Bio-Forschung und Umsetzung Gemeinsam Ziele erreichen

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1 Bio-Forschung und Umsetzung Gemeinsam Ziele erreichen Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein A-8952 Irdning

2 DANKE für Unterstützung und Vertrauen 3 Bio-Standorte + On farm Bio-Forschung + Lehre + Umsetzung 4 Institute für Forschung + höhere Landwirt. Schule

3 DANKE für die Zusammenarbeit

4 INHALT Gemeinsam Ziele erreichen? Bio-Forschung? Schwerpunkte und Herausforderungen? Innovationen auf Höfen durch Zusammenarbeit schaffen

5 PERSPEKTIVEN aufzeigen Weidehaltung in vielen Regionen rückläufig Ganzjährige Stallhaltung modern Weide ökonomisch? Weide-Eignung von Kühen? Probleme durch Unwissenheit

6 PERSPEKTIVEN aufzeigen Projekt gemeinsam mit Bio-Beratung + Praxisbetriebe Ampfer-Reduktion durch Beweidung und Übersaat Fotos: Steinberger S. 2009

7 PERSPEKTIVEN aufzeigen Projekt gemeinsam mit Praxisbetrieben + Exaktversuche Vollweidehaltung von Milchkühen VW: Quote nicht erfüllt VW+: Quote erfüllt (+Kühe+) Daten für wirtschaftliche Vergleich Euro je Betrieb VW VW+ VW VW+ VW VW+ BB A-GB G-TB Biologische Wirtschaftsweise Kühe VW: Weide erfolgreich wenn: Betriebsbedingungen passen Know-how vorhanden ist Weide gut umgesetzt wird Modellrechnungen: Kirner et al. 2010

8 PERSPEKTIVEN aufzeigen Alternativen entwickeln und aufzeigen Grenzen erkennen und objektiv weitergeben Herausforderungen gemeinsam lösen Beratung und Praxis begleiten Voneinander lernen Umsetzungsbeispiel (Beratung + Forschung + Praxis): Weide-PraktikerInnenausbildung + Weidefilm

9 VORAUS gehen Besondere Herausforderungen bearbeiten Haltung Fütterung Zucht Markt

10 VORAUS gehen Lösungen brauchen Systemansatz Tier Mensch Umwelt - Ökonomie Bio-Fütterung Pflanzenbau, Haltung, Zucht Bio-Haltung Bäuerin/Bauer, Zucht, Futter, Markt Bio-Zucht Fütterung, Haltung Bio-Markt Haltung, Fütterung Aktuelles Umsetzungsbeispiel: Lehrgang Schweine-GesundheitspraktikerIn

11 VIELFALT und KREISLÄUFE denken

12 VIELFALT und KREISLÄUFE denken Gut vernetzte Projekte, partnerschaftliche Zusammenarbeit und hohe Standortangepasstheit - immer wichtiger Boden Fruchtfolge, Bearbeitung, Humusaufbau Kulturführung Fruchtfolge, Bearbeitung, Sorte Fütterung Fruchtfolge, Standort, Technologien Lebensmittel Fruchtfolge, Boden, Standort Düngung Fruchtfolge, Effizienz, Standort Umsetzungsbeispiel: BIONET-Projekt

13 ZUKUNFTSTHEMEN gemeinsam bearbeiten Ressourceneffizienz Stabile und nachhaltig gute Erträge sichern Professionalisierung der Low-Input Landwirtschaft Systembezogenheit und Standortangepasstheit Gesundheit Ökologie Gerechtigkeit Achtsamkeit IFOAM Prinzipien

14 Beispiel Ökobilanzierung Ressourcenverbrauch v. Milchviehbetrieben in AT Gesamt Ressourcenverbrauch pro erzeugter Nahrungsenergie Fläche + Nahrung Fläche + Nahrung + Fläche Nahrung Fläche Nahrung + HBLFA-Farmlife-Projekt, 2015 Milchviehbetriebe in Österreich pro bewirtschafteter Betriebsfläche

