Wirtschaft Verstehen Lernen DIE BILDUNGSINITIATIVE DER DIETER VON HOLTZBRINCK STIFTUNG

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1 Wirtschaft Verstehen Lernen DIE BILDUNGSINITIATIVE DER DIETER VON HOLTZBRINCK STIFTUNG

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3 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Warum eine neue Bildungsinitiative? D 3

4 Wie können Schülerinnen und Schüler Wirtschaft verstehen lernen? 4

5 Dieter von Holtzbrinck Stiftung 3 Warum eine neue Bildungsinitiative? 6 Weshalb müssen wir in Deutschland ökonomische Bildung neu denken? 12 Was kann und soll die Initiative der Stiftung leisten? 14 Wie bringt sich die Stiftung in die Gestaltung der Bildungspläne ein? 15 Welche Schritte stehen bei der Ausgestaltung der Lehrerbildung an? 16 Was bedeutet schulische Wirtschaftsbildung für die gesellschaftliche Teilhabe? 18 Wer fördert die Initiative und warum? 22 Welche Köpfe stecken hinter der Idee? 26 Was sagen die, die es angeht? 5

6 Gespräch mit Experten aus Praxis und Wissenschaft 6

7 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Weshalb müssen wir in Deutschland ökonomische Bildung neu denken? Martin Spiewak: Frau Professor Haberfellner, eines der Hauptanliegen der Bildungsinitiative ist die flächen deckende Einführung eines Schulfaches Wirtschaft an allgemeinbildenden Schulen. Warum setzt sich die Dieter von Holtzbrinck Stiftung vor allem dafür ein? Eva Marie Haberfellner: Spiewak: Wie weit sind Sie schon gekommen? Haberfellner: Spiewak: Herr Offermann, haben Sie als Schulleiter das Fach Wirtschaft vermisst? Günter Offermann: Spiewak: Nun werden in Fächern wie Geschichte, Gemeinschaftskunde, Politik oder Erdkunde bereits wirtschaftliche Fragen behandelt. Reicht das nicht? Offermann: Spiewak: Frau Professor Ischinger, wie steht es mit der Bildung in Sachen Wirtschaft in anderen Ländern? Barbara Ischinger: 7

8 Gespräch mit Experten aus Praxis und Wissenschaft Spiewak: Kommen wir zu den Inhalten des Faches. Wie würden Sie sich so ein Fach wünschen? Offermann: Spiewak: Woran denken Sie zum Beispiel? Offermann: Haberfellner: Offermann: Spiewak: Muss ein Lehrer, der dieses Fach unterrichtet, selbst Erfahrung haben in der Wirtschaft? Haberfellner: Offermann: 8

9 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Spiewak: Haben Sie schon Rückmeldungen von Wirtschaftsseite zu diesen Plänen? Haberfellner: Ischinger: Haberfellner: Spiewak: Die Verbindung zur Wirtschaft ist ein wichtiger Teil Ihres Konzeptes. Aber wie kritisch soll das Fach sein? Wäre es zum Beispiel auch möglich, das Praktikum in einer Gewerkschaft zu machen oder beim Verbraucherschutz? Haberfellner: Spiewak: Ich frage auch deshalb, weil Kritiker fürchten, das Fach könne zu wirtschaftsnah sein oder diene nur dazu, Unternehmen Zugang zu den Schulen zu verschaffen. Haberfellner: 9

10 Gespräch mit Experten aus Praxis und Wissenschaft Spiewak: Trotzdem noch mal die Frage: Wie kritisch soll der Unterricht sein? Offermann: Spiewak: Welche Rolle spielt dabei die Wirtschaftsethik? Offermann: Spiewak: Frau Ischinger, die OECD befasst sich viel mit Gerechtigkeitsfragen. Was kann das Thema Wirtschaftsethik in so einem Unterricht beitragen? Ischinger: Spiewak: Sie erwähnten die beiden anderen Säulen: Berufsorientierung und Studienorientierung. Herr Offermann, macht die Schule in diesen Bereichen zu wenig? Offermann: Haberfellner: Ischinger: Spiewak: Wie sieht es denn in anderen Ländern mit der Studienorientierung aus? Ischinger: Spiewak: Was machen die Mitarbeiter so eines Career Office? Ischinger: Spiewak: Die meisten Lehrer in Deutschland wissen von der neuen Welt an den Universitäten ja nur recht wenig. Offermann: 10

11 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Spiewak: Wie lässt sich die Brücke zwischen den Oberstufenschülern und den Universitäten noch besser schlagen? Offermann: Ischinger: Spiewak: Sie sprachen von einer größeren Vielfalt an Studienmöglichkeiten. Was für ein Orientierungswissen soll das neue Fach den Schülern vermitteln? Haberfellner: Spiewak: Noch eine abschließende Frage. Stiftungen werden immer wichtiger, gerade im Bildungsbereich. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit der Dieter von Holtzbrinck Stiftung mit Universitäten und Schulbehörden? Haberfellner: Spiewak: Ist es eine deutsche Besonderheit, dass Stiftungen im Schulbereich wichtiger werden? Ischinger: 11

12 Erläuterungen von Frau Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Eva Marie Haberfellner Was kann und soll die Initiative der Stiftung leisten? W 12

13 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Wirtschaft Verstehen Lernen DIE BILDUNGSINITIATIVE DER DIETER VON HOLTZBRINCK STIFTUNG 13

