IMPRESSUM. Herausgeber. Bayerische Versorgungskammer Denninger Straße München

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1 Leitbild

2 IMPRESSUM Herausgeber Bayerische Versorgungskammer Denninger Straße München Telefon: Fax: www. versorgungskammer.de Titelbild: istockphoto.com Fotos in chronologischer Reihenfolge: istockphoto.com istockphoto.com Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer Wettersteinstraße Taufkirchen

3 LEITBILD INHALT: Präambel 1. Selbstverständnis 2. Dienstleistungszentrum für berufsständische und kommunale Altersversorgung 3. Partnerschaft mit Gremien und Verbänden 4. Interne Zusammenarbeit 5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 6. Führung 7. Wirtschaftlichkeit PRÄAMBEL Ziel des Leitbildes ist es, das Selbstverständnis, die Wertvorstellungen und die Kompetenz der Bayerischen Versorgungskammer darzustellen. Das Leitbild soll Wirkung nach außen gegenüber Versicherten, Mitgliedern und Partnern sowie nach innen gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Gremien entfalten. Es soll insbesondere dazu beitragen, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker als bisher dem gemeinsamen Unternehmen Versorgungskammer verbunden fühlen. Das Handeln aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll davon geprägt werden. Das Führungsverhalten soll transparent und nachvollziehbar werden. Die Einigung auf gemeinsame Grundsätze beugt Konflikten vor. Wo Zweifel auftreten, kann das Leitbild Orientierung bieten. Entscheidend für die Umsetzung dieses Leitbildes wird es sein, dass alle ihr Handeln danach ausrichten. Die nachfolgenden Leitsätze sind stets in ihrem Gesamtzusammenhang zu sehen und gegeneinander abzuwägen.

4

5 Leitbild Leitbild 1. Selbstverständnis Die Versorgungskammer ist gesetzlich mit der gemeinsamen Geschäftsführung für zwölf berufsständische und kommunale Versorgungseinrichtungen betraut. Diese erbringen für ihre Mitglieder und Versicherten Leistungen der Altersversorgung und bei Berufsunfähigkeit. Sie sind Teil des Systems der sozialen Sicherheit und erfüllen eine öffentliche Aufgabe. Die Versorgungskammer versteht sich als ein modernes, effizientes Dienstleistungsunternehmen, das den Zielen des Rechts- und Sozialstaats verpflichtet ist. Sie stellt im Rahmen ihres Auftrags die Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder, Versicherten und Versorgungsempfänger in den Vordergrund ihres Handelns. Ihrer Organisationsform nach ist die Versorgungskammer eine Staatsbehörde. Als Geschäftsführungsorgan ist sie integraler Bestandteil der von ihr vertretenen, selbstverwalteten Versorgungseinrichtungen; insoweit unterliegt sie keinen staatlichen Weisungen. Die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen sichert die Erfüllung des Versorgungsauftrags und bildet die Basis für die erfolgreiche Bewältigung seiner Aufgaben. 2. Dienstleistungszentrum für berufsständische und kommunale Altersversorgung Die Versorgungskammer ist das umfassende Dienstleistungszentrum auf dem Gebiet der berufsständischen und kommunalen Altersversorgung. Sie führt insoweit die erfolgreiche Tradition der ehemaligen Bayerischen Versicherungskammer fort. Die Kompetenz der Versorgungskammer beruht auf einer jahrzehntelangen Erfahrung, die sie jederzeit in die Lage versetzt, neue differenzierte Systeme zu entwickeln und sich schnell veränderten Bedingungen anzupassen. Die Tätigkeit der Versorgungskammer hat über Bayern hinaus in ganz Deutschland Anerkennung gefunden. Dies zeigen zahlreiche Staatsverträge zur Einbeziehung von Versicherten aus anderen Bundesländern, die Verwaltung bundesweiter Versorgungsanstalten sowie die vielfältige Aufbauhilfe in den neuen Bundesländern. Die Versorgungskammer hat neben dem Vollzug von Gesetzen und Satzungsbestimmungen vor allem eine partnerschaftliche Gestaltungsverpflichtung gegenüber den Mitgliedern, Versicherten und Leistungsempfängern der Versorgungseinrichtungen, um jederzeit eine optimale Wahrnehmung ihrer Belange zu ermöglichen. Sie erfasst frühzeitig ihre aktuellen und künftigen Bedürfnisse, entwickelt die Dienstleistungen fort und bietet Mitgliedern, Versicherten und Versorgungsempfängern im Rahmen ihrer Aufgaben einen umfassenden Service. Die Versorgungskammer ist im Interesse der Versorgungseinrichtungen in ihrem Handeln unternehmerischen Prinzipien verpflichtet. Sie bedient sich moderner Methoden des Managements, der Versicherungsmathematik sowie der Informationsverarbeitung. Die Versorgungseinrichtungen erfüllen eine wichtige soziale Sicherungsfunktion. Etwa jeder fünfte Haushalt in Bayern hat Anspruch auf ihre Versorgungsleistungen. Sie gehören zu den großen institutionellen Kapitalanlegern in Bayern. Die Versorgungskammer verwaltet die Vermögen mit höchstmöglicher Rentabilität und Sicherheit unter Wahrung angemessener Mischung und Streuung für die Mitglieder, Versicherten und Leistungsempfänger der Versorgungswerke. 3. Partnerschaft mit Gremien und Verbänden Die Versorgungskammer arbeitet als Anstaltsorgan eng und vertrauensvoll mit den Verwaltungsräten und Ausschüssen der Versorgungseinrichtungen sowie dem Kammerrat zum Wohl der Mitglieder und Versicherten zusammen. Dieses Vertrauen ist Basis der gegenseitigen Verpflichtung, die erfolgreichen Versorgungssysteme zu bewahren und unter Berücksichtigung veränderter Rahmenbedingungen fortzuentwickeln. Die Versorgungskammer vertritt die Interessen jeder Versorgungseinrichtung. Bei widerstreitenden Interessen ist sie um einen Ausgleich bemüht. Die Versorgungskammer unterstützt mit ihrem Sachverstand partnerschaftlich die Verbände und Kammern der bei den Versorgungswerken versicherten Berufsgruppen, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Sozialpartner des öffentlichen Dienstes in Fragen der Altersversorgung. 5

