Das Modell assimilativer und akkommodativer Prozesse

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Das Modell assimilativer und akkommodativer Prozesse"

Transkript

1 Das Modell assimilativer und akkommodativer Prozesse I. Grundlinien des Zwei-Prozess-Modells - Unterscheidung von zwei z.t. antagonistischen adaptiven Grundprozessen: - Assimilative Aktivitäten richten sich darauf, die eigenen Lebens- und Entwicklungsumstände persönlichen Zielen und Ansprüchen entsprechend zu gestalten bzw. zu modifizieren - Durch akkommodative Prozesse werden Ziele und Ansprüche an gegebene Umstände und Beschränkungen angepasst - Beide adaptiven Modi beseitigen - auf unterschiedliche Weise - Diskrepanzen zwischen faktischer und gewünschter Situation - Das Wechselspiel von assimilativen und akkommodativen Prozessen ist eine wesentliche Quelle subjektiver Lebensqualität und Resilienz (insbesondere auch im höheren Alter)

2 II. Kernannahmen des Zwei-Prozess-Modells (1) Facetten und Funktionen - Lösung des Stabilitäts-Flexibilitäts-Dilemmas in der Handlungsregulation (Stabilisierung gesetzter Ziele gegen Ablenkungen, zugleich Vermeiden unproduktiver Persistenz) - Assimilative und akkommodative Prozesse stehen in einer antagonistischen, zugleich jedoch komplementären Relation - Aspekte der assimilativen Funktionslage: zielgerichtete Anstrengung; reaktante Anstrengungssteigerung beim Auftreten von Hindernissen; korrektive und kompensatorische Anstrengungen; aktiv-problemfokussierte Bewältigungsbemühungen - Aspekte der akkommodativen Funktionslage: Ablösung von blockierten Zielen; Akzeptieren irreversibler Verluste; Erzeugung entlastender Kognitionen; Umleitung von Handlungsressourcen auf neue Ziele - Konflikte zwischen beiden Prozessen treten auf, wenn zielgerichtete Anstrengungen an Ressourcengrenzen gelangen

3 (2) Grundlegende Mechanismen - Assimilative Funktionslage: konvergente, zielfokussierte Informationsverarbeitung; erhöhte Verfügbarkeit von Kognitionen, welche die Zielverfolgung unterstützen; Abschirmung gegen konkurrierende Handlungstendenzen und preference reversals - Akkommodative Funktionslage: divergent-holistische Informationsverarbeitung; Ausweitung des Aufmerksamkeitsfeldes; erhöhte Verfügbarkeit von Kognitionen, welche die Ablösung von einem blockierten Ziel unterstützen - der Wechsel von assimilativen zu akkommodativen Bewältigungsformen geht also mit einer radikalen Veränderung der Informationsverarbeitung einher - mögliche dysfunktionale Nebeneffekte assimilativer Persistenz: eskalierende Zielbindung, Festhalten an blockierten Lebensentwürfen, Erschöpfung von Handlungsressourcen, Andauern kontrafaktischer Emotionen (Ärger, Reue) - mögliche dysfunktionale Nebeneffekte akkommodativer Flexibilität: unstabile Zielbindung, verfrühtes Aufgaben von Anstrengungen, mangelnde Nutzung von Handlungsreserven - moderierende Einflussfaktoren: individuelle Handlungspotentiale, Kontrollüberzeugungen; Wichtigkeit des Zieles; Ersetzbarkeit des Zieles; Selbst-Komplexität

4 (3) Dispositionelle Unterschiede - Skalen: Hartnäckige Zielverfolgung (HZ) und Flexible Zielanpassung (FZ) - HZ und FZ als orthogonale Facetten der Bewältigungskompetenz - beide Skalen korrelieren positiv mit subjektiver Lebensqualität etc. - beide Skalen zeigen gegenläufige Zusammenhänge mit der Altersvariable - mit abnehmenden Handlungsressourcen werden akkommodative Bewältigungsformen bedeutsamer - Bedeutung akkommodativer Flexibilität für die Bewältigung alterstypischer Verluste und Behinderungen: Puffereffekte von FZ - Akkommodative Flexibilität und Zufriedenheitsparadoxien : Abschirmung von Lebenszufriedenheit gegen Unzufriedenheit in spezifischen Lebensbereichen - Bedeutung akkommodativer Flexibilität für die Bewahrung von personaler Kontrolle

5 (4) Befunde aus Experimenten und Interviewstudien - Öffnung des Aufmerksamkeitsfeldes im akkommodativen Modus - Flexibilität begünstigt die Erzeugung entlastender Kognitionen - Personen mit hoher akkommodativer Flexibilität sind eher geneigt, alt mit positiven Bedeutungen zu verbinden - Befunde aus Interviewstudien: Häufigkeit akkommodativer Äußerungen geht mit höherer Lebenszufriedenheit, positiven Einstellungen zum Altern einher; flexible Personen finden mehr Kontinuität und Bedeutung in ihrem Leben (5) Reichweite des Modells - Depression - Rumination - dysfunktionale Persistenz, entrapment - benefit finding, post-traumatischer Gewinn - Reue, kontrafaktische Emotionen* - Kompensation - Sinnperspektiven, Weisheit