14 Einblicke von Frau Prof. Suzan Bacher Wie bringt sich die Stiftung in die Gestaltung der Bildungspläne ein? B 14

15 Ausblicke von Frau Prof. Dr. Sigrid Karin Amos Welche Schritte stehen bei der Ausgestaltung der Lehrerbildung an? D 15

16 Überlegungen von Herrn Prof. Dr. Franz Eberle Was bedeutet schulische Wirtschaftsbildung für die gesellschaftliche Teilhabe? E 16

17 Dieter von Holtzbrinck Stiftung 17

18 Die Förderkreismitglieder über ihr Engagement Wer fördert die Initiative und warum? Herr di Lorenzo, was macht die Bildungsinitiative der Dieter von Holtzbrinck Stiftung unterstützenswert? Warum braucht man dafür gleich ein neues Schulfach? 18

19 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Herr Professor Engler, warum unterstützen Sie als Rektor der Universität Tübingen die Initiative der Dieter von Holtzbrinck Stiftung? Was bedeutet diese gesellschaftliche Verantwortung für die Universitäten? Warum halten Sie das Anliegen der Stiftung für sinnvoll, Herr Fehrenbach? Welche Auswirkungen könnte es für den Standort Deutschland haben, wenn mehr Schulabsolventen über präzises Wirtschaftswissen verfügen? Sie selbst haben erfolgreich Karriere gemacht, obwohl Sie sich erst an der Universität eingehend mit ökonomischen Fragen beschäftigt haben. Lohnt es sich dennoch, ein Schulfach Wirtschaft zu etablieren? 19

20 Die Förderkreismitglieder über ihr Engagement Frau Leibinger-Kammüller, Sie sind eine der einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft. Könnte ein Schulfach Wirtschaft aus Ihrer Sicht dazu beitragen, dass auch in Deutschland mehr Frauen in die Führungsetagen von Unternehmen gelangen? Welchen Nutzen zieht ein mittelständisches Unternehmen daraus, sich an der Stiftungsinitiative zu beteiligen? Sie engagieren sich bereits unternehmerisch an Schulen. Was sollte sich aus Ihrer Sicht unbedingt im Bildungsbereich ändern? Herr Klett, welche Ideen wollen Sie als Schulbuch experte in die Stiftungsarbeit einbringen? Welche Medien und Unterrichtsmaterialien würde man bei einem solchen Fach einsetzen? 20

21 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Herr Minister Schmid, warum befürworten Sie ein Schulfach Ökonomie? Welche Werte sollte der Unterricht vermitteln? Wie kann der Unterricht praxisnah erfolgen? Die Dieter von Holtzbrinck Stiftung hat ihren Sitz im wirtschaft lich starken Baden-Württemberg. Denkt man im Südwesten mehr an die Wirtschaft als andernorts? Tragen Medien genug dazu bei, Wirtschaft auch für Jugendliche verständlich zu machen, Herr Steingart? Mit welchen Argumenten würden Sie Schüler für ein Schulfach Wirtschaft begeistern? Inwieweit profitieren Schüler von der Lektüre der Wirtschaftsseiten in der Zeitung? 21

22 Die Mitglieder des Beirats kurz vorgestellt Welche Köpfe stecken hinter der Idee? 22

23 Dieter von Holtzbrinck Stiftung 23

24 Die Mitglieder des Beirats kurz vorgestellt 24

25 Dieter von Holtzbrinck Stiftung 25

26 Schüler berichten von ihren Erfahrungen mit dem Fach Wirtschaft 26

27 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Was sagen die, die es angeht? Warum haben Sie sich für das Schulfach Wirtschaft entschieden? Chiara Schulze: Nikolaus Patzelt: Cornelius Funk: Macht sich Wirtschaft auch in Ihrem Alltag bemerkbar? Nikolaus Patzelt: Chiara Schulze: Kamen solche konkreten Beispiele auch im Unterricht vor? Chiara Schulze: Wurden Ihre Erwartungen an das Fach erfüllt? Cornelius Funk: Chiara Schulze: Eignet sich das Fach mehr als andere für pädagogische Experimente? Chiara Schulze: 27

28 Schüler berichten von ihren Erfahrungen mit dem Fach Wirtschaft Hätten Sie mal ein Beispiel? Chiara Schulze: Nikolaus Patzelt: Welche Rolle spielen drängen de Themen unserer Zeit wie die Energiewende oder Generationengerechtigkeit? Chiara Schulze: Cornelius Funk: Aus welchen Quellen stammt das Lehrmaterial, mit dem Sie arbeiten? Cornelius Funk: Nikolaus Patzelt: 28

29 Dieter von Holtzbrinck Stiftung Chiara Schulze: Was halten Sie denn von der Idee, Wirtschaft als Pflichtfach flächendeckend in der Mittelstufe einzuführen, wie es derzeit in Baden-Württemberg geplant ist? Cornelius Funk: Chiara Schulze: Und was halten Sie von dem Vorhaben der baden-württembergischen Landesregierung, in einem solchen Fach auch Orientierung bei der Berufs- und Studienwahl zu geben? Cornelius Funk: Nikolaus Patzelt: Noch eine Frage zum Abschluss: Wie sehr interessiert sich Ihre Generation überhaupt für wirtschaftliche Fragen mal ganz unabhängig von Schule und Karriereplänen? Nikolaus Patzelt: Cornelius Funk: Chiara Schulze: 29

30 Haben Sie noch Fragen?

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32 DIETER VON HOLTZBRINCK STIFTUNG

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