Martin Hofer, Wüest & Partner AG Dipl. Architekt ETH, Master of Arts ETH, Master of Applied Etics UZH Partner seit 1992, Mitglied GL und VR Expertentätigkeit, Komplexe Bewertungen, Wohnforschung Beratung von Immobilienentwicklern, Investoren, Grundeigentümer, öffentliche Hand usw. Wüest & Partner AG, Zürich Immobilien- und Baumarktberatung, Raum- und Standortentwicklung, Immo-Monitoring Niederlassungen in Zürich, Genf, Frankfurt und Berlin 18

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