6 (6) Literatur Brandtstädter, J. (2007a). Das flexible Selbst: Selbstentwicklung zwischen Zielbindung und Ablösung. Heidelberg: Elsevier/Spektrum Akademischer Verlag. Brandtstädter, J. (2007b). Hartnäckige Zielverfolgung und flexible Zielanpassung als Entwicklungsressourcen: Das Modell assimilativer und akkommodativer Prozesse. In J. Brandtstädter und U. Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. Ein Lehrbuch (S ). Stuttgart: Kohlhammer. Brandtstädter, J. & Greve, W. (1994). The aging self: Stabilizing and protective processes. Developmental Review, 14, Brandtstädter, J. & Renner, G. (1990). Tenacious goal pursuit and flexible goal adjustment: Explication and age-related analysis of assimilative and accommodative strategies of coping. Psychology and Aging, 5, Brandtstädter, J. & Rothermund, K. (1994). Self-percepts of control in middle and later adulthood: Buffering losses by rescaling goals. Psychology and Aging, 9, Brandtstädter, J. & Rothermund, K. (2002). The life-course dynamics of goal pursuit and goal adjustment: A two-process framework. Developmental Review, 22, Brandtstädter, J., Rothermund, K. & Schmitz, U. (1998). Maintaining self-integrity and self-efficacy through adulthood and later life: The adaptive functions of assimilative persistence and accommodative flexibility. In J. Heckhausen & C.S. Dweck (Eds.), Motivation and self-regulation across the life span (pp ). New York: Cambridge University Press. Brandtstädter, J., Voß, A. & Rothermund, K. (2004). Perception of danger signals: The role of control. Experimental Psychology, 51, Brandtstädter, J. & Wentura, D. (1995). Adjustment to shifting possibility frontiers in later life: Complementary adaptive modes. In R.A. Dixon & L. Bäckman (Eds.), Compensating for psychological deficits and declines: Managing losses and promoting gains (pp ). Mahwah, NJ: Erlbaum. Brandtstädter, J., Wentura, D. & Rothermund, K. (1999). Intentional self-development through adulthood and later life: Tenacious pursuit and flexible adjustment of goals. In J. Brandtstädter & R.M. Lerner (Eds.), Action and self-development: Theory and research through the life span (pp ). Thousand Oaks, CA: Sage....\jb\Folien\EntB_FoV_Zwei-Prozess-Modell.doc (1-6)

Das SOK-Modell: Selektion, Optimierung, Kompensation

Das SOK-Modell: Selektion, Optimierung, Kompensation Das SOK-Modell: Selektion, Optimierung, Kompensation (Baltes & Baltes, 1990; Freund & Baltes, 1998; Baltes, Lindenberger & Staudinger, 2006) Selektion, Optimierung und Kompensation als Grundprozesse der

Mehr

Klausur BSc Psychologie mit Schwerpunkt Pädagogische Psychologie Modulklausur Entwicklungspsychologie

Klausur BSc Psychologie mit Schwerpunkt Pädagogische Psychologie Modulklausur Entwicklungspsychologie Prof. Dr. Werner Greve wgreve@uni-hildesheim.de 05121-883471 Klausur BSc Psychologie mit Schwerpunkt Pädagogische Psychologie Modulklausur Entwicklungspsychologie Insgesamt werden 6-8 Fragen gestellt,

Mehr

Modulbeschreibungen Wahlpflichtmodule Au"austudium

Modulbeschreibungen Wahlpflichtmodule Auaustudium Psychologisches Institut Modulbeschreibungen Wahlpflichtmodule Au"austudium Ausgewählte Themen der Sozial-, Organisations- und Wirtscha!spsychologie 2 HS 11 und FS12 (3. bis 6. Semester) Koordination Bachelor-Studium

Mehr

Sozialpsychologie. Vorlesung I. Thema: Reaktanz

Sozialpsychologie. Vorlesung I. Thema: Reaktanz Sozialpsychologie Vorlesung I Thema: Reaktanz Die Theorie der psychologischen Reaktanz (Brehm, 1966, 1972) 1. Personen glauben an die Freiheit, bestimmte Verhaltensweisen ausführen zu können. 2. Freiheit

Mehr

Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten

Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten 1 Psychische Folgen gewalttätiger Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten Prof. Dr. habil. Wilfried Echterhoff Psychologischer Psychotherapeut Institut für Psychologische Unfallnachsorge

Mehr

Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I

Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I Literatur zu den Vorlesungen Allgemeine Psychologie I gültig ab WiSe 2015/2016 Primäres Lehrbuch B.G.1 Lernen, Gedächtnis und Wissen (Hilbig) Lieberman, D.A. (2012). Human learning and memory. Cambridge:

Mehr

LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008

LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008 LITERATURLISTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE DIPLOMSTUDIENGANG Gültig für Prüfungen im Frühjahr und Herbst 2008 Die folgende Liste für das Jahr 2008 weicht von der für 2007 substantiell ab. Falls sie eine Prüfung

Mehr

Literatur: Grundlegende Literatur:

Literatur: Grundlegende Literatur: Kurzbeschreibung der Methode und ihres Hintergrundes Die Vermittlung sozialer Kompetenz hat in der Verhaltenstherapie eine lange Tradition: Arnold Lazarus ging in den sechziger Jahren beispielsweise davon

Mehr

Einführung. Lehren und Lernen mit Medien II. Professur E-Learning und Neue Medien. Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät

Einführung. Lehren und Lernen mit Medien II. Professur E-Learning und Neue Medien. Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien II Einführung Zu meiner Person Guenter-Daniel.Rey@Phil.TU-Chemnitz.de Rawema-Haus,

Mehr

Selbstreguliertes Lernen

Selbstreguliertes Lernen Selbstreguliertes Lernen Felix Kapp Workshop Lehren und Lernen mit digitalen Medien TU Dresden 03.-04.12.2009 Gliederung Begriffsdefinition Selbstreguliertes Lernen Modelle des Selbstregulierten Lernens

Mehr

E-Learning: Kognitionspsychologische

E-Learning: Kognitionspsychologische E-Learning: Kognitionspsychologische Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung II Prof. Dr. Günter Daniel Rey 1 Zu meiner Person Prof. Dr. Günter Daniel Rey Guenter-Daniel.Rey@Phil.TU-Chemnitz.de

Mehr

Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit?

Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit? Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit? Eine Antwort aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht Ursula M. Staudinger Im nachfolgenden Kapitel möchte ich der scheinbar einfachen Frage Was ist Alter(n)? nachgehen,

Mehr

Brücken von der Kita in die Schule bauen sich nicht von selber die Rolle von naturwissenschaftlichem Verständnis beim Übergang

Brücken von der Kita in die Schule bauen sich nicht von selber die Rolle von naturwissenschaftlichem Verständnis beim Übergang Brücken von der Kita in die Schule bauen sich nicht von selber die Rolle von naturwissenschaftlichem Verständnis beim Übergang http://www.uwe-dubbert.de/gemfrak/assets/images/autogen/a_kiga-brucke_3.jpg,

Mehr

Einige Tipps zur Präsentation von Referaten mit PowerPoint sowie zur Anfertigung schriftlicher Arbeiten

Einige Tipps zur Präsentation von Referaten mit PowerPoint sowie zur Anfertigung schriftlicher Arbeiten Einige Tipps zur Präsentation von Referaten mit PowerPoint sowie zur Anfertigung schriftlicher Arbeiten Markus Knauff Institut für Kognitionsforschung Übersicht (1) Motivation und Einleitung Gestaltung

Mehr

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Reale Konflikte zwischen Gruppen - RCT und Relative Deprivation Taylor, D.M. & Moghaddam, F.M. (1987/1994). Theories of intergroup relations. New York: Praeger. (Übersicht)

Mehr

Veröffentlichungen Werner Greve. Zeitschriftenbeiträge (Begutachtungsverfahren)

Veröffentlichungen Werner Greve. Zeitschriftenbeiträge (Begutachtungsverfahren) Veröffentlichungen Werner Greve Zeitschriftenbeiträge (Begutachtungsverfahren) Lessing, N., Mähler, C. & Greve, W. (2015). Erfassung akkommodativer Bewältigungsfähigkeiten im Kindesalter: Ein Erfassungsinstrument.

Mehr

Stadien-Erfassung. Nein, aber ich habe die feste Absicht dazu.

Stadien-Erfassung. Nein, aber ich habe die feste Absicht dazu. Stadien-Erfassung Haben Sie in der letzten Zeit körperliche Aktivität an 2 oder mehr Tagen pro Woche für mindestens 20 Minuten ausgeübt? Bitte kreuzen Sie die Aussage an, die auf Sie am besten zutrifft.

Mehr

Leipzig University Faculty of Sports Science Institute for Sport Psychology and Sport Pedagogy Jahnallee 59 D-04109 Leipzig

Leipzig University Faculty of Sports Science Institute for Sport Psychology and Sport Pedagogy Jahnallee 59 D-04109 Leipzig Leipzig University Faculty of Sports Science Institute for Sport Psychology and Sport Pedagogy Jahnallee 59 D-04109 Leipzig E-mail: sabine.schaefer@uni-leipzig.de Tel. : +49 (0) 341 97-31687 Publications

Mehr

Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis. Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz

Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis. Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz Emotionale Entwicklung I: Emotionsverständnis Die Entwicklung von Emotionsverständnis und sein Einfluss auf die soziale Kompetenz Emotionsverständnis: Definition das Verständnis davon, wie man Emotionen

Mehr

Normales, krankhaftes, optimales Altern

Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales, krankhaftes, optimales Altern Normales Altern : Erreichen der durchschnittlichen Lebensspanne bei lediglich altersbedingt üblichen Funktionseinbußen. Krankhaftes Altern : Auftreten von Krankheitssymptomen,

Mehr

Was bedeutet Selbstwirksamkeitserwartung? Die Selbstwirksamkeitserwartung ein unterstützender Faktor zu einem aktiveren Lebensstil

Was bedeutet Selbstwirksamkeitserwartung? Die Selbstwirksamkeitserwartung ein unterstützender Faktor zu einem aktiveren Lebensstil Die ein unterstützender Faktor zu einem aktiveren Lebensstil Simone Albert PT MAS Gerontologin Bobath Instruktorin IBITA Fachverantwortung Felix Platter Spital Was bedeutet? Die subjektive Gewissheit,

Mehr

Konflikte am Arbeitsplatz Auswirkungen auf Leistung, Wohlbefinden und Erholung Bewältigungsstrategien für Mensch und Organisation

Konflikte am Arbeitsplatz Auswirkungen auf Leistung, Wohlbefinden und Erholung Bewältigungsstrategien für Mensch und Organisation Konflikte am Arbeitsplatz Auswirkungen auf Leistung, Wohlbefinden und Erholung Bewältigungsstrategien für Mensch und Organisation Prof. Dr. Judith Volmer & Dipl.-Psych. Christina Habl Vortrag auf der Fachtagung

Mehr

Gesund studieren, arbeiten, lehren. Fachtagung Gesund in Universitäten und Hochschulen in Bayern 23. September 2014

Gesund studieren, arbeiten, lehren. Fachtagung Gesund in Universitäten und Hochschulen in Bayern 23. September 2014 Gesund studieren, arbeiten, lehren Fachtagung Gesund in Universitäten und Hochschulen in Bayern 23. September 2014 1 Hochschule als Setting für Gesundheitsförderung "Health is created and lived by people