6 Leitbild 4. Interne Zusammenarbeit Vorstand, Bereiche und zentrale Stabsstellen der Versorgungskammer wirken bei der Betreuung der Versorgungseinrichtungen partnerschaftlich zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Versorgungseinrichtungen bewusst, arbeiten vertrauensvoll bereichs- und fachübergreifend zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Sie beobachten Entwicklungen daher auch aus dem Blickwinkel der anderen Stellen und unterrichten sich hierüber. Eine enge kollegiale Kooperation auf allen Ebenen ist Grundlage des Erfolgs. Der Personalrat ist als gewählte Vertretung der Beschäftigten mit verantwortlicher Partner in der Versorgungskammer. Die vertrauensvolle Beteiligung der Personalvertretung ist ständige Aufgabe und Verpflichtung. Die Hauszeitschrift fördert die enge Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten und pflegt dabei die partnerschaftliche Verbundenheit mit den Gremien. 5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Der Erfolg der Versorgungskammer wird vor allem durch den Leistungswillen, die Motivation und das Können der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmt. Diese erweitern ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten, insbesondere durch Fort- und Weiterbildung. Die Versorgungskammer handelt im Bewusstsein ihrer Fürsorgepflicht. Sie unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Anlagen zu entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen. Sie stellt ein modernes Arbeitsumfeld zur Verfügung, fördert die Fortbildung und trägt den Anforderungen der Arbeitssicherheit Rechnung. Sie unterstützt die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Im Rahmen ihres Aufgabenprofils fördert sie die berufliche Integration behinderter Mitmenschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen, ihre Leistungen weiter zu verbessern und greifen Verbesserungsvorschläge aktiv auf. Sie handeln zielorientiert und erfüllen ihre Aufgaben so schnell und unkompliziert wie möglich. Sie gehen offen und aufgeschlossen mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie ihren Vorgesetzten um. Maßgebend für die Qualität des Handelns der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, dass es kundenfreundlich, wirtschaftlich und rechtmäßig ist. Die berechtigten Ansprüche, Erwartungen und Wünsche der Mitglieder, Versicherten und Versorgungsempfänger stehen dabei im Mittelpunkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werben um Verständnis und Akzeptanz, auch wenn sie einem Anliegen nicht entsprechen können. Sie sind sich bewusst, dass zufriedene Kunden auch Arbeitsplätze sichern. 6

7 Leitbild 6. Führung Die Versorgungskammer bekennt sich zu kooperativer Führung, die durch das Miteinander geprägt ist. Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse werden so weit wie möglich delegiert; dabei werden die persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse berücksichtigt. Die Führungskräfte entwickeln gemeinsame Ziele mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beteiligen sie an den Entscheidungsfindungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten eigenverantwortlich. Den Erfolg der Versorgungskammer ermöglichen engagierte, fachlich kompetente und wirtschaftlich denkende Führungskräfte, die es verstehen, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ziele des Unternehmens zu verwirklichen. Einen maßgeblichen Beitrag zu einer leistungs- und erfolgsorientierten Unternehmenskultur bildet das einheitliche Führungsverständnis, welches in den Grundsätzen für Zusammenarbeit und Führung niedergelegt ist. 7. Wirtschaftlichkeit Die Versorgungskammer ist den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet und verbessert kontinuierlich das Verhältnis von Kosten und Leistungen. Auf dieser Grundlage erstellt sie die Wirtschaftsplanungen für die Versorgungseinrichtungen und die gemeinsamen Dienste und budgetiert die Verwaltungskosten. Bei der Planung, Organisation und Kontrolle von Zielen und Maßnahmen werden anerkannte Methoden und Verfahren der Betriebsorganisation und des Controlling angewendet. Die Aufbauorganisation wird aufgabengerecht, schlank und ausreichend flexibel gestaltet, um effiziente Verwaltungsabläufe sicherzustellen. Die Führungskräfte sind für die Planung und Einhaltung ihrer Budgets verantwortlich und treffen rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Kostensteuerung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen an ihrem Platz für einen kostenbewussten und wirtschaftlichen Einsatz der Mittel und beteiligen sich am betrieblichen Vorschlagswesen. Die Versorgungskammer ist bestrebt, Wirtschaftlichkeit und umweltorientiertes Handeln miteinander in Einklang zu bringen. 7

8 Denninger Straße München Telefon: Fax:

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