Connected Health - Der Weg zur Bereitstellung integrierter Dienstleistungen im Gesundheitswesen

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1 Connected Health - Der Weg zur Bereitstellung integrierter Dienstleistungen im Gesundheitswesen Dr. med. Sebastian Krolop, M. Sc. Partner Management Consulting Health Deutschland, Österreich, Schweiz

2 Accenture s Studie über das vernetzte Gesundheitswesen untersucht die Fortschritte in 8 Ländern auf dem Weg zu einer integrierten Gesundheitsversorgung Accenture s Connected Health Studie Kanada USA 160 Führungskräfte im Gesundheitswesen Deutschland England Frankreich Spanien 10 Fall- Studien: Singapur Umfrage unter mehr als 3700 Ärzten und Kliniken Australien Kaiser Permanente Gesundheitsfürsorge- Unternehmen Indiana HIE Gemeinnützige Organisation zum Austausch von Gesundheitsdaten Intermountain Gemeinnütziger Klinikverbund in den USA Denmark Nationales öffentliches Gesundheitssystem Midi-Pyranees Regionales öffentliches Gesundheitssystem L R G ö 2

3 Forschungsansatz identifiziert drei Stadien der Vernetzung Die drei Stadien der Vernetzung Stadien der Vernetzung 1 Nutzung von IT intern Funktionalitäten des vernetzten Gesundheitswesens Vernetzte klinische Praxis Wertebenen Klinische Effizienz 2 Austausch von Gesundheitsinformationen Vernetzung von Kliniken und andere Organisationen Wissens- und Informationsaustausch 3 Insight driven Health Vernetzung mit Patienten Gesundheitsanalytik Verbesserung von Qualität und Kosten im Gesundheitswesen 3

4 Datenschutz und Kosten gelten unter deutschen Ärzten als wichtige Hindernisse für Connected Health Hindernisse aus Sicht der Ärzte weltweit/ Deutschland Die größten Hindernisse beim Austausch von Gesundheitsinformationen bei Ärzten 60% 50% Weltweit Deutschland 40% 30% 20% 10% 0% IT-Systeme, die nicht miteinander kompatibel sind Bedenken hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz Anfallende Kosten für meine Organisation Produktivitätsverlust/ Dateneingabe zeitaufwendig Weltweit: n=3700 Deutschland: n=500 4

5 Ärzte weltweit erwarten Vorteile durch den intelligenten Einsatz von Informationstechnologien Frage: In welchem Ausmaß ermöglicht die Nutzung elektronischer medizinischer Daten und der Austausch von Gesundheitsinformationen die folgenden Vorteile? Besserer Zugang zu Qualitätsinformationen für klinische Forschung Verbesserte Koordination von Pflege, Funktion und Therapie Positiv Negativ Kein Einfluss Weiß nicht Verbesserte übergreifende Arbeitsprozesse Verringerung von medizinischen Fehlern Verbesserte Qualität der Therapieentscheidungen Bessere Diagnoseentscheidungen Bessere Behandlungsergebnisse für Patienten n=

6 Anwendung von vernetzten Technologien im Gesundheitswesen bei Ärzten Nutzung von IT allgemein Frage: Wie oft führen Sie die folgenden Funktionen aus? In meiner Organisation werden elektronische Tools zur Reduzierung des administrativen Aufwands bei der Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen verwendet (z.b. bei der Terminplanung oder Abrechnung) 80% 60% 40% Ich verwende computergestützte Systeme für klinische Entscheidungen, die als Unterstützung bei der Diagnose und Behandlung bei Patientengesprächen dienen 20% Ich erfasse Patientennotizen während oder nach Konsultationen elektronisch Deutschland, stationärer Bereich Topwert (ohne D), stationärer Bereich Ich erhalte während Patientengesprächen elektronische Warnmeldungen/Erinnerungen 6

7 Beim Datenaustausch liegt Deutschland zurück Frage: Wie oft führen Sie die folgenden Funktionen aus? Ich versende Auftragsanforderungen (z.b. für Laboruntersuchungen, radiologische oder diagnostische Testes) an andere Gesundheitseinrichtungen auf elektronischem Weg Ich kommuniziere mit Klinikpersonal in anderen Einrichtungen auf elektronischem Weg 80% 60% 40% Ich werde elektronisch über die Interaktionen meiner Patienten mit anderen Gesundheitseinrichtungen informiert 20% Ich erhalte klinische Ergebnisse elektronisch, die in die elektronische Krankenakte meines Patienten übernommen werden Ich versende oder erhalte Überweisungen an/ von medizinischem Fachpersonal anderer Einrichtungen auf elektronischem Weg Deutschland, stationärer Bereich Topwert, stationärer Bereich Ich versende Rezepte elektronisch an Apotheken Ich verfüge über elektronischen Zugang zu klinischen Daten über einen Patienten, der zur Untersuchung in einer anderen Gesundheitseinrichtung war 7

8 Austausch von Gesundheitsinformationen IT-Adaption Deutschlands im Mittelfeld Reife-Index des vernetzten Gesundheitswesens Ambulant Stationär Spanien England England Singapur Kanada Australien Spanien USA Singapur USA Frankreich Deutschland Deutschland Kanada Frankreich Australien Anwendung und Nutzung von IT intern 8

9 Ländervergleich Erfolgsfaktoren: Deutschland Schlusslicht Erreichungsgrad je Land Spanien Singapur Kanada England USA Australien Frankreich Deutschland Vision und Führung Strategisches Change- Management Robuste Technik- Infrastruktur Co-Evolution Klinisches Change- Management Tech. Integration treibt medizinische Integration voran Erkannte Notwendigkeit/ erster Schritt Starke Leistung Gemachte Fortschritte Nachhaltige Exzellenz 9

10 Kernergebnisse - Zusammenfassung Aus deutscher Sicht 1. Deutsche Ärzte: Datensicherheit, Interoperabilität und adäquate Kosten als Voraussetzung für die vernetzte Gesundheits-IT 2. Derzeitige Nutzung IT: überwiegend Datenerfassung und administrative Aufgaben 3. Erwartung der Ärzte: in Zukunft immense Vorteile durch intelligenten Einsatz von Informationstechnologien im Gesundheitswesen 4. Größter Schwachpunkt aktuell:kaum organisationsübergreifender Datenaustausch, kaum Einbindung der Patienten, kaum Meta- Analyse der Daten 5. Acht-Länder-Vergleich Connected Health : Schlusslicht Deutschland und Frankreich 10

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