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

AUSGEWÄHLTE GERONTOPSYCHOLOGISCHE MODELLE

AUSGEWÄHLTE GERONTOPSYCHOLOGISCHE MODELLE AUSGEWÄHLTE GERONTOPSYCHOLOGISCHE MODELLE ZUM ÜBERGANG INS SENIORENHEIM 1 Claudia Thiele Für die Gerontologie und insbesondere die Gerontopsychologie steht die Frage nach den Bedingungen des erfolgreichen

Mehr

Illegitime Arbeitsaufgaben und Work-Life-Balance: die Rolle der Strategien zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben

Illegitime Arbeitsaufgaben und Work-Life-Balance: die Rolle der Strategien zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben Illegitime Arbeitsaufgaben und Work-Life-Balance: die Rolle der Strategien zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben Ella Scherp, Christine Syrek & Conny H. Antoni Universität Trier Arbeitsgruppe: Work-Life-Balance

Mehr

Was ist Resilienz? Inpulsreferat Ittingen 2011

Was ist Resilienz? Inpulsreferat Ittingen 2011 Was ist Resilienz? Inpulsreferat Ittingen 2011 Michaela Forster, April 2011 Seit die Menschheit.... existiert, sind Männer und Frauen mit Widrigkeiten konfrontiert, die ihr Leben positiv oder negativ geprägt

Mehr

Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte

Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte PD Dr. Simon Forstmeier Universität Zürich, Psychologisches Institut Defizitmodell des Alterns Erfolgreiches Altern Was ist erfolgreiches Altern?

Mehr

Wie die Jugend von heute tickt und worauf sie bei der Berufswahl besonders Wert legt

Wie die Jugend von heute tickt und worauf sie bei der Berufswahl besonders Wert legt Wie die Jugend von heute tickt und worauf sie bei der Berufswahl besonders Wert legt Berufswahl in einer zunehmend digitalisierten Welt. Internetzugang ist Standard Jugendliche (12-19 Jahre) 99% haben

Mehr

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Universität des Saarlandes Centrum für Evaluation (CEval) Vorlesung Konsumentenverhalten Folienskript: Download unter www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/lehre/downloads.php/skripte

Mehr

Motivation. Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Gerhard Plaßmann

Motivation. Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Gerhard Plaßmann Motivation Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Inhalt Wie komm ich auf das Thema? Definition des Begriffs Motivation Motivationale Themenklassen Motivation, Intention,

Mehr

Die Befragung. Armin Scholl. Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche Anwendung. UVK Verlagsgesellschaft rnbh

Die Befragung. Armin Scholl. Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche Anwendung. UVK Verlagsgesellschaft rnbh 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Armin Scholl Die Befragung Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikationswissenschaftliche

Mehr

Institut für Psychogerontologie Übersicht über den Zeitschriftenbestand. Stand: September 2014

Institut für Psychogerontologie Übersicht über den Zeitschriftenbestand. Stand: September 2014 Institut für Psychogerontologie Übersicht über den Zeitschriftenbestand Stand: September 2014 1 Abstracts in Social Gerontology Current Literature on Aging 1990 (33) 1999 (42) Age and Ageing The Journal

Mehr

Motivationsförderung durch attributionales Feedback Voraussetzungen und Möglichkeiten im Unterricht

Motivationsförderung durch attributionales Feedback Voraussetzungen und Möglichkeiten im Unterricht Institut für Pädagogische Psychologie Dr. Günter Faber Workshop 01 Motivationsförderung durch attributionales Feedback Voraussetzungen und Möglichkeiten im Unterricht http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/lernmotivation-workshopdokumentation.php

Mehr

1. Anwendungspotentiale der flexiblen Planung zur Bewertung von Organisationen eine kritische

1. Anwendungspotentiale der flexiblen Planung zur Bewertung von Organisationen eine kritische Grundlagenliteratur für die Themen 1 6: Eisenführ, F.; Weber, M.; Langer, T. (2010): Rationales Entscheiden, 5. überarb. u. erw. Aufl., Springer Verlag: Berlin [u.a.], S. 19 37. Laux, H.; Gillenkirch,

Mehr

Q-Ageing. Altersbilder in Mühlburg. Mehr Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte

Q-Ageing. Altersbilder in Mühlburg. Mehr Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte Q-Ageing Mehr Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte Altersbilder in Mühlburg Ergebnisse einer Studie zum Zusammenhang von Lebensbedingungen und Altersbildern in Karlsruhe-Mühlburg Katharina Plutta,

Mehr

Themenvorschläge für Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Masterarbeiten) an der Juniorprofessur für Controlling

Themenvorschläge für Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Masterarbeiten) an der Juniorprofessur für Controlling UHH Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften von-melle-park 9 20146 Hamburg An die Studierenden im Fachbereich Sozialökonomie 04.11.2015 Prof. Dr. Lucia Bellora-Bienengräber Fakultät für Wirtschafts-

Mehr

INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT. ein Versuch der Standortbestimmung

INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT. ein Versuch der Standortbestimmung INTERKULTURALITÄT VS. TRANSKULTURALITÄT ein Versuch der Standortbestimmung Programm Interkulturalität o Was ist Interkulturalität? o Der Kulturbegriff im Paradigma der Interkulturalität Transkulturalität

Mehr

Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom)

Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom) Aktuell zu vergebende Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Diplom) Inhalt A Themenbereich Führung... 2 A.1 Merkmale, Ursachen und Folgen negativen Führungsverhaltens... 2 A.2 Führung... 2