15 ZUKUNFTSTHEMEN gemeinsam bearbeiten Ressourceneffizienz Stabile und nachhaltig gute Erträge sichern Professionalisierung der Low-Input Landwirtschaft Systembezogenheit und Standortangepasstheit Bio-Ressourcen erhalten bzw. erschließen Bio-Betriebe und Flächen, Boden, Schadeintrag Eiweiß, Saatgut, Zucht, industrielle Nebenprodukte, Pflanzenhilfsstoffe, Phosphor, andere Pflanzenbaukulturen Gesundheit Ökologie Gerechtigkeit Achtsamkeit IFOAM Prinzipien

16 ZUKUNFTSTHEMEN gemeinsam bearbeiten Ressourceneffizienz Stabile und nachhaltig gute Erträge sichern Professionalisierung der Low-Input Landwirtschaft Systembezogenheit und Standortangepasstheit Bio-Ressourcen erhalten bzw. erschließen Focus auf umfassende Qualität - gesamte Kette Dokumentierte umfassende Nachhaltigkeit; transparent Bio Produzent, Verarbeiter und Vermarkter als Partner Kommunikation zur Konsumentin und Bäuerin Sicherung der ökonomischen Nachhaltigkeit Gesundheit Ökologie Gerechtigkeit Achtsamkeit IFOAM Prinzipien

17 ZUKUNFTSTHEMEN gemeinsam bearbeiten Ressourceneffizienz Professionalisierung der Low-Input Landwirtschaft Stabile und nachhaltig gute Erträge sichern Systembezogenheit und Standortangepasstheit Bio-Ressourcen erschließen Focus auf umfassende Qualität - gesamte Kette Dokumentierte umfassende Nachhaltigkeit; transparente Produzent, Verarbeiter und Vermarkter als Partner Kommunikation zur Konsumentin Sicherung der ökonomischen Nachhaltigkeit Bio fördern Bio ist attraktiv, bietet Lösungen, hat Zukunft Innovationskultur auf Basis der Bio-Prinzipien Partnerschaftliche Zusammenarbeit - soziale Innovation Gesundheit Ökologie Gerechtigkeit Achtsamkeit IFOAM Prinzipien

18 INNOVATIONEN auf Bio-Höfen gemeinsam schaffen Offen sein für NEUES STANDORT- Lösungen Unabhängige FORSCHUNG u. BERATUNG VERSTEHEN und VERSTANDEN werden TECHNIK nutzen - aber deren GRENZEN erkennen Mit- und voneinander LERNEN ZUSAMMEN- ARBEIT neu denken Auf ERFAHRUNGS- WISSEN aufbauen

19 INNOVATIONEN auf Bio-Höfen gemeinsam schaffen Ein Beispiel: Aus Forschung wird aktuell eine Bildungsmaßnahme Weide, KF-Reduktion, Kuhtypenvergleich >Low-Input Milchviehhaltung Grundfutter Grünland Weide Betriebsführung Hohe Eigen-Flächeneffizienz und gute Entlohnung der Arbeit Zucht Kühe mit hoher Grundfutter-Lebensleistung (Fitness, Fruchtbarkeit ) Fütterung Milcherzeugung vorwiegend mit Grünlandfutter und Weide Betreuung Low Input Boden Minimierung des Zukaufs an Energie, Maschinen, Dünger, Arzneimitteln Tiergemäße kostengünstige Milchviehhaltung (Stallbau, Technik, Weidehaltung) Haltung Verzicht u. Alternativen Betriebskonzept Mit Betrieben (Kon.+Bio) wird intensiv über zumindest zwei Jahre zusammengearbeitet Überregionale Seminare Regionale Arbeitsgruppen Gemeinsam lernen

20 UNSERE ÜBERZEUGUNG - QUALITÄT als Chance nutzen Massenproduktion in Österreich: weder nachhaltig noch konkurrenzfähig Auf STÄRKEN setzen: QUALITÄTSFÜHRERSCHAFT BIO: sichert ländliche Räume, liefert höchste Qualität, bietet viele Lösungen für Herausforderungen, verbindet Bäuerinnen und Konsumentinnen, und wird nachgefragt Wir freuen uns auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit auf diesem Weg!

21 VIELEN DANK Bio-Forschung Gemeinsam Ziele erreichen

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