Der Titel des Vortrags Modellvorhaben in zwei Zeilen

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1 Der Titel des Vortrags Modellvorhaben in zwei Zeilen Ein Vortragsuntertitel ist naturgemäß etwas länger Ausrichtung und Ziele des Modellvorhabens

2 Ziele der Integrierten ländlichen Entwicklung in der GAK Ländliche Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterentwickeln; Maßnahmen sollen zur positiven Entwicklung der Agrarstruktur und Stärkung der Wirtschaftskraft beitragen enger agrarstruktureller Bezug bewährte Maßnahmen: ILEK, Regionalmanagement, Dorfentwicklung, Infrastruktur, Bodenordnung, Breitbandversorgung jährlich Mill. Euro Bundes- und Landesmittel Förderung erfolgt Top-down durch Länderverwaltungen, incl. räumlicher und sachlicher Schwerpunktbildung

3 Ziele des Modellvorhabens Periphere ländliche Regionen sollen bei der regionalen Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und Bewältigung des demografischen Wandels unterstützt werden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erproben Menschen mit Unternehmergeist mobilisieren Akteure vor Ort entscheiden über den Mitteleinsatz Übertragbare Ansätze für andere Regionen bestimmen wirtschaftliche Entwicklung der Region im demografischen Wandel voranbringen

4 Die neuen Elemente Neue Wege in der Förderung Steuerung über strategische und operative Ziele im Rahmen von Verträgen als gemeinsam vereinbarte Fördergrundlage Neue Zielgruppen gewinnen Mobilisierung von unternehmerischen Menschen für die integrierte ländliche Entwicklung und Begleitung Neue Instrumente Alternativer Finanzierungsinstrumente einsetzen wie Regionalfonds und Mikro-Finanzierungskredite Regionale Partnerschaften entscheiden, welche Projekte aus dem Regionalbudget zur Erreichung der regionalen Ziele gefördert werden

5 Erste Ergebnisse Steuerung über Ziele Instrument wird von den Regionen insgesamt positiv bewertet - besser als reine Projektförderung regionale Akteure profitieren durch Diskussionsprozess und bringen mit viel Engagement ihre Ideen ein Zielerreichung variiert z.t. erheblich - während einige Ziele schon übererfüllt sind, bleiben andere weit hinter den Erwartungen zurück Steuerung über Ziele sinnvoll; Nachjustieren hat Grenzen

6 Begleitforschung Steuerung über Ziele Projektträger orientieren sich an regionalen Zielen, jedoch hoher Abstimmungsaufwand Regionen können neue Projektideen entwickeln und bisher nicht förderfähige Projekte realisieren Klare inhaltliche Fokussierung (Bildung, Tourismus) mit koordinierter Förderung oder Multizielansatz mit Förderung von Einzelprojekten? Nachträgliche Anpassung von Zielen und Indikatoren ist problematisch, jedoch Ausdruck von Lernprozessen. Steuerung über Ziele sollte weiter verfolgt werden

7 Erste Ergebnisse Beteiligung unternehmerischer Menschen hohen Stellenwert des Engagements unternehmerischer Menschen für den Projekterfolg Portraits zeigen, dass Vielzahl kreativer Menschen mit Ideen existiert und dass es über das Modellvorhaben gelingt, dieses Potenzial zu nutzen auch bei Verzögerungen innerhalb der Projekte ist die Motivation unverändert direkte und intensive Ansprache der Projektträger durch die Entwicklungsagenturen ist erforderlich Unternehmerische Menschen sind Gewinn für Regionalentwicklung

8 Begleitforschung Beteiligung unternehmerischer Menschen Einbeziehung von Akteuren jenseits etablierter Themenpfade ist für Entwicklung der Region wichtig aktive Beteiligung fördert höhere Zielerreichung und Stärkung lokaler Interessen Vorhandensein lokaler Aktionsgruppen und Management begünstigt Beteiligung unternehmerischer Menschen Unternehmer engagieren sich regional, wenn es um für sie relevante Themen wie Fachkräftesicherung geht Großes Engagement der Frauen bei Projektentwicklung, aber unterrepräsentiert bei Entscheidungsgremien

9 Erste Ergebnisse Alternative Finanzierungsinstrumente Regionalbudget (3 x Euro) ist geeignetes Finanzierungsinstrument für regionale Projekte, jedoch für investive Maßnahmen schwer umsetzbar Aneignung von Wissen und Kompetenzen in der Region wird durch Regionalbudget unterstützt Effizienz wird durch haushaltsrechtliche Vorgaben der BHO + LHO + Beihilferecht beeinträchtigt Druck zur jährlichen Mittelverwendung konterkariert das Instrument des Steuerns über Ziele andere Finanzierungsinstrumente sind schwächer ausgeprägt (Zusammenarbeit in Holzminden mit dem Mikrofinanzierer, Finanzierung der Modelldorfinitiative)

10 Fazit - vorläufig LandZukunft erlaubt den Regionen, an konkreten Zielen orientierte Projekte zu verwirklichen Steuerung über Ziele und freie Ressourcen unterstützen innovatives Denken in der Verwaltung und bei den Akteuren Einbindung neuer Akteure erfordert Ansätze, die die bestehenden öffentlichen Strukturen ergänzen öffentliche Verwaltung verliert Handlungsautonomie und Entscheidungskompetenz (z.b. an Tourismusmanagement) Bottom-Up Ansatz muss Sorge dafür tragen, dass auch schwächere Regionen, Partner und Gruppen (Frauen) berücksichtigt werden

11 Schlussfolgerung Bottom-Up Ansatz mit den erprobten Instrumenten Regionalbudget und Beteiligung unternehmerischer Menschen ist ein sinnvoller (ergänzender) Weg zur Mobilisierung privater Ressourcen für die Regionalentwicklung, der durch gezielte Steuerung und Unterstützung von oben begleitet werden muss.

12 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

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