Mehr

Geplanter Wandel in Unternehmen als Herausforderung für das Personalmanagement

Geplanter Wandel in Unternehmen als Herausforderung für das Personalmanagement Geplanter Wandel in Unternehmen als Herausforderung für das Personalmanagement Summerschool 2012 Universität Heidelberg Prof. Dr. Alexander Wick Internationale Berufsakademie Darmstadt Prof. Dr. Alexander

Mehr

Literaturliste Seite - 1 -

Literaturliste Seite - 1 - Literaturliste Seite - 1-1 ADHS psychischer Störungen. DSM-IV (S. 115 ff.). Göttingen: Hogrefe. Amft, H., Gerspach, M. & Mattner, D. (2002). Kinder mit gestörter Aufmerksamkeit: ADS als Herausforderung

Mehr

Arbitrierungsbasiertes Framework für die Gestaltung holistischer multimodaler Mensch-Maschine Interaktionen

Arbitrierungsbasiertes Framework für die Gestaltung holistischer multimodaler Mensch-Maschine Interaktionen Präsentiert am 07.02.2013 auf der AAET2013, Braunschweig Arbitrierungsbasiertes Framework für die Gestaltung holistischer multimodaler Mensch-Maschine Interaktionen Johann Kelsch, Gerald Temme, Julian

Mehr

Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen im regulären Unterricht

Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen im regulären Unterricht Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen im regulären Unterricht Prof. Dr. Heidrun Stöger Lehrstuhl für Schulpädagogik Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft Gliederung 1) Lernstrategien:

Mehr

Masterarbeit Organisation, Richtlinien und Aufbau Abteilung für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie Universität Basel

Masterarbeit Organisation, Richtlinien und Aufbau Abteilung für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie Universität Basel Masterarbeit Organisation, Richtlinien und Aufbau Abteilung für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie Universität Basel Allgemeines Eine Masterarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit im ausgewählten

Mehr

Vorwort Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie

Vorwort Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie Inhaltsverzeichnis Vorwort.................................................... 11 1 Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne....................... 13 1.1 Die Herausbildung

Mehr

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Pädagogische Aspekte Angstvorbeugung Angst als positive Kraft Angstist dann angemessen, wenn sie uns so stark alarmiert und leistungsfähig macht, wie wir es benötigen,

Mehr

Motivationsmanagement

Motivationsmanagement Motivationsmanagement in der mitarbeiterorientierten Unternehmensführung hrung Prof. Dr. Hugo M. Kehr Dipl.-Psych. Kaspar Schattke Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Themen 1. Das Kompensationsmodell

Mehr

Vorlesung: Nicht-kooperative Spieltheorie. Teil 1: Organisatorisches, Inhalte der Vorlesung und Nutzentheorie

Vorlesung: Nicht-kooperative Spieltheorie. Teil 1: Organisatorisches, Inhalte der Vorlesung und Nutzentheorie Vorlesung: Nicht-kooperative Spieltheorie Teil 1: Organisatorisches, Inhalte der Vorlesung Dr. Thomas Krieger Wintertrimester 2009 Dr. Thomas Krieger Vorlesung: Nicht-kooperative Spieltheorie 1 / 15 Organisatorisches

Mehr

Gesundes Körpergewicht

Gesundes Körpergewicht Gesundes Körpergewicht Ergebnisse des Ernährungspanels Schweiz 2012 Die Erhaltung oder Erreichung eines gesunden Körpergewichts ist für viele Menschen wichtig. Jedoch gibt es verschiedene Motive, ein solches

Mehr

Lernen im Altersbereich zwischen 4 und 8 Jahren: Allgemeine Lernvoraussetzungen, Entwicklungsbesonderheiten, Diagnostik und Förderung

Lernen im Altersbereich zwischen 4 und 8 Jahren: Allgemeine Lernvoraussetzungen, Entwicklungsbesonderheiten, Diagnostik und Förderung Lernen im Altersbereich zwischen 4 und 8 Jahren: Allgemeine Lernvoraussetzungen, Entwicklungsbesonderheiten, Diagnostik und Förderung Marcus Hasselhorn Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie und Zentrum

Mehr

Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety. Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel

Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety. Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel Begriffsverständnis Change Management ist das Managen der schrittweisen und radikalen Veränderung

Mehr

Sprachlich-kulturelle

Sprachlich-kulturelle Sprachlich-kulturelle Auslösung von Konflikten Tobias Schröder, FU Berlin Interdisziplinäres Wolfgang-Köhler-Zentrum zur Erforschung von Konflikten in intelligenten Systemen - Workshop Soziale Konflikte

Mehr

Schulterschmerz. Progressive Resistance Training in Patients With Shoulder Impingement Syndrome: A Randomized Controlled Trial

Schulterschmerz. Progressive Resistance Training in Patients With Shoulder Impingement Syndrome: A Randomized Controlled Trial The Journal Club Schulterschmerz Progressive Resistance Training in Patients With Shoulder Impingement Syndrome: A Randomized Controlled Trial IMPE RIO LOMBARDI, JR., ANGELA GUARNIERI MAGRI, ANNA MARIA

Mehr

1 Einführung Motivation in Alltag, Wissenschaft und Praxis

1 Einführung Motivation in Alltag, Wissenschaft und Praxis 3 Einführung Motivation in Alltag, Wissenschaft und Praxis. Ausrichtung des Verhaltens 4.2 Ausdauer beim Handeln 6.3 Verhaltensintensität 6 Literatur 8 Der Begriff der Motivation begegnet uns im Alltag

Mehr

Erwachsenenalter (18.7.)

Erwachsenenalter (18.7.) Erwachsenenalter (18.7.) Einteilung Entwicklungsthemen, Entwicklungsaufgaben Einflussfaktoren Kognitive Entwicklung im Erwachsenenalter Zwei-Komponenten-Theorie Cattells Zwei-Faktoren-Theorie (fluide und

Mehr

Labellingeffekte bei Frühförderungsprogrammen

Labellingeffekte bei Frühförderungsprogrammen Labellingeffekte bei Frühförderungsprogrammen - Experten schätzen ein. Masterarbeit von Yana Karaivanova & Jasmin Kathariya Betreuung: Dr.Cornelia Mohr & Lukka Popp Bindung Einleitung Frühförderung Definition

Mehr

Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie

Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie Psychiatrisches Kolloquium, PUK Zürich Herbstsemester 2014, Psychosomatik II Schwindel: Vom psychosomatischen Verständnis zur Therapie Prof. Dr. Michael Rufer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn in der Qualitätssicherung der Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-Reported Outcomes (PROs) PROs: vom Patienten berichtete

Mehr

Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten

Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten Aktuell zu vergebende Abschlussarbeiten Inhalt A Themenbereich Führung... 1 A.1 Merkmale, Ursachen und Folgen negativen Führungsverhaltens... 1 A.2 Führung... 2 A.3 Exploration impliziter Führungstheorien

Mehr

Inhalt. 1 Einführung in die Psychologie 1. 2 Allgemeine Psychologie 21. Vorwort

Inhalt. 1 Einführung in die Psychologie 1. 2 Allgemeine Psychologie 21. Vorwort Inhalt Vorwort 1 Einführung in die Psychologie 1 1.1 Eine Situation aus dem Alltag... 1 1.2 Definition und Gegenstand der Psychologie... 3 1.3 Ziele der Psychologie... 6 1.4 Teilgebiete der Psychologie...

Mehr

agitat Werkzeuge kann man brauchen und missbrauchen - vom Einsatz von NLP in der Führung

agitat Werkzeuge kann man brauchen und missbrauchen - vom Einsatz von NLP in der Führung agitat Werkzeuge kann man brauchen und missbrauchen - vom Einsatz von NLP in der Führung Der Inhalt dieses Vortrages Moderne Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, ihr Unternehmen, ihre Mitarbeiter

Mehr

Brücken bauen beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule

Brücken bauen beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule Brücken bauen beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule http://www.uwe-dubbert.de/gemfrak/assets/images/autogen/a_kiga-brucke_3.jpg Was ist wichtig für pädagogische Angebote? Beispiele

Mehr

Altersdifferenzen der Emotionsregulation von Lehrkräften bei belastenden Unterrichtssituationen

Altersdifferenzen der Emotionsregulation von Lehrkräften bei belastenden Unterrichtssituationen Altersdifferenzen der Emotionsregulation von Lehrkräften bei belastenden Unterrichtssituationen Andreas Krause Heinz Schüpbach Institut für Psychologie, Freiburg Potenzial für die Leistungsfähigkeit/ Gesundheit

Mehr

Sinn und Gesundheit. Posttraumatic Growth. Studie: Posttraumatic Growth After War

Sinn und Gesundheit. Posttraumatic Growth. Studie: Posttraumatic Growth After War Sinn und Gesundheit Posttraumatic Growth Literatur: Zöllner, T.; Calhoun, L. & Tedeschi, R. (2006). Trauma und persönliches Wachstum. In A. Maercker, R. Rosner (Hrsg.), Psychotherapie der posttraumatischen

Mehr

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Clemens Hausmann Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis facultas Vorwort Teill Grundlagen der Psychologie 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Gegenstand

Mehr

Dr. phil. Carina Giesen

Dr. phil. Carina Giesen Dr. Carina Giesen Seite 1 von 7 Dr. phil. Carina Giesen Persönliche Daten Geburtstag: 12. August 1984 Geburtsort: Troisdorf Nationalität: deutsch E-Mail: carina.giesen@uni-jena.de Telefon: 03641-945128

Mehr

Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection

Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection Kybernetik Intelligent Agents- Action Selection Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 26. 06. 2012 Intelligent Agents Intelligent Agents Environment

Mehr

Gender and orientations toward the future: links to motivation

Gender and orientations toward the future: links to motivation Gender and orientations toward the future: links to motivation Greene & DeBacker (2004) Proseminar intrinsische und extrinsische Motivation (JS) WS 06/07 16.1.2007 Annina Scherrer 1 Überblick 2.3 possib.

Mehr

Personalisierte Benutzerschnittstellen: Mit One size fits one in die Zukunft

Personalisierte Benutzerschnittstellen: Mit One size fits one in die Zukunft Cloud platforms Lead to Open and Universal access for people with Disabilities and for All www.cloud4all.info Personalisierte Benutzerschnittstellen: Mit One size fits one in die Zukunft World Usability

Mehr

Maßnahmen zur Verbesserung der Lernmotivation in der Schule

Maßnahmen zur Verbesserung der Lernmotivation in der Schule Maßnahmen zur Verbesserung der Lernmotivation in der Schule 1 Potsdamer Zentrum für empirische Inklusionsforschung (ZEIF), 2015, Nr. 3 Maßnahmen zur Verbesserung der Lernmotivation in der Schule Jannis

Mehr

Einführung in die Gesundheitspsychologie

Einführung in die Gesundheitspsychologie Nina Knoll/Urte Scholz/Nina Rieckmann Einführung in die Gesundheitspsychologie Mit einem Vorwort von Ralf Schwarzer Mit 26 Abbildungen, 5 Tabellen und 52 Fragen zum Lernstoff Ernst Reinhardt Verlag München

Mehr

Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation

Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation Dipl.-Ing. Katrin Justin TRW Airbag Systems GmbH, Werk Laage Leitung Personalmanagement Dr. Erko Martins

Mehr

UTB 3378. Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage

UTB 3378. Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage UTB 3378 Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Böhlau Verlag Köln Weimar Wien Verlag Barbara Budrich Opladen Farmington Hills facultas.wuv Wien Wilhelm Fink München A. Francke Verlag Tübingen und Basel

Mehr

Ralf Schwarzer. < Hogrefe. Einführung in die Gesundheitspsychologie. von. 3., überarbeitete Auflage. Göttingen Bern Toronto Seattle Oxford Prag

Ralf Schwarzer. < Hogrefe. Einführung in die Gesundheitspsychologie. von. 3., überarbeitete Auflage. Göttingen Bern Toronto Seattle Oxford Prag 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Psychologie des Gesundheits Verhaltens Einführung in die Gesundheitspsychologie

Mehr

Ferdinand, N.K., Mecklinger, A., & Opitz, B. (accepted). Learning context modulates the processing of expectancy violations. Brain Research.

Ferdinand, N.K., Mecklinger, A., & Opitz, B. (accepted). Learning context modulates the processing of expectancy violations. Brain Research. Publikationsverzeichnis Zeitschriften (peer reviewed; nach Erscheinungsjahr): Ferdinand, N.K., Mecklinger, A., & Opitz, B. (accepted). Learning context modulates the processing of expectancy violations.

Mehr

Pädagogische Hochschule Heidelberg - FB II - Fach Englisch Fachinterne Meldung zur mündlichen Prüfung im Frühjahr/Herbst 20...

Pädagogische Hochschule Heidelberg - FB II - Fach Englisch Fachinterne Meldung zur mündlichen Prüfung im Frühjahr/Herbst 20... Pädagogische Hochschule Heidelberg - FB II - Fach Englisch Fachinterne Meldung zur mündlichen Prüfung im Frühjahr/Herbst 20... Name: (Zutreffendes bitte unterstreichen) E-Mail: Telefon: Studienbeginn Englisch:

Mehr

Reaktive Anspannungssteigerung und Geschwindigkeit in der Zielverfolgung*

Reaktive Anspannungssteigerung und Geschwindigkeit in der Zielverfolgung* -------------------- Reaktive Anspannungssteigerung und Geschwindigkeit in der Zielverfolgung* Uwe B. Rohloff und Peter M. Gollwitzer Zusammenfassung Diiker (1963) beschreibt reaktive Anspannungssteigerung

Mehr

Consultant Profile. Yvonne Faerber Profil M Beratung für Human Resources Management GmbH & Co. KG Berliner Straße 131 42929 Wermelskirchen

Consultant Profile. Yvonne Faerber Profil M Beratung für Human Resources Management GmbH & Co. KG Berliner Straße 131 42929 Wermelskirchen Consultant Profile Yvonne Faerber Profil M Beratung für Human Resources Management GmbH & Co. KG Berliner Straße 131 42929 Wermelskirchen Telephone: (+49) 21 96 / 70 68 205 Fax: (+49) 21 96 / 70 68 450

Mehr

ARBEITS-, ORGANISATIONS- UND WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE

ARBEITS-, ORGANISATIONS- UND WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE ARBEITS-, ORGANISATIONS- UND WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE am Institut für Psychologie der Universität Bonn 1 Übersicht Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie: Was ist das? Anwendungs- und Berufsfelder

Mehr

Kooperative Fahrstreifenwechselassistenz: Hintergrund, Implementierung & Evaluation. Johann Kelsch, Marc Dziennus, Frank Köster

Kooperative Fahrstreifenwechselassistenz: Hintergrund, Implementierung & Evaluation. Johann Kelsch, Marc Dziennus, Frank Köster Kooperative Fahrstreifenwechselassistenz: Hintergrund, Implementierung & Evaluation Johann Kelsch, Marc Dziennus, Frank Köster www.dlr.de Folie 2 Hauptschwerpunkt Design kooperativer Assistenz bei Fahrstreifenwechseln

Mehr

Wir haben verstanden. ein wesentlichen Bestandteil heutiger Produktentwick- Die Welt aus Sicht des Nutzers kennenlernen

Wir haben verstanden. ein wesentlichen Bestandteil heutiger Produktentwick- Die Welt aus Sicht des Nutzers kennenlernen Mittelstand-Digital WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS Ausgabe 1 37 Julian Dax,, Sebastian Draxler Wir haben verstanden - ein wesentlichen Bestandteil heutiger Produktentwick- - - den sammelt und diese in der

Mehr

Begabte Kinder fordern und fördern nur wie?

Begabte Kinder fordern und fördern nur wie? Begabte Kinder fordern und fördern nur wie? Tag der Psychologie 4. Oktober 2014 Mag. Dr. Astrid Fritz astrid.fritz@oezbf.at Was ist Begabung? Was ist Begabung? Definition von Begabung Wissenschaftliche

Mehr

Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23

Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23 Inhalt Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23 Teil I Dissoziation und trauma bedingte Störungen verstehen... 27 1. Die Dissoziation verstehen... 29 1.1 Einführung... 29 1.2 Lernen,

Mehr

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Übungsaufgaben Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Welche Entwicklungsziele, Entwicklungskontexte und Lebensereignisse sind typisch für die in der Entwicklungspsychologie

Mehr

Arbeitsdisziplin - Aufmerksamkeit - Konzentration - Ablenkbarkeit

Arbeitsdisziplin - Aufmerksamkeit - Konzentration - Ablenkbarkeit Barbara Roth Arbeitsdisziplin - Aufmerksamkeit - Konzentration - Ablenkbarkeit Motivations- und volitionspsychologische Erkenntnisse schulpädagogisch fokussiert Arbeitsdisziplin wird von vielen Faktoren

Mehr

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun?

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Rainer Sachse Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Vortrag an der Universität Paderborn Bündnis gegen Depressionen www.ipp-bochum.de Depression Depression ist eine häufige

Mehr

PUBLIKATIONSVERZEICHNIS PROF. DR. PETER MICHAEL BAK

PUBLIKATIONSVERZEICHNIS PROF. DR. PETER MICHAEL BAK PUBLIKATIONSVERZEICHNIS PROF. DR. PETER MICHAEL BAK PSYCHOLOGIE Bak, P. M. (2012). Über das Wesen von Bedeutung. e-journal Philosophie der Psychologie, 17. Bak, P. M. & Kessler, T. (2012). Mir gefällt's,

Mehr

BrainBranding Alles Marketing beginnt im Gehirn

BrainBranding Alles Marketing beginnt im Gehirn BrainBranding Alles Marketing beginnt im Gehirn Ernst Pöppel Vortrag und Diskussion am 30. Januar 2008 Neuromarketing Kongress München Gruppe Nymphenburg Consult AG Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co KG Why

Mehr

Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie

Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie Seminar 12591 SoSe 2006 - Ulrike Schraps Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie Referat am 15.06.2006 Vorbemerkungen Literatur für den 20.07.2006 Thema: Managing Diversity und Rollenkonzepte im Rahmen

Mehr

Depression bei Kindern und Jugendlichen

Depression bei Kindern und Jugendlichen Cecilia A. Essau Depression bei Kindern und Jugendlichen Psychologisches Grundlagenwissen Mit 21 Abbildungen, 41 Tabellen und 139 Übungsfragen 2., überarbeitete Auflage Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Mehr

Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Auguste Deter, 51

Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Auguste Deter, 51 Kognition, Bewegung und Demenz: Was wissen wir bis heute? Brigitte Stemmer Centre de Recherche, Institut universitaire de gériatrie de Montréal, Psychology, Brock University, St. Catharines, & McGill Center

Mehr

Peter M. Gollwitzer. Publications

Peter M. Gollwitzer. Publications 1 January, 2010 Peter M. Gollwitzer Publications Books: Morsella, E., Bargh, J. A., & Gollwitzer, P. M. (Eds.). (2009). Oxford Handbook of Human Action. New York: Oxford University Press. Gollwitzer, P.

Mehr

Daniela Blickhan. Positive Psychologie. Überblick 24.02.2014. Daniela Blickhan www.inntal-institut.de www.positivepsychologie.eu

Daniela Blickhan. Positive Psychologie. Überblick 24.02.2014. Daniela Blickhan www.inntal-institut.de www.positivepsychologie.eu Daniela Blickhan Diplom-Psychologin Aufblühen statt ausbrennen: für Coaching und Selbstcoaching Workshop Daniela Blickhan Lehrtrainerin & Lehrcoach DVNLP Leitung: INNTAL INSTITUT seit 22 Jahren Hauptsitz

Mehr

Motivationspsychologie

Motivationspsychologie Udo Rudolph 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Motivationspsychologie Workbook 2., vollständig überarbeitete

Mehr

7. Forum Energie Energieeffizienter Campus Energiemanagement als Change Prozess gestalten Das EU Projekt Re-Co

7. Forum Energie Energieeffizienter Campus Energiemanagement als Change Prozess gestalten Das EU Projekt Re-Co Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen 7. Forum Energie Energieeffizienter Campus Energiemanagement als Change Prozess gestalten Das EU Projekt Re-Co Dipl.-Psych. Florian Klonek,

Mehr

Classifying B2B Inter- Organizational Systems:

Classifying B2B Inter- Organizational Systems: Classifying B2B Inter- Organizational ystems: A Role Linkage Perspective Ilyoo B. Hong, University of California at Los Angeles, UA Andreas Majewski 1 Gliederung 1. tart-up 2. Versuch einer Klassifizierung

Mehr

Publications Bettina S. Wiese, RWTH Aachen University (July 2015)

Publications Bettina S. Wiese, RWTH Aachen University (July 2015) Publications Bettina S. Wiese, RWTH Aachen University (July 2015) Journal Articles (peer-reviewed) 1. Hyvönen, K., Feldt, T., Huhtala, M., Rantanen, J., Wiese, B. S., & Tolvanen, A. (in press). Conflicting

Mehr

AC-Verhalten von Halbleiterbauelementen

AC-Verhalten von Halbleiterbauelementen Interdisziplinäres Laborpraktikum Master ET Versuch 76 AC-Verhalten von Halbleiterbauelementen Institut für Nanoelektronik Technische Universität Hamburg-Harburg Inhalt. Einleitung. Literatur. Der Transistor.

Mehr

GERECHTIGKEIT. stimmt ein wenig. weitgehend nicht. überhaupt nicht. stimmt genau. stimmt eher. weitgehend. stimmt. stimmt. stimmt.

GERECHTIGKEIT. stimmt ein wenig. weitgehend nicht. überhaupt nicht. stimmt genau. stimmt eher. weitgehend. stimmt. stimmt. stimmt. GERECHTIGKEIT Im Folgenden finden Sie ganz unterschiedliche Aussagen zum Thema Gerechtigkeit. Sie werden wahrscheinlich einigen Aussagen sehr zustimmen und andere stark ablehnen. Bei wieder anderen sind

Mehr